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Pierre Vogel wünscht sich Friedensnobelpreis

Am 29. Mai 2011 kam Pierre Vogel nach Koblenz. Die Menschenrechtsorganisation Pax Europa hatte eine Gegendemonstration angekündigt. Etwa 50 Mitglieder und Sympathisanten aus dem gesamten südwestdeutschen Raum waren angereist, um unser Anliegen zu unterstützen.

(Von Daniel M., PI-Koblenz)

Wir konnten wieder zahlreiche Menschen aufklären. Zu gute kam uns, dass die Gegendemo bereits in der Presse angekündigt wurde. Daneben wurden von uns auch schon Tage zuvor Flyer verteilt und Plakate geklebt. So fanden sich sehr viele Besucher an unserem Stand ein, um sich über unsere Arbeit sowie die Salafistenszene zu informieren.

Es wurden mehrere Reden gehalten. Als erstes klärte unser Pressesprecher über unseren Verein und die Kundgebung auf. Darauf folgte ein Grußwort von Lukas Saliba von der Jungen aramäischen Union und eine Rede des stellvertretenden Landesvorsitzenden von Pax Europa Hessen. Schließlich klärte uns noch ein Ex-Muslim über die Sitten im salafistischen Islam auf. Zum Schluss ergriff Michael Höhne-Pattberg, Ex-Grüner, das Wort im Namen der Interessengemeinschaft gegen Salafismus, die parallel ebenfalls eine Gegendemo zu Pierre Vogel angemeldet hatten.

Als um kurz nach 18 Uhr die Kundgebung von Pierre Vogel begann, waren etwa 300 Anhänger vor Ort. Sven Lau sprach wie immer sehr unsicher, von den Verfehlungen der Gesellschaft, von bösen Diskobesuchen und einem unmoralischen Angebot seiner ehemaligen Arbeitskollegen, die ihn in den Swingerclub einladen wollten.

Danach folgte Pierre Vogel in gewohnt manischer Art. In einem Moment bedankte er sich, dass die Medien so viel kostenlose Werbung für ihn machen, um im nächsten Moment diese Medien wegen ihrer Kritik an seiner Person zu verteufeln. Zwischendurch fielen die gewohnten Witzchen. Dann plötzlich ein Wutausbruch, er fühlt sich bedroht. Diejenigen, die ihm den Tod wünschen, werden selbst im Leichenwagen herausgetragen werden, so Vogel. Drohungen, die noch allgemein an die Internetgegner ausgesprochen werden.

Ansonsten kam die alte Leier: Der Islam wird bedroht, die Muslime angegriffen. Dass sie alle ganz freiwillig in unser Land gekommen sind, musste ich dann aber doch einigen Rechtgläubigen erzählen. Schließlich wird niemand hier festgehalten. Am Ende kam Abdur Raheem Green. Ein Wahnsinniger, der nach Indien fährt und dort vor Muslimen den Djihad predigt.

Dabei darf man nicht vergessen, dass die Hindus (Indien) und die Muslime (Pakistan) sich mit Atomwaffen gegenüber stehen und es auch innerhalb Indiens immer wieder Terrorangriffe gegen Ungläubige gibt. Nachdem die Stadt aufgrund des Jugendschutzes die Auflagen erhöht hatte, blieb Green kaum noch eine Möglichkeit über den Islam zu sprechen. So gab es dieses mal keinen Djihadvortrag, dafür aber jede Menge Taqiyya.

So behauptete Green, dass es im Islam keinen Unterschied zwischen den Rassen gäbe. Mit keinem Wort erwähnte er die 15 bis 20 Millionen Schwarzafrikaner, die im Namen des Koran versklavt werden durften. Dass man die Männer kastrierte und den Frauen für den Fall einer Schwangerschaft die Kinder ermordete und so einen der größten Völkermorde der Geschichte zu verantworten hat. Green behauptete, dass negative Dinge nicht die islamische Kultur, sondern die jeweilige Herkunftskultur zu verschulden hätte. Die in allen muslimischen Ländern allerdings erschreckend ähnlich barbarisch ist.

Am Rande der Veranstaltung ergaben sich wieder zahlreiche interessante Szenen. Die Antifa sah sich nur kurz bei uns um, bevor auch sie dem Vogel die Flügel stutzte. Daneben gab es noch jede Menge Schaulustige, die das Geschehen eher belustigte und vorneweg wieder unsere mutigen Damen, die sich mitten in die Menge stellten und ihre Protestplakate zeigten. Auch ein christlicher Islamgelehrter stellte einen der Rechtgläubigen zur Rede. Aber sehen sie dazu das Video:

Hier noch ein SWR-Beitrag zum Geschehen:

Ein ausführlicher Videobericht zu den Reden der Gegendemo folgt demnächst.

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