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BKA verhaftet drei Al-Kaida-Terroristen

BKADem BKA ist es nach Angaben von Innenminister Hans-Peter Friedrich „gelungen, eine konkrete und bevorstehende Gefahr durch den internationalen Terrorismus abzuwenden“, indem drei Verdächtige heute Morgen festgenommen worden sind, die dem Al-Kaida-Netzwerk angehören sollen.

Bei den drei jungen Terroristen soll es sich nach Bild-Angaben um „Marokkaner aus Nordrhein-Westfalen“, nach dem ZDF um „deutsche Staatsbürger“ handeln – vermutlich also Pass-Deutsche mit marokkanischem Migrationshintergrund. Sie sollen Anschläge in Deutschland geplant und mit dem Bau einer Bombe begonnen haben.

Der Stern berichtet:

Es seien größere Mengen Sprengstoff sichergestellt worden. Anlass für den Zugriff sei der Bombenanschlag am Donnerstag in Marrakesch gewesen. Damit sei ein Punkt erreicht worden, „wo man kalte Füße bekommen hat“, berichtete das Blatt aus Sicherheitskreisen.

Eine BKA-Sprecherin lehnte eine Stellungnahme ebenso ab wie die Bundesanwaltschaft und verwies auf eine Pressekonferenz von BKA-Chef Jörg Ziercke mit dem stellvertretenden Generalbundesanwalt Rainer Griesbaum am Samstag in Karlsruhe.

Das Bundesinnenministerium teilte mit, Ausgangspunkt für das jetzt kurzfristig eingeleitete Ermittlungsverfahren sei ein „seit über sieben Monaten beim Bundeskriminalamt wahrgenommener Vorgang zur Abwehr von Gefahren des internationalen Terrorismus“. Dies habe Bezüge zur Terrorwarnung des damaligen Bundesinnenministers Thomas de Maiziere im vorigen November.