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Schon wieder: Mann mit weißem Hemd gesucht

Die Fahndung hat etwa denselben Stellenwert, wie „Mann mit zwei Beinen gesucht“. Gesucht werden vier Migranten („ausländische Mitbürger“ – au weia!), die in Krefeld ihr scheißdeutsches Opfer ausgeraubt und getreten haben. Wäre die Konstellation umgekehrt, die Republk stünde Kopf, und in Talkshows käme man zu dem all umfassenden Konsens, dass man den Kampf gegen Rechts™ verstärken müsse.

„Rp online“ berichtet:

Gegen 2.50 Uhr wurde der 20-Jährige nach Auskunft der Polizei auf der Königstraße in Höhe Rheinstraße von dem Quartett von hinten niedergeschlagen. „Die Täter zogen die Geldbörse und entnahmen rund 35 Euro“, erklärte ein Polizeisprecher. Dem Opfer gelang es, sein Portemonnaie zu ergreifen und zu fliehen. Als er sich hilfesuchend an die Fahrzeuginsassen eines Mercedes wandte, verstanden sie die Situation augenscheinlich falsch, zogen ihn von der Motorhaube weg und fuhren weiter.

„Hierbei soll es sich um ausländische Mitbürger handeln“, so der Polizeisprecher. Die Täter verfolgten den jungen Mann weiter und schlugen ihn auf der Königstraße erneut nieder und traten auf ihn ein. Auf der Rheinstraße brachen sie die erneute Verfolgung ab und entfernten sich in Richtung Dionysiusplatz. Bei ihnen soll es sich um vier Südländer, etwa 18 bis 21 Jahre alt, rund 1,75 bis 1,85 Meter groß, schlank und athletisch handeln. Alle trugen Jeans, Sneakers, einer hatte ein weißes „Tommy Hilfiger“-T-Shirt an, alle anderen dunkle T-Shirts. Eine Fahndung der Polizei führte nicht zum Erfolg.

Tja, Pech gehabt. Falsches Opfer, falsche Täter. Keine Nazis, nur „Südländer“, wahrscheinlich Italiener.

(Spürnase: Koiti)


Ein Beitrag vom Autorenteam QUOTENQUEEN