1

Geert Wilders: Solidarität mit Sabaditsch-Wolff

Geert Wilders mit Elisabeth Sabaditsch-Wolff am 03. Oktober 2010 in BerlinDie Neuauflage des Prozesses gegen den niederländischen Politiker Geert Wilders beginnt am 07. Februar in Amsterdam. Das erste Verfahren war geplatzt nachdem sich herausstellte, dass der Vorsitzende Richter schon vor Prozessbeginn Zeugen beeinflusste hatte. Wilders tritt aber nicht nur für sich selbst ein. Die ebenfalls wegen ihrer Meinung zum Islam in Österreich angeklagte Elisabeth Sabaditsch-Wolff hat nun eine Solidaritätsadresse von diesem erhalten.

(Von nockerl)

Bevor der erste Prozess gegen Wilders wegen Befangenheit des Richters Tom Schalken platzte, hatte sowohl die Staatsanwaltschaft als auch – weniger überraschend – die Verteidigung auf Freispruch plädiert. Doch selbst wenn in diesem neuen Prozess die Staatsanwaltschaft erneut Freispruch fordert, könnte Wilders durch das dann völlig neu besetzte Gericht verurteilt werden.

Sabaditsch-Wolffs Strafverfahren wird wie berichtet nach einer Vertagung am 15. Februar fortgesetzt, über dessen weiteren Verlauf PI von vor Ort berichten wird. Für diesen Prozess hat nun Geert Wilders die Österreicherin seiner Unterstützung versichert.

In Geert Wilders Schreiben an Sabaditsch-Wolff heißt es:

Die österreichische Anti-Dschihad Aktivistin Elisabeth Sabaditsch-Wolff steht gegenwärtig in Wien vor Gericht, weil sie die Wahrheit über den Islam gesagt hat. Ihr Fall ähnelt sehr meinem und den Fällen anderer Menschen in Europa, die gerade angeklagt sind, vor Gericht stehen, verurteilt und zum Schweigen gebracht wurden, weil sie es gewagt hatten sich gegen den Islam auszusprechen.Elisabeth ist eine couragierte Frau, deren eiserne Verteidigung der persönlichen Freiheit, der Meinungsfreiheit und der Suche nach der Wahrheit für uns alle inspirierend ist. Sie ist ein Leuchtfeuer nicht nur für Österreich, sondern für den gesamten Westen.

Elisabeth hat meine volle Unterstützung in ihrem Widerstand gegen die Unterdrückung, die man ihr auferlegt. Und ich unterstütze sie insbesondere bei ihrer Verteidigung gegen die Anklage des Gerichts in Wien, die einen Versuch darstellt sie zum Schweigen zu bringen.

Es ist wichtig jene zu verteidigen, die vom Staat wegen ihrer Überzeugungen angeklagt werden. Wir müssen in ihrem Auftrag unser Recht der freien Rede ausüben. Wenn wir heute nicht für Menschen wie Elisabeth Sabaditsch-Wolff unsere Meinung äußern, werden wir alle zum Schweigen gebracht werden.

(Übersetzung: Liz, Europe News)

Beistand, der dringend notwendig ist, muss sich die Österreicherin doch auch gegen eine Falschbehauptung durch Medien wehren, wobei sie nun einen kleinen und 2.500 Euro teuren Teilerfolg errungen hat.

Denn es ist nicht nur der Strafprozess allein, der Elisabeths Kräfte fordert und für den sie Unterstützung benötigt. Auch gegen die Falschbehauptungen und –meldungen vorzugehen kostet Zeit, Nerven, Energie und, ja, auch Geld. Eine Verleumdung Sabaditsch-Wolffs beläuft sich derzeit auf 2.500 Euro. Aber leider haben die Summe nicht diejenigen Medien zu tragen, die eine Falschbehauptung verbreiten, sondern das Opfer. Nur um die unrichtige Meldung, sie habe gesagt, der „Euro-Islam ist scheiße“ aus der Welt zu schaffen, musste sie diese Summe für Anwälte und Gerichtskosten aufbringen. Tatsächlich hatte sie gesagt: „Euro-Islam ist Wunschdenken.“

In Umlauf gebracht hat die falsche Meldung ein Redakteur der Austrian Presse Agentur, dessen Darstellung von vielen „Qualitätsmedien“ übernommen wurde. Die sich selbst als Leitmedium bezeichnende APA ist für die Betroffene so zu einem Leidmedium geworden.

Im Falle Elisabeth Sabaditsch-Wolffs räumt 2.500 Euro und einige Anwaltsschreiben später nun neben der Zeitung „die Presse“ auch der ORF ein, die genannte Falschmeldung verbreitet zu haben. Allerdings stehen andere Medien wie zum Beispiel die „Tiroler Tageszeitung“ bislang mit einem Widerruf noch aus.

Wer Elisabeth nicht nur mit Worten helfen möchte, kann auf ihrer Website die Zahlungsmöglichkeiten erfahren.