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Cloppenburg: Kloppe für südländische Räuber

Im südlichen Oldenburger Land haben sich südländische Schätzchen bei einem Raub Prügel eingehandelt. Ein 19-jähriger Mann wollte sich partout nicht bereichern lassen und schlug die Angreifer in den Wind.

„mt-news“ schreibt:

Cloppenburg (hk) – Der Schuss ging nach hinten los: Statt Beute gab es bei einem Überfall für einen der Täter Schläge. Außerdem fahndet die Polizei nach ihm. Nach Angaben der Polizei ereignet sich der?Vorfall am frühen Samstagmorgen auf der Hagenstraße.

Ein 19-jähriger Mann war auf dem Gehweg aus Richtung Osterstraße in Richtung Pingel Anton gegangen. In Höhe der Soeste hatten ihn plötzlich zwei Männer von hinten angegriffen und Bargeld von ihm gefordert.

Der 19-Jährige habe sich aber erfolgreich wehren können und dabei einem der beiden Angreifer ins Gesicht geschlagen. Dabei flüchteten sie ohne Beute in den Stadtpark.

Die Polizei sucht jetzt zwei Männer mit südländischem?Aussehen, etwa 1,80 Meter groß und mit dunklen Haaren. Wer sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten, sich mit der Polizei (Telefon 18600) in Verbindung zu setzen.

Da haben sich die „Facharbeiter“ offensichtlich kräftig geirrt. Es gibt halt noch „deutsche Kartoffeln“, die sich zu wehren wissen.

(Michael Böthel)




Dein Nachbar – der Islamist!

In der aktuellen Ausgabe des „Sterns“ wird darüber berichtet, dass die Islamisten sich immer tiefer in den Ballungsräumen der Großstädte einnisten. Von den 130 so genannten (und bekannten) Gefährdern sollen 85 in den Ballungsräumen leben.

Die „Hamburger Morgenpost“ berichtet:

Der Grundschullehrer ein Terrorist? Der Nachbar ein potenzieller Selbstmordattentäter? Der Finanzberater ein Freund des Heiligen Kriegs? Erschütternd, aber Realität. Islamistische Terroristen leben in Hamburg mitten in der Gesellschaft.

Recherchen des „Sterns“ (aktuelle Ausgabe) zeigen: Die gefährlichsten Islamisten Deutschlands zieht es in die Anonymität der Großstädte. 85 von insgesamt 130 so genannten Gefährdern leben in den Ballungsräumen. Zwölf davon in Hamburg. Die Hansestadt ist damit neben Berlin die Hauptstadt der potenziellen Terroristen.

Wer aber steckt hinter dem Begriff „islamistische Gefährder“? Gescheiterte Existenzen, fanatisierte Schul-Versager? Nur in seltenen Fällen. Sie haben Abitur und sogar ein Studium hinter sich. Sie sind intelligent, äußerlich unauffällig, mitten unter uns. Sie haben Urlaubsfotos bei Facebook gepostet, waren vielleicht sogar Trainer im Hockey-Verein oder engagiert beim Weihnachtsturnier der Schule.

Der harte Kern arbeitet zum Teil in angesehenen Jobs vom Einzelhändler bis zum Unternehmensberater. Laut „Stern“ sind rund ein Drittel der Personen auf der Liste der Top-Islamisten in Deutschland geboren, andere haben Migrationshintergrund und wurden deutsche Staatsbürger. Sie sind also ganz anders, als man sich gemeinhin Terroristen vorstellt. Die Polizei aber traut ihnen bis zum Massenmord alles zu.

Dass sie dazu auch technisch in der Lage sind, belegen weitere Zahlen. 24 der „Gefährder“ ließen sich in einem Terror-Camp im Umgang mit Waffen oder Sprengstoff ausbilden. Teilweise haben sie Kampferfahrung.

Viele fragen sich: Wenn man diese Leute kennt – warum werden sie dann nicht festgenommen oder abgeschoben? So einfach aber ist das nicht. Solange ihnen nichts nachgewiesen werden kann, bleiben sie in Deutschland, in Freiheit – und eine große Gefahr. Die zuständigen Behörden aber haben sie im Blick, observieren sie.

Schon Ende Mai hatte Innensenator Michael Neumann (SPD) betont: „Auch nach dem Tod von Top-Terrorist Bin Laden müssen und werden wir wachsam bleiben.“ Nach wie vor gehe vom islamistischen Terrorismus die größte Gefahr aus. Laut Verfassungsschutzbericht leben in Hamburg 40 Unterstützer und Sympathisanten des „Heiligen Krieges“.

Die „sozialrevolutionäre“ Politik in Europa hat „Erfolg“ auf der ganzen Linie. Sie hat ihr Ziel (fast) erreicht. Deutschland ist zu einem Sammelbecken für Terroristen aus dem linksextremen und islamistischen Spektrum geworden.




Necla Kelek in Fulda

Die Soziologin Necla Kelek kam am Samstag Nachmittag auf Einladung des Fördervereins des Frauenzentrums nach Fulda und hielt einen Vortrag zum Thema „Integration und die Rolle des Islam in Deutschland“. Für die über 100 Interessierten konnte die ehemalige Kapelle des Vonderau-Museums kaum Platz bieten.

(Von Benjamin G.)

In ihrem knapp zweistündigen Vortrag kritisierte die Autorin unter anderem eine fehlende Reformationsbereitschaft im Islam, Intoleranz gegenüber anderen Glaubensgruppen, sowie Bildung von Parallelgesellschaften. Kelek war bis 2009 Mitglied der Deutschen Islam-Konferenz, wurde dann aber nicht mehr eingeladen.

Die mehrfach ausgezeichnete 53-Jährige wurde nach dem Vortrag einerseits von mehreren Anwesenden für ihren Mut gelobt, andererseits aber auch mit dem Vorwurf konfrontiert, gerade im katholisch geprägten Fulda zu polarisieren.




Westen etabliert Taliban

Freude bei den Taliban-TerroristenNachdem die UNO bereits mehr Flexibilität im Umgang mit den Taliban andeutete, wurde jetzt von Afghanistans Präsident Karzai bestätigt, dass zwischen den radikalen Islamisten und ausländischen Streitkräften Verhandlungen geführt werden. Währenddessen sind durch weitere Angriffe der Taliban erneut viele Menschen getötet worden.

(Von Michael Böthel)

Die „Neue Zürcher Zeitung“ schreibt:

Karzais Stellungnahme zu laufenden Verhandlungen mit den Taliban war die erste offizielle Bestätigung solcher Gespräche. Vertreter ausländischer Streitkräfte, insbesondere der USA, seien bei den Gesprächen führend, sagte er.

Den Verhandlungen zwischen der afghanischen Regierung und den Taliban liege jedoch noch keine bestimmte Agenda zugrunde, ergänzte Karsai. Zudem habe es auch noch keine direkten Treffen gegeben – es seien aber Kontakte hergestellt worden.

Die amerikanische Botschaft in Kabul wollte sich zu den Aussagen Karszis nicht äussern. Die Taliban, die bis zu ihrem Sturz 2001 das Land mit eiserner Hand regiert hatten, bestritten bisher jegliche Verhandlungen. Sie verlangten als Vorbedingung den Abzug aller ausländischer Truppen.

Getrennte Sanktionslisten der Uno

Der Uno-Sicherheitsrat hatte zuvor mehr Flexibilität im Umgang mit den Taliban angedeutet. So kündigte er an, dass er in Zukunft getrennte Sanktionslisten für Mitglieder der Terrororganisation al-Kaida und der afghanischen Taliban führen wird.

Sinn der Trennung ist nach Auskunft aus diplomatischen Kreisen, dass sie mehr Flexibilität bei der Streichung von Namen erlaubt. Schliesslich verfolgten die Taliban auch andere Ziele als Mitglieder von al-Kaida und beschränkten sich im Gegensatz zu Al-Kaida auf Afghanistan und das angrenzende Pakistan.

Angriff auf Polizeistation in Kabul

Ungeachtet dessen setzten Extremisten ihre Angriffe auch am Wochenende fort. Ein Selbstmord-Kommando der Taliban griff eine Polizeistation in der Nähe eines belebten Marktes im Zentrum von Kabul an. Die vier Attentäter hätten Uniformen der afghanischen Armee getragen, sagte ein Sprecher der Polizei.

Nach Angaben des Innenministeriums kamen bei dem Anschlag mindestens neun Menschen ums Leben. Unter den Opfern seien drei Polizisten, ein Geheimagent sowie fünf Zivilisten. Mindestens zwölf Personen wurden verletzt.

Die Schiesserei im Inneren der Wache zog sich demnach über fast zwei Stunden hin. Hunderte Menschen wurden aus der Umgebung in Sicherheit gebracht.

Richard Herzinger bloggt für „Welt Online“:

Es droht der Frieden der Taliban

Während die USA nun nicht mehr dementieren, dass sie direkte Verhandlungen mit den Taliban führen, während der UN-Sicherheitsrat zu diesem Zweck eine fein säuberliche Unterscheidung trifft zwischen der bösen Al-Qaida, die einen weltweiten Terrorkrieg führe, und den gutmütigeren afghanischen Islamisten, die ja “nur” auf eigenem Boden morden und die eigene Bevölkerung versklaven wollten, haben sich zehn zivilgesellschaftliche Organisationen Afghanistans in einem offenen Brief an den Deutschen Bundestag gewandt. (Dank für die Information an die Heinrich-Böll-Stiftung, die diesen Brief mit initiiert hat.) Darin machen sie deutlich,was hinter den gegenwärtigen “Friedensinitiativen” und den systematischen Schönfärbereien von allen möglichen “gemäßigten” und “friedenswilligen” Taliban steckt: die drohende Auslieferung der afghanischen Gesllschaft mitsamt ihrer noch bescheidenen, aber dafür doch umso kostbareren demokratischen und freiheitlichen Errungenschaften an den totalitären islamistischen Extremismus.

“Die Taliban“, heißt es unter anderem in der Erklärung, “sind eine organisierte militante Gruppe, die Demokratie, Menschenrechte, Zivilgesellschaft, Dialog usw. ablehnt. Die Regierung Afghanistans und Mitglieder der Internationalen Gemeinschaft verhandeln im Geheimen mit den Taliban. Die Taliban, an deren Regime viele Menschen schlimme Erinnerungen haben, werden von der Regierung durch den High Council for Peace (HCP), positiv als “Brüder“ bezeichnet, während andere wichtige Gruppen innerhalb der afghanischen Gesellschaft weiterhin an den Rand gedrängt, wenn nicht sogar diskriminiert werden. Obgleich die Regierung Afghanistans den Taliban die Hand gereicht und sie zu Verhandlungen eingeladen hat, haben die Taliban Todesbefehle gegen sämtliche Mitglieder des HCP verhängt; ein Mitglied wurde von ihnen tragischerweise bereits ermordet. Während hinter verschlossenen Türen Verhandlungen stattfinden, haben die Taliban in der ersten Hälfte dieses Jahres bereits mehr Menschen umgebracht als lange Zeit zuvor. Der HCP hat bislang noch keinen Arbeitsplan aufgestellt und beschäftigt sich vor allem damit, Geld zu verteilen und Taliban aus der Haft zu entlassen. Die Internationale Gemeinschaft sollte über diese Probleme nicht hinwegsehen. Verhandlungen sollten von ihr transparent geführt werden, und die afghanische Regierung sollte dazu angeregt werden, Afghaninnen und Afghanen zu schützen und in ihre Arbeit mit einzubeziehen, statt denjenigen Versprechungen zu machen, die keinen Frieden wollen”.

Am heutigen Sonntag wurde ein Bundeswehr-Konvoi von einem Taliban-Kämpfer angegriffen. Die Attacke, die offensichtlich dem deutschen Kommandeur galt, scheiterte, jedoch kamen bei dem Anschlag drei Zivilisten ums Leben.

Die Taliban haben es geschafft. Der Westen beginnt jetzt mit den Hardcore-Islamisten zu verhandeln. Wer dabei der große Verlierer sein wird, sollte jedem klar sein.




Schaut euch mal diesen Schulbericht an!

Heute ist Sonntag, und manche haben ein bißchen Zeit. Lest euch einfach mal diesen WELT-Artikel über Berliner Schulen durch. Und dann sage mir einer, wie solche Schüler jemals eine Böhmersche „Bereicherung“ sein sollen! Das sind Zeitbomben, sonst gar nichts! Und da könnte man 100 Milliarden reinschießen, dann würde es auch nichts mehr bringen. Einheimische Eltern können ihre Kinder nur noch in Privatschulen schicken oder in ländliche Gegenden Bayerns oder Baden-Württembergs umziehen, denn dort geht es (noch) nicht so zu.




Die Schweiz rüstet auf

Der Schweizer Verteidigungsminister Ueli Maurer (SVP) hat große Pläne für die Zukunft der Schweizer Armee. Zur Verteidigung des Landes sollen allen europäischen Spartrends zum Trotz wieder 100.000 Soldaten bereitstehen. Am liebsten würde Maurer die Schweizer Armee von heute 80.000 Mitgliedern auf 120.000 aufstocken, aber bei 100.000 ist die Forderung bei allen bürgerlichen Parteien konsensfähig und wird sich im Parlament damit durchsetzen. Dies ist eine klare Kehrtwende zur Politik der 90er-Jahre, in denen die Armee stetig abgebaut wurde. Auch in die Ausrüstung soll wieder mehr investiert werden.




Ditib-Bauvorhaben sorgt für viel Wirbel in Herten

Schon seit Jahren gibt es Ärger mit dem geplanten zweiten Großmoscheebau im nordrhein-westfälischen Herten-Langenbochum. Nach einer Unterschriftenaktion von Ratsfrau Jutta Becker (WIR) endete es, nach plötzlich aufgetauchten Flyern mit dem Briefkopf von Jutta Becker, in einer Hausdurchsuchung durch den Staatsschutz. Ergebnis: sie hatte mit den Flyern nichts zu tun (PI berichtete). Jetzt wird abermals der Versuch seitens der Stadtspitze (Bürgermeister Dr. Paetzel) gestartet, indem ein „Runder Tisch“ mit ausgesuchten Teilnehmern gebildet wurde, an dem angeblich ergebnisoffen über den Moscheebau diskutiert werden soll.

Die Bürger und die Politiker sind selbstverständlich ausgeschlossen. Nur zwei aufgestellte „Meinungskästen“ in Banken sollten von den Bürgern genutzt werden, um ihre Meinung zu äußern. Bei der Öffnung der Boxen stellte sich heraus, dass von den 319 abgegebenen Zetteln allein 252 vom türkischen Ditib-Verein stammten. Es handelte sich hierbei um Vordrucke, die nur von den Türken unterschrieben waren und zum Ausdruck brachten, dass eine Moschee sehr gewünscht sei.

Es stellte sich mittlerweile heraus, dass noch mehr Zettel – alles Befürworter des Vereins – dort hineingesteckt worden sind. Aktuell macht die Hertener Allgemeine eine Internetumfrage, die sich gegen jede andere Erfahrung zu entwickeln scheint, da dort auch plötzlich ungewöhnlich viele für den Bau abstimmten. Zur Zeit hat es sich aber gedreht. Es ist anzunehmen, dass die Umfrage am Montag schnell entfernt wird.

Zur Abstimmung in der „Hertener Allgemeine“ geht es hier!

Im Vorfeld wurde in der Presse umfangreich berichtet. Besonders heraus stachen hierbei die Kommentare des Ressortleiters der „Hertener Allgemeine“, der die Gründer einer Bürgerinitiative gegen den Moschee-Bau als

“Gruselgrüppchen…. denen man schon von außen ansieht, dass in ihren Gehirnwindungen rechtsradikales Gedankengut vorherrscht….“

bezeichnete.

Weitere Links:

» 30.05.2011: Stellungnahme Jutta Becker
» Kommentar: Ressortleiter Hertener Allgemeine
» Wochenkommentar 04.06.2011: Hertener Allgemeine
» 7.06.2011: Leserbriefe zum „Runden Tisch“
» 10.06.2011: Meinungskästen werden geleert
» 14.06.2011: Kommentar „Ditib-Zettel
» 16.06.2011: Moschee auf dem Zechengelände?
» 16.06.2011: Fachmann soll „Runden Tisch“ beraten
» 17.06.2011: Interessanter Leserbrief-Kamperdick
» 17.06.2011: Kommentar „Hertener Allgemeine“-„Braune Grüppchen“
» 17.06.2011: „Runder Tisch“ muss sich eine Menge anhören
» 17.06.2011: Leserbrief Wischnewski

(Foto oben: Die Teilnehmer des zweiten Treffens des Runden Tisches bei der Besichtigung der DITIB Moschee an der Feldstraße in Herten)




Die Revolution frisst ihre Kinder

Mortierbrigade ist laut der französischen Fachzeitschrift „Stratégies“ eine der zehn weltweit innovativsten Werbeagenturen. Die Agentur hat auf dem Festival von Cannes schon 20 Löwen abgeräumt. Dazu wurde sie in Belgien in vier Jahren dreimal zur „Agentur des Jahres“ gekührt. Die bisher berühmteste Werbekampagne von Mortierbrigade war „Straat zonder haat“, was so viel heißt, wie „Straße ohne Hass“ und von den Antwerpener Mulitikulti-Vereinen als Antwort auf die Wahlerfolge des einwanderungskritischen „Vlaams Belang“ ins Leben gerufen wurde.

(Von Thorsten M.)

Die Agentur hatte bisher ihren Sitz im Kanal-Viertel in Molenbeek-Saint-Jean, einer 94.000-Einwohner-Gemeinde im Großraum Brüssel mit offiziellen 25% Ausländeranteil. Am vergangenen Montag nun verkündete ausgerechnet diese Agentur via Radio, dass sie ihren bisherigen Firmensitz aufgrund der hohen Kriminalitätsbelastung verlassen werde. Zu viele Diebstähle, ausufernde Sachbeschädigungen und gewalttätige Übergriffe gebe es dort – und sogar von einer Geiselnahme wussten die Agentur-Verantwortlichen zu berichten. Der Chef von BBDO, einer anderen bekannten Agentur mit Sitz im selben Viertel, war ebenfalls bei dem Gespräch mit Radio 1 anwesend. Auch er beklagte die hohe Kriminalitätsbelastung, die ihn schon dazu gebracht hätte, den Firmenparkplatz mit Stacheldraht zu umzäunen und gleichzeitig für die weiblichen Mitarbeiter der Agentur zu reservieren. Diese seien schließlich für Kriminelle am verwundbarsten.

Fast überflüssig zu sagen, dass der natürlich sozialistische Bürgermeister Philippe Moureaux, ein Wallone, hinter diesen Vorwürfen eine „flämische Polemik“ vermutet und die ganze Aufregung nicht verstehen mag. „Die ganze Debatte basiert auf Lügen“, ließ er am Freitag verlautbaren. Nicht einmal habe sich die Firma Mortierbrigade bei ihm wegen irgendwelcher Probleme beschwert. Dass es in einer 94.000-Einwohner-Gemeinde einige Ecken gebe, die „etwas delikater“ sind, sei ja schließlich normal. Aber in keinem Brüsseler Polizeibezirk würden so viele Personalien überprüft, wie in Molenbeek-Saint-Jean. (Was auch immer das beweisen soll.)

Diese verniedlichenden Äußerungen versetzen nun wiederum die Mitarbeiter der noch in Molenbeek ausharrenden BBDO in Rage. Jeder der zehn Mitarbeiter der Agentur wurde bereits Opfer krimineller Übergriffe in der Gemeinde. Vom Handtaschenraub über Autoaufbruch bis hin zur Bedrohung mit vorgehaltener Waffe war schon alles dabei. Dies klein zu reden, als „Vorkommnisse“ zu verniedlichen – „mit nichts hätte man uns mehr treffen können“, zornt man in Richtung Rathaus. „Man wolle nichts anderes als sicher zur Arbeit gehen können. Das sollte das Minimum sein, was wir von unserem Bürgermeister erwarten können.“ (Ja, auch eine Multi-Kulti-verliebte Branche, wie die Werbung, sollte schließlich darauf ein Anrecht haben…)

Kann es wirklich jemand dem „Vlaams Belang“, den PI-Lesern und dem Autor verdenken, wenn sie diese Vorkommnisse – nicht ohne Wut im Bauch – mit einer gewissen Schadenfreude quittieren?!

Auch für die Multikulti-Revolution scheint offenbar die alte Erkenntnis der Französischen Revolution zu gelten, dass jede Revolution irgendwann ihre Kinder frisst.

P.S.: Aufmerksamen PI-Lesern ist Molenbeek bereits durch nächtelange Krawalle marokkanischer Jugendlicher ein trauriger Begriff.




Das letzte Tabu: Zoophilie

Zoophilie heißt nicht, daß einer gern in den Zoo geht und Affen oder Eisbären anguckt, sondern daß er oder sie sexuelle Beziehungen mit Tieren hat, siehe Abbildung. Früher hieß das Sodomie, aber das darf man politkorrekt nicht mehr sagen, denn da könnten Schwule gemeint sein. Und ebenfalls laut Basler Zeitung (mit gutem Foto!) denkt man bei Tierfreunden dieser Art an „Hirten auf der Alp, an Bauern auf abgelegenen Höfen, an Perverse und Verwirrte“. Zugegebenermaßen denke ich beim Stichwort „Sodomie“, also ab jetzt „Zoophilie“, regelmäßig immer an den Islam, aber lassen wir das.

«Animal» und «sex» ergibt bei Google angeblich 27 Millionen Treffer, und so rechnet die Basler Zeitung mit dem alten Lügner und Betrüger Kinsey hoch, daß es allein in der Schweiz rund 275.000 „Zoophile“ geben müsse. Daß viele „animal sex“ nur anklicken, um Abartiges zu bestaunen, kommt dem Basler Intelligenzblatt nicht in den Sinn. Sei dem, wie es wolle, das letzte Tabu muß weg! Wenn also Ihre Tochter einen Lippizaner-Hengst heiraten will oder Ihr Sohn eine Geiß mit ins Bett nimmt, sagen Sie einfach „Ja“, denn Ihre Kinder sind völlig normal!