Ibrahim Al-BuleihiIbrahim al-Buleihi (Foto) ist Mitglied einer Gruppe von muslimischen Denkern, die versuchen, die islamische Welt den wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Bedingungen des 21. Jahrhunderts anzunähern und gleichzeitig die eigenen religiösen Grundlagen zu respektieren. Er bekleidete mehrere Staatsstellen in Saudi-Arabien und war Mitglied des Schura-Rates.

Er unterzieht im folgenden Video den aktuellen Zustand der arabischen Welt einer schonungslosen Kritik. Dabei thematisiert er ein zentrales Merkmal der muslimischen Welt: Das Nicht-Anerkennen der Existenz des Individuums und die damit verbundene fehlende Menschenwürde, fehlende Freiheit und fehlende Kreativität. Der islamisch geprägte Mensch geht in der Herde unter. Hier das Video dazu:

Der Mensch ist ein Individuum mit einem ihm innewohnenden Wert

Wie er das dramatische Gewaltpotential und den politisch zu verstehenden Herrschaftsanspruch des Islam zu reformieren gedenkt geht aus folgendem Porträt nicht hervor. Hingegen nimmt er eine brillante Zustandsanalyse der arabischen Welt vor. Und er vermittelt uns Abendländern wertvolle Erinnerungsanstöße betreffend der herausragenden Größe unserer eigenen Kultur in einer direkten Art, die uns durch das kulturrelativistische Diktat verloren gegangen ist.

„Es fehlt uns nichts. Wir sind Menschen wie andere auch und wir haben eine hochstehende Religion welche und aufruft, uns zu engagieren, zu arbeiten und welche den individuellen Menschen mahnt, mehr für den Staat als für sich selbst dazusein. Ich möchte mich mit anderen daran beteiligen, die islamische Gemeinde aufzuwecken damit sie ihre innewohnende Kraft gebrauche welche bis jetzt nur destruktiv eingesetzt wurde.“

So fasst Ibrahim Al-Buleihi, ein liberaler saudischer Autor und Denker, die Vision für sein gesellschaftliches Engagement zusammen.

Er sieht keinen Widerspruch zwischen „muslimisch“ und „liberal“. „Ich bin zuerst Muslim und zweitens liberal. Ich bin betreffend Prinzipien ein Muslim, und im handeln ein Liberaler. Ich glaube, dass der Islam nur dann erfolgreich sein kann, wenn durch seine Handlungen und Mechanismen die Anwendung von Gerechtigkeit unter die Menschen gebracht werden kann.“

Al-Buleihi hatte verschiedenen Regierungsposten in Saudi Arabien inne, bevor er von seinem Amt als exekutiver Direktor der Provinz Qassim zurücktrat. Er war dann Mitglied der saudischen Schura (der nationale Rat, deren Mitglieder den König und die Minister beraten) sowie anderer Organisationen und Institutionen. Seine beruflichen Aktivitäten haben ihn jedoch nie davon abgehalten, seinen intellektuellen Interessen auf passionierte Weise nachzugehen.

Schon lange hat ihn der Verfall des Zustandes von Arabien interessiert und besorgt. Dieses Anliegen ließ ihn über das hinwegschreiten, was von der dominanten saudischen Kultur als erlaubt gilt. Darüber sagt er folgendes: „… die Situation in der arabischen Welt ist traurig und beschämend. Aus dieser Erkenntnis heraus ist es notwendig, sich nicht nur Sorgen zu machen, sondern auch ein tiefes Unbehagen zu empfinden. Ich habe schon früh in meinem Leben erfahren, dass ein schrecklicher Mangel dem Leben von Arabern und Muslimen innewohnt, dessen Gründe ich aber erst einmal nicht erkannte. Mein starkes Unwohlsein verlangte von mir, dass ich Geschichte und Kultur vertieft studierte um die Quelle dieses Mangels herauszufinden. Ich sah mich auch veranlasst, der erfolgreichen westlichen Zivilisation meine Aufmerksamkeit zu widmen, mit dem griechischen philosophischen Gedankengut beginnend, studierte ich die politischen, sozialen, wissenschaftlichen, anthropologischen sowie andere brillante Errungenschaften des Westens. Ich überzeugte mich davon, dass die westliche Zivilisation außergewöhnlich und bahnbrechend und nicht lediglich als Weiterführung vorangegangener Zivilisationen zu betrachten ist. Vielmehr ist sie Zivilisation par excellence. Die Vorzüglichkeit des Westens liegt jedoch nicht in seinen Errungenschaften in Wissenschaft, Kunst und Technologie; diese Leistungen sind lediglich das Resultat des Respekts für das menschliche Wesen, die Anerkennung seiner Individualität, die Freiheit, welche ihm gewährt wird und die Schaffung einer Regierung im Dienste der Bürger – die Regierung gehört den Menschen und nicht umgekehrt. Dies ist eine qualitative Veränderung, noch nie dagewesen in der Geschichte der Menschheit; die Quelle von allem, was der Mensch von den erstaunlichen Veränderungen aller Lebensaspekte erfährt.“

Al-Buleihi behauptet, dass der Individualismus das hauptsächliche Fundament der modernen Zivilisation ist. Dagegen fördert die arabische Kultur die „Auflösung“ des Individuums in der Gesamtheit. „Menschen sind ursprünglich Individuen, aber Kulturen wie die arabische lösen das Individuum in der Sippe, der Sekte oder dem Staat auf. Der individuelle Mensch war so nicht mehr in der Lage, seine eigene Identität zu erkennen, beziehungsweise wieder zu entdecken. Nur durch die Verbreitung philosophischer Ideen aus Griechenland ist dies möglich, wo im fünften Jahrhundert v.Chr. zum erstenmal in der Weltgeschichte die Philosophie erhebende Ideen zum menschlichen Wesen per se entwickelte. Sie erklärte den Menschen zum Individuum. Mit diesem untrennbar verbundenen ist ein ihm innewohnenden Wert. Die Entwicklung dieses Individuums wurde das letztendliche Ziel – der Mensch soll nicht nur Mittel und Zweck für die Interessen anderer sein.“

Betreffend der heutigen Situation der Araber und Muslime sagt er: „Ich glaube, es ist eine sehr schlechte Situation. Der Grund dafür ist die abgeschlossene Kultur, ihre Unfähigkeit, moderne Zivilisation zu absorbieren und sich ihrer eigenen Unzulänglichkeiten sowie der Verdienste anderer Kulturen bewusst zu sein.“

Denjenigen, welchen seine Rezepte zu harsch erscheinen und die behaupten, dass potentielle Empfänger frustriert damit wären, sagt er folgendes: „Meine Ansichten sind nicht frustrierend … die eigentliche Frustration hingegen ist, dass wir uns preisen während wir in einer schrecklichen Situation sind. Die Araber und Muslime sind zu Witzfiguren für den Rest der Welt geworden. Ich meine, wir sind ein Witz und niemand ist besorgt um uns. Und nun kündigen wir an, dass wir das köpfen, töten und bombardieren als Neuerung verkaufen – das ist das Ausmaß unserer Innovation. Dies ist ein großes Problem. Ich meine, dass wir nicht nur eine Bürde für uns selber, sondern für die ganze Welt sind. Ich bin der Ansicht, dass die ganze Welt wegen unseren Handlungen Rückschritte macht. Zum Beispiel haben westlich-demokratische Länder wie Amerika, England und andere ihre Gesetze dergestalt geändert, dass sie nun in ihrer Freiheit eingeschränkt sind. Das Reisen wurde beschwerlich, weil … Menschen für einen Sicherheitscheck in einer langen Schlange stehen müssen, bevor sie abfliegen können, etwas, was es früher nicht gab. Wie schon erwähnt, wir sind eine Bürde für uns und die ganze Welt geworden.“

Er meint, daß die arabische Gesellschaft nicht Fortschritte machen kann, außer die Araber engagieren sich in kritischem Denken. „Die Geschichte und die Erfahrungen der gegenwärtigen Menschen zeigen, dass aufgeklärtes kritisches Denken eine wichtige Rolle für den Fortschritt und Wohlstand spielt und dass eine Gesellschaft ohne sie nicht florieren kann. Erstens sind Gesellschaften Geiseln herrschender Ideologien, Rollen und Handlungsweisen und sie können aus diesem Hamsterrad nicht ohne kritisches Denken aussteigen. Sie können nur durch Denker, welche Komponenten ihrer eigenen Kultur sowie die qualitativen Veränderungen in der menschlichen Zivilisation absorbiert haben, zu Erneuerung angeregt werden. Ich habe von den hauptsächlichen Mitteln wie Schreiben, Vortragstätigkeit und TV Diskussionsrunden Gebrauch gemacht, so wie sie mir gerade über den Weg liefen. Wir Araber sind noch immer eine Kultur der mündlichen Überlieferung.“

Schließlich behauptet Ibrahim Al-Buleihi, daß die Lösung der arabischen Tragödie innerhalb des Systems zu finden sei. „Die erste Pflicht arabischer Intellektueller ist die arabische Kultur Revue passieren zu lassen, die einzelnen Komponenten zu analysieren um dann die kulturellen Barrieren aufzudecken, welche uns daran hindern, Wohlstand zu erreichen. … Der Versuch, andere für unseren Misserfolg verantwortlich zu machen, bedeutet vor der Wahrheit zu flüchten, ist eine Verfälschung der Realität, meint die Irreleitung der Bürger und hält die üblen Bedingungen des Status quo aufrecht.“

(Text von Ibrahim Al-Buleihi / Übersetzung: www.derprophet.info)

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76 KOMMENTARE

  1. Saudie Arabien??????????????
    Und warum trägt der Herr ein jordanisches Kopftuch???????????????????

  2. Unglaublich das es auch vernünftige Menschen in dieser Sekte gibt! Nichts desto trotz hat der Islam hier NICHTS zu suchen!

  3. Und bald werden sie mit seinem Kopf Fussball spielen.
    Nicht der erste und nicht der letzte Muslime der sich was vernünftiges überlegt, mal sehen was Al-Chamenei davon hält….

  4. Er sieht keinen Widerspruch zwischen „muslimisch“ und „liberal“.
    .
    Ob der eine geraucht hat???

  5. Klasse Artikel! Schön zu sehen, dass die wenigen wirklich reflektierten und aufklärerischen Kräfte auch INNERHALB der (noch aktiven) Muslime hier gewürdigt werden.

    Leider werden diese ja sowohl von den muslimischen Extremisten als auch in der muslimischen Mehrheitsgesellschaft in der Regel geächtet und verfolgt und von den Linken in einen Topf mit jedem Muslim geworfen der NUR seine eigene Kopftuch Frau schlägt und verhindert dass seine Töchter zur Schule gehen. Dabei wird oft Islam vs. Islamismus Differenzierung als ideologisch verblendete Relativierung ins Feld geführt und dadurch wirkliche Differenzierung – die solche Menschen dringend benötigen um Unterstützung zu erhalten – verhindert.

  6. Taqqia de Luxe. Alle Welt soll glauben, es ginge doch irgendwie, irgendwo und irgendwann mit dem Islam. Selbstkritik — auch ein Mosaik auf dem Weg zur Weltherrschaft.

    Ne, ne, Ibrahim. Icke hör´ Dir trappsen….

  7. Ich musste mir den Film jetzt zweimal ansehen um zu glauben was ich da lese. Und die Untertitel sind auch authentisch ? Ich bin wirklich erstaunt.

  8. Ich würde gern wissen, was er zu dem Koran als ewig gültigem Allah-Wort sagt. Das Forcieren der Auslöschung aller Individualität und die Verhinderung von Engagement für das Diesseits kommen ja nicht von irgendwo, sondern aus dem Koran.

  9. Rede ich nicht drüber….wer Mitglied des saudi arabischen Parlament ( ist ja schon ne Beleidigung für das griesch. Wort parliament ) ist..hat für mich jegliche Legimitatipon verloren, überhaupt noch über Menschenrechte zu sprechen…Teufel im Schafpelz…..wieviele Videolinks soll ich schicken….

    Der geht garnicht….

  10. @Bullterrier: Auch in Saudi Arabien werden (sogar mehrheitlich) diese Kopftücher getragen. Ich habe mehrere Monate dort verbracht. Allerdings trägt er es eigenartig lose. Das habe ich dort in der Tat so nicht gesehen.

  11. Dieser Mann hat Mut. Bei seinen Eliten wird er jetzt als Volksverräter gesehen.

    Wäre er am Hebel, ich denke die Araber hätten wirklich einen ernstzunehmenden Kandidaten für den Friedensnobelpreis. Ich hoffe er kann seine Gedanken zu den arabischen Völkern weitertragen.

  12. Tja..dann google mal wer saudi arabia….ich sagte eben schon..von den usa gestützter dispot…und noch nicht mal demokratisch…in s.a. gibt es freitags öffentiche enthauptungen….

    wollt ihr wirklich noch mit so leuten reden…..falls ihr es überhaupt könnt….

    in s-a hersscht allah in seiner fieseten form…sponsord by usa….tja die welt ist nicht einfach…

    denen wünsch ich wirklich ne demokratisch gewählte moslempartei….alles besser als der momentane machthaber….selbst usa empfinden den könig als unzuverlassig…haben aber ich glaub 5 militärbasen in sa

    Das ist vollkommenenr Bullschit…das sind USA und SA….die die menschen foltern und verschwinden lassen…

    Absoluter Blödsinn SA überhaupt noch in der Uno zu lassen…

    aber merkt ihr was..es geht nicht um menschenrechte..es geht um macht und öl

  13. Saudi Arabien? Dann glaube ich nicht dass er noch lebt. Mich wundert es dass er im TV war. Das ist doch reine Zensur.

  14. Zwar haben die Mohammedaner nach der Eroberung des römisch-griechischen Nordafrikas und des Nahen Osten zunächst noch ein paar Dinge dieser Hochkultur erhalten und teilweise für sich nutzen können; allerdings ist der Islam letztendlich eine 1.400 jährige Dauertalfahrt in den zivilisatorischen Niedergang. Dazu braucht man sich als weiters Beispiel auch nur mal anzuschauen, was Mohammedaner innerhalb weniger Jahrzehnte z.B. aus Byzanz gemacht haben! Überall also das gleiche Resultat und das unter anderen Vorraussetzung aber immer mit einer Konstante: Islam.
    .
    Ganz erstaunlich, was der Herr da sagt; aber möge er oder ein anderer ihm nachfolgender konsequenter Weise dann eben auch erkennen, dass das Problem der Mohammedaner nicht irgendein gesellschaftliches oder philosophisches ist, sondern ihre sog. Religion.
    .
    P.S.: Ist die Todesfatwa gegen den Herrn eigentlich schon raus?

  15. Das meiste von seinen Thesen liest sich ganz VERNÜNFTIG, auch wenn einige hier mißtrauisch sind.
    Es ist eine Art Selbstbefreiung aus der selbst verschuldeten Unmündigkeit. Konsequent wäre jetzt die Loslösung vom Koran, ähnlich wie Islamwissenschaftler Sven Kalisch.

  16. #6,#13: Ich denke nicht, dass Al-Bulheili sagt was er nicht so meint. Es handelt sich einfach um einen intelligenten, gebildeten Menschen, der die Wahrheit erkannt hat. Auch unter Arabern soll es solche Menschen geben. Ich selbst kenne auch einen Araber der das was Al-Bulheili sagt voll unterschreiben würde.

  17. #1 Bullterrier (11. Feb 2011 22:32)

    Saudie Arabien??????????????
    Und warum trägt der Herr ein jordanisches Kopftuch???????????????????

    ***********************************************************************

    Weil die anderen Geschirrspültücher zum trocknen auf der Wäscheleine hängen. 🙂

  18. #13 unverified__5m69km02:
    >>Taqqia. Gelogen nach Strich und Faden.<<

    Im arabischen Fernsehen? — Nee, das macht nun wirklich keinen Sinn.

    Schön finde ich übrigens, ist, dass so ziemlich jedes Wort, was al-Buleihi sagt, ein Faustschlag ins Gesicht von C. Roth & Co ist: Der Westen hat, der Westen ist gut, der Westen ist das beste, der Westen ist Zivilisation, der Westen …, etc. — Für die 68iger Westenhasser ist das ja die reinste Hölle, was der von sich gibt, das Nazi-Schwein! 😆

  19. #19 johannwi (11. Feb 2011 23:12)

    Konsequent wäre jetzt die Loslösung vom Koran, ähnlich wie Islamwissenschaftler Sven Kalisch.

    ******************************************************************

    Wünschenswert wäre das, aber die Todesfatwa für den Guten steht bestimmt schon Gewehr bei Fuß. Wenn er den Hals zu weit zum Fenster hinaus reckt, droht er ihn zu verlieren.

  20. Wenn er wirklich denkt, was er da sagt, möchte ich nicht wissen, wie stark er sich seinen Islam zurechtbiegen musste, um sich nicht der Blasphemie schuldig zu machen.

    Leider gehört zu diesem Selbstzurechtbiegen des Islam viel eigener Willen.
    Was ist mit denen, die diesen Willen nicht aufbringen oder denen, die schlichtweg zu blöde geistig zu unbeweglich dafür sind?

    Der Mann in dem Vid ist wahrscheinlich der echte und wahrhaftige islamische Einzelfall.

  21. Mit diesen Worten versucht Al-Buleihi wohl den sogenannten Islamisten das Wasser abzugraben, denn deren Rhetorik ist voll von Begriffen wie „Erleuchtung“, „Erweckung“ und „Gemeinschaft“, bekannten Themen des Dschihad:

    „Es fehlt uns nichts. Wir sind Menschen wie andere auch und wir haben eine hochstehende Religion welche uns aufruft, uns zu engagieren, zu arbeiten und welche den individuellen Menschen mahnt, mehr für den Staat als für sich selbst dazusein. Ich möchte mich mit anderen daran beteiligen, die islamische Gemeinde aufzuwecken damit sie ihre innewohnende Kraft gebrauche welche bis jetzt nur destruktiv eingesetzt wurde.“

    Die Vorstellung, der Mensch existiere „für den Staat“, ist typisch islamisch. Daraus erwächst die typisch orientalische Willkürherrschaft.
    Mit seinen weiteren Zielen, die an sich sehr lobenswert sind, dürfte Al-Buleihi dennoch den unversöhnlichen Zorn der „Rechtgeleiteten“ auf sich ziehen…

  22. Diese messerscharfe Analyse sollte doch einige Araber zum Nachdenken anregen. Das hoffe ich zumindest.

  23. Nach dem Motto „Der Prophet gilt nichts im eigenen Land.“ Wird man Ibrahim al-Buleihi kein Gehör schenken.
    Wer lässt sich auch schon gern sagen, er sei rückständig?

  24. Ich habe schon Kontakt mit der BNP…und mit Luton…ich versuche mich mal abzusetzen nach england…vieleicht kommts ja gut..a german big guy inengland..aber ich sage euch…auch england hat mittlerweile schon über 110 scharia courts…ok die sind nur zuständig für privat recht…( also frauen bei trennung zu entwürdigen und abzuzocken.)…aber mal ehrlich…wir können hier noch so schreiben wie wir wollen….die lange arbeitende oma….die 50 jahre für uns und deutschland gearbeitet hat..geht nicht mehr auf die starsse….weil jugendliche moslems sie berauben….das ist alles so….und dfann müssen wir uns noch die schönreden der links/grünen politiker anhören….

    Gott…wenns nicht verboten wäre ( jeder bundestagabgeortnete schwört auf die bibel schaden vom deutschn volk abzuwenden ),..wenns nicht so verlogen wäre…nicht so billig….aber…trotzdem totalitär….ich bin kein freund von platten kampfaufrufen…aber ich gehe nicht mehr ohne peperspray und butterfly ausm haus….wenn mir meine politiker wenigstens noch „NUR DAS GEFÜHL “ de3r Sicherheit geben würden….dann würde ich mich noch mal einbringen….SO…sehe ich nur 2 Wege….entweder wie in Bremen Hamburg…Miris…oder direkt nen moslemischen Deütschstäät.

    Anyway…ich persönlich glaube das England….obwohl sie 110 Schariacourts haben….in 20 Jahren die letzte Festung gegen Europa ist…das dann muslemisch ist….ok oder 30 jahre…aber es wird so kommen….wir zahlen doch jetzt schon die türkenmütter und brüder und schwestern…von eine der in deutschland ist…

    Es ist traurig….eine Nation die über 1500 Jahregewachsen ist..wird von debilen, gottesfürchtigen Jüngern überrant….nicht im Krieg….in 10 Jahren….wirst du einem moslemischen kfz-Sachbearbeiter, einem Hartz4 sachbearbeiter, einem moslemischen polizist usw gegenüberstehen…

    Tut mir leid…ich habe auch gedacht wir könnten noch was machen….ich sage…lassst uns konzentrieren….ambesten in england…

    Das wird mir keiner glauben…aber ich speicher mir den Text….und werde den euch in 5 Jahren noch mal vorstellen….wenn wir das denn noch dürfen….

  25. Super Video! Das Beispiel mit den Japanern – und die waren ein übles arrogantes Kriegsvolk – hat er sehr gut erkannt und dargestellt.

    Ich sehe auch hier wieder dass wir uns hüten sollten zu pauschalisieren.

  26. Es gibt selten Autoren, die komplexe Probleme auf eigentlich banale Ursachen zurückführen können.

    Araber hin oder her. Dieser Mann beeindruckt mich zutiefst.

    Negativ muß man allerdings anmerken, daß er einge der Kommenatoren hier intellektuell überfordert.

  27. Der Mensch ist ein Individuum mit einem ihm innewohnenden Wert?

    Gut erkannt. Dieres ganz spezielle Wert wird als Würde bezeichnet. Gut auch, diesen Artikel hier zu veröffentlichen. Nicht nur für unsere Forumseigenen Steinbeisser ein Gewinn, sondern besonders auch für den einen oder anderen Mitleser aus der Anatolien Fraktion, oder gar der Grünen.

    Wir haben hier das Pech, uns mit Kulturbereicherung rumschlagen zu müssen, für die man sich in Istanbul schämt. In der arabischen Welt gibt es Weise Denker und grosse Politiker. Einen davon hat man heute ausgebootet. Unter Mithilfe des Westens ironischerweise, ganz vorne dabei die Muslimbrüder Merkel und Westerwelle, und dieser Obama.

    Das Gefälle zwischen dem Westen und dem Orient hat sich längst egalisiert, wir wollen es nur noch nicht wahrhaben, weil bei uns die Versorgung mit Grundnahrungsmitteln noch funktioniert.

  28. Solche arten von Muslime sind einfach zu unterstützen. Soviel lob für die west. Kultur kriegt man nicht mal von europäischen Linken zu hören.

  29. Ich meine auch, das ist keine „taqquia“.

    Dass alle islamisch geprägten Staaten völlig erfolglos sind ohne Erdölverkauf, das kann jeder Depp erkennen.
    Und Halb-Industriestaaten wie Ägypten sind das nur, weil die Industriestaaten billige Arbeitskraft brauchen.

    Immerhin ist aber Eines auch klar:
    Die Industriestaaten sind zwar erfolgreicher, lebenswerter, freier usw.,
    aber auch hier wissen nur sehr Wenige, warum.

    (Es ist unsere Emergente Ordnung, aber das sagte ich ja schon öfters, ich will nicht langweilen.)

    Wir müssen aufpassen, dass nicht gerade die, die es nicht haben es sind, die erkennen, was uns besonders macht, was auch hierzulande die große Veränderung bewirkte,
    und zwar bald – ehe wir es wieder verlieren.

    Das zu erkennen, das traue ich aber eher Anderen zu, als ausgerechnet den saturierten Arabern in SA. Ein paar Intellektuelle reichen da nicht.
    Es sind ja auch andere frühere Entwicklungsstaaten groß im Kommen.

  30. #5 beaniberni (11. Feb 2011 22:36)
    Er sieht keinen Widerspruch zwischen „muslimisch“ und „liberal“.
    .
    Ob der eine geraucht hat???

    Der Beitrag hat einen solch dummen Kommentar nicht verdient und beanibraini würde als nick wohl besser passen !!!

  31. Interessant das mal so zu sehen. Eine akkurate Analyse von dem Herrn. Wenn die Saudis ihn mal rausschmeißen, wäre er mir hier willkommen.

  32. Wow! Ein einsamer Rufer in der Wüste von Gnaden des saudischen Königs. Das macht Mut und Hoffnung auf die nächsten 500 Jahre Islam. Aber was machen wir inzwischen?

  33. -> „Der Mensch ist ein Individuum mit einem ihm innewohnenden Wert. <-

    Meint er jetzt den Menschen nach unserem Verständnis, oder nach der islamischen Definiton ❓

  34. …alllein das Loben von Israel dürfte Ihm wohl den Kopf kosten. Ich wünsche dem Herrn nur das Beste, er hat mich sehr überrascht und positiv eingenommen. Nur glaube ich nicht das ein vernünftiger Rufer in einer Herde von 1 Mrd. Steinzeitmenschen was bewirken kann!

  35. „Sie selbst habe aber mit den Tätlichkeiten begonnen. Ihre früheren Knochenbrüche seien auf Stürze zurückzuführen, so die Frau.“
    Hat sie Gewissensbisse bekommen?

  36. Der Mann läßt hoffen.

    Es wäre für Leute wie Claudia Roth lehrreich ihm Gehör zu schenken.

    Bin mal gespannt was in Ägypten raus kommt. Demokratie und Menschenrechte, oder Islamische „Beglückung“.

  37. Solche Leute wie Ibrahim al-Buleihi braucht man für einen Neuanfang. Der Mann könnte überall in der westlichen Welt akzeptiert und gehört werden. Er muß aber im eigenen Lager gehört UND akzeptiert werden.

    So lange es aber die von Ihm benannten Defizite unter den Muslimen gibt und der Koran die Basis für die Beschränktheit ist, ist die Welt in höchster Gefahr und eine schwere Auseinandersetzung nicht mehr ausgeschlossen. Diese wird dann kommen. Daran kann keine Regierung was ändern.

  38. Hallo liebe PI-Gemeinde.
    Schreibe heute das erste mal hier und hab eine Frage:
    Warum kann ich meinen Kommentar nur lesen wenn ich angemeldet bin?
    Mach ich da irgendetwas falsch?
    Danke im Voraus.

  39. #46 Hoffmann v. Fallersleben:
    >>Der Mann [Ibrahim al-Buleihi] könnte überall in der westlichen Welt akzeptiert und gehört werden.<<

    Das würde vielen Leuten à la C. Roth oder Todenhöfer allerdings schlicht die Geschäftsgrundlage entziehen; denn während Ibrahim al-Buleihi ununterbrochen den Westen lobt und als das Vorbild ansieht und preist, ist die 68iger-Kamarilla hauptsächlich damit beschäftigt, jeden erdenklichen Dreck gegen das Abendland zu schleudern und für alles Unbill auf Erden den Westen, den Kolonialismus und die pitterpösen westliche Marktwirtschaft verantwortlich zu machen.
    Schon aus diesem Grund wird Ibrahim al-Buleihi sicherlich in der weitestgehend links-grün kontrollierten Presse keinerlei Beachtung finden. Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass z.B. die FAZ oder Fox News sich mal mit diesem Herren auseinandersetzen; dann ist er allerdings für dem Mainstream endgültig zum Paria gebrannt.
    .
    Interessant finde ich in diesem Falle auch mal wieder die schizophrene Doppelpolitik der Saudis. Salafismus und Kopfabhacken auf der einen Seite und al-Buleihi als Regierungsberater und hoher politischer Beamter auf der anderen. Weiß da eigentlich die rechte Hand, was die linke tut?
    .
    Besonders köstlich finde ich den offensichtlich völlig verwirrten Interviewer im obigen Video. 😆

  40. Quatsch!

    Entweder Islam ODER Freiheit, Liberalität, Demokratie, Gleichberechtigung.

    Entweder Feuer ODER Wasser.

  41. Er hat Recht! Vorallem dass der Osten mit seiner Eroberungsmentalität eine Belastung für den Rest der Welt darstellt! Wahnsinn, so etwas aus dem Mund eines Moslems!

  42. Das ist für die isalmische Welt nichts Neues!
    Seit 1990 gibt es die Indonesian Association of Muslims Intellectuals (ICMI), unter Suharto, Habibie und Imaduddin mit dem Ziel, bis 2020 die Rückständigkeit zu überwinden, um eine Industrienation zu werden. Dabei wird der religiös gesteuerte Mensch im Mittelpunkt des Interesses sein, auch Humanressource genannt, der geschult wird in Kursen, sogenannte Mental-Training- Kurse. Diese werden auch in Deutschland angeboten unter Imad Uddin

  43. Es hat immer wieder Versuche gegeben, den Islam zu reformieren.Vor allem durch den Einfluß der Kolonialmächte. Immer wieder sind diese Reformversuche gescheitert.Das liegt daran, daß man den Islam nicht interpretieren kann, weil er das ungeschaffene Wort Allahs ist und somit nicht ausgelegt werden kann.Auch wird Mohammed als perfekter Mensch verehrt.Und auf die Überlieferungen seiner Taten und Worte sind viele Dinge zurückzuführen, die in der islamischen Welt vor sich gehen und uns immer wieder mit Entsetzen erfüllen.(Kinderheirat, Steinigungen usw.)Die Moslems müßten also anfangen, Mohammed kritisch zu sehen.Angesichts dessen, daß die Moslem aber schon wegen ein paar harmloser Mohammedkarikaturen die halbe Welt in Brand setzen, ist dies sehr unwahrscheinlich.

    Der ehemalige stellvertretende Chefredakteur des „Corriere della Sera“, Magdi Allam, war vor seinem Übertritt zum Christentum ein Moslem, der versuchte, seine Religion zu reformieren. Er mußte daraufhin vor korantreu lebenden Moslems (für gutmenschliche Mitleser: Radikale Islamisten) von der Polizei beschützt werden. Langsam,langsam sah er das Scheitern seiner Bemühungen und brach mit seiner Religion.
    Sein Gegenstück in Deutschland ist Bassam Tibi, der für einen „Euro Islam“ kämpft. Für mich ist er zwar einen der wenigen wirklich moderaten Moslems, aber seine Bemühungen den Islam zu reformieren,werden leider keinen Erfolg haben.

  44. „daß die Lösung der arabischen Tragödie innerhalb des Systems zu finden sei.“

    Anders kann kein Muslim argumentieren, ohne der bid’a, der Ketzerei, bezichtigt zu werden und damit sein Leben zu gefährden.

  45. Betreffend der heutigen Situation der Araber und Muslime sagt er: „Ich glaube, es ist eine sehr schlechte Situation. Der Grund dafür ist die abgeschlossene Kultur, ihre Unfähigkeit, moderne Zivilisation zu absorbieren und sich ihrer eigenen Unzulänglichkeiten sowie der Verdienste anderer Kulturen bewusst zu sein.“

    Und hier haben wir ein Beispiel für das was ich oben angedeutet habe.Wenn nach moslemishen Vorstellungen, die Umma die beste aller Gemeinschaften ist, wird man von Selbstkritik nicht viel hören wollen. Und Kritik von Ungläubigen erst recht nicht.Schließlich sind diese ja Menschen zweiter Klasse.

    Viele, wenn nicht sogar die meisten Probleme, die islamische Staaten haben, lassen sich auf den Koran, das Leben und die Taten Mohammeds zurückführen.

  46. Wenn der König von Saudi Arabien ihm nicht den Rücken frei hält, sehen wir hier bald ein ähnliches Video wie das aus Indonesien, nur mit Ibrahim al-Buleihi in der Hauptrolle am Boden liegend.

  47. „Bis zu diesem Tage sind wir eine Belastung für den Westen“
    Ein sehr einsichtiger Mann. Der Islam und seine Kultur muss endlich anfangen, innovativ zu werden und Wohlstand und Lebensqualität in der Welt zu heben, statt zu schaden und zu belasten.

  48. #7 unverified__5m69km02 (11. Feb 2011 22:37)

    Taqqia de Luxe. Alle Welt soll glauben, es ginge doch irgendwie, irgendwo und irgendwann mit dem Islam. Selbstkritik — auch ein Mosaik auf dem Weg zur Weltherrschaft.

    Ne, ne, Ibrahim. Icke hör´ Dir trappsen….

    Nix Taqiya! Taqiya betreibt man in westlichen Medien, nicht gegenüber Moslems. Was für einen Sinn hätte das denn bitte? Meinen Sie wirklich, dieser islamische Gelehrte sagte dies nur in der Hoffnung, dass dieses Interview seinen Weg auf PI finden würde?
    Mal abgesehen davon gibt es keine Selbstkritik in der islamischen Kultur, auch nicht in Taqiya-Form. Niemals würde ein stolzer Moslem über die Lippen bekommen, die westliche Kultur wäre seiner eigenen Kultur überlegen. Er würde vieleicht von „gegenseitigem Respekt“ und „von einander Lernen“ reden, um zu suggerieren, dass beide Kulturen zumindest gleichwertig sind!

  49. Ein mutiger Mann, ohne Zweifel. Leider ist seine hehre Absicht aus folgenden Gründen…

    Er sieht keinen Widerspruch zwischen „muslimisch“ und „liberal“. „Ich bin zuerst Muslim und zweitens liberal. Ich bin betreffend Prinzipien ein Muslim, und im handeln ein Liberaler. Ich glaube, dass der Islam nur dann erfolgreich sein kann, wenn durch seine Handlungen und Mechanismen die Anwendung von Gerechtigkeit unter die Menschen gebracht werden kann.“

    zum Scheitern verurteilt. Denselben Ansatz verfolgen bereits die Kairoer so genannte „Erklärung der Menschenrechte“, die dieselben bekanntlich der Scharia nachgeordnet ansiedelt und sie damit islamischem Diktat unterwirft, somit relativiert und damit wieder zunichte macht. Eine „Quadratur des Kreises“ ist nun mal nicht möglich.

    Der Ansatz einer kritischen Selbstreflexion ist jedoch vorhanden, und das ist aller Ehren wert. Insofern verdient der Mann Unterstützung. Den Kulturrelativisten nicht nur unseres Landes, die damit zu extremistischen Haßgegnern der eigenen Kultur geworden sind, wird damit der Boden entzogen. Leider werden solche Dinge totgeschwiegen werden wie alles andere, was deren krudes Weltbild erschüttern könnte, auch.

  50. Bevor ich dieses Interview gesehen hatte, dachte ich, dass es sich hier nur um geschickte Taqiyya handeln kann. Nun, da ich es gesehen habe, bin ich wirklich positiv überrascht.
    Ein Name, den man sich merken musss. Angemerkt sei allerdings, dass er dieses Interview bereits am 26.2.2010 führte. Lebt er noch?

  51. Ich werde aber mein Mißtrauen trotzdem nicht los. Was kann so ein Mann in der islamischen Welt nachhaltig bewirken? Wahrscheinlich nichts. Es kann sein, daß er nur als Troianer benutzt wird und anschließend einen Kopf kürzer gemacht wird.
    Wie wohl, ich höre die Worte, aber ich will Taten sehen.

  52. Wen juckt es eigentlich, ob ein einzelner Musel bemerkt, was eigentlich Sache ist?

    Ging hier tatsächlich jemand davon aus, dass die zu 100% alle verblödet sind?

    90% Sind verblödet, die anderen 10% nutzen das eben-war bei uns auch schon so…

  53. #66 HandtuchkopfOnIce

    Ich halte den durchblickenden oder skeptischen Prozentsatz noch für höher, aber diese Leute halten doch meistens die Klappe, geschweige denn, dass sie Sendezeit bekommen. Es ist schon eine Ausnahme, oder etwa nicht?

  54. Wie soll das gehen?Keine Bill of Rights,keine leyes nuevas,kein Sachsenspiegel,kein Menschensohn,keine Arbeitsethik(kein Benedikt,kein Calvin),Kein Vater-Sohn und Heiliger Geist,Noch nicht mal „Stadtluft macht frei“.Ohne die „geoffenbarte Religion“(Hegel) ist da keine Entwicklung.

  55. Herr Al-Buleihi spricht mit den Worten der frueharabischen und z.T. auch fruehislamischen Philosophen, gemischt mit Terminologie der modernen westlichen Philosophie. Dass es in der arabische/muslimischen Welt uebel aussieht, sieht mittlerweile wohl jeder Blinde. Und dass Herrn Al-Buleihi dies nicht gefaellt, glaube ich ihm gern. Und dass sich da etwas veraendern muss, wenn die muslimische Welt nicht zugrunde gehen moechte, scheint mir auch klar. Ich sehe nur nicht was dies mit dem islamischen Verstaendnis gegenueber den Unglaeubigen zu tun hat. Ich habe mir den Text durchgelesen und den Videoclip reingezogen, aber ich sehe nicht, dass da irgendein Ausdruck des Bedauerns drin steckt, und zwar darueber, dass seine Religion Anderglaeubige als minderwertig ansieht. Er bedauert doch lediglich, dass die muslimische Welt es versaeumt hat, die Errungenschaften anderer fuer sich selbst zu nutzen. Die reine Benutzung von Termini wie „Individuum“ kann kaum auch nur ein Indiz dafuer sein, dass er da auch nicht-Muslime eingezieht. Und wenn er Begriffe wie er „Kultur“ benutzt, dann sehe ich dies nicht automatisch als Aussage, dass er die unterschiedlichen Kulturen als gleichwertig ansieht. Er sagt ja lediglich, dass und warum die Welt der Unglaeubigen so erfolgreich ist. Von religioeser oder irgendeiner Art von Gleichwertigkeit mit den Muslime sehe ich da nichts. Und daher stellt sich fuer mich auch nicht die Frage ob dies nun Taqiyya war oder nicht. Ein Moslem hat mit einem anderen Moslem gesprochen. Da ist doch voellig klar, dass es Muslims auf der einen Seite und nicht-Moslems auf der anderen Seite sind.

  56. #69 Vincent

    Also ich finde Sie sehen das ein wenig zu negativ, wenn ein Araber die Araber auffordert die Errungenschaften des Westens, wo er ja eindeutig vom Individualismus und der Freiheit spricht, zu übernehmen, dann beinhaltet dies wohl auch die Akzeptanz der Freiheit von nicht-Muslimen.

    Es ist ja nun auch nicht so, daß hier irgendjemand sagt, hurra der Islam ist gerettet. Das ist ein Mann und sein Einfluß dürfte auch begrenzt sein.

  57. Der Scheich hat vollkommen recht. Eine wichtige Erkenntnis, die den Fortschritt begründet und selbsttragend macht, hat er aber nicht erwähnt. Es muss nicht nur das Joch der schrecklichen politischen Regime abgeschüttelt werden, sonder zuerst und vor allem die Religion. Erst wenn eine Mehrheit der Muslime Heiden werden, wird der Fortschritt sich auch in islam. Ländern ausbreiten. Heute, mit aktuellen den Revolutionen, stehen die Chancen dazu besser denn je.

  58. # 70 Stresemann
    „…..wo er ja eindeutig vom Individualismus und der Freiheit spricht, zu übernehmen, dann beinhaltet dies wohl auch die Akzeptanz der Freiheit von nicht-Muslimen….

    Genau da sehe ich einen der springenden Punkte, naemlich dass die „Aktzeptanz von Freiheit von anderen“ kein Synonym fuer „Gleichwertigkeit“ ist.

  59. Der Mann ist schon sogut wie Tod; der findet
    gatantiert keine Versicherung die Ihn ver –
    sichert.

  60. Zitat…#64 Pazifaust (12. Feb 2011 16:17) Bevor ich dieses Interview gesehen hatte, dachte ich, dass es sich hier nur um geschickte Taqiyya handeln kann. Nun, da ich es gesehen habe, bin ich wirklich positiv überrascht.
    Ein Name, den man sich merken musss. Angemerkt sei allerdings, dass er dieses Interview bereits am 26.2.2010 führte. Lebt er noch?

    ______________________________________________

    Falls ja ist es fast ein Wunder!

  61. Eine Gesellschaft, die unterschwellig das Konzept voranbrachte ihre „Leben“ danach zu strukturieren wie eine Räuberhorde unter Führung einer Machtperson „lebt“, stößt zwangsläufig an die Grenzen dieses Konzepts.

    Während in manchen Kreisen noch immer die Verachtung des Lebens regiert, die ein Räuberführer für seine grobschlächtigen Bandemitglieder hegte, wo Unterwürfigkeit als „Überlebenswichtig“ erachtet wurde, weil Auflehnung mit dem Tod bestraft worden ist, dort kreisen über diesen Ängsten immer noch die ins Autoagressive Sinkenden um Fragen, wie „Wer „tötet“(mordet) als Nächster für Allah“, „Welchem Imam gelingt als Nächstem für Allah einen Selbstmordattentäter zu motivieren“, „Welcher Mutter gelingt „“Märtyrer““ hervorzubringen“,…..

    Wertschätzung des Lebens beginnt mit der Erkenntnis die Entwicklung wirklich gutwilliger Einzelner nicht beeinträchtigen zu wollen ….. und findet ihren Höhepunkt wirklich in der Opferung des eigenen Lebens um diese Entwicklungen der Freunde zu fördern.

    Dafür muß – normalerweise – nicht physisch gestorben werden.

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