Grenzkontrollen in DänemarkAm Freitag wird im dänischen Parlament die Abstimmung über permanente effektive Grenzkontrollen an der dänischen Grenze stattfinden. Ziel ist es, die ansteigende Kriminalität sowie illegale Einwanderer abzuwehren.

(Von Alster)

Die Abstimmung wurde am 24. Juni um eine Woche verschoben, da einige rechts- und finanzpolitische Fragen noch nicht geklärt waren. Im Vorfeld und auch jetzt noch gab es heftige Diskussionen. Wie immer konnte der investigative Reporter von Jyllands-Posten, Farshad Kholghi, mit seiner Satire „Stikpillen“ vom 19. Juni mehr real als satirisch die Situation exzellent zusammenfassen:

Der Gewinn durch Grenzkontrollen

Die Stikpille des Tages enthält ein Interview mit einer Gruppe von Menschen, die von den Auswirkungen der neuen Grenzkontrolle betroffen sein werden. Meine Interviewpersonen baten alle um Anonymität. Deshalb treten sie mit Decknamen auf.

Was würde Ihr Problem sein?, fragte ich die einzige Frau in der Gruppe. Sie guckt mich verwirrt an, als ob sie gar nicht zur Gruppe gehören würde. Bevor sie antworten kann, lehnt sich ein großer Russe vor, der sich Stalin nennt, und unterbricht das Schweigen: “Ich finde, dass wir mit der Einführung der Grenzkontrolle den Begriff ‚genug ist genug‘ um mehrere Bahnlängen überholt haben“, sagt er und leert seinen Wodka mit einem Schluck.

Ein anderer Mann meldet sich. Er nennt sich Lenin. „Alleine das Gefasel über die Grenzkontrolle macht, dass ich persönlich keine Lust habe, länger in dem bisher toleranten Land Dänemark zu investieren – ein Land der unbegrenzten Möglichkeiten für wagemutige unternehmerische Leute“, sagt Lenin und schüttelt mit dem Kopf. Stalin gießt ihm Wodka ein.

Aber soviel ich weiß, geht es nicht darum, die Grenzen zu schließen. Es ist doch nur die Rede davon, dass man kontrollieren will, wer herein kommt… Genau wie in den Flughäfen, sage ich – aber werde vom vollbärtigen Muhammed mit Palästinensertuch unterbrochen. „Das ist so fremdenfeindlich. Dänemark, das einmal als offenes Land bekannt war, hat beschlossen, seine Grenzen zu schließen. Im letzten Sommer fuhr ich durch acht europäische Länder und merkte fast nicht, dass ich Grenzen passierte“, sagt Muhammed.

Ich erblicke die Frau, die noch kein einziges Wort gesagt hat; aber bevor ich ihr eine Frage stellen kann, fängt ein dänischer Bursche an, sein Herz zu erleichtern, er nennt sich Kim. „Alleine das Gerede über Grenzkontrollen hat bewirkt, dass alle meine Geschäftsverbindungen überlegen, Dänemark als Investierungsland fallen zulassen. Mit der neuen Grenzkontrolle bewegen wir uns hin zu mittelalterlichen Zuständen, in denen Europa in unzählige Länder mit Pass- und Zollkontrollen aufgeteilt war. Diese Kontrolle ist für mich ein Signal an unsere Umwelt, dass wir in Dänemark intolerant gegenüber Fremden sind. Ich schäme mich, Däne zu sein“, sagt Kim.

Ich wende mich an die schweigsame Frau und frage sie, was sie über die Grenzkontrolle denkt. „Ich habe kein Problem mit Grenzkontrollen. Ich bin Geschäftsfrau und arbeite in der ganzen Welt. Da bin ich sowohl Pass- als auch Grenzkontrollen weltweit gewohnt. USA und Israel haben bekanntermaßen sehr strenge Grenzkontrollen; aber das hindert mich nicht daran, in diesen Ländern zu investieren. Ich muss deshalb zugeben, dass ich die Diskussion nicht verstehe“, sagt sie ruhig. Sie heißt Sara Smith und kommt aus Australien. Sie ist die einzige, die ihren eigenen Namen nennt.

Plötzlich stürmen kampfgekleidete Polizeibeamte in das Lokal und nehmen sowohl Stalin, Lenin, Muhammed und Kim fest. Die Polizei erzählt mir, dass Stalin ein auf Verkehrsdelikte spezialisierter Mafiaboss ist. Lenin ist Heroinschmuggler und arrangiert organisierten Einbruchsdiebstahl. Kim ist Hasch-und Drogenschmuggler und Muhammed ist ein von Al Qaida entsandter Mitarbeiter, dessen Mission darin besteht, Jyllands-Posten zu bombardieren..

Hinterher lud ich Sara Smith zu einem Glas Wein und einem erbaulichen Gespräch ein.

Soweit die Satire Stigposten. Währenddessen wirkt sich die Grenzkotroll-Debatte laut dänischer Ferienhausvermittler positiv aus.

Ferienhausbüro in Vejers (Nordseeküste Jylland):

Grenzkontrolle positiv für Tourismus

Keine deutsche Touristen haben ihre Ferien bei irgendwelchen großen Ferienhausvermittlern an der Nordseeküste abgesagt. Die deutsche Diskussion über die Einführung der dänischen Zoll-Kontrolle hat sich hier nicht negativ bemerkbar gemacht.

„Wir haben keine Abbestellungen bekommen und viele Gäste aus Deutschland finden, dass die Grenzkontrolle gut ist. Sie haben auch genug von der Kriminalität (dessen müde — traet af)“, sagte Steen Hansen. Bei Kaufmann Hansens Ferienvermittlung in Henne gab es auch keine Abbestellungen.

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54 KOMMENTARE

  1. Sehr löblich.Alter Spruch der legendären Olsenbande dazu“Wir sind Dänen und lassen uns nicht dehnen“Med venlig hilsen.

  2. Dänemark war jahrzehntelang dafür bekannt, dass dort nicht gestohlen wurde.
    Wann man eine Tasche, seine Schuhe, seine Sonnenbrille irgendwo vergessen hatte, konnte man sicher sein, sie am nächsten genau dort wiederzufinden.

  3. Fürs Protokoll:

    Stalin und Lenin waren Georgier keine Russen. =)

  4. OT

    Pierre Vogel in Hamburg 9.7.11 Hamburg gegen Islamismus.

    Aufruf der Partei DIE FREIHEIT

    Der Landesverband der Partei DIE FREIHEIT ruft zu Widerstand gegen Salafisten-Auftritt am 9. Juli auf.

    Da Pierre Vogel und seine Unterstützer den Veranstaltungsort erst kurzfristig bekanntgeben werden, bittet DIE FREIHEIT alle Interessierten, sich online über die geplante Kundgebung zu informieren:

    – Per Email unter mit dem Betreff „DEMO gegen Pierre Vogel“

    – Auf Twitter „Die_Freiheit_HH“

    – Auf Facebook unter „Die-Freiheit-Hamburg“

    http://antiislam.wordpress.com/2011/06/28/pierre-vogel-in-hamburg-9-7-11-hamburg-gegen-islamismus-aufruf-der-partei-die-freiheit/

  5. Wohl eine wegweisende Entscheidung.
    Ich denke es wird Zeit, sich mal wieder ordentlich mit Carlsberg und Tuborg einzudecken.

  6. Glückwunsch an Dänemark !!!
    Und Glückwunsch an D: Wir bekommen jetzt alle „Fachkräfte“

  7. @PI

    Will ich jetzt mal so sagen. Mir machen die immer weniger werdenden Kommentare wie Besucher zahlen so langsam Angst. Aber das muss PI selbst wissen was ihr wollt.Wenn es so weiter geht, geht nicht nur PI unter sondern Die Freiheit wird nie hoch kommen…

    LEIDER!!!

  8. OT
    Religiöse Spaltung: Liberaler Parteichef Ägyptens beleidigt Islam

    Ein per Twitter von Sawiris verbreiteter Cartoon von Micky und Minni Maus mit langem Bart und islamischem Schleier könnte ihm nun zum Verhängnis werden.

    Bei Facebook, dem zentralen Medium des arabischen Umsturzes, haben sich Dutzende Gruppen gebildet, die zum Boykott von Sawiris‘ Orascom aufrufen – oder sogar zur Gewalt. „Wir müssen jedem die Zunge abschneiden, der unsere Religion angreift“, heißt es auf einer der Seiten, die bereits mehrere Zehntausend Fans haben.

    http://www.ftd.de/politik/international/:religioese-spaltung-micky-maus-mit-bart/60071337.html

  9. #10 Lady Bess (29. Jun 2011 21:29)

    Tja, so ist das halt in der Ideologie des Friedens.Sobald einer vom Kurs abweicht ist er ein Kuffar. Und was das heißt wissen wir ja…

  10. Alles Schön und Gut. Aber wem nützen Grenzkontrollen, wenn die neuen Nazis und Antisemiten schon in Europa leben….Moslems, „Anti“fa, Grüne, Jusos, Nazis…Angela Merkel und die „reformierte“ (*DU.

  11. #12 Terpentin (29. Jun 2011 21:37)

    „Alles Schön und Gut. Aber wem nützen Grenzkontrollen, wenn die neuen Nazis und Antisemiten schon in Europa leben…“

    —————————————————

    Gute Frage; ich schätze mal, daß sich dann jedes einzelne Land in Eigenverantwortung, um seine eigenen „Grenzfälle“ kümmern muss. 🙂

  12. Lieber Islam-nein-danke-aber-Kommunismus-ja-bitte,
    U-Boote verraten sich normalerweise durch ihr Periskop.
    Manchmal aber auch durch sinnbefreites Runterzerren und Miesmachen.

  13. #14 7berjer

    …und schon haben wir ein Problem. Da die Grenzfälle stets die Opfer sind und nie die Täter 😉

    Jedenfalls in Deutschlan. Dank unserer Multikulti Täterkultur Willkommenskultur.
    🙂

  14. Super OT für PI:

    Afghanistan 0:2 Palästina

    in der WM Qualifikation(Fussball)

    Gespielt wurde in: Tursunzoda

    Wo das liegt?

    Genau: in Tadschikistan

    Wer hat da wohl weniger Sprengstoff dabei gehabt?

    Und wer Finanziert das alles?

  15. Welchen Rechtsradikalen sollte man denn hier auf PI kein Forum bieten?Wo sind hier Rechtsradikale.

  16. Sag ich doch,… der biederen Kleinfamilie passiert gar nichts an der Grenze…..
    Sollte ich mit Rauschebart und Nachthemd dort erscheinen, wäre eine kritische Prüfung vielleicht doch sinnvoll….

  17. #16 Islam-Nein-Danke

    Nö, die Tschaschiken haben gewonnen und Deutschland hat verloren. Da vermutlich 60% über Moskau nach Berlin in De. „Asyl“ angemeldet wird.

  18. #17 Lehmann (29. Jun 2011 21:54)

    Hier: #20 Terpentin (29. Jun 2011 21:57)

    😉 😉 😉

  19. Hoffentlich bleiben die Dänen bei ihrer klaren Linie und fallen nicht noch im letzten Moment um. Die Wiedereinführung von Grenzkontrollen in ganz Europa ist für mich „alternativlos“ und genau das richtige Zeichen an zwielichtige Gestalten, Kriminelle, Armutsflüchtlinge und ungebetene „Kulturbereicherer“, dass ihnen Einhalt geboten und Widerstand entgegengesetzt wird. Zudem wäre es ein nicht zu unterschätzendes Aufbruchsignal in ein freiheitliches, nicht von EU-Kommissionen mit totalitärem Anspruch gesteuertes Europa der Vaterländer – und genau das brauchen wir. Die sympathischen Dänen können sich um Europas Zukunft verdient machen, indem sie weiterhin Flagge zeigen.

  20. #8 Islam-Nein-Danke (29. Jun 2011 21:26)

    Will ich jetzt mal so sagen. Mir machen die immer weniger werdenden Kommentare wie Besucher zahlen so langsam Angst. Aber das muss PI selbst wissen was ihr wollt.Wenn es so weiter geht, geht nicht nur PI unter sondern Die Freiheit wird nie hoch kommen…

    —————————————————

    Da könnt ihr SAntifanten DeLuxe euch schon mal gegenseitig beglückwünschen und einen ins Fäustchen grinsen.
    Merke: Fitna ist keine rein mohammedanische Angelegenheit, wie man weiß.

  21. soeben in der AK, ZDF-Chefredakteur Peter Frey fragt im Kommentar ernsthaft:

    „was ist eigentlich so schlecht an einer Transfer-Union?“ …weil in D läufts doch eigentlich auch richtig prima mit den Länderfinanzausgleich!

    wenn ichs nicht schon seit Jahren wüsste, spätestens jetzt wärs mir aufgefallen: wir werden vom DDR2.0-Fernsehen aber nach allen Regeln der Kunst total verarscht…

  22. …und viele Gäste aus Deutschland finden, dass die Grenzkontrolle gut ist. Sie haben auch genug von der Kriminalität…

    Die Meinung der Mehrheit der Bürger interessiert die Politiker in der „Demokratie“ Deutschland/Europa nicht mehr.

  23. #4 S verom u Boga Sloboda ili Smrt

    Fürs Protokoll:

    Stalin und Lenin waren Georgier keine Russen.
    —–
    Verstehe,also gebürtig in Georgien, das, als sie lebten und wirkten, zur Sowjetunion/UDSSR gehörte?

  24. All unsere nordischen Freunde werden in die Geschichte eingehen als die Region, die als erste dem Wahnsinn strotzte!
    Niederlande, Dänemark, Finnland – macht bitte weiter, wir zählen auf euch! Seid den Bürgern Europas ein Beispiel und helft vor allem den Deutschen, sich nicht mehr vom „Geist des vergangenen Jahrhunderts“ (den, mit dem schmalen Oberlippenbart)in Angst und Schrecken versetzen zu lassen. Auf dass sie sich trauen so zu wählen, dass sie das Erbe ihrer Ahnen achten, und die Zukunft ihrer Kinder schützen!

  25. #24 7berjer (29. Jun 2011 22:05)

    Ja ich bin Antifa…

    Man Man Man was hier bei PI los ist…

    Merken die Verantwortlichen denn nicht oder wollen sie es nicht???

  26. In Bayern gehen die Uhren anders, besonders bei der C*SU!

    Markus Ferber, der ist Vorsitzender der CSU-Europagruppe im Europaparlament, sagte in
    UNTER DEN LINDEN auf Phoenix am Montag, dem 27.06.11, um 19.15 – 20.00 Uhr, 22.15 – 23.00 Uhr und nach 0.00 uhr folgendes:

    Den Dänen gehört eins aufs Haupt gegeben…..wenn sie Grenzen aufbauen.

    Das war genau auf diese grenzkontrollen bezogen, die er lächerlich machte, in dem er die Schleswig-Holsteiner als zu kontrollierende bezeichnete.

    Reiner Zufall
    ist das alles nicht, wie allein hier in dieser BRD seit Kriegsende der Föderalismus die Menschen aufeinander hetzt – und da sollen die 400 Millionen EU-Menschen unter einen Hut kommen?
    Unmöglich, da jedes volk andere Bedürfnisse und Anforderungen stellt.

  27. Dieses schwindsüchtige Geseiere von Rechtsradikalität ob der nicht konformen Meinunsäußerung ist doch schon Legion.Holt doch mal die anderen Monster aus dem Keller,da verbergen sich heute noch hoffierte Polit-Missgeburten zu hauf.Werd mich auch nicht an längst verstorbenen Kreaturen messen,und schon garnicht deren Schulden zahlen.Geht mich nichts an.Mein Land wird bewusst überfremdet ,und ich werde mich wehren.Für unsere besoffenen Grünen ,natürlich mit demokratischen Mitteln.

  28. #29 Islam-Nein-Danke (29. Jun 2011 22:17)
    #24 7berjer (29. Jun 2011 22:05)

    Antifa sind wir alle. Für uns bedeutet Antifaschismus aber auch Antikommunismus und Anti-Quran (Hitler mein Kampf).

  29. o t

    Das widerfährt einem, wenn man aus Versehen in einem extrem bereicherten Viertel landet. Weltweit…. :mrgreen:

    „JEW, JEW, JEW“ IN JERUSALEM

    Israeli Who Accidentally Entered Palestinian [Muslim] Village Nearly Lynched — Omri Ephraim
    Nir Nachshon was on his way home when a GPS device mistake caused him to mistakenly enter the Palestinian village of Issawiya in east Jerusalem Sunday night. Speaking from his hospital bed, he said, „Just as I made the turn, I figured out that I made a mistake, but I didn’t realize how big the issue was. This is Jerusalem. This is home.“ „Immediately when I made the turn a 12-year-old boy started screaming ‚Jew, Jew.‘ Each time he called out dozens more people arrived.“ That is when they started throwing rocks and cement blocks into the car. „All I could see was murder in their eyes. I felt my life would be over at any minute…“

    http://atlasshrugs2000.typepad.com/atlas_shrugs/2011/06/jew-jew-jew-in-jerusalem.html

    http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4087606,00.html

  30. @ #25 unrein (29. Jun 2011 22:05)

    Da haben Sie absolut Recht, ich hab das eben in der Aktuellen Kamera des BRD-Staatsfernsehens auch angesehen. DDR 2.0 Der deutsche Dumm-Michel soll schon mal auf die kommenden Zeiten konditioniert werden.

    Allmählich normalisiert sich mein Blutdruck wieder…

  31. Was für eine Panikmache.

    Kann sich denn keiner mehr daran erinnern, wie es war, als man bei der Urlaubsfahrt an der Grenze seinen Ausweis aus dem Fenster halten musste, die Pause nutzte und sich ganz entspannt nach der Kontrolle im Strassencaffe einen Cappuchino bestellte und man schmunzelnd zusah, wie die Karre der „zweifelhaften Existenz“ von den Grenzern zerpflückt wurde?
    :mrgreen:

    Und genau jene „zweifelhaften Existenzen“ schreien nun besonders laut, weil deren internationalkriminelle Geschäfte bedroht sind.

  32. Die in der dänischen Satire genannten Verbrecher Stalin, Lenin, Muhammad und Kim genießen die Sympathie der deutschen Massenmedien.

    Man läßt nichts unversucht, ihre Verbrechen zu vertuschen und zu relativieren. Sie seien ein Opfer der Einheimischen und ihre Taten ein Hilfeschrei.

    Pervers.

  33. Am Freitag wird im dänischen Parlament die Abstimmung über permanente effektive Grenzkontrollen an der dänischen Grenze stattfinden. Ziel ist es, die ansteigende Kriminalität sowie illegale Einwanderer abzuwehren.

    Dieses Ziel wird durch die „Grenzkontrollen“ keineswegs erreicht…..

    Mit der neuen Grenzkontrolle bewegen wir uns hin zu mittelalterlichen Zuständen, in denen Europa in unzählige Länder mit Pass- und Zollkontrollen aufgeteilt war.

    Das entspricht so ziemlich der Realität – eine Realität, die wir überwunden glaubten und die für die Übel der Vergangenheit mitverantwortlich war. Grenzen sollten – und dürfen – europäische Staaten nicht voneinander trennen. Insbesondere, wenn man durch einen gemeinsamen Markt, von dem Dänemark wie Deutschland profitieren, verbunden ist.

    Diese Kontrolle ist für mich ein Signal an unsere Umwelt, dass wir in Dänemark intolerant gegenüber Fremden sind.

    Das „wir“ müsste man mal näher unter die Lupe nehmen. Wenn damit die DPP gemeint ist, trifft das zu. Da die Kontrollen wie gesagt ineffektiv sind- und zudem gegen europäisches Recht verstoßen – bleiben sie ein Wahlkampfobjekt der DPP, die ihre demokratischen „Partner“ (die liberale Regierung ist auf die Stimmen der DPP angewiesen) schlicht erpresst und ihre Macht demonstrieren will. Sie stimmte neoliberalen Reformen zu, unter denen die Dänen ebenso zu leiden haben, wie unter dem Imageschaden, den sie durch den Vertragsbruch erleiden werden. Somit schadet die DPP Dänemark gleich doppelt.

    Ich bin Geschäftsfrau und arbeite in der ganzen Welt. Da bin ich sowohl Pass- als auch Grenzkontrollen weltweit gewohnt. USA und Israel haben bekanntermaßen sehr strenge Grenzkontrollen; aber das hindert mich nicht daran, in diesen Ländern zu investieren. Ich muss deshalb zugeben, dass ich die Diskussion nicht verstehe“, sagt sie ruhig.

    Hier kommt die völlig Unkenntnis des Themas zum Vorschein – weder die USA noch Israel sind Mitglieder der EU bzw. der Schengen –Zone. Strenge Sicherheitskontrollen sind also mit Sicherheit nicht gegen gültige Gesetzte und Verträge. Dänemark ist hingegen Mitglied der Schengen Zone und „permanente“ Grenzkontrollen verletzten diese Verträge nun mal. Dieser Vertragsbruch erfolgt durch die DPP bewusst – dass die Demokraten und Liberale sich haben erpressen lassen, macht alles nur noch schlimmer. Sie zeigen sich einer aggressiven Bewegung gegenüber schwach und hilflos, wie die Demokraten der späten Weimarer Republik. Sehr wahrscheinlich wissen sie, dass die EU- Kommission keine andere Wahl hat, als die dänische Regierung zu verklagen, sollten die Grenzkontrollen tatsächlich „permanent“ sein…dies bietet ihnen die Möglichkeit, sich als „Opfer“ zu verkaufen und gegen die „böse EUdSSR“ zu polemisieren. Dabei werden Ursache und Wirkung bewusst vertauscht – die DPP ist hier die Gesetzesbrecherin, die wohl kaum erwarten kann, dass ein Verstoß gegen geltendes Recht ohne Folgen bleiben kann. Da Dänemark weder aus der EU, noch der Schengen-Zone auszutreten gedenkt, kann man von bewusstem Cherry-Picking sprechen: man nutzt alle Vorteile der EU& des Marktes aus, weigert sich aber, Recht und Gesetz zu befolgen, sobald eine kleine Minderheit aus eigennützigen Motiven nationalen Interessen schadet.

    Währenddessen wirkt sich die Grenzkotroll-Debatte laut dänischer Ferienhausvermittler positiv aus.

    Da habe ich anderes gehört – weder deutsche, noch schwedische Touristen und Geschäftsleute möchten sich in ihrer europäischen Freiheit (die eben in Verträgen garantiert ist) behindert lassen. Der grenzfreie Verkehr ist zweifelslos eine der erfolgreichsten und wichtigsten Errungenschaften europäischer Einung, von denen eben „Frank und Marie“ profitieren, aber kein „Muhammed“ oder „Stalin“. Das ist Nonsens – wer Kriminalität wirksam bekämpfen möchte, kann dies nur auf europäischer Ebene – etwa durch Sicherung der gemeinsamen Außengrenzen – oder durch bilaterale Kooperation erreichen .Ich kenne einige sehr erfolgreiche deutsch – französische und deutsch – niederländische Projekte. Aber die dänische Regierung wurde erst nach den gewaltigen, internationalen Protesten aktiv, dann erst bemühte sich die dänische Außenministerin zu Gesprächen mit ihren Kollegen aus Deutschland, Schweden und Polen. Völlig unverantwortlich und dilettantisch – man redet vor so einem folgenreichen Beschluss mit den betroffenen europäischen Nachbarn, Freunden und Verbündeten, nicht nachdem diplomatisches Porzellan schon zerschlagen wurde. Dänemark hat wahrlich keine besseren Politiker, als wir! Ich kenne die Verhältnisse dort sehr gut.

    PS: Besonders traurig finde ich, wenn diejenigen, die am meisten unter einer falschen und gesetzeswidrigen Entscheidung leiden werden, diese auch noch bejubeln. Das ist fast noch deprimierender, als der ungesetzliche Akt an sich. Fehlt es uns an Selbstachtung oder an Kenntnis über die tatsächliche Sachlage? Nochmal, weder Schwerkriminelle noch Terroristen kann man so einfach „an der Nase“ erkennen, gerade sie werden sehr korrekt und unauffällig auftreten – diese Kontrollen schaden in erster Linie Deutschland und Schweden – und natürlich Dänemark selbst, wenn offiziell wird, dass es europäische Verträge bricht und offiziell verklagt werden wird. Zudem ist es eine Bankrotterklärung der dänischen Konservativen und Liberalen, die jetzt europaweit eingestehen müssen, dass sie wichtige Reformen nicht ohne die DPP beschließen können und die DPP als Gegenleistung sogar Gesetzesbrüche und diplomatische Verstimmungen verlangen kann. Die Demokraten haben keine Kraft, rote Linien zu ziehen, die nicht überschritten werden dürfen. Letztendlich werden sie, wie eben in Weimar, an dieser Schwäche zugrunde gehen . So kann man langfristig nicht regieren – eine kleine Minderheit darf nicht einem ganzen Land schaden. Die Erkenntnis über die tatsächlichen Machtverhältnisse und deren Folgen hat auch viele Dänen erschreckt.

  34. @ #39 nicht die mama (29. Jun 2011 23:59)

    Was für eine Panikmache.

    Kann sich denn keiner mehr daran erinnern, wie es war, als man bei der Urlaubsfahrt an der Grenze seinen Ausweis aus dem Fenster halten musste, die Pause nutzte und sich ganz entspannt nach der Kontrolle im Strassencaffe einen Cappuchino bestellte und man schmunzelnd zusah, wie die Karre der “zweifelhaften Existenz” von den Grenzern zerpflückt wurde?
    :mrgreen:

    Und genau jene “zweifelhaften Existenzen” schreien nun besonders laut, weil deren internationalkriminelle Geschäfte bedroht sind.

    —————–

    Hihi, genauso habe ich die Grenzkontrollen auch empfunden.

    Ein wundervoller Kommentar.

    Einen Dank dafür.

  35. #33 Puseratze (29. Jun 2011 22:30)
    zitat
    Die Autorin Fr.Haddad meint: Werbung setzt häufig auf Brüste und Hintern und damit würden Frauen genauso auf ihre körperlichen Reize reduziert wie durch eine Burkapflicht.

    http://www.welt.de/debatte/kolumnen/auf-eine-zigarre/article13457797/Werbe-Machos-verachten-die-weibliche-Lust.html
    zitatende
    das kenne ich aus ehemaligen wohngemeinschaftszeiten. die manchmal doch sehr unattraktiven frauen, wo man noch nicht einmal ein foto von ihnen machen würde, wetterten am meisten gegen „die frauen aus der werbung“ alles nur neid auf die schönen, mit alternativem gequake vergällt 🙂

  36. Dänemark soll die Kontrollen einführen. Die Regierung hat die Pflicht, die Verbrecher, welche durch Deutschland reisen,um dort einzufallen, abzuweisen.

    Irgendjemand muss anfangen, den Sauhaufen aufzuräumen.

  37. Dänemark soll die Kontrollen einführen. Die Regierung hat die Pflicht, die Verbrecher, welche durch Deutschland reisen,um dort einzufallen, abzuweisen.

    Irgendjemand muss anfangen, den Sauhaufen aufzuräumen. Da die EU-Außengrenzen zum Osten oder zur Türkei offen sind, kommen viele illegale hierher.

    Nur wir Deutsche sehen das nicht so. Selbst hier scheint es wichtiger, gegeneinander zu kämpfen, als gemeinsam, wenn auch jede Gruppe nach ihren Vorstellungen, für unsere Freiheit und Demokratie zu kämpfen.

    Der Kleinkrieg zwischen Pro und Die Freiheit schadet. Die sollen sich einfach gegenseitig nicht beachten, und jede Partei ihren Weg gehen.

    Ich selber, sehe Pro als politischen Gegner. Aber was solls, sie haben teilweise das gleiche Ziel. Es gibt keinen Grund mit ihnen zusammenzuarbeiten, aber auch keinen Grund gegen sie zu kämpfen. Reine Resourcenverschwendung. Das kostet Zeit und Energie, die wir nicht haben.

    Genüsslich reibt sich die Nomenklatura die Hände, und vernichtet jede unserer Gruppe getrennt. In Berlin ist jetzt Pro dran.

    http://www.reconquista-europa.com/showthread.php?55653-ProDeutschland-Berlin-Wahlkampf-zur-Senats-und-Bezirkswahl-2011&p=229225#post229225

    Lest es euch durch..hier ein Zitat aus der Morgenpost:

    „Nach Informationen der Berliner Morgenpost dürfen die Einsatzkräfte zunächst nur außerhalb des Rathauses Stellung beziehen, den Zugang zum Gebäude hat ihnen das Bezirksamt unter Berufung auf das Hausrecht untersagt. Gleichzeitig aber wurden mehrere Antifa-Gruppen und andere Organisationen in das Rathaus „eingeladen“, und das exakt zu der Zeit, in der dort die Rechtspopulisten von Pro Deutschland tagen. “

    So läuft das. Man verbietet der Polizei das Rathaus zu betreten, während man die AntifaSA ins Gebäude einlädt, während Pro dort tagt.

    Für Die Freiheit wird es auch so laufen…..

    Und wir bringen noch nicht mal 40 tausend Unterschriften unter einen Brief an Merkel gegen den Eurowahn.

    http://www.dr-hankel.de/ein-europaischer-marshall-plan/

  38. Hoffnung für Europa.

    Der deutsche Michel kann nur durch erfolgreiche Beispiele wie dieses wachgerüttelt werden.

    Eine Rettung Deutschlands ist nur noch von außen möglich.

  39. #43 Euro-Vison
    Toll, wie Du eine Satire so acribisch auseinandernehmn möchtest. Das klingt sehr humorlos, und man könnte meinen, Du hättest einen kleinen Haschhandel auf dem Balkon aufgebaut, der durch die Grenzkontrolle gefährdet ist. Wenn dann das Hanf-Nummernschild von den neu installierten Video-Kameras gefilmt wird: Au weia!
    Vielleicht hast Du sogar mit dem Kindergarten an der Grenze demonstriert?
    Was Deine geliebte EUdSSR angeht, enttäuscht sie Dich hier wohl sehr:
    http://www.abendblatt.de/politik/article1935272/Illegale-EU-will-Grenzkontrollen-zulassen.html

  40. Thema Fachkräftemangel – Was viele nicht wissen:

    Die Regierung spricht von Fachkräftemangel und fordert stehts mehr qualifizierte Zuwanderung. Was aber keiner sagt ist, dass das Programm für Rückkehrende Fachkräfte (unterstützt vom Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) sogar die Abwanderung dieser Gruppe fördert!

    Wir bezahlen den Migranten hier die Ausbildung und fördern später sogar noch die Rückkehr in die Herkunftsländer. Toll was?

    http://www.zav-reintegration.de/default.asp?lng_main=de

  41. 46 Freikorps (30. Jun 2011 07:21)

    Dänemark soll die Kontrollen einführen. Die Regierung hat die Pflicht, die Verbrecher, welche durch Deutschland reisen,um dort einzufallen, abzuweisen.

    Schön – besser wäre es, wenn diese „Verbrecher“ gar nicht erst „durch Deutschland reisen“ würden und man gemeinsam für die Sicherung der Außengrenzen sorgt. Im Übrigen kenne ich die deutsch/dänische Grenze – ich schriebe hier nicht über graue Theorie. Es ist schlicht falsch, dass dort „Horden von illegalen Einwanderern und osteuropäische Schwerkriminnelle“ herumlungern und nur darauf warten, das arme Dänemark zu überfallen. Auch Slums habe ich in Kopenhagen nicht gesichtet – wir dürfen nicht kritiklos die politisch motivierte verzerrte Realität eine kleinen, hysterischen Gruppe übernehmen. Die Realität sieht anders aus, oder glauben sie wirklich, dass man „Verbrecher“ so einfach an ihrer Nase erkennen kann, oder das sie so dumm sind, ohne Papiere die Grenze überqueren zu wollen?

    #49 Alster

    Jeder europäische Bürger hat sogar die Pflicht, sich für die garantierten Freiheiten einzusetzen. Du ignorierst den Hinweis auf:

    1) Die Unwirksamkeit der Kontrollen

    2) Die Ungesetzlichkeit der Kontrollen

    3) Den Schaden der Kontrollen für harmlose Bürger und zwischenstaatliche Beziehungen, letztendlich auch für die Wirtschaft

    4) Die politische Motivation hinter diesen Kontrollen, die mit dänischem Interesse und Sorge um die Menschen herzlich wenig zu tun hat und schlich ein teures Wahlkampfgeschenk darstellt (20 Millionen Euro).

    Toll, wie Du eine Satire so acribisch auseinandernehmn möchtest.

    Es ist die Natur der Satire, die Wahrheit und Realität überspitzt zu beschreiben.

    Was Deine geliebte EUdSSR angeht, enttäuscht sie Dich hier wohl sehr:

    Nein, überhaupt nicht – ich kenne diesen Vorschlag der Kommission. Es ist der Versuch, der dänischen Regierung ohne Gesichtsverlust eine Brücke zu bauen, wie auch Frankreich und Italien. Die Kontrollen sind schon jetzt nach geltendem Recht erlaubt, wenn

    „in wahrhaft kritischen Situationen, in denen ein Mitgliedstaat nicht mehr in der Lage ist, seine Verpflichtungen gemäß den Schengen-Vorschriften in Bezug auf die Verhütung der illegalen Einwanderung von Angehörigen von Drittstaaten zu erfüllen“

    Es müsse „hohen Druck“ an den Grenzen geben; dies sei zum Beispiel der Fall bei negativen Folgen für andere Schengen-Staaten.

    Diesen „hohen Druck“ gibt es zwar nicht (außer in der Phantasie der DPP), aber es ist wie gesagt der gutgemeinte Versuch, den Konflikt nicht eskalieren zu lassen und der Regierung ein legales Hintertürchen zu öffnen. Nimmt sie es nicht an, wird sie verklagt werden müssen – dazu gibt es keine Alternative. Das geltende Recht lässt keine andere Interpretation zu!

    Die Reisefreiheit muss garantiert bleiben und diese Kontrollen dürfen nur „örtlich und zeitlich begrenzt erfolgen“ – dann, und nur dann, sind sie legal…allerdings ebenfalls völlig wirkungslos. Man kann sich nicht im Alleingang vom Rest der Welt abschotten, schon gar nicht als Teil der Schengen-Zone. Echten Schutz bietet nur die echte Kooperation MIT de Nachbarn verbunden mit dem Kampf gegen die Wurzeln der Illegalität und Kriminalität. Zugegebenerweise ein langfristiges Projekt, dem man aber nicht mit einer Inselmentalität Herr werden kann.

    PS: Da Du mir freundlicherweise den Artikel des Hamburger Abendblattes empfohlen hat, möchte ich mich revangieren und Dir diesen Artikel des gleichen Blattes ans Herz legen:

    Die absurde Angst der Dänen vor Fremden
    Die Pläne, Grenzkontrollen wieder einzuführen, ist die Verzweiflungstat einer unter Druck stehenden Regierung, meint die Politikerin mit familiären Wurzeln im Nachbarland

    http://www.abendblatt.de/hamburg/article1934525/Die-absurde-Angst-der-Daenen-vor-Fremden.html

    Diese „Fremden“ vor denen die Dänischen Rechtspopulisten scheinbar „Angst“ haben, sind offenbar deutsche und schwedische Staatsbürger, drum sollten wir deren schadhafte Politik auch nicht unterstützten. Sie schadet unseren Bürger und unserer Wirtschaft. Terroristen, Kriminelle und Illegale haben sich noch nie von irgendwelchen Grenzkontrollen beeindrucken lassen …..das ist doch logisch.

  42. #51 Euro-Vison
    „…Die absurde Angst der Dänen vor Fremden…“
    die Grüne Christa Sager anzuführen passt einfach zu Ihnen.
    Dieses emotionale Jammern!
    Ich selbst habe es ganz anders früher an der Grenze erlebt. Meine familiären Bande zu Dänemark a`la Sager lasse ich mal weg,ich kann die Debatte und Abstimmung morgen im Folketing gut verfolgen, aber ich möchte Dir gerne meinen Leserbrief an das MSM-Blatt ans Herz legen:
    Sehr geehrte Redaktion,
    Die Dänen sind nicht dumm.
    Glückwunsch an die Dänen, denn sie sollen durch Sicherheitskontrollen vor Kriminellen und illegalen Einwanderern geschützt werden.
    Die Maßnahmen bewegen sich innerhalb des Schengen-Abkommens und werden normale Ferienreisende in keiner Weise behindern.
    Die Grenzkotroll-Debatte wirkt sich laut dänischer Ferienhausvermittler positiv aus. Es gab keine Abbestellungen.
    Das von Frau Sager gezeichnete Grenz-Scenario ist grotesk.
    Das wurde etwas verkürzt als Leserbrief sogar abgedruckt (die positive Auswirkung wurde weggelassen – geht ja auch nicht)
    weiter hatte ich noch geschrieben:
    Kleiner Tip für Christa Sager:
    Die Entscheidung über die Grenzkontrolle im Folketing findet erst am Freitag, dem 1.Juli statt Der Finanzausschuss muss noch über die Realisierung beraten.
    Heute wurde allerdings mit breiter Mehrhait dort das Ausländerrecht verschärft/präzisiert, so dass kriminelle Ausländer leichter abgeschoben werden können.
    Das dürfte Frau Sager auch nicht gefallen haben.
    und
    Illegale: EU will Grenzkontrollen zulassen
    Die Reisefreiheit soll geschützt werden. Doch wegen der Flüchtlinge aus Nordafrika soll es begrenzte Kontrollen geben — auch nach Dänemark.
    Dann der o.a. Link
    Ich freue mich, dass Frau Sager die Mail erhalten hat, das hat mir die redaktion jedenfalls geschrieben.
    Ihre Logik ist witzig.
    Wie sich die hoffentlich morgen abgesegneten Vorhaben auswirken, werden wir ja dann sehen. Im übrigen hoffe ich auf Nachahmung in anderen europäischen Ländern – Frankreich hat es ja ansatzweise auch schon praktisiert (bezüglich Illegale),da hat die gute Frau Sager nicht reagiert.

  43. Glückwunsch an die Dänen, sie machen es richtig. Wie bereits schon einmal hier geschrieben, als normale Familie hat man an der Grenze keinerlei Probleme. Mit Rauschebart und Nachthemd sollte eine genauere Überprüfung gerechtfertigt sein, aus Erfahrung wird man klug.

  44. Ein befreundeter Zöllner schüttete mir beim Feierabendbier sein Herz aus: Von der vielgerühmten Freizügigkeit profitierten nur die Kriminellen. Natürlich sei es für den reisenden Deutschen angenehm, nicht mehr vor fremdem Schlagbäumen im heißen Auto warten zu müssen – aber ist es den hohen Preis wert, das Schmuggelware, gekaute Autos und tonnenweise Drogen durch viel zu wenig Polizeipersonal weitestgehend unbehelligt durch Deutschland kurven lassen? Ich denke nicht.

    Ich freue mich auf die nächste Dänemark-Reise, gerne auch mit Kontrolle! Ich weiß ja, gegen wen sie sich richtet und wofür sie gut ist.

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