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Sonderberichte zur Wahl in Baden-Württemberg

Sonderberichte zur Schicksalswahl in Baden-Württemberg 2011Wohl keine Wahl in diesem Jahr hat ein ähnliches Potential zur „Schicksalswahl“ zu werden, wie die Landtagswahl in Baden-Württemberg am kommenden Sonntag. Baden-Württemberg ist neben Bayern das einzige Bundesland, das seit den 50er-Jahren durchgängig eine von Konservativen geführte Landesregierung hatte. Für den kommenden Sonntag stehen nicht nur die Zeichen auf Wechsel, es könnte darüber hinaus sogar noch zum ersten grünen Ministerpräsidenten kommen. Doch selbst die Alternative eines SPD-Regierungschefs ist für Islamkritiker alles andere als rosig, da es sich bei deren Kandidat um einen bekennenden Türken-Lobbyist handelt.

(Von Thorsten M.)

PI wird in den nächsten Tagen in verschiedenen Einzelberichten über die Zumutungen dieser Wechsel-Perspektiven berichten. Die schwierige Gewissensentscheidung, ob man nun CDU-FDP wählt, oder durch islamkritische Alternativen und Wahlenthaltung letztendlich das linke Lager stärkt, können wir dabei niemandem abnehmen.

Nils Schmid droht mit Schulquoten für Migranten

Der Spitzenkandidat der SPD für die Landtagswahl in Baden-Württemberg ist – wie PI schon berichtete – mit einer türkischen Studentin verheiratet. Entsprechend ist nachfolgender Satz zu den Landsleuten seiner Frau wenig überraschend: „Wir müssen dafür sorgen, dass kein einziges dieser jungen Talente verloren geht. Das ist die Aufgabe der Sozialdemokratie.“

So blumig sich dieser Satz anhört, sind die Wege, die er dorthin beschreiten möchte, gleichwohl sehr klar absehbar. Da wäre zunächst einmal das „längere gemeinsame Lernen“, mit dem man die Muttersprachler zwingen möchte, am besten zwei weitere Jahre – sozusagen als „Hilfslehrer“ – ihre „soziale Kompetenz“ statt zuvorderst ihre eigenen schulischen Kenntnisse zu entwickeln. Da helfen auch alle Beschwichtigungen von der Einbindung der Verantwortlichen vor Ort in den Gemeinden nicht weiter. Das Ziel dieser Bildungsdoktrin ist die mindestens sechsjährige Grund- und Gesamtschule.

Darüber hinaus hat sich Dr. Schmid aber eine ganz besondere Arznei gegen die augenfällig biodeutschenlastige Gymnasial- und Hochschullandschaft einfallen lassen. Wie er gegenüber der SPD-nahen Türkenorganisation „SPD ve biz“ äußerte, möchte er „Zielwerte auf Selbstverpflichtungsbasis für Abschlüsse an definierten Schultypen und Hochschulen“ festlegen. D.h. im Klartext: Staatliches Wohlwollen gegenüber Bildungseinrichtungen und Lehrpersonal soll in Zukunft an die Bevorzugung von „migrationsbehinderten“ Schülern und Studenten gebunden werden.

Wie viele Jahre sich Baden-Württemberg mit solchen „Menschenexperimenten“ noch in der Bildungsspitzengruppe der Buntenrepublik halten kann, ist vermutlich an einer Hand auszurechnen. Der Stress, der auf normal-deutsche, berufstätige Eltern zukommen wird, wenn sie solchen schulischen Fehlentwicklungen auch noch zu Hause entgegen steuern wollen und müssen, dürfte beträchtlich sein.




Angst vor den neuen Nachbarn – Ein Jahr danach!

Einigen Mut bewiesen Redaktionsleiter Jan Rasmus und Reporterin Düzen Tekkal letztes Jahr mit der aufsehenerregenden RTL-EXTRA-Spezial-Reportage „Angst vor den neuen Nachbarn“, die mit dem Bayerischen Fernsehpreis ausgezeichnet wurde. Am Montag folgte Teil zwei der Reportage: „Ein Jahr danach! Was wurde aus den Opfern und Tätern von Bad Godesberg?“. JETZT mit Video!

(Von Verena B., PI-Gruppe Bonn)

Damals wurden Opfer und Täter zum ersten Mal einander gegenübergestellt mit dem Ziel, das Bewusstsein der jugendlichen Straftäter darauf zu lenken, welchen Schaden und welches Leid sie den Opfern durch ihre Taten zugefügt haben. Besonders tragisch war der Fall des Optikers Michael Eberts, in dessen Geschäft vier Mal eingebrochen wurde und der fast vor dem wirtschaftlichen Ruin stand, der sich seinerzeit auf Rückfrage aber sogar bereit erklärte, dem Täter Ahmed noch die Chance zu geben, eine Lehre bei ihm zu beginnen. Soviel zur angeblichen Fremdenfeindlichkeit der Deutschen.

Da waren sie also wieder zu sehen: Ahmed (19) mit dem traurigen Dackelblick, der mit elf Jahren zur Vollweise wurde und seitdem von Sozialhilfe lebt. Kein Lebenskonzept, keine wahrnehmbare Akzeptanz, keine Vorbilder. „Die Sonne scheint auf der anderen Straßenseite“ – dort, wo die wohlhabenden Alt-Godesberger Bürger mit ihren Sprösslingen wohnen, die sich alles leisten können. Und Ahmed lebt in der anderen Welt (im Islamistenviertel Bonn-Lannesdorf) und hat nix. Das schürt Hass und Neid und lässt kriminelle Energie wachsen.

Einsichtig ist Ahmed nach der damaligen Gegenüberstellung mit seinem Opfer inzwischen aber schon geworden: Er versteht, dass es so nicht weitergehen kann und seine Mutter nicht stolz auf ihn wäre. Er geht jetzt regelmäßig zur Schule und zeigt dort sehr gute Leistungen, hat eine liebevolle deutsche Freundin gefunden, die zu ihm hält und seinem Leben Strukturen gibt, aber nunmehr steht seine Verurteilung an und eine Gefängnisstrafe droht, denn Ahmed hat die ihm bisher angebotenen Chancen nicht genutzt. Die Aussicht, dass er nun wahrscheinlich in den Knast muss, macht ihn äußerst depressiv, und so muss er sich in ärztliche Behandlung begeben.

Zum Anwalt muss er auch, denn dieser soll ausloten, ob er nicht doch noch eine allerletzte Chance bekommen kann. Das klappt leider nicht. Ahmed ist traurig und findet es gemein, dass er nun eine Strafe bekommt, obwohl er doch inzwischen ein guter Junge geworden ist. Sehr richtig bemerkt er aber auch, dass es bei einer sofortigen Bestrafung nach den ersten Delikten nicht so weit mit ihm gekommen wäre. Strafe muss auf dem Fuß folgen, und damit bestätigt er ausdrücklich das „Neuköllner Modell“ der Berliner Jugendrichterin Kirsten Heisig, deren eindringliche Warnungen lange Zeit ignoriert und als diskriminierend verurteilt wurden, was in vielen türkisch-arabischen Milieus zu wahren Hassaufrufen führte und mit ihrem Tod ein tragisches Ende fand.

Nicht unerwähnt bleiben sollte die Tatsache, dass Ahmed einige Jahre die nicht unter deutscher Schulaufsicht stehende König-Fahd-Akademie im Stadtteil Lannesdorf besucht hat, in der im Herbst 2003 zum „Heiligen Krieg“ gegen Ungläubige und Juden aufgerufen wurde. Name und Hintergrund dieser fundamentalistisch ausgerichteten Schule mit angrenzender Moschee wurden im EXTRA-Spezial aber wohlweislich nicht genannt. Ein Schelm, der nunmehr Böses denkt…

Ahmed hat eingesehen, dass er nun doch ins Gefängnis muss, nachdem sein Anwalt nichts mehr für ihn tun konnte, aber gerecht findet er es nicht. Doch er ist guten Mutes, dass seine Freundin auf ihn warten und dann alles gut werden wird. Finanzielle Sorgen muss er sich ja so oder so nicht machen. „Deutschland ist gut, in meiner Heimat wäre ich schneller bestraft worden.“

Mehdi (26) – 1000 Straftaten, verbüßte sechs Jahre Jugendstrafe – ist da ein ganz anderes Kaliber. Zögerlich zeigt er etwas Reue und versichert, dass er sich schon etwas gebessert habe. Er hat jetzt Hartz IV und einen Ein-Euro-Job in einem Altenheim und meint, dass arbeiten besser als chillen ist. Wirklich? Sein Arbeitgeber sieht das etwas anders: Mehdi lässt sich ständig krankschreiben, am Morgen ruft er an und jammert, dass er Fieber habe und nicht zur Arbeit kommen könne. Später stellt sich dann heraus, dass der Arzt ihn wegen einer ganz anderen Malaise krankgeschrieben hat. Außerdem kann er einen Hammer nicht von einem anderen Werkzeug unterscheiden, also kurz und gut, zum Arbeiten sei er unbrauchbar. Höchst erstaunlich für den Vorgesetzten ist auch die Tatsache, dass Mehdi, wenn er denn mal zur Arbeit erscheint, immer mit dem Taxi kommt und auch wieder heimfährt. Woher er wohl das Geld für teure Taxifahrten hat? Aber natürlich will Mehdi einen besser bezahlten Job und scheint mit seinem neuen Leben nicht so ganz zufrieden. In der Erstsendung gab Mehdi seinen Beruf mit „Einbrecher“ an. Da verdient man eben mehr als mit arbeiten. Und so glaubt man jetzt nicht wirklich, dass Mehdi nicht doch wieder in seinen alten „Beruf“ zurückkehren wird…

Der Computerladen-Besitzer Wasim O. mit syrischen Wurzeln und gleichfalls Einbruchsopfer hatte den beiden Jungen vor einem Jahr klar gemacht, dass man es auch als muslimischer Migrant zu etwas bringen kann, und dass darüber hinaus Allah gar nicht erfreut über böse Jungen wie Ahmed und Mehdi sei. Das saß, und wie!

Angesichts der hochexplosiven Konflikte aufgrund einer steigenden Gewaltbereitschaft bei Einbrüchen und bewaffneten Überfällen meist muslimisch geprägter Jugendlicher haben die Bad Godesberger Geschäftsleute im vergangenen Jahr einen privaten Sicherheitsdienst bestellt, der nachts Patrouille durch die Innenstadt geht – ohne nennenswerte Erfolge. Übereinstimmend sagen Geschäftsleute und Bürger: „Es hat sich nichts geändert. Es wird eher schlimmer. Nachts gehen wir nicht mehr in die Innenstadt.“ Und was sagt die Bonner Polizei zur katastrophalen Situation der inneren Sicherheit? Dieter Weigel setzt auf das Prinzip Hoffnung, wenn im kommenden Jahr eine neue Garde junger Polizisten ihre Ausbildung abgeschlossen hat und dann die Bad Godesberger Polizei verstärken könnte. Die Bezirksbürgermeisterin Annette Schwolen-Flümann hat zu diesem Thema übrigens nichts zu sagen: Sie lehnte ein Gespräch ab!

Was ist zu tun? Es gibt in Bad Godesberg zwar sieben Spielotheken, die höchst gerne überfallen werden, aber kein Jugendzentrum, wo sich Problemkinder und Jugendliche treffen könnten. Das wollen die ansässigen Geschäftsleute auch nicht, weil diese dann massiv zuströmenden Jugendlichen „die Kunden verängstigen und vertreiben“ würden.

In einem Interview bringt es EXTRA-Moderatorin Birgit Schrowange auf die Frage: „Wo sehen Sie die Ursachen der wachsenden Gewaltbereitschaft von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund?“ auf den Punkt: „Die Gründe sind meiner Erfahrung nach sehr vielfältig. Da ist einmal das familiäre Umfeld, das oft schon durch Gewalt, körperliche Züchtigungen oder sogar Misshandlungen geprägt ist. Die Heranwachsenden sehen das dann oftmals als einziges Mittel, sich durchzusetzen oder Gehör zu verschaffen. Damit einher gehen häufig ein anderes Rechtsbewusstsein, eine andere Vorstellung von Männlichkeit und auch fehlende Anerkennung – sowohl in der Familie als auch im sozialen Umfeld.“

Was soll man also noch tun? Die Bonner Integrationsindustrie boomt. Über 50 Organisationen beschäftigen sich teils ehrenamtlich, teils durch sehr hohe Zuschüsse von der Stadt Bonn subventioniert, mit der Integration mehr oder minder bereitwilliger Migranten aus den arabischen Ländern und der Türkei – auch das offenbar mit wenig Erfolg.

Jan Rasmus zur Brisanz des Themas „gescheiterte Integration in Deutschland“: „Ich denke, das ist eines der großen Gesellschaftsthemen der nächsten Jahre. Denn mit der Zahl der nicht integrierten und gewaltbereiten Jugendlichen und jungen Erwachsenen steigt auch die Zahl der Menschen, die sich von ihnen bedroht fühlen. Das kann man gut in Bad Godesberg beobachten, wo die Integration gescheitert ist und Kriminalität und Gewalt an der Tagesordnung sind.“

Aber nicht nur die bösen Jungs, auch die Alt-Godesberger bekommen ihr Fett weg: „Leider gibt es viele Menschen, die hören sowieso nur das, was sie hören wollen. Die erreicht keine andere Botschaft. Aber deswegen können wir doch nicht den Mantel des Schweigens über dem Thema ausbreiten, so wie es viele Bad Godesberger tun. Manche schweigen aus Angst vor Repressalien, andere haben wirtschaftliche Interessen im Auge, wiederum andere Sorge, in die ‚rechte Ecke’ gestellt zu werden. Aber alle gemeinsam haben ein Problem. Und wir verstehen uns als das Sprachrohr für diese Menschen und ihre Sorgen. Wir trauen uns, Wahrheiten auszusprechen – auch wenn sie unbequem sind.“ Sie sagen es, Herr Rasmus, vielen Dank! Und Ahmed hat es jetzt auch kapiert: „Das Spiel ist aus, aber das Leben geht weiter.“ Wie es weitergeht, wird die Zukunft zeigen.

Video: Angst vor den neuen Nachbarn – Ein Jahr danach!

(Foto oben: Ahmed, l., und Mehdi vor einem Jahr vor der RTL-Kamera)




Norwegischer Sozialist leugnet Holocaust

Anders MathisenDer sozialistische norwegische Parlamentarier Anders Mathisen (Foto) leugnet den Holocaust auf seiner Facebook-Seite und behauptete gegenüber der Zeitung Finnmarken, es gebe „keinen Beweis dafür, dass die Gaskammern oder Massengräber existierten“. Sogar etablierte Holocaust-Forscher hätten bisher keine Beweise erbringen können, das alles sei bloß Gehirnwäsche. Die Millionen von ermordeten Juden und die Zeugnisse der Überlebenden sind ihm wohl nicht Beweis genug. Ihnen wirft Mathisen denn auch „Übertreibung“ vor. Um Schadenbegrenzung zu betreiben, verlangen bereits seine Parteigenossen Mathisens Rücktritt.




20 Jugendliche prügeln 17-Jährigen ins Koma

SymbolbildAm U-Bahnhof Osloer Straße im Berliner Stadtteil Wedding haben rund 20 Jugendliche am Samstagabend gegen 21 Uhr einen 17-Jährigen bewusstlos geprügelt. Er wurde mit einem schweren Schädelhirntrauma in ein Krankenhaus transportiert. Warum die Polizei den brutalen Überfall erst heute bekannt gab, ist nicht bekannt.

SpOn berichtet:

Die Gruppe habe den jungen Mann auf einen Parkplatz gezerrt und ihn mit Tritten und Schlägen traktiert. Auch als das Opfer bereits am Boden lag, hätten die Angreifer nicht aufgehört, ihn zu verprügeln. Als sie von ihm abließen, sei er bereits bewusstlos gewesen. Der 17-Jährige erlitt ein Schädelhirntrauma und wird derzeit stationär in einem Krankenhaus behandelt. Die Täter entkamen zunächst unerkannt.

Bei den Ermittlungen nahm die Polizei am Montag sechs Jungen und Mädchen im Alter zwischen 14 und 18 Jahren fest. Ihnen wird gemeinschaftlich begangene Körperverletzung vorgeworfen. Sowohl das Opfer als auch die Festgenommenen stammen aus Einwandererfamilien. Drei der Tatverdächtigen im Alter von 15, 16 und 17 Jahren sollen in Kürze dem Haftrichter vorgeführt werden, sagte Polizeipressesprecher Michael Gassen. Die Polizei suche noch nach Augenzeugen in dem Fall.

Cyber-Mobbing als Auslöser der Gewalt

Der Tat vorausgegangen war der Berliner Polizei zufolge eine Hetzkampagne im Internet gegen die Freundin des Opfers. Demnach sollen Mitschüler die 18-Jährige Schülerin einer Sekundarschule in Reinickendorf auf einer einschlägig bekannten Mobbing-Site schwer beleidigt haben.

Der 17-Jährige wollte etwas gegen das Cyber-Mobbing unternehmen und hatte am Samstag im Wedding ein Streitgespräch auf offener Straße initiiert, um den Konflikt zu schlichten, wie ein Polizeisprecher sagte. Das Gespräch scheiterte offenbar, als sich zahlreiche männliche Jugendliche zu der Gruppe von Schülern gesellten. Sie warfen dem Streitschlichter vor, er würde die Mädchen bedrohen. Die auf 20 Personen angewachsene Gruppe lauerte dem 17-Jährigen anschließend vor dem U-Bahnhof Osloer Straße auf.

20 gegen einen – das war aber wirklich eine Heldentat…

(Foto oben: Jugendgewalt, Symbolbild)




Islam-Vortrag für Jedermann

Immer mehr Menschen beschäftigen sich angesichts der zunehmenden „Bereicherung“ mit dem Islam. Einer von ihnen, Herr Diehl, hat in intensivem zweijährigem Studium des Korans, der Hadithe und zahlreicher Sekundärliteratur einen Vortrag mit dem Titel „Der Islam – Fundamente einer Weltreligion – Was Imame verschweigen und Islamkritiker nicht hören wollen“ konzipiert.

Der letzte Teil des Untertitels mag zunächst etwas verwirren. Aber dieser Vortrag zeichnet sich durch ein hohes Maß an Differenzierung aus. Mit ihm sollen in erster Linie Menschen informiert werden, die bisher der Meinung waren, Islam bedeute Frieden und Moslems wie Christen glaubten an den gleichen Gott. Bei einer solchen Ausgangssituation funktioniert ein Augenöffner aller Erfahrung nach besser, wenn man den bisher islamisch Unbedarften nicht den großen Rundumschlag präsentiert, sondern langsam an die Materie heranführt. Mit allzuviel knallharten Fakten überfordert man meist diejenigen, die bisher die Islamkuschelgeschichten der Staatsmedien als Wahrheit akzeptierten.

Grundsätzlich gehen aber nur etwa zehn Prozent dieses Vortrages über Sachverhalte, die möglicherweise Islamkritiker überraschen könnten, hingegen behandeln 90 Prozent die Fakten, die Imame nur allzu gerne verschweigen.

Herr Diehl hielt diesen Vortrag bereits in mehreren großen Versammlungen. Dieser hier fand im Oktober des vergangenen Jahres in einer Münchner Pfarrgemeinde statt, deren Pfarrsaal mit über 70 Teilnehmern gut gefüllt war. Da der Referent engagiert und detailliert auf die verschiedenen Aspekte des Islams einging, wobei er ausgewogen differenzierte, stets positive und negative Seiten berücksichtigte und nur fachlich fundierte Aussagen brachte, zeigte sich das Publikum äußerst angetan von den Informationen.

Der Referent erklärte in seinem knapp zweistündigen Vortrag, dass es etliche Verse im Koran gebe, die zum Töten von Ungläubigen aufrufen. Wenn man aber den genauen historischen Kontext kenne, verlören sie einiges von ihrem Schrecken.

An dieser Stelle kann man natürlich auch grundsätzlich diskutieren, ob es bei den Anweisungen im Koran überhaupt auf den historischen Kontext ankommt. Wenn beispielsweise im berüchtigten Schwertvers 5 der 9. Sure gefordert wird „Tötet die Ungläubigen, wo immer ihr sie findet“ mag das in einer bestimmten historischen Situation ausgesprochen worden sein. Aber viele Moslems glauben eben, dass diese Anweisung generell gilt und auch in anderen vergleichbaren Situationen befolgt werden muss, in denen man sich in einer Auseinandersetzung mit den „Ungläubigen“ befindet.

Sonst würde es schließlich auch keinen gewalttätigen Dschihad und keinen mordenden Terrorismus im Namen Allahs mehr geben. Und man hört momentan nach Kenntnis des Autors dieser Zeilen auch nichts von einem namhaften islamischen Geistlichen, der die Gewalt- und Tötungsanweisungen des Korans als auf das 7. Jahrhundert beschränkt erklärt. In der Vergangenheit hat zumindest kaum ein „Islam-Modernisierer“ eine solche Aussage lange überlebt.

Herr Diehl erörterte auch das Leben des Religionsgründers Mohammed ausführlich, da er für viele Muslime ein leuchtendes Vorbild sei. Dabei nahm ihn der Referent teilweise in Schutz, da einige der Vorwürfe, die Islamkritiker vorbringen, so nicht haltbar seien. Beispielsweise könne man seiner Meinung nach nicht von einer „Pädophilie“ des Propheten sprechen, da er „nur“ ein einziges Kind begehrt habe. Was natürlich schon schlimm genug sei, aber wäre er ein Pädophiler gewesen, so hätte er diesen Trieb zwanghaft immer wieder ausleben müssen. Denn das Kind Aishe wurde ja auch irgendwann einmal allmählich erwachsener. Für eine sich wiederholende Pädophilie gebe es aber keine Anhaltspunkte in den islamischen Schriften.

In anderen Punkten, vor allem bei der blutigen Kriegsführung zur Ausbreitung des Islams, seien sie jedoch selbst durch islamische Quellen bestätigt. Auch die Ungleichbehandlung von Mann und Frau sei an vielen Stellen der islamischen Schriften dokumentiert, wobei die Frau meistens, jedoch nicht in allen Punkten, schlechter gestellt sei.

Die Schwierigkeit von Reformen innerhalb des Islams war ein weiterer wichtiger Punkt des Vortrags. Der Koran sei, nach dem Glauben der Muslime, ein heiliges Buch und enthalte das direkte Wort Gottes. Er bestehe aus hunderten von unmittelbaren Geboten und Verboten. Eine Änderung sei für Muslime ebenso undenkbar wie es etwa auch für Christen sei, die zehn Gebote zu ändern.

Desweiteren erklärte der Referent wichtige Begriffe wie beispielsweise die „Abrogation“: Damit würden manche ältere Koranverse aus der noch friedlichen Anfangszeit des Propheten in Mekka durch spätere Verse aus der gewalttätigeren Machtphase in Medina ersetzt, um dadurch Widersprüche ausräumen zu können.

Herr Diehl ging auch auf den Begriff „Taqiyya“ ein, das unter bestimmten Gesichtspunkten erlaubte Lügen im Islam, und konnte dies auch mit anschaulichen Beispielen belegen. Das Gottesbild und das Menschenbild des Islam sowie auch die Unterschiede zur christlichen Auffassung waren ebenso Schwerpunkte seines Vortrages.

Die Quintessenz des Abends war die Abschlussthese:

„Jede Religion lässt sich zur Unterdrückung missbrauchen – der Islam aber besonders leicht.“

Im Anschluss an den Vortrag wurden noch einige Fragen diskutiert. Die Teilnehmer konnten eine rund 60-seitige Dokumentation zu dem Vortrag mitnehmen. Wer daran interessiert ist, oder den Referenten im südbayerischen sowie angrenzenden süddeutschen Raum zu einem Vortrag einladen möchte, kann unter folgender email-Adresse Kontakt mit ihm aufnehmen:

» islam.analyse@arcor.de

Der Vortrag kann in verschiedenem Umfang gehalten werden, von einer ¾-stündigen Kurzfassung bis zur dreistündigen Langfassung. Ein Honorar fällt nicht an.

Den gesamten Vortrag (als Powerpoint-Präsentation) und das Handout kann man sich auf der Homepage der Bürgerbewegung Pax Europa ansehen.

Wer die Dateien für einen eigenen Vortrag verwenden möchte, der sich sowohl als Einstieg für ein bisher islamunkundiges Publikum als auch zur Vertiefung der Kenntnisse eignet, kann dies gerne tun. Herr Diehl gibt hiermit sein generelles Einverständnis, denn das Copyright liegt sowieso bei Allah und Mohammed.

(Text: Michael Stürzenberger / Fotos: Roland Heinrich)




FN punktet zweistellig bei Kantonalwahlen

Am vergangenen Sonntag waren in Frankreich Kantonalwahlen. In 1.400 von 2.026 Wahlkreisen kandidierte dabei auch der Front National von Marine Le Pen. Trotz dieser Präsenz in nur 2/3 der Wahlkreise, erreichte die einwanderungs- und islamkritische Partei 15,0% der Stimmen.

Wie das Institut Viavoice auf der Basis der amtlichen Wahlergebnisse ermittelte, bedeutet dieses Ergebnis – hochgerechnet auf alle Wahlkreise – tatsächlich einen Stimmenanteil von 19,2%. Damit wäre der FN nach den Sozialisten und vor der Partei von Präsident Sarkozy die zweitstärkste politische Kraft in Frankreich. Die UMP war nur auf 17,2% der Stimmen gekommen.

14 Monate vor der Präsidentenwahl untermauert dieses Wahlergebnis die Umfrageergebnisse, die Marine Le Pen auf Platz zwei oder gar eins für die Wahl des nächsten Präsidenten sehen (PI berichtete). Sollte sich dieses Ergebnis der Kantonalwahl dann so wiederholen, käme tatsächlich der amtierende Präsident Nicolas Sarkozy nicht einmal in die Stichwahl.

Ein interessantes Ergebnis dieser Wahl ist auch, dass der FN in Einwanderungsbrennpunkten, wie z.B. Marseille, in manchen Wahlkreisen über 30% der Stimmen erziehlen konnte. Im Hinblick auf die sehr großzügige Einbürgerungspolitik der vergangenen Jahrzehnte, dürfte sich der FN damit mancherorts der 50%-Schwelle unter den „eingeborenen Franzosen“ genähert haben. Damit wird der Status einer „Volkspartei“ erreicht.

Entsprechend rechnet der FN damit, im zweiten Wahlgang der Kantonalwahlen in dem einen oder anderen Ort auch die Stichwahl zu gewinnen, wie Louis Aliot, der stellvertretende Vorsitzende des FN und Lebensgefährte von Marine Le Pen, gegenüber der Presse äußerte.

(Quelle: La Tribune)




Ein naiver Weißer im exotischen Pakistan

George FultonGeorge Fulton (Foto) ein politisch-korrekter BBC-Journalist aus Liverpool verliebte sich in die Pakistanerin Kiran, wurde vom kirchenfernen Christen zum Moslem, um der Familie der Braut zu gefallen und schließlich pakistanischer Fernsehstar. Erst jetzt – Jahre später – hat Fulton erkannt, dass er nur als belächeltes Maskottchen und exotischer Clown geduldet wurde und dass der Islam doch nicht so friedlich und romantisch ist, wie es ihm in seiner ersten Verliebtheit erschien.

SpOn berichtet:

Fulton, ein nach eigenen Angaben nicht sonderlich religiöser Christ aus Liverpool, konvertiert seiner Frau zuliebe zum Islam. „Damit war der Weg geebnet. Im November 2005 heirateten wir.“ Da ist die Lage in Pakistan schon nicht mehr gut. Die Anschläge vom 11. September liegen vier Jahre zurück, im Nachbarland Afghanistan herrscht Krieg, der Terror in Pakistan nimmt zu, immer mehr westliche Ausländer ziehen aus Pakistan weg. „Vielleicht war ich damals blind für all die Risiken und Gefahren“, sagt Fulton. „Klar hatte ich von Daniel Pearls Ermordung gehört. Aber ich dachte nicht daran, dass es auch für mich gefährlich werden könnte.“ Der „Wall Street Journal“-Korrespondent Pearl war im Januar 2002 am Stadtrand von Karatschi entführt und etwa eine Woche später enthauptet worden.

Ausgerechnet diese Stadt wählt Fulton sich als Zuhause.

Beim TV-Sender erhielt Fulton einen Job, obwohl er die Landessprache nicht konnte. Auch hier holte ihn die Realität erst später ein:

Dann, im vergangenen November, wird eine Christin wegen angeblicher Blasphemie zum Tode verurteilt. Zwei Politiker, die sich für sie einsetzen, werden im Januar und im März in Islamabad erschossen. Der Tod dieser Politiker markiere für ihn den Tod der Hoffnung für Pakistan, sagt Fulton. Es habe ihn schockiert, dass sogar Freunde von ihm die Morde rechtfertigten, sie sogar auf Facebook feierten, erzählt er. Kiran und George entschließen sich, Pakistan nach acht gemeinsamen Jahren den Rücken zu kehren und nach London zu ziehen. „Ich werde mir dort einen neuen Job suchen“, sagt er. Die Schwiegermutter unterstützt das Paar, das Enkelkind soll in einer sichereren Umgebung aufwachsen.

„Ich bin mir bewusst, dass es ein Luxus ist, das Land verlassen zu können, eine Möglichkeit, die Millionen anderer Menschen hier nicht haben“, räumt Fulton ein. „Ich weiß auch, dass es Tausende gibt, die hier jeden Tag daran arbeiten, das Leben ihrer Landsleute zu verbessern. Sie alle sind bessere Menschen als ich.“ Er sei dankbar für alles, was er in Pakistan erlebt und was er bekommen habe.

Aber die Liebe Pakistans zu ihm sei an die Bedingung geknüpft gewesen, dass er den „naiven Weißen auf Entdeckungstour im exotischen Pakistan“ spielt. „Sobald ich anfing, Dinge zu hinterfragen oder zu kritisieren, begann die Exkommunikation. Offensichtlich bin ich doch kein gleichberechtigter pakistanischer Staatsbürger.“ In einer solchen Atmosphäre sei es für ihn nicht mehr möglich, seinen Job zu machen.

Fulton verabschiedet sich aus seiner Wahlheimat mit bitteren Worten. Für Pakistan sehe er keine gute Zukunft. „Niemand verurteilt die Morde, die Zahl der Terroranschläge nimmt zu, wirtschaftlich geht es bergab, und ich sehe keinen politischen Willen, irgendetwas zu ändern.

Fulton brauchte Jahre, um die pakistanische Realität zu entdecken. Genügend andere Journalisten weltweit sind bereitwillig so naiv wie er.

(Spürnase: Daniel Katz)




Fischer kritisiert Regierung für UN-Enthaltung

Die deutsche Enthaltung im UN-Sicherheitsrat zur Libyen-Resolution hat der frühere deutsche Außenminister Joschka Fischer als „skandalösen Fehler“ bezeichnet. Die Bundesregierung habe damit den Anspruch Deutschlands auf einen ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat „endgültig in die Tonne getreten“, so Fischer in einem Beitrag für die Süddeutsche Zeitung. Ihm bleibe „nur die Scham für das Versagen unserer Regierung“ und auch für jene Politiker von SPD und Grünen, die anfänglich der Bundesregierung Beifall gespendet hätten.




„Islam am christlich-jüdischen Dialog beteiligen“

Bei der Eröffnung der diesjährigen „Woche der Brüderlichkeit“ in Hamm hat sich Bundestagspräsident Norbert Lammert für eine Erweiterung des christlich-jüdischen Dialogs um den Islam ausgesprochen. Der CDU-Politiker nannte die Verleihung der Buber-Rosenzweig-Medaille, die seit 1968 jährlich in Erinnerung an die jüdischen Philosophen und Pädagogen Martin Buber (1878–1965) und Franz Rosenzweig (1886–1929) vergeben wird, an den umstrittenen deutsch-iranischen Schriftsteller Navid Kermani als „richtiges Zeichen für einen solchen Dialog“.

» praesident@bundestag.de