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Schalit: Fünf Jahre in Hamas-Gefangenschaft

SchalitGestern vor fünf Jahren wurde der damals 19-jährige Korporal Gilad Schalit von Hamas-Terroristen auf israelischem Gebiet entführt und befindet sich seither in ihren Händen. Feldwebel Pavel Slutzker und Leutnant Hanan Barak wurden bei dem Angriff getötet.

Fünf weitere Israelis wurden verwundet. Seit fünf Jahren verweigert die Hamas Schalit die grundlegenstesn Menschenrechte – nicht einmal das Rote Kreuz darf den Gefangenen besuchen. Israels Premierminister Netanyahu sagte zum Jahrestag: „Ich denke, die gesamte zivilisierte Welt sollte sich Israel und den USA und uns allen anschließen in der einfachen Forderung an die Hamas: Lasst Gilad Shalit frei!“




Moslem prügelt Demonstranten

Es ist schwer möglich, nach mohammedanischer Lehre zu leben und sich gleichzeitig in Deutschland an geltende Gesetze zu halten. Das beweisen in diesen Tagen besonders die Mohammedaner aus der Gruppe um den früheren Preisboxer Pierre Vogel, von der Presse gern als Salafisten benannt, damit niemand auf die Idee komme, es handele sich um ein allgemeines Phänomen des Islam. Tatsächlich aber lebt die kleine Sekte nur konsequent, was die große Masse erst tut, wenn sie in einem Land die Mehrheit erreicht hat.

Erst vor wenigen Tagen wurde Sektenfunktionär Sven Lau bei einer Brandstiftung festgenommen. Man hatte versucht, ein eigenes Haus in Brand zu stecken, um die Tat „islamophoben“  Deutschen in die Schuhe zu schieben. Jetzt, nach dem hoffentlich letzten Freitagsgebet der Mohammedaner in Mönchengladbach, die vor dem Verbot stehen, gingen einige durch das Gebet aufgehetzte Burschen auf eine Mahnwache von Bürgern gegenüber der illegalen Moschee los und schlugen den Vorsitzenden der örtlichen Bürgerbewegung nieder. Die Rheinische Post berichtet:

Wie die Polizei mitteilte, hatte die Bürgerinitiative wie jeden Freitag eine Mahnwache in Eicken abgehalten. Die Salafisten verließen nach ihrem üblichen Freitagsgebet ihre Gebetsstätte in unmittelbarer Nähe. Die meisten entfernten sich anschließend in verschiedene Richtungen. Eine Gruppe verblieb allerdings vor Ort.

Es begann zunächst eine verbale Auseinandersetzung mit den Personen, die die Mahnwache abhielten. Der Streit eskalierte, als ein bislang noch nicht letztendlich identifiziertes Mitglied des Vereins EZP ein Vorstandsmitglied der Bürgerinitiative mit einem Faustschlag im Gesicht traf. Der Getroffene wurde dabei nicht unerheblich verletzt. Dem Tatverdächtigen gelang die Flucht.

Gewalt gegen die, die sich dem Islam nicht unterwerfen wollen, ist ein Merkmal des Islam vom Anbeginn zu Zeiten Mohammeds bis in die Gegenwart – in allen Ländern, wo Mohammedaner die Macht haben. Und eben auch in solchen, wo sie daran arbeiten, diese zu erlangen. Also auch bei uns.


Ein Beitrag vom Autorenteam QUOTENQUEEN




Weitere Einsendungen zu „Halal in Deutschland“

Schon einen Tag nach Erscheinen der PI-Dokumentation „So halal is(s)t Deutschland“ gingen bei der PI-Redaktion mehrere Fotos von Halal-Unternehmen in Deutschland ein, die wir den Lesern daraufhin in einem Folgeartikel präsentierten. Seitdem ist rund eine Woche vergangen, und weiterhin erreichte die Redaktion Einsendungen von PI-Lesern.

Diese Einsendungen fasst der heutige Beitrag zusammen:

Wuppertal:

Philippsburg (sogar autochthone Deutsche schließen sich der Islamisierung an):



Saarbrücken:



Röthenbach a. d. P.:

Lauf a. d. P.:

Ein PI-Leser sandte den Hinweis auf ein deutsches Kalium- und Magnesiumunternehmen ein, das Halal-Zertifikate für seine Produkte online zur Schau stellt. Da es sich bei diesen Produkten jedoch nicht um tierische Produkte handelt, und das Unternehmen international tätig ist, kann hier ein Auge zugedrückt werden, da die Bereitstellung der Zertifikate eine Voraussetzung zu sein scheint, um die Produkte auf den Märkten islamischer Länder zu platzieren.

Um ein klareres Bild über die Verbreitung des Halal-Handels in Deutschland zu bekommen, bitten wir unsere Leser weiterhin, uns Fotos von Unternehmen in Deutschland zu schicken (info@blue-wonder.org), die Halal-Produkte zum Verkauf anbieten. Jede neue Stadt, von der ein Foto mit dem Halal-Siegel eingesendet wird, wird auf der PI-Halal-Deutschlandkarte, die sich stetig füllt, eingetragen:




Afghanistan: Achtjährige als Terroristin

Der Islam wird seinem Ruf als Religion des Friedens immer wieder herausragend gerecht. Jetzt hat man in Afghanistan offensichtlich eine unwissende Achtjährige mit einer Bombentasche losgeschickt, die vom Terroristenpack dann ferngezündet wurde.

Das Mädchen ist tot, sonst niemand. Dies scheint ein neuer Rekord zu sein, dabei haben die Islamisten von Tschetschenien bis Marokko schon Witwen unter Druck gesetzt und mit Sprengstoff als Selbtsmörderinnen losgeschickt, sie haben Geistesgestörte explodieren lassen und Jugendliche sowieso. Nun also achtjährige Mädchen!

Das Foto ist übrigens neun Jahre alt und stammt von einer Pali-Demo – in Berlin! Dem gutintegrierten Papa, der hier Sozialhilfe bezieht, ist natürlich nichts passiert!




Niederlande: Marokkaner stören Beerdigungen

Wer sich noch wundert, warum Geert Wilders in den Niederlanden so großen Zuspruch erfährt, sollte sich einmal das Video am Ende dieses Beitrags zu Gemüte führen. Der Bericht aus dem niederländischen Fernsehen schildert am Beispiel eines Vorfalls aus Amersfoort, dass es immer häufiger bei der Bestattung Einheimischer zu Störungen der Trauerzüge durch junge Marokkaner kommt.

Dabei fangen diese z.B. in Gegenwart der Hinterbliebenen an zu jubeln, strecken den Trauergästen den Mittelfinger entgegen und äußern sich lautstark mit beleidigenden Bemerkungen.

Beim Beispiel Amersfoort soll es sich bei den Störenfrieden um Schüler einer islamischen Schule gehandelt haben. Man möchte sich nicht ausmalen, was diesen Kindern auf dieser Schule beigebracht wird.

Wie die Bestattungsunternehmerin Gre te Braak in dem Bericht mitteilte, sei dies kein Einzelfall™. Ihr sei sogar schon passiert, dass sie gefragt wurde, ob sie im Leichenwagen einen Muslim transportiere. Als sie es verneinte, meinten die Jugendlichen gegen das Auto schlagend nur, dass es damit „wieder ein Hund weniger“ gäbe.

Nur ein Narr würde von Rassismus sprechen, wenn die Niederländer in Anbetracht solcher Zustände eine einwanderungskritischere Politik wünschen.



(Hier das Video auf Youtube)




Endlich: Mehrheit gegen Griechenland und Euro

Der Sonntag ist gerettet und nicht nur der Sonntag! Was die Frankfurter Allgemeine heute schreibt, ist die beste Nachricht seit dem Start der Eurokrise und der „alternativlosen“ Griechenlandhilfe. 71 Prozent der Deutschen sagten bei einer Umfrage, „sie hätten das Vertrauen in eine gemeinsame europäische Währung“ verloren. Und dies geht durch das ganze Spektrum der Gesellschaft, von den Armen zu den Reichen, von der FDP bis zur Linkspartei! Auch die Mehrheit für Griechenlandhilfen ist weg. Und das Beste: die Politiker erfahren es im Wahlkreis! Eine Stunde hat Steinbrück die Griechen in Hamburg mit dem üblichen Dummschwätz verteidigt. Da geht ein Mann ans Mikrofon und sagt:

„Wieso habe ich den Eindruck, dass die Rettung fremder Länder immer wichtiger ist als die unseres eigenen Landes?“ Da wird es ganz still im Saal, und auf der Bühne ringt Peer Steinbrück um Fassung…

Und wenn ich hier schon wiederholt dringend dazu aufgerufen habe, die Abgeordneten mit Emails zu bombardieren, kamen jedes Mal ein paar faule Schnösel daher und fragten gelangweilt, was das nütze. Nun, in der FAS lesen wir im selben Artikel:

Seit einigen Wochen gießt sich eine Flut von E-Mails in Carsten Linnemanns elektronisches Postfach. Die immer gleiche Frage lautet: „Wieso gebt ihr den Griechen noch mehr Milliarden?“, „Wo ist denn das Riesenpaket aus dem vergangenen Jahr geblieben?“ Linnemann sitzt für die CDU im Bundestag, er ist 33 Jahre alt. Sein Wahlkreis ist Paderborn, klassisches Mittelstandsland. Wenn Linnemann aus Berlin nach Hause fährt, hat er Schwierigkeiten, seinen Wählern die Politik seiner Partei zu erklären…

Das wirkt natürlich schon! Er braucht sie gar nicht lesen. Es genügt, wenn die Sekretärin dem Abgeordneten sagt, wir haben die Woche über 450 Emails gekriegt, alle waren gegen die Griechenland-Milliarden. Da weiß der „Volksvertreter“, daß sein Stündlein geschlagen haben könnte! Also tut was! Besucht ihn bei seiner Sprechstunde! Redet ihn an, wenn er eine Versammlung abhält oder beim Lidl einkauft!

Im Jahr 2011 ist die Euroskepsis nun vollends im Herzen Europas angekommen, und im Gegensatz zu Ländern wie Dänemark oder Schweden durchzieht sie in Deutschland sämtliche sozialen Schichten, vom politisch mäßig interessierten kleinen Angestellten bis zum Akademiker. Beim Ärger über die Griechen-Kredite gebe es „keine soziokulturellen Unterschiede“, hat der Paderborner Abgeordnete Linnemann festgestellt. Kürzlich hat er im örtlichen Rotary-Club gesprochen. „Die Ablehnung ist quasi einheitlich. Das geht vom Arbeiter bis zum Direktor.“ Deutschland, einig Wutbürgerland. Da läuft es ins Leere, wenn Finanzminister Wolfgang Schäuble im „Zeit“-Interview behauptet, die größten Gegner bei der Rettung Europas seien „Populismus und Demagogie“. Es ist nicht „Rechtspopulismus“, der die deutsche Euroskepsis treibt…

Hier der ganze FAS-Artikel: Schulden, Krise, Euro-Skeptiker. Deutschland einig Wutbürgerland! Die Lektüre ist Trost für die malträtierte Seele! Und um es klar zu machen: Wir sind nicht gegen den Euro per se, sondern gegen den Euro in dieser Form und gegen die andauernden Vertragsbrüche von Merkel, der EZB, der Bundesbank und der EUdSSR-Kommissare zu Lasten jedes deutschen Steuerzahlers! Wir sind nicht gegen die EU, sondern gegen die EUdSSR. Wir sind nicht gegen Griechen und andere Ausländer, wir sind gegen die Transferunion. Mit Deutschland als Zahlmeister muß Schluß sein! Ein für allemal!




SPD-Politiker: Papst ist verdammungswürdig

Der ehemalige Staatsminister der Regierung Schröder, Rolf Schwanitz (Foto l.), eine jener Roten Socken aus Restbeständen Ost, die rechtzeitig den Absprung in die SPD-West geschafft haben, ist empört, dass ein religiöses Staatsoberhaupt im Bundestag eine Rede halten soll.

(Von Kooler)

Nach Ansicht von Schwanitz ist das mit der religiösen Neutralität des Staates nicht vereinbar und birgt gar die Gefahr der Missionierung von Abgeordneten in sich.

Seine Bedenken sind nicht von der Hand zu weisen. Einige Genossen hat es offenbar schon im Vorfeld erwischt, denn sie haben das geheime Rundschreiben des Herrn Schwanitz veröffentlicht.

Schwanitz empört sich selbstverständlich nicht über eine Rede des religiösen Fundamentalisten Recep Erdogan, Chef des regierungseigenen, faschistischen Missionswerks DITIB, der offen fordert, die Deutsche Kultur und Bevölkerung auszumerzen und Deutschland in eine von Ankara regierte türkisch-islamische Provinz zu verwandeln.

Wen Rolf Schwanitz als schlimmsten Feind der Deutschen ausgemacht hat ist vielmehr der Oberbayer Joseph Aloisius Ratzinger, derzeit Staatsoberhaupt des Vatikan.

Ein Mann der, im Gegensatz zum Linken Motto, dass Deutschland ein schnellstmöglich zu korrigierender Fehler der Geschichte ist, seine Heimat liebt und nicht nur eine der bekanntesten Persönlichkeiten der Welt ist, sondern wahrscheinlich der bislang bedeutendste Deutsche Sympathieträger der Geschichte.

Nach Ansicht von Schwanitz aber findet eine Mehrheit der Deutschen Papst Benedikt XVI. verdammungswürdig, weil er ein übler Diktator und Unterdrücker ist und AIDS verbreitet.

Nun kann man dieser Meinung sein, aber förderlich für die SPD sind solche Ausfälle aus dem Fundus der SED wohl kaum.

Im Übrigen kann ja Herr Schwanitz in den hintersten Reihe im Bundestag Platz nehmen, wo er ohnehin am Besten aufgehoben ist. Dort ist er auch keinerlei Gefahr ausgesetzt, versehentlich durch einen Spritzer Weihwasser für sein ganzes weiteres Leben verseucht zu werden…

» rolf.schwanitz@bundestag.de




Pro Kernkraft-Mahnwache am 30. Juni in Berlin

Am 30. Juni 2011 veranstaltet die Facebook-Gruppe Pro Kernkraft eine Mahnwache für die Kernenergie in Berlin und will damit für einen Stopp des Ausstiegs demonstrieren (siehe Einladung hier). Die Kundgebung wird von 10 bis 18 Uhr in Berlin in der Nähe des Reichstags am Platz der Republik stattfinden.

Laut Fahrplan soll am 30. Juni der Bundestag über die neue Gesetzesvorlage zur Nutzung der Kernenergie in Deutschland abstimmen. Deshalb heißt es, Flagge zeigen, auch damit die Politik in Berlin mal sieht, dass es noch Menschen in Deutschland gibt, die diesen Weg nicht einfach mitgehen wollen und der Konsens eigentlich nicht existiert – außer in den Köpfen der Politiker.




Der sozialistische Journalist. Einst und jetzt

Hermann BudzislawskiDer sozialistische Journalist soll nicht nur Talent und Intelligenz besitzen, sondern auch moralische Eigenschaften und ideologische Reife aufweisen, schreibt der Dekan der Fakultät für Journalistik der Karl-Marx-Universität Leipzig, Hermann Budzislawski (Foto), in der Neuen Deutschen Presse, der Zeitschrift des Verbandes der Journalisten der DDR. (1)

(Von Dr. Gudrun Eussner)

Zeitungs- und Funkjournalisten werden als gesellschaftliche Arbeiter aufgefaßt, es ist ihre Aufgabe, das sozialistische Weltbild mit Hilfe von Massenmedien zu formen. Als beispielhaft wird dem sozialistischen Journalisten der DDR die Tätigkeit des kommunistischen Redakteurs der Vergangenheit dargestellt: nicht ein Beruf wie jeder andere, sondern eine Berufung war der Eintritt in die Redaktion eines Parteiblattes; zur täglichen Aufgabe der kommunistischen Redakteure gehörte der „kompromißlose Kampf gegen alle revisionistischen, liquidatorischen und sektiererischen Strömungen in der Arbeiterbewegung“; die Bewältigung dieser Aufgabe habe den Grundstein zur „unerschütterlichen felsenfesten politischen Überzeugung von der Gesetzmäßigkeit des Sieges des Sozialismus“ gelegt, weiß der Politiker, Abgeordnete und Journalist Paul Böttcher. (2)

Noch 1959, auf der 3. Pressekonferenz der SED, wurde von Professor Albert Norden heftige Kritik geübt an den „damals noch weit verbreiteten Tendenzen des Nur-Journalismus“, vertreten durch all diejenigen Journalisten, die, einer ideologischen Bewährungsprobe enthoben, als Mitläufer der etablierten Macht arbeiten konnten. (3)

Die sechs Maximen journalistischer Meisterschaft sind nach Prof. Dr. Hermann Budzislawski: (4)

– Der sozialistische Journalist ist ein prinzipienfester Funktionär.
– Der sozialistische Journalist besitzt Ideenreichtum.
– Der sozialistische Journalist ringt um literarische Meisterschaft.
– Der sozialistische Journalist arbeitet wissenschaftlich.
– Der sozialistische Journalist arbeitet massenverbunden.
– Der sozialistische Journalist ist charakterfest und liebt seinen Beruf.

Aufgabe des sozialistischen Journalisten ist es, „Pädagoge des ganzen Volkes, ein Erzieher der Massen im revolutionären Geiste“ zu sein, den Menschen „von seinem individualistischen Standpunkt in der Betrachtung des Lebens zu einer kollektiven Betrachtungsweise gelangen zu lassen“. (5)

Dem sozialistischen Journalisten ist „jeglicher Individualismus fremd“, er arbeitet „im Schutze des Kollektivs, das ihn, wenn nötig, vor Entgleisungen und falschen Einschätzungen bewahrt, er achtet seinen Rat und seine Kritik“, er fühlt sich „als Teil des großen Kollektivs des Volkes und insbesondere der Arbeiterklasse“. (6)

Es lohnt sich, diese Lehren mit den Artikeln des Covenant of the Islamic Resistance Movement Hamas abzugleichen; die Ähnlichkeiten sind nicht zufällig. Im Artikel 24 beispielsweise macht die Hamas deutlich, daß sie die Hoheit über die Wahrheit besitzt. Ansichten und Verhalten von Gruppen und einzelnen über den Weg zum Sieg beurteilt die Hamas: „Wann immer solche Standpunkte irrig sind, behält sich die Islamische Widerstandbewegung (Hamas) das Recht vor, den Irrtum darzulegen und vor ihm zu warnen. Sie wird bestrebt sein, den richtigen Weg aufzuzeigen und den fraglichen Fall objektiv (sic!) zu beurteilen. Kluges Verhalten ist in der Tat das Ziel des Gläubigen, der dem folgt, wo immer er ihn (den Irrtum) erkennt.“

Publizisten und Journalisten mit Sendungsbewußtsein sehen sich ebenfalls verpflichtet, die Irrenden auf den rechten Pfad zu führen. Wenn sie dazu mangels Macht nicht in der Lage sind, werden die vom Wege abgekommenen aus der Kommunikation ausgeschlossen, ihre Äußerungen werden entweder unterdrückt oder diffamiert. Ganze Blogs sind eigens dazu eingerichtet worden, „den fraglichen Fall objektiv zu beurteilen“.

Es besteht eine Affinität linker Journalisten zum Islam, welcher Variante auch immer; sie treffen auf bekannte Strukturen des Kollektivs, im Islam Ummah genannt: die Aufforderung ihre Individualität zurückzunehmen und sich zu unterwerfen, die Selbstverständlichkeit, einer Ideologie mit höherer Moral zu folgen, im konkreten Sinne des Wortes berufen zu sein, die Verpflichtung zu missionieren und dazu die Massenmedien gezielt einzusetzen. Es ist weder bei den Linken noch bei den fundamentalistischen Muslimen angesagt, den Lesern, Hörern und Zuschauern nach besten Möglichkeiten unverfälschte Nachrichten zu liefern, damit sie sich eine eigene Meinung bilden können, sondern die Nachrichtengebung steht im Dienst der Ideologie. Das ist so selbstverständlich, daß es den linken Journalisten in unseren MSM, von ARD bis ZEIT, gar nicht auffällt. Wahr ist eine Nachricht, wenn sie der Sache dient. Es wird im Fall der weiteren Islamisierung bis zu einer Machtübernahme der Funktionäre dieser totalitären Politideologie so kommen, daß die Liebediener eines Tages der Sache des Islams nicht mehr dienen. Dann wird man Anschuldigungen gegen sie erfinden, sie werden mit ihren eigenen Waffen geschlagen, und sie enden wie der Erste Sekretär des Zentralkomitees der Tudeh-Partei des Iran Noureddin Kianouri.


Quellen, zitiert nach Gudrun Traumann: Journalistik in der DDR

(1) Hermann Budzislawski: Zur Verbesserung des Studienganges und des Studienplans an der Fakultät für Journalistik, Neue Deutsche Presse (NDP), Beilage zu Heft 3/März 1957, S. 6 und 11

(2) Paul Böttcher: Gibt es für uns Journalisten besondere Moral und Ethik? Heft 2/Februar 1959, S. 14 f

(3) Ideologische Waffen für Frieden und Sozialismus. Aus der Rede Prof. Albert Nordens auf der 4. Journalisten-Konferenz des ZK der SED, 11. – 12. Dezember 1964. In: NDP, Heft 1/Januar 1965, S. 2 ff

(4) Hermann Budzislawski: Sozialistische Journalistik, Leipzig 1966, S. 26 – 40

(5) Hermann Budzislawski, a.a.O., S. 19

Horst Sindermann: Aufgaben der Wirtschaftsjournalisten. In: NDP, Heft 2/Februar 1958, S. 12 f.

(6) Hermann Budzislawski, a.a.O., S. 38