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17-Jähriger ersticht 20-Jährigen auf Vorabi-Feier

17-Jähriger ersticht 20-Jährigen auf Vorabi-FeierIn der Nacht zu Samstag kam es im nordrhein-westfälischen Soest während einer sogenannten VoFi-Party* zu einem tödlichen Messerstich auf einen 20-jährigen Deutschen. Beim Eintreffen der Polizei gegen 1.25 Uhr fanden sie Tim K. auf dem Gehweg liegend vor der Gaststätte „Anno 1888“. Er wurde laut ersten Informationen von einem 17-Jährigen mit einem Messerstich in die Herzgegend so schwer verletzt, dass er trotz der Erstversorgung durch einen Notarzt kurze Zeit später im Krankenhaus an inneren Blutungen verstarb.

Während die regionalen Zeitungen in ihrer Berichterstattung über die Herkunft des Täters keine Angaben machen, nimmt ein Soester Bürger in einem Augenzeugenbericht, den er uns heute Morgen per Email schickte, kein Blatt vor den Mund:

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Ihnen von einem Fall aus dem westfälischen Soest berichten. Hier ist in der Nacht von Freitag auf Samstag ein 20-jähriger Deutscher durch den Messerstich eines 17-jährigen Türken zu Tode gekommen.

Opfer und Täter sind sich auf einer Vorabi-Party eines hiesigen Gymnasiums begegnet. Den Bericht des Soester Anzeigers finden Sie hier.

Natürlich werden weder der Vorname des Täters und dessen Nachnamensinitiale, noch dessen Herkunft in dem Artikel erwähnt, auch im Polizeibericht fehlen diese. Im Kommentarbereich der Zeitung werden entsprechende Hinweise von Kommentatoren mit dem Verweis auf die „Netiquette“ regelmäßig entfernt.

Screenshot Soester Anzeiger
Screenshot Soester Anzeiger

Ich war Zeuge der Festnahme der Täter, der türkische Migrationshintergrund war unverkennbar. Festgenommen wurden vier türkisch/arabisch-stämmige Jugendliche, von denen einer nun in U-Haft sitzt, die anderen drei wurden freigelassen. Und muss ich noch darauf hinweisen, dass es sich bei dem Täter um einen „polizeilich nicht Unbekannten“ handelte, wie die Zeitung berichtet.

Ich wende mich an Sie, da Sie die Dinge beim Namen nennen. Und ich wende mich auch an Sie, weil wir hier in Soest nicht weiter wissen. Der tragische Tod des Jungen, der gerade seine Lehre beendet hatte, ist hier in Soest nur der (bisherige) Höhepunkt einer langen Entwicklung. Wenn man glaubt, türkisch-arabische Migrantengewalt wäre nur ein Problem von Großstädten, hat man sich gründlich getäuscht. Seit Jahren wächst in Soest die Gewalt, verzweifelte Aktionen der Stadtoberen (Verstärkung der Polizeikräfte, Einsetzen einer „Hilfstruppe“ mit Namen „Soest Protect“) haben nichts genutzt, die Gewalt in Form von Pöbeleien, Schlägereien und regelrechten Hetzjagden auf deutsche Jugendliche nachts in der Innenstadt nimmt immer weiter zu. Die Bürger appellieren regelmäßig an die Politik, sich dieses drängenden Problems anzunehmen, doch passiert ist, trotz einer (oder wegen einer?) CDU-Stadtführung nichts. Die Kommentartexte zu den Zeitungsartikeln geben die Stimmung in unserer Stadt teils ganz gut wieder.

Ausgangspunkt der Gewalt ist das „Neukölln“ von Soest: Die so genannte „Englische Siedlung“, nach Aussage des Bürgermeisters, der „am schnellsten wachsende Stadtteil in Soest“. Den Migrantenanteil muss ich nicht näher beschreiben, lokale Größe und lokaler Drogendealer ist ein Libanese (staatenlos, nicht abschiebbar) namens Azad, der natürlich nicht nur über ein ansehnliches Vorstrafenregister verfügt, sondern auch gerne „poetisches“ Liedgut von sich gibt (bei Youtube unter „Soest, Massaker“), Liedgut, das im Titel schon angibt, wo es demnächst lang geht für die angestammte Bevölkerung.

Soest ist, nein, Soest WAR einmal eine schöne, mittelalterlich geprägte deutsche Stadt, in die junge Familien gezogen sind, um hier friedlich zu leben. Was aus Soest wird, vermag, gerade nach der jetzigen Tat, niemand zu sagen. Man ahnt aber was kommen wird, wenn auch jetzt, wie immer und immer wieder zuvor, einfach nichts von Seiten der Politik passiert.

Entschuldigen Sie, wenn ich Ihnen unter einem Pseudonym schreibe, ich kann es mir nicht leisten, meinen Namen veröffentlicht zu sehen.

Ich, und viele betroffene Bürger meiner Heimatstadt, würden sich allerdings freuen, diesen Artikel veröffentlicht zu sehen.

Gezielte tätliche Übergriffe muslimischer Jugendlicher auf Abiturienten sind längst keine Seltenheit mehr. Vor zwei Jahren erstach ein Kosovo-Albaner bei einer VoFi-Party im hessischen Mörfelden-Walldorf einen 18-Jährigen. Im Dezember 2007 gab es bei einer Vorabi-Feier des Kardinal-Frings-Gymnasiums in Bonn-Oberkassel erhebliche Gewalttätigkeiten mit Messerbedrohungen muslimischer Jugendlicher gegen die Abiturienten (PI berichtete hier und hier). Damals zeigte der Bonner General-Anzeiger indirekt Verständnis für die Tat der jugendlichen Migranten (Rechtschreibfehler übernommen): „Immer größer, immer teurer, immer spektakulärer müssen Abitur-Feten, die sich aus dem Erlös der Vorabi-Feten finanzieren, nicht sein. Dass “Sich-Selbst-Feiern” mit Glamour und Glanz im Stile Hollywoods hat zu solchen Erscheinungen wie in Oberkassel geführt. Wer so handelt, riskiert Neid. Und der kann letztlich zu handgreiflichen Auseinandersetzungen führen.“

Deutschland schafft sich ab…

UPDATE: Der Soester Anzeiger bestätigt inzwischen, worüber PI längst berichtete. Bei dem 17-jährigen Tatverdächtigen handelt es sich um einen Vorbestraften mit türkischer Abstammung.

Video über die Verhältnisse in Soest:

» E-Mail: internet@soester-anzeiger.de


*VoFI-Partys (Vorfinanzierungspartys) werden von den zukünftigen Abiturienten veranstaltet, um für die Finanzierung der Abifeierlichkeiten wie Abiturball, Abiturfestschrift usw. eine finanzielle Rücklage zu erwirtschaften.