Wenn in Deutschland Deutsch gesprochen oder auf öffentlichen Hinweisschildern geschrieben wird, ist das ausländerfeindlich. Das haben wir schon lange verstanden. Neu ist: Wenn Hinweisschilder in mehreren Sprachen aufgestellt werden, ist das auch ausländerfeindlich. Es kommt nämlich auch noch darauf an, was drauf steht. Das Problem beschäftigt jetzt die in NRW regierenden GRÜNEN.

Der WESTEN berichtet:

In vielen Bahnen im Ruhrgebiet werden wichtige Sicherheitshinweise nur in deutscher Sprache gegeben. Ermahnung für Schwarzfahrer sind dagegen in viele Sprachen übersetzt. NRW-Grüne beklagen Ausländer-Diskriminierung.

Mehrsprachige Hinweisschilder in Bahnen – ein Zeichen von Weltoffenheit? Nicht unbedingt. Die Sicherheitshinweise sind einsprachig – deutsch. Auch in den Bahnen der U79, die von Duisburg-Meiderich über Messe Düsseldorf bis zur Universität Düsseldorf fährt. Der Fahrkartenautomat kann auf Deutsch und Englisch bedient werden. Ein spezieller Hinweis jedoch ist in acht Sprachen übersetzt worden. Auf Deutsch, Niederländisch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Griechisch, Türkisch und Russisch werden potenzielle Schwarzfahrer gewarnt, dass fürs Fahren ohne Fahrschein ein „erhöhtes Beförderungsentgelt von 40 Euro“ erhoben wird. Unterstrichen wird die Information mit den Worten: „Bitte ersparen Sie uns und Ihnen den damit verbundenen Ärger.“

Für Monika Düker, Landesvorsitzende und flüchtlingspolitische Sprecherin der Grünen in NRW, ist das eine „eindeutige Diskriminierung bestimmter Gruppen“. „Man stigmatisiert Ausländer zu Schwarzfahrern, indem man ihnen nur diese Information sprachlich zuweist.“

Die Verantwortlichen neigen schuldbewusst das Haupt und üben Selbstkritik:

Sicherheitshinweise einsprachig, Verbotsschilder mehrsprachig: Christine Lüders, Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, kennt das: „Natürlich kann man nicht sämtliche Schilder im öffentlichen Raum in allen Sprachen wiedergeben“, so Lüders. „Doch man sollte abwägen, welche Schilder – zum Beispiel, um Gefahren zu vermeiden – man in welche Sprachen übersetzt.“

In Duisburg macht man sich nun Gedanken. Die neunsprachigen Schwarzfahrerhinweise seien älter und würden in den neuen Fahrzeugen nicht mehr geklebt, so DVG-Sprecher Thomas Nordiek.

Eines verstehen wir allerdings auch nicht: Warum Schwarzfahrerschilder auf türkisch? Soll damit etwa suggeriert werden, es gäbe Kartoffelkontrolleure in deutschen Bahnen, die auch türkische Herrenmenschen mitsamt ihren Cousins kontrollieren würden? Einen anderen Weg beschreitet man übrigens im Ausland. Unser Foto zeigt ein entsprechendes Hinweisschild in Großbritannien, wo erwischte Schwarzfahrer einen Monat lang auf einer Liste mit Namen und Adresse öffentlich gemacht werden. So könnte man es auch machen – aber nur auf Deutsch, wegen der Diskriminierung.

(Spürnasen: Stefan, Watislos)


Ein Beitrag vom Autorenteam QUOTENQUEEN

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36 KOMMENTARE

  1. Deutsch sollte als Staatssprache im Grundgesetz festgeschrieben werden.

    Hinweisschilder in allen möglichen Sprachen grenzen ans Lächerliche. Wenn es denn unbedingt sein muss, dann allenfalls noch Englisch oder Französisch (als Weltsprachen) neben Deutsch.

    Alles andere ist unnötig und überflüssig. Von Einwanderern, die hier mittlerweile in der vierten Generation leben, kann wohl allmählich die Beherrschung der deutschen Sprache verlangt und erwartet werden.

  2. Also gut, „kleben“ wir die Schwarzfahrer-Verwarnungen künftig nur noch auf Deutsch. Dann werden nur noch Deutsche wegen Schwarzfahrens belangt – alle anderen, des Deutschen nicht Mächtigen können sich auf den eigens zu ihren Gunsten erfundenen „Verbotsirrtum“ berufen.

  3. warum gestaltet man die warnhinweise optisch nicht einfach so wie antragsformulare für h4, wohngeld, asyl etc.?
    da beherrschen die alle fehlerfreies deutsch.

  4. #2 Israel_Hands

    Welcher Kontrolleur traut sich denn überhaupt einen muslimischen Bereicherer nach einem gültigen Ticket zu fragen? Diese Kosten werden durch die Allgemeinheit getragen, wie so oft. Wir brauchen alle Talente und halten sicher alles aus.

  5. S-Bahn-Kontrolleurin:

    „Angespuckt, verprügelt, beschimpft — auf Doitsch“

    http://www.20min.ch/news/zuerich/story/26901395

    Frankfurt — „Jugendliche“ verprügeln Kontrolleure.

    http://www.faz.net/artikel/C30214/schwarzfahrer-jugendliche-verpruegeln-fahrkarten-kontrolleure-30073620.html

    Auf die Identität der „Jugendlichen“ kann gewettet werden. Bitte hinterlegen Sie Ihren Einsatz beim Bürgermeisteramt, Ihrem Hausmeister oder beim nächsten Pfarramt.

    Tätigen Sie hohe und höchste Einsätze. Sie liegen richtig…

  6. Ersparen Sie uns und „Ihnen“????? Das steht doch da niemals…..das müßte ja wohl „sich“ heißen…und nicht „Ihnen“.. Deutsch ist wirklich nicht leicht….

  7. Das bedeutet für Grüne im Umkehrschluss, dass Ausländer nie schwarz fahren. Grüne „Logik“ eben und auch Logik von >20% der Wählerstimmen …

    Aber ich finde auch, dass z.B. Hartz4 Anträge auf Ämtern nur in Deutsch ausgegeben werden dürfen.

  8. in Großbritannien, wo erwischte Schwarzfahrer einen Monat lang auf einer Liste mit Namen und Adresse öffentlich gemacht werden. So könnte man es auch machen – aber nur auf Deutsch, wegen der Diskriminierung.

    Nein, nein…nur die Deutschen Schwarzfahrer Adressen veröffentlichen, alles Andere wäre doch wohl völlig rassistisch!

    Im übrigen bin ich Gestern in Köln mit der U-Bahn von HBF nach Neumarkt gefahen. Als die Bahn einfuhr stand neben mir ein Schwarzer. Wir sahen beide das im Wagen Kontrolleure der KVB ihrer Abreit nachgingen. Ich stieg ein, da ich ein Ticket hatte. Der Schwarze Herr bekamm große Augen und drehte unvermittelt ab! Ja, ja…klar Frau Düker…stigmatisieren…ja ne is klar!

  9. Geht ein Grüner zum Arzt und sagt:Herr Doktor,ich glaube ich habe einen Gehirntumor.Lacht der Arzt und sagt,sie bestimmt nicht, denn wo nichts ist kann sich auch kein Tumor entwickeln.

  10. Ich fasse es nicht! Haben die Grünen und hat Deutschland eigentlich keine anderen Probleme?

    Übrigens. Ich fühle mich auch diskriminiert. Und zwar, dass ich irgendwann nicht mehr das Maul aufmachen darf, weil alles was ich sage, irgendwelchen Polit-Idioten nicht passt.
    Machen wir es wie Marcel Marceau: Einfach die Schnauze halten!

  11. Hätte einen Vorschlag zur Güte:

    Hinweisschilder in allen öffentlichen Verkehrsmitteln:

    „Es wird freundlich darum gebeten, Messern und Kopftreten im Fahrzeug und auf den Bahnsteigen zu unterlassen!“

    Diese Schilder a u s s c h l i e ß l i c h in arabischer und türkischer Sprache, um niemanden zu diskriminieren!

  12. o t

    Der von unseren r evolutionären Sozialisten so hochgelobte und von der €UdSSR mit Milliarden €u hoch subventionierte „arabische Frühling“ treibt neue Jasminblüten. :mrgreen:
    Die Hamas verlegt ihren Auslands- Führerbunker von Syrien nach Ägyptistan. :mrgreen:

    MALIGNANT MUSLIM SPRING: MUSLIM BROTHERHOOD GROUP HAMAS MOVING HQ FROM SYRIA TO EGYPT

    „Ah yes, more malodorous blossoms off the sharia trees multiplying at warp speed in the lefty loving „Muslim Spring.“

    DF opines, „In post-Mubarak Egypt, freedom of expression has already taken root, and the country is quickly regaining its place as a magnet for Muslim thought. All shades of jihad are now welcome and have room to flourish. Why, it’s enough to make a neocon kvell.“

    Hamas Moving HQ from Syria to Egypt, Warns Netanyahu INN

    Hamas is moving its headquarters from Damascus to Egypt, and the terror group is strengthening itself in the Sinai, Prime Minister Binyamin Netanyahu told the Knesset Foreign Affairs and Security Committee Monday.

    He also noted that the Muslim Brotherhood, from which Hamas sprung, also has become a more powerful force in Egypt since the ouster of Hosni Mubarak. The Prime Minister stated his concern about the inability of the provisional military regime in Egypt to exercise sovereignty in the Sinai, which borders Israel and from where Bedouin and Hamas terrorists smuggle weapons from Iran, Sudan, Syria and elsewhere into Gaza.

    http://atlasshrugs2000.typepad.com/atlas_shrugs/2011/05/malignant-muslim-spring-muslim-brotherhood-group-hamas-moving-hg-from-syria-to-egypt.html
    ————

    Über 400 al-Qaida „Friedensbotschafter“ haben sich während der letzten Wochen auf der Sinai Halbinsel zusammengezogen und planen weitere Terroranschläge. Irgendwann wird dann wohl auch das Katharinenkloster „geschliffen“ werden…

    POST-MUBARAK: OVER 400 AL-QAIDA TERRORISTS NOW IN SINAI

    „Obama and his G8 supplicants are giving this global jihad movement 40 billion dollars in jizya. More fetid blossoms from the inglorious Arab Spring.

    Clearly Israel needs to reatke the Sinai. If the peace is broken, all bets are off.
    Report: Over 400 al-Qaida terrorists now in Sinai Egyptian security official tells Al-Hayyat that Palestinian, Beduin, foreign citizens seeking to carry out attacks, have already attacked.

    Over 400 al-Qaida members have made their way into the Sinai Peninsula, a senior Egyptian security official told the Al-Hayyat satellite television station on Monday…“

    http://atlasshrugs2000.typepad.com/atlas_shrugs/2011/05/post-mubarak-over-400-al-qaida-terrorists-now-in-sinai.html

  13. #1 Rationalist64 (31. Mai 2011 13:42)

    Deutsch sollte als Staatssprache im Grundgesetz festgeschrieben werden.

    Ich bin für Englisch 🙂

  14. Das grösste Übel für Deutschland sind Quoten-Furien die im Faulenzer-Milieu aufgewachsen sind und dann auf Positionen gehievt werden

    Das Bedeutet meistens Chaos und Untergang der Kultur

  15. Gerade war mein PC abgestürzt, da schreibe ich noch mal.

    #1 Rationalist64 (31. Mai 2011 13:42)

    „Deutsch sollte als Staatssprache im Grundgesetz festgeschrieben werden.“

    In gewisser Weise ist es das auch, denn das Verwaltungsverfahrensgesetz des Bundes und der einzelnen Länder schreibt im § 23 zumindest vor:

    Die Amtsprache ist Deutsch.

    Ausnahmsweise bin ich mal mit den orientalischen Okkupanten einer Meinung, denn das inselarabische Geseire kotzt mich an. Sogar im ÖD schon dieser widerliche Kauderwelsch, aber besonders im TV, in allen anderen Bereichen, besonders der Medizin, was schon zu katastrophalen Folgen führte.

    Man hat Hüftgelenke mit dem falschen Zement eingesetzt wegen Übersetzungsfehler.
    Aber auch die simplen Hilfsmittel wie Pflaster und Binden sind schon so beschriftet. Als ob eine Krankenschwester erst mit Wörterbuch kommen muß.

    Wenn hier jemand was verkaufen will in der BRD, dann nur, wenn sämtliche Beschreibungen und Aufdrucke in deutsch gemacht werden.

  16. Als beleidigung empfinde ich jedesmal, wenn ich in Berlin bin, dass es dort massenhaft aufschriften in türkisch gibt.

    Man kann nur staunen, wie sehr die inbesitznahme durch türken schon fortgeschritten ist.

    Und alle schweigen.

  17. Dieser Rotz-Grüne Verein ist hier in NRW nicht in der Lage einen verfassungskonformen Haushalt aufzustellen, hat aber Zeit für o.g. Scheiß.
    Man glaubt es nicht.

  18. Für Monika Düker, Landesvorsitzende und flüchtlingspolitische Sprecherin der Grünen in NRW, ist das eine „eindeutige Diskriminierung bestimmter Gruppen“. „Man stigmatisiert Ausländer zu Schwarzfahrern, indem man ihnen nur diese Information sprachlich zuweist.“
    ——————-

    Liebe Frau Düker,
    da die Schilder auch auf Deutsch geschrieben sind, stigmatisiert man Deutsche zu Schwarzfahrern.
    Gegen die Diskriminierung der Deutschen haben Sie also nichts einzuwenden!
    Sind Deutsche Ihrer Ansicht Menschen zweiter Klasse mit weniger Rechten?
    Haben die Grünen nichts besserers zu tun, als ständig kognitiven Müll zu verbreiten?
    Das ist geistige Umweltverschmutzung!

  19. Deutsch, Englisch, Französisch reicht aus! Darüber hinaus gilt das gute deutsche Sprichwort: Unwissenheit schützt nicht vor Strafe.
    Wenn ich meine Brille vergessen habe, den Hinweis nicht sehe, kann ich mich auch nicht darauf berufen! Dann wird die Strafe fällig!
    Warum aber werde ich dann anders behandelt, als man Türken behandelt? Das gilt auch für die Sicherheitshinweise!
    Ich beantrage, in jeder Bahn einen Vorleser für die mitfahren zu lassen, die ihre Sehhilfe vergessen haben! Oder eine Dauerdurchsage über den Lautsprecher!

  20. In den Schaufenstern vieler Geschäfte in Duisburg-Marxloh lese ich ausschließlich türkische Wörter, obwohl das Angebot dutchaus auch Deutsche interessieren könnte. Sorry, aber das ist inländerfeindlich!

  21. … wenn man schon liest „flüchtlingspolitische Sprecherin der Grünen“ ist doch alles klar. Da sieht man, mit welch unnützem Kram sich diese Leute beschäftigen.

  22. „Man stigmatisiert Ausländer zu Schwarzfahrern, indem man ihnen nur diese Information sprachlich zuweist.“

    Also, ich kann dieser kranken Logik gar nicht folgen. Man hat doch da eigentlich etwas sehr Freundliches getan. Es ist doch eigentlich ein Zeichen von Gastfreundschaft, dass man Menschen, die die deutsche Sprache nicht oder nicht so gut beherrschen, einen Hinweis gibt, der sie vor Unannehmlichkeiten bewahren soll.

    Aber: Wer flüchtlingspolitische Sprecherinnen sät, wird surrealen Geist ernten.

  23. Das schlimmste ist doch wohl, dass man die Leute als *Schwarz*fahrer bezeichnet. Na wenn das nicht rassistisch ist, weiss ich auch nicht. Das gehört schnellstens umbenannt in „Personen, die aufgrund eines schwierigen sozialen Hintergrundes, der Aufgabe des Kaufens eines notwendigen Tickets für die beförderunf im öffentlichen Personennahverkehr nicht nachkommen konnten oder wollten“.

  24. Monika Düker, Landesvorsitzende und flüchtlingspolitische Sprecherin der Grünen in NRW.

    Landesvorsitzende!

    Frau Landesvorsitzende hat beim Eintritt wohl ihr Gehirn abgegeben.
    Aber natürlich muss einem Ausländer extra gesagt werden, dass Schwarzfahren hier verboten ist und Strafe nach sich zieht.
    Woher soll ers denn sonst wissen?

    Was daran „stigmatisierend“ sein soll, erschliesst sich mir beim besten Willen nicht.

    Ich möchte Frau Landesvorsitzende hören, wenn aufgrund fehlender Schilder die „armen Ausländer“ aus purem Unwissen Schwarzfahren, erwischt werden und dann der „diskriminierenden“ deutschen Rechtsprechung ausgesetzt wären.

    Frau Landesvorsitzende denkt wohl, dass Verblödung ein Grundrecht wäre.
    Oder welchen Grund sollte es sonst geben, die Schilder auch auf Deutsch auszuhängen?
    Extra für Grün- und Linkswähler etwa, denen man jedes Gesetz und jede Regel einzeln vorkauen muss, weil sie selbst zu unmündig sind, sich über die Gesetzeslage selbst zu informieren?

    Deutsche haben zu wissen, wie ihre Gesetze und Regeln lauten, Ausländern muss man es erst sagen.

  25. Neu ist: Wenn Hinweisschilder in mehreren Sprachen aufgestellt werden, ist das auch ausländerfeindlich.

    ich dachte zuerst, dabei würde es sich um einen verspäteten Aprilscherz handeln. Scheint aber nicht der Fall zu sein.

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