Usama bin LadinWenn es Garanten für Medien-Hypes gibt, dann gehört „der Islam“ gewiß dazu. Kaum hat sich die Flut der Kommentare, Talk-Shows und Blogger-Ergüsse über das Sarrazin-Buch und die Nahost-Unruhen etwas entspannt, schob die globale Dynamik unserer Zeit unlängst das nächste Top-Ereignis nach. Nun war es Usama bin Ladin, Top-Terrorist, Massenmörder und US-Staatsfeind Nr. 1, der nach längerem Schweigen in die Schlagzeilen geriet. Diesmal allerdings nicht mit einem weiteren Anschlag, sondern mit dem eigenen Ableben im Märtyrertod.

(Usama und der „gerechte Krieg“ der Medien – von Hans-Peter Raddatz)

Um den hatte er Allah freilich schon in der „Kriegserklärung“ von 1998 angefleht, zusammen mit dem „Kugelregen“, in dem die USA, Israel und der Westen als die konzertierte „Satanskultur“ untergehen sollten. Daß es nun zwei profane Kugeln in Brust und Kopf sein würden, die seinem Morden ein Ende setzten, noch dazu durch eine Spezialeinheit der verhaßten US-Macht, tat diesem Wunsch keinen Abbruch. Im Gegenteil: Nach der Djihad-Ideologie konnte das Schicksal kaum anders zuschlagen als durch die Abgesandten der ZAC selbst, der „Zionist Alliance with Crusaders“. Nach koranischem Paradox sind die Westler von Satan angespornt, Muhammads Reich auszubeuten und eben dadurch ein Heer von Glaubenskriegern zu erzeugen, dabei aber kurioserweise auch von Allah inspiriert, indem sie die Ausbreitung der Moscheenetze in Europa fördern und die Kampfgruppen gegen Israel finanzieren.

Aus der Reflexkaskade der europäischen, speziell deutschen Medien wurde rasch erkennbar, dass ihre seit vielen Jahren islamozentrisch fixierte Meinungsdominanz – hierzulande auch „Dressurdialog“ genannt – einmal mehr die Gelegenheit nutzte, ihre islamdienliche Position unter die Leute zu bringen. Auch diesmal wurde die erste Reflexstufe durch eine Vorhut von so genannten Terror-Experten gebildet, die mit immer gleichen Personen ihre nahezu deckungsgleichen „Analysen“ abspulen. Zwar lassen sich leichte Variationen gemäß dem jeweiligen Auslöser-Ereignis feststellen, doch laufen sie letztlich auf eine unwandelbare Botschaft hinaus, die man auch mit Sprechautomaten verkünden könnte. So steht es seit jeher fest, speziell seit dem 11. September, dass „der Islam“ wenig mit Terror und viel mit „Frieden“ zu tun habe. Usama und seine Al-Qa’ida-Organisation (arab.: die Basis) seien als untypische Fehlentwicklung zu verstehen, die die Religion missbrauche und keinen wirklichen Rückhalt bei den Muslimen habe. Mithin erscheine der Terror hier als Reaktion auf die globale Wirtschaftsexpansion, wobei es auch eher in der Verantwortung der Islamkritik liege, dass einige Verirrte als Angehörige einer modernen Kultur wie des Islam sich westliche Gewaltmuster aneigneten, ebenso wie auch der islamische Judenhaß nur als Import des europäischen Antisemitismus zu verstehen sei.

Als Sachwalter des „demokratischen Rechtsstaats“, nun freilich eigenen Rechts, präsentierten die „Experten“ dem Publikum eine „Zukunft des Terrors“, die sich unter dem Vorzeichen der arabischen Unruhen und Bürgerkriege eher ungünstig darstellen soll. Da die „demokratischen Kräfte des Islam“ die autokratischen Regime ablösten, habe sich die Al-Qa’ida überlebt, zumal die Muslimbruderschaft eine viel größere Rolle spiele. Damit spricht man zwar den richtigen Faktor an, der aber nicht nur, wie man der Öffentlichkeit weismachen wollte, eine „karitative Vereinigung“ und schon gar nicht „auf dem Weg in die Demokratie“ ist. Die Muslimbrüder unterhalten zwar soziale Abteilungen, haben aber längst einen Marsch durch die Institutionen hinter sich, mit dem sie sich im Kernland des Islam – Ägypten, Syrien, Saudi-Arabien, Jemen – die Oberhand über den Rechtsbereich, d.h. die Geltung der Scharia, verschafft haben und zudem „brüderliche“ Verbindungen zur Milli Görüsh pflegen, dem Radikalarm der türkischen Regierungspartei. Durch ihre vielfältigen Kontakte zu wichtigen Institutionen der großen EU-Staaten haben sich die Methoden der Bruderschaft, nicht aber ihre Ziele verändert, die wie diejenigen der Al-Qa’ida islamisch sind und sich gegen den Westen und Israel richten. Daraus folgt die Frage nach der Zukunft der einschlägigen „Experten“ und „Islambeauftragten“ in den Institutionen, deren Selbstradikalisierung unvermeidlich scheint. Denn außer einem Toleranzdiktat für ihr Islamkonstrukt und der Diffamierung unabhängiger Analysen als Islamophobie und Rassismus lassen sie keinerlei „Wissen“ über den Islam zu.

Mit islamischen Schwerpunkten in ausgewählten Universitäten und „Experten“-Kartellen, insbesondere dem stiftungsfinanzierten „Sachverständigenrat“, agieren zunehmend konformistische Einrichtungen, welche die Öffentlichkeit desinformieren und den mündigen Diskurs rigoros unterdrücken. Massiv unterstützt von Wirtschaft und Medien, entsteht eine „Forschung“, die sinnigerweise als denkarmer Denkarm der Migrationspolitik auftritt und im Zuge der EU-Imperialisierung in eine Hilfsfunktion für globale Apparate wie IMF und WTO, aber auch die OIC (Organization for the Islamic Conference) wächst. Während man hier Verfassung und Rechtsstaat still übergeht, wurden diese umso lauter nach Usamas „rechtswidriger“ Beseitigung eingefordert. So wie es „keine Alternative“ zu den – ebenfalls rechtswidrigen – „Rettungsschirmen“ für überschuldete Banken und Staaten geben soll, mag auch der Dressurdialog als alternativlose Bringschuld der Euro-Bevölkerungen erscheinen.

Bei der „Zukunft des Terrors“ kommt es also nicht nur auf den Rechtsanspruch des Islam, sondern auch die „Zukunft der Loyalität“ an, welche die Verantwortlichen des „Rechtsstaats“ zu verteilen haben. Als der deutsche Innenminister bei Amtsantritt klarstellte, „dass der Islam historisch nicht zu Deutschland gehört“, führte die anschließende Aggressionsautomatik der Medien speziell und der Islamlobbyisten generell den ebenso automatischen Beweis, dass es in bezug auf „den Islam“ schon längst nicht mehr um Diskursfähigkeit, geschweige denn Demokratie geht. Denn in dem Maße, in dem das Meinungsdiktat die Demokratie und damit das Wissen der Menschen über die Bedeutung von Freiheit abbaut, entstehen Verhältnisse, die sich in der Tat dem „Frieden des Islam“ annähern. Im Wettbewerb um islamische Korrektheit – koranisch gesprochen „Demut“ – haben derzeit Deutschland, Österreich und England die Nase vorn. Also sollte sich auch die „Zukunft des Terrors“ bevorzugt denjenigen öffnen, die den Standards der Demut – im Islam auch „Gerechtigkeit“ – (noch) nicht hinreichend genügen. Dafür hat sich der „Dialog“ bereits gegen die Kritiker gerüstet. Um nicht ständig den Ladenhüter der „Islamophobie“ ins Feld zu führen, hat nun der Ausweichbegriff der „Schelte“ Konjunktur. Ob Medienschelte, Parteienschelte, Justizschelte, Kirchenschelte – die Klagen der Islamlobby über polemische, wenn nicht gar „ungerechte“ Angriffe aus der Öffentlichkeit erregen zwar nicht deren Mitleid, haben aber den wichtigen Vorteil, den „gerechten „Schleichkrieg für den Islam zu führen, ohne das Wort „Islam“ zu verwenden.

Dazu trägt die globale Dynamik bei, die die Spirale zwischen Demut und Terror doppelt verschärft. Zum einen ist es der Druck des Finanzhebels, der sich zugunsten der Islamseite verstärkt, während sich die Spielräume in Europa drastisch verengen. Die EU-Verfügung über Billionenbetrage in Sachen Badbanks für marode Banken und Länder verletzt – zumindest in Deutschland – die verfassungsmäßig möglichen Kompetenzen und blockiert auf nicht absehbare Zeit die Entwicklung der Staaten. Umso mehr weiten sich zum zweiten die Chancen der islamischen Großinvestoren aus, die mit kräftiger Hilfe interessierter Kreise auf Company-Shopping gehen. Dies wird auch höchste Zeit, denn die UNO-Auguren drücken aufs Tempo. Sie vermelden, dass bis 2015 die arabische Bevölkerung um über 160 Prozent (seit 1980) auf knapp 400 Millionen gestiegen sein wird, wobei der statistisch aggressionsbereite Teil unter 30 Jahren auf fast drei Viertel ansteigt, während das Bruttosozialprodukt stagniert.

Wer den Trampelpfad des „Dialogs“ vertiefen und Zweifel am Friedenspotential des Islam weiterhin als „Volksverhetzung“ oder „Panikmache“ darstellen möchte, wird nicht umhin können, die Aggression gegen den Islam selbst zu schüren, indem man die islamseitig wachsende Gewaltbereitschaft dem angeblich im Volk grassierenden „Feindbild Islam“ anlastet. Dies wird zur Radikalisierung des Mainstream beitragen, die natürlich die „rechtsradikalen“ Skeptiker gegenüber der Zuwanderung, dem Euro, dem Klima, dem Atomausstieg, dem Spritmanagement und sonstigen, elitegünstigen und staatsbelastenden Einkommensbereichen zu verantworten haben. Solchem Widerspruch kann nur begegnen werden, indem man die demokratischen Grundrechte, vor allem die Meinungsfreiheit, weiter einschränkt. Als Empfehlung sei erwähnt, dass sich die kontroverse Debatte leicht ersticken läßt, indem man schlicht die Masse des verbalen Expertenmülls erhöht. Wie die Praxis zuverlässig bestätigt, gibt es an Anwärtern dafür keinen Mangel.

Dr. Hans-Peter RaddatzZum Autor: Dr. Hans-Peter Raddatz (* 18. August 1941 in Koblenz) ist ein deutscher Orientalist und Publizist und gilt neben Prof. Tilman Nagel als einer der versiertesten Islamwissenschaftler hierzulande. Zuletzt erschien von ihm „Der Absturz – Anatomie einer Systemkrise“, in Kürze kommt sein neues Buch auf den Markt.

image_pdfimage_print
Anzeige: Wandere aus, solange es noch geht - Finca Bayano, Panama.
Jetzt den PI-NEWS-Telegram Kanal abonnieren!

26 KOMMENTARE

  1. Respekt, alles auf den Punkt gebracht! Der Artikel wird per Mail weiterverbreitet. 😉

    Sie vermelden, dass bis 2015 die arabische Bevölkerung um über 160 Prozent (seit 1980) auf knapp 400 Millionen gestiegen sein wird, wobei der statistisch aggressionsbereite Teil unter 30 Jahren auf fast drei Viertel ansteigt, während das Bruttosozialprodukt stagniert.

    d.h. rund 300 Millionen „Fachkräfte“, ob so viele die deutsche und europäische Wirtschaft verkraftet?

  2. Klasse Artikel! Danke!

    Das bei solchen Artikel bekanntermaßen weniger Kommentare drunter stehen, liegt wohl daran, das man einfach nur verblüfft staunt und nur Danke sagen kann.

    PI: Evtl. sollte man mal einfach Daumen hoch oder runter unterhalb eines Artikels einführen. (natürlich nur einmal pro IP 😉 ) Man könnte dann auch später Artikel nach Bedeutung einordnen und evtl. wäre es auch ein grobes Meinungsbild…

  3. alle rein damit wir brauchen mehr davon.wir haben es ja.

    ich koennte kot zen…

  4. #4 WahrerSozialDemokrat (15. Mai 2011 23:33)

    Klasse Artikel! Danke!

    Das bei solchen Artikel bekanntermaßen weniger Kommentare drunter stehen, liegt wohl daran, das man einfach nur verblüfft staunt und nur Danke sagen kann.

    Da alles gesagt ist, gibt es nicht mehr viel zu sagen. 😆

    PI: Evtl. sollte man mal einfach Daumen hoch oder runter unterhalb eines Artikels einführen. (natürlich nur einmal pro IP 😉 ) Man könnte dann auch später Artikel nach Bedeutung einordnen und evtl. wäre es auch ein grobes Meinungsbild…

    Sehr gute Idee!

  5. Dazu trägt die globale Dynamik bei, die die Spirale zwischen Demut und Terror doppelt verschärft. Zum einen ist es der Druck des Finanzhebels, der sich zugunsten der Islamseite verstärkt, während sich die Spielräume in Europa drastisch verengen.

    Die Blutspur, die sich in Namen des Islam durch die Geschichte und unsere Gegenwart zieht, muss man nicht ignorieren, um vielen, hier ansässigen Muslimen eine friedliche Gesinnung zu bescheinigen. Heute werden im Irak, in Ägypten, in der Türkei, in Afrika Christen verfolgt, getötet, vertrieben und gequält und es besteht kein Zweifel darüber, dass es Muslime sind, die sich dieser Grausamkeit schuldig machen.

    Wenn wir uns gegen Muslime erheben werden wir momentan in die Rechtspopulistenecke abgeschoben. Das ist bequem und keiner möchte dahin.

    Lasst den Terror kommen und die Kinderlein ins Land.

    http://www.donaufalter-zeitung.de/friends/parser.php?artikel=130

  6. Ein herrliches Stück Analyse, besonders der letzte Absatz lässt wenig Spekulationen darüber zu, wie der mediale Umgang mit dem Islam aussehen wird bzw. in welche Richtung der Umgang mit Kritikern gehen wird.

    Als Empfehlung sei erwähnt, dass sich die kontroverse Debatte leicht ersticken läßt, indem man schlicht die Masse des verbalen Expertenmülls erhöht.

    Meiner Meinung gilt das allerdings nur für den Anfang der kontroversen Debatte.

    Je mehr Islam für den Bürger spürbar wird, desto weniger werden die Lügen der „Experten“ geglaubt werden.
    Betrachtet man dazu noch die Radikalität, welche in Bürgerprotesten zu anderen Themen zum Vorschein kommt, dann darf man sich als blossgestelltes Lügenschwein auf einiges gefasst machen.
    😆

    Der medial begrünte Wutbürger wird in der Islamdebatte dereinst ebenso irrational abgehen, wie er bei Stuttgart21 und beim Ausstieg aus der Atomkraft abgeht, wenn er die Unfriedlichkeit des Islam und die Verarsche durch Medien und Politik erstmal nachhaltig realisiert hat.

    Der Wutlinksgrüne von heute kann ohne weiteres zum Moscheebrenner und Lügnerklatscher von morgen werden.

    Blöderweise, nein, gerechterweise kann dann aber keiner aus der Politik behaupten, er hätte von nichts gewusst!

  7. @PI
    Wie könnnt Ihr nur solch informative Beiträge um diese Uhrzeit öffentlich machen?
    Achtung: Der Kommentarbereich wird jeweils 24 Stunden nach Erscheinen eines Artikels geschlossen.
    Bitte dann wenigstens verlängern!

    Gute Nacht!

  8. Neu für Bremen: Senator Mäurer will bis zum Wochenende libanesisch/türkische MC Mongols verbieten..

    Wahlkampf-Trick??????????????????????????????

    Die MC Mongols sind die Motorradrocker ohne Motorrad. Diese libanesischen Dumm-Dödel sind zu blöde zum Motorrad fahren…! Ihr Boss hat sich bei seiner ersten Motorrad-Ausfahrt gleich in den Himmel zu Allah und der 72-jährigen Jungfrau gebeamt…

  9. #11 Icetrucker66 (16. Mai 2011 00:53)

    Die MC Mongols sind die Motorradrocker ohne Motorrad.

    Ganz ruhig! Er will der Einfachheit am liebsten alle Motorrad-Clubs verbieten…

    Dann machen sie einen Kegelverein ohne Kegeln auf… und dann einen Stammtisch ohne Bier… und dann einen Bibelkreis ohne Christus… und dann einen Deutschen-Volksliedkulturverein ohne Deutsche Lieder… und einen Skat-Club ohne Karten… und eine Disko ohne Musik… und dann einen CSD-Club ohne Schwule… und dann einen Aischa-Feministinnen-Wohlstandsverein ohne Frauen… und dann ein Mohammed-Kinderhilfswerk ohne Kinder… und dann noch ein Esel-Sexual-Befreiungsverein ohne Esel… und zum Schluss ein Spanferkeltreff ohne Schwein… und was weiß ich alles ohne…

    Wird alles verboten…

    Doch das Grundübel bleibt bestehen! Und die Verbote treffen uns tiefer…

  10. Wobei nicht verschwiegen werden sollte: Die Medien verbreiten zwar ihre Propaganda, aber die Konsumenten sind längst nicht mehr so gutgläubig und dumm-ergeben, wie sie mal waren. So schrieb Ferdinand Fürst zu Hohenlohe-Bartenstein letzten Freitag in einem Brief an die FAZ:

    „Necla Kelek deckt mit ihrem Artikel im Feuilleton vom 9. Mai nicht nur einen entscheidenden Fehler in der Behandlung des Migrationsproblems durch die Bundesregierung auf. Sie beleuchtet eine Verfahrensweise, mit der unsere Politik versucht, und auch immer wieder erreicht, sich das Meinungsmonopol zu sichern. Die Regierung bedient sich hier bei Einrichtungen außerhalb demokratisch gewählter Gremien, die sie direkt alimentiert oder indirekt, über wohlgesonnene Spender, subventioniert. Im Gegenzug dafür erhält sie die gewünschten ,Forschungsergebnisse‘, die von der Regierung zu Dogmen erhoben und von der Kanzlerin mit dem Prädikat ,alternativlos‘ geadelt werden.

    Als Parallelfall zu dem von Frau Kelek beschriebenen Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration brauche ich nur das Potsdam Institut für Klimafolgenforschung zu nennen, das willfährig alles bestätigt, was das Bundeskanzleramt oder das Bundesumweltministerium an Argumenten benötigt: Klimakatastrophe, ansteigende Meeresspiegel, Überschwemmungen,
    Dürren, Stürme bis hin zur nicht beherrschbaren Atomenergie. Widersprüche, auch wenn sie wissenschaftlich belegt sind, werden nicht einmal zur Kenntnis genommen. Wozu auch? Mit dieser Rückendeckung?“

  11. Die Frage: „Hat der Terror eine Zukunft ?“, kann man erfahrungsgemäß nur mit einem klaren JA beantworten.
    Das aber nicht wegen des Mehrtürers Osama ging Baden, sondern wegen des HaSS- Bestsellers Nr.1, dem „heiligen“ Koran.

  12. kann sowieso nicht schlafen, wenn ich die nahost-nachrichten kurz überfliege. hier braut sich gewaltig was zusammen. der autor hat die gesamtproblematik zutreffend umrissen. mit gut und böse kommt man hier nicht weiter. etwas vertieft werden sollte der blick auf die eigenen, insbesondere die europäischen westlichen gesellschaften. natürlich brauchen die leute so was wie ein kollektives grundlegendes sicherheitsgefühl, um jeden tag ihrer arbeit nachgehen zu können und dann etwas freizeit zu genießen. wenn das aber von politikern, wirtschaftsbossen, kirche und medien instrumentalisiert wird in der art, dass man vorhersehbare entwicklungen ausblendet und einfach einen mikrokosmos von belanglosen oder zweitrangigen dingen (klima, elektroauto skandale ect.) zu den themen der zeit erhebt stellt sich natürlich auch jetzt im vorfeld der kommenden dinge schon die frage nach der verantwortung. ich gehe mal freundlicherweise davon aus, dass nicht vorsatz, sondern innere angst, oberflächlichkeit, bequemlichkeit und eine nihilistische weltsicht, gepaart mit einem unangebrachten optimismus das versagen der sog. eliten erklärt. allerdings wird ihnen das am ende nicht weiterhelfen. sobald das oben erwähnte sicherheitsgefühl der masse verlorengeht, verwandeln sich die im durchschnitt eher apolitisch, ein wenig übergewichtig und auf eine langfristige lebensplanung getrimmten menschen in schwer zu regierende wesen. auslöser könnte zb. der (teilweise) verlust der ersparnisse, eine masseninvasion oder ein schwerer terrorakt sein. die gegenseite im seit 2001 schwelenden kriegerischen konflikt kennt diese schwächen sicher sehr genau und hat obendrein nicht allzu viel zu verlieren. die in diesem blog viel strapazierte religion dient im grunde genommen nur als transportmittel zur verfolgung der expansionsziele. ja, wohin auch mit der energie all der zu viel geborenen, beschäftigungslosen jungen männer aus dem islamischen kulturkreis? beim genuss unserer abendlichen fernsehprogramme via satellit muss ja bei ihnen zwangsläufig der eindruck entstehen, dass in europa der wohlstand aus der erde sprudelt so wie der bodenschatz bei den reichen glaubensbrüdern in den ölländern. dass diese begehrte lebens- und arbeitskultur sich nicht auf ein besonders religiös ausgeprägtes dasein stützt, sondern das ergebnis eines langwierigen und schmerzhaften historischen prozesses darstellt, können die meisten muslime verständlicherweise nicht begreifen. unsere vom „öffentlichen“ lebenden amts- und mandatsträger (demoten) greifen diesen umstand geschickt auf und hoffen wie die zauberlehrlinge, dass ihre bemühungen zur fortführung von überkommenen wirtschaftswachstumsmodellen aus dem letzten jh. und zur rettung des betrügerischen fiat-geldsystems mittels personeller aufstockung aus ländern, in denen jede/r dritte nicht lesen und schreiben kann… fruchten werden. ob das wohl funktioniert? ich habe da große bedenken. aber auch das gros meiner mitbürger hat wie es scheint die f r e i h e i t des geistes und des handelns mit „sozialer sicherheit und wohlstand“ verwechselt. ansonsten würde der demokratiebegriff sich heutzutage nicht wie eine herausgefallene angeschleimte beruhigungspille darstellen. in nahost kann man damit ohnehin nicht viel anfangen. von israel mal abgesehen. gute nacht.

  13. natürlich hat der Terror eine Zukunft! Die Welt zeigte es schon länger und immer wieder. Persönlich entsetzt mich dieser Gedanke immer wieder!
    Allerdings,… wenn ich mir das Verhalten der Grünen, heute sitzen diese Steinewerfer im Bundestag und wenn ich mir die ehemaligen Kommunisten, die sich heute Linke nennen, die ebenfalls im Bundestag vertreten sind, und keine Scham darüber empfinden, daß die ehemalige DDR pleite gegangen ist durch deren Idealismus!
    .. wenn ich all diese von mir finanzierten Bundestagsabgeordneten betrachte, dann denke ich unweigerlich.. nur durch Terror bekommt man ein vom Steuerzahler finanziertes lebenslanges Auskommen.
    Wichtig ist nur, dass man dem Steuerzahler klar macht, in welchem Glauben ihm sein Geld aus der Tasche.. sorry.. von seiner Kreditkarte gezogen wird! Und somit erkennt man den modernen Terrorismus!

  14. Mir ist aufgefallen. dass der islamische Massenmörder Bin Laden von vielen Medien posthum schon bald verherrlicht wird. In der NRZ las ich einen Bericht über dieses unliebsame Wesen und den feigen erbärmlichen Anschlag in Pakistan, der als Rache für Bin Ladens Tod verübt wurde. Schon die Überschrift des Artikels erinnert mich an Karl May. „Sie kamen, um den Tod ihres Emirs zu rächen“. Und in diesem Stil ging es munter weiter. Der Artikel las sich wie ein Abenteuer aus 1001 Nacht.Nicht mit einem Wort ließ der Verfasser dieses Artikels durchblicken, dass es sich um einen feigen, hinterhältigen, ehrlosen und wüürdelosen Anschlag handelte. Man könnte denken, die feigen Islamischen Attentäter hätten dort Mann gegen Mann gekämpft. Und wer verherrlicht die Vollstrecker des gerechten Todesurteils an Bin Laden? Oder dessen Opfer?
    Wenn in den westlichen Medien ein Artikel über Bin Ladens Tod mit der Überschrift „Sie kamen um ihre geliebten niemals vergessenen Landsleute zu rächen“, und in dem die Aktion wie ein Abenteuer hingestellt würde, wäre der Aufschrei der sogenannten „Gutmenschen“ (Für mich „Feigmenschen“, denn viele von ihnen sind nur aus Angst „gut“ und nicht aus Überzeugung)enorm.

  15. Wie immer – ein brillanter H.P. Raddatz!

    Ergänzend dazu (unbedingt lesen):

    Raddatz: Von Gott über Allah zum „Globalsozialismus:

    Nachzulesen bei Kybeline

    http://www.kybeline.com/2009/05/18/raddatz-von-gott-uber-allah-zum-%E2%80%9Eglobalsozialismus%E2%80%9C/

    Und….natürlich hat der Islam-Terror ein glänzende Zukunft, denn er ist ja eine der Säulen des Dschihads zur Erlangung der Universalherrschaft.

    Übrigens ist es nicht nur der Koran, der den islamischen Terror füttert, sondern vor allen Dingen sind es die Sunna (Hadithe) und die Sira (Biografie) des „gütigen, barmherzigen“ ProFeten.

  16. Kürzlich mußte ich unfreiwillig ein Treffen von örtlichen Realitätsausblender_Innen und Gutmensch_Innen vor dem hiesigen Parteibüro von BÜRGERKRIEG 90/Dagegen beobachten.
    Den Vogel schoß ein Dame (ca.45-50J.gut gekleidet, auf dem Fahrrad kommend) ab, die als Kopfbedeckung folgendes Accessoire trug http://cgi.ebay.de/chinesische-rote-Armee-Muetze-Roter-Stern-/250535691173

    Wenn man bedenkt das es bald einen grünen Kanzler_Innen geben könnte, weiß man woher der Terror gegen das eigene Volk kommt.

  17. Der nächste religiös durch Moslems motivierte Krisenherd entsteht gerade in Zentralasien.

    Man zündelt wieder erfolgreich an der Basis. 2012 wäre ein hervorragender Jahrgang für die finale Entscheidung.

    China hat die Uiguren sprich islamisch geprägte Unruhestifter schon einmal innerhalb der eigenen territorialen Grenzen zurückgeschlagen.

    Pakistan, Indien und China dürften ein Schlachtfeld epischer Größe ergeben.

    Schiitische Muslime fordern ihre Rechte in der indischen Regierung

    Das All india Shia Personal Law Board (AISPLB) hat am Dienstag dazu aufgerufen, dass Schiiten ihre Rechte in der indischen Regierung einfordern sollen.

    Schiitische Muslime fordern ihre Rechte in der indischen RegierungWie die Ahlul Bayt News Agency ABNA berichtet, soll das All India Shia Personal Law Board, eine politische Partei, am Dienstag eine Präsentation vorgestellt haben, nach welcher indische Schiiten ihre Rechte einforderten, und dafür an den Wahlen teilnehmen sollten. Die AISPLB hat zeitgleich ihre Unterstützung für die Bharatiya Janata Partei BJP geäußert, und angegeben dass die Partei die Forderungen der schiitischen Muslime teilte.
    „Wir werden die BJP dann unterstützen, wenn sie unsere Forderungen erfüllt. Dies basiert auf der Formel des Geben und Nehmens. Wir wollen einen Anstieg der schiitischen Gemeinde verzeichnet haben, und das zu jedem Preis.“ So der Sprecher der AISPLB Maulana Yasoob Abbas am Dienstag.
    Die Schiiten beschwerten sich laut Berichten über die ungerechte Verteilung der politischen Macht in ihrem Land. „Jedes Schema für den Wohlstand oder die Teilung der Macht ist von sunnitischen Mehrheiten besetzt. Wir haben keine richtige Repräsentierung in unserem Ministerium, und keine politische Macht, und sind daher zurückgeblieben in der Gesellschaft.“ So Abbas weiter.
    Desweiteren sagte Abbas, dass die Schiiten bei jeden Wahlen ihre Wahlmänner aufgestellt hätten, seit der Unabhängigkeit in Indien jedoch keine faire Chance erhalten hätten, die Macht zu ergreifen. Indische Schiiten sollen im Unabhängigkeitskampf mit England viel geleistet und geopfert haben, jedoch keinen Nutzen gezogen haben. “ Wir waren im Kampf um die Freiheit immer ganz vorne dabei, und wir haben unsere Leben aufs Spiel gesetzt, und das für unsere Nation. Wir wollen Fairness die nicht nur auf einen Teil beschränkt bleibt, sondern die Intergration aller Muslime in Indien vorrantreibt.“

    http://abna.co/data.asp?lang=7&Id=240100

  18. Da soll noch einer sagen, Islamwissenschaft – seriös und im Wortsinn betrieben – sei unnötig.

  19. Meine Antwort:

    Ja, natürlich hat der Terror dank unserer gutmenschlichen political correctness eine Zukunft!

  20. Ob der Terror eine Zukunft hat – diese Frage hat sich mit dem letzten 80-Tote-Anschlag schon selbst beantwortet.

    Der Terror begann nicht mit Osama Bin Laden, sondern mit Mohammed, der der Charles Manson und der Osama Bin Laden seiner Zeit war.

    Zudem ist die Geschichte seiner Tötung absolut unglaubwürdig, viel wahrscheinlicher ist, dass Osama Bin Laden schon längst tot ist. Jetzt mal ernsthaft, die Amerikaner hätten GARANTIERT Bin Ladens Leiche gezeigt, wenn sie den erst vor wenigen Tagen erschossen hätten. Die Geschichte, dass sie Bin Laden erst klammheimlich ins Meer geworfen haben und erst hinterher sagen „Ätsch, wir haben ihn gekillt“ – sorry, aber das ist der allerletzte Quatsch!

    Bei der Erschießung von Saddams Söhnen vor acht Jahren sah die US-Informationspolitik nämlich SO aus:

    http://english.peopledaily.com.cn/200307/25/eng20030725_120951.shtml

    http://www.guardian.co.uk/world/2003/jul/24/iraq.usa2

    Und nicht nur Fotos wurden präsentiert, sondern Journalisten durften auch die Leichen selbst in Augenschein nehmen. Hier, bitte:

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,258570,00.html

    Und wenn dann die Leiche des berühmtesten Terroristen der Welt (so nenne ich Bin Laden jetzt einfach mal) auf Nimmerwiedersehen ins Meer geworfen wird und damit endgültig angeblich alles so abgelaufen sein soll, dass es keine belastbaren Beweise mehr gibt, dann will uns Obama (nein, ich rede NICHT von den USA, sondern von Obama und seiner Regierung!) nach Strich und Faden verarschen!

Comments are closed.