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Stadtkewitz: Rede Paris / Interview Jerusalem

Globetrotter Stadtkewitz: Rede in Paris (l.) und bei einem PI-Interview in JerusalemRené Stadtkewitz ist in den letzten Wochen Stammgast auf diversen Flughäfen, denn seine vielbeachtete Wilders-Veranstaltung am 2. Oktober in Berlin hat eine regelrechte Kettenreaktion ausgelöst. Anfang November weilte er zu intensiven Abstimmungsgesprächen mit Heinz-Christian Strache in Wien. Am 27. November sprach er beim Internationalen Kongress in Kopenhagen im Dänischen Parlamentsgebäude. Vom 4. bis 10. Dezember reiste er mit der „European Freedom Alliance“ durch Israel. Kaum zurückgekehrt, ging es nach Düsseldorf zu einer Infoveranstaltung seiner neuen Partei „DIE FREIHEIT“. Und heute schließlich hielt er in Paris eine vielumjubelte Rede bei einer Internationalen Anti-Islamisierungskonferenz.

Hier das Video seiner Paris-Rede (Ton und Bild leider asynchron):

In Israel veröffentlichte Stadtkewitz zusammen mit der „European Freedom Alliance“ die vielbeachtete „Jerusalemer Erklärung“, eine Solidaritätserklärung zu Israel und ein Schulterschluss der islamkritischen Parteien Europas. Es scheint so, als ob sich auf dem alten Kontinent langsam aber sicher die kompromisslose Sichtweise von Geert Wilders bei den Counterjihadisten durchsetzt.

René Stadtkewitz liegt jedenfalls voll auf der Linie des blonden Niederländers. In Jerusalem führte PI ein ausführliches Interview mit dem deutschen Geert Wilders:

(Text & Interview: Michael Stürzenberger / Kamera: nockerl / Videoschnitt: Manfred Schwaller / Videobearbeitung Paris: theAnti2006)


Die Paris-Rede von René Stadtkewitz im Wortlaut:

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde, ich bedanke mich recht herzlich für die Einladung nach Paris. Und ich danke den Akteuren der International Free Press Society für die Vorbereitung. Diese Konferenz ist ein weiterer und großartiger Schritt zur Vernetzung der islamkritischen Kräfte in Europa, die nicht zulassen wollen, dass die freiheitlichen Kulturen der westlichen Welt widerstandslos in den Untergang geführt werden. Durch die Vernichtung unserer Werte und Traditionen wird uns unsere Identität genommen. Die Masseneinwanderung von ungebildeten Unterschichten aus islamischen Ländern zerstört die Kulturen Europas. Dennoch steht nicht die Lösung der Probleme auf der Agenda der Politik, sondern die Unterbindung der Kritik. In Deutschland wurde im Herbst der Rahmenbeschluss der EU 208/913 zur strafrechtlichen Bekämpfung bestimmter Formen und Ausdrucksweisen von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit ohne Einwände umgesetzt. Jeder, der Scharia, Hadithen oder eine Fatwa kritisiert, muss nun mit harten Strafen rechnen. Stück für Stück wird unsere Freiheit durch Meinungszensur und Gesinnungsdiktatur ersetzt, die die Freiheit der Rede verfolgt und bestraft und damit gewollt oder ungewollt der Islamisierung Europas den Weg ebnet.

Die heutige Konferenz stellt die Frage, was in den europäischen Ländern geschieht „um die Laizität und die Werte unserer Zivilisation zu verteidigen“. Meine Antwort ist zweigeteilt: Auf der einen Seite sage ich, immer noch viel zu wenig. Denn Politiker der etablierten Parteien sind träge geworden, ihnen ist die Weitsicht abhanden gekommen. Ihnen fehlt die Bereitschaft, aus der Vergangenheit zu lernen und die Zukunft über die Zeit einer Legislaturperiode hinaus tatsächlich gestalten zu wollen. Sie sind blind geworden, sie haben sich angepasst und sie erkennen nicht, wir sehr unsere Freiheit bedroht ist. Sie nehmen Demokratie als selbstverständlich hin und haben längst begonnen, diese Demokratie für ihren Machterhalt zu missbrauchen. Sie arrangieren sich mit den Vorposten einer totalitären Ideologie und glauben sich schon heute auf ein neues Volk einstellen zu können. Überall in Europa sind dieselben Fehler gemacht worden. Und überall in Europa tut sich die Politik schwer, diese Fehler einzugestehen. Denn die drohende Islamisierung ist nicht vom Himmel gefallen, sie zuzulassen, ist hausgemacht.

Obwohl die Ausgangslage hier in Frankreich z.B. eine andere ist als bei uns in Deutschland, sind die Ergebnisse vergleichbar. Sobald aus islamischen Ländern zugewandert wird, sinkt das Bildungsniveau, steigt die Arbeitslosigkeit, kamen die Konflikte, stehen Stadtteile vor dem Kollaps, kommt es wie in Paris, in Malmö zu harten Auseinandersetzungen. Polizisten, Schulleiter sind längst überfordert. Doch der Standardreflex der Politik ist immer der gleiche: Ungebrochen ermahnen sie zur Toleranz und verlangen weiterhin, in alledem die Bereicherung zu sehen. Es muss den letzten klar geworden sein: Kulturen, Weltanschauungen aber auch Religionen sind nicht gleichsam kompatibel. Sie sind es dann nicht, wenn die eine danach trachtet, dominieren zu wollen, wenn die eine einen Dschihad gegen die anderen führt.

Immer noch fehlt den Politikern der führenden Parteien in allen Ländern der westlichen Welt die Fähigkeit alle Facetten dieses Dschihads zu erkennen. Sie erkennen nicht, dass sich der heilige Krieg gegen unser Wertesystem, gegen unsere Freiheit richtet. Sie erkennen den Einwanderungs-Dschihad nicht. Heute geht es nicht darum, dass islamische Kämpfer vor den Toren Wiens stehen, heute sind die Kämpfer inmitten unserer Länder. Heute nutzen sie unsere Schulen, unsere Universitäten, unsere Banken, unsere Sozialsysteme vor allem aber unsere Toleranz und unsere Schwäche, um gegen uns zu kämpfen. Ob wir es wollen oder nicht.

Wir können uns diesem Dschihad jedoch nicht dadurch entziehen, in dem wir die Augen verschließen oder in dem wir uns einreden, es werde schon nicht so schlimm. Und ich sage gerade als Deutscher, wir dürfen die Fehler der Geschichte nicht wiederholen. Nehmen wir die Herausforderung an und halten wir dagegen. Halten wir jetzt dagegen, in dem wir unsere Werte verteidigen, in dem wir unsere Freiheit verteidigen, in dem wir sagen, dass der politische Islam niemals Teil der Länder Europas wird, dass die Scharia niemals unser freiheitliches Rechtssystem ersetzen kann und wird. Lassen wir den Faschismus des 21. Jahrhunderts nicht in unser Land. Rütteln wir die etablierte Politik aus dem Schlaf.

Liebe Freunde, ich komme zurück zur Ausgangsfrage. „Was geschieht in Europa?“ Der zweite Teil meiner Antwort ist optimistischer: Denn überall in Europa tut sich etwas. Überall in Europa stehen die Menschen auf und fordern die Politik. Überall in Europa finden kluge Menschen sich in Organisationen zusammen, klären auf und enttarnen die politischen Ziele des Islams. Zahlreiche Internetblogs und Foren sind entstanden. Die Informationen sind nun überall verfügbar. Täglich kommen neue hinzu. In allen Ländern Europas entstehen neue Parteien, die sich der Islamisierung entgegenstellen, die die Identität ihrer Völker bewahren wollen.
Und sie haben alle eines gemeinsam: Ihre Mitglieder kommen aus der Mitte der Gesellschaft.

Mit Freunden habe ich in Deutschland DIE FREIHEIT gegründet. Bereits nach vier Wochen konnten wir das 1.000 Mitglied begrüßen. Wir werden die Politik in Deutschland verändern. Wir werden den Prozess des verordneten Werteverfalls aufhalten, wir werden die Islamisierung stoppen. Wir werden die islamische Spaltung der Gesellschaft in Gläubige und Ungläubige verhindern. Wir werden die Zuwanderung stoppen. Wir werden die Anpassung an unser Wertesystem einfordern und wir werden die aus islamischen Ländern gesteuerten Islamisten-Organisationen aus dem Land jagen. Wir werden in den Zwangsislamisierungsprozess kleiner Kinder eingreifen und nicht zulassen, dass bereits Zehnjährige mit Kopftüchern in die Schule kommen. Wir warten nicht länger, bis die etablierten Parteien aufwachen. Als größtes Land in Europa werden wir dafür sorgen, dass Europa aus dem Würgegriff von korrupten Politikern und Zivilisationszerstörern befreit wird. Wir werden kämpfen für eine Zukunft, in der die Bürger frei von Bevormundung leben können, eine Zukunft, in der die Macht endlich vom Volk ausgeht und nicht von Diktatoren und Oligarchien. Wir werden die bürokratische Diktator der EU brechen und die EU zu einer starken Vertragsgemeinschaft freier und souveräner Völker machen.

Jeder von uns muss in seinem Land seine Hausaufgaben machen, die Islamisierung Europas können aber wir nur gemeinsam verhindern. Unser Name ist Programm – Long live our freedom!