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Koran zerrissen, angezündet und bepinkelt

Koran-VerbrennungSo ausführlich hat sich im letzten Herbst der 30-Jährige Ernesto Rojas Abbate aus Bischheim bei Straßburg bisher medial kaum bemerkt über das „Heilige Buch“ der Muslime hergemacht. Als Motiv nannte er jetzt vor Gericht „Lust an der Provokation“: Es sei „doch nicht verboten, ein Buch bei sich zu Hause zu verbrennen“.

In einem im Internet veröffentlichten Video sah man den Angeklagten mit einer Teufelsmaske. Aus herausgerissenen Seiten des Koran faltete er Papierflugzeuge, die er auf zwei Gläser warf, die symbolisch die Türme des World Trade Centers darstellten. Anschließend steckte er den Koran in Brand und urinierte darauf, „um die Flammen zu löschen“. Der Provokateur ist wegen „Anstiftung zu religiöser Diskriminierung“ angeklagt. Der Verteidiger verlangt einen Freispruch, denn „seit der Französischen Revolution 1789 ist in Frankreich die Gotteslästerung abgeschafft“. Frankreichs Muslime sind empört. Das Urteil wird am 9. Mai erwartet. Dem Angeklagten drohen ein Jahr Gefängnis und 45.000 Euro Geldstrafe.

Das Original-Video ist hier noch zu sehen: