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Der muslimische Minderwertigkeitskomplex

MinderwertigkeitskomplexDie gekürzte Übersetzung vom Arabischen ins Englische sowie die Einführung stammt von Raymond Ibrahim: „Was wenn eine gesamte Zivilisation einen Minderwertigkeitskomplex produzierte? Was für Auswirkungen hätte dies auf die Welt? Wie würde sich ein solcher Wahn im Zusammenspiel der Zivilisationen manifestieren? Ein arabischer Artikel mit dem Titel: „Das Henryk Broder Dilemma und der Minderwertigkeitskomplex“ – Ende des letzten Jahres (2010) von einem muslimischen Intellektuellen namens Khaled Montaser verfasst – porträtiert die muslimische Welt als eine, die genau unter einem solchen Komplex leidet. Weil das Exposé so unendlich freimütig ist und ein wichtiges Phänomen darlegt, habe ich es im folgenden übersetzt.“

(Von Khaled Montaser / Erschienen am 11. Mai 2011 / Übersetzung ins Deutsche: derprophet.info)

Wir Muslime haben einen Minderwertigkeitskomplex und sind schrecklich empfindlich gegenüber der Welt. Wir bedürfen einer steten, ja praktisch täglichen Bestätigung unserer islamischen Religion in Form von europäischen und amerikanischen Konvertiten. Wir geraten in Verzückung, wenn ein solcher seine Konversion zum Islam bekannt gibt – dies ist der Beweis, daß wir uns in einem konstanten Zustand von Angst, Alarm und chronischer Erwartungshaltung um westliche Validation oder amerikanische Bestätigung befinden, dass unsere Religion „okay“ sei. Wir sind die Geiseln dieser Erwartungshaltung – wie wenn unser Sieg davon abhängig wäre – und vergessen dabei, dass für uns ein wahrer Sieg bedeuten würde, etwas zu erschaffen oder zu erreichen so wie es die Zivilisationen tun, welche unsere Konvertiten verlassen haben.

Während wir also triumphierend trommeln, in die Hörner blasen und den Konvertiten in unsere Rückständigkeit schleifen, damit er mit uns am Ende der Reihe der Weltfaulsten stehe, sind in der muslimischen Welt der letzten fünfhundert Jahren keine wissenschaftlichen Entdeckungen gemacht worden. Manchmal ziehen solche Konvertiten auch in unsere muslimischen Länder – nur um schleunigst in ein kleines Boot zu springen und auf hoher See wieder in ihr Ursprungsland zu flüchten.

Das Dilemma, in welches wir Muslime – unsere Söhne, unsere Intellektuellen, unsere Jugendlichen, unsere Respektspersonen, unsere Männern und Frauen – weltweit durchtränkt sind, kann man am deutschen Schriftsteller Henryk Broder festmachen. Wir feierten ihn in unseren Medien und Internetseiten und gaben bekannt, er hätte sich zum Islam bekehren lassen, indem er gesagt habe: „Ich bin von meinem Fehlverhalten errettet worden; ich habe die Wahrheit erkannt und bin zu meinem Naturzustand zurückgekehrt fitra (=Islam) Unsere Schreiberlinge und Intellektuellen haben Broders Aussage als Ohrfeige für die Deutschen dargestellt denn er war ehedem einer der vehementesten Islamkritiker der nun anscheinend seine Reumütigkeit bekannt gegeben hatte.

Die Wahrheit kam jedoch sofort ans Tageslicht und damit die peinliche Lage in die wir uns freiwillig begeben hatten. Herrn Broder trifft keine Schuld; er hatte ja lediglich einen sarkastischen Artikel geschrieben. Unsere Kultur hingegen ist unfähig, Sarkasmus zu begreifen, denn dies würde ja etwas Nachdenken und Intellektualisieren bedingen. Zudem lesen wir flüchtig und mit hoffnungsvollen, nicht mit wahrheits- oder realitätssuchenden Augen. Manche von uns sind blind, wenn wir Sachen lesen, die sich unseren Hoffnungen entgegenstellen.

Wir haben uns wirklich eingebildet, der Mann habe wahrhaftig und aufrichtig gesprochen! So haben wir also vom bitteren Kelch des Versagens und der Scham getrunken, welche das Produkt der chronischen Ignoranz unserer Minderwertigkeit sind.

(Anmerkung von Raymond Ibrahim: trotz der nun allseits bekannten Tatsache, dass Henryk Broder nie konvertiert ist, prahlen viele populäre arabisch-muslimische Internetseiten – wie z. B. Al-Islam Al-Youm (Islam heute), Al-Sharuk News, Al-Moheet – weiterhin mit Schlagzeilen wie „Berühmter Deutscher konvertiert zum Islam nachdem er sich lange dagegen gewehrt hat.“)

Wieso feiern denn die Buddhisten ihre neu beigetretenen Glaubensbrüder nicht, so wie wir es tun? Manche dieser Konvertiten sind viel berühmter als Herr Broder. Wussten Sie, dass Richard Gere, Steven Seagal und Harrison Ford – mitunter die berühmtesten Hollywood Filmstars – dem Buddhismus beigetreten sind? Was haben die buddhistischen Länder mit dieser Tatsache angefangen? Was haben die Buddhisten in China und Japan unternommen?

Sind sie tanzend und lobsingend durch die Straßen gezogen oder haben sie die Konversion dieser Leute als eine reine Angelegenheit freier Überzeugung angenommen? Als Tiger Woods, der berühmteste Golfspieler und reichster Athlet der Welt über seine Annahme des Buddhismus diskutierte, hat ihm da China die Staatsbürgerschaft angeboten oder hat Japan ihn mit weiterem Reichtum überschüttet? Nein, denn als selbstsichere Menschen behandelten sie ihn nicht aus einer Position von Unterwürfigkeit, sondern von Ebenbürtigkeit.

Es genügt den Buddhisten, dass diese Stars ihre elektronischen Geräte kaufen, ohne sie anzubetteln oder bezirzen zu müssen.




Mitten in Deutschland

Gefangen in DeutschlandKatja Schneidt hatte einen türkischen Ehemann. Der hat sie verprügelt und eingesperrt. Mitten in Deutschland. Darüber hat sie ein Buch geschrieben (s. Bild), und das ZDF berichtet darüber. Interessant ist, wie Katja sich gleichzeitig bemüht klarzustellen, dass Gewalt natürlich in deutschen Ehen genauso vorkommt, während sie uns für Zwangsehen von Kindern sensibilisieren will. Man tut halt alles, um kein Rassist zu sein, und wenn man nur die türkische Küche liebt. Katja wird noch sehen, wie schnell sie es trotzdem ist, weil sie das Problem nur anspricht.

(Spürnase: Rojas)


Ein Beitrag vom Autorenteam QUOTENQUEEN




Münchner Merkur: „Neue Rechte im Anmarsch“

Die Münchner Journalisten haben sich offenbar auf eine Linie eingeschossen: Die neue Partei, die sich am kommenden Samstag in Bayern gründet, hat „rechts“ zu sein. In ähnlicher Tendenz wie die BILD brachte der Münchner Merkur gestern auf seiner Titelseite die Randmeldung: „Wirbel um Rechts-Partei“. Auch hier gilt wohl die verstaubte Formel des politisch korrekten Mainstreams: Islamkritisch = rechts = intolerant = gefährlich.

So schreibt der Merkur, dass die „aus Berlin bekannte Mini-Partei“ DIE FREIHEIT „einen islamkritischen Kurs“ verfolge und als designierten bayerischen Landesvorsitzenden nun „ausgerechnet“ einen städtischen Beamten habe, der beim Kreisverwaltungsreferat für Abschiebungen zuständig sei. Unter der Überschrift „Neue Rechts-Partei im Anmarsch“ kann man dann auf Seite eins des Münchner Lokalteils neben Beschreibungen des designierten Landesvorsitzenden Christian Jung und des beauftragten Pressesprechers Michael Stürzenberger lesen, dass DIE FREIHEIT durch die Einladung von Geert Wilders im vergangenen „Dezember“ nach Berlin bekannt wurde. Diese Formulierung ist genauso unscharf wie die Verortung der FREIHEIT nach „rechts“. Geert Wilders war bekanntlich bereits Anfang Oktober zu einem vielbeachteten Auftritt in Berlin, und die neue Partei sieht sich nach Aussage ihres Bundesvorsitzenden René Stadtkewitz weder „rechts“ noch „links“, sondern in der Mitte der bürgerlichen Gesellschaft und versuche, Lösungsansätze für die vielen Probleme dieses Landes aus verschiedenen Lagern zu integrieren. Die Frage sei nicht „rechts oder links“ sondern „frei oder unfrei“. Der Merkur führt in seinem Artikel fort:

Programmatisch nennt Stürzenberger Islam-Kritik, die Einwanderungspolitik („das Asylrecht wird zu sehr missbraucht“) und die EU-Politik als Schwerpunkte. „DIE FREIHEIT“ stehe nicht der Österreichischen FPÖ, wohl aber der Schweizer SVP nahe. Lobend erwähnt Stürzenberger hier das Minarettverbot und die sogenannte „Ausschaffungs-Initiative“. Ein SVP-Aktivist soll auch zur Gründung nach München kommen.

Hierbei handelt es sich um Oskar Freysinger, der ähnlich wie Christian Jung ein Quereinsteiger in die Politik ist. Als Lehrer sah er, was in der der Bildungs- und Erziehungspolitik alles falsch läuft, und ging als 37-jähriger zur SVP, um etwas zu verändern. Mit seiner lockeren, bodenständigen, unkomplizierten und sympathischen Art verleiht er der SVP ein volksnahes Gesicht. Im Gespräch Anfang März im Schweizer Parlament in Bern zeigten sich zwischen Freysinger und Jung deckungsgleiche Ansichten.

Anders sieht das Verhältnis zur FPÖ aus. Zwar befanden sich Delegationen beider Parteien im Dezember 2010 bei einem gemeinsamen Besuch in Israel, aber die politischen Ansichten gehen doch in einigen Punkten weit auseinander. Das immer noch gültige Dossier der FPÖ zu den Themen Islam und Außenpolitik aus dem Jahr 2008 liefert höchst merkwürdige Positionen und wurde daher auch vom Pressesprecher des Bayerischen Landesverbandes der FREIHEIT in seiner Eigenschaft als Journalist stark kritisiert. Ins irritierende Bild passt auch die Meldung aus dem Nachbarland vom 25. Mai, dass sich zwei Gemeinderäte der FPÖ bei der erst jetzt (!) erfolgten Aberkennung der Ehrenbürgerwürde von Adolf Hitler (!) im niederösterreichischen Ort Amstetten der Stimme enthalten (!) hätten. Nicht nur das: Der Parteivorsitzende Heinz-Christian Strache kann darin laut „oe24.at“ kein Fehlverhalten (!) entdecken. Übrigens: Auch in Kufstein und in Waidhofen soll der Kriegsverbrecher, Massenmörder, Rassist und Judenhasser noch Ehrenbürger sein. Selbst wenn dies damit entschuldigt wird, dass diese Ehrung mit dem Tod des Betreffenden automatisch erlösche, sollte man hier doch wohl einen deutlichen Schlussstrich ziehen. Es rächt sich offensichtlich, dass in Österreich nie eine echte Aufarbeitung der NS-Zeit stattfand und man sich als erstes “Opfer“ Nazi-Deutschlands aus der Verantwortung stahl. Obwohl das Unheil aus dem eigenen Land kam und die Österreicher massenhaft jubelten, als ihr „Sohn“ zum Anschluss in seine Heimat zurückkehrte.

Zurück zum Artikel des Münchner Merkur, der die Reaktion des CSU-Fraktionschefs im Münchner Stadtrat, Josef Schmid, auf die Gründung der neuen Partei zitiert:

„Die CSU hat sich von diesen einzelnen ehemaligen Mitgliedern und deren islamophoben und verhetzenden Äußerungen stets distanziert. Kräfte, die sich gegen die Religionsfreiheit aussprechen, teilen nicht die Grundwerte der CSU und haben in der Mitte der CSU keinen Platz“ Zugleich gab sich Schmid betont gelassen: Eine Wählerwanderung befürchte er nicht.

Es wäre einmal interessant zu erfahren, wo und wie sich Schmid von „islamophoben und verhetzenden“ Äußerungen „einzelner Mitglieder“ distanziert hat. Zu dem internen Email-Verkehr innerhalb der Münchner CSU, bei dem es um Fakten des Islams ging, hat er nie Stellung bezogen. Im Gegensatz zu anderen Mitgliedern, die sich entweder positiv oder negativ äußerten. Sachlich fundierte Gegendarstellungen gab es nie.

Der Münchner Bezirksvorsitzende Dr. Otmar Bernhard hatte bei einer Sitzung des Integrationsausschusses am 5. Juli 2010 sehr wohl registriert, wie stark die islamkritischen Ansichten dort vertreten sind. So unterbreitete er dort den Vorschlag, einen „Arbeitskreis Islam“ zu gründen. Aber diese Ankündigung setzte er, trotz späterer Nachfrage, nie in die Tat um. Das Thema Islam soll in der Münchner CSU wohl möglichst totgeschwiegen werden, um den erhofften Erfolg bei der Kommunalwahl 2014 nicht zu gefährden. Es bleibt abzuwarten, ob diese „Vogel-Strauß-Politik“ bei der Basis ankommt.

Wer sich nun selbst ein Bild machen möchte, welche politischen Überzeugungen der Landesverband Bayern der neuen Partei DIE FREIHEIT vertritt, kann sich das Münchner Thesenpapier zur Zuwanderungs- und Integrationspolitik durchlesen. Einige Münchner CSU-Mitglieder bemerkten schon, darin die guten alten Glanzzeiten unter Franz-Josef Strauß wiederzuerkennen. Die heutige CSU habe damit leider nur noch sehr wenig zu tun.

Die Süddeutsche Zeitung berichtet in ihrer Wochenendausgabe im Münchner Lokalteil unter der Überschrift „CSU droht mit Ausschluss – Wer bei der Partei DIE FREIHEIT mitmacht, muss gehen“:

Die Münchner CSU droht Mitgliedern, die sich an der Gründung eines bayerischen Verbandes der islamkritischen Partei „DIE FREIHEIT“ beteiligen, mit dem Parteiausschluss. „Gründungsmitglieder sollen das ein oder andere ehamalige CSU-München-Mitglied sein“, bestätigte Bezirkschef Otmar Bernhard und erklärte, dass ein Ausschluss aus der CSU München für die Abtrünnigen zwingend sei, sollte der Austritt nicht freiwillig erfolgen. (…)

Ob auch der bayerische Landesbeauftragte der FREIHEIT, Christian Jung, CSU-Mitglied ist, wollte Schmid weder bestätigen noch dementieren. Er kenne Jung nicht, dieser sei „nie irgendwo dabei gewesen“.

Nun, diese Falschbehauptung liegt daran, dass sich Josef Schmid seit über einem Jahr nicht im Integrationsausschuss und beim Arbeitskreis Integration seiner Partei blicken ließ, denn dort war Christian Jung anwesend und machte sich auch durch Wortmeldungen deutlich bemerkbar. Außerdem fertigte er das Protokoll der Abschluss-Sitzung des Arbeitskreises Integration an, deren Ergebnisse seit gut einem halben Jahr von der Münchner CSU ignoriert werden. Auch bei der Mitgliedschaft von Christian Jung kann man Herrn Schmid nachhelfen: Er ist im März dieses Jahres aus der CSU ausgetreten. In dem Bewusstsein, dass diese Partei viel zu träge ist, um sich auf die neuen Herausforderungen in Bezug auf Zuwanderung, Politischen Islam und EU-Fehlentwicklungen rasch einstellen zu können.

Auch die Passauer Neue Presse berichtet: „Ehemaliger Hohlmeier-Sprecher steigt bei Rechts-Partei ein“.

Es bleibt nun abzuwarten, ob es in Bayern und Deutschland Wählerwanderungen gibt. Wenn es so läuft wie in der Schweiz und in den Niederlanden, dürfte die Einschätzung des Münchner CSU-Fraktionschefs Schmid ziemlich daneben liegen.

» Kontakt: christian.jung@diefreiheit.org




Hochzeitsspaß mit Berliner Polizei

Türkische und arabische Bereicherer unserer ärmlichen Kultur verspüren zunehmend den Wunsch, auch Einheimische an den traditionellen Festschlägereien bei ihren Hochzeiten teilhaben zu lassen. Aus diesem Grunde geht man dazu über, die bereits kaum noch beachteten hupenden Autokorsos an verkehrstechnisch sensiblen Punkten mit quergestellten Wagen anzuhalten. Unser Bild zeigt den Vorgang, neulich auf einer Kölner Brücke, über die der Autobahnverkehr aus dem Frankfurter Raum; der Messe und dem Flughafen in die Innenstadt geführt wird.

Aber während die Kölner, Bürger wie Polizisten, nach jahrhundertelanger Besatzungserfahrung erzogen sind, in solchen Fällen zu Boden zu schauen und sich den Anschein zu geben, den Stau für eine verkehrsbedingte Gegebenheit zu halten, gibt es in der deutschen Hauptstadt noch preußische Polizisten, die glauben, deutsches Verkehrsrecht auch gegenüber mohammedanischen Immigranten durchsetzen zu sollen. Das bleibt nicht ohne Folgen.

Die BZ berichtet:

Insgesamt 36 Polizisten waren am Freitagabend in Wedding notwendig, um die aggressiven Gäste einer türkischen Hochzeitsgesellschaft in Schach zu halten. Bis zu 30 Gäste der Feier hatten zwei Polizisten bedroht und bespuckt, nachdem sie ihren Auto-Korso gestoppt hatten.

Gegen 18.30 Uhr hatten die Polizisten die Fahrer eines Audi Cabrios und eines festlich geschmückten Chryslers angehalten. Sie hatten einen Stau verursacht, indem sie mit 20 Autos langsam in einer Kolonne über die Pankstraße rollten und immer wieder anhielten.

Als die beiden Beamten die Hochzeitsgäste zum zügigen Weiterfahren aufforderten, stürmten sofort mehrere Männer auf sie zu. Plötzlich sahen sich die Beamten bis zu 30 Personen gegenüber, die sie bedrohten und bespuckten. Übergriffe konnten die Polizisten nur verhindern, indem sie den Angreifern mit Reizgas und Schlagstöcken drohten.

Erst nachdem weitere Polizisten eingetroffen waren, konnte die aufgebrachte Menge beruhigt werden. Die Polizisten leiteten Ermittlungen wegen Nötigung, Beleidigung sowie Widerstands ein. Ein Teil der Hochzeitsgäste verschwand aber unerkannt.

Vielen Dank allen Spürnasen zum Thema!


Ein Beitrag vom Autorenteam QUOTENQUEEN




Schweiz: Volksinitiative gegen Zuwanderung

Die Schweizer Volkspartei (SVP) hat einstimmig beschlossen, eine Volksinitiative gegen die unbegrenzte Zuwanderung zu starten. Die Einwanderung soll wieder über Kontingente geregelt und unter den Ausländern „eine Selektion“ vorgenommen werden, was wohl heißt, man nimmt nur noch herein, wen man braucht. Christoph Blocher (Foto), der bekannte SVP-Vizepräsident, bezeichnete die Personenfreizügigkeit und Schengen als «Grössenwahnprojekte». 

Bekanntlich ist die Schweiz Schengen beigetreten, die SVP will sich aber von den «gigantischen Fehlleistungen» der EU verabschieden. Ein derartiges Volksbegehren dürfte eine Mehrheit kriegen. Dazu kommt, daß die anderen Parteien natürlich nervös werden, wenn sie von solchen erfolgversprechenden Initiativen hören. Dementsprechend passen sie ihre eigenen Programme und Forderungen ebenfalls nach rechts an. Und dies umso mehr, als diesen Herbst in der Schweiz Wahlen sind, auf die man sehr gespannt sein darf. Sie könnten den ganzen Bundesrat, die derzeitige unrepräsentative Konkordanz, durcheinander wirbeln.




Wer gegen Euro und EU ist, der ist ein Nazi!

Man staunt! Aufgrund der schlimmen wirtschaftlichen Entwicklung in der Euro-Zone seit über einem Jahr mit drohenden Staatspleiten in Griechenland, Irland, Portugal und bei weiteren Kandidaten ist ein neues Nazi-Merkmal dazugekommen. Glatze und Führerbild über dem Bett gelten nicht mehr allein. Und wer sich gegen die Islamisierung  wendet, hat sich gleichfalls längst als Rechtspopulist geoutet. Nein, es gibt ein neues Erkennungszeichen! Wer heute gegen die EUdSSR EU ist, ist auch ein Nazi! Wer sich gegen weitere Hilfen für Griechenland stemmt, ist rechtspopulistisch. Wer gegen den Euro ist, ist rechtsextrem! 

Der Entdecker der neuen Nazi-Merkmale scheint der tiefrote Millionenerbe Jakob Augstein zu sein. Bereits am 11. Mai schrieb er mit erhobenem Zeigefinger in seinem linkspopulistischen FREITAG:

70 Prozent der Befragten finden, Deutschland gibt zu viel Geld nach Europa.

Schlimm. Einen Tag später wiederholte er im SPIEGEL, dem Leib- und Magenblatt der Generation Doof, die Gefahr des „rechten Virus“:

70 Prozent der Befragten finden, Deutschland gibt zu viel Geld nach Europa… Und 30 Prozent fordern ein „unabhängiges Deutschland ohne den Euro, in das keine Europäische Union hineinregiert“.

Damit hat er die Türe ins Neuland aufgestoßen, andere sind gefolgt. Gestern schrieb der linke Robert Misik in der grünen taz:

In den vergangenen Wochen und Monaten ist aber noch etwas hinzugekommen, was die Sache nun wirklich gefährlich macht: Im Zusammenhang mit den Rettungsschirmen für die südeuropäischen Länder und Irland wurde der antieuropäische Affekt angefeuert. Das Anti-EU-Ressentiment und die Klage über „die abgehobenen Eurokraten“ war immer schon ein Element des Rechtspopulismus, aber sicher nicht das Wichtigste. Das hat sich in den letzten Monaten geändert.

Also, immer hübsch aufpassen, liebe Leser! Wer kein Nazi sein will, der muß stramm für den Euro eintreten – und für weitere Milliarden nach Athen. Sonst sind Sie enttarnt. Und ja nichts gegen die EUdSSR sagen!