Freysinger in ParisDer Schweizer SVP-Nationalrat Oskar Freysinger war am Samstag Ehrengast bei der von Riposte Laïque organisierten Pariser Wurstrevolution (PI berichtete). Der Politiker aus dem Wallis, der über die direkte Demokratie und den Kampf gegen die Islamisierung in Europa sprach, wurde in Frankreich als Freiheitsheld gefeiert, sehr zum Missfallen der Schweizer Presse.

Die Berner Zeitung berichtet:

Die Anhänger der Riposte Laïque empfingen Freysinger wie einen Popstar. Sie skandierten seinen Namen, sie suchten seine Nähe. „Er hat die Minarette verbieten lassen, er ist ein Held“, sagte eine Frau ihrem Mann. Eine andere Frau, Mitglied der Résistance républicaine, meinte, „dass in Frankreich Leader wie Freysinger fehlen“.

Direkte Demokratie als Mittel gegen Islamisierung

Bei seinem Pariser Auftritt referierte Freysinger über das politische System der Schweiz, und er beantwortete Fragen zur berühmt-berüchtigten Anti-Minarett-Abstimmung. Die direkte Demokratie sei ein Mittel, um die Islamisierung der europäischen Gesellschaften zu stoppen, sagte der SVP-Nationalrat. „In der Schweiz hat das Volk echte Macht.“ Und er rief die Franzosen auf, sich gegen die Muslime, die sich nicht integrieren wollen, zu wehren. Im Weiteren äusserte er harsche Kritik an der EU.

Die Veranstaltung der Riposte Laïque wurde offenbar von Agenten des französischen Inlandgeheimdienstes (Direction centrale du renseignement intérieur) beobachtet.

Nach Angaben von Le Matin hatten Linksextreme vergeblich versucht, die Veranstaltung zu stören.

Freysinger sprach in seiner Rede über die Freundschaft der Schweiz mit Frankreich und die Bewunderung der Schweizer für die französische Seele – eine Seele, die zu entgleiten scheint und nach mehr Demokratie dürstet.

Eure zu spendable Großzügigkeit hat euch in Gefahr gebracht.

Ihr habt das Recht, anspruchsvoll zu sein gegenüber jenen, die ihr eingeladen habt.

Ihr habt das Recht, euch zu verteidigen, denn die legitime Verteidigung ist eine Pflicht, wenn das Überleben bedroht ist.

Ihr habt das Recht, Franzosen zu sein, denn die anderen haben das Recht, von überall her zu sein.

Ihr habt die Pflicht, die Wurst und den wein zu verteidigen angesichts des Hamburgers und Quick halal.

Zum Schluss seiner Rede las Freysinger ein selbst verfasstes Gedicht auf die Muslime in Europa, das Sie hier nachlesen können.

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43 KOMMENTARE

  1. Zum Schluss seiner Rede las Freysinger ein selbst verfasstes Gedicht auf die Muslime in Europa, das Sie hier nachlesen können.

    Sicher kann hier jedermann/frau Französisch. 🙄

  2. Leider fehlt in dem Bericht ein wichtiger Satz aus dem Originalartikel:

    „Wie der Reporter von «Le Matin», der Freysinger nach Paris begleitete, schreibt, steht die Riposte Laïque unter Beobachtung, weil sie rechtsextremes Gedankengut verbreitet.“

    Ich glaube jemand der bei Rechtsextremen auftritt, ist dann doch kein guter Partner für ein Projekt wie die Freiheit, oder?

  3. Cleveres Kerlchen dieser Oskar Freysinger. Macht gute und geschickte Aktionen. Ein primer und gefuchster Leader. Klasse Oskar und mach weiter so. Ich freue mich auf dich in Berlin am 3.Sept. zusammen mit Geert Wilders.

  4. #2 ulex (20. Jun 2011 21:54)

    Ist die Le Matin denn so wichtig und verlässlich daß man darauf was geben sollte?

  5. Freysinger hat sehr wertvolle Verdienste für die Schweiz. Aber ein Aktenfresser kann er nicht sein. Er kommt mir mehr wie ein Außenminister vor, so viel wie der reist.

  6. „Rächzextremes Gedankengut“ – Was ist das eigentlich? Kann mir das jemand mal erklären?

    Für mich ist das eine inhaltlose Sprechblase, die Rechstpopulismusphobie suggerieren will.

    Weiss jemand Genaueres?!?

  7. Schade nur, dass Freysinger sich von anderen freiheitlichen Strömungen gerne distanziert (z.B. Österreich), anstatt Gemeinsamkeiten zu suchen.

  8. @voxi

    Zumindest bezeichnend, wenn man sonst den gesamten beitrag abschreibt und nur auf diesen einen Satz verzichtet.

    Der Front National beispielsweise über den sich hier ja so manche echauffieren wird beispielsweise NICHT vom französischen Inlandsgeheimdienst überwacht – die FPÖ mit der man ja so keinesfalls zusammenarbeiten natürlich erst recht nicht.

    Aber vielleicht erklärt uns Stürzenberger dies bei Gelegenheit mal, wie mensch sich solche wirren Konstrukte basteln kann und noch Leute findet, die einem dies auch noch abnehmen.

  9. Zitat #2 Ulex:
    „Leider fehlt in dem Bericht ein wichtiger Satz aus dem Originalartikel:

    “Wie der Reporter von «Le Matin», der Freysinger nach Paris begleitete, schreibt, steht die Riposte Laïque unter Beobachtung, weil sie rechtsextremes Gedankengut verbreitet.”

    Ich glaube jemand der bei Rechtsextremen auftritt, ist dann doch kein guter Partner für ein Projekt wie die Freiheit, oder?“

    Exakt auf den Punkt gebracht, vielleicht checken jetzt hoffentlich manche der Schwarz/Weiss-Denker hier im Blog wie absurd die ewige Abgrenzerei unter den Rechtskonservativen ist!

  10. Ist etwa der Schweizer Oskar Freysinger der neue Prinz Eugen von Savoyen auf den das christliche Abendland schon so lange wartet ?

  11. Riposte laïque ist eine französische Bürgerrechtsbewegung aus der Mitte der Gesellschaft, die sich für das bedrohte Fundament der Republik einsetzt. Sie verteidigen die Aufklärung, den Laizismus, die Frauenrechte. Sie wollen wieder Sicherheit im öffentlichen Raum, keine Zwangsheiraten in Frankreich und forderten ein Vermummungsverbot, schon lange bevor das Parlament es quasi einstimmig beschloss.

  12. #7 DerBoeseWolf

    “Rächzextremes Gedankengut” – Was ist das eigentlich? Kann mir das jemand mal erklären?

    Alles was den Islam als das erkannt hat was er ist und ihn dafür hasst!

  13. Bravo et félicitation, Oskar, solche Männer wie Dich brauchen wir in Europa!!!

  14. „“Wie der Reporter von «Le Matin», der Freysinger nach Paris begleitete, schreibt, steht die Riposte Laïque unter Beobachtung, weil sie rechtsextremes Gedankengut verbreitet.”

    Ich glaube jemand der bei Rechtsextremen auftritt, ist dann doch kein guter Partner für ein Projekt wie die Freiheit, oder?“

    Der ulex hat völlig recht. Freysinger trifft sich offenbar mit ‚Ewiggestrigen‘. Da MUSS man sich distanzieren. Und zwar sofort!

    Herr Stadtkewitz, übernehmen Sie!

  15. #1 lorbas

    Sehe ich auch so, die einzige noch zu tolerierbare Grenze ist, wenn PI auf englischsprachige Seiten verlinkt.

    Aber auf französische oder niederländische Seiten zu verlinken ist einfach nur enttäuschend.
    Frankreich ist keine Weltmacht neben den Angelsachsen, dass müssen sie als bald erstes islamisches Land in Europa erst einmal kapieren.

    Ich hasse es, wenn die beim Eurovision-Song-Contest immer auf französisch sprechen, da die anderen das ja natürlich zu verstehen haben.

  16. Nur weil eine Zeitung schreibt, dass eine Partei angeblich rechtsextremistisches Gedankengut vertreibt, glaubt ihr das einfach so? Hab ich das jetzt richtig verstanden? Oder wurde von DIE FREIHEIT-Madigmachern wieder ein Körnchen gefunden, mit dem er auf die „Konkurrenz“ werfen kann? Jemandem das Scheitern zu wünschen, obwohl man dasselbe will, zeigt, worum es einen wirklich geht. Wie armselig. Auf die „Hilfe“ eines Ulex über PI kann man echt gut verzichten. (Aber dennoch danke für den Hinweis des weggelassenen Satzes. Ich hätte ihn auch nicht entfernt.)

    Ich mag den Freysinger.

  17. #14 JeSuis   (20. Jun 2011 22:58)
     
    Riposte laïque ist eine französische Bürgerrechtsbewegung aus der Mitte der Gesellschaft, die sich für das bedrohte Fundament der Republik einsetzt. Sie verteidigen die Aufklärung, den Laizismus, die Frauenrechte. Sie wollen wieder Sicherheit im öffentlichen Raum, keine Zwangsheiraten in Frankreich und forderten ein Vermummungsverbot, schon lange bevor das Parlament es quasi einstimmig beschloss.
    *****************
    In Ergänzung dazu: Die meisten auf der Redaktion von „Riposte Laïque“ sind links anzusiedeln – ganz zum Leidwesen der linken Presse (in Frankreich, wie bei uns)! Nur wissen das nicht viele, oder wollen es nicht zur Kenntnis nehmen …
    Heute wählen viele Linke Marine Le Pen!! Warum? Weil sie sehen, dass alle anderen Parteien Frankreich verraten haben! Marine Le Pen hat letzthin erklärt, es gehe nicht mehr um „links“ oder „rechts“, sondern um die Liebe (!) zum Vaterland.
    Deshalb auch nennt Christine Tasin ihre Aktion „Résistance Républicaine“. Wer mit Liedern, Wurst und Wein sein Land und seine Kultur verteidigt, passt halt überhaupt in kein Schema! Dann laden sie noch einen „freien Sänger“ aus dem kleinen Nachbarland ein, dem man auch wieder keine Etikette verpassen kann… Ärgerlich für manchen Schreiberling. Ach, und dann hat populistisch noch mit „populus“ etwas zu tun, dem Volk, das man eigentlich für dumm verkaufen möchte…

  18. Kann ein Kundiger bitte das verlinkte Freysinger-Gedicht aus der Sprache des Erbfeinds 😉 übersetzen und hier posten?

  19. Wenn „rechtsextrem“ in der le matin für „Nazi-Nähe“ steht, dann hat Freysinger da selbstverständlich nichts verloren. Ich habe aber eher den Eindruck, dass diese Einordnung politisch gewollt ist und ähnlich wie manche grundlosen „Rechts/Nazi“-Diffamierungen durch Behörden und Medien in Deutschland sind.

  20. Was sagte Freysinger im Interview zusammen mit Wilders? Wenn Wilders ihn besuchen komme sei in der Presse Wilders der Rechtsextreme und wenn Freysinger auf Besuch ist dann ist er der Rechtsextreme.

    Taktik der Presse um keine Allianz zuzulassen und auch hier kriechen einige den Medien auf den Leim. Und ihr seid Leute, die hier schon seit Jahren mitlest. Wie muss es wohl den Uninformierten gehen?

    Die Macht der Medien.

  21. #2 ulex:
    „…
    Ich glaube jemand der bei Rechtsextremen auftritt, ist dann doch kein guter Partner für ein Projekt wie die Freiheit, oder?“

    ———————————————-

    Aus dem Blickwinkel der Linksextremen ist die (linke) CDU „rechts“, die Pros sind rechts, und natürlich Die Freiheit auch. Und die (Staats-)NPD, die immer als Vorwand zum Verteilen von Geld an die eigenen linken Günstlinge genutzt wird, ebenfalls.
    (Am Rande: Vogt ist vermutl. ein VS-Angesteller. 😉 Die ganze „Soziale Heimatpartei“ ist eine Lachnummer!!!)

    Müssen wir wirklich die Deutungshoheit von bestimmten politischen Begriffen uns von den Linken oktroyieren lassen?

    Ich meine nicht, und ich wehre mich auch dagegen!

  22. #7 DerBoeseWolf (20. Jun 2011 22:19)
    “Rächzextremes Gedankengut” – Was ist das eigentlich? Kann mir das jemand mal erklären?

    Für mich ist das eine inhaltlose Sprechblase, die Rechstpopulismusphobie suggerieren will.

    Weiss jemand Genaueres?!?

    ———————————————

    Jaa, kann ick Dir erklären: Das ist die Abgrenzung der einen Sozialisten gegenüber der anderen sozialistischen Parteien-/Machtkonkurrenz. Bewährtes Prinzip: Unter dem Ösi Adi waren nur die N.Sozialisten gut, die SPD, die KPD, die USPD und andere Sozialisten schon mal gar nicht. Und das Fin.judentum sowie bürgerliche und christliche Parteien schienen für ihn aus direkt aus der Hölle zu kommen. 😉

    Aus der Sicht des Rednerpults in der Weihmarer Republik saßen die einen Sozialisten links, und die NationalSOZIALISTEN auf der rechten Seite. Politisch inhaltlich vertraten sie praktisch ähnliche Ansichten (Verstaatlichung von Unternehmen und Banken u.v.a.m.). Deswegen war ihr gemeinsamer Feind das Bürgertum (Bougoise (oder so, die franz. Sprache ist nicht meine Stärke)).

    Es ist die Meisterleistung der Linken, es geschafft zu haben, uns seit Jahrzehnten eine bestimmte Facette des linken Spektrums als „rechts/-extrem“ „verkaufen“ zu können…
    Es hat lange gedauert, aber der Michel wacht auf!

    Übrigens: Die meisten Massenmörder auf diesem Planeten waren Linke!!!
    Gegen Linke sind selbst islamische Selbstmordattentäter Hilfsschüler.

  23. Im Originalartikel steht, der Geheimdienst beobachtet Riposte Laïque seit einem Jahr, und dass der Agent des Inlandgeheimdienstes am nächsten Tag eine ‚linke‘ Veranstaltung besuchen wird.

    Un homme reste sur place. La cinquantaine, veste noire, chemise bleue, il parle dans un talkie-walkie. Il est commandant à la Direction centrale du renseignement intérieur, le FBI français. «Nous suivons Riposte Laïque depuis un an. Ils sont d’extrême droite», explique le limier, dont le nom doit rester secret. Pour lui, la manifestation du jour, avec 200 participants, a fait fort. «Les communistes n’auraient réuni qu’une trentaine de personnes.» Oskar Freysinger est-il fiché pas ses services? L’agent de renseignement sourit, avant de répondre que non et de relativiser: «Ma présence n’a rien d’extraordinaire. Des manifestations, à Paris, il y en a tous les jours. Demain, je surveille le camp des indignés, place de la Bastille».

    http://www.lematin.ch/actu/suisse/freysinger-fait-campagne-paris

  24. @ulex (20. Jun 2011 21:54)

    Leider fehlt in dem Bericht ein wichtiger Satz aus dem Originalartikel:

    “Wie der Reporter von «Le Matin», der Freysinger nach Paris begleitete, schreibt, steht die Riposte Laïque unter Beobachtung, weil sie rechtsextremes Gedankengut verbreitet.”

    Ich glaube jemand der bei Rechtsextremen auftritt, ist dann doch kein guter Partner für ein Projekt wie die Freiheit, oder?

    „Rechtsextremes Gedankengut“ ist heute alles, was den herrschenden Linken nicht ins Konzept passt.
    Fundierte Kritik an Islam und das Eintreten für eigene Interressen und eigene kulturelle Vorstellungen im eigenen Land gehört demnach wohl inzwischen auch in Frankreich dazu.

    Wer bestimmte Tatsachen über Islam ausspricht, gilt heute schon als „extrem“.

    SAPERE AUDE

  25. Beispielhaft wie die französischen Patrioten stolz und selbstbewußt ihre Trikolore zeigen.
    In Deutschland ist man, zB. bei der FREIHEIT davon meilenweit entfernt. Oder bei der BPE die sich nicht mal traut ein Plakätchen mit dem eigenen Logo auf das Tribünchen zu befestigen, geschweige denn eine Deutschlandfahne. Schliesslich will man ja nicht PROvozieren. Denn so etwas machen ja nur die ewig Gestrigen, radikal- extremistischen, neonazistischen PRO‘ s. Und davon müssen sich die Anständigen ja distanzieren. Bevor man also sowas macht, tritt man lieber deeskalierend leise. 😉

    ————————–

    #24 1. Advent 2009 (20. Jun 2011 23:45)
    #14 JeSuis (20. Jun 2011 22:58)

    „…Wer mit Liedern, Wurst und Wein sein Land und seine Kultur verteidigt, passt halt überhaupt in kein Schema! Dann laden sie noch einen “freien Sänger” aus dem kleinen Nachbarland ein, dem man auch wieder keine Etikette verpassen kann…“
    ————————–

    Sehr guter Beitrag !! 1+ mit * 🙂

    Bravo !

  26. @ #2 ulex (20. Jun 2011 21:54)
    Leider fehlt in dem Bericht ein wichtiger Satz aus dem Originalartikel:

    “Wie der Reporter von «Le Matin», der Freysinger nach Paris begleitete, schreibt, steht die Riposte Laïque unter Beobachtung, weil sie rechtsextremes Gedankengut verbreitet.”

    Ich glaube jemand der bei Rechtsextremen auftritt, ist dann doch kein guter Partner für ein Projekt wie die Freiheit, oder?

    ,

    PI wird oder wurde wegen der gleichen Anwürfe (für die, die es noch nicht wissen: Rehtsextremismus) vom Verfassungsschutz beobachtet.

    Ist also auch kein guter Partner für Sie!

  27. Riposte Laique als „rechtsextrem“ zu bezeichnen, ist total absurd. Bei Homo homini lUpus kann man viele Beiträge der Online Zeitung lesen, die dort ins deutsce Übersetzt wurden.Da möge jeder selbst urteilen.
    Es beteiligen sich auch Moslems an der Diskussion zur Rettung des Laizistischen Frankreichs – auf intellektuelle sehr hohem Niveau und niemals rechtsextrem. Riposte Laique deckt wie keine andere mir bekannte Zeitung die Kollaboration der Linken „intellektuellen“ wie politischen Elite mit den neuen Herrenmenschen auf. (Allein deshalb müssen sie beobachtet werden – das ist dem linken Dünkel nicht genehm.) Die meisten Autoren und Autorinnen distanzieren sich sogar von Marine Le Pen.
    Was bitte ist daran rechtsextrem? Ein Hoch auf Freisinger und Riposte Laique, die die Schreibstuben verlassen haben, um an die Öffentlichkeit zu gehen.

  28. Quatsch »rechtsextrem«! Für die Linken sind wir alle rechtsextrem, egal, wie sehr wie uns von wem distanzieren. Also drauf geschissen! Wir sind alle Rechtspopulisten, lalala…

  29. @Rydeen (#25):

    (Ohne Gewähr für Feinheiten, der Erbfeindsprachenunterricht ist lange her… Was Prométerre, lt. google der Eigenname eines Landwirtschaftsverbands (hä??), in diesem Zusammenhang soll, ist mir schleierhaft, aber ich denke, es ist egal.)

    Voilà le Gedischt :

    Oh du, mein menschlicher Bruder,
    der du nichts respektierst,
    der nichts als Hunde
    auf europäischem Boden sieht,
    geleitet von einem Glauben,
    den du zu deinem Gesetz gemacht hast
    unterdrückst du die Deinen
    und beleidigst die Meinen.
    Es ist ein Glaube ohne Wahl,
    der aus mir deine Beute macht,
    wenn ich nicht
    wie du das Diktat
    des Gotte namens Allah annehme,
    der sich dem Kreuz widersetzt,
    an dem sich ein Gott aus Liebe
    für Dich geopfert hat.

    Du, mein perverser Bruder,
    der mein Land f*cken möchte,
    das gelingt dir, aber du ,
    die Wüste in meine Hütte zu tragen.
    Du stiehlst mir mein Land,
    das Land von Voltaire,
    unsere säkularen Pflastersteine
    sind für deine Gebete zu schwer,
    die Steine, die mit der Bitterkeit
    deiner Hirngespinste zugekleistert sind
    erklären uns den Krieg
    und versprechen die Hölle
    dem Sohn des Prométerre [???]
    den du mit Hilfe deiner Brüder
    bereits zum Schweigen gebracht hat.

    Mein Bruder, deine Mission
    ist nicht Ergebenheit.
    Der Mann, den man gezwungen hat
    sich für immer niederzuwerfen
    ist nicht mehr als eine Fußmatte,
    gewoben aus Überzeugungen.
    Du fühlst dich
    angesichts der Freiheit bedroht,
    und um nicht unterzugehen
    hast du dir vorgenommen,
    nur zum Schutz
    im Gefängnis zu verfaulen.
    Von nun an angekettet
    und stolz darauf, ein Glied der Kette zu sein
    glaubst du, dich befreien zu können,
    indem du auf deinem Knebel kaust.

    Bruder, der du von anderswo gekommen bist,
    ich weine über dein Unglück
    und öffne dir weit mein Herz,
    denn du bist eine verwandte Seele,
    der Atem des Erlösers,
    der mich besser machen wird.
    Aber schamlos
    lässt du die Angst regieren,
    deine Träume von Größe
    machen dich zu einem Mörder,
    der die Butter
    und das Geld für die Butter haben will.
    Du handelst für die Ehre
    eines Wortes aus einem Zauberbuch
    und dein schwarzer Blick
    erschießt die Hoffnung.

    Hör gut zu, mein Bruder,
    das Lied dieses Landes
    weht über die Ackerfurchen,
    die so tiefen Ackerfurchen,
    in denen du ruhen wirst
    eines Tages genauso wie ich,
    der Tod hat keinen Glauben
    und lässt keinerlei Wahl,
    er vereint die in der Erde,
    die in den Krieg ziehen.
    Ich, ich biete dir Frieden an,
    zeige mir noch vor unserem Hinscheiden
    deinen Respekt,
    mein Bruder; und ich bin bereit,
    auf deine Menschlichkeit
    zu trinken.

  30. #39 Skuld (21. Jun 2011 09:12)
    #40 Skuld (21. Jun 2011 09:15)

    Vielen Dank, das ist sehr interessant. Und gut. 🙂

  31. #14 JeSuis (20. Jun 2011 22:58)

    Riposte laïque ist eine französische Bürgerrechtsbewegung aus der Mitte der Gesellschaft, die sich für das bedrohte Fundament der Republik einsetzt. Sie verteidigen die Aufklärung, den Laizismus, die Frauenrechte. Sie wollen wieder Sicherheit im öffentlichen Raum, keine Zwangsheiraten in Frankreich und forderten ein Vermummungsverbot, schon lange bevor das Parlament es quasi einstimmig beschloss.
    —————-
    Wenn man diese Zeilen liest, möchte man wirklich zustimmen. Und ich MÖCHTE es.

    Das Fatale ist , -wenn eine Beobachtung wegen rechtsextremen Gedankenguts anhaftet- dass man gegenüber der Gruppierung in Hab Acht Stellung geht. Und obwohl die Ziele eigentlich in Ordnung sind, wird die Gruppierung in der Öffentlichkeit in ein vernichtend schlechtes Licht gerückt. Da braucht es Mut, dagegen anzugehen.

    Vielleicht als hinkender Vergleich: wenn die Ratingagenturen ein Land runterstufen, dann ist es um das Land geschehen.
    Diejenigen, die runterstufen, gehören manchmal auch in ein Verbrecherschema.

  32. Da braucht es Mut, dagegen anzugehen.

    Keiner hat gesagt, dass es den nicht braucht.

    Ich fürchte sogar, wir werden irgendwann sehr, sehr viel mehr Mut brauchen, als nur das Rechtsextrem-Gekeife wegen Islamkritik zu einem Ohr rein und zum anderen raus zu lassen.

    Insofern ist es vielleicht ein ganz gutes „Trainingslager“.

    Viele Menschen wissen unterbewusst, dass etwas ganz und gar nicht stimmt, viele Menschen haben Angst vor den politisch korrekten Tyrannen. Mit jedem Distanzieren gibt man diesen Menschen das Signal: „Deine Angst ist berechtigt. Seht her, wir haben sie auch.“

    Mut hingegen ist attraktiv.

    Auch verschwurbelte Erklärungen, warum man denn nun was Besseres ist als der, von dem sich sich eilfertig distanziert, und warum Rechtsextreme eigentlich in Wirklichkeit links sind, wirken unsicher und ängstlich und sind eine Bestätigung an das Syndikat, dass man ein Schwächling ist, bei dem das Schimpfwort wirkt. Man muss sich dann wirklich nicht wundern, wenn man es bald selber an der Backe kleben hat.

    Natürlich werden sie andere Instrumente wählen, wenn diese Nummer nicht mehr zieht, sie sind nicht so „lieb“ wie sie tunAber noch einmal:

    Keiner hat gesagt, dass es leicht wird. Wer schon vor verbalen Attacken einknickt, sollte sich vielleicht besser nicht mit Moslems und ihren Gönnern anlegen.

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