Micha BrumlikMit diesem Thema setzt sich in der Frankfurter Rundschau Micha Brumlik, Professor für Erziehungswissenschaften und Buchautor, auseinander. Brumlik hat sich sehr viel mit Religionsphilosophie befasst und auch ein Buch über „Die Gnostiker“ geschrieben. Von daher sollte man eigentlich annehmen, er kenne sich sehr gut in der Thematik aus. Aber um die Antwort gleich vorweg zu nehmen, sie lautet schlichtweg: NEIN!

(Von Monika Kaufmann)

Vor Brumlik haben sich schon Wolfgang Benz, der Direktor des Zentrums für Antisemitismusforschung in Berlin und Sabine Schiffer, Direktorin des Erlanger Instituts für Medienverantwortung (IMV), eingängig mit diesem Thema auseinandergesetzt. Letztere sogar in einem Buch „Antisemitismus und Islamophobie“, das auf PI besprochen wurde.

Zunächst stellt der Brumlik fest, dass Blogs wie PI und die „Achse des Guten“ diese Debatte in ein regelrechtes Kesseltreiben verwandelten. Es gibt wohl auch kaum eine Diskussion, die die Gemüter in Europa so sehr polarisiert wie die Debatte um Antisemitismus und Islamophobie, denn hier scheiden sich die Geister. Um es noch einmal zu erklären: Antisemitismus ist eine ganz spezielle Form des Rassismus, der sich nur gegen Juden richtet, die sich sowohl als Religionsgemeinschaft als auch als Volk verstehen, wobei sie, selbst wenn sie in Israel leben, durchaus auch noch anderen Völkern angehören können. Heute wird übrigens der Antisemitismus zumeist vom Antizionismus abgelöst, auch diesen Begriff erwähnt Brumlik. Islamophobie hingegen ist die begründete Angst, obwohl Phobie immer negativ konnotiert wird, vor einer nazistischen als Religion getarnten Ideologie, das hat nicht im Entferntesten etwas mit Rassismus zu tun. Auch wenn der französische Anti-Fastfood-Aktivist José Bové anlässlich eines Einreiseverbots für Tariq Ramadan nach Frankreich einmal meinte, es gäbe auch religiösen Rassismus. Man kann ihm nur raten, seine Äußerungen auf die Kritik an ungesunden Lebensmitteln zu beschränken, davon versteht er nämlich etwas. Religiösen Rassismus gibt es genauso wenig wie die Erdumlaufbahn ohne Gravitation.

Hinzu kommt die noch weniger begründete Annahme, dass auf jeden Fall der Islamismus, womöglich gar der Islam selbst als ganzer judenfeindlich sei. Wenn dem tatsächlich so wäre, so stellt sich schon der bloße Vergleich als eine letztlich schamlose und moralisch empörende Vermengung von Tätern und Opfern dar.

Diese Tatsache dürfte dem Autor, der selbst Jude ist und sich eingehend mit Religionen und Religionsgeschichte befasst hat, hinlänglich bekannt sein. Im Koran wird mehrfach darauf hingewiesen, dass Juden Affen und Schweine seien, der selbsternannte Prophet hat teilweise eigenhändig etwa 800 Juden in Yathrib (Medina) geköpft und die Juden der Khaybar-Oase überfallen, die Männer umgebracht, die Frauen versklavt und ihre Besitztümer gestohlen. Der Antisemitismus ist offenkundig in der islamischen Ideologie zutiefst verwurzelt.
Der Autor spannt den Bogen von Treitschke, einem bekannten deutschen Antisemiten des 19. Jahrhunderts, zu Sarrazin. Er schreibt:

Damals wie heute besteht schließlich die Furcht vor einem Amalgam von „fremder Religion“ und „fremdem Volkstum“. So räumte Thilo Sarrazin am 7. Dezember im Gespräch mit der „taz“ ein, in seinem Manuskript überall dort, wo ursprünglich „Rasse“ stand, auf Anraten des Lektorats „Ethnie“ geschrieben zu haben, um anzufügen: „Dann muss man klarmachen, dass die, die einwandern, sich vermischen sollten. Wir, die Deutschen, waren dazu immer sehr gut in der Lage, die Juden übrigens weitgehend auch.“ Weitgehend!

Womöglich hat Thilo Sarrazin nicht immer die richtigen Worte gewählt, aber er ist lernfähig und ändert seine Formulierungen, wohingegen mohammedanische Antisemiten niemals auch einen Pikometer von ihrem Antisemitismus abweichen würden.

Der große Denkfehler besteht eben im Postulat dieser Furcht vor „einem Amalgam von fremder Religion und fremdem Volkstum“. Die Juden waren nie ein fremdes Volk in Europa, auch wenn sie von Antisemiten so wahrgenommen wurden; es gab dort schon Juden, bevor Europa christianisiert wurde. Im Übrigen gäbe es ohne Judentum kein Christentum, allein schon deswegen ist das Judentum einer der Grundpfeiler der europäischen Kultur. Der Islam hingegen ist jeder Zivilisation fremd, das trifft nicht allein auf die europäische bzw. generell die westliche zu.

Bei alledem muss man sich klar machen, dass es beim Nachweis der strukturellen Identität von damaligem Antisemitismus und heutiger Islamophobie nicht darum gehen kann, die damalige jüdische mit der heutigen muslimischen Immigration gleichzusetzen, sondern nur darum, die Reaktionsmuster zu vergleichen. Die heutigen Rechtspopulisten mit ihrer heißen Liebe zu den Rechten von Frauen und Homosexuellen sowie ihrer Zuneigung zu den Juden behaupten daher, dass das der entscheidende Unterschied sei: Die damalige Abneigung gegen die Juden war in der Sache unbegründet, während der heutige Kampf gegen die Muslime sachlich gerechtfertigt und daher Parallelen rein zu fällig seien.

Genau das ist der entscheidende Unterschied: Antisemitismus lässt sich nicht rational begründen, rationale Gründe für Islamophobie können allerdings Bände füllen. Das kann man nicht nur auf PI, sondern auch auf einer Menge ausländischer Blogs und in Büchern nachlesen. Man betrachte nur die perversen Gepflogenheiten des Islam, wie Zwangsverheiratung, Ehrenmord und weibliche Genitalverstümmelung.

Das Schlusswort des Autors:

Der Erfolg von Sarrazins Buch, jenes Treitschke des frühen 21. Jahrhunderts, gibt Wolfgang Benz nachträglich recht – die Befunde des münsterschen Religionssoziologen Detlef Pollack sowie Wilhelm Heitmeyers neueste „Deutsche Zustände“, die eine auch im Vergleich zu den europäischen Nachbarländern deutlich erhöhte Islamophobie nachweisen, bestätigen dies.

Hier muss man widersprechen – die Deutschen waren nur bei weitem langsamer als ihre europäischen Nachbarn. In Frankreich führten die Bücher der großartigen Oriana Fallaci monatelang die Bestsellerlisten an und in Großbritannien hat sich die English Defence League (EDL) schon kurz nach den mohammedanischen Protesten gegen die englischen Soldaten im März 2009 formiert.

Noch ein Wort zum Schluss: es ist deswegen so traurig über Micha Brumlik in diesem Zusammenhanhang zu schreiben, weil er früher einmal andere Positionen vertreten hat. Er hat kurz nach dem Kuwaitkrieg in München einen Vortrag gehalten, er war damals Stadtrat in Frankfurt bei den Grünen. Er begründete seinen Austritt aus der Partei mit der Haltung der Grünen gegenüber diesem Krieg. Später ist er dann wieder eingetreten. Was ihn allerdings zu einem derartigen Sinnneswandel in Sachen Islam und Westen bewogen hat, bleibt wohl sein Geheimnis.

» Spiegel: Heute in den Feuilletons

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89 KOMMENTARE

  1. Darum ruft ein Niederländischer Politiker die Juden auch auf, die Niederlande zu verlassen, wegen den Rechten, gell? Oder waren es die Islamanhänger, die einen neuen Antisemitismus in Europa anstreben? Ich wusste ja, dass die FR sie nicht mehr alle hat, aber dass das so schlimm und gefährlich ist …

  2. Ist die Islamophobie der neue Antisemitismus?

    Die Antwort ist eindeutig: Nein!

    Im Gegensatz zu den Moslems haben die Juden schon seit Jahrhunderten mit uns gewohnt. Auch kam der Hass gegen die Juden eher von der Tatsache, dass die Juden die reichere und gebildetere Schicht in Deutschland ausmachten.

    Die Moslems wohnen nur seit knapp 30 Jahren bei uns und beanspruchen unserer Land ganz offen. Auch kommen die meisten Moslems bei uns aus bildungsferne und sozial untersten Schichten.

    Und der größte Unterschied zwischen den Juden und den Moslems ist, dass sich niemals ein Jude in Selbstmordabsicht auf unseren Weihnachtsmärkten in die Luft gesprengt hat. Auch gab es keine jüdische Straßengangs die wöchentlich Deutsche abgestochen haben.

  3. „Wes Brot ich ess, des Lied ich sing“ Das dürfte der Grund des Sinneswandels sein. Ignorieren solche Schwenker, die benutzt man nur solange sie gebraucht werden danach werden sie weggeputzt.

  4. Cool jeder Israeli leidet unter „Islamophopie“.
    Cool jeder Christ aus einen islamischen Land leidet unter „Islamophobe“.
    Cool jeder der scheiß Deutscher, scheiß Christ, Schlampe, Drecksjude hört leidet unter „Islamophobie“.

    JEDER DER DEN QURAN LIEST UND IHN WEGEN FASCHISTISCHER ANSICHTICHEN KRITISIERT LEIDET UNTER „ISLAMOPHOBIE“.

  5. also islamophobie und antisemitismus zu vergleichen ist mehr als abscheulich….

    allerdings eine kleine historische korrektur… die meisten juden in „europa“ waren eher kein bestandteil der dort lebenden gesellschaft, vor allem in osteuropa nicht…und in deutschland, nur als beispiel waren die meisten juden, vor allem die die in der gesellschaft völlig aufgingen, keine „aktiven“ juden. das muss man so schon mal festhalten… also der stempel jüdischen einflusses war eher gering. trotz aller liebe zum zum zionismus 🙂

  6. […] die heutigen Rechtspopulisten mit ihrer heißen Liebe zu den Rechten von Frauen und Homosexuellen sowie ihrer Zuneigung zu den Juden […]

    Achso das sind ganz schlechte Eigenschaften normale Menschenrechte für Frauen etc. einzufordern.

    Nur weil angeblich „Rechtspopulisten“ (was immer das auch sein mag!) etwas behaupten ist es schlecht.
    Na dann ist ja alles klar…

  7. #11 alleswasrechtist (15. Dez 2010 18:54)
    Schon wieder ein blog der PI News als Rechtsextrem bezeichnet und beschimpft:

    http://medienluege.blogspot.com
    …………..

    Das sind Muslime die sich als Deutsch und Demokraten ausgeben…das kennt man doch schon von der P“D“S. Die behaupten auch ganz frech Demokraten zusein. 😉

  8. Brumlik ist ein dummer, grüner Laller. Ich bin ein Rechter und mir gehen die Sonderrechte der Homosexuellen mittlerweile zu weit, ebenso wie die Sonderrechte der Frauen. Frauenrechte finde ich überhaupt nur deswegen wichtig, weil ich stolzer Vater einer Tochter bin, ansonsten würden mir die auch am Arsch vorbeigehen.

    Wer wie Brumlik den Unterschied zwischen einer (zahnlosen) Religion in unserem Sinne und einem alle Lebensbereiche umfassenden ideologischen System wie dem Islam leugnet, ist ein verantwortungsloser Schwätzer und Verharmloser.

    So besser, Herr Brumlik?

  9. Danke Monika

    ——-
    OT, aber das müsst ihr euch anhören (englisch)
    Radiointerviews zu Muslima, die in Männergefängis arbeitet und keine Männer anfassen darf. Einmal Muslim, einmal Ex-Muslima.

    Ein Knaller.

  10. Auch kam der Hass gegen die Juden eher von der Tatsache, dass die Juden die reichere und gebildetere Schicht in Deutschland ausmachten.

    Du verwechselst da offenbar Ursache und Wirkung. Den Juden war lange Zeit verboten, bestimmte Berufe auszuüben. Was Wunder, dass sie sich in den verbleibenden Nischen zu einer gewissen Meisterschaft hochgearbeitet haben.
    Dummerweise war das dann aber auch mit einem sehr hohen Einkommen verbunden, was diejenigen, die für dieses teilweise Berufsverbot verantwortlich wahren, übersehen hatten.

    #9 Manowar; Dass „Rechtspopulisten“ extrem für die Rechte von Schwulen eintreten, wär mir allerdings neu. Das ist eher ein Zeichen von Linkspopulismus.

  11. Der Typ sieht aus wie ein Penner, aber der ist tatsächlich ein Intellektueller. Ich finde, er hat einen sehr zähen, fast unleserlichen Stil und wird bestimmt nicht viel Erfolg haben mit seinem Buch. Kein Wunder, daß er neidisch ist auf Sarrazin!

  12. #17 uli12us

    100% hast Du/Sie recht. Aber das schlimme ist das die antisemitischen Klischees sogar in der Israelkritik/Antizionismus Gültigkeit haben. Der Antizionismus (Israelkritik) bezieht sein Zerrbild aus dem Antisemitismus.

  13. #12 Terpentin (15. Dez 2010 18:59)
    #11 alleswasrechtist (15. Dez 2010 18:54)
    Schon wieder ein blog der PI News als Rechtsextrem bezeichnet und beschimpft:

    http://medienluege.blogspot.com
    …………..

    Das sind Muslime die sich als Deutsch und Demokraten ausgeben…das kennt man doch schon von der P”D”S. Die behaupten auch ganz frech Demokraten zusein.

    meinst du die sind so clever xD ?

  14. In den Niederlanden behauptet jetzt der ehem. amsterdamer Bürgermeister (und berüchtigter Muslimkuscheltier), und heutiger Anführer der Sozialdemokraten Job Cohen, dass Muslime in NL allmählich ausgegrenzt werden, sowie das mit den Juden im WK II passierte. Seine Mutter hätte das Gleiche miterlebt beim Kriegsausbruch. Also, er verkauft jetzt sogar nicht nur seine Seele sondern auch seine Mutter für marokkanische Wähler seiner schrumpfenden Partei.

  15. Symptome und Krankheitsbild sind doch klar:
    Der arme Michi leidet (wie fast alle Grünen)an

    Antirealitis ideologica

    zu Deutsch: Ideologische Realitätsverweigerung. Hauptsymtome: Zeugs daherblubbern, Phatasiebilder, Infantilität (das Leben als Dauerstudent mit sprachlich-intellektuellem Rüstzeug aus dem Proseminar)

  16. @19 Noddy

    Der sieht nicht nur aus wie ein Penner, dem ist auch diese Mischung aus idologischer Überheblichkeit und Minderwertigkeitskomplexen in die Visage gehaftet, wie sie bei so vielen Journalisten, Soziologen und vor allem Lehrern zu finden ist.
    Nie im Leben einen ordentlichen Brotberuf gelernt, nie im Leben etwas zum BSP beigetragen.

  17. Der Islam ist Antisemitisch/Antijudaistisch.
    Also ist dit Toleranz gegenüber des Islams der neue Antisemitismus, das is kausal.

  18. Islamophobie – so ein Quatsch. Das ist ein Strohhalm, an den sich die islamophilen Rabulistiker mit Realitätsphobie klammern.

    Die grössten realexistierenden Anitsemitisten sind die geistig versklavten Eiferer des Islam. Islam und Nationalsozialismus haben fast alles gemeinsam, bis auf den Namen des Proleten.

  19. Schaut dem Typen mal in die Augen – da braucht man kein Drogenberater zu sein, um zu sehen, dass der kifft.

  20. 1.
    Der Antizionismus ist der neue Antisemitismus.

    2.
    Auf eine gute Definition der Islamophobie wurde kürzlich hier auf PI verwiesen:

    http://www.pi-news.net/2010/12/bruckner-kritik-an-religion-ist-nicht-rassismus/

    Pascal Bruckner erklärt, dass der Begriff der Islamophobie eines totalitären Systems würdig ist. Und in der Tat hat der Begriff Islamophobie in einem totalitären System seinen Ursprung:

    „Ende der siebziger Jahre haben iranische Fundamentalisten den Begriff der Islamophobie erfunden, den sie sich von der „Xenophobie“ abgepaust haben. Sein Ziel ist, den Islam zu etwas Unberührbarem zu erklären.“

    Weiter schreibt Bruckner:

    „Der Begriff der Islamophobie hat mehrere Funktionen: Er leugnet die Realität einer islamistischen Offensive in Europa, um sie besser zu rechtfertigen.“

    und:

    „Auf weltweiter Ebene wird ein neues Meinungsdelikt konstruiert, das stark an das Vorgehen der Sowjetunion gegen „Feinde des Volkes“ erinnert. Und unsere Medien und Politiker geben ihren Segen. Hat nicht der französische Präsident selbst, dem wahrlich kein Lapsus zu schade ist, die Islamophobie mit dem Antisemitismus verglichen? Ein tragischer Irrtum. Rassismus attackiert Menschen für das, was sie sind: schwarz, arabisch, jüdisch, weiß. Der kritische Geist dagegen zersetzt offenbarte Wahrheiten und unterwirft die Schriften einer Exegese und Anverwandlung. Dies in eins zu setzen heißt, die religiöse Frage von der intellektuellen auf die juristische Ebene zu verschieben. Jeder Einwand, jeder Witz wird zur Straftat.“

    (Kurz zusammengefasst: Eine kritische Auseinadersetzung mit oder eine Gegnerschaft zum Islam hat nichts mit Rassismus zu tun.)

    außerdem:

    „Überhaupt sollte man in Erinnerung rufen, dass das Christentum heute unter allen monotheistischen Religionen diejenige ist, die am stärksten der Verfolgung ausgesetzt ist – vor allem in islamischen Ländern wie Algerien, dem Irak, Pakistan, der Türkei oder Ägypten.“

    und:

    „Islamophobie“ gehört zu jenen Begriffen, die wir dringend aus unserem Vokabular streichen sollten.“

    .

  21. Er sitzt ohne erkennbare pädagogische Lebensleistung als Pädagogik-Professor an der Goethe-Uni in Frankfurt. Er streut von dort aus sein ideologisches Gift.

    Stichprobe gefällig?
    Vom Missbrauch der Disziplin. Antworten der Wissenschaft auf Bernhard Bueb (2007).

    Da wagt es dieser pädagogische Laie im Professorenamt tatsächlich, den langjährigen und überaus erfolgreichen Leiter der Eliteschule Salem ans Bein zu pinkeln.

  22. Fürwahr abenteuerliche Hirnakrobatik vom Professor für Volkspädagogik – und zugleich eine Verhöhnung der jüdischen Opfer aus 2000 Jahren!

    Wenig überraschend – andere Blüten erwartet man eigentlich nicht von einem durchgegrünten „Denk“apparat, und von der Frankfurter Rundschau ohnehin nicht, diesem Spitzenprodukt der „Qualitäts“-Einheitspresse.

    In diesem Zusammenhang hätte ich einen Vorschlag, um der einfältigen Wortschöpfung „Rechtspopulist“ etwas entgegen zu setzen. Der Begriff wird von der gleichgeschalteten Journaille ja derart inflationär benutzt, daß man ihn für einen deutsch-holländischen Vornamen halten könnte („Rechtspopulist Wilders“ usw. …).

    Ich fände es angemessen, diese Publizisten mit gleicher Penetranz als LINKSPÖBLIZISTEN zu bezeichneten, oder, wenn es leichter von der Zunge geht, als LINKSPÖBELISTEN.

  23. Es gibt nur wenige Juden in Deutschland, die eine islamkritische Haltung vertreten.
    Das erscheint paradox, besteht doch die größte Gefahr für Leib und Leben von Juden weltweit schon seit langem in der Exponenten der islamischen Ideologie und nicht in Alt- oder Neonazis.

    Diese hartnäckige jüdische Realitätsverleugnung erscheint unerklärlich….Erklärungsansätze hierfür gibt es jedoch einige….

    Die Rechte hat mindestens zwei Generationen von Geisteswissenschaftlern an die Linke verloren, die fast sämtliche diesbezüglichen Fakultäten (nicht nur in Deutschland, sondern in fast allen westlichen Ländern) ideologisch okkupiert haben. Vermeintliche „Experten“ und Medien arbeiten Hand in Hand, was die dem Bürger zu vermittelnde Sicht der Dinge angeht.

    Da die Mehrzahl der Bürger das schluckt, soll es so geschehen…die westlichen Kulturen suizidieren sich…der Islam mag dabei ein Assistent sein, der Hauptverantwortliche ist er aber ganz und gar nicht…

  24. Und noch was:

    Noch ein Wort zum Schluss: es ist deswegen so traurig über Micha Brumlik in diesem Zusammenhanhang zu schreiben, weil er früher einmal andere Positionen vertreten hat.

    Bezogen auf den ersten Golfkrieg mag das stimmen. Ansonsten aber ist Brumlik in allen einschlägigen gesellschaftlichen Fragen fest im linken juste milieu verankert…schon immer… 😉

  25. lasst sie doch quatschen, diese Elfenbeinturm-
    bewohner. Unsere täglichen Erfahrungen sind eindeutig und unwissenschaftlich brutal und abstossend. Wahltag ist Zahltag, falls es gelingt, eine wählbare Alternative den IslamversteherInnen vor den Latz zu knallen.

  26. micha brumlik taucht immer aus der gülle gülle auf wenn ihn gerade keiner braucht. er bietet sich jedem linken spinner als alibijude für seine hirngespinnste an. ein klassischer kapo wie er im buche steht.

    er hat was gemeinsames mit dem mitgefangenen von brian im das leben des brian „….TOLLE RASSE DIESE RÖMER….“
    🙁

  27. Um mal was Karzustellen:

    Ich bin nicht Islamophob! Das würde bedeuten ich hätte eine difuse, unbegründete Angst vor etwas an sich Harmlosen.

    Ich bin Islamavers:

    Ich kenne es, weiß was es ist und mag es nicht! Ich habe keine Angst, sondern eine ablehnende, durch Konfrontation mit der Thematik geformte Haltung.

  28. #34 ratloser (15. Dez 2010 20:28)
    Es gibt nur wenige Juden in Deutschland, die eine islamkritische Haltung vertreten. Das erscheint paradox, besteht doch die größte Gefahr für Leib und Leben von Juden weltweit schon seit langem in der Exponenten der islamischen Ideologie und nicht in Alt- oder Neonazis. Diese hartnäckige jüdische Realitätsverleugnung erscheint unerklärlich….Erklärungsansätze hierfür gibt es jedoch einige….

    ——————
    broder, jordano, teilweise wolfsohn … da gibt es schon einige nur das diese sofort aus den medien rausgehalten werden. wann hast du z.b. das lezte mal was von jordano gehört ?
    vielsagende stille. es gibt schon eine haltung nur wenn man das sprachrohr verstummen lässt…… 🙁

  29. @ #38 mike hammer

    Ah Kapo = Funktionshäftlings in einem Konzentrationslager

    Hab mich schon gefragt was der mit der Mafia zutun hat;)

    konnte Gestern nicht mehr schreiben wurde mal wieder Black listed,ist wohl Ironie des Namens

  30. #34 ratloser (15. Dez 2010 20:28)

    dir ist sicher der nahostkorespondent
    ulrich sahm in erinnerung, war eher neutral
    in seiner haltung, zu neutral für n-tv!
    abra ka dabra und er war nicht mehr da 😉

  31. #41 Michael Westen (15. Dez 2010 21:06)
    dein „pump gun lied“ war super, habe es 1000 leuten gezeigt und kann es schon mitsingen.
    mit echter 12/76er natürlich! 😉

  32. @ #43 mike hammer

    Ist aus ner Zeit als Bully noch lustig war.hab ich gefunden als ich das gesucht hab

    watch?v=zpUGKel1iGk

    copy in YT

  33. Wenn ich etwas ablehne wie Gewalt Mord Hass Blutvergiessen Kinderschänder Tierquäler Frauenschläger Intoleranz usw. hab ich dann eine Phobie? Ich glaube nicht! Also lehne ich den Islam weiter ab weil das für mich und meine Familie nicht in Frage kommt so etwas anzunehmen oder zu glauben. Wer den Islam will soll dort hin gehen wo er beheimatet ist nach Europa gehört die Steinzeitideologie keinesfalls! Das hat keine gute Zukunft!

  34. #44 Michael Westen (15. Dez 2010 21:14)
    schade leider kam es dann doch anders.
    ob das absicht ist im video das gesicht rasiert und nur der kinn/hals bart steht, nach müslimünischen vorbild. 🙄

  35. @ #47 mike hammer

    Naja der Schauspieler ist Armenier.
    Ich glaub das sollte nur ne alte Barttracht sein
    kenne mich nicht so aus mit den Bart Hits der 30er/40er;)

  36. An einer Stelle geht der Autor mit seier Kritik zu weit.
    > Die Juden waren nie ein fremdes Volk in Europa
    Fremd wäre zu definieren, aber die Juden haben sich stets als eigenes Volk wahrgenommen genau wie über Jahrhunderte die Deutschen in Rumänien. Mit Ausnahme einer Teilgruppe, die in der zweiten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts die extreme Assimilation propagierte, waren sie im Selbstbild stets Volk, nicht (nur) Religion.

    Im übrigen mahme ich zur Vorsicht. „Man betrachte nur die perversen Gepflogenheiten des …“ hat strukturtell sehr viel gemeinsam mit antsemitischen Schriften und mir fallen hier in Kommentaren durchaus oft sehr fragwürdige und unzulässige Verallgemeinerungen auf.

  37. „Professor für Erziehungswissenschaften “

    Na toll, wer bezahlt denn dessen Gehalt?

    Ist er etwa selbstständig?

    Ich glaube, er ist sich bewusst, wer ihm den Brotkorb höher hängen kann und deshalb hält es der tapfere Professor und Kämpfer gegen Islamophobie mit dem Spruch:

    „Wes Brot ich ess‘,

    dess‘ Lied ich sing‘!“

  38. Was treibt solche Leute eigentlich immer zum Bücherschreiben? Wieso haben die soviel Zeit zum Schreiben? Wer liest diese Bücher?

    Was macht ein „Professor für Erziehungswissenschaften“ den ganzen Arbeitstag lang? Wozu braucht man solche Leute? Was steckt alles drin in „Erziehungswissenschaften“, so dass eine Professur gerechtfertigt ist?

    Haben nicht schon viele Generationen von Eltern ihre Kinder zu guten Erdenbürgern erzogen? Auch ohne Studium und Wichtigtuerei.

  39. Brumlik hat keinen heiligenschein, weil er jude ist.

    Schon am10. Januar 2010 unter „Ehrenmorde und Islam“ schrieb Michael Mannheimer hier bei http://www.pi-news.net/2010/01/essay-ehrenmorde-und-islam/ wie Brumlik den Islamisten beispringt.

    Wenn ich mich an Brumliks interviews erinnere, dann hörte ich nur heraus, uns deutsche abzustempeln als ewige bestien, die sich ganz klein zu machen haben.

    In seinem buch „Wer Sturm sät“ rechtfertigt er die vertreibungsverbrechen an den deutschen, weil sie „als eine beinahe notwendige Konsequenz der monströsen Vernichtungs- und Umsiedlungspolitik der Nazis“ betrachtet.

    Aber die stasi-denunziantin Anetta Kahane, die bezeichnet er als die „Iphigenie in der Uckermark“

    Diese verräterin war eine der übelsten zuträgerinnen, schließlich hielt sie die DDR für das bessere deutschland. Wikipedia weiß:

    Ihr Führungsoffizier Mölneck notierte, dass sie bereits beim 2. Treffen „ehrlich und zuverlässig“ berichtet und auch „Personen belastet“ habe.

    1990 machte sie der rote magistrat von ost-berlin zur ausländerbeauftragten.
    Danach gründete Kahane die RAA e.V. + 98 die Amadeu-Antonio Stiftung. Es gab sofort orden und posten: Th.-Heuss-Medaille + den Moses-Mendelssohn-Preis. Sebnitz und Mügeln kamen gerade recht, um die mitteldeutschen als nazis zu entlarven und die berechtigung nachzuweisen.

    2003 wollte sie berliner ausländerbeauftragte mittels der PDSSED-bonzen im senat werden.
    Dazwischen kamen die erkenntnisse aus den stasi-akten, sie…
    “…berichtete über Bekannte, die sie im privaten Rahmen aushorchte – Faschingsfeier, Hochzeit, Konzerts,Stadtbummel.
    …belastete Dutzende Personen aus ihrem Umfeld.…über ZDF-Reporter, Studenten West-Berliner Unis und über in der DDR lebende Ausländer….führte Aufträge aus, erhielt Geschenke + Geld. In Bericht von 1976…“Zu den Feinden der DDR gehören in erster Linie Klaus Brasch und Thomas Brasch.“
    Die Brüder Brasch können nicht mehr dazu befragt werden …. K. Brasch beging am 3. Februar 1980 Selbstmord. Th. Brasch starb am 3.11.2001 an Herzversagen.” http://www.mvregio.de/mvr/438697.html

    Heute kassiert sie millionen, um den kampf gegen den staat BRD weiterzuführen, den sie schon in der DDR bekämpfte.

    Für viele ist Anetta Kahane heute das, was sie früher für die Staatssicherheit war: eine Zuträgerin – für Brumlik eine Iphigenie.

    Ob das schon altersbedingter realitätsverlust ist?

  40. Antizionismus war nicht immer, ist aber immer mehr die vor allem in der Konsequenz israelfeindliche Propaganda und judenfeindliche Politik – selbst wenn sie von manchen Juden wie Verleger, Hecht oder Finkelstein kommt.
    Andererseit kann der Mensch alles missbrauchen, – also auch Islamkritik zur Untermauerung seiner AUSLÄNDERFEINDLICHKEIT gebrauchen, und dafür wird von Prof. Benz und Co immer gerne das historische Beispiel der national-kulturellen Judenfeindlichkeit des Prof. und Reichtagsmitglieds Treitschke von 1880 herangezogen ( wikipedia.Treitschke / Berliner Antisemitismustreit 1880 )

    Vielleicht zeigt mein heutiger Brief an die SPD einmal skizziert, wie aktuell und praktisch das Niedermachen der Islamkritik ( der dort nicht angesprochen ist), die Entwicklung des Djihad, der (Anti-)Terrorismus, die falsche TÜCKEI- und Energiepolitik und die Afghanistan-RAUS-Debatte mit einem letztlich judenfeindlichen, schon begonnenen VERRAT an ISRAEL zusammenhängen :

    – ! KEIN FREIHEITS- UND ISRAEL-VERKAUF FÜR GAS + ÖL-PIPELINES !

    Die SPD schrieb mir heute einen netten E-BRIEF über ihre AFGHANISTAN-KONFERENZ und daß und warum man dort bald RAUS wolle :

    Hallo Berthold ,
    am Dienstag hat die SPD auf einer Afghanistan-Konferenz kontrovers über die Mandatsverlängerung diskutiert. Die Debatte ist noch nicht zu Ende und wird bis zur Bundestags-Entscheidung im Januar 2011 fortgeführt. Ihre Position dazu ist gefragt! [-> hä ?]Europa und der Euro stecken in einer handfesten Krise.“ – Was die ökonomisch-finanzpolitische KRISE aber mit der teils islamophil-geistigen, teils Öl+Gas-Energie-Abhängigkeit zu tun hat, schwant ihnen wohl nicht.

    „Im Willy-Brandt-Haus wurde über Erfolge, Misserfolge und richtige Strategien kontrovers diskutiert. weiterlesen… “ –
    Merke: Wenn Deutsche von „Strategien“ im Plural reden, haben sie meist keine Ahnung, wovon prinzipienlose TAKTIEREREI sich von STRATEGIE unterscheidet oder sie kommen aus der Werbewirtschaft !

    Auffällig kommt dann das mir wohlbekannte muss-irgendwie-„müssen“ :
    „Der Abzug erster deutscher Soldaten m u ß nächstes Jahr beginnen, bekräftigt der Vorsitzende der SPE-Fraktion im Europäischen Parlament, Martin Schulz. „Dahinter können Westerwelle und Merkel nicht zurück.“ spd.de/aktuelles/News/6814/20101211_abzug_afghanistan.html ;
    — und erneut :
    „Andrea Nahles Videoblog: Abzug deutscher Soldaten m u ß 2011 beginnen; Der Abzug deutscher Soldatinnen und Soldaten m u ß aus Sicht der SPD im nächsten Jahr beginnen.“ Damit Afghanistan 2011 in der Lage ist, mehr Verantwortung zu tragen, benötigten die afghanischen Sicherheitskräfte und Polizei mehr Unterstützung, nennt Andrea Nahles in ihrem Videoblog die zentralen Bedingungen der SPD für eine Zustimmung zur Mandatsverlängerung. weiterlesen… “ spd.de/6858/20101214_afgha_konferenz_nahles_video.html

    – Meine hoffentlich passende Antwort war:
    Liebe SozialDemokraten / – zu Eurem Afghanistan-Info !

    KEIN früheres oder von praktischen Ergebnissen absehendes RAUS aus Afghanistan ändert etwas daran, und somit am islamischen und speziell Grundproblem mit der ( ehemaligen !) Türkischen RE-PUBLIK :
    SCHON BALD WIRD DEUTSCHLAND UND DIE NATO FARBE BEKENNEN MÜSSEN, OB SIE AUCH MILITÄRISCH
    AUF SEITEN ISRAELS und der FREIHEIT STEHEN;
    oder OB SIE IDEOLOGISCH „INTEGRATORISCH“ palästiniert und antizionistisch , zudem ENERGIE-POLITISCH (atomkraft-laufzeit-verlängert + NABUCCO) VERSTÄRKT ABHÄNGIG von der re- islamisierten und israelfeindlichen TÜRKEI der Bashir- und AchMadiNettChatt-Freunde um ERDOGAN weiter IN DEN SOG DER DJIHAD-STRATEGIE und der Öl-/Gas-Multis gerät , und seine
    SEELE unter dem Etikett eines selbsttrügerisch – verlogenen Friedens oder für ENERGIE“SICHERHEIT“ und gegen ISRAEL VERKAUFT !

    Früher, ab und vor 1914 ist das mit verheerenden Nachfolgen so gelaufen : http://www.wikipedia.NACHRICHTENSTELLE für den ORIENT ! … ff.

  41. . . .Forts.:
    ERDOGAN bzw. Ghaddafi haben Recht , – bezüglich der „Ungläubigen“ ist der Islam unteilbar, Moslems begehen nie Völkermord und die T.R. funktioniert erfolgreich als
    wortwörtlich TROJANISCHES PFERD !
    Welches Afghanistan -Engagement auch in Freundschaft mit den USA und Russland not-wendig ist, läßt sich n u r unter diesem, die TR- und Energiepolitik und den Islam als Welt(liche)doktrin und Macht offensiv und aufklärerisch berücksichtigend, Blickwinkel treffend bestimmen !

    KEIN Verkauf von FREIHEIT und ISRAEL für GAS- & ÖL !
    – Die Wahrheit über den Koran-Islam-Djihad verbreiten STATT das pro-arabisch-völkisch-islamische u. früher KGB- FEINDBILD gegen die freie und selbstbestimmte JÜDISCHE SIEDLUNG auch im Nahen Osten ;
    Siedlungen im staatsherrenlosen, alten Kern von ISRAEL sind nicht die FRIEDENslösung, so wie es keine mit dem SIEDLUNGSVERBOT im jordanisch bis ’67 besetzten Teil, noch in JORDANIEN ( = 3/4 von „Palästina“) selber war und ist.

    Statt ständiger einseitiger MASSENMEDIALER VERBREITUNG des islam-arabisch-völkisch ANTI-ISRAELISCHEN STANDPUNKTES & GESCHICHTSVERDREHUNG ( s. dazu Literatur hier), Unterstützung der VERBREITUNG DER ISRAELFREUNDLICHEN ARGUMENTATION !
    Freundlichst !

    Die große energetische Klima-, Energie-, Bewässerungs- und Ernährungs-Lösung :
    http://www.desert-greening.com neben millionenfacher Anwendung meist nicht bekanntgemachter, auch der finanz-ökonomischen Krise und Abhängigkeit entgegenwirkender, kostengeringer ENERGIEsparTECHNOLOGIE ! <)

    Seht w.photospalestine.free.fr / aval31.free.fr
    w.DieGroßeLügeUndDerMEDIENKRIEGgegenISRAEL ;
    Arabist w.Wolfgang G. Schwanitz ; WhatTheWestNeedsToKnow ; TellTheChildrenTheTruth.com : „SCHWARZBUCH des KGB 2“ ; „DER EWIGE SÜNDENBOCK“

  42. Zitat aus der Seite:
    http://www.islamkritik.mx35.de

    Islamophobie
    Muslime stellen die Kritik am Islam als Krankheit dar und bewahren sich so davor, auf zulässige Kritik an ihrem Glauben zu antworten. Ein typisches, in jeder wissenschaftlichen Diskussion unzulässiges, „argumentum ad hominem“. Es erinnert an die unseligen Zeiten der Sowjetunion. Kritiker, die von den Segnungen des Kommunismus nicht überzeugt waren, wurden in psychiatrischen Anstalten weggesperrt und mit Medikamenten „ruhig gestellt“. Wer sich als Ungläubiger mit dem Islam tiefergehend beschäftigt, der wird begründete Furcht entwickeln. Ein französischer Imam wird mit folgendem Bonmot zitiert: „Wenn ich kein Moslem wäre, hätte ich auch Angst vor dem Islam“.

  43. Vor Brumlik haben sich schon Wolfgang Benz, der Direktor des Zentrums für Antisemitismusforschung in Berlin und Sabine Schiffer, Direktorin des Erlanger Instituts für Medienverantwortung (IMV), eingängig mit diesem Thema auseinandergesetzt.

    Nach diesem Artikel dürfte auch Brumlik gute Chancen darauf haben, wie vor ihm Schiffer und Benz von der Nachrichtenagentur IRNA des iranischen Baukran-, Steiniger- und Endzeitregimes ausführlich interviewt bzw. genüsslich zitiert zu werden.

    So sei die etwa von Soziologen gestellte Frage „WARUM die Juden?“ falsch gestellt – frage man hingegen: „Warum die JUDEN?“ werde sofort klar, dass keine andere Ideologie einen solchen Vorlauf habe wie der Antisemitismus: von pagan römischen Verspottungen der Juden über den blutigen kirchlichen Antijudaismus, die rassistische Hetz- und Ermordungspraxis im neunzehnten und zwanzigsten Jahrhundert bis hin zum ebenfalls auf Vernichtung zielenden „Antizionismus“.

    Warum eigentlich kommt Brumlik nicht auf die Idee, dem Vorlauf des Antisemitismus den Vorlauf der „Islamophobie“ gegenüberzustellen? Nämlich die Jahrhunderte, in denen das Auftauchen des Islams erst mit den Arabern, später mit den Türken zum Schreckensruf wurde, der durch ganz Europa hallte? Doch nicht etwa, weil seine konstruierten „strukturellen Gemeinsamkeiten“ nebst der ganzen ahistorischen Analyse in sich zusammenbrechen würden wie ein Kartenhaus?

  44. Warum seht Ihr denn nichtmal, wie ich etwas zuvor, die macht- und energiemachtpoitischen Gründe zur Verleumdung des Islamgegnerschaft wie zur Verstärkung des judenfeindlichen Antizionismus gegen ISRAEL ?!

    Seht ihr nicht die Zusammenhänge, mit meinen Tipps, oder könnt ihr nicht mehr als 5 Sätze hintereinander lesen ?
    dubax@ich.ms

  45. Werden Juden von Marokkanern aus Amsterdam etwa vertrieben wegen Plattfüße? Sind die Juden schwerkriminell, eine Gefahr für orthodoxe Juden, Frauen und Homos, kontinuierlich dabei NLzu judaisieren? Waren Juden schon 1938 in NL dafür bekannt, dass sie ganze Stadsviertel terrorisierten, ältere Leute beraubten, Geschäfte überfielen, junge Mädchen in die Prostitution trieben, Autos, Roller, Taschen und Handys stahlen, messern, in Gruppen Leute zusammenschlugen?

    Aber natürlich, Amalgam von „fremder Religion“ und „fremdem Volkstum“. Nur Folklore. Wie Holzschuhtanz.

  46. Es gibt da einen westentlichen Aspekt, der nur allzu gerne verwischt wird – leider auch hier: Moslems sind nicht identisch mit dem Islam. Ebensowenig waren Deutsche identisch mit Nationalsozialismus, Russen nicht mit Stalinismus etc.
    So gesehen ist folgende Passage schlicht und ergreifend eine diffamierende Unterstellung:

    „Bei alledem muss man sich klar machen, dass es beim Nachweis der strukturellen Identität von damaligem Antisemitismus und heutiger Islamophobie nicht darum gehen kann…“

    Dieser „Nachweis“ mag ja Leuten wie Heitmeyer am Herzen liegen, aber er ist als solcher nicht zu erbringen. Wer will denn bitte schön klar definieren, was „Islamophobie“ ist? Sie die Baha’i etwa islamophob, weil sie im Iran eine vefolgte Minderheit sind, die dort vernichtet werden soll?
    Sie die Baha’i also Leute, deren Denken strukturelle Ähnlichkeiten mit dem Antisemitismus der NS-Partei aufweist? Wohl kaum. Und wenn wer auch immer sagt, dass er/sie gegen die Unterdrückung von Frauen, gegen die Unterwerfung unter Allah, gegen die Ermordung Homosexueller und und und ist – ist er dann vergleichbar mit denen, die irgendwelche idiotischen Ressentiments gegen Juden hegten und hegen?

    Allein das Ansinnen, eine Analogie zwischen Antisemitismus und der Ablehnung eines spezifischen Gesellschaftssystems konstruieren zu wollen, ist bereits ein fragwürdiger Akt. Von einem „Nachweis“ kann hierbei unter keinen Umständen die Rede sein.

    „…die damalige jüdische mit der heutigen muslimischen Immigration gleichzusetzen, sondern nur darum, die Reaktionsmuster zu vergleichen.“

    Wie wäre es, die Inhalte zu vergleichen und sich zu fragen, warum wer welche Verhaltensweisen zeigt?
    Ich kenne keine Juden, die sich in die Luft sprengern, Ehrenmorde begehen oder sich noch heute so verhalten wie vor zig Jahrhunderten. Das Judentum ist vorwiegend westlich geprägt, hat also ebenfalls eine Aufklärung hinter sich und so ist auch Israel heute keine Theokratie, sondern ein westlicher Staat.

    „Die heutigen Rechtspopulisten mit ihrer heißen Liebe zu den Rechten von Frauen und Homosexuellen sowie ihrer Zuneigung zu den Juden…

    …würde es nicht geben, gäbe es keinen Islam, der Schwule an Baukräne hängt und Frauen, die nicht gehorchen, foltert und steinigt. Ebensowenig wäre das Existenzrecht Israels überhaupt nicht Thema, gäbe es keinen Islam, der den juden keinen Staat im Nahen Osten zubilligt und dessen Fanatiker davon träumen, Israel zu zerstören.

    „…behaupten daher, dass das der entscheidende Unterschied sei: Die damalige Abneigung gegen die Juden war in der Sache unbegründet, während der heutige Kampf gegen die Muslime sachlich gerechtfertigt und daher Parallelen rein zu fällig seien.“

    Zum einen geht es nicht gegen irgendwelche Moslems – gegen die „kämpft“ auch niemand – wie sollte denn dieser Kampf aussehen?
    Das Problem ist der Islam und so gibt es auch zig Moslems, die bestens integriert sind, weil sie nicht religiös orientiert sind.
    Je religiöser aber ein Moslem wird, desto größer wird die Wahrscheinlichkeit, dass er irgendwann den direkten Weg ins Paradies anstrebt und mit Bomben um den Bauch gewickelt auf der Straße endet.
    Angesichts solcher Fakten, ist es nur verständlich, dass die Bürger Europas sich so langsam mehr und mehr Fragen hinsichtlich des Islam stellen.
    Diesen zu kritisieren und vor den Folgen zu warnen, ist nicht einmal ansatzweise mit Antisemitismus zu vergleichen!

    „Die Juden waren nie ein fremdes Volk in Europa, auch wenn sie von Antisemiten so wahrgenommen wurden; es gab dort schon Juden, bevor Europa christianisiert wurde. Im Übrigen gäbe es ohne Judentum kein Christentum, allein schon deswegen ist das Judentum einer der Grundpfeiler der europäischen Kultur.“

    Sorry, aber wenn Europa überhaupt erstmal zwangschristianisiert wurde und wenn das Christentum als eine völlig andere Religion aus dem Judentum entsprungen ist, dann ist das Judentum nicht „einer der Grundpfeiler europäischer Kultur“.
    Das war das Judentum schon in der antike nicht und es wurde auch nicht dadurch zu einem solchen, dass Europas Kulte vernichtet und durch das christentum ersetzt wurden, welche immerhin selbst über Jahrhunderte hinweg Juden teilweise verfolgt und unterdrückt hat.
    Das europäische Judentum ist ja ohnehin kein in sich geschlossenens homogenes Ganzes. insofern handelt es sich dabei um Teilmengen europäischer Kulturen, wobei zu fragen ist, ob Europa nicht umgekehrt auch einer der „Grundpfeiler“ jüdischen Lebens ist.

  47. Brumlik gehört zu der Sorte, die grundsätzlich um einen Ecke mehr denkt als der Rest und deswegen meint, sie sei was besonderes. Für Brumlik wiederholt sich hier lediglich die Geschichte: die Deutschen, die heute „islamavers“ (gutes Wort) sind, wären früher alle Antisemiten gewesen. Meint er und will nicht sehen, daß gerade in seinen Kreisen die ganzen Antisemiten alle noch da sind. Da muss sich keiner verrenken und verstecken, solange er nur erklärt, er möge lediglich Israel nicht und habe ansonsten (tote) Juden ganz doll lieb.

  48. #58 AvAntiManipulanti (15. Dez 2010 22:35)
    wer ist ihr? du rennst gerade offene türen ein.
    was soll man schon dazu sagen? die grünen haben das thema ökologie anektiert und uns zur sprachlosigkeit erzogen. was nu? 🙄

  49. #19 Noddy: „Der Typ sieht aus wie ein Penner, aber der ist tatsächlich ein Intellektueller.“
    —-

    Ich erlaube mir, Dir zu widersprechen. Das ist nur die von der Linken vorgenommene Gleichsetzung Linker = Intellektueller, der fast alle willfährig gefolgt sind. Bei dem Blödsinn, den Brumlik schon in seiner Karriere zusammengeschrieben hat – ungeachtet einiger lichter Momente -, kann ich diesen Menschen freilich nicht als Intellektuellen im eigentliche Sinn der Wortbedeutung akzeptieren. Da ist viel zu viel bauchgesteuerte Emotionalität drin und moralinsaure Entrüstung als Selbstzweck. So mögen die Linken Intellektualität sehen, ein intellektueller ist jedoch stark verstandesgesteuert und versucht die Probleme analytisch zu durchdringen – solche Protagonisten findest Du etwa im Umfeld der Agitprop-Postille Frankfurter Rundschau übehaupt nicht – im Gegensatz zur TAZ heuern die auch nicht von Fall zu Fall intellektuelle Gastschreiber – wie etwa Bolz – an. Man bleibt da immer schön unter sich – geistige Inzucht eben, irgendwie passend zu denen, die man hätscheln, beschirmen und an sein Herz drücken möchte, wobei letztere natürlich die praktische Inzucht via Verwandtenehen bevorzugen. Ich behaupte im Übrigen auch, dass es heute viel mehr „rechte“, konservative, freiheitliche und islamkritische Intellektuelle gibt als Linksintellektuelle.

  50. Diese linken Salondiskutanten bewegen sich seit Jahrzehnten – genauer gesagt seit Marx, bis sie irgendwann das Fallbeil einer der vielen systemimmanenten kommunistischen Säuberungen trifft – ausschließlich in ihrer eigenen fiktiven Welt. Die haben sie selbst „wissenschaftlich“ getauft (wissenschaftlicher Marxismus-Leninismus), um sie jeglicher Kritik zu entziehen.

    Mit ähnlicher Absicht, dem Schutz der Ideologie, versucht der Islam, sich vor jeglicher Kritik durch Blasphemie-Gesetze zu schützen.

    Früher war einer der linken Lieblingsfeinde der „Kleinbürger“, nur weil Marx und Lenin eine verquaste Theorie zum Kleinbürgertumn entwickelt hatten, die mit der Realität herzlich wenig zu tun hatte.

    Erinnert an ihren heutigen linken Umgang mit dem Islam: Statt Primärquellen (z.B. Koran, Sunna, Hadithe) und Realitäten zu analysieren, wird sich in luftig-theoretische Diskussionen verabschiedet, in denen „das große Ganze“, die imaginäre Furcht vor „einem Amalgam von fremder Religion und fremdem Volkstum“ erklärt und analysiert wird. Den Kontakt mit der Realität meiden solche Menschen.

    Daher hat dieses Glasperlenspiel-Denken mit der Wirklichkeit genauso wenig zu tun wie einst scholastischen Diskussionen darüber, wie viele Engel auf eine Nadelspitze passen.

    Mein Lehrstück faktisch falscher, theoretisch absolut logischer Arumentation habe ich mir selbst geliefert. Das irre daran: Ich hatte keine Ahnung, wußte das ganz genau, fabulierte frei und selbstsicher herum und genoß es, daß mir ein anderer, der auch nix wußte, mich aber als ältere Autorität sah, meine spontane Erfinderei nicht wiederlegen konnte.

    Mit anderen Worten; Mangels Wissen log ich selbstsicher drauflos, weil ich es konnte.

    Ich zehn, mein Bruder sechs. Wir waren Bundeswehrkinder, Vater Berufsoffizier. Soll heißen: keinen blassen Schimmer von Landwirtschaft. Eines Abends (wir teilten uns in den Ferien ein Kinderzimmer)aus Bruders Bett die Frage:

    „Kühe geben Milch. Was passiert mit den dicken Eutern, wenn man die nicht rechtzeitig melkt? Platzen die?“

    Ich (keine Ahnung, wollte es nicht zugeben): „Ja. Wenn die keiner melkt, werden die wie ein Ballon und platzen.“

    Bruder: „Wenn die platzen, fliegen die dann in Stücke?“

    Ich (wichtig): „Ja! Mit doller Wucht. Das explodiert.“

    Bruder (nachdenklich): „Ich habe aber noch nie solche Stücke gesehen. Und es gibt viele Kühe.“ (Das war Anfang der 70er, als es noch massenhaft Milchkühe auf Weiden gab, statt wenige Kühe in Ganzjahreslaufställen).

    Ich (altklug, geschult durch Sielmanns „Expeditionen ins Tierreich“): „Das sind ja auch winzige Fetzen, weil die Wucht so groß ist. Außerdem ist das Fleisch. Da kommen ganz schnell Fleischfresser-Vögel wie Krähen und Raben und picken die Fetzen sofort weg.“

    Bruder: „Und die Milch?“

    Ich (entschieden und endgültig): „Die versickert in der Erde.“

    Bruder war ruhig. Ich war stolz und außerordentlich zufrieden mit mir.

    Zwei Jahre später zogen wir in ein Abnahme-Haus eines Milchviehbetriebes; ich trieb mich begeistert bei den Kühen rum. Und merkte, daß sich ungemolkene Kuheuter ganz anders verhielten als in meiner fabulierten Welt: Sie wurden prall, blieben heil und versiegten dann, wobei sie schlabberig wurden. Das ganze hatte sogar einen Namen: Trockenstellen.

    Jede Theorie muß den Realitätstest bestehen. Micha Brumlik: Nicht bestanden.

  51. Brumklik und seine Thesen sind Quatsch.

    Wer offensichtlich nicht definieren kann, was Antisemitismus ist, (die meisten, auch Benz, vermögen dies nicht) kann diesen auch nicht mit irgendetwas anderem zu vergleichen suchen, natürlich auch dann nicht, wenn man einen Phobie-Begriff auf den Islam auszuweiten versucht.

    Zunächst stellt er offensichtlich Antisemitismus als Phobie dar, wahrscheinlich müsste dann die Aversion gegenüber dem Juden gemeint sein.

    Wenn diese Definition nicht mal in sich bereits schwer antisemitisch ist.

    Was sich im Antisemiten gegen den vermeintlichen Juden richtet, richtet sich bei Brumliks Islamophobie jedoch keineswegs gegen einen Menschen, sondern gegen eine Werteordnung.

    Werteordnungen, das sind z.B. Gesellschaftssysteme, Doktrinen, Ideologien, Religionsgemeinschaften.

    Jede Befolgung oder Ablehnung einer Werteordnung erfolgt immer aufgrund einer davon abweichenden, eigenen Wertebindung. Bereits danach wären jedoch alle, die den Islam ablehnen, weil sie an ihrer eigenen Werteordnung festhalten, bereits einer Phobie verfallen. Lächerlich.

    Ich bestreite zusätzlich, dass Werteordnungen gleichwertig sind.

    Bei Gleichwertigkeit von Werteordnungen müßte man diese dann beispielsweise auch gegenüber dem Nationalsozialismus einräumen.

  52. @ ALLE bitte nicht mehr den ausdruck intelektueler mit links-grün koppeln, bitte.
    ich schlage LINKSPOPULIST oder STAMMTISCHPHILOSPH vor. bitte um bessere vorschläge, da nur beutedeutschger. 😉

  53. @ Axel Berger

    Im übrigen mahme ich zur Vorsicht. “Man betrachte nur die perversen Gepflogenheiten des …” hat strukturtell sehr viel gemeinsam mit antsemitischen Schriften und mir fallen hier in Kommentaren durchaus oft sehr fragwürdige und unzulässige Verallgemeinerungen auf.

    Indeed, Sachlichkeit ist geboten….das mit der „Verallgemeinerung“ ist im Kontext mit den Muslimen allerdings nur schwerlich zu vermeiden…

    Diese manichäische Religionsideologie ist nämlich entgegen allerlei Behauptungen keineswegs so bunt und divers….

    Es gibt Konstanten, die bei fast allen, die islamisch sozialisiert wurden, anzutreffen sind:

    1) ein paranoides Weltbild, das selbst hinter einem Hai vor der ägyptischen Küste noch eine Verschwörung des Mossad verortet

    2) ein manichäisches Weltbild, dass nur Gläubige und Ungläubige kennt, deren Existenz langfristig nicht akzeptiert wird und die projektiv für alles verantwortlich gemacht werden, was die muslimische Gemeinde an sich selber als defizitär erlebt

    3) einen manipulativen Umgang mit „Wahrheit“ in der Kommunikation mit Nichtmuslimen

    4)eine frappierende Lähmung, wenn e sdarum geht, angeblich „unislamische“ Gewalt zu verurteilen und gruppenintern zu sanktionieren; stattdessen klammheimliche Freude über jeden toten Ungläubigen und beredtes Schweigen über die masenhaften muslimischen Opfer muslimischer Gewalt

    Wenn eshart auf hart kommt…sprich im Konflikt mit Muslimen, traue ich keinem muslimischen Polizisten, Politiker oder Gemüsehändler…das ist keine Phobie sondern Empirie.

  54. Was hat mal ein Inder gesagt :

    Du kannst 50 Jahre Tür an Tür mit einem Moslem leben.
    Wenn der Imam sagt, schneid Deinem Nachbarn den Kopf ab;
    dann tut er es.

  55. Nicht ganz OT

    Christophobie im Irak:

    (…)

    Dr. Samir S. Khorani, ein (christlicher) arabischsprachiger Professor für Literaturkritik an der Salahadeen Universität von Erbil, schließt sich dem Plädoyer an. Die Welt solle den Christen lieber im Irak helfen, statt sie zu Flüchtlingen zu machen. Nur dort könnten sie auf Dauer ihre Kultur bewahren. Mit Saddam Husseins Förderung des politischen Islams in seiner späten Phase habe das Elend angefangen. Christen, die Ureinwohner des Landes, wurden schon unter Saddam zunehmend zu „Ungläubigen“ umdefiniert. Nach der Invasion von 2003 wurden sie zur Zielscheibe des Hasses vor allem der Sunniten auf den Westen, auf Amerika. Die einheimischen Christen, sagt Herr Khorani, haben den Preis für den Krieg bezahlt, weil man sich an ihnen ohne Risiko schadlos halten konnte. Sie wurden als Verräter gebrandmarkt, weil man automatisch annahm, sie hätten die Amerikaner gerufen. Weil im Irak seit 2005 die Scharia als Maßstab der Gesetzgebung gilt, sie die institutionelle Diskriminierung von Christen programmiert. Was den Christen im Irak angetan werde, sei ein „Genozid in Zeitlupe“. Täglich würden Christen in Mossul und Bagdad ermordet.

    Abdulla Hermiz Jajo Al-Noufali ist Chef der staatlichen Stiftung für „Christen und andere Religionen“ in Bagdad. Er sagt, die Christen seien das Ventil für den innerislamischen Hass zwischen Sunniten und Schiiten. Das ist die einzige Sache, über die sich die Extremisten in beiden muslimischen Lagern einig seien: der Hass auf die Christen. „Hier bei euch in Europa verlangen Muslime die Gleichstellung mit anderen Religionsgemeinschaften, selbst wenn die Muslime nicht Bürger dieser Länder sind. Wir aber sind die Ureinwohner des Irak und haben keine Rechte. Alles, was wir verlangen, ist folgendes: Behandelt uns in unserem eigenen Land so, wie die Muslime in Europa behandelt werden. Das würde uns schon reichen.“ Schiiten, sagt Herr Al-Noufali, seien etwas weniger schlimm als die radikalen Sunniten, deren Agenda von Al-Kaida bestimmt werde. Und dies deshalb, weil die Schiiten selber jahrhundertelang von den Sunniten verfolgt und unterdrückt wurden. Auch theologisch seien die Schiiten wesentlich gesprächsbereiter als die Sunniten, bei denen die Salafiten den Ton angeben. Trotzdem: das Ende des Christentums in Mesopotamien stehe bevor, wenn die internationale Gemeinschaft nicht bald handele.

    http://blog.zeit.de/joerglau/2010/12/14/der-schleichende-vernichtung-der-irakischen-christen_4424/

    (…)

    http://blog.zeit.de/joerglau/2010/12/14/der-schleichende-vernichtung-der-irakischen-christen_4424/

    Was sagt denn Micha Brumlik hierzu?

  56. Antisemitismus ist das gleiche wie die nazi-keule gegen uns.

    Wir zucken gleich wieder einmal zusammen, wenn man uns solche wörter an den kopf wirft.

    Und wenn es gilt, uns beweisen zu wollen, dass wir das mördergen in uns tragen, dann ist dafür jede noch so plumpe verrenkung gut genung.

    Am schlimmsten ist jedoch, dass es massenhaft, besonders in den medien, a.schkriecher gibt, die sich sofort auf die schleimspur begeben.

  57. #72 Rojas:
    Das! „Der Euter einer tagelang ungemolkenen Kuh “platzt” zwar nicht, aber das Tier leidet Höllenqualen und verendet irgendwann.“

    Hääääääääh?

    ??? ????

  58. Die Linke – bis auf einige kluge Köpfe wie z.B. Alice Schwarzer, die den Kern des Ganzen schon lange glasklar durchschaut hat – bastelt sich gerade einen Kuschel-Islam zum Liebhaben zurecht, der mit Zähnen und Klauen verteidigt wird. So besonders im Dunstkreis der Frankfurter Rundschau, in der tagtäglich nachzulesen ist, wie naive Links-Journalisten vezweifekt versuchen, die Islamgläubigen – also die „Guten“ – gegen so schrecklich bösartige, „islamophobe“ Kreaturen wie Necla Kelek oder Ralph Giordano verteidigen zu müssen. Dabei vermeidet man strikt die Frage nach dem Wesen der Sache, für die man sich so stark macht – vielleicht spüren manche schon instinktiv, dass da eine hässliche Fratze zum Vorschein kommen könnte, die das frisch gewonnene „Freundbild“ erbarmungslos zerstören könnte.
    Mal ganz offen gesprochen: So liebenswert ist diese „beschützenswerte“ Klientel nicht – wenn ich an die Männer denke, habe ich eigentlich fast nur solche Typen vor Augen: unfreundlich, laut, in Gruppen nahezu unerträglich, leicht reizbar, geringe Affektsteuerung, brutal gegenüber Frauen und Schwächeren, ständig beleidigt, aber auch stets großkotzig und immer fordernd, kaum mal ein Lächeln erwidernd, hoher Anteil an Unsympathen – eben orientalische Männer, zu denen die Anatolen auch zählen, eine Spezies, mit der Mitteleuropäer schon mentalitätsmäßig einfach nicht warm werden. Und dass diese Menschen nicht für Friedfertigkeit, sondern eine brutale, religiös ummantelte Unterwerfungsideologie stehen, kommt erschwerend hinzu, ja hat ihren Charakter und ihre Verhaltensweisen vielfch mitgeprägt.
    Aber das spielt ja auch keine Rolle, schließlich verkörpern die ja das „Prinzip des Guten“. Wie tief ist die Linke nach dem historischen Scheitern von Marxismus, Kommunismus und Sozialismus gesunken, dass sie inzwischen archaische Surennachbeter mit Hang zu Gewaltexzessen und faschistoid-repressivem Familienverständnis vergöttern zu müssen meint!

  59. #72 Rojas

    Ihr Engagement in Ehren. Aber Sie haben das aus einem getürkten Interview der MSM (das verlinkte Interview wurde künstlich aus einem recht grottigen Spiegel-Artikel – auf den sogar per Fußnote hingewiesen wurde) – generiert.

    Der Bericht ist zudem Unsinn.

    Es gibt, seit es Kühe gibt, eine Euterkrankheit namens Mastitis. Das ist eine bakteriell bedingte Euterentzündung, die viele Ursachen hat(nicht nur die leichte Melkbarkeit, die übrigenes eine hohe genetische Korrelation hat und auf die selektiert wurde, seit der Schweizer mühsam per Faust oder Zwei-Finger-System ( = „strippen, ist übel für die Kuh) am Euter rumfummelt. Kann auch entstehen, indem sich die Kuh beim Aufstehen (Hintern zuerst) auf eine Zitze tritt.

    Mastitis kann ein oder alle vier Euterviertel (die sind bei der Kuh getrennt) befallen.

    Mastitis läßt sich gut behandeln. Allerdings darf die Milch (die selbstverständlich abgemolken wird) einer mit Antibiotika behandelten Kuh nicht in den Tank und nicht zur Molkerei.

    Eine beginnende Mastitis äußert sich sofort durch eine erhöhte Keimzahl der Milch; optisch durch feinste Flocken, tiertechnisch durch aua beim Anlegen des Melkgeschirrs.

    Die Milch wird täglich ab Hof geholt; die Keimzahl dabei gemessen. Wehe, sie liegt über Norm – ratz-fatz kriegt der Bauer weniger EU-Milchgeld.

    Manche Bauern finden es daher günstiger, diese Tiere sofort in die Wurst zu schicken – ehe die Antibiotikum-Behandlung beginnt. Und die werden vor dem Transport zum Schlachthof gemolken. Und leiden keine Höllenqualen und verenden am geschwollenen Euter.

    Ihnen ist die segensreiche (sarc) EU-Erfindung der flächengebundenen Hof-Milchquote sicher nicht bekannt: Pro Fläche dürfen xxx Liter Milch erzeugt werden. Je weniger Kühe – durch hohe Leistung – zur Erfüllung der Quote, desto besser für den Bauern. Damit eine Kuh Milch gibt, muß sie jährlich kalben.

    Wird sie nicht trächtig, geht sie auch in sehr jungen Jahren ebenso zum Schlachter wie eine Mastitis-Kuh. Das hat aber nix mit „Kühe quälen sich zu Tode, weil ihre Euter voll sind“ zu tun.

    @all: Sorry für den Rindvieh-Exkurs.

  60. #75 docstephan (16. Dez 2010 02:21)

    Die Linke – bis auf einige kluge Köpfe wie z.B. Alice Schwarzer, die den Kern des Ganzen schon lange glasklar durchschaut hat

    Der kluge Kopf Schwarzer hat uns wie kaum jemand sonst in diesem Land mit in die Lage gebracht, in der wir heute sind. Die Frau hat es verstanden, aus ihrer Homosexualität ein Politkonstrukt zu entwickeln, das für ALLE Frauen in diesem Land Anspruch auf Gültigkeit und Unterwerfung erhebt. Schwarzer steht für eine Politik GEGEN die Familie. Unsere ständig sinkenden Geburtenzahlen schreibt sich Schwarzer als Erfolg zu, sie hat ganz wesentlich die Abtreibungsdebatte dominiert und sich weitgehend durchgesetzt. Widerspricht eine prominente Frau ihr – so wie zuletzt die Bundesfamilienministerin – setzt Schwarzer Himmel und Hölle in Bewegung, um ihre Kritikerin mundtot zu machen. Wenn Schwarzer jetzt feststellen muß, daß das von ihr erträumte Lesbenparadies nicht kommt, sondern dafür die islamische Großfamilie mit Frauen als Untermenschen die neue deutsche Norm wird, dann ist das eine Ironie der Geschichte. Gott hat sich auf Kosten Schwarzers sozusagen einen Witz erlaubt.

    Schwarzer ist Teil des Problems, nicht der Lösung. Daran ändert sich durch den Umstand, daß sie ganz offensichtlich ein heller Kopf ist und Dinge kommen sieht, die andere noch nicht sehen, leider überhaupt nichts.

  61. die rede von der strukturellen Identität von damaligem Antisemitismus und heutiger Islamophobie klingt ja wissenschaftlich, ist jedoch nicht haltbar. Niemand identifiziert die Muslime mit dem Kapitalismus und keiner sieht den Islam als treibende Kraft hinter allen restlichen Erscheinungen der Moderne wirken. Es ist jedoch der Islam. der den Aufstand gegen die Moderne fortführt und es sind viele Muslime, die den Juden als treibende Kraft hinter dem Kapitalismus, der US Regierung, den zeitgenössischen Kriegen usw. usf. sehen. Da kann man schon von struktureller Identität reden.

    Es ist auch nicht so, dass die heutigen Rechtspopulisten mit dem Islamkritikern identisch sind. Micha müsste wissen, dass Sarrazin ein Sozialdemokrat ist und das Alice Schwarzer ebenfalls keine Rechte ist. Sehr viele bundesdeutsche Islamkritiker haben einen sozialdemokratischen bzw linken Hintergrund und jeder traditionsbewusste anständige Linke müsste eigentlich gegen das weitere Vordringen des islamischen reaktionären Hokus Pokus vorgehen.

  62. #77 Grant:

    Vieles, was Du schreibst, ist nicht von der Hand zu weisen. Ändert aber nichts an dem mir in diesem Zusammenhang wichtigen Fakt, dass Schwarzer zu den ganz wenigen Linken zählt, die ganz klar erkennen, was da auf uns zukommt – übrigens schon seit 1979, seit der Machtergreifung des unerträglichen Irren Khomeini at sie darauf hingewiesen. Brumlik zum Beispiel kapiert bis heute nichts. Aber darum geht es jetzt nicht. Zum einen müssen wir froh sein über jede markante Stimme, die aufzeigt, was vom Islam wirklich zu erwarten ist. Zum anderen ist es mir lieber, Schwarzer bekommt ihre „Lesbenrepublik“ und diese perverse Wüstenideologie bleibt dort wo sie hingehört, als dass die Imame hier künftig den Ton angeben und Schwarzer demnächst an einem Baukran baumelt.

  63. #80 docstephan (16. Dez 2010 10:12)

    Schwarzer ahnt, daß ihr böses Tun Ergebnisse zeitigen wird, mit denen sie nicht gerechnet hat. Am Ende wird sie das Gegenteil von dem erreicht haben, was sie eigentlich erreichen wollte.

    Schwarzer hat für eher unterbelichtete Gestalten wie Pierre Vogel den Islam durch ihren Kampf gegen die Männer selber attraktiv gemacht. Es ist unsere durch und durch feminisierte Gesellschaft, die die Konvertiten hervorbringt. Der Islam ist eine Männer- und Kriegerreligion, alles was Schwarzer an Männern Scheiße findet, genießt dort höchstes Ansehen. Im Islam dominieren die Männer. Auch Schwarzer wünscht sich keine Gleichberechtigung, sondern eine Dominanz der Frauen. Männer kommen bei Schwarzer nur als Problem vor. Die Gesellschaft, die Schwarzer will ist dekadent, ihr Ansatz irreal. Der Islam ist primitiv und brutal, aber vital. Wieviele dekadente Hochkulturen haben sich in der Geschichte erfolgreich gegen den Ansturm einer primitiveren, aber vitaleren Kultur wehren können? Nicht eine.

    Die Lesbenrepublik jedenfalls verliert garantiert.

  64. So wies zZt aussieht, dh, wenn alle derzeitigen Entwicklungen so weitergehen, wie bisher, hätte Schwarzer die Frauen aus der Partnerschaft in Ehe und Familie „befreit“, um sie im Ergebnis in die islamische Sklaverei zu führen. Das würde mich auch gewaltig umtreiben, wäre ich Deutschlands wirkmächtigste Lesbe.

  65. Diese intellektuellen Gespensterdebatten machen mich krank.
    Allein schon diese anmaßende Wortwohl.
    1) Islamophobie ist ein ideologischer Kampfbegriff, den der Iran Ende der 1970er Jahre erfunden hat, um politisch anders Denkende mundtot zu machen. Kritik an Religion ist überall zulässig. Sonst müsste man ja auch ständig von Christophobie oder Judaphobie sprechen.
    2) Der Antisemitismus kommt ohne den Gegenstand seiner Obsession aus. Die größten Judenhasser haben in ihrem Leben noch keinen Juden kennengelernt. Dagegen stecken hinter dem Befremden der deutschen Bevölkerung gegenüber Muslimen fast immer eigene tagtäglich gemachte Erfahrungen.
    3) Die Juden wurden im dritten Reich grundlos verfolgt und drangsaliert. Sie waren Deutsche – nur zufällig mit einem anderen Glauben. Ihre hohe Stellung in Kunst und Kultur ist bestens belegt. Muslime sind heute in Deutschland verantwortlich für Ehrenmorde, Zwangsehen und Machokultur und stehen deshalb zurecht am Pranger.
    4) Aufklärung, Bildung und Diskussionskultur ist bei vielen Juden ein hohes Gut. Dagegen heben sich die muslimischen Funktionäre durch Lügen, Verschweigen und Verdrehung der Tatsachen hervor.

    Ende der Durchsage.

  66. Das kommt davon wenn die Kinder gleich nach
    der Geburt irgendwo hart aufschlagen.
    Sag mal. Was ist der. Der sieht ja auch wie
    ein Ziegenhirte?
    Sowas schreibt Bücher. Warscheinlich voller
    Wortblasen von denen der selbst keine Ahnung
    hat.
    Was tummelt sich nur in Deutschland?

  67. #85 Feuersturm stellt eine gute:

    „Was tummelt sich nur in Deutschland?“

    Der ist ein sog. erziehungswissenschaftler!
    Auf unsere kosten aberhunderttausende abkassiert.

    Wunderste dich da noch, warum die kinder immer blöder und frecher werden?

    Nee, ich nicht.

  68. # 82, 83 Grant:

    Auch da bin ich durchaus auf Deiner Seite. Die Analysen passen. Nur: Ich sehe die Islamisierungsgefahr als derart riesig an mit den schlimmsten Konsequenzen für uns alle, dass ich heute einfach froh bin um jeden, der sich den Imamen entgegenstellt. Und wenn Schwarzer als Multiplikator in der Emanzen-/Lesbenszene auch zehntausende Frauen erreicht und gegen den Islam sensibilisiert, ist auch das für mich ein Schritt voran.

  69. Brumlik ist, oder gibt vor, ein gebildeter Mensch zu sein. Dann sollte er in der Lage sein zu erkennen, dass Islamkritik eine besondere Form der Religionskritik ist, wie wir sie seit Benedict Spinoza oder David Hume kennen. Der Antisemitismus beruht jedoch auf einem Denken in einer Zeit vor der Aufklärung und ist auch immer ein Objekt der Kritik in der Aufklärung gewesen.
    Man weiß nicht, ob man Brumlik Unwissenheit oder Gehässigkeit vorwerfen kann.

  70. Brumlik mißbraucht seine (links-)intellektuellen Qualitäten, und gesellschaftlich-philosophische Kenntnisse usw um dem Zeitgeist, den Gutmenschen, der Political Correctness usw zu LOBHUDELN.

    Erinnert irgendwie an die Intellektuellen, die den Stalin angehimmelt haben (und im Umkehrverfahren Stalinkritiker an die Wand diskutiert haben) – ähnliches im deutschen Faschismus.

    Brumlik glaubt möglicherweise von sich, er habe Mut. Ich stelle fest, daß es eine GROSSE FEIGHEIT ist, die sein Denken bestimmt.

  71. Islamophobie(Islamkritik) heißt, für unsere Werte, Kultur, Demokratie, Freiheit einzustehen, somit voll im 21. Jahrhundert zu leben. Daraus folgt, dass die Islamophobie(Islamkritik) kein neuer Antisemitismus ist!

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