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Video: Marc Doll im Gespräch

Marc DollDer stellvertretende Bundesvorsitzende der FREIHEIT, Marc Doll (Foto), war jahrelang Mitglied der CDU und dort als Experte für die „Innere Sicherheit“ zuständig. Mit dem Vertreter der Jugendorganisation der FREIHEIT, Dustin Stadtkewitz, spricht er über seinen Werdegang in der CDU, die starke Themenzensur und die Erfolgsaussichten der Partei bei der Berliner Abgeordnetenhauswahl am 18. September.

Von der CDU zur FREIHEIT

Enttäuscht von der starken Themenzensur, insbesondere wenn es um die Islamkritik ging, trat Marc Doll im September 2010 aus der CDU aus. Rückblickend berichtet er von seiner anfänglichen Hoffnung, mit der CDU die Probleme in Berlin ansprechen und lösen zu können,. Er musste aber schnell erkennen, dass dies anscheinend gar nicht gewollt ist. Die CDU rückt offensichtlich lieber nach links, um sich als potentieller Partner der Grünen in Berlin anzubieten und vergisst dabei die Werte, die man einst mit dieser Partei verbunden hat.

„Vor allem islamkritische Meinungen waren sehr verpönt, die wollten nicht diskutiert, die wollten nicht mal gehört werden“, berichtet der 33-Jährige und verdeutlicht, in welche Richtung die etablierten Parteien tendieren.

Es geht ihnen schon lange nicht mehr um Werte wie Demokratie, freie Meinungsäußerung oder bürgernahe Politik, sondern schlicht um Machterhaltung. Themen, über die sie nicht diskutieren wollen, werden totgeschwiegen und jeder, der unser Grundrecht der freien Meinung in Anspruch nimmt und unangenehme Wahrheiten anspricht, wird als „Rechtspopulist“ diffamiert.

Was ist überhaupt ein Rechtspopulist?

Doll: „Das Wort Populist ist vollkommen deplatziert was uns betrifft. Ein Populist ist jemand, der seine Meinung, wie der politische Wind gerade weht, dreht und das trifft eigentlich auf alle unsere Politiker zu.“ Wie Recht Marc Doll mit dieser Aussage hat, wird an den Äußerungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel deutlich. Ohne das Buch „Deutschland schafft sich ab“ von Dr. Thilo Sarrazin überhaupt gelesen zu haben, bezeichnete sie den Bestseller als „nicht hilfreich“. Als sie später merkte, wie viel Zustimmung Sarrazin im Volk hat, äußerte sie sich plötzlich sehr viel zurückhaltender.

„Die Politiker haben keinen eigenen Standpunkt, außer, dass sie selbst an der Macht bleiben wollen, das Volk kommt in diesen Überlegungen überhaupt nicht vor. Das sieht bei uns ganz anders aus: wir vertreten seit Jahren eine feste Meinung und das nicht mit dem Wind, sondern gegen den Wind. Das ist das Gegenteil von Populismus“, so Doll im Interview.

„Die Jugendkriminalität ist fast vollkommen importiert“

Schon bevor Thilo Sarrazin mit seinem Buch die politische Debatte in Deutschland anstieß, stand das Thema „Jugendkriminalität“ zur Diskussion. Wenn wir jedoch von Jugendkriminalität sprechen, ist der Begriff irreleitend, wie Marc Doll es im Interview ausführt: „Die Jugendkriminalität ist fast vollkommen importiert. Die Intensivtäter in Berlin besitzen zu rund 80% einen Migrationshintergrund, die meisten davon sind Muslime. Bis zu 90% der Berliner Gefängnisinsassen sind Muslime.“

Wir sprechen hier also nicht davon, dass ein paar Kinder eine Packung Kaugummis klauen, sondern wir sprechen von systematischer Kriminalität. Es sind türkische und arabische Jugendgangs, die keine Achtung vor Deutschland und dem deutschen Rechtssystem haben, sondern mit Vorliebe Menschen „abziehen“ und dafür nichts weiter als eine Ermahnung vom Richter zu erwarten haben.

Es würde daher mehr Sinn machen, diese neue Form der Kriminalität als „Migrantenkriminalität“ zu bezeichnen. Man muss in Deutschland die Probleme beim Namen nennen dürfen, nur so können Lösungen gefunden werden. Jedoch ist auch dieser Begriff kritisch zu sehen, weil man eindeutig zwischen den verschiedenen Nationalitäten der Migranten unterscheiden muss. Wir haben in Deutschland keine Probleme mit den gut integrierten Vietnamesen, Italienern, Jugoslawen oder Russlanddeutschen. Die Probleme, die wir im Bereich der Integration und Kriminalität haben, haben wir fast ausschließlich mit Menschen aus dem islamischen Kulturkreis.

„Antifa hat in Berlin Narrenfreiheit“

Nicht erst seitdem DIE FREIHEIT unfreiwillig mit den Berliner Linksextremisten um Dirk Stegemann konfrontiert wurde, ist zu beobachten, dass die Gewaltbereitschaft linker Gruppierungen wie der „Antifa“ immer weiter ansteigt. In Berlin werden Autos angezündet, Scheiben eingeschlagen, Politiker bedroht und Anschläge verübt. Im Gegensatz zum Rechtsextremismus, der genauso und aufs Schärfste zu verurteilen ist, wird jedoch das Thema Linksextremismus medial und politisch kaum wahrgenommen.

Die Rechtsextremisten versuchen seit Jahren politisch Fuß zu fassen und bekommen selten mehr als ein Prozent der Wählerstimmen. Eine Gefahr von diesem politischen Spektrum für die Demokratie besteht also nicht. Wenn jedoch hochrangige Politiker der Linkspartei sich offen undemokratisch äußern und von einer Demokratie lieber zurück zum Kommunismus wollen, dann sollte man dies genauso verurteilen wie den Rechtsextremismus. Die Linke kann im Gegensatz zu rechtsextremen Parteien oftmals mit einem zweistelligen Wahlergebnis punkten. Die neue Gefahr geht also viel eher vom Linksextremismus als vom Rechtsextremismus aus und das sollte jedem bewusst werden.

Wenn Linksextremisten gegen eine demokratische Partei demonstrieren, „Nie wieder Deutschland“ skandieren und dabei von den Grünen, der Linkspartei und ver.di unterstützt werden, sollte man anfangen, sich Sorgen zu machen. Ihnen geht es dabei nicht darum, sich kritisch mit der Politik auseinander zu setzen. Sie wollen dagegen sein – gegen die Demokratie, gegen den Staat, gegen Deutschland.

Abgeordnetenhauswahl Berlin: „Das Mindestziel ist einzuziehen“

Am 18. September 2011 findet in Berlin die Wahl zum Abgeordnetenhaus statt, bei der DIE FREIHEIT als neue bürgerliche Kraft antreten wird. „Das Mindestziel ist einzuziehen“, so formuliert es Marc Doll im Interview und ist gleichzeitig überzeugt davon, dass die neue Partei mehr als die benötigten fünf Prozent der Wählerstimmen für sich beanspruchen kann. Die Forderungen nach einer direkten Demokratie, einer besseren Familien- und Arbeitsmarktpolitik und nicht zuletzt nach einer verschärften Zuwanderungsspolitik treffen den Nerv der Zeit. Doll: „Wir sehen jetzt schon, was Einzelpersonen bewegen und wie sehr sie diese ganze Debatte am Laufen halten. Aber ab September wird es zum ersten Mal der Fall sein, dass eine ganze Fraktion aus einem deutschen Parlament heraus die Probleme anspricht. Das ist bis jetzt noch nie passiert.“

Hier das Interview mit Doll:

(Videobearbeitung: theAnti2006)