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Facebook setzt Intifada unter „Moderation“

3. IntifadaStatt die Facebook-Seite, die zur dritten Intifada der Muslime weltweit gegen Israel aufruft (PI berichtete) zu schließen, hat sich das soziale Netzwerk dafür entschieden, die Seite zu „moderieren“ und Aufrufe zur Gewalt zu löschen. Dies obwohl der jüdische Facebook-Boss Zuckerberg einen Brief von Minister Yuli Edelstein in dieser Sache erhalten hat. Er ist gemeinsam mit der Anti-Defamation League der Ansicht, die Seite sei „ein schockierender Missbrauch von Technologie, um terroristische Gewalt zu fördern an.“

Der Inhalt des arabischen Textes auf der „moderierten“ Facebook-Seite:

Das Nachbarland wird am 15. Mai nach Palästina einmarschieren. Danach werden alle muslimischen Länder bald losmarschieren [und] Palästina wird befreit werden.

Die Kommentatoren schreiben nette Posts, wie:

Seid bereit: Der Tod kommt zu dir, o Plünderer dieser Wohnstätte.

Die Administratoren zitieren auch einen Hadith, der lautet:

Die Stunde [der Erlösung] wird nicht kommen, bis die Muslime die Juden besiegt haben und sogar die Steine und Bäume sagen: „O Muslim, ein Jude versteckt sich hinter mir, also töte ihn.“

Andere Kommentatoren machen Anspielungen auf das Paradies, den Dschihad und das islamische Martyrium. Facebook hat darum auch die Administratoren gebeten, die Kommentare genauer zu überwachen, hält aber nach eigenen Angaben überzeugt am Grundsatz der Meinungsfreiheit fest.