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Die Neurose

NeuroseUm es vorweg zu nehmen: Es geht hier nicht um die Neuzüchtung einer mit Birnen und anderen Äpfeln verwandten, stachelbewehrten, im Volksmund allerdings mit Dornen besetzten und dennoch beliebten Blume. Soweit der kurze Ausflug in die Botanik. Es geht um die Zwangshandlung, die man – vielleicht, aber nur entfernt – mit einer Neurose vergleichen kann.

(Von Eckhardt Kiwitt, Freising)

Vor einigen Jahren hatte ich die Gelegenheit, mich ein paar Stunden lang mit einem Moslem (Konvertit) über dessen „Glauben“ zu unterhalten. Es war ein interessantes Gespräch, das mir viel über die geistige Wirrnis seines Weltbildes aufgezeigt hat. Er „erklärte“ z.B. Erdbeben zu einer „Strafe Gottes“. Wie erläutert man so etwas einem Geologen, einem Geophysiker, …? Unmöglich – denn die „glauben“ nicht, sondern verfügen über „Wissen“!, das sie in jahrelanger praktischer Erfahrung erworben haben.

Jedes mal, wenn dieser Konvertit den Namen seines „Propheten“ aussprach, sah er sich genötigt, ein für mich in zweierlei Hinsicht unverständliches kurzes „Gebet“, wie er es nannte, in arabischer Sprache herunterzuleiern – JEDES MAL. Er konnte davon nicht lassen.

Einerseits war dieses „Gebet“ für mich unverständlich, weil ich der arabischen Sprache nicht mächtig bin. Andererseits aber auch, weil ich nicht nachvollziehen kann, warum man einen vor fast 1.400 Jahren verstorbenen Schwerstkriminellen noch heute mit „Gebeten“ segnen sollte.

Eingespielte Zwangshandlungen lassen sich rational möglicherweise nicht erklären. Soll also jeder seine Schlüsse daraus ziehen.

Eckhardt KiwittZum Autor: Eckhardt Kiwitt ist Angestellter in einem Verlag, Mitglied der Bürgerbewegung Pax-Europa und Autor des Aufsatzes „Das Islam-Prinzip“ sowie Gestalter des PI-Kalenders 2011. Laut LMU-Dozent Stefan Jakob Wimmer gehört er in die Riege der „prominenten Islamkritiker“.


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