Singender KindergartenDie Gier der Musikrechte-Gesellschaft GEMA scheint keine Grenzen zu kennen. Nach den Musikvideos im Internet sind jetzt schon die Kindergärten und Kitas an der Reihe: Sie werden zur Kasse gebeten, wenn die Kleinen Lieder singen. Die GEMA hat bereits bundesweit Kindergärten und Kitas angemahnt, für das gesungene Liedgut der Kinder zu zahlen.

Wenn für die Kleinen Liedtexte kopiert werden oder öffentliche Auftritte geplant seien, sollen die Kindergärten in Zukunft zur Kasse gebeten werden.

Dazu müssten die Erzieherinnen und Erzieher notieren, welches Lied wann gesungen wurde und wie viele Kopien angefertigt werden. Der Paritätische Wohlfahrtsverband Hamburg zeigte sich verärgert über die Forderung. „Wir haben es erst nicht glauben wollen, aber im Moment werden alle Kitas bundesweit aufgefordert zu bezahlen“. …

Für bis zu 500 Kopien würden 56 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer fällig, bis 1.000 Kopien seien es 112 Euro, bis 1.500 Kopien 168 Euro.

Es würde bei den hohen GEMA-Gebühren darum auch nicht verwundern, wenn in deutschen Kindergärten bald gar nicht mehr gesungen wird; und weitere Kulturgüter gehen verloren – schöne neue Welt.

(Spürnase: faustrecht2000)

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140 KOMMENTARE

  1. Für heroische mohamedanische Lieder über Mehrtürer und wie man ein guter Mohamedaner wird werden keine Gebühren erhoben ❓

    Dann wissen wir worum es geht.

  2. Die GEMA ist grundsätzlich eine vernünftige Einrichtung, initiert u.a. von dem Münchner Komponisten Richard Strauß (Also sprach Zarathustra, Eine Alpensymphonie, Der Rosenkavalier, …), um das Urheberrecht und damit die Verwertungsrechte von Musik bei öffentlichen Aufführungen zu sichern.

    Ob das auf Kitas anzuwenden ist, scheint mir mehr als fraglich !

  3. Ich wusste schon immer, dass die Damen und Herren der GEMA moderne Wegelagerer sind. Wer Brenner mit einer Abgabe belegt, kassiert auch in Kindergärten ab. Der nächste Schritt ist der, dass die Priester demnächst der GEMA mitteilen sollen, welche Lieder in den Messen gesungen worden sind.

  4. Dann sollten die Kinder ab sofort nur noch
    Die GEMA die kann uns ma singen.

    Songrechte by Michael Westen

  5. Für die Ausgeburten von Bohlen und Co. muß doch Geld eingetrieben werden, damit die nicht arm sterben müssen!

    Wär je entsetzlich, wenn der Castingmüll arbeiten müßte!

  6. Das Urheber- und damit auch das Verwertungsrecht erlischt allerdings 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers.

    Das gilt international für alle Staaten, die das Copyright (Urheberrechtsgesetz) anerkannt haben.

  7. Fantastische GEMA-Glosse in der FAZ: 😀

    http://www.faz.net/s/Rub5A6DAB001EA2420BAC082C25414D2760/Doc~EEFE7B643269F4B80AF21B2EA35A56536~ATpl~Ecommon~Scontent.html

    Singe, wem Gesang gegeben?

    Eine Kindertagesstättenliedgut – verwertungsschutz – verordnung ist überfällig; mit ihrer Reform sollte unmittelbar nach Inkrafttreten begonnen werden.

    Dabei versteht sich von selbst, dass der novellierte Gesetzestext der reformierten Kindertagesstättenliedgut – verwertungsschutz – verordnung auf einem Bierdeckel bequem Platz zu finden hat. Alles andere wäre nackter Bürokratismus.

    Wer Bierdeckel mit dem Text der Kindertagesstättenliedgut – verwertungsschutz – verordnung fälscht oder gefälschte Deckel in Umlauf bringt, darf gar nicht mehr singen.

    Wer pfeift, egal, auf wen oder was, wird erschossen.

    Singe, wem Gesang gegeben? Das ist Freude, das ist Leben, wenn’s von allen Zweigen schallt? Ach, Kinder, alles falsch, alles falsch!

  8. So was kann sich auch nur in Deutschland ausbreiten.
    man könnte nur nch kotzen.
    Eine schlimmere Abzocke an kindern gibt es ja whl gar nicht.
    Und von unseren „Großkopferten“ wird das alles noch unterstützt.

    Pfui Spinne und schämen tuen diese Verbrecher sich auch nicht

  9. Vielleicht besinnt man sich jetzt mal wieder auf die guten alten deutschen Volkslieder. Es müssen ja nicht unbedingt die Lieder von Rolf Zuckowski sein.

  10. Man kann es kaum glauben, hört sich wie ein schlechter Scherz an, aber die meinen es verdammt ernst!

    Dann müssen die Kinder eben die Lieder auswendig lernen, oder dürfen sie das auch nicht?
    Armes Deutschland!
    🙄

  11. Naja, das betrifft nur Lieder, auf denen noch Rechte beim Komponisten liegen. Volkslieder usw. sind davon nicht betroffen.

    Dann singen die Kinder halt wieder alte Volklieder und klassische Weihnachtslieder anstelle von „Rudolf das Rentier“.

    Urheberrecht ist ja nix Neues, man kann ja auch nicht so ohne weiteres Bücher moderner Schriftsteller rausgeben, ohne denjenigen zu fragen oder Brecht am Theater aufführen, ohne sich mit den Brecht-Erben zu fetzen.

    Es hat ja nicht nur Nachteile, wenn die Kinder die alten Lieder kennenlernen statt Rolf Zuckowski.

    Bei jeder Kopie, die man in einem Kopierladen anfertigt, geht auch jedes Mal ein Mini-Betrag an eine Urhebergesellschaft für Autoren, nur wissen das die wenigsten. Das Prinzip ist ja auch in Ordnung: Jemand hat etwas geschaffen (Musik, Kunst, Theater, Texte), und wenn andere das nutzen, soll er auch was davon haben, besonders dann, wenn damit auch Geld verdient wird.

    Ob man das natürlich unbedingt auf jede KiGa-Veranstaltung ausweiten muss, ist die Frage, allerdings muss man sagen, dass die meisten modernen Kinderlieder ausgesprochen primitiv sind, so dass sich der Verlust in Grenzen hält.

    Hat zwei Seiten, die Medaille.

  12. Wenn für die Kleinen Liedtexte kopiert werden … sollen die Kindergärten in Zukunft zur Kasse gebeten werden.

    Sehr hypothetisch, oder können die Kleinen die Liedtexte vom Blatt ablesen?

  13. #18 Dichter (28. Dez 2010 22:35)

    Vielleicht besinnt man sich jetzt mal wieder auf die guten alten deutschen Volkslieder. Es müssen ja nicht unbedingt die Lieder von Rolf Zuckowski sein.

    Wo ist das Problem?

    Chor der Schülerinnen des Theresiengymnasiums:

    Im schönsten Wiesengrunde
    http://tinyurl.com/349vkyj

    Im schönsten Wiesengrunde ist meiner Heimat Haus,
    Ich zieh zur Morgenstunde ins Tal hinaus.
    Dich, mein stilles Tal, grüß ich tausendmal!
    Ich zieh zur Morgenstunde ins Tal hinaus.

    Müßt‘ aus dem Tal ich scheiden, wo alles Lust und Klang;
    das wär mein herbstes Leiden, mein letzter Gang.
    Dich, mein stilles Tal, grüß ich tausendmal!
    Das wär mein herbstes Leiden, mein letzter Gang.

    Sterb ich, – in Tales Grunde will ich begraben sein;
    singt mir zur letzten Stunde beim Abendschein:
    Dir, mein stilles Tal, Gruß zum letzten Mal!
    Singt mir zur letzten Stunde beim Abendschein!

    (Wilhelm Ganzhorn)

  14. Also ich muss sagen das finde ich gut. Denn mit den GEMA-Gebüren werden nur neuere Leider belastet sowie Notenbücher. Also wer aus einem Liederbuch kopiert muss bezahlen und wer Lieder verwendet, die von einem Liedermacher/ Komponist stammen, der nicht länger als 75 Jahren tot ist oder der noch lebt. Wer aber traditionelle Lieder verwendet, die er nicht einfach aus einem (neueren) Liederbuch kopiert hat, muss dafür keine GEMA-Gebüren bezahlen.
    Eine tolle Sache wenn wieder traditionelle Kinderlieder verwendet werden und Lieder von Leuten wie Rolf Zuckowski aus den Kindergärten verschwinden.

    Dafür fallen Keine GEMA- Gebüren an

  15. Hier wird doch eine Laus zum Elefanten aufgeblasen:

    Das Liedgut, das wir schon vor 60 Jahren im Kindergarten gesungen haben, wird doch heute auch noch gesungen. Und da waren die Komponisten schon 50 Jahre tot…..

    Die sollen mal in den Moscheen abkassieren wenn der Imam vorsingt…. aber liebe GEZ, Messer mitbringen, besser noch Revolver und Handgranaten…

  16. Für bis zu 500 Kopien würden 56 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer fällig, bis 1.000 Kopien seien es 112 Euro, bis 1.500 Kopien 168 Euro.

    Hm, wie ist denn das nun zu verstehen. Man muss auf jeden Fall 56€ zahlen egal ob man nur eine oder 500 Kopien macht? Oder meinen die einfach dass man pro Kopie etwa 11 Cent zahlt? In letzterem Fall könnte man das System dadurch ad absurdum führen dass jede Kindertagesstätte so 3, 4, 5 Kopien abrechnet (da die Kleinen eh nicht lesen können sollte das reichen), da würde der Verwaltungsaufwand den Nutzen so beträchtlich übersteigen …
    OK, mal im Ernst, die GEMA hat sicher ihre Berechtigung, aber hier sollte man das doch nun wirklich mit einem Pauschalbetrag abgelten können (wie das Schulen ja auch schon tun).

  17. Also nur mal zur Aufklärung:

    Die GEMA ist keine Steuerbehörde, sondern eine Urheberrechtsgesellschaft. Wer sich darüber aufregt, wenn in China ohne Erlaubnis Fischer-Dübel angefertigt werden oder Adidas-Latschen, der dürfte gegen die Gema eigentlich prinzipiell nichts einzuwenden haben.

    Es geht hier um so eine Art Patentrecht. Man muss sich auch mal in die Lage der Komponisten versetzen: das ist ja so wie wenn man ein Haus baut und dann kommen andere Leute und vermieten das unter und stecken sich das Geld in die Tasche. Und wenn das schon so ist, ist es doch logisch, wenn man wenigstens finanziell beteiligt werden will.

    Die meisten Komponisten leben am Existenzminimum, ohne die paar Cent, die die GEMA für sie eintreibt, könnten die überhaupt nicht weitermachen. Das ist ja auch der Sinn der Sache: weil das Einkommen von Künstlern logischerweise gewissen Schwankungen unterworfen ist, sollen die „Tantiemen“ für mehr soziale Sicherheit sorgen.

    Im Übrigen kann man ja auch nicht einfach umsonst alle Musik im Internet runterladen. Das ist doch das gleiche.

    Das mit den Kindergärten halte ich für übertrieben, Ursache dafür ist aber glaube ich, dass das Singen von modernen Liedern früher in Kindergärten eher die Ausnahme, jetzt aber der Normalfall geworden ist. Und da ist es klar, dass die GEMA zum dem Schluss kommt, dass der, der von der Komposition profitiert, auch dem Künstler etwas zukommen lassen muss.

    Mir ist es sowieso ein Rätsel, wieso in Kindergärten ständig dieser Rolf Zuckowski-Kram gesungen werden muss, aber das liegt wohl daran, dass diese Musik so simpel gestrickt ist, dass selbst die unmusikalischste Kindergärtnerin ohne musikalische Vorkenntnisse das noch irgendwie wuppen kann. Das ist bei den Klassikern natürlich schon bedeutend schwieriger.

  18. #22 Wahrer Sozialdemokrat

    Eben, wo ist das Problem? Ich war früher auch mal im Schulchor, und von Problemen mit der GEMA hatte ich nie etwas gehört. Aber wir mussten auch nicht Rolf Zuckowski oder Peter Maffay singen.

  19. Ich glaube, die heutigen Kindergärtnerinnen kennen gar keine Volkslieder mehr!

    Ich habe immer gerne gesungen und schön laut!!

    Vielleicht lernen sie ja jetzt türkische Lieder!
    🙄

  20. Jetzt macht euch mal nicht ins Hemd.
    Wer das bezahlt, ist selber schuld.
    Wie wollen die das denn kontrollieren?
    Wenn so ein Fuzi im Kindergarten auftaucht, muss die ganze Horde im einfach „spontan“ das Auto zerkratzen. Die Kinder sind doch alle nicht haftfähig.

  21. Die könnten ja mal bei der GEMA anfragen, ob für türkische oder arabische Lieder auch Gebühren anfallen???

  22. Ich sehe das jetzt auch weniger schlimm. Bei den meisten wirklich guten Kinderliedern ist der Autor, wenn überhaupt bekannt, meist schon über 75 Jahre tot. Auf Rolf Zuckowski u. Konsorten kann man gern verzichten. Als ich ender der 70er, Anfang der 80er in den Kindergarten ging, fing es schon an mit diesen Post-68er Heiapopeia-Kinderliedern. Diese fand ich als Kind schon besch…. und mochte viel lieber solche Sachen wie z.B. „Es waren zwei Königskinder“ welche mir meine Mutter immer vorsang.

  23. An allen Ecken u.Kanten wird der Bürger geschröpft,von der Kita bis zum Krankenhaus um genug Geld für den Bau neuer Moscheen einzutreiben,siehe Griechenlandhilfe.Es ist eine Sauerei!

  24. Mir ist zur Zeit nicht so ganz klar wo man bei „Hänschen klein“ und „Alle meine Entchen“ noch Urheberrechte einhaken kann. Kann mir das mal einer erklären?

  25. #35 Michael Westen (28. Dez 2010 23:15)

    Mein lieber Michael,

    in welchem Kindergarten warst Du denn?
    😎

  26. @ Mukaffa

    Noch mal: Die GEMA ist keine Steuerbehörde, und Moscheen werden von dem Geld ganz sicher nicht gebaut.

    Da gibt es wirklich ganz andere Aufreger, wie die Mitversicherung von Angehörigen über die Krankenkasse oder die Tatsache, dass sich ganze Familienclans aus weiß der Kuckuck wo hier in Deutschland auf KK-Karte behandeln und sogar operieren lassen oder Kindergeld für nur auf dem Papier existierende Kinder kassiert wird. Oder aber, dass die Städte Geld in Moscheebau pumpen und dafür Schwimmbäder schließen und Schulen verrotten lassen. DAS sind Aufreger.

    Aber jemand, der etwas komponiert hat, der hat etwas GESCHAFFEN. Ein Komponist komponiert, ein Schriftsteller schreibt Bücher, ein Bäcker backt Brot, ein Architekt baut Häuser. Letzterer lässt die sich ja auch bezahlen, da käme auch kein Mensch auf die Idee, der müsse das Haus dann umsonst hergeben.

    Auch ein Komponist muss essen und seine Miete bezahlen. Er hat eine Leistung abgeliefert und will diese nicht umsonst hergeben. Das ist doch normal. Ein Bäcker verschenkt auch nicht sein Brot. Auch nicht an Kindergärten. Ist er deswegen ein Unmensch?

  27. #37 Wolfgang (28. Dez 2010 23:21)

    Mir ist zur Zeit nicht so ganz klar wo man bei “Hänschen klein” und “Alle meine Entchen” noch Urheberrechte einhaken kann. Kann mir das mal einer erklären?

    Auf die alten Lieder kann man eben keine Urheberrechte mehr einfordern, aber offensichtlich verstehen das hier nicht alle, obwohl es schon einige Male erklärt wurde.

    Ich geb’s auch auf jetzt.

  28. Ich mag die neueren Kinderlieder sowieso nicht. Nicht nur diesen Zuckowski, sondern auch den Jöckel oder wie der heisst. Deren Musik ist auf popig gemacht und gerade für kleine Kinder von Text und Melodie viel zu schwer zu singen. Ich würde denen eh nichts, aber wirklich gar nichts abkaufen, sondern wieder die alten schönen Volk- resp. Kinderlieder singen. Das Repertoire der Ossis unter uns sollte da unerschöpflich sein.

  29. #40 Paula (28. Dez 2010 23:33)

    Liebe Paula, nicht aufgeben, ich habe es verstanden!

    Bist Du zufällig Musikerin, oder komponierst Du
    Lieder?
    😉

  30. #43 Michael Westen (28. Dez 2010 23:37)

    So, so und der kapitalistische Kindergarten, nehme ich mal an, hat Dir dieses Lied beigebracht!
    😆

  31. Ist es aber nicht auch so, dass die Schöpfer der Kunst ihre Rechte an die GEMA abtreten müssen und die GEMA dann ganz für sich eintreibt?

  32. #45 Heimchen am Herd

    Ich weiß ist eher ein Kirchenchor Lied.
    Im Kindergarten singt man glaub ich Sonne Mond und Sterne von C.F Roth(zumindest einmal im Jahr)

  33. „Und sperrt man mich ein
    im finsteren Kerker,
    das alles sind rein
    vergebliche Werke.
    Denn meine Gedanken
    zerreißen die Schranken
    und Mauern entzwei:
    Die Gedanken sind frei!“

    3. Strophe aus dem Lied „Die Gedanken sind frei“. Für jeden Kindergarten geeignet und absolut GEMA-frei.

  34. @ Heimchen am Herd

    Nee, aber ich habe mich vor einiger Zeit mal mit Urheberrechten usw. ein bisschen beschäftigt, also nicht nur was die GEMA betrifft, sondern auch andere Urheberrechte (Patente, Geschmacksmusterschutz/Marken usw.).

    Es ist aber auch eine Einstellungssache, ich bin also nicht der Ansicht, dass es alles überall umsonst geben müsse. Wenn eine wie auch immer geartete Leistung/Erfindung vorliegt, dann soll deren Nutzung auch bezahlt werden. Nicht überzogen, aber angemessen.

    Bei Kindergärten ist man natürlich schnell geneigt, da drei Augen zuzudrücken, weil es ja im weitesten Sinne auch um „Bildung“ geht (wobei die modernen Lieder den Bildungsauftrag nur sehr begrenzt erfüllen).

    Prinzipiell ist mir unklar, wieso manche Leute ein Problem mit der Gema haben. Wenn man ins Restaurant geht, bezahlt man ja auch sein Essen. Und zwar nicht nur, weil man Ärger kriegt, wenn man ohne zu Bezahlen abhaut, sondern das hat ja auch was mit Wertschätzung zu tun. Natürlich hat fast jeder auch schon CDs kopiert usw., aber wenn das den privaten Rahmen verlässt und damit u. U. sogar Geld verdient wird, ist es eben was anderes.

    Man muss sich mal ansehen, wie rabiat SONY z. B. bei Youtube vorgeht, so schnell kann man gar nicht gucken, wie die Videos plattmachen.

  35. #47 Michael Westen (28. Dez 2010 23:49)

    Na, wenigstens hast Du die Leute hier nicht mit Stuck Mojo „Open Season“ erschreckt!

    Ich find die übrigens stark, mein ältester Sohn auch! Die sind mal bei uns in der Nähe aufgetreten!

  36. @ #50 Heimchen am Herd

    Open Season zwei Worte wie sie nicht klarer sein können.

    Ich kenne Stuck Mojo auch erst sein PI.

  37. #49 Paula (28. Dez 2010 23:55)

    Ja, mit SONY und Youtube ist das so eine Sache!
    Viele Lieder kann man hier in Deutschland nicht mehr runterladen.

  38. Nirgends passt meine Undichter-„Kunst“ hinein… Müsst ihr nun durch… Verzeihung 🙁

    Aus Versehen bin ich Deutsch!
    Aus Versehen auch ein Christ!
    Aus Versehen lieb ich Beides!
    Aus Versehen auch noch Mich!

    Soll beugen mich nun wem?
    Soll sagen bitte nicht?
    Soll Alles nun verleugnen?
    Soll wehren meines Rechts?

    Wer will nun Klagen?
    Als der Kläger allein!
    Wer hat nun Schuld?
    Als der Schuldner allein!

    Uneins wo nun die Frist!
    Der Familie nur den Sinn!
    Verborgen es niemals ist!
    Aus Versehen zu Beginn!

  39. Kinder dürfen, auch unter Anleitung von Erziehern, gebührenfrei singen was sie wollen.

    Das gleiche Recht steht allen anderen Menschen im Nicht-Öffentlichen Raum zu.

  40. #51 Michael Westen (29. Dez 2010 00:03)

    Ich kenne die Band auch nur durch meinen Sohn,
    komischerweise haben wir den gleichen Musikgeschmack, naja fast.

    Ich stehe total auf Tom Waits, würde gerne mal auf ein Konzert von ihm gehen, aber er kommt so selten nach Deutschland.

  41. @ Heimchen am Herd

    Vom Runterladen möchte ich gar nicht sprechen: man kann sie sich nicht mal mehr anSEHEN.

    Teilweise ist das von den Plattenfirmen auch dumm, weil in einigen Fällen eine Urheberrechtsverletzung ein Stück erst bekannt macht.

    Es gab zum Beispiel mal so einen Fall, da hat ein Typ das Lied „Bayern, des samma mia“ von Haindling genommen und darauf Bilder unglaublich präzise von Live-Auftritten von Rammstein geschnitten. Das, was dabei rauskam, war unglaublich komisch und wurde schnell ein millionenfach angeklicktes Video.

    Dann ist irgendwann die Plattenfirma von Haindling drauf gekommen und passt seitdem auf wie ein Luchs, dass dieses Video nie mehr im Internet irgendwo auftaucht. Dabei ist Haindling mit diesem Lied durch die Urheberrechtsverletzung erst bekannt geworden: Vorher kannte das Lied kein Schwein und plötzlich war es weltweit bekannt.

    Also als Plattenfirma oder Urheber würde ich immer Schaden und Nutzen miteinander abwägen. Die GEMA allerdings hat da wahrscheinlich klare Handlungsvorgaben.

  42. @ #55 Heimchen am Herd

    Sieht ein bissl aus wie eine Mischung aus Mickey Rourke und Louis Armstrong.Aber nicht schlecht.

  43. #60 Michael Westen (29. Dez 2010 00:22)

    Sag ich doch, die Stimme ist einmalig!

    Da hört man jede Zigarette und jeden Whiskey.
    Aber er ist schon lange trocken!
    Seine letzte CD Glitter and Doom ist super!

  44. #63 Michael Westen (29. Dez 2010 00:28)

    Du wirst es nicht glauben, die CD habe ich mir letztes Jahr gekauft und Hurt ist mein Lieblingslied!
    😆

  45. #64 Heimchen am Herd

    War leider auch sein Abschied.
    was auch gut ist (+Video)

    Johnny_Cash_God_s_Gonna_Cut_You_Down

    Habs nur bei Myvideo gefunden musste mal probieren.

  46. „gema fuer kindergaerten“ kam heute morgen
    auf ndrinfo, und ist nachzuhoeren hier

    http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/menschen_und_schlagzeilen/menschenundschlagzeilen781.html

    extra3 dazu
    http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/extra_3/videos/extra2761.html

    ich meine: ob noten, dvd oder kartoffeln – ideen und gueter sind gleich zu behandeln.
    geistig kreative muessen ebenso honoriert werden wie jede andere gewerbliche arbeit.

    darum sollen autoren mit zielgruppe kinder
    wie rolf z und die pol liedermacherInnen
    gerne ihr honorar durch gema & co bekommen.

    umgekehrt wird ein netter schuh draus, denn man braucht weder in kindergarten noch schule noch wirtschaft UNBEDINGT gema musik.

    „das land der dichter und denker“ hat einen gigantischen fundes an echten volksliedern zu wirklich allen themen und pol aussagen.

    „des knaben wunderhorn“, die „mundorgel“ der pfadfinder, „das gr buch des dt volkslied“ dazu gassenhauer, moritaten, dazu lieder der seefahrer, studenten, landsknechte, bauern, des militaers – in althochdeutsch, mit dialekten, in anderen sprachen etc . in meiner familie wurde immer und mit text gesungen, erst recht im wald und am strand.

    da die tatsache der „deutschen volkslieder“ allerdings in unseren dunkelrot-linksgruenen
    erziehungs-lehranstalten aus naheliegenden gruenden politisch ignoriert und mit „boese“ attuediert wird – und statt dessen rolf z und durchgegenderter kinderpop gelehrt wird

    muessen sich die expertInnen eben mit gema forderungen abfinden. sie sollen zahlen,
    weil sie nichts besseres kennen wollen.

    zwei tips fuer sangesfreunde noch
    wandervogel, bundesliedarchiv
    http://www.wandervogel-bfj.de/

    deutsche volkslied archiv
    http://www.dva.uni-freiburg.de/

  47. die ganzen hartz 4 moslems sind von der GEZ pflicht befreit, irgendwo muss also das geld herkommen.
    Gleiches prinzip wie bei der krankenversicherung das ist eine endlosschleife, endstation staatspleite

  48. #59 Heimchen am Herd (29. Dez 2010 00:22)

    #58 Paula (29. Dez 2010 00:19)

    Du auch? Erzähl mal.

    Geht so. Also war mal so’ne Phase. Heute stehe ich mehr auf musikalische Spießer. Also Rammstein und so. 😉 .

    Bei Kinderliedern bin ich konservativ. Die neuen Lieder sind irgendwie zu plärrig, zu monoton und zu stumpfsinnig.

  49. #65 WSD

    WSD und seine (Dee)EX;)

    Am besten gefällt mir immer noch der einstürzende DOM.Aber das pipen am Anfang ist laut besonders wen man Köpfhörer auf hat.

  50. #66 Michael Westen (29. Dez 2010 00:42)

    Ja, die guten Sänger sterben langsam aus!

    So, jetzt brauch ich meinen Schlaf,

    gute Nacht!
    😎

  51. Ausser vielleicht den Liedern der Augsburger Puppenkiste (Eine Insel mit 2 Bergen) sollten in Kitas einfach keine der bescheuerten, neuen Liedern gesungen werden.

  52. Hallo an Alle…
    ich habe ewig hier nicht kommentiert, bin aber fleißige Mitleserin (seit ca. 3,5 Jahren).
    Ich bin 1. Musikerin 2. sogar mit einem Abschluss einer traditionsreichen Universität (keine Häme bitte – ich hab im Übrigen morgen frei 😉 )

    Als kleines Präludium zunächst: ich war entsetzt als ich die Nachricht las. Rein nach dem humboldtschen Geist der freien Gedanken (Stimmen)!? Von wegen… Nun ja, so ist es manches Mal mit Schnellschüssen…

    …aber das Lesen bildet ja bekanntlich und so bin ich dem Thread hier dankbar, meiner Naivität auf die Sprünge geholfen zu haben.

    Ich dachte doch tatsächlich: „Nunja, was werden die in den Kindergärten schon für Lieder singen (können), die der GEMA-Pflicht unterliegen?“ Asche auf mein Haupt – mein Kopf ist wohl noch in meiner Kindheit, in der wirklich Volksliedhaftes gesungen wurde. Danke euch, mich überhaupt auf den Trichter gebracht zu haben, dass die LIeder ja auch solch unsägliches Zeug von diesem Zukowski sein können!!! (habe keine Kinder, leider).

    Ich schweife ab, aber als kleine Belustigung, was mich damit verbindet: Seminar vor ein paar Jahren an einer Uni in NRW (!!!). Ein sogenanntes Referat über Kinderlieder (bei Musikwissenschaftlern!!!)… Man durfte gespannt sein…. … NUnja … es ging um Zukowski (In der Weihnachtsbäckerei) – es ist unglaublich mit was für einem Schwachsinn die Leute sich 2 SWS um die Ohren schlagen können (und die Zuhörer müssen . Im Übrigen: solch Referenten bekommen dafür einen Schein – Fragen Kienzle? Da versteh ich sogar die Häme ggü. der Zunft der Geisteswiwis… (das Blöde ist nur: die Däm(li)chen und Herr(li)chen bekommen einen super bezahlten Job in einer Schule, wo auch euer Kind hingeht, wenn es kein „Glück“ hat).

    Landete ich in einem Kindergarten oder Schule (was passieren kann -.-) werden die alten Sachen rausgekramt. Und keine, die in irgendwelchen tollen, achso pädagogisch aufbereiten (sprich orwellsch) Büchern stehehn. Mit ein wenig musikalischem und musikgeschichtlichem Hintergrundwissen, ist Jeder in der Lage dazu – mal so ganz nebenbei.

    Im Übrigen, wird auch wieder Notenlesen gepaukt werden (*Scherz am Rande muss sein 😉 )

    Eure spoke the raven
    never never Nevermore

  53. Achja, ich weiß auch wann man „dass“ und „das“ schreibt u.s.w…. es is spät – bitte um Entschuldigung 🙂

  54. da fällt mir noch zu ein: die Erzieher(rinnen)-Generation, ist wohl schon echt zu blöde mehr als einen Akkord auf einer Gitarre zu zumpeln. Schnappi, das kleine Kroko ist wohl schon zu „anspruchsvoll“. Was will man auch erwarten 🙂 Chartsverblödete Shopping-Tanten.

  55. #67 Heimchen am Herd (29. Dez 2010 00:46)

    Ja, wer hat denn da geklaut?

    Im Zweifel ich! Aber zum Wohle des H… Ups spar ich mir 😉

    #70 Michael Westen (29. Dez 2010 00:51)

    Aber das pipen am Anfang ist laut besonders wen man Köpfhörer auf hat.

    Sorry! 🙁 Bzgl. „meine“ DeeEx habe auch ich meine Probleme! Deutlicher als zuvor und es wird nicht besser! Deswegen verlinke ich auch nicht mehr!

  56. @ Nevermore

    Danke für Deinen interessanten Beitrag.

    Ich kann Dich im Übrigen nur ermutigen, Kindern die „ollen Kamellen“ nahezubringen, und Du wirst vielleicht überrascht sein, wie gut sowas bei denen ankommt.

    Kinder sind da ja völlig vorurteilsfrei und ideologisch unbelastet. Also ideologisch machen die ja keinen Unterschied zwischen Volkslied und Zukowski. Aber sie merken einen Unterschied, weil die alten Lieder sie emotional viel mehr anfassen und oft so etwas „Privates“ ausstrahlen. Abgesehen davon sind die abwechslungsreich. Kinder mögen solche alten Lieder. Die gehen da ganz unvoreingenommen ran. Und wenn die dann musikalisch noch schön gesetzt sind, dann fahren die total darauf ab. Kinder mögen auch die sentimentalen Aspekte darin, die in modernen Liedern ja fast völlig fehlen.

    Dieses „In der Weihnachtsbäckerei“ ist übrigens auch mein persönliches Hass-Lied, gleich nach „Jingle Bells“ ganz oben auf der Shit-List. Ich hoffe, beide Lieder fallen konsequent der GEMA zum Opfer.

  57. Danke Paula. Hatte etwa Chuzpe nach so langer Zeit nochmal was zu schreiben.

    Ich denke das Ganze ist musiksoziologisch auch lange so gewesen ( Man ist damit aufgewachsen) und ich finde, es soll so bleiben! Verdammt (sorry)! Es ist vergleichsweise „einfache“ Musik, das volksliedhafte. Aber das ist Pop ebenso, und alle rennen hinterher. Volkslieder gewinnen durch die (soziologe) Struktur, die sie umgibt_ sprich Familie, Schule. Keine CHarts, keine mediale Verblödung. Das soll so bleiben. Fortschritt!? Leck mi… sorry 🙂 Das ist ein Thema, so nischenhaft es ist, aber es berührt. Und auf alles Andere übertragbar. Aber hier hab´ich magistrierter Dummschwätzer und Besserwisser am meisten Ahnung 😀

  58. @ nevermore

    Die alten Lieder transportieren verschiedene Stimmungen viel besser. Es gibt für jede Stimmung unterschiedliche Lieder. Das finden Kinder gut, weil sie ja selbst auch nicht immer gleich drauf sind. Und die Lieder sind meist empfindlicher, also nicht so stumpfsinnig.

    Die einzigen modernen Lieder, die ich für Kinder für gut geeignet halte sind die aus „Dschungelbuch“ und aus „Pippi Langstrumpf“ (Grüße an WSD an dieser Stelle!).

  59. Auch der GEMA sollte man da mal sagen: Probiers mal mit Gemütlichkeit 🙂 Für die ganzen Disney Songs tuts mir wirklich Leid 🙁 Aber, da sollte es Eltern geben, die einem das zeigen können (hätte hätte, ja hatt´et nich´:( )

    Mal ab davon, ich kenne viele meiner sprachlichen Wendungen von den alten Liedern. Wär ich eine Erzieherin mit musikalischer BIldung (was heisst hier Bildung, dafür brauchs nicht viel…) ich würde eher selbst Songs machen. Da reichen ganze zwei Akkorde für. Aber woher solls kommen -.-

    Ps. Gibts den Chat eigtl. nicht mehr?

  60. Da schliess ich mich
    #20 Paula (28. Dez 2010 22:40)
    mal an.

    Dass die GEMA prinzipiell ihre Berechtigung hat, ist nicht zu bestreiten.

    Allerdings stösst mir sauer auf, dass die GEMA ihre Gebühren in Kitas erhebt, obwohl dort mit diesem Liedgut nicht KOMMERZIELL sondern kulturell zum Wohl der Kinder gearbeitet wird.
    Kinder- und Volkslieder sind in meinen Augen Kulturgut.

    Ich hoffe mal, dass jetzt wieder mehr alte Lieder, welche nicht mehr unter diese Lizenzrechte fallen, gesungen werden.

    Allerdings hab ich den leisen Verdacht, dass einige idoktrinierte KiGa-Tanten ums Verrecken keine Kinderlieder von Hoffmann von Fallersleben oder ähnlich alten Liedermachern singen lassen.
    Das wäre ja völkisch und es könnte Kinder aus anderen Kulturen beleidigen.

  61. Wie es einige Kommentatoren selbst bei einem solchen Thema schaffen, einen Bezug zum Islam herzustellen, ist schon fast putzig in seiner Lächerlichkeit…

  62. @liberalstattasozial

    ich kanns mir schon vorstellen warum…

    in aller Kürze: wie soll eine Integration gelingen, wenn selbst die eigene Tradition nicht gekannt/geachtet/verwirklicht etc. wird? Ich denke, das kann ein (Knack-)Grund sein.

    Ein Knackgrund, hm… Damit stell ich diesen Neologismus frei für PI 🙂

  63. #1 oncalabreq (28. Dez 2010 22:03)

    Komisch, das Thema habe ich schon vor Wochen an PI geschickt, hat keine Sau interessiert.

    PI-Mitarbeiter diskriminieren bewußt manche Leser. Kannst Dir Deine Hinweise an PI sparen. Die Herrschaften von PI interessiert es nicht. Vielleicht hast Du Dich mal kritisch zu PI geäußert. Das vertragen die ganz und gar nicht. Das ist auch meine Erfahrung. Seitdem: Keinerlei Unterstützung mehr für PI. Es sind nur Perlen vor die Säue.

  64. Na und? Der Freistaat Bayern hat noch die Urheberrrechte an „Mein Kampf“ vom GröFaZ. Pecunia non olet, oder?
    Glaubt Ihr nicht: Bitte sehr, ich zitiere:

    Da Hitler bis zu seinem Tod mit Wohnsitz am Prinzregentenplatz 16 in München gemeldet war, wurde sein Vermögen, das von den Alliierten beschlagnahmt worden war, nach Kriegsende vom Freistaat Bayern eingezogen. Zu diesen Vermögenswerten zählen nach Ansicht des Freistaats Bayern auch die Nutzungsrechte an Mein Kampf. Sie enden am 1. Januar 2016 (70 Jahre nach Hitlers Tod, gemäß Urheberrechtsgesetz)

    Gruß Thiallar

  65. #39 Paula (28. Dez 2010 23:28)

    Das ist wohl wahr, was du geschrieben hast. Schön verglichen.

    Auch Stimmen (auf Foren von Erziehern) wurden laut die forderten, dass die Regierung ein „Machtwort“ sprechen soll. Was nach deinen Ausführungen natürlich nicht richtig wäre. Da aber die Gemeinden, Kommunen und der Staat pleite (ausgeplündert durch die Parteien) bis auf die Unterhose sind, kann man eine Kostenübernahme wohl kaum erwarten. Die sind ja zur Zeit froh dass sie einigermaßen die Dhimmi (Hartz4) Steuer an die neuen Herrenmenschen austeilen können, weil ansonsten ihre Stadt brennt. Hier gab es auch einige gute Tipps: Schmeißt die kostenpflichtigen Kinderlieder raus und nimmt die, die nichts kosten. Die sind auch sehr schön.

    Für bis zu 500 Kopien würden 56 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer fällig, bis 1.000 Kopien seien es 112 Euro, bis 1.500 Kopien 168 Euro.

    Das war ja klar, für 1.000 und 1.500 Kopien gibt es noch nicht mal einen Rabatt. Das sagt sehr viel über die GEMA aus.

  66. -Eine Frechheit-
    Das wird noch besser,2012 wird eine GEMA Abgabe fällig für jeden Haushalt.
    Ich sehe schon seit Jahren kein Fernsehen mehr,Rundfunk muss ich sagen auch nicht,das Autoradio hab ich der GEMA zugeschickt-vorsichtshalber-
    2012 zahl ich wieder….
    Zwangsabgabe
    Die Abzocke gerade in Kindergärten zeigt mit welchem Klientel wir es hier zu tun haben.
    Der nächste Bericht bei PI müsste über die Hintermänner berichten,und die Namen nennen.
    Das wäre eine -Überraschung-

  67. #91 Charles B. (29. Dez 2010 02:37)

    PI-Mitarbeiter diskriminieren bewußt manche Leser. Kannst Dir Deine Hinweise an PI sparen. Die Herrschaften von PI interessiert es nicht. Vielleicht hast Du Dich mal kritisch zu PI geäußert. Das vertragen die ganz und gar nicht. Das ist auch meine Erfahrung. Seitdem: Keinerlei Unterstützung mehr für PI. Es sind nur Perlen vor die Säue.

    Einige scheinen ein krudes Verständnis für „ehrenamtliche“ Arbeit zu haben. Was halten sie davon wenn sie demnächst hier selbst Beiträge veröffentlichen anstatt auf die zu schimpfen, die täglich hunderte von Links und Themen zu verarbeiten haben. Dann bringen sie sich doch ein. Außerdem, bei gewissen Themen ist es sogar notwendig erst einmal abzuwarten und zu sondieren und nicht reflexartig zu regieren. Und ihr beleidigt sein zeugt nicht gerade von Reife, wenn wir schon bei Kinderlieder sind. Ich frage mich was sie hier überhaupt treiben, wenn sie zur keinen Unterstützung von PI aufrufen? Warum ziehen sie dann nicht weiter, oder wollen sie nur Stänkern? Bäh bäh bäh. Ich habe aber den Spürnasentipp als erstes abgegeben, schon viel früher. Das ist ja wie im Kindergarten.

    Wissen sie eigentlich wie viele Tipps ich schon in den letzten 5 Jahren an PI gesendet habe die Später durch Autoren thematisiert wurden und mein Nick stand nicht drunter oder ich wurde nicht als Spürnase angegeben? Woher sollte ich auch wissen ob nicht schon Material den Autoren vorlag? Ich möchte allerdings auf was ganz anderes hinaus:

    Ich bin doch nicht auf den Blog um mein Ego als „Spürnasentipper“ zu verherrlichen sondern weil es um die Zukunft AUCH meiner Familie geht.

  68. Zwei Sachen:
    Als Songschreiber bin ich Mitglied bei der GEMA.
    Wir arbeiten und erschaffen Werke und sollen es alles umsonst preisgeben. Die Kopier- und aus dem Netz-Zieh- Mentalitär hat leider dazugeführt, das mit Musik kein Geld mehr zu verdienen ist, nur noch ein Paar wenige Bohlenmäßige Produkte verdienen ein Paar Euros. Es ist völlig in Ordnung, das Urheber Ihre Werke schützen, das hat nichts mit Abzocke zu tun!

    Zweitens:
    Als Vater hoffe ich, das gewisse neue Kinderlieder mit besonders hohen GEMA-Gebühren belegt werden… Dann müssen die Tanten in der KITA nämlich mal wieder in den Volksliedbüchern schauen, vielleicht mal eine Gitarre stimmen und nicht nur ne Playback-CD einwerfen (*zwinker)

  69. Ziel ist ein Rahmenvertrag. Der Staat zahlt so und so viel pauschal pro Jahr, natürlich bis in alle Ewigkeit.

  70. Neueste Musikproduktionen, für die noch das Copyright gilt, können schon aus zeitlichen Gründen nicht zu den klassischen, traditionellen Liedern gehören, die an die junge Generation weiterzugeben Aufgabe der Kindergärten wäre.

    Irgendwelche Schlager oder Musicals sind kein bedrohtes Kulturgut. Darauf kann und soll man in der Kindergarten-Pädagogik verzichten.

  71. Mail ist raus….

    e-mail von der GEMA Tante, die für die PR zuständig ist:

    gschilcher@gema.de

    ——————————————-

    Nachdem ich mich in der Vergangenheit ja bereits zu Ihrem unverschämten Verhalten bezüglich der Martins-Lieder geäussert habe, heute nun nochmals meine Meinung aufgrund der neuesten Entwicklungen.

    Wenn für die Kleinen Liedtexte kopiert werden oder öffentliche Auftritte geplant seien, sollen die Kindergärten in Zukunft zur Kasse gebeten werden.

    Dazu müssten die Erzieherinnen und Erzieher notieren, welches Lied wann gesungen wurde und wie viele Kopien angefertigt werden. Der Paritätische Wohlfahrtsverband Hamburg zeigte sich verärgert über die Forderung. “Wir haben es erst nicht glauben wollen, aber im Moment werden alle Kitas bundesweit aufgefordert zu bezahlen”. …

    Für bis zu 500 Kopien würden 56 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer fällig, bis 1.000 Kopien seien es 112 Euro, bis 1.500 Kopien 168 Euro.

    Quelle: BZ

    Hurra, die GEMA ist mal wieder auf Raubzug durch Deutschlands Kindergärten unterwegs! Es ist ja auch ne unfassbare Unverschämtheit, daß die kleinen Kinder da einfach frech ihre Liedchen singen, ohne kräftig dafür an die armen Künstler und ihren Geldeintreiber, die gute GEMA, zu bezahlen.

    Nagen diese mittellosen Künstler und Musikkonzerne ja schließlich bereits am Hungertuch, wie man immer wieder im Fernsehen sehen muss, wenn sie ihre Millionärsvillen präsentieren.

    Wo also setzen wir die Daumenschraube an, um auch den letzten Tropfen Geld aus dem Volk zu pressen…? Natürlich, bei den Kindern!
    Nichts ist ja ekelhafter in den Augen der GEMA, als unschuldige Kinder, die gratis teures Liedgut missbrauchen.

    Ich möchte gerne genau aufgelistet haben, wer diese „Künstler“ und Gesellschaften sind, die die GEMA dort vertritt, und in wessen Namen dort kassiert wird. Damit ich in Zukunft kein einziges Produkt dieser Halsabschneider jemals wieder konsumiere, geschweige denn dafür bezahlen muss. Ich rechne allerdings nicht wirklich mit einer Stellungnahme Ihrerseits, wäre ja auch zu unangenehm für euch Geldeintreiber, sich mit solch unbequemer Kritik auseinanderzusetzen…. nein… dann doch lieber weiterhin Kindergärten überfallen und ausbeuten.

    Hier noch ein paar gute Vorschläge von mir, damit Ihr auch alles bekommt, was euch und euren „Schützlingen“ zusteht:

    – nach erstmaligem, erfolglosem Einfordern von Gebühren, direkt ne mobile Nazi-Glatzen-Eingreiftruppe mit Baseballschlägern in die Kita´s und Kindergärten schicken… mal paar Kinder-Zahnspangen lockern und die Betreuer vermöbeln, dann zahlt das Pack sicher schneller!

    – ruhig auch nach dem Kindergarten den Eltern auflauern, am besten direkt mit ner Horde Anwälte im Rücken… alles sofort unterschreiben lassen und vor Ort kassieren, wer nich zahlt, kommt in ein Umerziehungslager der GEMA, wo man den ganzen Tag mit dem Geplärr beschallt wird, was sich heutzutage „Musik“ schimpft, solange bis die endlich zahlen, oder sterben. (kleiner Tipp: für die eigenen Mitarbeiter großzügig Ohrenstöpsel verteilen, sonst hagelt es später Anzeigen wegen Mißhandlung am Arbeitsplatz)

    – von den Mehreinnahmen einen Teil in Sicherheitsanlagen und gepanzerte Luxuskarossen für die Bosse bei euch investieren. Nicht, daß irgend ein unverschämter Bürger noch auf die Idee kommt, seinen Unmut über eure moderne Wegelagerei dadurch zu äussern, eure Niederlassungen zu beschmutzen, oder die Veratwortlichen Bandenanführer zu attackieren. Stacheldrahtzaun und Anti-Terror Ausbildung für das Sicherheitspersonal, ruhig kräftig aufrüsten… die kleinen, ausgebeuteten Kinder bleiben nicht ewig so klein, irgendwann kommt das „Dankeschön“ bestimmt als Ziegelstein durchs Fensterchen geflogen.

    Junge, Junge, Junge… von der guten GEMA kann man echt noch was lernen. Rücksichtslos und Geldgeil die Kinder am verklagen was das Zeug hält, hauptsache da wird kein Gratis Liedchen mehr geträllert…. nur noch Zahlemann und Söhne. Früher nannte man sowas Raubritter, oder einfach nur Gesindel… heute tragen die Leute nen feinen Anzug und kommen im Namen des Gesetzes. Die GEMA weiß wie es geht, meine volle Hochachtung, so dreist zockt sonst keiner ab… Beifall!

    Einen guten Tag wünsche ich Ihnen noch, und einen gesunden, ruhigen Schlaf – Sie können es sicher brauchen

    —————————————-

    Bei sowas kommt mir echt das Kotzen!

  72. Mitglieder der Piratenpartei hier bei uns waren da sehr hilfreich.
    Die haben uns eine Liste zukommen lassen mit Liedern die nicht unter die GEMA fallen und schon so alt sind, das sie freies Gut sind.
    Sehr praktisch.
    Die GEMA sollte in Zukunft auch Obdachlose zusammenschlagen, um danach zu prüfen ob sie theoretisch vielleicht einen Ipod besitzen auf dem raubkopierte Musik sein könnte.
    Zutrauen würde ich es dieser Raubrittervereinigung.

  73. #95 klapperschlange (29. Dez 2010 06:05)

    Ich sehe schon seit Jahren kein Fernsehen mehr, Rundfunk muss ich sagen auch nicht

    Fernsehen ist ein Teil des Rundfunks, ich nehme an, du meinst Radio.

    Im übrigen gilt das für mich auch. Grund für den Verzicht waren bei mir aber weniger die Abgaben als die Inhalte. Nach fast einem Jahrzehnt der Abstinenz geht mir das alles immer noch kein bißchen ab.

  74. Ist doch alles halb so schlimm!
    Dann werden nur noch Koransuren gesungen und die sind g a r a n t i e r t GEMA-frei!

    😯 😆 😯

  75. #27 Paula (28. Dez 2010 23:06)

    Die meisten Komponisten leben am Existenzminimum

    Sollte das wahr sein, dann kann es nur daran liegen, daß sie in dem Wahn leben, jeder, der irgendetwas komponiert, müsse davon gleich leben können.

    Seit Jahrtausenden gibt es künstlerisch talentierte Menschen, die einen ganz normalen Beruf ausüben, von dem sie leben können, und die daneben in ihrer Freizeit aus Freude am künsterischen Schaffen Lieder oder andere Kompositionen erstellten. Was spricht dagegen, das auch heute noch so zu halten?

  76. Es darf nicht wahllos kopiert werden ,hier muss das Urheberrecht durchaus beachtet werden.An Gema-freiem Liedgut gibt es genug,es muss ja nicht immer das allerneueste und kostenpflichtige beansprucht werden.
    Es sind nicht die Kinder, die nicht mehr singen sollen(was für eine Quatschaussage), es sind die Erzieher, die eine Urheberrechtsverletzung ausüben,was wiederum kein gutes Beispiel für die Kinder ist.

    Sammeln wir doch „freie“ Lieder und dann sehen wir, wie lange die Kitas Repertoire zum „freien“ Singen haben. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann singen sie noch heute, wird es eines Tages heissen 😉

  77. Wäre es nicht mal an der Zeit zwei Petitionen an den Bundestag zu starten: Abschaffung von GEMA und Abschaffung der GEZ.
    Die kleinen Autoren kriegen gar nix von der Verwertung und die großen Nummern im Business, die brauchen das eh nicht.
    Letztendlich wird von der GEMA jeder der einen CD-Brenner kauft oder eine Festplatte oder einen USB-Stick als Raubkopierer von Musik vorverurteilt und mit entsprechenden Beträgen bestraft.
    Sinngemäß gilt das selbe für die Verwertungsgesellschaften von Wort und Bild. Demnach ist jeder Scanner-Käufer ein Krimineller Raubkopierer, der mit unnötigen Gebühren bestraft wird. Auch diese gehört abgeschafft und alle drei gehören aus den Fängen des Patentamts herausgelöst, das die Aufsicht darüber hat.

  78. #103 Robbenklopper (29. Dez 2010 07:29)
    Mail ist raus….

    e-mail von der GEMA Tante, die für die PR zuständig ist:

    gschilcher@gema.de

    Ihrer Email an dieser Mafia ist nichts mehr hinzuzufügen

    Raubritter und Tagediebe

    Drum : teeren und federn

  79. absolut abstoßend und widerlich!

    Insbesondere auch weil das Singen besonders förderlich für Intelligenz, Gesundheit und Sozialverhalten für Kinder ist. siehe zb hier:

    „Singen fördert frühe Entwicklung

    Singen im Vorschulalter fördert die
    körperliche und soziale Entwicklung.
    Eine Studie der Universität Münster
    zeigt, dass Kinder gerade in den ersten
    Lebensjahren mehr Gelegenheit zum spie-
    lerischen Singen haben sollten.
    Sozialforscher untersuchten gemeinsam
    mit dem Gesundheitsamt 500 Kindergar-
    tenkinder. Jene Kleinen, die viel san-
    gen, wurden zu 88 % als regelschulfähig
    beurteilt, wenig singende Kinder dage-
    gen nur zu 44 %. Singen fördert nach
    Angaben der Universität vor allem die
    Sprachentwicklung, das Sozialverhalten
    und die Aggressionsbewältigung.“

    Es gibt geldgierige Menschen in diesem Land, die das eigene Volk ausbeuten, sei es nun in Gestalt einer Gema oder Lobbies oder sonst irgendwelcher Gruppen oder Individuen.

    Auch diesem Treiben ein Ende zu setzen muss sich eine neue Regierung als Ziel setzen.

  80. #41 Civis (28. Dez 2010 23:35)

    Das Repertoire der Ossis unter uns sollte da unerschöpflich sein.

    Ich stehe am Fahrdamm, da braust der Verkehr,
    Ich trau mich nicht rüber, nicht hin und nicht her!
    Der Volkspolizist, der es gut mit uns meint,
    Der führt mich hinüber, er ist unser Freund!

    Da tuten die Autos, da klingelt die Bahn!
    Spring nicht auf den Wagen und häng dich nicht an!
    Der Volkspolizist, der es gut mit uns meint,
    Er zeigt uns den Weg, denn er ist unser Freund!

    Ich hab mich verlaufen, die Stadt ist so groß,
    Die Mutti wird warten, wie find ich sie bloß?
    Der Volkspolizist, der es gut mit uns meint,
    Der bringt mich nach Hause, er ist unser Freund!

    Und wenn ich mal groß bin, damit Ihr es wißt,
    Dann werde ich auch so ein Volkspolizist.
    Wir helfen den Menschen, ich bin mit dabei,
    Beschütze die Kinder als Volkspolizei!

  81. Soldaten sind vorbeimarschiert
    Im gleichen Schritt und Tritt.
    Wir Pioniere kennen sie
    Und laufen fröhlich mit,
    Gute Freunde, gute Freunde,
    Gute Freunde in der Volksarmee.
    Sie schützen unsre Heimat
    Zu Land, zur Luft und auf der See,

    Der Hauptmann; der den Zug anführt,
    Den kennen wir genau.
    Vor Jahren stand als Maurer er
    Bei uns noch auf dem Bau.
    Gute Freunde, gute Freunde …

    Ein Leutnant führt den zweiten Zug
    Mit fröhlichem Gesicht.
    Als Lehrer gab er früher uns
    Den schönsten Unterricht.
    Gute Freunde, gute Freunde …

    Der Flügelmann im ersten Glied
    Mit Stahlhelm und MPi
    Als Melker der Genossenschaft
    Betreute er das Vieh.
    Gute Freunde, gute Freunde …

    Soldaten sind vorbeimarschiert
    Die ganze Kompanie.
    Und wenn wir groß sind, wollen wir
    Soldat sein, so wie sie.
    Gute Freunde, gute Freunde …

  82. Wir brauchen eine „andere“ Demokratie !! Eine Demokratie die mit dem Wandel den wir erleben besser umgehen kann.
    Dazu gehören u.a. „Volksentscheide“, die sich so einer „Abzocke“ von Kindern und Kita`s, die eh wenig Geld haben, annehmen. Wählt anders als bisher!

  83. #116

    Mein davoriger Channel heißt Phoenixshild. Da ich aber zwei Mahnungen gekriegt habe, habe ich einen 2. eröffnet!

  84. Was mich hier an den Kommentaren im Thread stellenweise etwas irritiert ist die Mischung aus Unkenntnis, aggressivem Herdentrieb (Kreuziget sie) und dem sozialistischem Getue, ein Künstler habe gefälligst für umsonst zu arbeiten.

    Wer von Euch würde denn bitteschön umsonst arbeiten??

    Robbenklopper
    Nagen diese mittellosen Künstler und Musikkonzerne ja schließlich bereits am Hungertuch, wie man immer wieder im Fernsehen sehen muss, wenn sie ihre Millionärsvillen präsentieren.

    Na klar, alle Komponisten und Songschreiber leben in Villen in Blankenese. Haben Sie eigentlich eine Ahnung von der Realität oder ist Ihr Weltbild von Dieter Bohlen dominiert? Für das, was ein Songschreiber für ein Lied bekommt, an dem er möglicherweise wochenlang gearbeitet hat, würden die meisten hier nicht mal vom Sofa aufstehen.

    # #107 Argutus rerum existimator (29. Dez 2010 08:44)

    #27 Paula (28. Dez 2010 23:06)

    Die meisten Komponisten leben am Existenzminimum

    Sollte das wahr sein, dann kann es nur daran liegen, daß sie in dem Wahn leben, jeder, der irgendetwas komponiert, müsse davon gleich leben können.

    Seit Jahrtausenden gibt es künstlerisch talentierte Menschen, die einen ganz normalen Beruf ausüben, von dem sie leben können, und die daneben in ihrer Freizeit aus Freude am künsterischen Schaffen Lieder oder andere Kompositionen erstellten. Was spricht dagegen, das auch heute noch so zu halten?

    Ach so, jetzt sind also die Künstler schuld, die nicht viel verdienen und gerade DESHALB kein Geld erhalten sollen. Das nenne ich mal eine überzeugende Logik.

    Es gibt übrigens sowieso kaum Komponisten, die von ihren Kompositionen leben können. Die meisten gehen doch einem Brotberuf nach, das ist auch gar nicht anders möglich.

    Es stößt mir immer übel auf, wenn irgenwelche Beamtentypen, die letztlich auf Steuerzahlerkosten existieren, anderen Leuten praktisch ihre Existenz zum Vorwurf machen, die unter weit schwierigeren Bedingungen für ihren Lebensunterhalt aufkommen. Da kann man natürlich sagen, dass sie sich einen anderen Beruf suchen sollten, aber es kann und SOLLTE nun mal nicht jeder in diesem Land Beamter oder Physiker sein. Man kann letztlich froh sein, wenn es noch Idealisten gibt, die überhaupt noch sowas machen.

    Man kann die Kunst natürlich auch völlig abschaffen. Dann hat man das Problem mit Tantiemen und den angeblich so raffgierigen Künstlern, die alle in Saus und Braus in Blankenese residieren und jeden Abend in Champagner baden und trotzdem jammern, beseitigt.

    Was mich wirklich stört hier ist das sozialistische Getue und die Neidreflexe, die hier einige kultivieren: Der böse, raffgierige Künstler, des es doch tatsächlich wagt, für seine Leistung zumindest eine minimale finanzielle Teilhabe zu verlangen.

    Ich möchte wirklich wissen, wer von Euch so heiß darauf wäre, umsonst zu arbeiten.

  85. ____#18#, ___________(dichter), du hast ja so recht !!!!,
    auf Volkslieder kann die GEMA keine Gebühren erheben !____________________

  86. #111 Der Islam ist DAS Problem

    Raubritter und Tagediebe

    Drum : teeren und federn

    Seh ich genauso, her mit dem Teerfass, ich bin der erste der die Brüder kräftig eintunkt! 🙂

    #123 Paula

    Man kann die Kunst natürlich auch völlig abschaffen. Dann hat man das Problem mit Tantiemen und den angeblich so raffgierigen Künstlern, die alle in Saus und Braus in Blankenese residieren und jeden Abend in Champagner baden und trotzdem jammern, beseitigt.

    Dem würde ich bei manchem, was sich heute „Kunst“ schimpft, sofort zustimmen! 😉

    #123 Paula

    Was mich wirklich stört hier ist das sozialistische Getue und die Neidreflexe, die hier einige kultivieren: Der böse, raffgierige Künstler, des es doch tatsächlich wagt, für seine Leistung zumindest eine minimale finanzielle Teilhabe zu verlangen.

    Mir kullern schon dicke Tränen über die Wangen… allerdings drängt sich mir die Frage auf, wie diese armen Seelen es denn bisher geschafft haben zu überleben, bevor man erkannt hat, daß Kindergärten die reinsten Goldgruben sind?

    Ich bin durchaus dafür, daß erbrachte Leistungen gerecht vergütet werden sollen, und daß niemand der das nicht möchte, umsonst arbeiten muss. Allerdings erschließt es sich mir nicht, welchen imensen Schaden Kinder anrichten, wenn sie ein paar Liedchen singen, ohne vorher dafür kräftig zu löhnen. Bis jetzt war es ja wohl auch möglich, Kindergärten und ähnliche Einrichtungen, in denen Kinder Liedtexte nutzen, kostenbefreit zu belassen.

    Es ist doch vielmehr so, daß heutzutage einige Leute nicht mehr ruhig schlafen können, wenn sie wissen, daß es noch irgendwo eine Quelle gibt, an der sie sich noch nicht die Taschen vollgemacht haben. Dann sprießen auf einmal solche „Probleme“ aus dem Boden wie Pilze, und es finden sich auch noch immer Menschen, die das ganze verteidigen und völlig in Ordnung finden. Denn Ordnung muss ja sein, besonders in Deutschland! Egal ob da ein paar Kindern das Leben schwer gemacht wird, Recht bleibt Recht! Also hin da, und die kleinen solange auf den Kopf drehen, bis ihnen auch die letzten Talerchen aus den Taschen gekullert sind, direkt in die Geldbörsen der gerechten GEMA, die ja nur dafür sorgt, daß arme Straßenmusiker nicht den bitteren Hungertod erleiden müssen.

    Man kann die Sache sehen wie man möchte, ich persönlich finde, daß alles was mit Kindern, kranken und alten Leuten zu tun hat, generell unter einem anderen Licht gesehen werden sollte. Da darf man auch ruhig mal beide Augen zudrücken, und den lieben Gott nen guten Mann sein lassen, von dem hier ja so oft und gerne die Rede ist.

    Aber bei Geld hört ja bekanntlich bei einigen Leuten die Freundschaft auf, nicht wahr?

  87. #123 Paula (29. Dez 2010 13:19)

    Liebe Paula,
    100% Übereinstimmung!

    Ich möchte auch nicht umsonst arbeiten!
    Stellt euch mal vor, es würde keine Künstler geben, keine Musik, das wäre für mich persönlich das Schlimmste was es gibt!

    Gerade die Musik macht das Leben erst lebenswert!
    😉

  88. Ich persönlich begrüße diese Maßnahme der GEMA, weil damit die Kleinen mit unserem alten schönen Liedgut Bekanntschaft machen.Schönes Deutsch lernen sie damit so nebenbei.
    „An einem Wiesengrunde,da steht ein Mühlenrad,mein Liebchen ist entschwunden,daß dort gewohnet hat.“

  89. #123 Paula (29. Dez 2010 13:19)

    Es gibt übrigens sowieso kaum Komponisten, die von ihren Kompositionen leben können. Die meisten gehen doch einem Brotberuf nach

    Wieso leben sie dann auf dem Existenzminimum?

    es kann und SOLLTE nun mal nicht jeder in diesem Land Beamter oder Physiker sein.

    Natürlich nicht, aber es gibt ja auch jede Menge andere Berufe. Hans Sachs war Schuster, Arthur Schnitzler Arzt. Ihren künstlerischen Ambitionen gingen sie in ihrer Freizeit nach.

    Man kann letztlich froh sein, wenn es noch Idealisten gibt, die überhaupt noch sowas machen.

    Ein idealistischer Künstler arbeitet für die Kunst und nicht für klingende Münze.

    Man kann die Kunst natürlich auch völlig abschaffen.

    Nein, das kann man nicht (und das wäre auch nicht wünschenswert, wenn man es könnte), aber man kann sich überlegen, ob es eine gute Idee ist, sie als Beruf auszuüben.

    Ich möchte wirklich wissen, wer von Euch so heiß darauf wäre, umsonst zu arbeiten.

    Vielleicht keiner von uns – aber ein idealistischer Künstler gewiß.

  90. @ Robbenklopper

    Wenn Sie einigermaßen aufmerksam gelesen hätten, dann müssten Sie diese Fragen nicht stellen.

    Wie ich zuvor schon erläutert habe, drückt man bei jeder Kopie, die in einem Kopierladen angefertigt wird, eine Abgabe ab, also VG Wort usw., die von den Kopierläden miteinkalkuliert und abgedrückt wird.

    Seit jeder zu Hause mit dem heimischen Drucker auch Kopien anfertigen kann, fällt so eine Einnahmequelle eben weg. Nicht zuletzt aus diesem Grund sind die Urheberinteressenvertretungen natürlich hinterher, die verlorengegangenen Einahmen wieder einzutreiben. Bei der GEMA ist das ähnlich. Die kann man auch nicht mit der GEZ vergleichen, da die GEMA keinerlei Einfluss auf Programmgestaltung, pädagogische Inhalte, Politik usw. nimmt. Des weiteren besteht keinerlei NutzerZWANG. Es besteht keinerlei KaufZWANG.

    Dazu kommt, dass moderne Lieder früher in Kindergärten kaum eine Rolle gespielt haben, inzwischen aber dominieren, nicht zuletzt dank der Playback-CDs und weil sie von einfacher Stumpfsinnigkeit sind, so dass auch die unmusikalischste Kindergärtnerin da noch mitmachen kann. Anders ausgedrückt: früher gab es sowieso nichts zu holen, so lange die Kinder „Fuchs du hast die Gans gestolen“ gesungen haben.

    Du musst auch nicht mit dieser Tränendrüsennummer kommen „Die armen Kinderchen“, bei denen man es angeblich eintreibt. Die armen Kinderchen haben nämlich genügend Lieder und Musik und finden „Schneeflöckchen Weißröckchen“ keinesweg angestaubter als „In der Weihnachtsbäckerei“. Es sind nur die Erwachsenen, die diese Unterschiede immer machen (ideologisch).

  91. #128 Argutus rerum existimator (29. Dez 2010 16:32)

    Natürlich nicht, aber es gibt ja auch jede Menge andere Berufe. Hans Sachs war Schuster, Arthur Schnitzler Arzt. Ihren künstlerischen Ambitionen gingen sie in ihrer Freizeit nach.

    Ein idealistischer Künstler arbeitet für die Kunst und nicht für klingende Münze.

    Es wäre mir neu, dass Hans Sachs und Schnitzler ihre Kunst unbezahlt unters Volk gebracht hätten oder weit unter Preis, weil sie so nette, idealistische Menschen waren.

    ALLE großen Künstler haben sich ihre Kunst bezahlen lassen, von Michelangelo über Tizian, von Mozart über Beethoven bis Anne-Sophie Mutter, von Schiller, Goethe bis hin zu Brecht.

    Das mit dem idealistischen Künstler, der nur dann ein guter Künstler ist, wenn er am Hungertuch nagt, das gehört doch wirklich ins Märchenbuch der Legenden.

    Außerdem ist es schwer vorstellbar, dass Michelangelo oder Beethoven wirklich diese Größe entwickelt hätten, wären sie im Hauptberuf Koch, Schneider oder Schuster gewesen.

    Natürlich gibt es solche Leute, wie etwa Kafka. Es ist aber eher so, dass sein Brotberuf sehr wahrscheinlich einige weitere Bücher verhindert hat, allein schon aus Zeitgründen. Auch Kafka hat seine Bücher nicht umsonst verteilt.

  92. #131 Paula (29. Dez 2010 17:16)

    ALLE großen Künstler haben sich ihre Kunst bezahlen lassen

    Ich glaube nicht, daß das stimmt, aber das ist gar nicht der entscheidende Punkt. Vielmehr geht es darum, ob sie ihre Kunst ausschließlich zu dem Zweck geschaffen haben, damit sie Geld einbringt, oder ob sie sie auf jeden Fall geschaffen hätten. Daß sie das Geld, das man ihnen dafür zahlt, auch nehmen, versteht sich von selbst. Aber auf die Intention kommt es an.

    Es ist aber eher so, dass sein Brotberuf sehr wahrscheinlich einige weitere Bücher verhindert hat

    Das Zeit-Argument lasse ich gelten. Allerdings hat ein Künstler, der seine Kunst nicht zum Beruf macht, es leichter, seine Seele vor dem verderblichen Geldscheffeln (bzw. dem Streben danach) zu bewahren.

    Wer für Geld arbeitet, ist ja stets der Versuchung ausgesetzt, zu produzieren, was der Markt haben möchte, und solcherart seine Kunst zu Kommerz verkommen zu lassen.

  93. #132 Argutus rerum existimator (29. Dez 2010 17:58)

    Lieber Argutus,
    einen Musiker kann ich Dir mit gutem Gewissen nennen, der sich und seiner Musik immer treu geblieben ist. Er hat sich nicht verführen lassen vom Kommerz. Dieser Künstler ist Tom Waits, den ich sehr schätze!

  94. #2 Rechtspopulist (28. Dez 2010 22:04)
    Dann lässt man die Singerei halt bleiben…

    So, so.
    Na ja, mehr als herumzucken bei inselarabischem gegröhle können die letzten generationen sowieso nicht mehr.

    Wer deutsche lieder singt, kann doch nur ein nazi sein, oder?

  95. @ Argutus

    Alle bedeutenden Künstler waren früher auch Auftragskünstler, egal ob Michelangelo, Mozart, Beethoven. Wenn ein Künstler wirklich was zu sagen hat, sind seine Werke deswegen nicht schlechter. Denken Sie nur mal an das Mozart-Requiem oder die Fresken von Michelangelo. Kein Mensch wird ernsthaft behaupten, dass das ein minderwertiges Werk sei, das nur bestimmten Moden gehorcht und bloß für einen Zeitgeist-Markt produziert wurde und deswegen drittklassig sei.

    Früher waren doch fast alle Künstler Auftragskünstler, egal ob Maler oder Musiker.

    Es geht ja oft nicht um Geld im Sinne von „reich werden“, sondern das ist ja auch eine Form von Wertschätzung einer Leistung.

  96. #135 Paula (29. Dez 2010 18:29)

    Es geht ja oft nicht um Geld im Sinne von „reich werden“, sondern das ist ja auch eine Form von Wertschätzung einer Leistung.

    Man kann seine Wertschätzung dadurch zum Ausdruck bringen, daß man großzügig Geld bezahlt.

    Gierige Pfennigfuchserei bei Geldforderungen hingegen (beispielsweise für ein paar abgelichtete Zettel im Kindergarten) steht moralisch auf einem ganz anderen Blatt.

  97. #135 Paula (29. Dez 2010 18:29)

    Liebe Paula,
    ich glaube, der gute Argutus ist kein Freund der schönen Künste! Er ist halt Wissenschaftler, die sind doch eher pragmatisch.
    😉

  98. #137 Heimchen am Herd (29. Dez 2010 18:46)

    ich glaube, der gute Argutus ist kein Freund der schönen Künste!

    Gar nicht wahr! Im Gegenteil – ich hätte gerne künstlerisches Talent und bewundere es bei anderen. Leider hat die Natur bei mir dagegen entschieden … 🙁

    Meinen Äußerungen hier liegt eine andere Emotion zugrunde: Ich habe eine tiefsitzende Abneigung dagegen, daß kulturelle Leistungen (sei es in der Kunst oder in der Wissenschaft) nicht aus Liebe zur Sache sondern bloß für schnödes Geld erbracht werden.

    Wer anders eingestellt ist, kann das natürlich kritisieren. Aber so bin ich eben.

  99. @ Paula

    Ich liebe „Tränendrüsennummern“, und ähnlich dramatisches Gekritzel. Damit möchte ich meine Mitmenschen an meinen „inneren Bildern“ teilhaben lassen 🙂

    Ich habe deine Argumentationen gelesen, und ich respektiere deine Sichtweise.

  100. #138 Argutus rerum existimator (29. Dez 2010 19:06)

    —Aber so bin ich eben—

    Ach, wie süß, ich nehme Dich wie Du bist!

    😆

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