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Neues vom Vorbürgerkrieg

SymbolbildVor 20 Jahren freute man sich auch in Großbeeren – südöstlich angrenzend an (West-) Berlin – über die Wiedervereinigung und die zu erwartende „materielle Bereicherung“. Dass die Deutsche Einheit aber auch noch ganz andere Formen der „Bereicherung“, z.B. aus dem zu etwa ein Drittel migrationsbehinderten West-Berlin bereithielt, dämmert manchem Brandenburger erst jetzt so langsam.

Der Tagesspiegel berichtet:

Insgesamt 60 Jugendliche im Alter von 13 bis 17 Jahren haben sich in Großbeeren (Teltow-Fläming) eine Massenschlägerei geliefert. Es standen sich vor allem Jugendliche deutscher und ausländischer Herkunft gegenüber.

Zuvor hatten laut Polizei drei Berliner andere Jugendliche aus der Gemeinde angepöbelt, einem 15-jährigen Thailänder aus Berlin ist daraufhin ins Gesicht geschlagen worden. Die drei Jugendlichen flüchteten in einen Imbiss. Die Massenprügelei ereignete sich am Freitagabend in dem brandenburgischen Ort südlich von Berlin.

Während der Imbiss-Inhaber die Polizei informierte, rief der 15-Jährige per Telefon Freunde als Verstärkung herbei. Rund 30 Jugendliche – laut Polizei Araber, Libanesen und Thailänder – kamen dann mit dem Bus nach Großbeeren. Schließlich kam es an mehreren Orten in der Gemeinde zu Prügeleien zwischen 30 Jugendlichen aus Großbeeren und ebenso vielen Berlinern.

Die bereits alarmierte Polizei rückte mit 30 Beamten an und nahm 19 Schläger vorübergehend fest. Von 35 Personen wurden die Personalien erfasst. Gegen die Beteiligten wird wegen des Verdachts des schweren Landfriedensbruchs ermittelt.

Es bleibt Großbeeren zu wünschen, dass die Probleme damit ausgestanden sind und sie sich – so wie die meisten PI-Leser – künftig unter einem Berliner wieder einen schwimmend in Fett ausgebackenen Pfannkuchen vorstellen können und nicht einen marodierenden Türken, Araber oder Thailänder.