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Anarcho-Spuk: Polizeieinsatz auf Ostsee-Dampfer

[1]Eine Horde von Linksautonomen haben am Samstagabend Schiffsreisende des Fördedampfers „Laboe“ in Angst und Schrecken versetzt. Die „Punks“ rissen die Nationalflagge des Schiffes weg, provozierten Fahrgäste und widersetzten sich den Anweisungen des Personals, so dass diese die Polizei herbeirufen musste.

(Michael Böthel, PI-Lübeck)

Die Kieler Nachrichten [2] schreiben:

Als die Gruppe dann um 18.10 Uhr nach einem Strandbesuch in Laboe mit dem Fördeschiff wieder die Rückreise zum Kieler Hauptbahnhof antreten wollte, weigerte sich die Schiffsbesatzung die Punks mit Rücksicht auf die anderen Fahrgäste an Bord zu lassen. Darauf ging die Gruppe gewaltsam an Bord. Die dreiköpfige Besatzung zog sich im Laufe der Auseinandersetzung auf die Kommandobrücke zurück und alarmierte die Polizei.

Die Beamten konnte die zu diesem Zeitpunkt die stark alkoholisierten Punks auch nicht mehr gewaltfrei von Bord bewegen. Da alle Punks Fahrkarten hatten und eine Auseinandersetzung auf dem Schiff ebenfalls zu Schäden geführt hätte, schiffte die Polizei schließlich starke Kräften an Bord ein. Die Beamten hielten die Gruppe während der Rückfahrt unter Kontrolle. Durch den Einsatz verzögerte sich die Rückfahrt der „Laboe“ nach Angaben der Reederei Schlepp- und Fährgesellschaft Kiel (SFK) jedoch erheblich. Angaben über Schäden auf dem Schiff lagen am Ostersonntag noch nicht vor.

Unfassbar! Nachdem die Gruppe sich gewaltsam den Zutritt zu dem Schiff verschaffte, nahmen die mit mehreren Streifenwagen herangerückten Ordnungshüter die Täter nicht fest, sondern gaben ihnen Geleitschutz für eine sichere Heimfahrt…

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