Johann Wolfgang GoetheJohann Wolfgang Goethe, so sein Geburtsname, gilt als der größte Poet der deutschen Geschichte und der deutschen Literatur. Er war Jurist, Wissenschaftler und Dichter; ihm wurde posthum ein IQ von ca. 210 (Durchschnittswert ist 100) zugeschrieben. Über eben diesen J.W. Goethe wird immer wieder mal berichtet, er sei Moslem gewesen. Ist das glaubwürdig?

(Von Eckhardt Kiwitt, PI München)

Muhammad Ahmad Rassoul, Übersetzer des Korans in die deutsche Sprache (übrigens eine sehr authentische und für Koran-Verszitate empfehlenswerte Übersetzung), behauptet dies jedenfalls in seinem kurzen Aufsatz „Bruder Johann Ibn Goethe“ gleich mehrfach und beruft sich dabei z.B. auf Goethes Trauerspiel in fünf Aufzügen „Mahomet“ nach Voltaire, aus dem Rassoul zum „Beweis“ seiner These zitiert:

Im [sic] Goethes Dramenfragment „Mahomet“ erwidert Muhammad (a.s.s.) auf die Frage: „Hat dein Gott denn keine Gesellen?“ mit der vernichtenden Gegenfrage: „Wenn er sie hätte, könnt er Gott seyn?“

Die Tatsache, dass Goethes „Mahomet“ nach Voltaire insgesamt eine Anklage gegen den „Propheten“ ist, unterschlägt Rassoul geflissentlich, denn es heißt in diesem Trauerspiel, in dem die Gewalttätigkeit Mohammeds ein Schwerpunktthema ist, im 5. Aufzug, 4. Auftritt als eines von vielen Beispielen:

Mahomet: Lernt, Ungläubige,
Den Lohn des Aufruhrs gegen Gottgesandte,
Die Rache kennen, die der Himmel schickt.
Natur und Tod vernehmen meine Stimme.
Der Tod, der mir gehorcht, beschützte mich
Und grub die Züge rächender Vernichtung,
Auf diese bleiche Stirne, plötzlich, ein.
Er steht noch zwischen euch und mir der Tod,
Er zielt und wartet was ich ihm gebiete.
So straf ich jedes Irrtums Eigensinn,
Der Herzen Meuterei, ja, der Gedanken
Unwilligen Frevel; nur den Gläubigen
Verschont mein Bann, verschont des Todes Schrecken.

Dem französischen Aufklärer Voltaire (François Marie Arouet, 1694 – 1778) unterstellt Rassoul, dass er in seinem „Essai sur les moeurs“ aus dem Jahr 1765 vielfach den Islam, den Qur´an, insbesondere auch die Persönlichkeit des Propheten Muhammad „preist“.

Das mag sein; in einem Brief an den Preußenkönig Friedrich den Großen liest sich dieses „Preisen“ allerdings ganz anders:

„Ich gebe zu, daß wir ihn hoch achten müßten, wenn er Gesetze des Friedens hinterlassen hätte. Doch daß ein Kamelhändler in seinem Nest Aufruhr entfacht, daß er seinen Mitbürgern Glauben machen will, daß er sich mit dem Erzengel Gabriel unterhielte; Daß er sich damit brüstet in den Himmel entrückt worden zu sein und dort einen Teil jenes unverdaulichen Buches empfangen zu haben, das bei jeder Seite den gesunden Menschenverstand erbeben läßt, daß er, um diesem Werke Respekt zu verschaffen, sein Vaterland mit Feuer und Eisen überzieht, daß er Väter erwürgt, Töchter fortschleift, daß er den Geschlagenen die freie Wahl zwischen Tod und seinem Glauben läßt: Das ist mit Sicherheit etwas, das kein Mensch entschuldigen kann, es sei denn, er ist als Türke auf die Welt gekommen, es sei denn der Aberglaube hat ihm jedes natürliche Licht erstickt.“

Aber vielleicht muss man den oben zitierten Text von Voltaire nur „richtig“ lesen und verstehen, um darin eine wirkliche Preisung des Korans, des Islams und seines „Propheten“ zu erkennen.

Auch auf Goethes „West-östlichen Divan“ beruft sich Rassoul, jenes teils poetische

Nord und West und Süd zersplittern,
Throne bersten, Reiche zittern:
Flüchte du, im reinen Osten
Patriarchenluft zu kosten,
Unter Lieben, Trinken, Singen
Soll dich Chisers Quell verjüngen.

teils ungelenke

Aber jene schlafen immer,
Und der Engel, ihr Beschützer,
Sagt vor Gottes Thron berichtend:
„So zur Rechten, so zur Linken
Hab ich immer sie gewendet,
Daß die schönen jungen Glieder
Nicht des Moders Qualm verletze.
Spalten riß ich in die Felsen,
Daß die Sonne steigend, sinkend,
Junge Wangen frisch erneute:
Und so liegen sie beseligt.
Auch, auf heilen Vorderpfoten,
Schläft das Hündlein süßen Schlummer.“

Sammelsurium mehrerer Gedichte aus dem Jahr 1819, erweitert 1827, wenn er zum „Beweis“ von Goethes Moslem-Sein schreibt:

Neben den verschiedenen islamischen Quellen, die Goethe zu seinen Gedichten anregten, stehen an erster Stelle der Qur´an, die Sunna des Propheten, sowie die Sura-Bücher. Eine Stelle aus der 2. Sure [Vers 115, Anmerkung des Verfassers dieses Gastbeitrags] des Qur´an liegt dem folgenden, besonders bekannten Divan-Vierzeiler zugrunde:

Gottes ist der Orient!
Gottes ist der Occident!
Nord- und südliches Gelände
Ruht im Frieden seiner Hände.

Auch wir Islam-Kritiker zitieren immer wieder gern aus dem Koran, ohne uns jedoch zu dieser absurden Gotteslehre zu bekennen. Ganz im Gegenteil.

Dass Goethe ein Moslem gewesen sei, darf angesichts seines umfangreichen Wissens und seiner hohen Bildung bezweifelt werden. Denn wer wird schon freiwillig zum Masochisten, der sich „unterwirft“? Möglicherweise nur derjenige, der auf der „Suche nach sich selbst“ ist und „glaubt“, im Islam den entscheidenden Halt finden zu können statt in dem Wissen, über das Goethe verfügte.

image_pdfimage_print
Anzeige: Wandere aus, solange es noch geht - Finca Bayano, Panama.
Jetzt den PI-NEWS-Telegram Kanal abonnieren!

237 KOMMENTARE

  1. Natürlich war er Moslem, und ich bin der Weihnachtsmann! Aber sagt es nur niemandem 😉

  2. …..und die Türken haben Deutschland aufgebaut – deshalb, geht nach Hause, da gibt es für euch eine Menge zu tun

  3. Wahrscheinlcih genauso eine Behauptung wie das Jesus der erste Moslem war und der Erste Märtyrer im Koran… Lügen können sie und darin sind sie wohl Weltmeister. I

  4. Goethe hat in seinen Noten und Abhandlungen zum Westöstlichen Divan Wertvolles zum Unterschied zwischen Mohammedanismus und Christentum gesagt. Oh, hätten doch unsere Politiker nur ein Quäntchen seines Differenzierungsvermögens!

    Über den Koran: Glauben und Unglauben teilen sich in Oberes und Unteres; Himmel und Hölle sind den Bekennern und Leugnern zugedacht. Nähere Bestimmung des Gebotenen und Verbotenen, fabelhafte Geschichten jüdischer und christlicher Religion, Amplifikationen aller Art, grenzenlose Tautologien und Wiederholungen bilden den Körper dieses heiligen Buches, das uns, so oft wir auch daran gehen, immer wieder anwidert, … (Hamburger Ausgabe Bd 2, München 1982. S.143f.)
    Über den Mohammedanismus:
    die mahometanische läßt ihren Bekenner nicht aus einer dumpfen Beschränktheit heraus, indem sie, keine schweren Pflichten fordernd, ihm innerhalb derselben alles Wünschenswerte verleiht und zugleich durch Aussicht auf die Zukunft Tapferkeit und Religionspatriotismus einflößt und erhält.(S. 149)

    Über die christliche Religion schreibt Goethe: Dagegen gebührt der christlichen das höchste Lob, deren reiner, edler Ursprung sich immerfort dadurch bestätigt, dass nach den größten Verirrungen, in welche sie der dunkle Mensch hineinzog, eh man sich’ s versieht, sie sich in ihrer ersten lieblichen Eigentümlichkeit, als Mission, als Hausgenossen- und Brüderschaft, zu Erquickung des sittlichen Menschenbedürfnisses, immer wieder hervortut.(ebd.)

  5. Über Albert Einstein habe ich schon ähnliche muslimische Behauptungen gehört.

    Nichts anderes als Propaganda, große Klappe nichts dahinter und wenn sie angreifen nur fünf gegen einen – Islam eben.

  6. Ich bin der Kaiser von China. Daran zweifelt wohl auch niemand. Ansonsten lasse ich meinen Sprengstoffgürtel sprechen. Ehe dies ein Mitleser für bahre Münze nimmt – dies war ein Scherz.

  7. Kürzlich sagte mir Muhammad Ahmad Rassoul im Vertrauen, daß der Christopher Street Day ursprünglich in Teheran erfunden wurde und eine logische uralte Tradition aus dem arabischen Raum beinhaltet.

  8. Ich ging im Walde, so vor mich hin,
    Frau Heisig zu suchen, das war der Sinn.
    Doch bevor ich sie fand-am langen Band,
    hat man sie entsorgt-von Staates Hand !
    pummerin-anno2011

  9. Goethe als angeblicher Moslem. 😆
    Wird PI zur Bild der Frau?
    Als nächstes war der Mu.sel-Gegner Martin Luther erster Allah-Konvertit und überzeugter deutscher Koran-Übersetzer. 🙂

  10. Freunde, ihr versteht da etwas falsch:
    Jeder Mensch kommt nach islamischen Verständnis als Muslim zur Welt, nur durch Außeneinflüsse werden die Menschen z.B. zu Christen.

    Albert Einstein war angeblich auch ein bekennender Muslim, was völliger Käse ist; aber die Muslime picken sich halt immer das raus, was sie für ihre bahnbrechenden Thesen benötigen. Im Übrigen war Einstein nicht nur der genialste Physiker aller Zeiten und jüdischer Abstammung, sondern auch totaler Pazifist und absolutes Vorbild.

    Wie soll ein Pazifist Muslim werden? ;-))

    Das gleiche bei Jesus Christus, der ebenfalls als Muslim angesehen wird – jedenfalls ist dies bei den Muslimen der Fall. Dass auch Jesus ein Jude war, wird dann einfach weggelassen… http://www.diewahrereligion.de/

    Es gibt auch viele Stars, die einfach zu Muslimen gemacht werden, die aber ganz offensichtlich keine Muslime sind. Aber Muslime denken, dass dies der Beweis für die Richtigkeit des Islam seihe. Sie kreieren Argumente, und kreieren bahnbrechende Thesen. Dass Goethe Muslim ist, ist ebenfalls alles andere als neu. Einfach mal auf YouTube gehen.

  11. Man kann sich darüber erheitern. Richtig.

    Nur schaut Euch doch mal die Lebensrealitäten in den islamischen Staaten an ! Bis zu 50% Analphabetentum!

    Ich kenne jemanden, der mit Migranten Ausländern zu tun hat. Die sagten ihm:

    „Die UNO hat die Anzahl der Flüchtlinge festgelegt. Jedes Land bekommt für die Aufnahme der Leute Geld von der UNO.

    Deswegen können wir es nicht verstehen, dass Ihr gegen uns seit. Es ist beschlossen und festgelegt, und Ihr bekommt alles Geld von der UNO.“

    Solche Leute sind zuhauf hier in unserem Lande. Die nicht selber schreiben und lesen können; denen man aber solchen Mist erzählt hat.

    Und jetzt denkt mal drüber nach, was passiert, wenn man solche Dumpfbacken mit solch geringem Intellekt, aber dieser und ähnlichen Geschichten aufbereitet, wegschicken wird !!

  12. Wie ist ist in diesem Zusammenhang Goethes Antisemitismus zu beurteilen ?

    „Du kennst das Volk, das man die Juden nennt,
    sie haben einen Glauben,
    der sie berechtigt, die Fremden zu berauben.
    Der Jude liebt das Geld und fürchtet die Gefahr.
    Er weiss mit leichter Müh‘ und ohne viel zu wagen,
    durch Handel und durch Zins Geld aus dem Land zu tragen.
    Auch finden sie durch Geld den Schlüssel aller Herzen,
    und kein Geheimnis ist vor ihnen wohl verwahrt.
    Sie wissen jedermann durch Borg und Tausch zu fassen;
    der kommt nicht los, der sich nur einmal eingelassen…“

    Johann Wolfgang von Goethe
    Faust, Das Jahrmarktsfest zu Plundersweiler

  13. Goethe, der Abgott der Mittelmäßigen (Zitat Rühmkorf), wollte v.a.D. eins: Fröhlich ficken. Zu den wirklichen Schwergewichtsthemen wie Leid und Tod hatte er nichts zu melden. Daß ausgerechnet ein absolutes Schwergewicht in dieser Hinsicht wie Schopenhauer ihn so verehrte, ist ein Witz. Aber zumindest war dieser skrupellose eitle Hanswurst immer noch Klassen besser als die ganzen flachsinnigen Spießer, die ihn so verehren.

  14. Das ist derselbe Quatsch wie die immer wieder fälschlich kolportierte Hypothese, Einstein habe an Gott geglaubt.

    Mit so etwas kann man keinen Aufgeklärten mehr hinter dem warmen Ofen hervorlocken. 😉

  15. Auch Hegel wurde – sogar in einem PI-Artikel – ja schon unterstellt, er sei Pro Islam eingestellt gewesen, basierend auf einem Zitat, das offenbar durch die Foren schwirrt.

    Das Gegenteil ist der Fall.

    Hegel hat, wie kaum ein anderer, präzise und zutreffend den Islam als eine untrennbare Mischung aus Religion und Terror charakterisiert. Vor mehr als 200 Jahren!

    Nachdem Hegel und Goethe in dieser Zeit in engem Kontakt standen, halte ich es für wenig glaubhaft, anzunehmen, dass Geothe diese Analyse Hegels nicht kannte.

    NB das herumschwirrende Zitat Hegels, wenn man es denn im Kontext liest, besagt nur, dass man einem Selbstmordattentäter, bei Licht betrachtet, keine niedrigen Motive für sein Handeln unterstellen kann.

    PS von Hegel stammt übrigens auch der gern und oft auch bei PI verwendete Begriff des „Volkszertreters“.

  16. Ach so: Mohammed wird angeblich in der Bibel angekündigt – auch von Jesus Christus.

    Verzerrungen und Manipulationen ohne Ende. Es ist lustig zu sehen, wie Muslime denken.

  17. Bruder Johann Wülfgüng *Ibn* Göthe.
    lol
    😉

    Die Story, dass Goethe Moslem sei, weil er den West-östlichen Divan hat und weil er Hafiz als eine Art Bruder im Geiste bezeichnet hat – das war mir schon bekannt.

    So leicht geht die Beschlagnahme aber nicht.
    Goethe konnte genauso auch Voltaires Mahomet herausgeben und übersetzen.
    Und dieses ketzerische Buch hätte heute noch für eine Todesfatwa gereicht.
    Aber was schert das einen Moslem, wenn er einen Grund zum angeben sucht.

    Neben der Null, der Algebra, der Embryologie, dem Automobil und dem Computer, dem Wiederaufbau Deutschlands haben wir dem Islam jetzt eben auch für Goethe zu danken.

    Ohne den Islam würden wir nicht etwa nur noch auf den Bäumen hocken – die Ozeane hätten wir ohne den Islam noch nicht verlassen.

    DANKE, ISLAM!
    Wenn´s sonst keiner sagt, dann sagt´s

    Roger

    PS
    Schon lustig, was einem Leute erzählen, die sich den Hintern mit der Hand bzw. mit drei Steinen abputzen.
    😉

  18. Nenene
    der soll sich mal bei den Chinesen ein Vorbild nehmen.
    Die kopieren erstklassig und beginnen bereits auch selbst zu entwickeln.
    Das sogar mit einer Geschwindigkeit das sie uns bald abhängen werden.

    Naja
    aber wer nicht mal kopieren kann der muss eben klauen

    Warum zum Kuckuck gehen unsere Fachkräftewerber nicht mal in China auf Suche.
    Hmm?
    Könnte sein die Chinesen sind zu klug für uns.

  19. In der wissenschaftlich anerkannten und von Annemarie Schimmel mit einem Vorwort versehenen Übersetzung des Koran von Max Henning (by Reclam)- die sicher allen anderen an Genauigkeit vorzuziehen ist – wird ebenfalls auf Goethe Bezug genommen. Der Dichter, der in seiner Jugend eine hugenottische Erzieherin hatte, wandte sich im Verlaufe seines Lebens vom Christlichen ab und wurde wohl eher zu einem Esoteriker, was wohl am besten im „Faust“ zum Ausdruck kommt.

    In seinen Noten und Abhandlungen zum West-Östlichen Divan hat Goethe den Koran so gekennzeichnet: „Glauben und Unglauben teilen sich in Oberes und Unteres; Himmel und Hölle sind den Bekennern und Leugnern zugedacht. Nähere Bestimmung des Gebotenen und Verbotenen, fabelhafte Geschichten jüdischer und christlicher Religion, Amplifikationen aller Art, grenzenlose Tautologien und Wiederholungen bilden den Körper dieses heiligen (?) Buches, das uns, sooft wir auch darangehen, immer von neuem anwidert, dann aber anzieht, in Erstaunen setzt und am Ende Verehrung abnötigt.“

    Goethe muss demnach öfter im Koran gelesen haben und so wird obiges Zitat durch ein weiteres verständlicher, das der Verlag auf der Rückseite des Einbandes abgedruckt hat: „Der Stil des Korans ist seinem Inhalt und Zweck gemäß streng, groß, furchtbar, stellenweise wahrhaft erhaben; so treibt ein Keil den andern, und darf sich über die große Wirksamkeit des Buches niemand verwundern.“

    Für Johann Gottfried Herder (1744-1803), anfangs mit Goethe befreundet, war der Koran jedoch der Beweis dafür, dass Muhammad die Wahrheiten der anderen Religionen „mit hässlichem arabischen Kamelunrat umpflanzet“ habe (aus dem Vorwort zur Übersetzung von Max Henning).

  20. Hallo Eckardt, Einen Guten Rutsch ins neue Jahr.

    Zur Ergänzung, Steinhöfel schreibt, hier treffend in einem guten Artikel dazu:

    Die Parallelen, die Goethe zieht, sind nicht etwa eine Einheit von Orient und Okzident im Wulffschen Sinne. Goethe sah sie vielmehr in der beiderorts herrschenden Drangsalierung des frei denkenden Dichters durch weltliche oder kirchliche Autoritäten (wobei diese Trennung im Islam nicht existiert).

    http://www.steinhoefel.de/blog/2010/10/%E2%80%9Esehr-geehrte-damen-und-herren-liebe-neger%E2%80%9C.html

    Und hier die Fatwa daß Goethe ein Muslim war.

    http://www.enfal.de/gote-fat.htm

  21. Das ist doch kein Auto, das ist doch ein Moped (mit Kickstarter). Ne 125er Özgür mit Döppelvergöser und Metülisatör.

  22. #6 Rheinperle (01. Jan 2011 23:48)

    Ich bin der Kaiser von China.

    Nein, das sind Sie nicht. Denn der war doch auch Moslem!

  23. Wer oder was ist schon Goethe?
    Islammische Intelektuelle gibt es wie Sand am Meer.
    Pierre Vogel zum Beispiel, Mike Tyson, Cat Stevens, Bin Laden oder Kolat.
    Wenn man deren IQs zusammenaddiert kommt man mindessten auch auf einen IQ von 100.

  24. Der Industriestaat Türkei scheitert nur an der Sprache:
    „Willst du mich produzieren, ey“

  25. Christiane Baker nicht zu vergessen, o.k. das drückt den IQ-Schnitt etwas nach unten

  26. #36 H_Trismegistos
    Das ist kein Versprecher. Die halten jeden Deutschen für einen Dieter Bohlen. Und wenn der sie nicht produziert, gibt’s halt Messa.

  27. #16 marooned84 (01. Jan 2011 23:58)

    Freunde, ihr versteht da etwas falsch:
    Jeder Mensch kommt nach islamischen Verständnis als Muslim zur Welt, nur durch Außeneinflüsse werden die Menschen z.B. zu Christen.

    Nicht als Muslim, aber im Zustand der Reinheit (es gibt keine Erbsünde). Man sammelt dann im Lauf des Lebens gute und schlechte Taten an.

    Das gleiche bei Jesus Christus, der ebenfalls als Muslim angesehen wird

    Im islamisch-theologischen Sinne ist man Muslim wenn man sich der aktuellsten göttlichen Offenbarung, und den daraus resultierenden Pflichten, „unterwirft“ oder „hingibt“ (denn das ist ja die Wortbedeutung). Vor der Offenbarung Mohammeds war laut muslimischer Überzeugung die Offenbarung Jesu die aktuellste, und davor die von Moses. Wenn man also sagt, dass Jesus ein Muslim war, bedeutet das nicht dass dieser die selben Gesetze verkündet hat bzw. ihnen gefolgt ist wie Mohammed.

  28. Mit den Muslimen ist es so wie mit den Afrikanern:

    Alle europäischen Idole werden einverleibt. Mozart war schwarz.

  29. Erstens:
    Was soll der Satz bedeuten [Zitat aus oben]: „Er war Jurist, Wissenschaftler und Dichter;“ Juristen können keine Wissenschaftler sein? Richtig wäre gewesen: Goethe war mindestens soviel Natur.wissenschaftler wie Dichter. Darüberhinaus Bergbauingenieur.

    Zweitens:
    Wer von den unzähligen Kulturträgern dieser Erde war eigentlich nicht M*o*slem? Schon von den Hervorbringern (außerordentlich gute Himmelsbeobachter sowie Handwerker) der Himmelsscheibe von Nebra (ca. 3600 Jahre v.u.Z) geht ja das Gerücht, daß sie allesamt …

    Drittens:
    „Ihr naht euch wieder, schwangende Gestalten, die früh sich einst dem trüben Blick gezeigt …“

  30. Ich überlege, wie man Goethe kultursensibel in der zwischenmenschlichen Praxis anwenden könnte. Z.B. mit dem Ausruf „Denn alles was besteht ist wert, daß es zugrunde geht!“ – und dann mitten ‚rein in die Südländerfresse.

  31. P.S.
    Korrektur, es muß natürlich heißen: “Denn alles was besteht ist wert, daß es zu Boden geht!”

  32. #22 exguti (02. Jan 2011 00:08)

    Schopenhauer ist um Längen besser als Goethe, wenn’s um die schwergewichtigen Themen geht. Um Längen! 🙂

  33. #41 scabo:

    Ein gutes Neues Jahr zunächst einmal.

    Das mit dem „Naturwissenschaftler“ hat sich ja wohl nachträglich mit seiner Farbenlehre erledigt. Es sei denn man glaube an die rein corpusculare Natur des Lichts (Thema Einstein).

    Aber ich will ja nicht ins Detail gehen 😉

  34. #37 H_Trismegistos (02. Jan 2011 00:34)

    Wieso Durchschnitt? Wir reden hier von Gesamtsummme!!!

  35. Höre gerade Aretha Franklin, King Crimson, Devo, Beethoven-Quartette usw. – alles Moslems.

  36. Eines Tages werden die Muslims mit so ner dummen Theorie kommen wie „Deutschland und Europa war immer Muslimisch und nichts anderes hat davor da gelebt“, es gibt 2 dinge die unendlich sind: Das Universum und die muslimische Dummheit . 😀

  37. Wer von „Faust“ spricht denkt als Deutscher an Goethe.
    „Faust“ assoziiert im arabischen Kulturkreis die täglichen abziehereien rund um Handys, Zigaretten, Geldbörsen und Machogehabe.

    Darum merkt euch: Wer Nachts in der U-Bahn von Goethes Faust spricht kann leicht missverstanden werden 🙂

  38. #45 WissenistMacht (02. Jan 2011 00:51)

    Hallo WiM, ein frohes neues Jahr!
    Unabhängig von der Farbenlehre (die wird, auch unter Physikern, aktuell heiß diskutiert, die Sache ist so einfach nicht entscheidbar) hat Goethe z.B. ‚als Anatom‘ den Zwischenkieferknochen [Os incisivum] (in Unkenntnis erneut)entdeckt. Eine damalige Sensation im Rahmen der Anbindung des ‚Menschen‘ an die ‚Tierwelt‘, weit vor Darwin.

    Liest man übrigens Schopenhauer (Welt Wille II, Parerga, Paralipomena) genau, so kann man hier durchaus die Grundlegung der Darwinschen Evolutionstheorie attestieren. aAbgesehen davon, daß Darwin ja auch nur abgeschrieben hat von seinem Großvater sowie von Wallace.

    Festzuhalten bleibt: Keine Gruppe dieser Welt ist so erfindungsreich wie die Moslems; Beispiel – z.B. mal fällt mir da ein – just im Moment z.B. mal – NIXXXX.

  39. @52 H_Trismegistos

    Verstehe. Dann ist also „Die Leiden des jungen Werther“ als Fortsetzung von „Faust“ zu verstehen?

  40. #49 Felicitas (02. Jan 2011 00:56)

    Sie habe nicht den BUCHdruck, sondern den BLUTdruck erfunden.
    Na jedenfalls meinen.

  41. Die Moseln sind Erfinder der Humandigitaltechnik: Null und Eins = Ungläubiger(tot mach‘) und Gläubiger. Obwohl ihnen selber die -1 zusteht.

    Ich sollte mir nochmal Bachs H-Moll-Messe(r) ‚reinziehen, ein Gipfelwerk der dritten moslemischen Müng-Phase, besonders der Schlusschor „Dona nobis ähm Donamus vobis pacem.“, auf Deutsch „Wir geben euch Frieden (ihr schmutzigen Ungläubigen).“ zeugt von tiefer islammischer Spürütualität etc.

  42. #47 exguti (02. Jan 2011 00:54)

    Früdrüch Nützsche war definitif Moslem! Rüchürd Wügner auch, und Lüdwüg der II von Bayern übrigens auch!

    (Ludwig II = Märchenkönig? Nixda! Ludwig II war, den Romatikern, Verklärern sei’s gesagt, ein absoluter Technikfreak und hat diese seine Technikbegeisterung vielfältigst, unzählig in seinen Schlössern umgesetzt [modernste Stahlbaukonstruktionen, Elektrizitätskraftwerk, Telefon etc. pp.])

  43. #53 scabo:

    Ohoho! Du vergisst die zwei Nobelpreise von Moslems (in England und den USA) gegenüber den völlig unerheblichen 145 von kulturell-jüdischen Wissenschaftlern 🙂

    Wissenschaftlichkeit zeigt sich also nicht in der Anzahl der Nobelpreise – es genügt, den Koran auswendig daherplappern zu können.

  44. Ebenso gut gibt es genügend Texte in die man hinein interpretieren kann das Goethe den alten heidnischen Göttern unseres Volkes zugetan war.

    Vermutlich war er aber nur jemand der sich auch für andere Religionen interessiert hat.

  45. @53 scabo

    Was heißt hier NIXXX???
    Schließlich haben die Mohammedaner ein nützliches Haushaltsgerät zum Aufspüren von Juden erfunden.
    In den Hadithen stehts:

    „Der jüngste Tag wird nicht kommen, bevor nicht die Moslems gegen die Juden kämpfen (und die Juden töten) und der Jude sich hinter Steinen und Bäumen verbirgt. Die Steine und Bäume werden sagen: Oh Moslem! da versteckt sich ein Jude hinter mir, komm und töte ihn.

    ,

  46. Auch wir Islam-Kritiker zitieren immer wieder gern aus dem Koran,

    Und das ist unser größter Fehler!!!

    Diesen Koran zu kennen ist wichtig, aber wir haben Gesetze und diese brauchen wir noch nicht mal zu verteidigen! Diese müssen wir nur lobpreisen!

    Und daran mangelt es uns?

    Weil ihr euer Gesetz verachtet, nicht kennt und auch nicht einfordert!

    Da könnt ihr Glauben was ihr wollt und mich für einen Arsch halten!

    Das ist die Tatsache!

  47. #59 scabo
    Dann ist Neuschwanstein also doch eine moderne Moschee mit asymmetrisch angeordneten Minaretten, wusst ich’s doch!

  48. Goethe war auch Moslem:

    Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?
    Es ist der Murat mit seinem Kind.
    Er hat den Knaben wohl in dem Arm,
    Er faßt ihn sicher, er hält ihn warm

  49. @ #29 john3.16

    In der wissenschaftlich anerkannten und von Annemarie Schimmel mit einem Vorwort versehenen Übersetzung des Koran von Max Henning (by Reclam)

    „Im Rahmen der Unterschriften-Aktion „In unserem Namen nicht!“ protestierten 270 Verlage und knapp 300 Buchhandlungen gegen die Verleihung des Friedenspreises an Schimmel, da sie unter anderem in einem Fernsehinterview Verständnis für die Empörung in der islamischen Welt über die Satanischen Verse des britisch-indischen Schriftstellers Salman Rushdie geäußert hatte. Dieser war vom iranischen Ayatollah Ruhollah Khomeini in einer Fatwa verhängt worden; in dem „Rechtsgutachten“ wurden Gotteslästerung und Schmähung des Propheten Mohammed in dem erwähnten Buch Die Satanischen Verse angeprangert.“

    http://de.wikipedia.org/wiki/Annemarie_Schimmel

  50. Und im arabischen Original wird Lohengrin nicht von einem Schwan im Kahn stehend gezogen, sonder er schlingert auf einem Wüstenschiff auf die Bühne.
    Weitere wichtige Wagner’sche Meisterwerke (jetzt versteht man auch endlich, wieso Wagner so ein Judenhasser war: Er war Moslem.):
    Die Meistermuezzine von Nürnbürg
    Der Krummsäbel des Nübelung
    Trüstan und Islamosolde (seine Lieblingskamelin)
    Der (sein Weib) pflügende Südländer

  51. Was ist mit der Gentechnik?
    Auch mohammedanische Erfindung.
    Allah hat die Christen und Juden in Affen und Schweine verwandelt.
    Und wir können erst Tomaten Gentechnisch behandeln.

  52. #69 r2d2
    Klaro, die moslemischen Jung-Gentechniker nehmen bekanntlich dauernd und überall Blut-Stichproben bei den Ungläubigen.

  53. #59 scabo (02. Jan 2011 01:18)

    Ludwig II war, den Romatikern, Verklärern sei’s gesagt, ein absoluter Technikfreak und hat diese seine Technikbegeisterung vielfältigst, unzählig in seinen Schlössern umgesetzt

    Dann war er also ein moderner Caligula? Interessant.

  54. #51 S verom u Boga Sloboda ili Smrt (02. Jan 2011 00:59)

    Die pantürkische Bewegung erhebt in der Tat ernsthaft (!) Anspruch auf Amerika, da die Rentierjäger, die sich via Beringstrasse auf den Weg zu einem anderen Kontinent gemacht hätten, ursprünglich aus einem Turkvolk abstammten (was eher absurd ist). Demzufolge sei Amerika zuerst von Türken besiedelt worden und somit von Rechts wegen türkisch.

  55. Johann Wolfgang Goethe, so sein Geburtsname, gilt als der größte Poet der deutschen Geschichte und der deutschen Literatur.

    Sicher war er einer der größten, aber vor Superlativen würde ich mich bei einem solchen Thema aus Prinzip hüten.

  56. #60 WissenistMacht (02. Jan 2011 01:19)

    Ich habe das neulich hier (oder andernorts?) gelesen: sage und schreibe 2/3 der Studienabschlüsse in Saudiarabien sind in – Islamkunde.

    Na denn.

  57. @#76 Stefan Cel Mare
    Das erinnert mich an das Mosl*m-Australische geschwurbel:
    Aborigines waren früher Mohamedaner die es nur vergessen haben, ergo, Australien ist moslimisch

  58. Sooooo!

    Jetz mal ehrlich – ist es nicht wunderbar, sich parlierend über Goethe, Schiller, Caligula, Ludwig II, Nobelpreisträger, Jugend forscht, Schopenhauer, Nietzsche, Wagner, nützliche Haushaltsgeräte, Einstein, Blutdruck, Buchdruck zu unterhalten?

    Sind wir das? Ja, DAS sind wir, wir sind – das.

  59. Du hast den „pflügenden Südländer“ vergessen, der hat mir besoders gut gefallen.

  60. Doch noch einen:
    Muß mich korrigieren, Wagners berühmte Oper hieß ursprünglich „Die Messerstecher von Nürnbürg“

  61. Und den Fahrradständer haben die Mosels sogar noch vor dem Fahrrad erfunden, welche Innovationskraft.

  62. Goethe haben wir dem Islam zu verdanken.
    Und Sarrazin ebenfalls.
    Kein Sarrazin ohne die Sarazenen.

    DANKE ISLAM!

  63. Im Prolog zu Goethes „Faust. Der Tragödie erster Teil.“ lässt Goethe Gott selbst, durch einen Schauspieler verkörpert, auftreten.

    Siehe:

    http://tinyurl.com/34mncc3

    (Gott wird hier gespielt von Hermann Schomberg.)

    Ich möchte mal wissen, ob das Stück „Faust“ jemals vollständig und ungekürzt in einem islamischen Land von moslemischen Schauspielern aufgeführt wurde oder wird, und zwar einschließlich des Auftrittes von Gott „in personam“. Ich bezweifle es stark. Welcher moslemische Schauspieler würde sich schon trauen, Gott selbst zu spielen, bei dem bekanntermaßen strengen Bilderverbot des Islam?

    Ausserdem: Würden Moslems in islamischen Ländern wirklich Goethes Stücke mit antik-heidnischer Thematik, etwa „Iphigenie auf Tauris“ oder „Pandora“ aufführen?

    Aber Goethes Gesamtwerk, seine tatsächliche Weltanschauung interessiert keinen Moslem wirklich.

    Die Behauptung „Goethe war Moslem“ dient also gar nicht einer sachlichen Feststellung oder Auseinandersetzung mit Goethes vollständigem Dichten und Denken sondern nur Propagandazwecken zur Missionierung für den Islam!

  64. #39 dergeistderstetsverneint (02. Jan 2011 00:44)
    Jesus brachte keine neuen Gesetze, sondern Gnade und Wahrheit!!! Im Übrigen kenne ich den Islam sehr gut, aber dennoch danke für Ihren Beitrag.
    Nur: Nach islamischen Verständnis kommt jeder Mensch als Muslim zur Welt – so will es Allah.

    Im Übrigen habe ich einen interessanten Widerspruch im Koran gefunden (sogar zwei)… Und wir reden hier nicht von Abrogation, sondern von Logik und historischen Tatsachen. Werde ich in meine Seite noch einbauen

  65. #80 scabo (02. Jan 2011 01:58)

    Genauso ist es! Und das ist nur ein kleiner Teil der „Leit“kultur. Alles das könnte verschwinden…

    Ich bin schon lange dafür, eine lange Liste von Beispielen – eine sehr lange Liste – zusammenzustellen, um vielleicht dadurch einigen Menschen klarzumachen, was wirklich auf dem Spiel steht.

    Und dass es weder um die Frage Bratwust vs. Döner noch um die Frage Grundgesetz oder nicht geht.

  66. #79 H_Trismegistos (02. Jan 2011 01:51)

    Nach dieser Theorie dürften die Aborigines aber erst in den letzten 1400 Jahren nach Australien eingewandert sein, was nachweislich nicht der Fall ist.

  67. Zum Merken für „Religionsversöhner“:
    Wäre Jesus Mohammed begegnet, hätte jener nur ausgerufen: „Weiche von mir, Satan!“

  68. Der Islam ist Teil der Weimarer Klassik, da gibt es keinen Zweifel – ach was, ALLE,
    von Homer über Sokrates, Platon, Cicero, Mark Aurel und Kant und Schiller, ALLE waren sie Muslime!
    Fazit: Der Westen hat die Aufklärung dem Islam zu verdanken und selbst gar nichts hervorgebracht!

  69. #92 Stefan Cel Mare (02. Jan 2011 02:27)

    Ich bin schon lange dafür, eine lange Liste von Beispielen – eine sehr lange Liste – zusammenzustellen, um vielleicht dadurch einigen Menschen klarzumachen, was wirklich auf dem Spiel steht.

    Ein Forderungskatalog muß her! Die Vergangenheit kann man zwar verlieren, aber das lockt zu wenige Menschen hinterm Ofen hervor. Eine eingeforderte oder sich selbst als Masse abgeforderte Gestaltung der Zukunft hingegen ist da, glaube ich, schon deutlich mobilisierender.

    Nächste Woche habe ich hier noch viel zu tun, danach werde ich das (wie geplant und mit anderen hier Postenden bereits koordiniert) in Angriff nehmen.

    Schick‘ mir doch eine e-mail (symmetriebruch3@hotmail.de), wenn du Lust hast, da mitzutun. Grüße, scabo.

  70. muss mal ne Sammlung der Geschichtsfälscher anlegen

    Leugnung des Armenier-Völkermord

    Türken haben Deutschland aufgebaut , drum gehört ihnen Deutschland auch

    27 % der Türken machen das Abitur

    Islam ist DIE Religion des Friedens weltweit

    usw usw

  71. #97 Der Islam ist DAS Problem (02. Jan 2011 02:45)

    muss mal ne Sammlung der Geschichtsfälscher anlegen…Türken haben Deutschland aufgebaut, drum gehört ihnen Deutschland auch…27 % der Türken machen das Abitur.

    Geben Sie sich keine Mühe, jedes Kind weiß, daß Sie lügen. Die korrekte Zahl lautet: 270%.

  72. Einwanderer?….auch das ist eine Lüge bestenfalls noch faktisch, also die Gastarbeiter bis 1973, die, wo nur gearbeitet haben.

    Ab 1973 hatt sich niemand mehr den Titel Einwanderer verdient.

    Gruß

  73. Hilfe!

    Heute (gestern) lief im TV der Film ‚Mädchen in Uniform‘ mit Romy Schneider (1958).
    Ziemlich am Anfang wird auf einem Grammaphon ein Song gespielt. Was ich verstanden habe
    war: ‚Liebling im Gardekorps‘.
    Da ich ein Filmmusikfan bin, habe ich heute mehrere Stunden damit zugebracht, herauszufinden, wer dieses Lied komponiert hat resp. singt. Erfolglos leider.

    Hat hier jemand einen Hinweis?

  74. #102 Stefan Cel Mare (02. Jan 2011 03:20)

    Der Forderungskatalog ist ein Trick. Es ist natürlich eine Illusion zu glauben, man könnte den Polit- und Bankster-Eliten etwas abfordern.

    Der ‚Forderungskatalog‘ soll dienen dem Schulterschluß des deutschen Michels. Ich glaube, daß nach Jahrzehnten der Umerziehung, Verweichlichung, Destruktion es durchaus an der Zeit ist, daß alle deutsche Michel und Michelinnen mal wieder sagen, was sie wollen. Nicht geknechtet werden, versklavt sein sondern frei und offen für Zukunft.

    Die ‚Forderung‘ geht in die Luft – es ist im Grunde genommen eine Aufforderung an den Nebenstehenden.
    Von der Polit-Bande steht nichts zu erwarten außer Unheil.

  75. #101 scabo (02. Jan 2011 03:17)

    War bestimmt ein moslem

    *Ironieaus*

  76. #105 S verom u Boga Sloboda ili Smrt (02. Jan 2011 03:37)

    Wie dumm von mir! Natürlich, selbstverständlich, die größten Filmkomponisten jemals waren selbstredend Moslems. Die haben ganz einfach Musik im Blut. (Ironie off)

  77. #107 Indianer Jones (02. Jan 2011 04:02)

    Bis genau zu Peter Sandloff bin ich auch gekommen. Und dann – Schweigen im Walde.

    Trotzdem, vielen Dank. 🙂

  78. #101 scabo

    Ich habe hier eher sowas wie „Ma garde du fort“ („Meine Wache der Festung“) außerdem sowas wie „Hör‘ ich den Zapfenstreich“.

    Eingaben bei google haben aber zu keinem Ergebnis geführt.

    Eigentlich müsste Song und Interpret bzw. Interpretin aber im Abspann des Filmes zu sehen sein.

  79. OT:

    Ein Muslim, der sich in einem Land befindet, in dem er in einer Position der Schwäche ist, muss sich gegenüber Juden, Christen und Polytheisten tolerant und vergebend verhalten, wenn diese Allah und seinem Propheten gegenüber verletzende Äußerungen machen.

    Ein Muslim, der sich jedoch in einer Position der Stärke befindet, muss sich gemäß den Koranversen verhalten, die zum Kampf gegen die Ungläubigen aufrufen. Dies gilt gegenüber denjenigen, die Allahs Religion [den Islam] angreifen. Die [Muslime] müssen sich ebenfalls gemäß des Koranverss (Sure 9,29) verhalten, der zum Kampf und der Erniedrigung von Juden und Christen aufruft.

    http://exmuslime.at/cahit-kaya-frei-gesprochen/124-jihad-schwertvers

  80. #110 – Ich muss mich selber korrigieren. Die Tante von der Grammophon-Platte singt wohl eher sowas wie „Mein Liebling, mein Garde du Corps.“ Und die Musik ist im Walzer-Takt. Aber mehr habe ich beim besten Willen nicht rauskriegen können.

  81. #110 Rojas (02. Jan 2011 04:12)

    Ja, es ist irgendwie, jedenfalls für mich, nciht recht verständlich: Gardekorps oder Ma garde du fort.

    Jedenfalls musikalisch ist das ein unglaubliches Beispiel, wie zwischen 2/4 und 3/4 Takt hin- und her-gesungen wird (Marsch – Walzer).

    Mich tät’s schon brennend interessieren, wer das komponiert und gesungen hat. Ich werde morgen (heute) mal kucken, ob im Abspann etwas steht.

    Danke zunächst einmal. 🙂

  82. Mein Tip: Hansom Milde-Meißner

    Denn der Walzer klingt definitiv NICHT nach 50er Jahren. Da die Originalverfilmung aber aus dem Jahr 1931 stammt und damals Hansom Milde-Meißner für die Filmmusik zuständig war und zudem ein hemdsärmeliger Bursche war, der auch schon mal den Schnitt erledigte, wenn sonst niemand verfügbar war, dürfte er das Lied eben auch kurz komponiert haben.

    Aber wie gesagt, nur ein Tip. Man müsste den Originalfilm sehen (der angeblich auch besser sein soll).

  83. Kein „kalter Krieg“ mit den Islam.
    http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/international/kein_kalter_krieg_mit_dem_islam_1.8017513.html

    Eigentlich schaetze ich die NZZ. Aber, Eric Gujer, der Autor, der in der Tuerkei einen fortschritlichen Islam ausmacht, war wohl noch nicht, oder zumind. in den letzten Jahren nicht mehr dort.
    Was mehr schmerzt ist, dass Gujer von „Lebensluegen“ von Geert Wilders und anderen (unbenannten) „Rechtspopulisten“ spricht. Und schwafelt weiter, dass musl. Migranten und damit „der Islam“ (den er als solches vorher verneint, in seiner „Vielfalt“) in Europa ihren Platz gefunden haetten.
    Das Gesuelze a la E.Gujer in der NZZ jedenfalls ist der Zeitung eigentlich nicht wuerdig, und entspricht mehr der Neusprech des Reichspropagandahauptamtes o. Berlin-Wulffschanze. Alles wenig hilfreich.

  84. Und wäre Goethe ein Anhänger dieser Irrlehre gewesen, dann wäre sein Faust dennoch großartig geblieben.

    Selbst wenn man ein Genie findet, das diese blutrünstige Ideologie öffentlich als gut bezeichnet, bleibt sie blutrünstig.

  85. #116

    Wäre Goethe Moslem gewesen, er hätte wohl kaum Mahomets Voltaire übersetzt, auch nicht als Auftragsarbeit.

    Siehe u.a. diesen Vortrag:

    http://tinyurl.com/2ftb5wh

    (pdf-File).

    Natürlich umgekehrt: Voltaires Mahomet.

    Kommt davon, wenn man mitten in der Nacht am Computer sitzt. 🙂

  86. Ich habe noch nie etwas über Goethe als „aktiven Bückbeter“ gelesen.

    Von einer Beschneidung ist auch nichts bekannt.

    Nichts ist von einer Hadsch nach Mekka überliefert.

    „Neapel sehen und sternen“ soll er gesagt haben, nicht etwa „Mekka sehen und sterben“.

    Goethe muss sehr heimlich dem Karawanenräuber gehuldigt.

  87. Goethe war Freimaurer und Illuminat. Anhänger eines christlichen Glaubens war er wohl auf dem Papier, aber nie in der Realität; „getauft“ waren zu der Zeit wohl so ziemlich alle; das hat nichts zu sagen. Man kann durchaus behaupten, daß er mit dem Islam sympathisierte; im West-Östlichen Diwan“ erklärt sich quasi „durch die Hintertür“ zum Moslem:

    «Jesus fühlte rein und dachte
    Nur den Einen Gott im Stillen;
    Wer ihn selbst zum Gotte machte
    Kränkte seinen heil’gen Willen.
    Und so muß das Rechte scheinen
    Was auch Mahomet gelungen;
    Nur durch den Begriff des Einen
    Hat er alle Welt bezwungen.»
    (WA I, 6, 288 ff)

    «Ob der Koran von Ewigkeit sei?
    Darnach frag‘ ich nicht ! …
    Daß er das Buch der Bücher sei
    Glaub‘ ich aus Mosleminen-Pflicht»
    (WA I, 6, 203)

    «Närrisch, daß jeder in seinem Falle
    Seine besondere Meinung preist!
    Wenn Islam Gott ergeben heißt,
    In Islam leben und sterben wir alle.»
    (WA I, 6, 128)

    Das geht durchaus mit dem Islam konform.

    Man kann den Spruch:

    „Gottes ist der Orient, Gottes auch der Okzident“ in dem Zusammenhang natürlich auch als Ausdruck des Vormachtsanspruches des Islam werten. Heute wird darunter zumeist ein Multikulturalismus abgeleitet, nach dem alles gleich sei. Ob man den Spruch wirklich so verstehen kann, sei dahingestellt, zumal der Ver sich direkt auf den Koran, Sure 2 „Die Kuh“, 115 bezieht:

    Und Allah gehört der Osten und der Westen; wo immer ihr euch also hinwendet, dort ist das Antlitz Allahs. Wahrlich, Allah ist allumfassend, allwissend. (n. Rassoul)

    Ich halte es durchaus für möglich, daß Goethe sich als Moslem sah, aber eher an einen Islam „eigener Prägung“ glaubte. Im Grunde gehen die Wurzeln des heutigen Multikulturalsmus auf zu großen Teilen auf die sog. „Aufklärer“ zurück. So „rein“, wie er sich gerne gibt, war auch dieser „Brunnen“ nie.

  88. Ja, wer selber nichts auf die Reihe kriegt, versucht sich eben andere Geistesgrößen einzuverleiben.
    Sicher war Kaiser Wilhelm auch ein Mos*lem und Karl May sowieso! Naja und Jesus wäre auch einer geworden, wenn er nicht so früh gelebt hätte.
    Die spinnen, die Mos*lems!

  89. Goethe war charakterlich ein sehr unangenehmer Mensch, so dass es mich nicht abheben würde, wenn er Moslem gewesen wäre. Sein allerdings sehr reger Geist spricht dagegen.

  90. Die Thesen von Ahmad Rassoul sind schon längst im Gelächter ernsthafter Wissenschaft zerrissen. Hier ein eher populäres, dafür aber allgemeinverständliches Stückchen über Goethe als Übersetzer von „Mahomet ou le fanatisme…“

    http://goethes-mahomet.blogspot.com/

    Und wer mal wieder anständig was zum Lachen haben will, läßt sich bei diesen beiden Terminen von Erhard Eppler, Hubertus Heil, Jens König und Frank Jansen nach Herzenslust kitzeln….

    http://www.fes.de/vera/vera_fb.php

  91. Ich habe mir einige Kommentare durchgelesen. An der Menge der Kommentare sehe ich, wie ihr darauf anspringt. Wo bleibt eurere Gelassenheit?

    …ach und Adolf Hitler war auch Moslem!

    @:S verom u Boga Sloboda ili Smrt:

    es gibt 2 dinge die unendlich sind: Das Universum und die muslimische Dummheit .
    …muß jetzt noch über den Spruch lachen…

  92. Wenn Goethe so einen hohen IQ hatte, dann ist es doch höchst unwahrscheinlich, dass er Moslem gewesen sein soll. Außerdem hatte er kirchlich geheiratet. Hätte das ein Moslem getan?

  93. #41 scabo (02. Jan 2011 00:46)

    Schon von den Hervorbringern (außerordentlich gute Himmelsbeobachter sowie Handwerker) der Himmelsscheibe von Nebra (ca. 3600 Jahre v.u.Z) geht ja das Gerücht, daß sie allesamt …

    Geh mal ins Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle wo die Scheibe aufbewahrt wird). Es gibt dort eine Karte an der Wand, welche darstellt, in welche Position die Bronzezeitler ihre Toten ausgerichtet haben. Da bekommst du eine Glaubenskrise … die Bestattung auf der rechen Seite liegend mit dem Gesicht nach Südosten war durchaus häufig (habe leider kein Bild davon).

  94. Sehr erquickliche Beiträge die beweisen, dass PI-Leser auf vielen Parkettböden „sattelfest“ sind.

    Da können Mono“kulturisten“ nur vor Neid erblassen!

    Ich empfinde und lese weite Teile des west-östlichen Divans keineswegs als Huldigung des Islams – sondern erkenne Goethes ausgeprägten Sinn für ironische Überhöhungen…er nimmt – nicht nur den Islam – auf die Schippe.

    Als Muslim würde ich mich mehr als hüten…Goethe für meine Belange zu okkupieren.

    *******

    Hier 2 Werke aus Moganni Nameh – Buch des Sängers.

    Segenspfänder

    Talisman in Karneol,
    Gläub’gen bringt er Glück und Wohl;
    Steht er gar auf Onyx‘ Grunde,
    Küß ihn mit geweihtem Munde!
    Alles Übel treibt er fort,
    Schützet dich und schützt den Ort:
    Wenn das eingegrabne Wort
    Allahs Namen rein verkündet,
    Dich zu Lieb und Tat entzündet.
    Und besonders werden Frauen
    Sich am Talisman erbauen.

    Amulette sind dergleichen
    Auf Papier geschriebne Zeichen;
    Doch man ist nicht im Gedränge
    Wie auf edlen Steines Enge,
    Und vergönnt ist frommen Seelen,
    Längre Verse hier zu wählen.
    Männer hängen die Papiere
    Gläubig um, als Skapuliere.

    Die Inschrift aber hat nichts hinter sich,
    Sie ist sie selbst und muß dir alles sagen,
    Was hinterdrein mit redlichem Behagen
    Du gerne sagst: Ich sag es! Ich!

    Doch Abraxas bring ich selten!
    Hier soll meist das Fratzenhafte,
    Das ein düstrer Wahnsinn schaffte,
    Für das Allerhöchste gelten.
    Sag ich euch absurde Dinge,
    Denkt, daß ich Abraxas bringe.

    Ein Siegelring ist schwer zu zeichnen,
    Den höchsten Sinn im engsten Raum;
    Doch weißt du hier ein Echtes anzueignen,
    Gegraben steht das Wort, du denkst es kaum.

    +++

    Erschaffen und beleben

    Hans Adam war ein Erdenkloß,
    Den Gott zum Menschen machte,
    Doch bracht er aus der Mutter Schoß
    Noch vieles Ungeschlachte.

    Die Elohim zur Nas‘ hinein
    Den besten Geist ihm bliesen,
    Nun schien er schon was mehr zu sein,
    Denn er fing an zu niesen.

    Doch mit Gebein und Glied und Kopf
    Blieb er ein halber Klumpen,
    Bis endlich Noah für den Tropf
    Das Wahre fand, den Humpen.

    Der Klumpe fühlt sogleich den Schwung,
    Sobald er sich benetzet,
    So wie der Teig durch Säuerung
    Sich in Bewegung setzet.
    So, Hafis, mag dein holder Sang,
    Dein heiliges Exempel,
    Uns führen, bei der Gläser Klang,
    Zu unsres Schöpfers Tempel.

  95. Ich würde mich da nicht täuschen lassen.
    Gerade die „sogenannten“ Intellenzler sind
    es, die manchmal auf so einen spuk herein
    fallen.
    Sie auch Dr. A. Köhler. In frühen Jahren zum
    Islam konvertiert. Goethe war ja bekanntlich
    Geheimrat. Vielleicht war er auch Geheimmoslem?

  96. #90 marooned84 (02. Jan 2011 02:20)
    #39 dergeistderstetsverneint (02. Jan 2011 00:44)

    Jesus brachte keine neuen Gesetze, sondern Gnade und Wahrheit!!!

    Aus islamischer Sicht ist es etwas unklar was Jesus eingentlich gebracht hat (er brachte Al-Indshil, aber was das genau ist, ist umstritten, das Wort wird zwar häufig mit Evangelium übersetzt, allerdings wurden selbige ja nicht von Jesus verfasst). Aber sei es wie es sei, selbst wenn er keine neuen Gesetze gebracht hat (welche die Christen dann verfälscht haben so dass wir sie heute nicht mehr kennen) so hat er doch zumindest die zum damaligen Zeitpunkt gültigen göttlichen Gesetze bekräftigt und sie nachgelebt (wie gesagt, aus islamischer Sicht) ud kann somit im theologischen Sinn als Muslim verstanden werden.

    Nach islamischen Verständnis kommt jeder Mensch als Muslim zur Welt – so will es Allah.

    Nein. Muslim sein bedeutet im theologischen Sinne (zumindest vom Moment der Offenbarung des Korans an) das aktive Befolgen der 5 Säulen des Islams (Glaubensbekenntnis, Gebet, Fasten, Zakat und Pilgerfahrt, sofern in der Lage dazu). Die Glaubensüberzeugung selbst wird als Iman bezeichnet, und das „rechte Tun“ als Ihsan.

    Im Übrigen kenne ich den Islam sehr gut, aber dennoch danke für Ihren Beitrag.
    Nur: Nach islamischen Verständnis kommt jeder Mensch als Muslim zur Welt – so will es Allah.

  97. Die Kommentare zu diesem Thread sind einfach köstlich. Ein besonderes Schmankerl das Video #14 Antivirus (01. Jan 2011 23:53) über die Erfindung des Autos http://tinyurl.com/32me42x
    und der Kommentar von #32 Rag (02. Jan 2011 00:18)
    Das ist doch kein Auto, das ist doch ein Moped (mit Kickstarter). Ne 125er Özgür mit Döppelvergöser und Metülisatör.
    Ich krümme mich hier vor Lachen und mache bald auch noch in die Hose. 😆

  98. #139 dergeistderstetsverneint (02. Jan 2011 10:14)
    OK, jetzt habe ich mich auch im Zitieren vertan, der letzte Abschnitt muss natürlich wieder raus 😉

  99. Und um was zu Goethe selbst zu sagen: ich kenn ihn zwar nicht persönlich, aber von seinen Werken schätze ich ihn so ein dass er sich wohl von keiner Religion hätte vorschreiben lassen was er zu denken hat. Mos Vielweiberei könnte ihm eventuell sympathisch gewesen sein;-)

  100. @:S verom u Boga Sloboda ili Smrt:
    es gibt 2 dinge die unendlich sind: Das Universum und die muslimische Dummheit .
    ==============================
    Hieru möchte ich noch ein Zitat von Adenauer ergänzen.
    Ist es nicht schrecklich, daß der menschlichen Klugheit so enge Grenzen gesetzt sind und der menschlichen Dummheit überhaupt keine? Konrad Adenauer
    Ich gehe davon aus, dass er nicht „menschliche“ Dummheit meinte, sondern „moslemische“ Dummheit.

  101. Sind wir nicht alle ein bisschen <i<muslim?

    Spaß beiseite: Nach islamischer Auffassung sind wir doch all Muslim, nur wissen wir’s nicht, darum hat Allah den Propheten losgeschickt…

  102. Im Artikel wird die Koran-Übersetzung von Rassoul gelobt. Da muss ich aber heftig widersprechen. Sie ist zwar recht flüssig zu lesen, aber auch ziemlich entschärft. Gleiches gilt für die Reclam-Ausgabe (Henning). Paret ist immer noch die genaueste Übersetzung, wenn auch schlecht zu lesen. Meine Empfehlung: Die Koran-Übersetzung von Zirker, 2010 neu und verbessert aufgelegt. Gut zu lesen und sehr exakt, wenn man Paret zugrundelegt:

    http://www.primusverlag.de/titel.php?artikel_id=116584537200

  103. #145 Rechtspopulist (02. Jan 2011 10:50)
    Sie könnten recht haben, dass wir alle ein bisschen Muslim sind, d.h. wenn Sie sagen wollen, dass wir alle ein bisschen meschugge sind, was ja manchmal ganz lustig ist. Nur ist das bei den echten Mohammedanern leider nicht mehr lustig. :green:

  104. #148 menschenfreund 10 (02. Jan 2011 10:58)
    Nachtrag: Die grenzenlose Dummheit ist ja wohl auch der Grund, warum wir die Mohammedaner unbedingt bekämpfen müssen, damit sich die Dummheit nicht über die ganze Welt verbreitet.

  105. Ich sehe es so; dass der Pseudoprophet Mohammed der Klügste unter den Dummen im damaligen Dreieck Makkah, Dschidda und Medina war und die Dummen ihm alles abkauften was er ihnen unter Drogen so vorquaselte. Je dümmer das Individuum, desto anfälliger für „Wahrheiten“, egal welcher Ideologie oder Dogmen folgen.
    Der ganze imperialistische Islamkomplex basiert auf dem eigenen Minderwertigkeitsgefühl, der sich in einer Gleichung etwa widerspiegelt: Wir sind dumm und können nichts schaffen, dafür können wir viel vernichten, zerstören und umbringen, dass uns jeder fürchtet. Uns ist gleich ob uns jemand mag, hauptsache, alle haben Angst vor uns.

  106. Noch viel eindeutiger als Goethe bezog Georg Wilhelm Friedrich Hegel Stellung gegen den Islam.

    Lediglich das orientalische Öl konnte er zu jener Zeit in seiner Vorlesung zur Philosophie der Geschichte nicht thematisieren, weil es niemand erahnen konnte.

    Dafür aber geht sie runter wie Goethe´s geliebter „Würzburger Stein“….

    http://www.fact-fiction.net/?p=5619

    http://www.fact-fiction.net/

  107. Ich weiß nicht so recht, was die Diskussion darüber soll, wie Goethe, Hegel und andere „Leichen“ über den Islam dachten. Die kannten doch den heutigen Islam nicht. Heute muss man sich schon selbst Gedanken machen. Goethe-Zitate helfen da nicht weiter.

  108. Na ja- der Hlg. Nikolaos oder auch Nikolos, Nikolaus… war ja in viele ungelenken Türkenhirnen auch Türke, weshalb Erdogan jetzt dessen sterbliche Überreste zurückhaben möchte!

  109. #126 Tom62 (02. Jan 2011 08:35)
    Goethe war Freimaurer und Illuminat
    =========================
    Wenn es Ihnen nicht zu viel Mühe macht, hätte ich dazu gerne noch etwas mehr erfahren. Was würde es bedeuten, wenn Goethe Freimaurer war? Was sagt das über sein konkretes Leben aus?

  110. Goethe war Moslem?
    Na, klar, so sicher, wie Angela Merkel Füsikerin (sic!) ist!

    Don Andres

  111. @ #8 Kra (01. Jan 2011 23:48)

    Mir wurde schon mal ernsthaft versucht zu erklären, die Türken hätten das Auto erfunden.

    Doch! Haben sie, guckst Du hier.

    Don Andres

  112. #127 Tolkewitzer
    „Sicher war Kaiser Wilhelm auch ein Mos*lem und Karl May sowieso!“

    Dass Kaiser Wilhelm die Mohammedaner zum weltweiten Djihad gegen die Ungläubigen aufrief und daher Deutschland an sämtlichen Terrorakten, die bis heute im Namen des Islam verübt werden, schuld ist, dürfte bekannt sein.
    Die Bücher von Karl May allerdings sind in der Türkei als terroristische Literatur („Durchs wilde Kurdistan“!) verboten. Würde er heutzutage die Türkei bereisen, würde er als christlicher Missionar verhaftet werden, da er bekanntlich nicht nur Winnetou, sondern auch Hadji Halef Omar zum Christentum bekehrt hatte. 🙂

  113. @ #50 exguti (02. Jan 2011 00:54)

    Aber Früdrüch Nützsche war definitiv Moslem.

    Und Üdülf Hütler auch.
    So. Jetzt werde ich wieder ernsthaft, denn die Ünte in der Röhre ist reif.

    Don Andres

  114. „Närrisch, dass jeder in seinem Falle // Seine besondere Meinung preist! // Wenn Islam »Gott ergeben« heißt, // In Islam leben und sterben wir alle.“

    West-östlicher Divan – Hikmet Nameh: Buch der Sprüche

  115. Gerade hat die Welt Am Sonntag Sarrazin als Mohammedaner entlarvt:

    „Ein Hausbesuch bei Thilo, dem Talib.“ 🙁

  116. #160 Don Andres (02. Jan 2011 12:51)
    Lassen Sie sich Ihre Ünte gut schmecken und vergessen Sie solange mal die Müxsels, damit Ihnen die Ünte nicht wieder hoch kommt.

  117. #148 menschenfreund 10 (02. Jan 2011 10:58),
    #145 Rechtspopulist (02. Jan 2011 10:50)

    Rechtspopulist hat das aus muslimischer Sicht völlig korrekt dargelegt. Den Bezug stellt Sure 30, 30 her. Der Fachbegriff lautet „fitra“, die angeblich natürliche Erschaffenheit jedes Menschen auf Allâh hin, also als Muslim. Erst die [V]erziehung durch ungläubige Eltern mache aus diesem vollkommenen Urzustand eines Kindes einen Un-/Andresgläubigen.

  118. #163 9 n.u.Z. (02. Jan 2011 13:58) bezgl.

    #148 menschenfreund 10 (02. Jan 2011 10:58),
    #145 Rechtspopulist (02. Jan 2011 10:50).

    Völlig korrekt. Aus mohammedanischer Sicht gilt der Mensch von Geburt an als Moslem, es ist im Grunde auch nicht (folgenlos) möglich, abzufallen, weswegen Apostasie im Islam mit dem Tode bestraft wird.

  119. #164 Tom62 (02. Jan 2011 14:04)
    Eben habe ich noch so naiv gedacht, man müsste diesen Thread hier allen weiter empfehlen, die zuhause nichts zu lachen haben, damit sie hier ihr Zwerchfell mal wieder richtig durchschütteln und sich gesund lachen können. Aber das war dann wohl doch ein Missverständnis, wenn ich jetzt lese, dass tatsächlich all die aufgezählten Personen Moslems sind und sogar ich selber Moslem bin bzw. war mit den entsprechenden Konsequenzen.
    Da bleibt mir wirklich das Lachen im Halse stecken, denn zu denen ihrer Pseudoreligion möchte ich wirklich nicht gehören. Nenene…

  120. #146 plapperstorch (02. Jan 2011 10:52)

    Genau, auf anderes sollte man sich nicht einlassen, wenn man exakte und nicht voreingenommene, verschleiernde Übersetzung Wert legt.

  121. Also, wenn das mal nicht eine erschreckende Koinzidenz ist:

    Mohammed wurde am 20. April 571 geboren.
    Na, klingelt’s?
    Welcher berüchtigte Staatsmann und Kriegstreiber wurde am 20. April 1889 in Braunau, Österreich, geboren?

    War das vielleicht die erste Reinkarnation des Antichristen? 😉

  122. aber natuerlich ist das glaubwuerdig! nachkriegsdeutschland wurde ja auch von den tuerken wieder aufgebaut und zum wirtschaftswunder gefuehrt. guido knopp, uebernehmen sie!

  123. Diese Wesen mit ihren nutzlos gewordenen Hirnzellen sind derart primitiv, dass sie sich gar nichts anders vorstellen können, als dass jeder Mensch diesen armseligen Dreck des pädophilen Lüstlings Mohammed glaubt.
    Es ist derart unterirdisch, dass man nur noch mit dem Kopf schütteln kann.

  124. Mohammed ist nur ein Mensch, mit einer gefährlichen astrologischen Konstellation. Die Gefahr droht dagegen aus der Anbetung des schwarzen Steines in Saudi Arabien durch den Islam und eine Verfälschung des Islams. Goethe hat so viel zu tun mit dem Islam wie Das indische Grabmahl mit dem fernen Osten. Aus der gleichen Zeit das Spottlied Papst und Sultan:

    Der Sultan lebt in Saus und Braus,
    er wohnt in einem Freudenhaus
    voll wunderschönen Mägdelein:
    drum möcht ich wohl der Sultan sein.

    Doch nein, er ist ein armer Mann,
    denn folgt er seinem Alkoran,
    so trinkt er keinen Tropfen Wein:
    drum möcht ich auch nicht Sultan sein.

  125. #5 talkingkraut (01. Jan 2011 23:43)

    Deine Zitate sollten in den obigen Artikel eingefügt werden, denn eindeutiger kann man Goethes Ablehnung des Islams kaum nachweisen.

  126. Auch wenn ich den Staat Preußen für einen glorreichen Staat und Otto von Bismarck für einen großen Kanzler halte, so war auch Bismarck wohl leider den Lügen über den Islam verfallen.

    Man weiß nicht, ob er Mohammed wegen dessen Gottesfürchtigkeit preiste oder wegen seines Geschicks als Kriegstreiber. Ein Muslim war Bismarck allerdings nie…genauso wenig wie Goethe oder Einstein.
    Das hätten die M’usels wohl gerne. Wenigstens einen großen Namen in ihren schäbigen Reihen.

  127. #171 Gegendemonstrant (02. Jan 2011 14:54)

    Mohammed wurde am 20. April 571 geboren.

    Dabei gewesen oder Geburtsurkunde eingesehen? 🙂

    War das vielleicht die erste Reinkarnation des Antichristen?

    Wann wäre denn dann dessen ursprüngliche Inkarnation gewesen?

  128. #174 Gegendemonstrant

    Ich muss die Daten nicht bei Google eingeben, weil das Blödsinn ist. Nicht einmal das Geburtsjahr (570) ist sicher. Dann wäre auch der Mondkalender umzurechnen und wir hatten seit dem auch eine Kalenderreform. Zuletzt: in der arabischen Welt hat sich kein Schwein für den Geburtstag eines Menschen interessiert. Alles nur grober Unfug, was Sie hier verbreiten.

  129. #179 tiny tim (02. Jan 2011 16:00)
    Goethe war Satanist. Weiß man doch.
    =============================
    Entschuldigung, ich weiß das nicht.
    Wüsste aber gerne mehr darüber und auch darüber, dass Goethe ein Freimaurer und Illuminat gewesen sein soll.
    Mein Interesse ist ernsthaft gemeint. Ich würde mich hierbei über einen Wissenszuwachs freuen.

  130. #182 menschenfreund 10

    Goethe war nix dergleichen, vergessen Sie den Unfug einfach. Woher ich das weiß? Hab ihn gefragt :mrgreen:

  131. #183 plapperstorch (02. Jan 2011 16:53)
    Dann lebt er also noch. Wie ist seine Telefonnummer oder e-mail?

  132. #182 menschenfreund 10:

    Ich würde mich hierbei über einen Wissenszuwachs freuen.

    Das wäre ja mal was ganz Neues 😉

  133. #153 hypnosebegleiter (02. Jan 2011 11:37)

    …und fact-fiction bringt dabei nur eher harmlose Aussagen von Hegel zum Islam.

  134. #154 plapperstorch (02. Jan 2011 11:43)

    Ich weiß nicht so recht, was die Diskussion darüber soll, wie Goethe, Hegel und andere “Leichen” über den Islam dachten. Die kannten doch den heutigen Islam nicht.

    Scheinbar doch. Bis heute hat niemand den Islam präziser – als Einheit von Religion und Terror – beschrieben als Hegel.

    Da hat sich in den letzten 200 Jahren wenig bis gar nichts verändert.

  135. #178 Islam ist nett solange er nicht vor der Tür steht. So ähnlich wie ein Tiger. Findet man toll, gerade für Kinder, toller Zoobesuch, tolle Geschichten, na klar, aber mit einem echten Tiger lässt man die Kinder eher nicht spielen. Siehe auch Lessing und seine Ringparabel.

  136. #185 WissenistMacht (02. Jan 2011 17:35)
    #182 menschenfreund 10:
    Ich würde mich hierbei über einen Wissenszuwachs freuen.

    Das wäre ja mal was ganz Neues
    ============================
    Jetzt wollte ich mich hier mal ganz fürnehm ausdrücken, und dann kommen Sie und nehmen mir meinen Schneid ab. Ich hätte dazu schreiben müssen: Und DEN Schneid nehmen Sie mir nicht ab!!!!
    Na ja, im Ernst. Wenn plapperstorch es auch Unfug nennt, dass Goethe Freimaurer und Illuminat, möglicherweise auch Satanist war, das könnte ich mir trotzdem ziemlich gut denken, auch wenn ich nicht mit Goethe gesprochen habe wie plapperstorch. Er plappert wirklich viel, wenn der Tag lang ist, oder? Jedenfalls hat sich um die Zeit zwischen 1700 und 1800 die Lehre des reinen Menschentums durch Fraimaurerlogen etabliert. Doch ich möchte einfach viel mehr wissen und meinen nickname dann umbenennen in wissenalleingenügtnochnicht,mannmussesauchtun.

  137. #191 menschenfreund 10

    So viel plapper ich gar nicht. Aber im Ernst. Ich habe nicht mit Goethe gesprochen, allenfalls versucht ihn zu hören. Zu Goethe habe ich eine besondere Beziehung. Ich bin in der Stadt aufgewachsen, in der er lange gewirkt hat und sein erstes großes Werk geschrieben hat, dort wo seine erste tragische Liebe (von vielen) stattgefunden hat. Meine Schule war nach ihm benannt. Und ich habe ihn gelesen. Um sich seiner Weltanschauung zu nähern, muss man sein erstes und sein letztes Werk kennen, den Werther und die Wahlverwandtschaften. Daraus glaube ich zu lesen, dass Goethe nicht religiös war. Einen Gott hatte er vielleicht als „jenes höhere Wesen, das wir verehren“ (Murkes gesammeltes Schweigen), aber ohne Bezug zu einer bestimmten Religion. Freimaurer war er gewiss nicht und um an so einen Quatsch wie Illuminaten zu glauben, war er zu klug und spöttisch. Sicher lassen sich in Goethes Werk Anklänge finden, die eine Sympathie mit dem Islam nahelegen, aber das hat er dann mit vielen seiner Zeit gemeinsam. Wenn man Goethe in eine religiöse Schublade stecken will, dann wird die etwas mit seiner Mutter zu tun haben und die war Protestantin. Und das mit dem Satanismus kann ich nun überhaupt nicht ernst nehmen.

  138. @plapperstorch

    Es ist nicht mein „Unfug“, den ich hier verbreite, der 20.4.571 ist nach Meinung islamischer Gelehrter und den Überlieferungen das Geburtsdatum Mohammeds.

    Und übrigens, plapperstorch, nur weil Sie hier ein geduldetes U-Boot sind, müssen Sie nicht aus Prinzip alle PI-Nutzer ständig für unmündig und bescheuert erklären. Schlimm genug, dass nur wenige Ihre Anti-Propaganda bemerken.
    Seien Sie froh, dass man Sie wegen Ihrer permanenten Belästigungen und Buckelei vor dem Islam noch nicht aus dem Blog verbannt hat.

  139. #193 Gegendemonstrant

    Lassen Sie mal wieder Luft ab. Und noch ein Tipp: Nehmen Sie sich vor „islamischen Gelehrten“ in acht :mrgreen:

  140. #192 plapperstorch:

    Goethes Haltung zum Glauben kann man wohl am ehesten als eine Form von Pantheismus bezeichnen.

    An einen personalen Gott (wie ihn die etablierten Religionen vorgaukeln wollen) glaubte er sicher nicht. Dazu war er einfach zu wissenschaftlich orientiert. Hätte er bereits die Evolutionslehre gekannt, so hätte er sich – zumindest kann man das mit gutem Recht vermuten – sicher noch eindeutiger geäussert.

    Von Satanismus, Illuminatentum und Freimaurerei findet sich nicht die geringste Spur.

  141. #195 WissenistMacht

    Pantheismus ist gut und so was wie Darwin kannte er selbst. Goethe hat doch diese Arbeit über den Zwischenkieferknochen beim Menschen und Tieren verfasst.

  142. #126 Tom62 (02. Jan 2011 08:35)
    Goethe war Freimaurer und Illuminat
    =========================
    Wenn es Ihnen nicht zu viel Mühe macht, hätte ich dazu gerne noch etwas mehr erfahren. Was würde es bedeuten, wenn Goethe Freimaurer war? Was sagt das über sein konkretes Leben aus?

    @ (#157) menschenfreund 10 (02. Jan 2011 12:15)

    Vor einiger Zeit war ich zum „Tag der offenen Tür“ der Freimaurer. In deren Tempel lagen auf einem Bänkchen die Bibel und der Koran aus, je nach Loge liegen natürlich andere „heiligen Bücher“ aus und dann ist die Auswahl an „Weisheiten“ vielseitiger, dann hat man eben „viele Wahrheiten“ zur Hand.
    Dort wurde natürlich auch über ihre prominenten „Aushängeschilder“ (Karlheinz Böhm und Fritz Muliar – s. Wikipedia), die sich zur Freimaurerei bekannt hatten, geschwärmt.

    Über Goethe als Freimaurer, findet man Auszüge aus der internetloge.de:

    [….]Am 7. Januar 1780 kehrten Goethe und Karl August von ihrer zweiten Schweizer Reise zurück, auf der beide den Entschluß gefaßt hatten, sich in den Freimaurerbund aufnehmen zu lassen. Zehn Tage nach der Heimkehr hatte der Dichter eine lange Unterredung mit Johann Joachim Chistoph Bode (1731-1793), und Anfang 1780 reichte Goethe an den Staatsminister und Kabinettschef Freiherrn von Fritsch, dem Meister vom Stuhl, das offizielle Gesuch ein. „Schon lange hatte ich einige Veranlassung zu wünschen, daß ich mit zur Gesellschaft der Freimaurer gehören möchte; dieses Verlangen ist nun auf unserer letzten Reise viel lebhafter geworden. Es hat mir nur an diesem Titel gefehlt, um mit Personen, die ich schätzen lernte, in nähere Verbindung zu treten, und dieses gesellige Gefühl ist es allein, was mich um die Aufnahme nachsuchen läßt.“ Am 23. Juni 1780 leitete Johann Joachim Christoph Bode die Aufnahmearbeit in der Freimaurer-Loge „Amalia“ in Weimar, in der Goethe das Licht der freimaurerischen Welt erhielt. Die Aufnahme vollzog der zugeordnete Meister vom Stuhl, Bode, da zwischen Goethe und von Fritsch Spannungen bestanden. [….]

    Am 23. Juni 1781 wurde Goethe zusammen mit dem damals berühmten Anatomie Pofessor Loderer von der Universität Jena zum Gesellen befördert. Bevor Karl August seinen Entschluß in die Tat umsetzte, vergingen zwei Jahre. Am 5. Februar 1782 wurde er im Beisein vieler fürstlicher Freimaurer feierlich durch von Fritsch aufgenommen und schon am 2. März in den Gesellengrad befördert und anschließend am selben Abend zusammen mit Goethe in den Meistergrad erhoben. Bereits am 10. Dezember 1782 wurde Goethe in den „Inneren Orden“ der Strikten Observanz aufgenommen.

    Die Loge „Amalia“ stellte allerdings kurz nach seiner Erhebung am 24. Juni 1782 bis zu ihrer erneuten Installation am 24.10.1808 die Arbeiten ein. Dies stand im Zusammenhang mit dem Verfall der „Strikten Observanz“ und ihres Tempelherrensystems. Ebenfalls im Jahre 1782 wurde Goethe Präsident der Finanzkammer und vom Kaiser geadelt. Bereits 1776 wurde der „Illuminaten-Orden“ von Adam Weishaupt, Professor für Kanonisches Recht an der Universität in Ingolstadt, gegründet. Nach den Vorstellungen des Gründers sollte dieser Geheimorden nach dem organisatorischen Vorbild des Jesuitenordens eine geheime Weisheitsschule sein, in der die besten jungen Akademiker unbehindert von den traditionellen Fesseln alles lernen sollten, was die Priester von den Lehrstühlen verbannt hatten. Bode, der am Rande des Wilhelmsbader Konvent 1782 für den Illuminaten-Orden geworben und dort bereits im Januar 1783 zum „Schottischen Ritter“ (letzter Illuminatengrad vor den sogenannten „Mysterien“ des Bundes) befördert worden war, sorgte nun für die Aufnahme Goethes am 11. Februar 1783 in diesen Orden. Goethe, der dort den Ordensnamen „Abaris“ führte, erlangte rasch höhere Grade und war in der Folge an sämtlichen Verhandlungen und Entscheidungen des Ordens beteiligt. [….]

    MfG

  143. #192 plapperstorch (02. Jan 2011 18:43)
    Danke für Ihre Antwort. Sie haben mich jetzt wieder an „Wahlverwandtschaften“ erinnert, das ich immer noch mal (ein zweites Mal) lesen wollte, weil es wirklich ein ganz tolles Buch ist. Jedenfalls fand ich das damals so. Lange her.
    Nun erinnere ich mich auch daran, dass von Pantheismus gesprochen wurde. Damit näherte sich sein Glaube einem Vernunftglauben. Er war eher Freigeist und stand wohl etwas über den Dingen. An seinem Jackett erkennt man allerdings einen Stern – das könnte ein Zeichen sein für Freimaurer. Aber gut, lassen wir weitere Vermutungen. Jedenfalls war er kein Moslem. Und das ist gut so. 🙂

  144. #154 plapperstorch (02. Jan 2011 11:43)

    Ich weiß nicht so recht, was die Diskussion darüber soll, wie Goethe, Hegel und andere “Leichen” über den Islam dachten. Die kannten doch den heutigen Islam nicht. Heute muss man sich schon selbst Gedanken machen. Goethe-Zitate helfen da nicht weiter

    Das stimmt doch überhaupt nicht.

    Unsere Probleme, die wir heute mit dem Islam haben, haben ihre Wurzeln in der Vergangenheit. Und da ist es selbstverständlich hilfreich zu wissen, was kluge Köpfe in der ebenjener Vergangenheit über Mohammed und den Islam gedacht und gesagt haben.

    Z.B. – und das ist nur ein Beispiel von vielen – wird in dem Buch „Der Koran und die Juden“ von Johan Bouman erläutert, warum die Juden, mit denen Mohammed zu tun hatte, nicht bereit waren, Mohammed als „Propheten Gottes“ anzuerkennen.

    Zitat aus „Der Koran und die Juden“ von Johan Bouman, S. 69/70:


    (…)

    Hiermit ist ein Thema angesprochen, das ohne Zweifel in der damaligen Auseinandersetzung (der Juden in Medina mit Muhammad) eine entscheidende Rolle gespielt hat: die Weigerung der Juden, Muhammad als Prophet in der Tradition des Judentums anzuerkennen. Die späteren literarischen Quellen lassen dies noch erkennen. Es gab damals nur eine einzige Person von Bedeutung unter den Juden, die Muslim geworden ist: ‚Abdullah ibn Salam. Anlässlich seiner Bekehrung haben die Juden zu ihm gesagt:
    ‚Unter den Arabern gibt es keine Prophetie, aber dein Meister ist lediglich ein König.‘
    Aus zwei Gründen müssen die Juden zu diesem Urteil gekommen sein: Nach jüdischer Tradition strebt ein Prophet nicht nach politischer Herrschaft. Dass Muhammad dies tut, erbringt den Beweis, dass er kein Prophet ist. Und ein Prophet – so berichtet die spätere islamische Tradition über ihre Worte – folgt nicht seinen fleischlichen Gelüsten, wie Muhammad dies tut.

    (…)

    (Hervorhebung von mir.)

    Das finde ich auch für Nicht-Juden, sogar für Atheisten von heute eine hochinteressante Argumentation, warum Mohammed eben kein ernstzunehmender Prophet war, sondern eher ein „antiker Sektenführer“, eben wie David Berg, Sun Myung Moon oder L. Ron Hubbard oder andere.

    D.h. eigentlich war Mohammed fast noch schlimmer, denn er war ein Diktator, der als „Prophet“ auftrat und seine religiöse Autorität für persönliche Macht und sexuelle Gelüste missbrauchte. Eine Kombination aus Sun Myung Moon und Saddam Hussein.

    Und das ist unter anderem eben auch für die heutige Islamkritik von Relevanz.

    Ebenso ist sehr wohl relevant, was Dante, Goethe, Voltaire, Dostojewski, Churchill und viele andere über den Islam gesagt haben.

    Das sind alles wichtige Mosaiksteine fürs Ganze.

  145. #197 Paulchen (02. Jan 2011 19:13)
    Das ist eine super Information. Und dann habe ich den Stern an seiner Brust auch schon richtig gedeutet.
    Jetzt muss ich mir Ihren Text noch mal gut zu Gemüte führen, bevor ich weitere Fragen formulieren kann. Möchte Ihnen andererseits mit meinen Fragen auch nicht auf die Nerven gehen. Aber es ist schön, dass es hier bei PI meistens irgendjemand gibt, der Bescheid weiß.

  146. #197 Paulchen

    Dass Goethe einer Loge beigetreten ist, will ich nicht bestreiten, aber kennen Sie seinen Briefwechsel mit Herzog Karl August über die Freimaurer. Und wozu seinen Zeichnungen über den Freimaurer-Kult. Wilson hat mit gutem Grund behauptet, Goethe war „IM Goethe“, der im Auftrag des Herzogs von Weimar die Freimaurer bespitzelt hat. Goethe war kein Revolutionär, sondern Staatsdiener.

  147. #126 Tom62 (02. Jan 2011 08:35)

    …im West-Östlichen Diwan” erklärt sich quasi “durch die Hintertür” zum Moslem.

    «Ob der Koran von Ewigkeit sei?
    Darnach frag’ ich nicht ! …
    Daß er das Buch der Bücher sei
    Glaub’ ich aus Mosleminen-Pflicht»
    (WA I, 6, 203)

    Dem Zitat fehlt die zweite Strophe des Gedichts.

    #186 gruene minna (02. Jan 2011 17:38)

    Dazu kommt: Keiner weiß, wieviele Bouteillen Wein Goethe entkorkte, um sich beim Schreiben des ‘West-Östlichen Diwan’ in die entsprechende poetische Stimmung zu bringen.
    Der Mann hat nämlich mindestens soviel gesoffen, wie er geschrieben hat und Anhänger von Rebenerzeugnissen fühlen sich von Allahs Probihitionsparadies nicht wirklich angesprochen.

    Richtig ! Denn die zweite Strophe lautet:

    Daß aber der Wein von Ewigkeit sei,
    Daran zweifl ich nicht;
    Oder daß er von den Engeln geschaffen sei,
    Ist vielleicht auch kein Gedicht.
    Der Trinkende, wie es auch immer sei,
    Blickt Gott frischer ins Angesicht.
    .

    Wie Organist, kürzlich willkürlich gesperrt im EXPRESS-Forum, gezeigt hat –
    http://forum.express.de/showthread.php?t=15912 (Beitrag # 9 zu # 8) -,
    spricht hier im Divan nicht Goethe, sondern Hafis, in den er sich hineinversetzt. Mit dieser Möglichkeit ist auch anderswo im Divan zu rechnen.

    Ich empfehle mal die Lektüre des gesamten EXPRESS-Threads, dessen Aufklärer schon stark durch Sperrung dezimiert wurden und der Verstärkung bedürfen. Das Gleiche gilt für den Thread „Voltaire auf Deutsch“, der manches enthält, was hier bei PI Interesse finden dürfte, insbesondere das, was der hellsichtige Voltaire wirklich zur Meinungsfreiheit gesagt hat.
    http://forum.express.de/showthread.php?t=15618

    Die Beschlüsse der Organization of the Islamic Conference (OIC) vom 11.9.2006 (11*9=99 wie die 99 Namen Allahs)waren nichts anderes als die 57-fache konzertierte Ausrufung des Jihad gegen die Wurzel der Demokratie, die Meinungs- und Pressefreiheit, und zwar im Gedenken des ersten grandiosen konzertierten Jihad vom 11.9.2001 (11*9=99 wie die 99 Namen Allahs)

    Bei jeder Aufführung im Schlachthaustheater der Moslems, die „töten und getötet werden“ sitzt die übrige Ummah im Zuschauerraum, ganz vorne natürlich die Muslimbruderschaft, und dahinter ein paar, die sich verlegen am Kopf kratzen. Aber auch die können den Darstellern nicht wirklich böse sein. Denn sie wissen, die Darsteller haben nur nach bestem Wissen und Gewissen das gemacht, was Allah und Gabriel und der Prophet von ihnen durch die heiligen Schriften verlangen.

    Es kommt darauf an, die moslemischen Verbände zu zerschlagen, nicht den einzelnen Menschen, der möglicherweise noch von der islamischen Indoktrination zu befreien ist. Die gutwilligen Bundestagsabgeordneten sollten davon überzeugt werden, dass nur das einzuführende Volksbegehren Deutschland vor dem Islam retten kann. Die auf die erpressbaren und bestechlichen Eliten eingeschränkte Ausübung der Souveränität wäre der Untergang der Freiheit, auch in Deutschland. Nur die nicht erpressbaren Völker selbst können sich der Islamisierung entgegenstellen. Noch besteht dieser Weg. Der sich sonst abzeichnende Bürgerkrieg ist vermeidbar.

  148. PS zu #201 plapperstorch

    Dass Goethe den Illuminaten-Orden ausspioniert hat, ist anscheinend gesicherte Erkenntnis. Warum nicht auch die Freimaurer. Aber dazu müsste man Goethe selbst befragen.

  149. @ #201 plapperstorch (02. Jan 2011 19:41)

    Über Motive einzelner Personen kann ich nichts sagen, denn dieses Thema streife ich nur am Rande, um meinen Glauben besser abgrenzen zu können.

    Über [….] wikipedia.org/wiki/Abaris erfährt man ein bisschen über die „Bewegungsräume“ des Herrn Goethe

    [….] Abaris war auch der Ordensname Johann Wolfgang von Goethes bei den Illuminaten. Beweise liefert der zehnte Band der Illuminatenakten, worin auch Goethes Beitrittserklärung steht. Die Akten sind in deutsch verfasst und der in schwarzem Leder eingebundene Band ist bis heute in Besitz Russlands. Der zehnte Band mit dem in Goldschrift aufgesetzten Schriftzug „Reverse und Lebensläufe“ galt bis 1991 als verschollen. Bis heute verweigert Russland die Übergabe an Deutschland und beharrt darauf, da die Dokumente zu wichtig für die Interessen des eigenen Landes seien.[5] [….]

    Aber auch beim Focus

    http://www.focus.de/wissen/bildung/beweis-gefunden_aid_101612.html

    Beweis gefunden
    Goethe bei den Illuminati
    Samstag 19.11.2005, 09:46

    Der Dichter Johann Wolfgang von Goethe hat dem rätselhaften Geheimbund der Illuminaten angehört.
    Reporter von FOCUS TV spürten in einem Moskauer Archiv den schwarzen Lederband auf, der die Original-Erklärung und Mitgliederverzeichnisse aus dem Nachlass des 1793 verstorbenen letzten Illuminaten-Oberhaupts Johann Joachim Christoph Bode enthält. Die Erklärung unterschrieb er als 33-Jähriger im Jahre 1783. Erstmals ist seine geheime und handschriftliche Beitrittserklärung für ein breites Publikum im TV zu sehen.

    Der Band dokumentiert auch die Beitritte Johann Gottfried Herders, Herzog Carl Augusts von Sachsen-Weimar-Eisenach und des Adolph Freiherrn von Knigge. [….]

    Gruß

  150. #204 Paulchen

    Das ist das Problem, wenn man über Goethe spekuliert. Er hat viel geschrieben, aber wenig über sich verraten. Über Goethe als Freimaurer oder Illuminat weiß ich nix. Ich habe ihn nur gelesen und auf mich wirken lassen. Deshalb darf ich mal die Wiki zum Thema „Illuminat“ zitieren:

    „Dieses Misstrauen war nicht unberechtigt, denn Carl August und sein Geheimrat Goethe waren nur beigetreten, um den Orden auszuforschen.“

  151. «Ob der Koran von Ewigkeit sei?
    Darnach frag’ ich nicht ! …
    Daß er das Buch der Bücher sei
    Glaub’ ich aus Mosleminen-Pflicht»
    (WA I, 6, 203)

    Wenn man mal genau „zwischen den Zeilen“ liest, kann man doch deutlich Kritik an jenem blindem Glaubensgehorsam herauslesen, die für Moslems so typisch ist.

  152. …Kritik an jenem blindem Glaubensgehorsam herauslesen, der für Moslems so typisch ist – muss es natürlich heissen.

    Sorry.

  153. Gut ich stelle nochmal die Frage:

    Wenn Moslems ernsthaft davon ausgehen sollten, dass Goethe „einer der ihren“ gewesen ist, dann sollten sie doch kein Problem damit haben, sich mit Goethes Gesamtwerk auseinanderzusetzen.

    Also z.B. Goethes Stücke wie z.B. „Faust.“ oder „Iphegenie auf Tauris“ vollständig und ohne Abstriche in islamischen Ländern aufzuführen und sich auch jeweils mit der dahinterstehenden Philosophie auseinderzusetzen.

    Aber nein, das interessiert Moslems ja überhaupt nicht, was Goethe insgesamt wirklich in seinen Werken aussagt, wie widersprüchlich sein Gesamtwerk überhaupt ist.

    Hauptsache Propaganda: „Goethe war Moslem. Goethe war Moslem. Goethe war Moslem.“

    Erbärmlich, sowas!

  154. #206 Rojas

    #202 Wasserbock hat doch schon sehr gut beschrieben, warum die Verbindung Goethe – Islam gekünstelt ist. Woran Goethe geglaubt hat, hat er ins Grab genommen, aber dennoch wage ich die Behauptung, Allah war es nicht. „Feingeister“ wie „Gegendemonstrant“ mögen mich für eim M-U-Boot halten, aber nicht davon abhalten, „meinen“ Goethe schlecht zu machen.

  155. PS zu #209

    Was laber ich da? „… nicht davon abhalten, meinen Goethe zu verteidigen“. Entschuldige, WvG!

  156. #205 plapperstorch:

    Meines Erachtens ist es auch völlig egal, woran jemand glaubt oder eben nicht glaubt. Es hat mich bei unseren Geistesgrössen in der Regel nicht sonderlich interessiert. Messt sie an Ihren Werken und Taten, nicht aber an ihrem persönlichen Glauben.

    Nur bei Verleumdung reagiere ich kritisch. Wenn man also zum Beispiel behauptet, Einstein sei so kindisch gewesen, an einen personalen Gott zu glauben, dann reagiere ich und schreibe halt einen Artikel dazu 😉

  157. #212 WissenistMacht

    Auch wenn ich Ihrer Meinung bin bei diesem Kommentar, so muss ich einräumen, dass Einstein vor seinem Tod Vieles abgesondert hat, was auf einen Gottesglauben hinweißt. Aber! Einstein war ein genialer Physiker. Deshalb muss er kein Philosoph gewesen sein. Er hat zuletzt auch die A-Bombe gefördert, was ich nicht für genial halte. Aber das bitte nicht zum Gegenstand eines Nebenkriegsschauplatzes machen. Hier geht es um Goethe als Moslem und das ist Blödsinn.

  158. #178 Nelson (02. Jan 2011 15:21)

    #13 pummerin (01. Jan 2011 23:53)

    Du bist Dir auch für nichts zu schäbig.“““

    Ich bin mir nicht zu schade, meine Zeit damit zu verbringen, Unrecht zu bekämpfen und Recht zurück zu erobern, RICHTIG !

    Niemals werde ich zur Tagesordnung übergehen und im Strom der Hirntoten mittreiben !

  159. #213 plapperstorch:

    …dass Einstein vor seinem Tod Vieles abgesondert hat, was auf einen Gottesglauben hinweißt.

    Nichts weist darauf hin ausser missverständlichen Äusserungen, die von seinen Feinden benutzt wurden. Wenn Sie sich darüber informieren wollen, lesen Sie bitte meine Hommage an Einstein zu dessen 55. Todestag.

    http://www.wissenrockt.de/2010/04/26/gott-wurfelt-nicht-4870/

    Ich nehme an, dass Sie danach nicht mehr der Mär aufsitzen werden, ein so intelligenter Mann sei religiös gewesen.

  160. So, ich habe jetzt Paulchen gelesen, Rojas, Plapperstorch und Wasserbock und natürlich auch WIM. Sie haben m.E. die Frage so ausführlich beantwortet, wie ich es mir nicht vorgestellt hatte. Ich habe zwar Abi und Studium, aber betrachte mich immer mehr als Laie nach dem Motto: Einer, der weiß, dass er nichts weiß, weiß mehr als einer, der nicht weiß, dass er nichts weiß. War ein kleiner Spaß von mir. Aber das Thema ist im Ernst schon fast eine Überforderung für mich, obwohl ich es wissen wollte.
    Also Goethe hat sehr dem Wein, Weib und Gesang zugesprochen. Und um in die nette Gesellschaft der Freimaurerloge zu gelangen, wollte er unbedingt dort Mitglied werden und schaffte es auch mit Hilfe eines Herrn Bode (vom Bode-Museum Berlin?) innerhalb von 2 Jahren Meister zu werden. Goethe war aber kein Revoluzzer, sondern diente dem Staat als Geheimrat, und hat die Freimaurer eher ausspioniert. Aber die Loge wurde auch gleich wieder aufgelöst. Dafür ging Goethe zu den Illuminaten…
    Er hat etwas über den Propheten und den Kor an geschrieben, aber eigentlich kann man durch die Zeilen hindurch lesen, dass er sich nicht damit identifiziert, sondern dass er alles geschrieben hat, weil der Islam und das Judentum (und auch das Christentum) in der öffentlichen Diskussion abgeglichen werden mussten. Wahrscheinlich wollte Goethe es sich mit keinem verderben, obwohl er selber gar nicht so gläubig war.
    Lessing hat ja später das Thema der drei Religionen in der Ringparabel aufgenommen. Aber diese Parabel dürfen wir heute auf keinen Fall in der Diskussion mit den Moslems bringen, weil das ja so aussehen würde, als ob alle drei Religionen gleich wären, was sie aber nicht sind. …..Pause…..

  161. Übrigens hat Gudrum Eussner interessante Fakten zum öst-westlichen Divan:

    Johann Wolfgang von Goethe: Kalifen. Noten und Abhandlungen zu besserem Verständnis des West-östlichen Divans

    http://www.wissen-im-netz.info/literatur/goethe/diwan/14.htm

    Johann Wolfgang von Goethe: West-östlicher Divan (seit Juni 1814, einzelne im März und im Sommer 1816 gedruckt, bis die ganze Sammlung vom März bis Juli 1818, erschienen 1819, vervollständigt 1827, vermehrt 1836)

    http://www.textlog.de/goethe-divan.html

  162. #202 Wasserbock (02. Jan 2011 19:53) bzgl. #126 Tom62 (02. Jan 2011 08:35)

    (…)

    «Ob der Koran von Ewigkeit sei?
    Darnach frag’ ich nicht ! …
    Daß er das Buch der Bücher sei
    Glaub’ ich aus Mosleminen-Pflicht»
    (WA I, 6, 203)

    Dem Zitat fehlt die zweite Strophe des Gedichts.

    Ich habe sie nicht für wichtig befunden und darum auch nicht mit wiedergegeben. Daß Goethe „Moslem“ gewesen sei, der sich „an den Koran“ hält, ist ja nirgendwo behauptet worden (ich halte das für Unsinn); man kann aber durchaus sagen, daß er entsprechende Inhalte verwendet hat und davon auch entsprechend „angetan“ gewesen ist, da er sich anderenfalls wohl kaum für den Islam interessiert hätte, noch hätte er persische Dichtungen aus dem Bereich verarbeitet, denn daß Hafis im Grunde islamisch (d. h. hier aber eher mystisch-sufistisch) ist, daran besteht wohl kein Zweifel, auch wenn Kritik zwischen den Zeilen vernehmbar ist.

    Interessant finde ich dazu:

    Dieser Überzeugung entsprechend, ist in den Noten und Abhandlungen des West-östlichen Divans zu ersehen, dass Goethe beabsichtigte –

    „ehrfurchtsvoll jene heilige Nacht [zu] feiern, wo der Koran vollständig dem Propheten von obenher gebracht ward“ (Noten und Abhandlungen zum West-östlichen Divan, WA I, 7, 153) (Wikipedia, Stichwort „West -östlicher Divan“)

    Das kann man wohl schwerlich als Aussage Hafis werten, in die Goethe sich lediglich in ihn „hineinversetzt“ habe, da es hier um diesen nicht geht.

    Daß Goethe die Freimurer und Illuminaten lediglich „ausspioniert“ habe, halte ich bestenfalls für Spekulation. Bei beiden, bes. im Illuminatenorden, finden wir eher Inhalte vor, die der Haltung Goethes, der im christlichen Glauben alles, aber nur keine Heimat fand, wohl am ehesten entsprochen haben dürften.

    Gerade aus Freimaurerkreisen ist ein deutlicher Hang zu allem Orientalischen zu entnehmen, wie dies auch aus der entsprechenden Symbolik ersichtlich ist, sich sich sowohl aus dem Alten Testament (Tempel Salomos, Gott als „Baumeister der Welten“) als auch aus der ägyptischen Kultur bspw. emsig bedient, deren Inhalte jeweils (um)gedeutet und das Ganze entsprechend miteinander, je nach Loge, „verwurstet“ hat. Überdies sind zahlreiche Regenten aus dem islamischen Bereich nicht nur Moslems, sondern auch Freimaurer, was bis bis in höchste Grade hineingeht.

    Die FM ist im Grunde eine sehr „deutsche“ Angelegenheit, es galt in „aufgeklärten“ Kreisen als „schick“, dazuzugehören. Das hat sich lange gehalten. Auch das das deutsche Kaiserhaus (nebenbei) war im wesentlichen freimaurerisch; vielleicht – vielleicht – ergibt ich daraus auch eine gewisse Seelenverwandtschaft mit den Türken, mit denen das Kaiserhaus (u. a. auch in der Verfolgung der Armenier) zusammengearbeitet hat. Natürlich gab es auch die Allianz gegen die Briten usw, war das Ganze also auch politischen Interessen geschuldet. Im Grunde aber (hinsichtlich der Türkei) haben sich daraus unheilige Allianzen ergeben, die (in der Konsequenz) bis ins dritte Reich führen und nach meiner Meinung bis heute die Wurzel vieler Übel sind.

    Bes. an Paulchen vielen Dank für die ergänzenden Informationen.

  163. So, ich komme noch mal zu den Freimaurern zurück. Es wurde gesagt, dass die Freimaurer sich heimlich trafen und dort Wissen vermittelt bekamen, etwa nach Jesuiten Art, was aber in der Uni nicht mehr gelehrt wurde.
    Was für ein geheimes Wissen war das?
    Ging es um das Knüpfen von sozialen Netzen? Ging es um etwas wie den Kölschen Klüngel?

  164. Wie einer meiner Vorkommentatoren bereits erwähnt hat, jeder hat die Freiheit zu glauben was er/sie will, allerdings mit allen daraus resultierenden Konsequenzen.

    Unter der Freimaurerei und dem Islam gibt es einige Parallelen, es wurde sogar eine Art Seelenverwandtschaft zwischen den Freimaurern und den Sufis entdeckt.
    In welche Richtung der moderate Islam (Kurt Becks und G. Westerwelles moderate Taliban?) gesucht werden kann (muß), kann man hier vielleicht erkennen. „Moderat“, „tolerant“, „seelenverwandt“, oder … oder … ?

    Sufis – Die Freimaurer des Ostens?
    Sufis, werdet Ihr Euch vielleicht fragen? Wer oder was sind diese Leute, und was haben sie mit Freimaurerei zu tun? Sehr viel, wie ich denke.
    Mit den Sufis geht es mir ähnlich wie mit den Freimaurern vor meiner persönlichen Bekanntschaft mit Euch, meinen heutigen Brüdern. [….]

    http://www.internetloge.org/arstzei/lssufi.htm

    Vielleicht findet man hier ein bißchen die Erklärung, aus welcher Richtung diese Umarmungstaktik und die Schwärmerei für den Islam geistlich hineinweht zu uns?

    MfG

  165. Natürlich interessiert mich weiter, wer heute in Deutschland zu den Freimaurern gehört. Und welches Ziel diese Freimaurer verfolgen. Denn es heißt doch, dass die Freimaurer diejenigen sind, die die Fäden in der Hand haben und in der Welt ein Ziel verfolgen. Welches Ziel bitte? Sie sollen auch in der EU am Werke sein. Und alles soll nicht demokratisch, sondern eben von ihnen bestimmt werden. Was ist das für eine Bande? Das möchte ich wissen.

  166. Das Symbol der Freimaurer, dieses Auge in einem Dreieck, tauchte am Sylvesterabend sogar bei einer Satiresendung auf, wurde einmal ganz groß eingeblendet. Ich weiß nicht recht, was das in der Satire zu bedeuten hatte.

  167. #223 menschenfreundin:

    Da ich zu Damen immer besonders höflich bin (alte Schule) helfe ich Ihnen mit dem ultimativen Link zur Freimaurerei aus:

    http://www.harunyahya.de

    Da finden Sie alles, was Sie zur „Wissenserweiterung“ suchen 😉

  168. Guter Beitrag E.K. auch für den Jahresbeginn 2011.
    Man sollte ihn an alle Goethe-Institute schicken!

  169. #225 WissenistMacht (02. Jan 2011 21:54)
    Jetzt, wo es für mich erst interessant wird, ziehen Sie den Schlussstrich für die weitere Diskussion, obwohl Sie sich die ganze Zeit zurückhielten.
    Ich weiß ja, dass Freimaurer sich bedeckt halten. Das ist klar.
    Bei diesem Link von Ihnen fand ich lauter Islamische Bezüge. Bedeutet das, dass der höchste Grad der Freimaurer ein Moslem ist?
    Oder wollen Sie jetzt nicht mehr mit mir reden, weil ich zu viele Fragen stelle? 😎

  170. #225 WissenistMacht (02. Jan 2011 21:54)

    ui, ui, ui…… aus dem Link

    Die Kreuzzüge

    Als die Muslime im Jahr 638 Jerusalem einnahmen, brachten sie Frieden und Wohlstand.

    Die friedvolle Umgebung wurde jedoch durch die Invasoren zerstört, die gegen Ende des 11. Jahrhunderts in die Region einfielen.

    Es waren die Kreuzritter. Aus denen später die Templer wurden und aus denen wieder die Freimaurer Anm. von mir 🙂

    Erst einmal ein frohes Neues Jahr, und ja, Freimaurer sind religionslos, haben sich dem Humanismus verschrieben, das ist erwiesen…..

  171. @#23 B. Frank (02. Jan 2011 00:07)
    Wie ist ist in diesem Zusammenhang Goethes Antisemitismus zu beurteilen ?

    Das ist nicht Goethes Antisemitismus, sondern das, was er dort einem Antisemiten namens „Haman“ in den Mund legt.

    Mephisto, Wagner, Pfaffen usw.usf. reden bei Goethe auch allerhand ohne daß er sich damit identifizieren müßte oder würde…. 😉

  172. #228 Zahal (02. Jan 2011 22:14)
    Wenn Sie den Link auch geöffnet haben, sehen Sie, Zahal, es auch so, dass da islamisches Gedöns drauf ist. Wenn das die Seite für die Freimaurer sein soll, dann wundert es mich nicht, wenn die Türkei in die EU kommt und die Facharbeiter hierher, und dass die Gerichte die Strafen für die Muslime so gering ausfallen lassen usw. Dann ist der Zug schon abgefahren. Aus die Maus. Keine FREIHEIT mehr.

  173. #225 WissenistMacht (02. Jan 2011 21:54)
    Was habe ich Ihnen angetan, dass Sie jetzt so zu mir sind?

  174. Herzlichen Dank allen Kommentatoren für die insgesamt disziplinierte und aufschlussreiche Diskussion in diesem Thread.

    Bitte weiter so !

    Eckhardt Kiwitt, Freising

  175. #228 Zahal:

    Ich hatte den Link ja gar nicht für Dich gedacht. Aber ich hoffe, Du hattest Deinen Spass bei den Kreationisten islamischer Prägung 🙂 Frohes Neues Jahr, Shalom und Salam.

    #231 menschenfreund 10:

    Da tut man Ihnen schon mal (wieder) einen Gefallen – und dann ist es auch nicht recht. Wenn Sie auf der gegebenen Seite unten rechts suchen, dann finden Sie das, was extreme Moslems von den Freimaurern halten. Das unterscheidet sich in nichts vom dem, was auch Katholiban dazu schreiben würden.

    Da Sie vernünftige Informationen (wie vor einigen Tagen bewiesen) ja nicht schätzen, dachte ich mir, dass dies auch reichen würde 😉

  176. #225 WissenistMacht (02. Jan 2011 21:54)
    Ich habe da so eine nette Idee. Ich weiß nicht, ob es Ihnen vielleicht sogar gefällt?
    Da Sie in Tunesien wohnen und mit den hohen Herrschaften öfter Golf spielen und anschließend leckeres Bier trinken, könnte ich mir gerade vorstellen, dass Sie der Harunyaha sind. :mrgreen:
    Bitte nicht böse sein. Sie sind ja ein Kavalier der alten Schule. Und das schätze ich, ehrlich!! 😆

  177. #233 WissenistMacht (02. Jan 2011 22:43)
    Jetzt haben sich unsere Kommentare auch noch gekreuzt.
    „Da Sie vernünftige Informationen (wie vor einigen Tagen bewiesen) ja nicht schätzen, dachte ich mir, dass dies auch reichen würde “
    Da haben Sie sich aber gewaltig geirrt.

  178. Wie bereits erwähnt, war ich am Tag der offenen Tür bei den Freimaurern, auch in deren Tempel, auf einem Bänkchen, lagen die Bibel und der Koran aus. Die Freimaurer waren real da, und greifbar. Sie haben sich viel Zeit genommen, uns Vieles zu zeigen und zu erklären. Da taucht auch ein Pfarrer in der Mitgliederliste als Bruder auf. Die Arkandisziplin ist den Freimaurern nicht fremd.

    Hier ein anderer Blickwinkel:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Shriners

    Der Artikel ist moderat verfaßt, aber wer auf Youtube in die Suchfunktion „Atatürk Mason Freimaurer 3“ (ohne Gänsefüßchen) eingibt, kann konkretes erfahren.

    MfG

  179. #234 + #235 menschenfreund 10:

    Harunyahya ist zwar ein Peudonym (für Adnan Oktar), aber es ist nicht meines. Ich könnte mich wohl kaum überwinden, so viel Stuss von mir zu geben.

    Wahre Humanisten können in ihrem Freiheitsdrang keine Freimaurer und natürlich keine Christen (Moslems schon gleich gar nicht!) sein.

    Ihr Konstrukt ist daher bröckelig.

    Ausserdem irre ich selten 😉

  180. #237 WissenistMacht (02. Jan 2011 22:55)
    Soll ich Ihnen beweisen, dass Sie heute und hier in diesem Thread schon geirrt haben? Aber weinen Sie nicht gleich. Ist ja nicht so schlimm. Ich kann fast alles verzeihen. 😆
    Gucke hier:

    #195 WissenistMacht (02. Jan 2011 18:58)
    #192 plapperstorch:

    Goethes Haltung zum Glauben kann man wohl am ehesten als eine Form von Pantheismus bezeichnen.

    An einen personalen Gott (wie ihn die etablierten Religionen vorgaukeln wollen) glaubte er sicher nicht. Dazu war er einfach zu wissenschaftlich orientiert. Hätte er bereits die Evolutionslehre gekannt, so hätte er sich – zumindest kann man das mit gutem Recht vermuten – sicher noch eindeutiger geäussert.

    Von Satanismus, Illuminatentum und Freimaurerei findet sich nicht die geringste Spur.
    🙄

  181. #236 Paulchen (02. Jan 2011 22:50)
    „Unter Arkandisziplin versteht man eine förmliche Verpflichtung des in ein religiöses Geheimnis Eingeweihten, dieses zu wahren. “
    Ja, und unter Shriners gab es auch wieder islamisches Gedöns…
    So komme ich nicht weiter.
    WIM weiß alles, sagt aber nichts mehr, als hätte er den Verstand verloren. Schade. 🙂

  182. #238 menschenfreund 10:

    Na und? Der ja nicht unbekannte formale Beistritt zu irgendwelchen Logen (Gründe dafür wurden ja hier ausreichend illustriert) sagt doch bitteschön nichts über Goethes Geisteshaltung aus (im Sinne von „solchen Riten ernsthaft zu folgen“).

    Lesen Sie bitte zwischen den Zeilen 😉

    Von Satanismus, Illuminatentum und Freimaurerei findet sich nicht die geringste Spur.

    Vielleicht hätte ich für Sie hinzufügen müssen: „in seinen Werken“. Wie bereits weiter oben gesagt: Ich beurteile nach den Werken und Taten.

  183. #236 Paulchen (02. Jan 2011 22:50)
    Atatürk Mason Freimaurer 3 bei yt ist gut. Danke dafür.
    Das der Thread bald geschlossen wird, wünsche ich Ihnen schon mal eine gute Nacht. Ich fand es ganz schön, dass wir hier in Ruhe diskutieren konnten ohne große Ablenkung. Danke Ihnen.

  184. #240 WissenistMacht (02. Jan 2011 23:12)
    Ja, ich kann gut zwischen den Zeilen lesen. Ich lese in Ihren Zeilen, dass Sie sich rausreden wollen.
    Aber ich finde Sie trotzdem so zwischen den Zeilen ganz sympathisch. Also nichts für ungut. Und gute Nacht! Danke!

Comments are closed.