Das erzbischöfliche Ordinariat in Köln unterhält eine Medienzentrale mit umfangreichen Film- und Material-Angeboten, das sich vor allem an Religionslehrer und Mitarbeiter in den Pfarrgemeinden wendet und auch im Internet präsent ist. DVDs, CDs und sonstige Materialien können von Interessierten ausgeliehen werden. Katholische Religionslehrer erhalten regelmäßige „Impulse“-Hefte und weitere Unterlagen zur Unterrichtsvorbereitung.

(Von Felizitas Küble, Leiterin des kath. KOMM-MIT-Jugendverlags in Münster)

So weit, so gut, müsste man meinen. Diese bischöfliche Dienststelle betreibt allerdings – z. T. mit ideologischer Verbissenheit – vielfach das Geschäft der Gegenseite. All dies auf Kosten des Kirchensteuerzahlers: ein innerkirchlicher Skandal also!

Hierzu einige Beispiele:

Die Film-Angebote zum Thema „Gottesbilder“ werden vom Redakteur dieser Medienzentrale (Matthias Ganter) folgendermaßen eingeleitet:

Seit Jahrtausenden machen sich Menschen Gedanken über Gott. Trotzdem stehen wir immer noch – mal staunend, mal verunsichert – einem Geheimnis gegenüber. Es gab gerade im christlichen Abendland Versuche, Gott in eindeutige Begriffe zu zwingen – mit der Nebenwirkung, dass mit der Unverfügbarkeit Gottes auch die Freiheit und Würde des Menschen missachtet wurden: begriffliche Eindeutigkeit, klare Abgrenzung von Gut und Böse, führten oft zur Verengung des Blicks bis zur Intoleranz und offenen Gewalt gegen alles vermeintlich andere.

Ob mit dem sog. „Versuch, Gott in eindeutige Begriffe zu zwingen“, die christlichen Glaubenslehren über Gott angesprochen sind? Was ist mit der hier verurteilten „begrifflichen Eindeutigkeit“ und der „klaren Abgrenzung von Gut und Böse“ genau gemeint? Etwa die Zehn Gebote und die sittlichen Ideale des Christseins?

Zu den merkwürdigen Texten passen eine Reihe entsprechender Film-Tipps. So bietet die Medienzentrale z.B. folgende DVDs zum Verleih an:

JESUS VON MONTREAL

In diesem 1989 entstandenen Kinofilm geht es laut Kölner Medienstelle um eine „provokante Neuinterpretation eines Passionsspiels“, das – so wörtlich – „beim Publikum Begeisterung auslöst“, hingegen „bei der Amtskirche auf Ablehnung stößt“.

Zum Inhalt: Auf Wunsch eines katholischen Geistlichen wird ein Laienschauspieler mit der Zusammenstellung einer Schauspieltruppe beauftragt, die das Leben und Sterben Christi aufführen soll. Im Laufe der Inszenierung identifizieren sich einige Darsteller immer stärker mit dem, was sie aufführen. Doch der auftraggebende Pater lehnt das Schauspiel zunehmend ab.

Weiter heißt es in der Filmbesprechung:

Der Film entwickelt eine subjektive und vielschichtige Auseinandersetzung mit dem Jesus der Evangelien und entwirft eine pointierte Gesellschafts- und Kirchenkritik.

Die bischöfliche Amtsstube beschränkt sich bei diesem Film nicht auf den Verleih der DVD, sondern schreibt überdies:

Die DVD enthält umfangreiches didaktisches Zusatzmaterial auf CD-ROM-Ebene.

Worin besteht nun die „Gesellschafts- und Kirchenkritik“ dieses ungewöhnlichen „Jesusfilms“? – Des Rätsels Lösung: Christus wird als unehelicher Sohn eines römischen Soldaten namens Pantera vorgestellt und heißt Jesus ben (Sohn des) Pantera.

Somit wird eine alte Lügenstory neu aufgewärmt. Zugleich feiert der „Arier-Jesus“ der Nazizeit fröhliche Urständ: Damals leugnete man die jüdische Herkunft Christi, weshalb ihm ein „arischer“ Römer, möglichst noch ein „rassereiner“ Germane im römischen Heer als biologischen Vater angedichtet wurde.

Zur „Kirchenkritik“ dieses „Passionsfilms“, der Christus lästert und die Madonna schmäht, gehört wohl auch der süffisante Umstand, dass der als „rechtgläubig“ auftretende Priester mit einer intimen Geliebten verbandelt ist; so wird der „Kirchenvertreter“ auch persönlich als unglaubwürdig präsentiert.

Nun ist man seitens der Filmwelt mitunter durchaus Kummer gewohnt – doch weshalb wird ein solch ebenso absurder wie antichristlicher Film von einer bischöflichen Stelle beworben?

PLÄDOYER für den DARWINISMUS

Zum Thema „Welterklärung/Schöpfung“ präsentiert Redakteur M. Ganter ebenfalls seine Erleuchtungen:

Gerade im laufenden Darwinjahr bietet sich die Beschäftigung mit der sich ausbreitenden kreationistischen Schöpfungsvorstellung an, die naturwissen-schaftliche Erkenntnisse der letzten Jahrhunderte, vor allem natürlich die Evolutionstheorie, als blasphemisch zurückweist. Die durchaus fragile gegenseitige Anerkennung von Naturwissenschaft und Theologie soll darin durch eine „wörtliche“ Auslegung der biblischen Schöpfungsgeschichte ersetzt werden.

In Wahrheit ist die Kritik am Darwinismus viel breiter gespannt und umfaßt nicht allein Anhänger „kreationistischer“ Bibelgläubigkeit, die eine Schöpfung durch Gott genau entlang der Genesis (1. Buch Mose) vertreten.

Die Denkrichtung des „Intelligent Design“ (ID), die nicht unbedingt von einem persönlichen „Schöpfergott“ spricht, aber von einer „intelligenten Ursache“ bzw. einem bewußten „Plan“ hinter der Weltentstehung ausgeht, findet immer mehr Anhänger, auch unter nichtchristlichen Naturforschern.

Dieses abstrakte Theoriegebäude wird von fanatischen Vordenkern der Evolutionstheorie allerdings ähnlich scharf bekämpft wie der sog. „Kreationismus“ aus dem christlich-evangelikalen Spektrum.

Dass die bischöfliche Amtsstube den „Kreationismus“ derart intolerant attackiert, ist schon verwunderlich genug. Doch wie bewertet man dort das „Intelligent Design“?

Selbst dieser dezente Ansatz wird nicht akzeptiert; er gerät paradoxerweise gar in den Verdacht des „Gotteslästerlichen“. Eine merkwürdige Logik, die uns Herr Ganter hier bietet:

Hier drängt sich allerdings die Frage auf, was blasphemischer ist: aus Beobachtungen der Natur ein neues Bild des Schöpfungsprozesses zu zeichnen oder die Behauptung, Gottes Vernunft mit dem Regelsystem des „Intelligent Design“ durchschauen zu können.

Zudem empfiehlt die Medienzentrale folgenden Film mit dem ironischen Titel:

DER TEUFEL HEISST DARWIN

Diese „Dokumentation“ wird sodann näher vorgestellt:

Die fundamentalistische Bewegung der Kreationisten verteufelt die Evolutionslehre von Charles Darwin und will durchsetzen, dass in den USA in den Schulen das „Intelligent Design“ gelehrt wird.

Hier werden „Kreationisten“ und Vertreter des „Intelligent Design“ undifferenziert in einem Topf verrührt, um das eigene Feindbild zu vereinfachen.

Doch die Kölner Medienstelle weiß Schlimmes zu vermelden:

In Deutschland gibt es zwei Schulen, in denen diese Lehre (Intelligent Design) bereits in Biologie unterrichtet wird. Eine aufrüttelnde Dokumentation.

„Zwei Schulen“ in Deutschland – wenn das kein Anlass für eine „aufrüttelnde“ Dokumentation ist…

Überdies bietet die Medienzentrale einen weiteren „Dokumentarfilm“ an, der ebenfalls vor „christlichen Fundamentalisten“ warnt, die dort mehrfach in Zusammenhang mit islamischen Terroristen gebracht werden:

MIT GOTT GEGEN ALLE

Dieser 2006 in Deutschland entstandene Film von Dirk Laabs passt mit seinen 45 Min. minutengenau in eine Schulstunde. Die Medienstelle fügt hinzu: „Eignung ab 14 Jahren.“

Wörtlich heißt es in Ganters Filmbeschreibung:

Weltweit sind religiöse Fundamentalisten auf dem Vormarsch, ob islamistisch oder christlich-fundamentalistisch. Die christlichen Fundamentalisten (…) sind besessen davon, ihre Ziele gesellschaftlich und politisch durchzusetzen. Plötzlich heißt es wieder, Gott habe die Welt erschaffen, und zwar genau dem biblischen Wortlaut entsprechend. Eine „Gegen-Aufklärung“ wird inszeniert.

Dirk Laabs trifft religiöse Fundamentalisten christlicher und islamischer Couleur in mehreren Ländern – sowie Menschen, die vor dem Einfluss der Fundamentalisten warnen.

Abgesehen davon, dass damit unfaire Stimmungsmache bei Schülern „ab 14 Jahren“ betrieben wird, ist derlei Hetze auch ökumenisch betrachtet reichlich daneben: Hier werden Evangelikale bzw. bibeltreue Protestanten als Zerrbild präsentiert. Entspricht dies dem Geist der vielgerühmten „Geschwisterlichkeit“? Oder gilt die ökumenische Feinfühligkeit etwa ausschließlich den linkslastigen Protestanten?

Man fragt sich überdies, warum im Angebot der Kölner Medienzentrale jener Film fehlt, der in den USA im Jahre 2009 ein Renner war und erfolgreich in den Kinos lief, nämlich die mittlerweile auch auf deutsch erhältliche Dokumentation

EXPELLED

des jüdischen Publizisten Ben Stein. Der genaue Titel des teilweise humorvoll inszenierten Films lautet: „Expelled: No Intelligence Allowed!“ (Ausgegrenzt: Intelligenz streng verboten!).

Der Doku-Streifen berichtet faktenstark darüber, dass weltweit immer mehr Naturwissenschaftler „expelled“ und beruflich ausgegrenzt werden, weil sie sich zur Denkrichtung des „Intelligent Design“ bekennen, wozu neben Christen auch Andersgläubige oder Agnostiker gehören. US-Regisseur Ben Stein lässt freilich die Gegenseite ebenfalls zu Wort kommen, darunter bekannte Vertreter des Atheismus, die er nach dem Ursprung des Lebens und des Universums befragt.

Die zunehmende Bewegung des „Intelligent Design“ bestätigt erneut das bekannte Wort von Werner Heisenberg (1901-1976), dem bekannten deutschen Physiker und Nobelpreisträger:

Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch, doch auf dem Grund des Bechers wartet Gott.

Diese Auffassung vertreten offenbar auch weit über 80 Prozent der US-Amerikaner. Das bekannte Meinungsforschungsinstitut Gallup führte Anfang Dezember 2010 eine Umfrage über die Ansichten der US-Bürger zum Thema „Schöpfung oder Darwinismus“ durch. Das Resultat: 40% der Befragten glauben, dass Gott die Welt genau so erschaffen hat, wie es der Wortlaut der Genesis berichtet – dies entspricht dem „kreationistischen“ Standpunkt.

Weitere 38 % sind überzeugt von einem „planvollen“ Ursprung des Universums durch eine höhere Intelligenz: dies entspricht dem „Intelligent Design“. – 2% der Befragten konnten sich nicht für einen Standpunkt entscheiden. Lediglich 16% der Amerikaner sind Anhänger einer Weltentstehung ohne Gott bzw. ohne „höheres Wesen“.

Dieses Meinungsbild „überm grünen Teich“ müsste in einer bischöflichen Medienstelle normalerweise große Freude auslösen; stattdessen wird diese Denkweise von mehr als 80% der US-Amerikaner in der Kölner Zentrale bissig bekämpft.

Joachim Kardinal Meisner, der Erzbischof von Köln, ist verantwortlich für die Vorgänge in seinem Ordinariat, auch für die „Stabstelle Medien“ und ihr Schreiben und Treiben. Er sollte unverzüglich dafür sorgen, dass seine Medienzentrale ihre unfairen Attacken gegen christliche Positionen oder sonstige zeitgeistkritische Standpunkte einstellt und stattdessen die Grundsätze und Ideale des Glaubens verbreitet.

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34 KOMMENTARE

  1. In Indonesien hat ein Mob von mehr als 1000 muslimischen Fanatikern drei Angehörige einer religiösen Minderheit gelyncht. Die Polizei sah zu.

    Sie trauen sich nur etwas gegen Minderheiten.

    Also seht ihr Deutsche zu, daß ihr keine solche im eignen Land werdet, sonst krachts.

  2. Unschöner Artikel, aber im Rahmen der politisch inkorrekten Meinungsfreiheit leider duldbar.

    Denn der christliche Fundamentalismus, der mit an den Haaren herbeigezogenen „Argumentationen“ („intelligent“ Design, Kreationismus) krampfhaft versucht eine völlig unnötige Hypothese zu stützen ist derzeit nicht zivilisationsbedrohend.

    Übrigens: Der Spruch von Heisenberg ist leider völlig aus dem Zusammenhang gerissen. Genau wie auch Einstein hat ihn die Physik zwar noch tiefer zum „Wunder der Schöpfung“ geführt, nicht jedoch zu naivem Prophetenglauben jedwelcher Richtung. „Gott“ ist hier als Metapher zu verstehen, nicht als Opa Rauschebart.

  3. Noch was: Wer tatsächlich glaubt, dass die Fossilien der Dinosaurier nicht (in etwa) so alt sind wie die Carbonmethode sagt, sondern nur ein paar Tausend Jahre -denn so alt können sie laut Bibel höchstens sein-, und diesen Widerspruch dann noch als gottgewollten Test der Glaubensstärke verkauft, hat imho nicht mehr alle Tassen im Schrank.

    Denn er will mit allen Mitteln seine eigene Ideologie vor Kritik abschirmen, und verrät damit seinen eigenen Verstand.

    Der Unterschied zum Islam ist hier nur in der Massivität der Wirkung auf die Gesamtgesellschaft zu erkennen.

  4. Schön gesagt, Zivilisationscourage! Dem schließe ich mich an.
    Ein sehr unsinniger und irrelevanter Artikel. Dennoch: Meinungsfreiheit Ja Bitte!

  5. @#3 Zivilisationscourage

    Sie vermischen da leider etwas.
    Die Carbonmethode, bzw. eigentlich die C14-Methode eignet sich nicht für Fossilien. Sie eignet sich nur für Dinge, die wenige tausend Jahre alt sind.
    Zudem sind Fossilien, insbesondere die von Dinosauriern, auch keine biologischen Überreste (denn nur die sind für die C14-Methode von Wert!), sondern schlichtweg Steine. Allerdings Steine, die aus Sediment bestehen, dass in Aushöhlungen geflossen ist, die ursprünglich von biologischen Überresten ausgefüllt wurden.
    Was da im Museum steht sind keine Dinoknochen, sondern lediglich Steine ein Knochenform. Abdrücke sozusagen. Die Knochen sind vor Millionen von Jahren zu Staub zerfallen.
    Fossilien werden gemeinhin über die Gesteinsschichten, in denen sie gefunden werden datiert.

  6. Na dann einen kleine Artikel/ Einblick den ich auf PI nie veröffentlichen werde, wegen zu geringem Respekt (Teil 1 von 6):

    Begegnung und Dialog mit Muslimen!

    Referat Dialog und Verkündigung im Erzbistum Köln, Katholisches Bildungswerk Köln in Kooperation mit dem Katholikenausschuss Köln
    Veranstaltung in 6 Teilen.

    Teil 1: Basiswissen muslimischer Glaube (Menschenbild, Gottesbild, 5 Säulen)
    und islamische Kultur und Feste – Referentin: Edith Schlesinger

    Ein kurzes Vorwort:

    Es wird mir nicht gelingen und es ist auch nicht meine Absicht das Referat, der sehr gut vorbereiteten Referentin Frau Edith Schlesinger wiederzugeben, sondern vielmehr nur einen kurzen Eindruck bzw. Einblick aufzuzeigen auf welche Art und Weise die katholische Kirche sich Begegnung und Dialog mit Muslimen vorstellt und von Katholiken wünscht. Trotz fundierten Wissens der Referentin, die stets kompetent, wenn es der allgemeinen Zielvorgabe entsprach auf Zwischenfragen einging, blieben für mich am Ende bedrückende Fragen offen.

    Zu den Teilnehmern:

    Insgesamt haben sich 20 Personen, verschiedenen Alters (25-75) eingefunden. Fast die gleiche Anzahl von Männern und Frauen und der zu Beginn stattfindenden Fragerunde konnte man entnehmen, das alle einen mehr oder weniger tiefe Verbundenheit zum Christentum besitzen, zum Teil in ehrenamtlicher Kirchenarbeit eingebunden sind und dass das Wissen über den Islam gering, bestenfalls Medien basierend ist und die aller meisten bisher so gut wie keine zumindest bekundeten Berührungspunkte mit dem Islam bzw. Muslime hatten, zwar zum Teil kritisch, doch vorwiegend offen in die Veranstaltung hinein gegangen sind.

    Nun endlich zum Referat:

    Frau Edith Schlesinger führte zu Beginn aus, dass die Veranstaltungsreihe „Begegnung und Dialog mit Muslimen“ aus dem katholischen Glaubensverständnis heraus geführt wird und es hierbei nicht um Integration geht, sondern um Begegnung und Verständnis! Wenn es den Nebeneffekt der Integration hat, ist dies zu begrüßen!

    Am Anfang fand eine allgemeine Begriffsdefinition statt, z.B. Islam bedeutet Dienen, steht für „Alles Gott zu dienen“ (pers. Anm. somit nicht für Unterwerfung oder Frieden! Und erinnerte an: „Alles Gott zu ehren“). Es blieb offen, ob der Islam nur eine Religion oder auch eine Ideologie sei, die Referentin erläuterte, dass der Islam nicht nur Spirituell zu verstehen ist, sondern auch die täglichen Dinge des Lebens regelt! Danach gab es einen kurzen aber in der Zeit sehr umfassenden Abriss über Schiiten und Sunniten, Shia und Sunna der 12er Schia, 7er Schia, Imame, Wahhabiten, Tariqa, Sufi, Aleviten, Ahmadyya etc.

    Inhaltlich sehr gut, doch das Ziel klar deutlich formulierend: Es gibt nicht den einen Muslim! Alle sind untereinander uneinig und somit gibt es auch nicht „Den Islam“! Ein Teilnehmer meinte verstehend: Ähnlich wie bei den Christen…

    Es gibt nur einen Gott! Aber ist der Gleiche auch der Selbe?

    Aus katholischer Sicht (Lehramtsmeinung) ist es der gleiche Gott, Muslime haben nur eine andere bzw. falsche Auslegung. Die Religionen unterscheiden sich lediglich in ihren Konzepten.
    Kritische Zitatensammlungen aus dem Koran sind nicht sinnvoll, da jeder das Passende für sich finden könnte und dass der Koran sowieso nur auf arabisch gültig ist, es gibt keine gültige Übersetzung. Die arabische Sprache im siebten Jahrhundert ist nicht mit der heutigen Sprache gleich. Mein Hinweis auf Mekannische und Medinensische Suren wurde übersprungen.
    Das nicht wirklich im Koran zum Töten von Christen aufgerufen wird, wurde durch die falsch verstandene Trinitätslehre von Muslimen aber auch von Christen erklärt! Hinweis darauf, das die meisten Muslime es aber wohl doch als eine Verehrung von drei Göttern verstehen, wurde negiert mit: Es gibt nicht den Muslim (siehe oben) und sie müssen sich mit den Intellektuellen Muslimen unterhalten.
    Es wurde zwar auch der Unterschied benannt, dass die Bibel ein „Ausfluss“ des Wortes Gottes ist, sprich nicht von Gott diktiert wurde und dass der Koran für Muslime als Gotteswort verbindlich ist, hierbei wurde besonders betont das Muslime, Juden und Christen in der Tradition des gleichen Gottes stehen.

    Am Schluss noch ein paar sinngemäße Zitate:

    – Man muss eigentlich Christen mit dem Koran vergleichen und nicht die Bibel mit dem Koran.
    – Aus islamischer Perspektive sind wir Christen im besten Fall mindere Moslems.
    – Auch die Kolonialisierung hat einen Absturz der Intellektuellen im Islam und somit den Bildungsniedergang verursacht.
    – Den Islam, den Moslem, das gibt es nicht
    – Ein Buch kann keine Widerworte geben

    Auf die Aspekte 5 Säulen, islamische Kultur und Feste konnte wegen Zeitmangels nicht mehr eingegangen werden.

    Persönliches Fazit:

    Darauf möchte ich derzeit lieber verzichten! Ich warte besser erst die folgenden fünf Termine ab. Schlimmer kann es für mich eh nicht mehr werden!

    _________________________

    Nach Abschluss des Erlebten wurde ich nicht enttäuscht oder bestätigt wie man es auch sehen mag…

    http://www.erzbistum-koeln.de/bildungswerk/koeln/bildungswerk_im_domforum/glaube_spiritualitaet_religion/begegnung_dialog_muslime.html

  7. „Der erste Schluck aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch, doch auf dem Grund des Bechers wartet Gott“ sagte Heisenberg.

    Auch Carl Friedrich von Weizsäcker äußerte sich einmal so. Und viele andere ähnlichen Formats, ähnlicher Kompetenz und ähnlicher Autorität.

    Damit ist eine vernünftige Position bezogen, die Seine Kölner Eminenz eifrig pflegen sollte.

    Und er sollte nicht davor zurückschrecken, relativistischen Träumern und unverbesserlichen Sozialromantikern auf die Finger zu klopfen. Vielleicht wäre hier und da auch eine Kopfnuß wünschenswert, Prügel haben die Welt historisch betrachtet des öfteren besser und schöner gemacht.

    Ich glaube mal, Benedikt schläft nicht und sorgt sich um seine Kölner Herde. Und wäre er noch jünger und ungestümer, würde er womöglich ab und an den Kölner Hirten bei den „Ohrwaschln“ nehmen….

    http://gloria.tv/?media=91612

    http://www.vatican.va/gpII/documents/homily-pro-eligendo-pontifice_20050418_ge.html

  8. #5 digestif (08. Feb 2011 01:22)

    Danke für die Korrektur, was die Grenzen der C14-Methode angeht haben Sie völlig recht.

    Inhaltlich spielt dies allerdings keine Rolle. Es geht schlicht darum dass wissenschaftliche Methoden das Alter der Fossilien wesentlich höher bestimmen als dies laut christlichem Fundamentalismus möglich wäre.

    Ein verzweifeltes Festhalten am aus der Bibel herausgelesenen Weltalter („Gott hat die Fossilien extra so gemacht, um Deine Glaubensstärke zu prüfen“ – Du wirst doch wohl nicht zweifel, von wegen Hölle und so) ist ein Zeichen geistiger Umnachtung.

    Darum allein ging es mir.

  9. Ich verstehe nicht, was im Artikel eigentlich kritisiert wird – soll denn die Kirche unkritisch sein? Es ist doch ein Fortschritt, dass sie es scheinbar nicht mehr ist. Ich finde keinen der hier vorgestellten Filme verwerflich und dass über Formen des religiös begründeten Fundamentalismus aufgeklärt wird, ist doch sogar erfreulich positiv. Noch besser, wenn die Kirche selbst sich von diesen Formen falsch verstandener Frömmigkeit klar distanziert! Religion wird leider oft missbraucht, denn es lässt sich fast jeder Unsinn an den Mann/die Frau bringen, wenn man schlicht behauptet, dass es Gottes Wille sei…wer kann da schon das Gegenteil beweisen? So machen sich radikale Elemente unangreifbar, so wie in der Geschichte leider oft geschehen. Auch hier ist eine Klarstellung und Abgrenzung unserer Kirchen, Moscheen und Synagogen lobens- und wünschenswert. Religion ist Privatsache und sollte nicht Grundlage irgeneiner Ideologie sein. Dazu zähle ich auch den Kreationismus und die Kritik an Darwin. Das sind auch Ideologien, die zumal aus logischer Sicht keinen Sinn ergeben – Darwins Erkenntnisse hingegen sind mehr als logisch, sie sind einleuchtend. Warum fällt es uns schwer zu glauben, dass wir eben keine „Krone der Schöpfung“, sondern ein Zufallsprodukt der Evolution sind? Muss es immer einen „Masterplan“ geben? Ich fürchte es gab – und gibt – ihn nicht.

    Und PS: Im „Bibelbelt“ der USA zu leben, dürfte sich für 90% der Anwesenden als äußerst unangenehme und unschöne Erfahrung erweisen. Politisch – oder gar religiös – unkorrekt zu sein, ist dort alles andere als ungefährlich. Toleranz ist leider zu oft ein Fremdwort.

  10. Psalm 53,2 Der Narr spricht in seinem Herzen: »Es gibt keinen Gott!«

    Römer 1,20 Denn Gottes unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit der Schöpfung der Welt ersehen aus seinen Werken, wenn man sie wahrnimmt, sodass sie keine Entschuldigung haben.

    Schalom

  11. zu #10
    so ist es. Auch Psalm 10,3+4 zeigt dies deutlich.
    Man sollte aber nicht die Warnung aus Sprüche 9 vergessen:
    „7 Wer einen Spötter züchtigt, holt sich Beschimpfung, und wer einen Gottlosen bestraft, kriegt sein Teil.
    8 Bestrafe den Spötter nicht! Er haßt dich; bestrafe den Weisen, der wird dich lieben!
    9 Gib dem Weisen, so wird er noch weiser werden; belehre den Gerechten, so wird er noch mehr lernen!
    10 Der Weisheit Anfang ist die Furcht des HERRN, und die Erkenntnis des Heiligen ist Verstand.“

    Es sind leider extrem viele religiös Splittergruppen aus den Christen hervorgegangen, die sicherlich nicht nachvollziehbare Regeln der großen Religionsgemeinschaften missbilligen und ein anderes Verständnis der Bibel entwickelten.
    Ich habe in Amerika die „Amish-People“ und die „Mennoniten“ besucht, die erste Gruppe lebt auch mittelalterlich und abgeschieden, lehnen alles Moderne, motorisierte und elektrische ab, Frauen laufen auch wie in Lumpen mit Kopftuch und den Kinder werden moderne Lebenseinstellungen vorenthalten, die 2. Gruppe ist einiges aufgeklärter, aber immer noch extrem in den Ansichten.
    Dann gibt es dort einen Bundesstaat, wo überwiegend „Mormonen“ (die Heiligen der letzten Tage) leben und doch einen beachtlichen Anteil von „Kreationisten“ die die Tage der Schöpfung als Erdentage abtun, bzw. noch die Umrechnung „1000 Jahre = 1 Tag“ gelten lassen.

    Man muss sich aber mal vergegenwärtigen, dass Gott von „Ewigkeit“ zu „Ewigkeit“ ist und somit selber keinen Gesetzmäßigkeiten, auch nicht der Zeit, unterliegt, sondern die Zeit vielmehr mit erschaffen wurde.
    Ich bin überzeugt, dass die Entwicklung des Universums, der Galaxien, der Sterne im Wesentlichen den Erkenntnissen der Wissenschaftler entspricht (die mit dem Urknall immer noch das mathematische Problem der Singularität haben und daher auch neue Thesen der String-Therorie vorhanden sind)
    und dass diese Erkenntnisse sich absolut mit der Bibel vereinbaren lassen.

  12. In der Genesis geht es nur um die Erschaffung des Menschen (vor 6000 Jahren) und nicht um die Erschaffung der Welt. Es geht um den Geist, der uns vom Tier unterscheidet, die Erkenntnis zwischen Gut und Böse zu unterscheiden.

  13. Ist das nun katholische Selbstzerfleischung oder was?
    Kath. KOMM-MIT-Jugendverlag in Münster redet Medienzentrale des erzbischöflichen Ordinariats in Köln schlecht. Stimmen bei KOMM-MIT die Umsatzzahlen etwa nicht weil man schon die Konkurrenz im eigenen Stall angeht? Und wenn man schon Probleme im eigenen Stall hat, dann wäre es doch angebracht das Intern zu diskutieren bevors in der Öffentlichkeit breitgetreten wird.

  14. #WSD

    Sie sprechen mir aus dem Herzen.
    Das Problem gipfelt darin, daß viele achtenswerte Christen (und ebensolche Nichtchristen), überwiegend etwas ältere Mitmenschen, durch sämtliche sie umgebende Medien – sozusagen SYNCHRON belogen werden.

    Menschen, die neben ihrem Beruf, meist auch noch im Bereich der Familie sich einsetzen: d.h. es bleibt extrem wenig Zeit, sich zu informieren. – Ich weiß, wovon ich spreche.

    Da man selbst eine „eine ehrliche Haut ist“ kommt es einem nicht im Traum in den Sinn, man könnte von a l l e n Medien, dazu noch so perfekt übereinstimmend, belogen werden (oder von so einer „Islam-Expertin“!)

    Haben Sie sich mal mit einer der Zuhörerinnen unterhalten? – Nun, ich fürchte, Sie wird Ihnen nicht glauben k ö n n e n!!

    Nicht weil Sie dumm wäre – sondern weil Sie nicht erkennen kann, daß ihr von den MSM(und von den Kirchen, und und und…) „Tomaten auf die Augen geklebt“ worden sind.

    Und die muß man erst e n t f e r n e n – erst dann kann sie die Wahrheit, z.b.auch über den Islam erkennen.
    Ich spreche der Einfachheit jetzt mal nur von Frauen. Sehr viele Frauen leiden an einem Helfersyndrom – man muß ihnen klarmachen, daß Nachsicht gegenüber einem Gewalttäter med.psych-pathologisch stets zu m e h r Gewalt führt, sehr schön immer wieder zu sehen bei aggressiven Jugendlichen und natürlich dem Lehrbeispiel des Islam.

    Der Durchbruch zur Erkenntnis könnte dann erfolgen, wenn man diesen Frauen die Diskrepanz der Medienberichte und der Nachrichten wie man sie im Internet findet, klar darlegt.<unter die Nase hält!
    z.b.die manipulativ verkürzten Bilder/video der Enterung der Flotilla Marmara: ap hatte die Bilder so ausgewählt,daß man die Waffen der fast-Terroristen nicht sehen konnte, keine Zeile davon, daß diese Leute sogar z.T. schon Testamente dabei hatten, da sie hofften evtl.als Märtyrer zu sterben. Wurde in den Medien nie richtiggestellt – auch der jetzt abgeschlossene Untersuchungsausschuß, der die volle Rehabilitation der IDF ergeben hat, – in den offiziellen Medien kein Sterbenswörtchen.

    DESHALB: Nur wenn wir es endlich schaffen könnten,mehr Mitmenschen, insbesondere ältere Frauen dazu zu bringen, sich zukünftig im Internet zu informieren, hätten wir auch mehr MULTIPLIKATOREN für die Wahrheit<

    Der neue Wilders-Prozess wird hoffentlich richtig Wirbel machen.
    Gruß

  15. Auch der naivste und dümmste Gutmenschen spürt doch ganz in seinem Innerem, dass der Islam alles andere als harmlos, tolerant und gewaltfrei ist. Jeder der nur eine Sekunde über diese Religion nachdenkt muss doch merken, dass diese Religion im Kern eine faschistische gewaltbereite Ideologie ist. Frauen haben weniger Rechte als Männer, nicht-moslemische Menschen stehen dort als Menschen zweiter Klasse unter den Moslems und Atheisten haben nach dem Koran überhaupt kein Lebensrecht. Und tägliche Selbstmordanschläge die ausdrücklich im Namen des Islams durchgeführt werden sprechen doch eine eindeutige Sprache.

    Liebe Gutmenschen! Kann eine als Religion getarnte Ideologie noch rassistischer, noch gewaltverherrlichender, noch faschistischer, noch frauenfeindlicher und noch mörderischer sein als der Islam?

  16. Unsere Gutmenschen behaupten immer wieder gebetsmühlenartig, dass der Islam Frieden bedeutet und die vielen Terroranschläge, die im Namen des Islams durchgeführt werden, nur Einzellfälle sind.

    Ja! 99 Prozent aller Moslems haben noch nie persönlich einen so genannten Ungläubigen ermordet. Ist deshalb der Islam eine friedliche Religion?

    Da möchte ich dagegenhalten, dass 99 Prozent aller Deutschen, die 1933 die Nationalsozialisten gewählt haben niemals einen Juden persönlich vergast haben.

    Kann man jetzt sagen, dass der Nationalsozialismus eine friedliche Ideologie ist?

    Und so wie der Nationalsozialismus nicht Frieden bedeutet, so bedeutet Islam erst recht nicht Frieden!

  17. #7 WahrerSozialDemokrat

    Vielen Dank für den Bericht. Die so genannten Gutmensch_innen sind sich nicht zu schade, alle muselmanischen Argumente, die eine Diskussion auf Augenhöhe ermöglichen könnten, selber zunichte zu machen (altarabische Sprache ist nicht übersetzbar etc. etc.)

    Und die Augenscheinlichkeit der Gewalt und Unbarmherzigkeit im Islam straft sie täglich Lügen.

  18. #7 WahrerSozialDemokrat

    Vielen Dank für den Bericht. Die so genannten Gutmensch_innen sind sich nicht zu schade, alle moslemischen Argumente, die eine Diskussion auf Augenhöhe ermöglichen könnten, selber zunichte zu machen (altarabische Sprache ist nicht übersetzbar etc. etc.)

    Und die Augenscheinlichkeit der Gewalt und Unbarmherzigkeit im Islam straft sie täglich Lügen.

    2. Versuch unter Wortaustausch – 1. Versuch „is awaiting moderation“.

  19. Bei solchen Themen wird deutlich, wie viel politsch korrekte Blogger sich hier tummeln. Soviel Gehässigkeit, wie aus vielen Gegenstimmen heraus spricht – Immer drauf dreschen auf Christen, die das mit Ernst sein möchten! – ist erschreckend!
    Ohne die andere Meinung auch nur mit dem Verstand wahrzunehmen und ohne Sachkenntnis gleich in die Tasten hauen, das ist pc.

  20. Ähhh….ja nee is‘ klar!

    Kann mir mal einer verraten, WO in Leitsätzen von PI steht, dass es christliche Propaganda-Grütze unterstützt?

    PI steht für die Einhaltung der Menschenrechte und des Grundgesetzes…was natürlich Die Meinungsfreiheit und eine tolerante Ausübung der Religionen mit einbezieht, es heißt aber nicht, dass PI nun JEDEN MIST veröffentlicht!

    Die Überschrift: „(…) Geschäft der Gegenseite“ ist vielmehr eine Irreführung der Leser, denn erwarten sie unter diesem Header eventuell doch einen Artikel über evtl. politische oder islamophile Propaganda-Anstalten!

    Sollten hier noch mehr dieser „kreationistischen Selbstmitleids-Artikel“ erscheinen, dann überlege ich mir in Zukunft, WEM ich meine Spenden zukommen lassen!

  21. Ja, das waren noch schöne Zeiten, als wir mit dem „Komm-mit“-Kalender im Gepäck „auf Fahrt“ gingen.

    Heute sind das wohl nur noch Erinnerungen an unwiderruflich vergangene Zeiten. Aber schön waren sie doch, – damals noch ohne Türken in Deutschland.

  22. Ein für mich SEHR erfreulicher Artikel von Felizitas Küble. Ihr Mut als Leiterin des kath. KOMM-MIT-Jugendverlags in Münster ist größer als manch Leser sich das vorstellen kann, denn die innere Struktur der Kirche geht mit kritischen Mitarbeiter-innen nicht zimperlich um…

    TOLL! Auch wenn ich inhaltlich nicht immer zustimme… von dieser Art Artikeln kann PI mehr vertragen!!!

  23. zu #21
    es wäre schon sicher sinnvoll, wenn PI mal eine klare Stellung bringen würde, ob sie Pro-Christlich oder Anti-Christlich ist. Es gibt kein Zwischendrin, wie es kein Zwischendrin für oder gegen Freiheit gibt.
    Manchmal entsteht bei mir der Eindruck, dass bei manchen Kommentatoren die weltweite Christenverfolgung nur als Mittel zum Zweck dienen soll, aber nicht um Anstrengungen zu unternehmen, dies hier bei uns zu verhindern, so nach dem Motto, „Christen, helft uns mal den Islam zurückzudrängen, anschließend seit ihr dann dran“.
    Wer den Islam und das Ticken desselben verstehen will, muss sich mit Religion, Hintergründen und Historie auseinandersetzen.

    Juden, Christen und Muslime gründen auf der biblischen Person „Abraham“. Von dessen Nachfahren Ismael (in der Bibel als Sohn einer Sklavin benannt) stammen die Mu*lime ab. Durch ein „göttliches Wunder“ wurde die gealterte Frau Abrahams wieder fruchtbar und hatte einen Sohn Namens „Isaak“ (Sohn einer Freien), aus dem dann über den Sohn Jakob (Israel) das Volk Israel entstand und über dessen Sohn Juda das Volk insgesamt als jüdisch bezeichnet wurde (was ja eigentlich somit historisch betrachtet nicht ganz korrekt wäre).
    Gott schloß einen Bund mit Abraham, mit Isaak und mit Jakob. Über Juda kam dann Jesus ins dasein und mit ihm die Christen.
    Bereits damals rivalisierten die beiden Brüder Isaak und Ismael, indem Isaak gehänselt und unterdrückt wurde, bis Abraham den Ismael und seine Mutter wegsandte.
    Wer den Koran und erklärende Schriften liest, wird feststellen, dass auf diesem Ausgangspunkt immer noch die Eifersucht und der Hass auf die Juden besteht. Weil Ismael der Ältere war, hätte nach Meinung des Islam ihm das Erstgeburtsrecht und der göttliche Segen zugestanden.
    Gemäß diesen Schriften sagt der Islam aber auch von sich, dass er die Urreligion wäre, die vom Stammesvater aller „Abraham“ ausgeübt worden wäre. Die nachfolgenden Religionen, wie das Gesetz des Moses und das der Christen hätte sich nicht bewährt.
    Ich hatte aber schonmal an anderer Stelle versucht, einem Mu*lim zu erklären, dass gemäß den Aufzeichnungen der Bibel in dieser Urreligion keine Verschleierungen bei den Frauen üblich waren, und Frauen konnten sich durchaus frei bewegen und auch Fremde treffen. Die Sitten waren allerdings wirklich rau und beleidigte und gerächte Ehre gab es zu Hauf, auch unter den Kindern Israels.
    Zu Jesu Zeiten war unter der jüdischen Bevölkerung trotz römischer Besatzung auch noch das Töten wegen Gotteslästerung etc. üblich, weswegen ja auch Jesus schließlich sterben sollte.

  24. All diejenigen, die zu diesem Bericht keinen Kommentar abzugeben bereit waren, wissen wohl sehr genau, was sie tun.

  25. Religion.. Kirche.. ist halt ein schickes Business, mir dem ne Menge Leute ne Menge Geld verdienen.. mit welchen ideologischen schwachsinn sie ihr business auch immer unterfüttern mögen…

    In dem Sinne: Was hat der Papst (und andere religiöse Führer) mit einem Luden gemeinsam?? Beide verdienen gut an der Hörigkeit ihrer Schäfchen! 😉

  26. #26 SokratesII (08. Feb 2011 13:34)

    All diejenigen, die zu diesem Bericht keinen Kommentar abzugeben bereit waren, wissen wohl sehr genau, was sie tun.

    Leider kann man explizit „keinen Kommentar“ schwer von einem bloß nicht geschriebenen unterscheiden.

    Oder doch vielleicht so: „_______________“ 🙂

  27. Mal wieder so ein richtiger Quatschartikel, mit dem PI sich lächerlich macht, und die einschlägigen Kommentatoren zeigen, wes Geistes Kind sie sind.

    Mein Fazit: Nicht hilfreich!

    Evangelikale Propaganda hat mit Freiheit und Menschenrechten überhaupt nichts gemein!

    🙁

  28. Schuld sind die Irrlehren (aus kath Sicht) welche an kath Fakultäten seit nunmehr 40, 50 Jahren verbreitet werden.

    An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.

    Beispielsweise an dem Forderungskatalog der 143 Hochschullehrer – die praktische ein ENDE DER KATH KIRCHE fordern, dafür kämpfen.

    Die „Medienleute“ haben alle mal bei denen studiert – sind geistig (und erst recht geistlich) VERDORBEN BIS INS MARK !

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