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Gender-Theorie: Weder männlich noch weiblich

Maternus MillettDie niederen Lebensformen wie Viren und Bakterien sind bekanntlich „geschlechtslos“, kennen keine männlichen, sondern – strenggenommen – nur weibliche Exemplare, die einzig über die Fähigkeit zur Fortpflanzung verfügen. Schnecken können männlich und weiblich zugleich sein. Nur bei den höheren Lebewesen gibt es sie – die beiden Geschlechter, vermischen sich doch deren Genpools, was sich in „der Natur“ offenbar als Vorteil für die Arterhaltung wie auch für die genetische Vielfalt herausgestellt hat.

(Von Eckhardt Kiwitt, Freising)

Das gefällt so manchem Zeitgenossen gar nicht, der am Biologie-Unterricht entweder nicht teilgenommen, diesen komplett verschlafen oder so manches, was darin gelehrt wird, nicht recht verstanden hat. Oder der außerstande ist, offenen Auges durch die Straßen zu gehen und zu sehen statt zu träumen. Vielleicht haben er oder sie auch noch nie „Sex“ gehabt. Enthaltsamkeit kann schließlich etwas moralisch Hochwertiges sein, führt allerdings zur Weltfremdheit, zum Geburtenrückgang sowie zum demographischen Wandel und letztlich zum Untergang eines Volkes, außer, man rekrutiert dort, wo hinreichend Nachwuchs gezeugt wird.

In einem erfrischenden Interview unter der Überschrift „Früher herrschten die Gewalttäter, heute herrschen die Wohl-Täter“ mit Maternus Millett (Foto oben) wird dieses Defizit deutlich ausgesprochen:

Die Gender-Theorie versucht, die Zweigeschlechtlichkeit des Menschen als Normalfall in Frage zu stellen und stellt nicht nur die Geschlechterrollen, sondern sogar den „Geschlechtskörper“, also die anatomisch-physiologischen Unterschiede zwischen Mann und Frau, als soziokulturelles „Konstrukt“ dar. Sie geht davon aus, dass wir als sexuell-erotisch unbeschriebene Blätter zur Welt kommen und erst durch Erziehung, Imitation usw. zu Männern und Frauen geformt werden und interpretiert dies als „Repression“, als Unterdrückung und Deformierung der angeblich ursprünglich multisexuellen „Natur“ des Menschen.

Die Gender-Theoretiker verwechseln möglicherweise die in unserem Grundgesetz garantierte Gleichheit von Mann und Frau „vor dem Gesetz“ mit der biologisch zwangsläufig bedingten Verschiedenheit der Geschlechter. Das Wort „Halbintelligenzler“ könnte für solche Leute fast ein Lob sein.

Sehr „denkwürdig“ äußert sich Maternus Millett bei der letzten Frage des Journalisten Eren Güvercin:

Die Webseite PI-News vermarktet sich erfolgreich unter dem Label „politcally incorrect“. Sie hetzt dabei aber systematisch gegen Muslime. Besteht die Gefahr, dass Gruppen unter dem Deckmantel der „Politischen Unkorrektheit“ fremdenfeindliche und islamfeindliche Gedanken verbreiten?

Maternus Millett: Die politische Korrektheit als das „absolut Gute“ hat das gesellschaftliche Klima bereits so weit polarisiert und vergiftet, dass auch eine kritische Diskussion des „absolut Guten“ – also des Versagens der Bildungs- und Integrationspolitik, der selektiven Toleranz Straftaten von Immigranten gegenüber, der bedingungslosen Sozialleistungen für alle – kaum noch möglich ist. Folglich können alle, die provokante Kritik anmelden, sehr leicht moralische Empörung auslösen und sich als Rebellen gegen das neue, linke, permissive Establishment und als „Opfer von Repression“ darstellen. Eine absurde Situation, und mit Sicherheit pures Gift für Demokratie, Pluralismus und den sozialen Frieden, die zunehmend durch ein „Die oder wir!“ und „Wer nicht für uns ist, ist gegen uns“ ersetzt werden.

Sorry, Herr Millett. Ist das Recht auf freie Meinungsäußerung „Gift für die Demokratie“? Das sollten Sie bitte näher erläutern!




Freysinger in Paris als Held gefeiert

Freysinger in ParisDer Schweizer SVP-Nationalrat Oskar Freysinger war am Samstag Ehrengast bei der von Riposte Laïque organisierten Pariser Wurstrevolution (PI berichtete). Der Politiker aus dem Wallis, der über die direkte Demokratie und den Kampf gegen die Islamisierung in Europa sprach, wurde in Frankreich als Freiheitsheld gefeiert, sehr zum Missfallen der Schweizer Presse.

Die Berner Zeitung berichtet:

Die Anhänger der Riposte Laïque empfingen Freysinger wie einen Popstar. Sie skandierten seinen Namen, sie suchten seine Nähe. „Er hat die Minarette verbieten lassen, er ist ein Held“, sagte eine Frau ihrem Mann. Eine andere Frau, Mitglied der Résistance républicaine, meinte, „dass in Frankreich Leader wie Freysinger fehlen“.

Direkte Demokratie als Mittel gegen Islamisierung

Bei seinem Pariser Auftritt referierte Freysinger über das politische System der Schweiz, und er beantwortete Fragen zur berühmt-berüchtigten Anti-Minarett-Abstimmung. Die direkte Demokratie sei ein Mittel, um die Islamisierung der europäischen Gesellschaften zu stoppen, sagte der SVP-Nationalrat. „In der Schweiz hat das Volk echte Macht.“ Und er rief die Franzosen auf, sich gegen die Muslime, die sich nicht integrieren wollen, zu wehren. Im Weiteren äusserte er harsche Kritik an der EU.

Die Veranstaltung der Riposte Laïque wurde offenbar von Agenten des französischen Inlandgeheimdienstes (Direction centrale du renseignement intérieur) beobachtet.

Nach Angaben von Le Matin hatten Linksextreme vergeblich versucht, die Veranstaltung zu stören.

Freysinger sprach in seiner Rede über die Freundschaft der Schweiz mit Frankreich und die Bewunderung der Schweizer für die französische Seele – eine Seele, die zu entgleiten scheint und nach mehr Demokratie dürstet.

Eure zu spendable Großzügigkeit hat euch in Gefahr gebracht.

Ihr habt das Recht, anspruchsvoll zu sein gegenüber jenen, die ihr eingeladen habt.

Ihr habt das Recht, euch zu verteidigen, denn die legitime Verteidigung ist eine Pflicht, wenn das Überleben bedroht ist.

Ihr habt das Recht, Franzosen zu sein, denn die anderen haben das Recht, von überall her zu sein.

Ihr habt die Pflicht, die Wurst und den wein zu verteidigen angesichts des Hamburgers und Quick halal.

Zum Schluss seiner Rede las Freysinger ein selbst verfasstes Gedicht auf die Muslime in Europa, das Sie hier nachlesen können.




Friedrich: Keine Lockerung des Asylrechts

Innenminister Friedrich (CSU) hat sich bei einer Veranstaltung zum Weltflüchtlingstag gegen die Lockerung des Asylrechts ausgesprochen. Dabei kritisierte er auch die Asylpolitik der EU-Kommission. „Es dürfen keine neuen Anreize für Armuts- und Wirtschaftsflüchtlinge geschaffen werden“, so der Innenminister.

Die Süddeutsche berichtet:

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) hat sich gegen eine Lockerung des geltenden Asylrechts ausgesprochen. Es dürften keine neuen Anreize für Armuts- und Wirtschaftsflüchtlinge geschaffen werden, sagte der Minister bei einer Veranstaltung zum Weltflüchtlingstag.

Zugleich zeigte er sich skeptisch, dass die EU-Kommission bis zum Jahr 2012 ihr Vorhaben zur Vereinheitlichung der Asylpolitik in der EU umsetzen kann. «Aus unserer Sicht muss es … noch erhebliche Änderungen geben, um zu einem erfolgreichen Abschluss zu kommen.»

Einige Vorschläge der EU-Kommission würden erfahrungsgemäß Anreize für einen stärkeren Zuzug von Wirtschaftsflüchtlingen schaffen, kritisierte Friedrich. «Wir dürfen die Fehler der Vergangenheit nicht wiederholen», sagte der Minister mit Verweis auf die hohen Asylbewerberzahlen der 1990er Jahre in Deutschland. Heute seien die Zahlen zwar deutlich niedriger. Er sei dennoch gegen eine Lockerung des Asylrechts. «Asylpolitik ist keine Schönwetterpolitik.» Ein Asylsystem müsse langfristig und auch auf hohe Bewerberzahlen ausgerichtet sein.

Seit Jahren wird in der EU um die Asylpolitik gestritten. Die EU-Kommission hatte sich bereits mit ihren Vorschlägen von 2008 und 2009 über Mindeststandards bei Asylverfahren nicht im Ministerrat und Parlament durchsetzen können. Kürzlich unternahm sie gegen den Widerstand aus den Mitgliedstaaten einen neuen Vorstoß. Danach sollen die 27 Länder die Bedingungen für die Aufnahme von Asylanten angleichen, ihnen mehr Rechte geben und mehr gegen Missbrauch tun.

Innenminister Friedrich scheint noch so etwas wie ein zarter Lichtblick in der ach so verkorksten deutschen Politik zu sein. Möge er seinen Kurs halten (können) …




Antisemitische Attacke in Berlin

Tauentzienstraße in BerlinIn der Hauptstadt haben fünf Araber ein Pärchen angepöbelt, bespuckt und antisemitisch beschimpft. Das Pärchen konnte fliehen, wobei der Mann durch einen Flaschenwurf noch am Hinterkopf getroffen wurde.

„Die Welt“ teilt mit:

Ein Paar ist am Freitagabend in Berlin-Charlottenburg Opfer eines antisemitischen Angriffs geworden. Die beiden waren gegen 20.00 Uhr zu Fuß auf dem Gehweg der Tauentzienstraße unterwegs, als ein Unbekannter aus einer Gruppe von fünf arabisch aussehenden Männern die 37-jährige Frau im Vorbeigehen am Arm berührte, wie die Polizei mitteilte. Daraufhin sprach ihr 33-jähriger Begleiter den Mann an. Dieser reagierte aggressiv, spuckte der Frau ins Gesicht und beschimpfte beide mit antisemitischen Äußerungen.

Das angegriffene Paar setzte nach Angaben der Polizei fluchtartig seinen Weg fort. Einer der Unbekannten warf eine zum Teil gefüllte Plastikflasche in Richtung des Paares und traf den Hinterkopf des Mannes. Anschließend flüchtete das Quintett.

Judenfeindliche Schmähungen, spucken, Flaschen (am besten) Richtung Hinterkopf werfen. Dazu möglichst mit fünf (oder noch mehr) gegen zwei. Das sind nun wirklich vom Fach arbeitende Helden, die unser Land so dringend braucht.




Interview Wilders, Freysinger & Jung in Den Haag

Im Parlamentsgebäude von Den Haag hatte PI am 9. Juni Gelegenheit, ein Interview mit Geert Wilders (PVV), Oskar Freysinger (SVP) und Christian Jung (DIE FREIHEIT) zu führen. Hauptthema war die große Veranstaltung am 3. September in Berlin, bei der sich alle wiedersehen werden.

Dort soll ein weiteres Zeichen für einen Wandel in Europa gesetzt werden: Zu mehr Bürgernähe, direkter Demokratie und dem Lösen von massiven Problemen in den Bereichen EU, Integration, Zuwanderung und Innere Sicherheit, um nur einige Felder zu benennen.

Oskar Freysinger sprach auch das große Wählerpotential an, das die CDU/CSU durch ihren Wandel nach Links freigemacht hätte. Die FREIHEIT sei seiner Meinung nach die genau richtige Partei, die diese Lücke füllen könne, denn sie sei rechts von der Union, aber trotzdem in der Mitte der Gesellschaft und in klarer Distanz zu Extremisten. Wilders sieht in der FREIHEIT eine große Chance für Deutschland. Man werde sicherlich nicht so schnell auf die 30% der SVP kommen, aber man sei auf dem richtigen Weg. Jung gab einen Ausblick auf die Wahlkampfveranstaltung in Berlin am 3. September, die deutlich größer als der letzte Auftritt von Geert Wilders am 2. Oktober des vergangenen Jahres sein werde.

Hier das Video-Interview:



(Interview: Michael Stürzenberger / Schnitt: Manfred Schwaller)




Resolution gegen „Sowjetunion light“

Resolution gegen Sowjetunion lightDer Verein „Die Wende“ hat vom 17. bis 19. Juni 2011 in der evangelischen Tagungsstätte Löwenstein seine alljährliche Jahrestagung durchgeführt. Dort forderten die Tagungsteilnehmer die Redemokratisierung in der Europäischen Union und eine Rückkehr zum christlichen Menschen- und Gesellschaftsbild.

(Von Michael Böthel)

Nach der Anhörung von Professor Schachtschneider und anderen kompetenten Experten zeigten sich die Teilnehmer zunehmend beunruhigt über die Entwicklung der Europäischen Union. Europa dürfe sich nicht zu einer „Sowjetunion light“ entwickeln, sondern man müsse „die politischen Entscheidungsprozesse redemokratisieren“. Dies brachten die Tagungsteilnehmer dann auch in einer Resolution zum Ausdruck.

Das Informationsforum „MEDRUM“ dokumentiert die Resolution der Jahrestagung „Die Wende“ im Wortlaut:

Resolution der Jahrestagung 2011

1) Die Gründerväter der damaligen Europäischen Gemeinschaft haben vor dem Hintergrund ihrer historischen Erfahrung ein Werk der Zusammenarbeit europäischer Staaten zur Bewahrung von Frieden in Freiheit und Demokratie und zur Beförderung des Wohlstands aller Beteiligten auf den Weg gebracht. Dieses Werk beruhte auf einer christlichen Wertebasis und wirtschaftlicher Vernunft. Es hat über Jahrzehnte für alle Teilnehmer segensreiche Früchte getragen und dadurch auch auf Außenstehende eine große Anziehungskraft ausgeübt.

2) Leider haben sich jedoch in den letzten Jahrzehnten und besonders in den letzten Jahren bedrohliche Tendenzen bemerkbar gemacht, die Anlass zu großer Sorge geben. Das Demokratie- und Politik-Verständnis der Gründerväter der Europäischen Gemeinschaft, welches auf einem christlich fundierten Menschenbild, Frieden in Freiheit, wehrhafte Demokratie und dem Selbstbestimmungsrecht der Völker beruhte, droht ins Gegenteil umzuschlagen. Teilweise werden diese Prinzipien bereits offen bekämpft.

3) An die Stelle christlicher Kultur als Leitkultur tritt zunehmend das Leitbild des individualistischen, säkularen Menschen und einer modernen, entchristlichten Gesellschaft, die ihre Werte ohne Rückgriff auf religiöse, transzendente Grundlagen aus der jeweiligen Situation heraus definieren und verbindlich setzen. Der moderne Mensch nimmt sich in Selbstermächtigung als sein eigener Gott wahr, mit je nach Bedarf und politisch-ideologischer Wetterlage selbstgefertigtem Menschenbild, Ethos und Gesellschaftsverständnis – mit entsprechenden Konsequenzen für das Gemeinwesen. Er ist dabei, ohne dass er es wahrnimmt, Subjekt einer praktisch grenzenlosen Manipulierbarkeit, weil ihm jegliche objektive Maßstäbe in Moral und Wahrheit abhanden gekommen sind.

4) Durch eine Umwertung aller Werte im Sinne Nietzsches als Grundzustand des Menschen wird das Anliegen der Gründerväter der Europäischen Gemeinschaft in sein Gegenteil verkehrt: aus Freiheit wird Herrschaft, aus Demokratie wird Diktatur, aus politischer Autonomie wird Bevormundung, aus Mündigkeit wird Unmündigkeit. Dem Vorhaben einer Aufklärung im Sinne Immanuel Kants wird entgegengewirkt.

5) Die Art, in der Begriffe wie Mensch, Familie und Ehe, Freiheit, Demokratie, Recht und Gerechtigkeit umgedeutet werden und die Art, in der die entsprechende Umsetzung in gesetzliche Vorschriften durch die involvierten politischen Instanzen vorgenommen wird, entbehrt jeglicher praktischer und theoretischer Vernunft und jeglicher demokratischer Legitimation. Dieser Sachverhalt erfüllt, in politischer Hinsicht, unseres Erachtens bereits den Tatbestand eines kalten Staatsstreichs auf Raten. Der jüngste rechtlose Hebel ist die Euro-Rettungspolitik zugunsten eines korrupten, mit der Politik verflochtenen Finanzkapitals, die zum Sozialismus führen wird.

In großer Sorge fordern wir alle Betroffenen in allen Staaten der Europäischen Union auf, diesen unheilvollen Entwicklungen mit geeigneten Mitteln Einhalt zu gebieten und wo nötig bisher eingetretene Fehlentwicklungen rückgängig zu machen. Wir fordern eine Redemokratisierung der politischen Entscheidungsprozesse und das Wieder-Einsetzen des Volkes als rechtmäßigen Souverän. Insbesondere halten wir es für erforderlich, die weitere politische Entwicklung Europas wieder mit dem christlichen Menschen- und Gesellschaftsbild zu fundieren. Die Entwicklung der derzeitigen Europäischen Union hin zu einer „Sowjetunion light“ muss ein Riegel vorgeschoben werden.

Löwenstein, 19.06.2011

Besorgte Bürger erkennen zunehmend, dass sich die EU zu einer immer größer werdenden Bedrohung für die Freiheit entwickelt. Europas Nationalstaaten verlieren täglich mehr die Kontrolle und Souveränität über die eigenen Länder. Gleichzeitig baut sich das Imperium „Europäische Union“ immer mächtiger aus, ohne dass dies auch nur einen Hauch von Demokratie enthält. Die Politiker unserer etablierten Parteien haben dabei schon längst ihre Seele an den EU-Moloch verkauft.

„Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, ob was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“ (Jean-Claude Juncker erklärt seinen EU-Kollegen die Demokratie – SPIEGEL 52/1999)




Die Griechen rund um den Syntagma-Platz

Das Foto zeigt eine Demo in Athen gestern abend. Nicht alle Zeitungen drucken es, denn man will unsere Spendenbereitschaft und das Image der Griechen nicht weiter beschädigen. Es gibt noch eine Reihe anderer Foto-Sorten aus Hellas, welche uns ebenfalls kaum oder nie gezeigt werden! 

Hier demonstriert die Kommunistische Partei Griechenlands (KKE) am 16. Juni 2011 mit roten Fahnen und Hammer und Sichel. Und die sollen wir unterstützen? Die KKE ist eine radikale Partei, sie hat den Zusammenbruch des Ostblocks überwunden und ca. 9% der Wählerstimmen.

Eine neue Waffe sind die Laserpistolen, mit welchen das Gesindel in den schwarzen Kapuzenpullis die Polizei blenden will. Foto  ebenfalls Athen 15.6.2011. Es wird nicht lange dauern, bis die rote Autonomen-SS sie hierzulande auch flächendeckend zum Einsatz bringt.

Die linken Schlägertypen gehen durchaus handfest vor, das Gewaltmonopol des Staates wackelt. Kein Wunder, daß solche griechischen Halunken bei ihren linken Brüdern von Hamburg bis Barcelona als Krawallexperten gern gesehen sind. Viele Griechen sind Anarchisten, und die Namen der außerparlamentarischen Parteien mit Alpha klingen wie AKOA (Erneuernde Kommunistische und Ökologische Linke), A.S.K.E. (Kämpferische Sozialistische Partei Griechenlands), ANT.SYM. (Antikapitalistische Allianz), und sie enden bei X mit der trotzkistischen Xekinima.

Man wirft Molotow-Cocktails,

möchte Polizisten anzünden, und am 15. Juni 2011 sollte auch das Finanzministerium brennen. Und manche haben es bereits vergessen: Es sind in Athen im letzten Jahr Menschen in einer von anarchistischen Verbrechern angezündeten Bank gestorben!

Da verwundert es kaum mehr, daß auch Galgenstricke auftauchen. Foto vom 2. Juni, 2011. Vorerst werden Politiker noch in effigie verbrannt und gehenkt. Wie lange noch? Schon kriegen manche hier Angst. Man hat bereits das Argument gehört, man müsse den Griechen Geld geben, damit das Land stabil bleibe. Ja, das ist unsere Mission! Planlos Geld verschenken vom Kosovo über Afghanistan, den Sudan, Tunesien, Ägypten bis Palästina, damit die Länder stabil bleiben! Wie stabil, das hört man täglich in den Nachrichten!

Video vom 15. Juni in Athen:




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Solana: EU-Aufnahme der Türkei ist mein Traum

Solana mit dem türkischen Ministerpräsident ErdoganDer frühere Generalsekretär der Nato, Javier Solana, hat sich in einem Gastbeitrag für project-syndicate.org für einen Neustart der Beitrittsverhandlungen der Türkei in die Europäische Union ausgesprochen. „Das ist mein Traum und ich werde weiterkämpfen, um ihn Realität werden zu lassen“, so der spanische Sozialist. Gleichzeitig wandte er sich gegen „populistische Bewegungen in Europa, denen es um die Vermeidung der Zuwanderung geht“.

PI-Leser Asmodean hat sich näher mit Solanas Irrungen und Wirrungen Text befasst. Solana schreibt:

Europa ist definitionsgemäß kulturell vielfältig. Daher ist diese Vielfalt Europas Bestimmung.

Kulturell vielfältig ja – aber gerade diese Vielfalt verlangt auch nach kompatiplen Kulturen. Das ist wie in der Küche: Die richtigen Zutaten in der richtigen Mischung und Zubereitung machen ein leckeres Essen. Wenn ich aber meinen Erdbeerkuchen mit Bohnen und Sauerkraut backen will, gibt’s ein Problem.

Außerdem befindet sich Europa in einer tiefen Wirtschaftskrise, die ungefähr zu der Zeit ausbrach, als der Vertrag von Lissabon – der darauf abzielte, der EU-Erweiterung Rechnung zu tragen – letztendlich verabschiedet wurde. Hätte man diese Verabschiedung wie geplant bereits 2005 über die Bühne gebracht, wäre er bereits seit sechs Jahren in Kraft und die durch die Krise verursachten Belastungen für die wirtschaftliche Gebarung der EU – sichtbar an den jüngsten Problemen der Eurozone – wären leichter zu bewältigen gewesen.

Inwiefern wären die Probleme leichter zu bewältigen gewesen? Eine Erklärung für diese doch überaus gewagte These bleibt uns Solana leider schuldig. Oder meint Solana, die EU hätte dann schon früher zur Transferunion umgebaut werden können? Le Boche payera tout?

Eine große Herausforderung für Europa ist nach wie vor die Migration, die sich mit der Zeit zu einem immer größeren Problem entwickeln wird. Bis 2050 wird die Zahl der Arbeitskräfte in Europa um 70 Millionen sinken. Für die Aufrechterhaltung unserer Wirtschaft bedarf es der Migration und offener EU-Grenzen – sowie der Eindämmung populistischer Bewegungen in Europa, denen es um die Vermeidung der Zuwanderung geht.

Ja wenn die Menschen zum Arbeiten nach Europa kämen, dann hätten die „populistischen Bewegungen“ wohl kein Thema. Mehr Geld für den „Kampf gegen Rechts“, bitte! Aber auch hier stellt sich die Frage, wie Solana auf diese Zahl kommt. Haben wir Vollbeschäftigung oder ist diese in absehbarer Zeit zu erwarten? Dann wäre Migration – qualifizierte wohlgemerkt – ja tatsächlich notwendig. Ob die Türkei diese Arbeitskräfte dann bieten könnte, sei mal dahin gestellt.

Auch die Türkei hat sich seit 1999 sowohl politisch als auch wirtschaftlich dramatisch verändert und das hat viel mit dem EU-Beitrittsprozess zu tun.

Stimmt. Wir haben’s ja schließlich bezahlt (sog. Vorbeitrittshilfen).

Die Türkei und die EU brauchen einander. Auf die EU entfallen 75 Prozent der Auslandsinvestitionen in der Türkei. Etwa die Hälfte der türkischen Exporte geht in Länder der EU und auch die Hälfte der Touristen in der Türkei kommen aus der EU. Ebenso hängt Europas Energiesicherheit von der Kooperation mit der Türkei im Bereich des Transports von Öl und Erdgas aus Zentralasien und dem Mittleren Osten ab.

Und all das hängt unmittelbar von einer EU-Mitgliedschaft der Türkei ab?

Aber auch politisch brauchen wir einander. Die Nachbarn der Türkei sind unsere Nachbarn und die Probleme der Türkei sind unsere Probleme.

Nur, wenn wir sie dazu machen…

Die sicherheitsrelevanten und strategischen Vorteile für die EU mit der Türkei als Mitglied wären vielfältig…

Inwiefern? Auch hier setzt Solana voraus, dass seine Aussagen ohne Prüfung als richtig angenommen werden.

(Foto oben: Solana mit dem türkischen Ministerpräsident Erdogan)




Griechenland und kein Ende?

Der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble grüßt am Wochenende Griechenlands Finanzminister Evangelos Venizelos (l.) in BrüsselGlauben Sie nur nicht, daß unsere Politiker die geringste Ahnung haben, was das Griechenland-Desaster angeht. Juncker, Merkel, Sarkozy und wie sie alle heißen sind nur Flickschuster, ahnungslose Klempner, die ein Loch abdichten möchten, wenn sich längst schon viele andere aufgetan haben. Achten Sie deshalb nicht auf deren Pläne. Die sind schon morgen Schall und Rauch. Aber es gibt ein paar Gewißheiten.

Erstens ist Griechenland überhaupt nicht bereit zu sparen. Vielleicht kippt die Regierung. Irgendeinen Vertrag halten die nie und nimmer ein. Zweitens spüren unsere Politiker, daß die Volksmeinung immer mehr gegen die Milliardenhilfen ist. Und nur diese Sprache verstehen unsere Politiker. Der einzelne Abgeordnete will wieder gewählt werden. Auch wenn ich es noch zwanzig Mal wiederhole: Schreiben Sie Ihrem Abgeordneten, sprechen Sie ihn an. Das wirkt. Auch Entwicklungen wie die „Wahren Finnen“ haben in Deutschland bei unserer Nomenklatura Eindruck hinterlassen. Drittens schwenkt die Presse in immer mehr Artikeln um. Der SPIEGEL beerdigt diese Woche im Titel den Euro, BILD kommt mit volkstümlichen Fragen. Es tut sich was, und es besteht doch wenigstens die leise Hoffnung, daß wir ncht auf ewig die Haushaltslöcher anderer Europäer bezahlen müssen. Wir sind nie gefragt worden, eine Zustimmung dazu hätte es nie gegeben! Und schließlich spricht auch noch die Börse mit! Sie glaubt auch nicht an eine Rettung.

(Foto oben: Der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble grüßt am Wochenende Griechenlands Finanzminister Evangelos Venizelos in Brüssel)




„Gehorsame Ehefrauen“-Club will expandieren

Anfang Juni sorgte in unseren Medien eine Gruppe malaysischer Musliminnen für Aufsehen, die einen „Club der gehorsamen Ehefrauen“ ins Leben gerufen haben. Deren Rezept „Gehorchen, dienen, unterhalten“ soll jetzt auch in andere islamische Länder exportiert werden.

20min.ch berichtet:

Der «Club der Gehorsamen Ehefrauen» expandiert: Nach Malaysia hat nun auch Indonesien eine Niederlassung – zur Verärgerung von Frauenrechtsaktivisten. Etwa 50 Frauen und ihre Ehemänner nahmen am Samstagabend an der Eröffnungsfeier in einem Restaurant in Jakarta teil. Der Club hält Frauen an, ihren Männern zu gehorchen und ihnen alle Wünsche zu erfüllen.

«Eine Frau muss ihrem Ehemann in allen Bereichen zu 100 Prozent gehorchen, besonders bei der Sexualität», sagte die Vorsitzende Gina Puspita. Im Club sollen die Frauen auch lernen, wie ihre Männer im Bett zufriedenzustellen sind. Der Club wurde in Malaysia von der konservativen islamischen Gruppe Global Ikhwan gegründet. Die Organisatoren haben erklärt, sie wollten mit ihren Lehren Prostitution und Scheidungen eindämmen.

Die indonesische Organisation für Frauenrechte KOMNAS Perempuan erklärte, ein solcher Verein sei nutzlos und werde in Indonesien keine Unterstützung erhalten. «Der Gehorsam sollte von beiden Seiten kommen, von dem Ehemann und der Ehefrau», sagte Sprecher Husein Muhammad am Sonntag. «Ein solcher Club ordnet die Frauen unter.» Ellin Rozana vom Fraueninstitut erklärte, die Bemühungen des Vereins gingen in die falsche Richtung. Prostitution sei mehr auf Armut zurückzuführen als auf unerfüllte sexuelle Wünsche.

Da sind wir mal gespannt, wann der erste Ableger des „Clubs der Gehorsamen Ehefrauen“ auch bei uns gegründet wird. Der Islam mit all seinen wunderbaren, bereichernden Facetten gehört ja bekanntlich zu Deutschland…

(Spürnase: Kölschdoc)