Jeder Vierte hat nichts auf der hohen Kante, meldet Focus Money. Die Bundesbank behauptet, wir seien so reich wie nie. Fast fünf Billionen Euro seien auf der hohen Kante. Ja was denn nu? Ich behaupte, jeder Vierte hat nicht nur nichts, sondern sogar Schulden! Und wer mit absoluter Sicherheit nur auf Pump lebt, sind Bund, Länder und Gemeinden. Weitere Links gemischt: 

BILD-Interview mit dem RWE-Chef, der klagen will!
EON will gegen Brennelemente-Steuer klagen!
Rösler faselt von moderat höheren Stromkosten. Hihi!
Spanien will Schadenersatz für falschen EHEC-Verdacht!
Jungfrauen-Tests bei der demokratischen ägyptischen Armee!
Linker Antisemitismus widerlich und ekelerregend!
Die Berliner Polizei und die Sicherheit im Wahlkampf!
Frankfurter Rundschau bei Kachelmann gegen Alice Schwarzer!
Und was sagen die Franzosen zum deutschen Atomausstieg?
Wird nach dem Rauchen nun der Alkohol verboten?
Auch die FAZ macht Copy&Paste!
Die scheidenden Herausgeber des MERKUR im Interview!
Unterberger: Europa ohne Strom!
Die kaltgestellte Goslarer Gleichstellungsbeauftragte!
Islam-Konferenz mit Wilders im Wallis abgesagt!!
Die Lage der Kopten in Kairo – ein Interview!

Bitte gerne Links posten! Danke!

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41 KOMMENTARE

  1. Wer in Inflationszeiten Geld als Maßstab für Reichtum nimmt, muß ein Journalist sein. Oder ein grenzdebilder deutscher Medienkonsument.

  2. Statistisch gesehen hat jeder Deutsche 12.000 EURO erspart.

    Mit verschiedenfarbigen Socken ist man im Straßenverkehr sicher, denn statistisch gesehen sterben bei Unfällen 3.000 Menschen mehr mit gleichen Socken als mit verschiedenen Socken.

    Glaube nur den Unsinn, den du selbst geschrieben hast.

  3. Ich fand mal irgendwo, daß etwas 90% des Ersparten bei etwa 10% der Bevölkerung liegen. Also kann diese Aussage doch zutreffend sein.

    (habe aber keine Quellen, vernahm ich mal irgendwo)

  4. @ #4 Sodbrenner (01. Jun 2011 07:29)

    Diese Zahlen sind zu krass – da hat jemand etwas übertrieben. Aber tendenziell stimmt das schon.

    Spiegel (21.01.2009) nennt folgende zahlen:

    Ein Prozent der Bevölkerung besitzt ein Viertel des Vermögens

    Die Kluft zwischen Arm und Reich ist in Deutschland weiter gewachsen: Laut einer DIW-Studie besitzen die oberen zehn Prozent der Bevölkerung über 60 Prozent des gesamtdeutschen Vermögens. Die Armen dagegen verschulden sich immer stärker.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,602649,00.html

  5. @ #3 Antonius (01. Jun 2011 07:26)

    Könnte an diesem Verdacht etwas dran sein?

    Ehrlich gesagt halte ich diese Meldung für totalen Blödsinn. Grund: Moslems sind nicht gerade große Intelligenzbestien, wenns um Gentechnik geht …

    und diese EHEC-Seuche basiert auf einer Genmutation der herkömmlichen EHEC-Bakterien, die man sonst kennt.

  6. Nürnberg 2.0 MUSS her

    Fast 300 Asylbewerber werden bald in Gostenhof untergebracht. Die Massenunterkunft soll in einem alten Fabrikgebäude am Kohlenhof in der Gartenstraße entstehen – mitten im Wohngebiet. Viele Bewohner laufen Sturm, sie haben Angst um ihren Stadtteil. Und auch die Stadtspitze protestiert gegen das Projekt. Doch den Beamten der Regierung von Mittelfranken, die sich diesen Plan ausgedacht haben, ist das egal. Sie residieren im feudalen Ansbacher Schloss – und schweigen.

    http://www.abendzeitung-nuernberg.de/default.aspx?

  7. @ #2 badhofer (01. Jun 2011 07:17)

    Mit verschiedenfarbigen Socken ist man im Straßenverkehr sicher, denn statistisch gesehen sterben bei Unfällen 3.000 Menschen mehr mit gleichen Socken als mit verschiedenen Socken.

    Das Sockenbeispiel ist genial :mrgreen:

  8. #6 Denker (01. Jun 2011 07:44)

    @ #3 Antonius (01. Jun 2011 07:26)

    Könnte an diesem Verdacht etwas dran sein?

    Ehrlich gesagt halte ich diese Meldung für totalen Blödsinn. Grund: Moslems sind nicht gerade große Intelligenzbestien, wenns um Gentechnik geht …

    und diese EHEC-Seuche basiert auf einer Genmutation der herkömmlichen EHEC-Bakterien, die man sonst kennt.
    ——————————————–
    Ja, stimmt!
    Was mich persönlich nur stutzig macht, ist die Tatsache, dass dieses (mutierte) EHEC-Bakterium resistent gegen alle Antibiotika ist – und dass dieses Bakterium nach Angabe des RKI (Robert-Koch-Institut) tief im Kern einer Frucht (z.B. Tomate) angetroffen wurde, und nicht -wie sonst üblich- an deren Oberfläche!

  9. Kewil nun hast du eine wichtige Frage gestellt, die beleuchtet wie verfranst eigentlich unsere „repräsentativen Umfragen“ sind. Die einen sagen wir seien so reich wie nie und die anderen sagen wir sind im Grunde fast Pleite.

    Sehen wir uns die Aussage an zu den Vermögenswerten: Bei großen Zahlen empfehle ich in der Regel ein „Runterbrechen“ auf einen Einzelnen. Eine Billion sind im Deutschen – nicht in den US – 1.000 Milliarden und damit eine Million Millonen. Wir haben also nach der Bundesbank 4.933.000 Milionen Euro auf den Konten bei 82 Millionen Bürgern. Damit hat jeder Bürger im Durchschnitt 60.000 Euro auf der hohen Kante, eine Familie mit drei Kindern also 300.000 Euro. Du sieht, solche Zahlen sind handlicher und man kann sich etwas darunter vorstellen. Vor allem wird dann schnell klar, was eigentlich mit solchen Zahlen gemeint ist. Hier ist die Summe gemeint. Man kan die 4,933 Billionen Euro auch interpretieren in dem man feststellt, dass es in Deutschland keine 5.000 Milliardäre geben kann, sondern maximal 4933.

    Bei 82 Millionen Menschen sind vielleicht 70 Millionen im erwerbsfähigen Alter, die anderen sind Kinder und Jugendliche. Wir haben offiziell etwa 3 millionen Arbeitslose, aber das nur weil wir per Gesetz die Statistik frisieren. Würden wir richtig rechnen, dann kämen vielleicht noch mal 3 Millionen dazu. „Jeder vierte“ von 70 Millionen sind 17,5 Millionen. Zieht man die Arbeitslosen ab, die gar nichts zurücklegen dürfen, dann sind wir bei 11,5 Millionen Menschen.Diese arbeiten im Niedriglohnsektor und können kaum zurücklegen. Oder anders: Eine Friseuse wird kaum von ihrem Verdienst noch 500 Euro im Monat sparen können.

  10. Wer in Inflationszeiten Geld als Maßstab für Reichtum nimmt, muß ein Journalist sein. Oder ein grenzdebilder deutscher Medienkonsument.

    Oder ein Reporter der den Auftrag hatte schnell was zu schreiben damit man dort das Bank-Ranking als Anzeige einblenden kann.

  11. @ #12 Wolfgang (01. Jun 2011 07:59)

    Bei 82 Millionen Menschen sind vielleicht 70 Millionen im erwerbsfähigen Alter,

    Das sind weniger;
    Die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter sind alle zwischen 15 unds 65 Jahre (!)

    (Obwohl man bis 67 für die Rente arbeiten muss: d.h. man muss die letzten 2 Jahre arbeiten, obwohl man NICHT mehr erwerbsfähig ist)

    Etwa 20% der Bevölkerung sind über 65 und etwa genausviel sind unter 15;
    Ich schätze, dass es in Deutschland nur etwa 40 Mio bis 45 Mio Menschen im erwebsfähigem Alter gibt.

  12. Könnte an diesem Verdacht etwas dran sein?

    Früher hatte man mal in ABC-Waffen aufgeteilt (ich habe diese Begriffe lange nicht mehr so gehört deshalb erwähne ich es hier). Dabei wurden die B(iologischen)-Waffen bezeichnet als die A(tom)-Waffen der dritten Welt. Sie sind vergleichsweise einfach herzustellen und auszubringen.

    Von daher: Ja, da könnte was dran sein …

  13. @#2 badhofer

    Mit verschiedenfarbigen Socken ist man im Straßenverkehr sicher, denn statistisch gesehen sterben bei Unfällen 3.000 Menschen mehr mit gleichen Socken als mit verschiedenen Socken.

    Wenn Sie dazu noch verschiedene Schuhe tragen, kann Ihnen praktisch nichts mehr passieren… 😀

  14. #14 Denker (01. Jun 2011 08:11)

    Aber nicht Alle haben auch „Erwerb“.
    Hausfrauen, H4-Empfänger, Obdachlose.

    Ich schätze die wirklichen „Erwerber“ auf etwa 30 Millionen (+?).
    Die erarbeiten den Großteil der Steuern für die Alimentation der halben Welt.

  15. OT: Zivilcourage: mit starkem Foto

    Verbrecherjagd in der Kaffeepause

    Tim Schiefer hat in Sülz einen jugendlichen Dieb überwältigt, der eine Tasche mit 18.000 Euro stehlen wollte. Schiefer hörte die Hilfe-Rufe des 82-jährigen Bestohlenen und sprintete dem Flüchtenden beherzt hinterher.

    Köln – Ein heftiger Schubser, ein beherzter Haltegriff – mit diesen Mitteln hat Tim Schiefer (35) in Sülz einen Dieb zur Strecke gebracht. Der Täter (17) hatte einem Geschäftsmann eine Tasche mit 18.000 Euro Bargeld aus dem Kofferraum seines Wagens gestohlen. Seine Flucht endete bereits nach wenigen Metern im Schwitzkasten des rigorosen Kölners.

    http://www.ksta.de/html/artikel/1306748805869.shtml

  16. Einige interessante Zahlen:

    – 30,9 Millionen Arbeiter und Angestellte in der Privatwirtschaft – 1 –

    – 4,5 Millionen Selbständige, von denen 73,5% ( 3,3 Millionen) im Dienstleistungssektor sind, 17,5% ( 0,8 Millionen ) im Produzierenden Gewerbe und 400.000 ( 9%) in der Land- und Forstwirtschaft. – 2 –

    – 4,5 Millionen Beschäftigte im öffentlichen Dienst, davon sind 41% Beamte und 59% Angestellte. Diese verursachen jedes Jahr Kosten in Höhe von 186 Mrd. Euro – 3 –

    – 805.000 Bafög-Empfänger ( Kosten: 2,2 Mrd. Euro) – 4 –

    – 7,9 Millionen Empfänger von Arbeistlosengeld 1, Hartz IV und Sozialgeld ( Kosten : 49,4 Mrd. Euro ) – 5-

    – 24,6 Millionen Rentnerinnen und Rentner ( Kosten: 241,5 Mrd. Euro ) – 6 –

    – 1,4 Millionen Pensionsempfänger ( Kosten: 36,7 Mrd. Euro) – 7 –

    Weiteres unter:

    http://www.das-bewegt-die
    welt.de/index.php?option=com_content&view=article&id=1349:deutschland-und-das-kommende-drama-in-zahlen&catid=18:wissenswertes&Itemid=22

  17. GutmenschInnen aus dem Rotweingürtel erklären „Zivilcourage“:

    http://www.ksta.de/html/artikel/1306748805298.shtml

    „Hilfe holen geht immer“

    Erstellt 31.05.11, 13:07h, aktualisiert 01.06.11, 08:19h
    Gewaltsame Auseinandersetzungen werden immer brutaler, wie auch der jüngste Fall in einer Hauptschule in Köln-Seeberg zeigt. Unsere Experten Constanze Löffler und Beate Wagner sagen, wie sich Augenzeugen verhalten sollten.

    …..

    LÖFFLER Häufig sind jugendliche Ausländer die Gewalttäter. Hätten sie eine gute Bildung und damit eine andere Ausgangsposition, würden sie sich integrieren und die Sprache lernen, wären sie weniger gewaltsam. Das zeigt der Fall Fabian Salar Saremi, der als Halb-Perser in einem sehr offenen Elternhaus aufgewachsen ist und beim couragierten Eingreifen starb.

    Was ist denn das für ein gequirlter Unfug?

    Aha, viele TäterInnen sind also Ausländer_Innen, für PI-Leser ganz was Neues!

    Aber die sind eben so, weil sie keine „Bildungschancen“ hatten, sonst wären sie brav wie ein ungeschächtetes Lamm!

    Und dann ein Beispiel für Zivilcourage, wo der (integrierte) Helfer bei Zivilcourage ums Leben kam!

    Ich brauche jetzt meine Beta-Blocker!

  18. Gysi ist der Auffassung, … , auch die Ein-Staaten-Lösung im Nahen Osten, bei der die Juden zur Minderheit im eigenen Land würden, lehnt er strikt ab.

    Die Linke nennt diese Haltung gewöhnlich „Rassismus“.

    Wie steht der Herr Gysi denn zur aktuellen Einwanderungs-, Asyl-, Bleiberechts- und Einbürgerungspolitik in Deutschland, mit der auch Deutsche letztendlich zu einer Minderheit im eigenen Land werden?

  19. Ich schätze, dass es in Deutschland nur etwa 40 Mio bis 45 Mio Menschen im erwebsfähigem Alter gibt.

    Naja dann kommen wir sogar noch näher ran an das was ich vermute. Die einzigen, die nichts zurücklegen sind die Arbeitslosen. Selbst wenn sie es könnten würde es keinen Sinn machen. Es würde nur die Stütze reduzieren.

  20. Junge Israelis stehen den Deutschen zunehmend freundlicher gegenüber und wollen sogar Mitglied unserer Gesellschaft werden:

    Seit dem Jahr 2000 seien von der deutschen Botschaft in Tel Aviv mehr als 70.000 Pässe an deutschstämmige Israelis vergeben worden.

    Der 28-jährige Roi Horowitz ist einer der jungen Israelis, die einen deutschen Pass bekommen haben. „Ich respektiere die Israelis, die Deutschland boykottieren, aber ich denke nicht wie sie“, sagte er gegenüber „Jediot Aharonot“. „Der Pass spart mir viel Geld für ein Visum bei Reisen in die USA und andere Länder und erlaubt es mir, in Länder zu reisen, die keinen israelischen Pass akzeptieren.“

    http://www.israelnetz.com/themen/gesellschaft/artikel-gesellschaft/datum/2011/05/31/rund-100000-israelis-besitzen-einen-deutschen-pass/

  21. Ja, die Statistik …

    Im Durchschnitt hat jeder Deutsche also ein hübsches Sümmchen auf der hohen Kante.

    Klar, wenn ich meinen Hintern auf der heißen Herdplatte und einen Eisbeutel auf dem Kopf habe, stimmt meine Durchschnittstemperatur doch auch …

  22. Mein derzeitiges Liebelingszitat dazu:

    „…die sagen auch, dass Süßstoff nicht gesundheitsschädlich wäre, dass der Irak Massenvernichtungswaffen hätte und dass Anna Nicole aus Liebe geheiratet hat…“

    🙂

    Was ist denn heute mit PI los, komme kaum auf die Seiten?

  23. Das Beispiel mit den verschiedenenfarbigen Socken ist genauso plausibel wie die Argumentation von Kampfhundehaltern (in Städten): Kampfhunde sind nicht gefährlicher als andere Hunderassen, schließlich gehen die meisten Hundeattacken von Schäferhunden aus.

    Dass auf einen Kampfhund zahlenmäßig etwa 1000 Schäferhunde kommen, spielt natürlich keine Rolle.

    Was das Geld angeht, so hab ich schon genug. Jedenfalls am 1. des Montats.

    Dann geht es ganz schnell weg, für Grundnahrungsmittel, Energiekosten, Benzin, Kleidung usw.

    Hätte ich mein heutiges Geld in DM, ginge es mir richtig gut.

    Wer bereichert sich wohl an dem Euro?

  24. #34 muezzina (01. Jun 2011 13:47)

    Ein weiser Geldhai sagte mal, daß Dein Geld nicht verloren geht, es hat jetzt nur ein Anderer…..
    Deine Frage ist also nicht unberechtigt 😉

  25. Je reicher eine Gesellschaft ist, desto größer sind die Einkommensunterschiede. Das heißt, dass die Armen in einer reichen Gesellschaft absolut reicher sind als in einer armen Gesellschaft. Was jedoch die meisten Menschen stört sind die Unterschiede.

    Man kann es auch anschaulich darstellen. In einer armen Gesellschaft haben die meisten einen Trabbi und die Bonzen einen Wartburg. In einer reichen Gesellschaft fühlt sich der Passatfahrer benachteiligt, weil der Nachbar S-Klasse fährt.

    Ursache für den schiefen Armutsbegriff, ist die Methode, Armut nicht absolut zu beschreiben, sondern in Relation zu einem Durchschnittseinkommen.

    So ist es möglich, dass nach dem Zuzug von einigen Millionären in eine Gemeinde und der damit erfolgten Erhöhung des Durchschnittseinkommens einige Personen in die – statistische – Armut rutschen, ohne dass sich an ihren ökonomischen Verhältnissen irgendetwas geändert hätte.

    Diese Armutsdefinition hat auch Sarrazin heftig kritisiert.

  26. #27 kradmelder (01. Jun 2011 09:13)

    Klar, wenn ich meinen Hintern auf der heißen Herdplatte und einen Eisbeutel auf dem Kopf habe, stimmt meine Durchschnittstemperatur doch auch …

    Der ist auch gut.

  27. Junge Israelis stehen den Deutschen zunehmend freundlicher gegenüber und wollen sogar Mitglied unserer Gesellschaft werden:

    Naja sie wollen den Pass, warum auch nicht, immerhin sind es eigentlich noch Deutsche. Und wenn man zufällig in einer entführten Maschine sitzt, dann kann ein deutscher Pass einem sogar das Leben retten. Aber ob das genügt, dass alte Wunden heilen und die „Mitglied unserer Gesellschaft“ werden wollen, das bezweifle ich. Die Leute haben nicht einfach „überlebt“, die wurden aus der Hölle befreit.

  28. Wie „reich“ bzw. wie „arm“ wir sind, kann man sich einfach ausrechnen.

    Man nehme die Staatsverschuldung, teile sie durch die Anzahl der Menschen im Land und verrechne das Ergebnis mit seinem Bankkonto und dem Sparstrumpf.

    Und wenn man genau wissen will, ob die Staatsschulden rückzahlbar sind, nehme man einfach die Staatsschulden, teile den Betrag durch die Anzahl der Erwirtschaftenden (ca. 25 Mio.) und berechne, wieviel Geld die Erwirtschafter zusätzlich zur bisherigen Steuerlast an den Staat abdrücken müssten, um die Schulden abzubezahlen.

    Dann kann man noch „kurz“ überschlagen, ob das überhaupt mit Arbeit zu schaffen ist und wie viele Generationen es dauern würde.

    Viel Spass dabei. :mrgreen:

  29. Wer nix hat, kann auch nix verlieren, wenn der Euro in die ewigen Jagdgründe geht.

  30. Kleine Geldordnungslehre

    Die Summe der Schulden (von Staat, Privaten und Unternehmen) ist immer gleich der Summe der Geldvermögen. Die Geldvermögen und die damit verbundenen Zinseinnahmen konzentrieren sich bei den reichsten 10%, die Zinsen zahlen dagegen alle – auch die, die nicht selbst Kredite aufgenommen haben – über die Kapitalkosten, die in allen Waren enthalten sind.

    Bei Mieten und Energie machen die Kapitalkosten etwa 80% aus, generell sind sie oft höher als die Lohnkosten. Nur bei den reichsten 10% des Volkes übersteigen die Zinseinnahmen die Zinsausgaben, alle anderen bezahlen über die in den Preisen versteckten Kapitalkosten mehr als sie eventuell an Zinsen einnehmen. Dadurch gibt es ständig eine Umverteilung von unten nach oben.

    Hinzu kommt noch das die Geldvermögen ( = Schulden) schneller wachsen als das Bruttosozialprodukt. Das BSP wächst linear, die Geldvermögen exponentiell. Da die Geldvermögen schneller wachsen als das BSP wird tendenziell ein immer größerer Anteil des BSP für Zinszahlungen aufgebraucht. Deswegen die Einschnitte überall. Die breite Masse verliert.

    Der Euro verschärft mit seinen Fehlern das Problem noch, aber auch ohne Euro könnte das System nicht stabil bleiben.

    Interessant ist in diesem Zusammenhang das Buch „Das Geldsyndrom“ von Helmut Creutz.

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