Paul KirchhofMan wundert sich, daß Paul Kirchhof überhaupt noch einmal mit seinem einfachen Steuermodell an die Öffentlichkeit geht, nachdem ihn einst der spätere Gas-Gerd Schröder als „Professor aus Heidelberg“ lächerlich gemacht hat. Kirchhofs Modell ist sehr einfach. Jeder zahlt eine Steuer von 25% auf sein Einkommen. Verdient einer 100.000 Euro, als grüner OB zum Beispiel, zahlt er 25.000 Euro Steuern, verdient er eine Million, z. B. bei der Berliner Treberhilfe, zahlt er 250.000 Euro.

Das wäre einfach klar und gerecht, aber das Problem ist, daß selbst simple Prozentrechnungen von unserer Bevölkerung, welche die Hauptschule abschafft und alle Kinder auf Gymnasien schickt, damit sie das Piehsa-Abi machen, nicht lösbar sind. Die Leute denken, bei Kirchhof zahlt jeder gleich viel.

Zweitens entspricht es nicht dem Gerechtigkeitsgefühl der Neidgesellschaft. Der Deutsche will nämlich gar keine Steuern zahlen und nur die besteuern, die mehr haben als er selbst. Das nennt sich soziale Gerechtigkeit. Nur „die Reichen“ sollen am liebsten 100% Steuern zahlen müssen oder gleich ganz enteignet werden. Dann ginge es allen gut, denkt der Michel. Kirchhof kann also sofort wieder einpacken!

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129 KOMMENTARE

  1. OT:

    Was denkt ihr?

    Hat das ZDF mit GEZ Geldern und in zusammenarbeite mit der Axel Springer Akademie hier eine perfekte Plattform geschlafen für Muslime damit sie ihre Taqiyya besser oder gezielter unter das Volk beigen können?

    http://www.talk2enemy.de
    Thema: ZÜNDSTOFF GLAUBE – CHRISTEN DEBATTIEREN MIT MUSLIMEN

    Ich denke ja!
    Besonders gefährlich denke ich ist die Seite für Jugendliche und junge erwachsene die sich mit dem Islam noch nicht befasst haben.

    @ PI, wäre das nicht mal eine Artikel wert???

  2. Den sein Modell finde ich Gut. Weil dann würde das endlich mal Aufhören mit dem Kindergeld führ gewisse Gruppen mit minimum 3Kindern. Wir sind ja so Blöd und Finanzieren unseren eigenen Untergang. Hat es sowas schon mal in der Geschichte gegeben?

  3. Die CDU ist ein Verein von Lobbyisten, besonders tut sich Alexander Dobrindt da hervor. Ach in allen andre Deutschen Parteien gibt es fast zu 99,9% nur getaufte Politiker!!!

    Ich setze meine Hoffnung in DIE FREIHEIT hoffentlich machen die es besser!!!!

  4. Das wäre einfach klar und gerecht, aber das Problem ist….

    Und damit unsozialistisch!!!!

    Im Sozialismus muss die Masse zu Lasten der Bonzen drangsaliert und ausgeplündert werden.
    Wer glaubt, das wäre kapitalistisch, der sollte sich mal den Film „animal farm “ anschauen.
    Nur die „Schweine“ wechseln, die Ausbeutung bleibt die Gleiche.
    Wir haben derzeit in Deutschland so eine Art Bonzensozialismus.
    Banken, Großkonzerne und Versicherungen leben quasi im Sozialismus, während die Masse nach knallhart kapitalistischen Methoden abgezockt und ausgeplündert wird.
    Mittendrin die ehemals stramme Sozialistin Merkel, die die CDU sozialistisch ausgerichtet und die Bundesrepublik nach strengen sozialistischen Regeln führt.

    Nein, Kirchoff ist bei dieser Kanzlerin genauso erwünscht, wie er es einst bei Gas-Gerd war.

  5. Wobei ich natürlich 25% ab 20000 Eigentlich schon etwas viel finde. 2Stufen wären da meiner Ansicht nach besser. Und bei 8000 Freibetrag fürs Kind wissen wir ja dann auch wieviel unsere Bereicherer dann Bezahlen.Wenn se Überhaupt Schaffen gehen.

  6. @#5 Islam-Nein-Danke (29. Jun 2011 09:13)
    Dafür gehört das Kindergeld gestrichen, dann erledigt sich das Problem.

  7. #4 ueberblicker (29. Jun 2011 09:12)

    Ich denke die CDU rückt nur soweit nach Link weil sie Rechts einfach niemanden mehr hat der mit ihr Koalieren kann. Und die FDP kann man in dem Punkt ja auch schon vergessen.

    Deshalb brauchen wir DIE FREIHEIT…

    Das hat man auch in den Niederlande schön beobachten könnt. Immer weiter nach Links gerutscht aber als die PVV kam und den Herren der Hintern Heiß gemacht wurde.Auf einmal geht es und es wird wieder Politik fürs Volk gemacht und nicht gegen.

    Wobei in Deutschland ja auch Politik fürs Volk gemacht wird. Die Frage ist nur für welches?

  8. #2 Islam-Nein-Danke
    Weil dann würde das endlich mal Aufhören mit dem Kindergeld führ gewisse Gruppen mit minimum 3Kindern.

    Da sagen Sie was! Ein Freund von mir hat es letztens auf den Punkt gebracht:

    „Gewisse Leute Finanzieren Ihr Haus nicht durch Arbeit, sondern mit dem Schwanz!“

    Solange hier Kopfgelder für die Kinderproduktion gezahlt werden steigen auch die Ausgaben exponentiell. Da ist das Steuermodell dann auch egal – man kann die Steuereinnahmen ja nicht beliebig steigern.

  9. #7 Islam-Nein-Danke (29. Jun 2011 09:19)

    Ich Tausche mal ein ganzes Wort:

    Ich nehme könnt und gebe dafür können

  10. #8 kewil (29. Jun 2011 09:19)

    Die FAZ? Liest jemand noch das Schund Blatt?

    Die Waren doch mal Konservativ. Oder irre ich mich da?

  11. DAnn könnten wir uns auch einen Haufen letztlich unproduktiver Leute in der Steuerverwaltung und -beratung einsparen.
    Die Schaffenden dagegen brauchen keine Zeit mehr mit Steuersparmodellen verplempern.

  12. #12 kewil (29. Jun 2011 09:24)

    Tja, an Extra Würste gewöhnt man sich halt schnell. Ist aber bei jedem so…

  13. @Oana,
    da haben Sie eine echte „Perle“ gefunden.
    Ich denke auch, dass die Seite genauer angeschaut werden sollte.
    Über die menschelnde Individualisierung des Islam lassen sich besonders die Frauen leicht ansprechen und natürlich die bereits zermatschten Gehirne der Schüler.

  14. #13 wolfi (29. Jun 2011 09:26)

    Was würdest du sagen wenn irgendwelche Leute der Meinung sind deinen Beruf abzuschaffen? Hundertausende darunter auch meine Wenigkeit leben davon.

  15. Selbst die Union C*DU/C*SU wird den Teufel tun, ehe sie auch nur den kleinsten Fehler eingesteht.

    Paul Kirchhof: Steuererklärung in zehn Minuten

    „Der Heidelberger Steuerrechtsexperte Paul Kirchhof hat sein Modell für ein einfaches Steuersystem überarbeitet und der Öffentlichkeit erneut vorgestellt. Es sieht einen einheitlichen Steuersatz von 25 Prozent vor, der ab einem Jahreseinkommen von 20.000 Euro fällig wird. Im unteren Einkommensbereich zwischen 10.000 und 15.000 Euro Jahreseinkommen sinkt der Steuersatz auf 15 Prozent, zwischen 15.000 und 20.000 Euro auf 20 Prozent. Für Erwachsene ist ein Freibetrag jeweils von 10.000 Euro, für Kinder von 8.000 Euro geplant.
    Sein Bundessteuergesetzbuch habe er für die Bürger und nicht für die Steuerberater geschrieben, erklärte der ehemalige Bundesverfassungsrichter in der Welt. Dieser brauche damit „bestenfalls zehn Minuten für seine Einkommenssteuererklärung“ und könne sich danach „wieder den schönen Dingen des Lebens widmen“.

    33.000 Paragraphen werden durch 146 ersetzt

    Kirchhofs Entwurf bündelt die bisher bestehenden 200 deutschen Steuergesetze zu einem einzigen Bundesgesetzbuch. Statt 30 Bundessteuern soll es nach dem Willen Kirchhofs künftig nur noch vier geben: Einkommensteuer, Umsatzsteuer, Erbschaftsteuer und eine Verbrauchsteuer. Alle bisherigen 534 steuerlichen Abzugsmöglichkeiten im deutschen Steuerrecht entfallen in dem Modell.
    „Das ist das sozialste Steuerrecht, das es je in Deutschland gab“, hielt der 68jährige Juraprofessor den Kritikern seines „flat tax“-Modells in der Berliner Zeitung entgegen. Der Leiter der Forschungsgruppe Bundessteuergesetzbuch an der Universität Heidelberg wurde im Bundestagswahlkampf 2005 vom damaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) als „Professor aus Heidelberg“ verspottet, nachdem er von dessen Herausforderin Angela Merkel (CDU) ins Wahlkampfteam berufen worden war.

    http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M583890655da.0.html

  16. es ist ja noch viel schlimmer (lächerlicher) – bis 10000 zahlt man ja gar nix und dann anteilig immer mehr (die genauen zahlen stehen grad auf welt.de aber ich hab grad keine zeit, nachzuschlagen – ab 10000 zahlt man glaube ich 14% , ab 15 wieder bisschen mehr und erst ab 20000 die vollen 25% (wobei bis 20000 trotzdem die geringeren sätze berechnet werden – sprich der trebermann zahlt nicht mal 250000 und der grüne OB auch keine 25000) – aber das sieht keiner

  17. @Kewil
    Zu Handelsblatt, wo die Griechen abkassieren:

    Das tollste daran ist die in diesen Zulagen offenbarte Selbstbeschreibung der Arbeitsmotivation!
    Nicht wirklich überraschend wenn sich private Investoren in Griechenland nicht gerade auf die Füße treten…
    Dazu kommen noch all die bürokratischen Hemmnisse bei Neugründungen.Die Bestechungs-Kultur und die „Stammes-Kultur“.

  18. @ #15 JeanJean

    Ich hoffe nur das PI oder eine andre Plattform das Thema aufgreift. Ein Religionsdiskont ist ja nicht grundsätzlich schlecht. Aber bei http://www.talk2enemy.de handelt es sich um Taqiyya vom feinsten, in perfektem Deutsch so das der Eindruck vermittelt wird, dass dies Videos von „Bio-Deutschen“ Christen oder Atheisten Produziert worden seien.

  19. Es gibt KEINE Pauschalbesteuerung von 25%<
    Es gibt für jeden 8000€ Freibetrag + 2000€ Art Werbungskosten. Also werden die ersten 10.000€ quasi gar nicht besteuert

    Zwischen 10.001 und 15.000 gelten 15%

    Unklar bleibt er übrigens bei der MwSt – es wird immer nur erwähnt, er wolle Mieten/Pachten steuerfrei lassen und alle medizinischen Leistungen dem hinzufügen.
    Fraglich eben, ob Lebensmittel damit 19% unterworfen werden.

    Für Sozialtransferempfänger schlägt er deswegen eine Erhöhung um 27€ vor.

    Zu den 25% kommt noch eine Zulage von Städten/Kommunen zu deren Finanzierung – liest sich immer wie ein Einkommenssteuerwettbewerb.

    Zwei Folgen wären unter anderem:
    Wegfall der Kirchensteuer und die Förderung der Ehe wäre abgeschafft zu Gunsten von Familien.

    Das Konzept ist übrigens u.a. von den rot/grünen Bundesländern NRW, Rheinland-Pfalz miterarbeitet worden – die es heute ablehnen.

  20. … solange eine dt. Nation kollektiv einem SEBASTIAN VETTEL beim Formel 1 zujubelt, der bekanntlich in Deutschland NULL (!!!) Euro Steuern bezahlt… solange sind alle „Steuermodelle“ populistich, weil NUR für das VOLK…

  21. #3 Oana; wenn ich mir Tschem Kotzdumich oder wie der heisst anschau oder ähnliche aus diesem Barbareikreis, dann sind das deutlich mehr wie 1%, deswegen kanns gar keine 99% getaufte Politiker geben.

    So ein Steuersystem hat auch England, bis irgendwas um die 8.000€ zahlt man gar nichts, übrigens auch keine Sozailabgaben. Darüber bis zu ungefähr 40.000€ dann 20% und alles was darüber ist 40%. Sozialabgaben werden in dem mittleren Bereich mit so in etwa 15% fällig, genauen Wert müsste ich nachschlagen, im hohen Bereich bis unendlich dann 1%.
    Dieses System hat sich seit Maggie Thatcher hervorragend bewährt. Und eine Steuerklärung in England ist nur nötig, wenn man Nebeneinkünfte hat, selbständig ist. Ein normaler AN braucht da gar nix machen.
    Es gibt natürlich noch ein paar Ausnahmen, wenn man in Rente ist, Kinder hat oder von seinem Einkommen, die Studienkosten teilweise zurückzahlen muss.

  22. Selbst hier versagt kewil. Er wirft anderen vor, nicht rechnen zu können, stellt aber selbst das Kirchhof-Modell falsch dar…

    So ist es korrekt:

    Für die ersten 10.000 Euro gelten Freibeträge, die zweiten 10.000 werden progressiv besteuert. Auf alle Einkommen ab 20.000 Euro soll dann ein Einheitssteuersatz von 25 Prozent erhoben werden. Wer zum Beispiel 50.000 Euro pro Jahr verdient, muss 10.000 Euro gar nicht und weitere 10.000 Euro zu einem niedrigeren Satz versteuern. Für die restlichen 30.000 Euro würden 25 Prozent fällig, also 7500 Euro.

  23. Die meisten Deutschen WOLLEN, daß der Staat genügend Steuern bekommt, Kewil. Dann sind sie nämlich abgesichert mit Harz IV und pi pa po. Der Durchschnittsdeutsche,vor die Wahl gestellt, wird immer die sozial abgesicherte Abhängigkeit der Freiheit vorziehen!

  24. Wie relevant ist es überhaupt, nach welchem Schlüssel unsere Steuern erhoben werden, wenn dieses Geld dann an allen politischen Instanzen und Staatsverträgen vorbei ohne nennenswerten Widerstand von Parlamentariern über fremde Gebiete abgeworfen werden kann?

    Kichof als ehemaliger Verfassungsrichter hätte eher etwas zu Grundgesetz Art 20, Absatz4 sagen sollen: Widerstandsrecht.

    Das greift nämlich, wenn alle anderen Instanzen versagt haben sollten.

  25. Merkel kündigt planmässige Errichtung des Sozialismus an.

    Wie in einer heutigen, überraschend einberufenen, Pressekonferenz von der Bundeskanzlerin zu hören war, wird die Bundesregierung bereits bis zum 01.01.2012 planmäßig den Sozialismus in Deutschland einführen. Ausschlag für den Entschluß gab das erfolgreiche Modell der Übernahme grüner Positionen in der Frage der Kernkraftnutzung. Nachdem nun die GRÜNEN orientierungslos der Kanzlerin hinterhertaumeln, hat diese beschlossen, der DIE LINKE durch vorzeitige Sozialismuseinführung den Wind aus den Segeln zu nehmen.

    Spätestens ab dem 01.01.2012 könne dann jeder nach seinen Bedürfnissen leben aber auch arbeiten, wenn ihm oder ihr danach wäre. Obwohl schon jetzt mehrere Millionen Einwohner Deutschlands von dieser Regelung betroffen seien, würde sie mit Beginn des neuen Jahres auf ganz Deutschland ausgedehnt, wie dann aber Frankreich, Griechenland oder Spanien auf diesen deutschen Alleingang reagieren, das bleibt abzuwarten.

    DIE LINKE jedenfalls hat schon heftige Proteste angekündigt.

  26. #1 Oana (29. Jun 2011 09:05)
    OT:

    „Was denkt ihr?

    Hat das ZDF mit GEZ Geldern und in zusammenarbeite mit der Axel Springer Akademie hier eine perfekte Plattform geschlafen für Muslime damit sie ihre Taqiyya besser oder gezielter unter das Volk beigen können?“

    ————————————–

    Vor allem liegt der Verdacht nahe, seit Springer mit dem Dogan- Konzern verbandelt ist. Und das ZentraleDhimmiFernseh ist schon seit langem in die aktive Da’wa eingespannt, oder wie man heute sagt: „integriert“. 😉

  27. Alles gut mit 25%? Sicher nicht! Dann steigen andere Steuern, also die die weiter bestehen, damit die Staatseinnahmen gleich bleiben.
    Das hier teils abgehaltene dumme Geschwätz über das Kindergeld für Migranten tut erst mal nichts zur Sache. Jeder kann mal selbst ausrechnen, was er an Steuern zahlt! Dann kann er errechnen, was er spart wenn all die vielen kleinen Steuern wegfallen. Dann muss jeder umrechnen, wie die verbleibenden Steuern aussehen, wenn die staatlichen Finanzen gleich sein sollen. Sinken die Staatseinnahmen, werden Leistungen gekürzt. Dann ist selber zahlen angesagt.
    Noch was zu den Migrationsexperten: Entweder gibt es eine Umverteilung zu Gunsten von Migranten oder es gibt sie nicht. Ein anderes Steuersystem ändert nicht, höchstens werden die geringeren Staatseinnahmen noch ungerechter umverteilt.
    Als ehem. Richter am BVerfG sollte Kirchof wissen, das sich die Pendlerpauschale nicht einfach abschaffen lässt. Außerdem ist die PP ein Instrument, das die arbeitende Bevölkerung aller Einkommensschichten unterstützt. Die PP schafft u.U. mehr Wohlstand als die Mehreinnahmen des Staates. Die Autofahrer sparen Steuern, geben aber mehr Geld direkt ans Kfz-Gewerbe, wo damit Arbeit entsteht. Ein Umzug in die Städte begünstigt nur die Eigentümer von vermietetem Wohneigentum, durchgängig also eine Oberschicht.

  28. Es ist furchtbar, daß sich jetzt wieder – auch hier – Leute zu Fragen des Steuerrechts äußern, die nicht mal ansatzweise die Komplexität der Sachfragen erfassen können. Wenn ich das richtig lese, waren für die Entwicklung des „Kirchhof-Modells“ viele Fachleute aus den Finanzbehörden und natürlich seine universitären Mitarbeiter einbezogen – samt und sonders Spezialisten, nicht so Schwätzer wie Dobrindt und Schäuble, oder MSM-Redakteure….oder auch sonstige Kommentatoren.

  29. Dieses Steuermodell wird aus einem anderen Grund nicht kommen. Wisst ihr was die Steuerberaterkaste hier für eine Lobby hat? Was den ganzen Parasiten durch die Lappen gehen würde? Die ganzen Gesetze, Jahre des Lernens um die komlizierten Ordnungen, Erlässe, Sonderregeln, Ausnahmebestimmungen, Winkelzüge um zu bescheissen zu beherrschen… alles umsonst? Nene, das lässt sich die Steuerberaterkaste nicht nehmen. Dafür ist gesorgt.

  30. Gruener OB, Treberhilfe – der Tag faengt schon mit Gelaechter an. Danke, Kewil.

  31. Es soll ja auch keiner durchblicken, dass er 50% – bis über 80% Steuern bezahlt….

    Selbst Hartz IV Empfänger zahlen ja hohe Steuern von dem kleinen Einkommen, auch vom Kindergeld, Elterngeld, Sozialhilfe…

  32. #35 K98 (29. Jun 2011 10:22)

    Entweder gibt es eine Umverteilung zu Gunsten von Migranten oder es gibt sie nicht.

    Oder es werden Sozialleistungen für alle wie z.B. in den USA auf fünf bis sechs Jahre begrenzt. Das hätte nämlich für faule Zuwanderer mittelfristig Auswanderung zur Folge und für allen anderen faulen (Deutschen) extremen Wohlstandsverlust!
    Aus heutiger Sicht lohnt Arbeit in Deutschland kaum noch. Wer arbeitet ist der Dumme. Wer nicht arbeitet, früh heiratet, viele Kinder bekommt und nebenbei schwarzarbeitet, ist der Gewinner. So sieht es hier leider aus. Überlebensfähig kann ein Land mit dieser Einstellung wohl kaum auf lange Sicht sein.

    Die PP schafft u.U. mehr Wohlstand als die Mehreinnahmen des Staates.

    Wohlstand schafft, wenn Leistungserbringer nicht für Leistungsverweigerer Jahr für Jahr aufkommen müssen. Denn das Geld, was wir dabei sparen würden, konnte man Leistungserbringern zu Gute kommen lassen, damit sie nicht für einen besseren Lebensstandard auswandern müssen.

  33. # 5

    von den Bereicherern hat überhaupt noch keiner einen Cent Einkommens-Steuern bezahlt…

    Man stelle sich vor 4 Personen haben einen Freibetrag von minimum 32000 EUR pro Jahr + Freibeträge. Wer von den Bereicherern verdient das heute??

  34. Einkommen bis zu einer bestimmten Höhe sind eh steuerfrei. Man sollte darüber nachdenken, ob man diese Freigrenzen nicht anhebt, um Familien mit Kindern zu entlasten.

    Alles über dieser Grenze X lässt sich mit einem einheitlichen Steuersatz sinnvoll besteuern und vor allem vereinfachen.

    Kirchhof hat trotzdem keine Chance. Es gibt zu viele Gruppen die etwas gegen eine Vereinfachung des Einkommenssteuergesetzes haben:

    – Die Finanzbeamten
    – Die Steuerberater
    – Die haupt- und nebenberuflichen Steuerhilestellen (in Vereinen etc.)
    – Die Anhänger der SPD, weil sie dann weniger bürokratische Wohltaten verteilen können, für man nebenbei auch noch Stellen im öffentlichen Dienst schaffen kann
    – Die Anhänger der FDP, weil das erstens die Freiberufler benachteiligt (weniger Gestaltungsmöglichkeiten) und zweitens den Vertrieb von Finanzprodukten erschwert
    – Die Anhänger der CDU aus fast den gleichen Gründen wie die der FDP, nur ersetze man hier den Vertrieb von Finanzprodukten durch die Anrechnung von Mieteinnahmen.
    – Die Anhänger der Grünen, weil es öffentlichen Dienst besonders treffen würde. Schließlich zahlen Beamte nur Einkommenssteuer, keine Sozialabgaben. Weniger Gestaltungsmöglichkeiten: Unter dem Strich mehr Steuern.
    – Die SED: Die Roten haben sowieso eine Macke.

    Von der Privatwirtschaft, die prächtig an dem Steuerkram verdient, will ich nicht anfangen. Wer soll Steuersoftware (ver)kaufen, wenn man nichts mehr optimieren kann?

    Das hat keinen Zweck. Ein einfacheres Steuerrecht werden wir selbst nach dem kommenden Zusammenbruch des Staates nicht erleben.

  35. #39 Icetrucker66 (29. Jun 2011 10:39)

    Es soll ja auch keiner durchblicken, dass er 50% – bis über 80% Steuern bezahlt….

    Selbst Hartz IV Empfänger zahlen ja hohe Steuern von dem kleinen Einkommen, auch vom Kindergeld, Elterngeld, Sozialhilfe…

    Und das ist sicher auch ein wesentlicher Grund.

  36. Nato nimmt Terrorchef in Burka fest – Sicherheitskräfte haben im Norden Afghanistans mehrere Mitglieder der Islamischen Bewegung Usbekistans gefasst, darunter einen Kommandeur der Extremisten. Die Männer hatten sich als Frauen verkleidet – bei der Festnahme trugen sie Burkas.

    Quelle: ffr/dapd/dpa

    Die Burka, eine Sackbekleidung gegen sexuelle Belaestigung und Terroristenerkennungen.

  37. Wieso wundert mich das überhaupt nicht? Nun, im Mai 1994 gab es schon einmal so einen Anlauf, das Gesetz landete dann im Osten bei einem Ex-UdSSR-Staat.

    Der Spargel aus meinem Archiv:

    System aus einem Guß

    Ein Kölner Professor entwickelte ein neues Steuergesetzbuch (wie vor, S. 112)

    Der Professor spricht immer nur von einer fiktiven, östlichen Republik. Die Währung heißt „östliches Pfund“. Doch für diese Republik, die es gar nicht gibt, hat sich der Kölner Steuerrechtler Joachim Lang sehr viel Arbeit gemacht.

    Im Auftrag von Finanzminister Theo Waigel fertigte Lang einen Musterentwurf für ein „Steuergesetzbuch“. In 1.700 Paragraphen gefaßt, soll das ausformulierte, einheitliche Gesetzeswerk samt Begründung Waigels Beamten helfen, den Umbruchstaaten in Mittel- und Osteuropa Entwicklungshilfe zu leisten.

    Doch Lang zielt durchaus auf Wirkung in seinem Heimatland, so sind seine Tarife auch berechnet. Das „östliche Pfund“, heißt es unauffällig im Vorwort, „soll etwa dem Wert einer Deutschen Mark entsprechen“.

    Der Professor begrenzt die Zahl der Steuerarten, er setzt auf radikale Vereinfachung, und er berücksichtigt jüngste Ergebnisse von Steuer- und Finanzwissenschaft.

    Die wichtigste Maxime des Steuerrechts aus einem Guß: Alle Vergünstigungen werden gestrichen, das Steuerrecht wird von Nebenzwecken wie Investitionsförderung oder der Begünstigung von Nacht- und Feiertagsarbeit weitgehend befreit. Die Folge: Nahezu aller Gewinn und das gesamte Einkommen fallen unter die Steuerpflicht. Gleichzeitig aber können die Steuersätze sinken.

    Die zweite, ergänzende Maxime: Besteuert werden darf nur das „disponible“ Einkommen des Staatsbürgers – also die Summe, die ihm bleibt, wenn Ausgaben für seine Erwerbsarbeit (Fahrtkosten, Werbungskosten) und die nicht zur Disposition stehenden Konsumausgaben und Unterhaltsaufwendungen abgezogen werden.

    Zahlungen an die Eltern, an Ex-Ehefrauen und Kinder werden also von der Besteuerung ausgenommen, ebenso wie das eigene Existenzminimum.

    Unterhalts- und Unterstützungszahlungen sollen bei demjenigen besteuert werden, der sie erhält. Das gilt auch für staatliche Leistungen wie Wohngeld oder Bafög. Kinderreiche und Bezieher niedriger Einkommen gewinnen bei diesem System, Verlierer sind Singles ohne soziale Verpflichtungen.

    Doch auch die Wohlhabenden können ihre Steuerlast senken. Konsequent können sie alles, was sie investieren, sparen, fürs Alter an Versicherungen zahlen oder an die gesetzliche Alterskasse überweisen, vor dem Fiskus retten – aber nur vorläufig. Sobald das Haus oder die Aktien verkauft werden, greift die Steuer zu – und zwar auf den gesamten Verkaufspreis, nicht nur auf den Veräußerungs- oder Kursgewinn. Verschont wird die Investition, der Zugriff erfolgt erst beim Konsum.

    Lang will ohne komplizierte Lohnsteuertabellen und ohne Steuerprogression von 19 bis 53 Prozent auskommen, die heute schon Facharbeiter hart trifft. Er schlägt einen Stufentarif vor, der von der ersten Mark an bei 30 Prozent liegt. Von 60.000 bis 120.000 Mark gelten 40 Prozent, bis 240.000 Mark 50 Prozent und darüber hinaus greift der Spitzensteuersatz von 60 Prozent. Für Verheiratete verdoppeln sich die Einkommensbeträge.

    Der relativ hohe Einstieg, so Lang, sei möglich, weil lebensnotwendige Ausgaben in realistischer Höhe steuerfrei seien, der hohe Spitzensteuersatz nicht leistungshemmend, weil investieren und Sparen überhaupt nicht besteuert würden.

    Das gilt aber nicht für jedes beliebiges Sparkonto. Wer den Steuervorteil will, muß sein Geld bei staatlich besonders überprüften Instituten anlegen. Die melden jede Auszahlung eines Anteilseigners einer GmbH, jede Dividenden- und Zinsüberweisung, jede Depotauflösung dem Finanzamt. Die Steuerverschonung ist also nur über den Preis lückenloser Kontrolle zu haben, das Bankgeheimnis wird geschleift.

    Auch der Zugriff des Fiskus bei Schenkung und Erbschaftssteuer ist in diesem Fall gesichert. Die Besteuerung setzt an, wenn eine Kapitalanlage aufgelöst wird, sie kann nur vermieden werden, wenn das Geld reinvestiert wird.

    Lang hat den Stufentarif so gewählt, daß 80 Prozent der Steuerpflichtigen mit 30 Prozent besteuert werden und nur wirklich Wohlhabende die Progression fühlen.

    Die Unternehmen sollen einheitlich eine Steuer von 40 Prozent überweisen. Das gilt nicht nur für die Aktiengesellschaften, sondern für alle zur Buchführung verpflichteten Firmen. Die gezahlte Unternehmenssteuer wird bei Gewinnausschüttung auf die Einkommen angerechnet.

  38. Wer Herrn Kirchhof bejubelt, sollte bedenken, daß wir diesem Herrn auch die Betonierung des Staatsfunks mitzuverdanken haben, denn er hat in seiner Auftragsexpertise die ab 2013 kommende Staatsfunksteuer wärmstens empfohlen.

  39. Ich muß mich wundern, daß hier solche Euphorie für ein anderes Steuermodell aufkommt.

    Es ist völlig egal, wie die Steuern erhoben werden, die dann anschließend in gigantischem Ausmaß in andere Länder gepumpt werden. Wer nicht kapiert, was da geschieht, der mag sich gerne damit trösten wollen, ausgerechnet er sei unter jenen, die demnächst niedrigere Steuern zahlen könnten, weil das Modell „einfacher“ werden soll.

  40. Das neue kirchhoffsche Steuermodell hat schon deshalb mit den etablierten Parteien in Germanistan keine Chance, weil es das Aus aller Subventionen beinhaltet. Ohne die massive Unterstützung durch Steuergelder und Subventionen würde aber in Deutschland nicht eine einzige Piepmatzshredderanlage stehen, kein Solardach glänzen und kein EHEC-Brutreaktor vor sich hin stinken, keine Lebensmittel mehr den Autotank füllen – die gesamte Öko-Religion würde dann schon jetzt krachend in sich zusammenbrechen. Wer wollte aber schon annehmen, dass sich die im 68iger Geist vernebelten Hirne von ihren verquasten Gedanken ihrer schwachsinnigen und endlich das produzierende Gewerbe abschaffende Energiewende verabschieden?
    .
    Zu einer umfangreichen Steuerreform ist die Bundesrepublik sowieso und generell überhaupt nicht fähig; es gibt dort ja schon bürgerkriegsähnliche Zustande, wenn nach einer 15 jährigen (!) Planungs- und Genehmigungsphase begonnen wird, einen Bahnhof zu bauen.

  41. @#4 ueberblicker & andere:
    Also der inflationäre Umgang mit dem Wort „sozialistisch“ geht mir ein wenig auf die Nerven!
    Dass die Politiker, und mit ihnen alle sehr gut Verdienenden, eine solche Regelung ablehnen ist doch vollkommen klar: Leute mit sehr(!) hohem Einkommen (und hier Rede ich nicht von Lehrern oder Industriemeistern) zahlen effektiv sehr wenige Steuern.
    Der Vorschlag Kirchhofs würde für diese einer drastischen Steuererhöhung gleichkommen. Wer das meiste Geld hat, hat den größten Einfluss.
    Ein einfaches Prinzip, das unabhängig von irgendwelchen Staatssystemen funktioniert.

    Sinnvoll wäre der Vorschlag von Kirchhof allemal, würde dies doch eine drastische Steuersenkung für niedrigere und mittlere Einkommen bedeuten. Zusätzlich würde die Bestrafung für teilzeitarbeitende Ehepartner enden, deren Einkommen durch Steuerklasse V gefressen wird.
    Das sind die Menschen, die ihr Geld nicht in Steueroasen horten, sondern konsumieren -> mehr Binnennachfrage -> mehr Arbeitsplätze -> stabile Wirtschaft in der sich Arbeiten wieder lohnt!

  42. Das Steuermodel ist recht intelligent. Und vermutlich deshalb taugt es nichts.

    Entscheidender als die Steuereintreibereform aber ist die bitternoetige Zwangsabgabenrauschmissreform.

    Wer zu Verschwendungen in Hellas -zu Recht- meckert, der sollte sodann aber insbesondere auch seinen Mund aufmachen bzgl. irrwitzigster Ausgabenverschwendungen von Zwangseinnahmen in der Bundesrepublik.

    Denn eines ist sicher. Moegen die Zwangsabgabeneinnahmen auch noch so hoch sein, unsere Volkszertreter haben das in 0-komma-nix -nicht nur- rausgehauen, sondern weitere, heftiger Nettoneuverschuldungen dazu generiert.

  43. PIng (11:02):
    >>Dass die Politiker, und mit ihnen alle sehr gut Verdienenden, eine solche Regelung ablehnen ist doch vollkommen klar (…)<<

    Das ist so nicht richtig: Kirchhoffs Modelle werden insbesondere von Linken immer vehement abgelehnt, weil sie es grundsätzlich nicht ertragen können, dass Einkommensmillionäre nicht höher besteuert werden sollen als z.B. jemand, der € 5,000 mtl. verdient.

  44. #37 postman (29. Jun 2011 10:31)

    Da haben sie vermutlich recht. Diese „Steuerexperten“ gehoeren zwar in die Kategorie der nutzlosesten „Experten“ in D., aber diese modernen Raubritter haben eine starke Burglobby.

  45. Gerechtigkeitsgefühl der Neidgesellschaft

    @ kewil: damit hast du den nagel auf den kopf getroffen. diese sozialistische neidhammelei in D ist erbärmlich.

    man muss nur noch das interview mit diesem csu-volldeppen dobrindt lesen, dann weiss man, wie politiker ticken.

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article13455894/Kirchhofs-Modell-hat-den-Praxistest-nicht-bestanden.html

    Alexander Dobrindt: Das Steuermodell von Kirchhof mag in der Theorie gut sein, aber den Praxistest hat es bereits einmal nicht bestanden.

    was praxis in diesem zs.hang für diesen csu-wicht bedeutet, ist interessant.

    Dobrindt: Einfachheit und Gerechtigkeit widersprechen sich oft. Die Komplexität des Lebens spiegelt sich in diesem Steuerkonzept nicht wider, deshalb gibt es doch die Ausnahmen.

    schade, dass diese erbärmliche politkaste dem modell des herrn prof. kirchhof keine chance gibt. ich kann das modell nicht im einzelnen beurteilen, ausser dass es mit sicherheit einfacher ist als der scheissdreck, mit ich mich all die jahre herumärgern musste. und allein deshalb hätte es eine chance verdient.

  46. PIng (11:02):
    >>Dass die Politiker, und mit ihnen alle sehr gut Verdienenden, eine solche Regelung ablehnen ist doch vollkommen klar (…)<<

    Noch ein Punkt: Die Sozialisten lehnen Kirchhoffs Modelle grundsätzlich ab, weil Steuern nach ihren Vorstellungen gerecht zu sein haben – was immer sie unter gerecht verstehen. Kirchhoffs Steuermodelle haben aber nicht in der Einzelfallgerechtigkeit ihren Schwerpunkt (wie im aktuellen deutschen Steuerrecht) sondern darin, dass es effizient und leistungsorientiert ist. Leistungsorientierung ist für Linke aber immer ganz doll böse.

  47. #52 Graue Eminenz (29. Jun 2011 11:13)

    weil sie es grundsätzlich nicht ertragen können, dass Einkommensmillionäre nicht höher besteuert werden sollen

    Damit schießen sich doch viele Linke, u.a. Gysi, Lafontaine oder Ernst, ein Eigentor, denn sie gehören zu den Luxuslinken.

  48. Kirchhoff gefährdet mit seinem Vorschlag Arbeitsplätze.
    Von was sollen dann die zahlreichen Rechtsanwälte und Steuerberater, die nicht im Bundestag sitzen leben? Wie sollen die Anwaltskanzleien von Gysi & Co. da weiterlaufen?

    Kirchhoff hat vollkommen recht mit einem Einheitssteuersatz. Es wäre für alle das Beste und übersichtlichste. Allerdings müßte man dann viele Gesetze im Einkommenssteuerrecht einstampfen.

    In Deutschland leben einfach zuviel Menschen unberechtigt von einer nicht vorhandenen Wertschöpfung. Diese Anwälte und Steuerberater verdienen mehr Geld als alle, die Wertschöpfung bringen.

    Eine Putzfrau ist wertvoller als ein Steuerberater, ein Anwalt oder ein Banker! Sie bringt eine echte Leistung.

  49. #56 Selbsterhaltung

    Über die Hälfte der Bankdrücker im Bundestag sind Anwälte und Steuerberater oder Nichtskönner. Sie haben nie eine echte Wertschöpfung erbracht. Man darf nicht glauben, dass sich solche Leute den Ast selbst absägen würden.
    Sowas geht nur per Volksentscheid!

  50. Bei uns in Österreich ist die progressive Einkommenssteuer auch toll. Eine Verwandte von mir arbeitet 30 Stunden pro Monat und verdient knapp unter der Steuergrenze – sie hat ihre Arbeitszeit um 10 Stunden verringert, da sie mit 40 Stunden schon erhöhte Steuern zahlen müsste und somit gerade mal um die 100€ mehr verdienen würde.

    Aber hey, wir müssen ja die „Reichen“ besteuern, soziale Gerechtigkeit und so…

  51. @ #19 7berjer
    Danke.
    Aber trotzdem ist es leider so, dass viele nur wie gebannt auf die 25 % stieren und dann meinen, dass „die Krankenschwester“ ja dann genau soviel bezahlt, wie „der Chefarzt“…
    dies ist grundlegend falsch.
    1. Bezahlt die Krankenschwester nur minimal
    (Freibetrag sowie 2 malige „Steuerprogression“) und
    2. der Chefarzt soviel wie 20 Krankenschwestern.
    Dass sämtliche Vergünstigungen, die die „Reichen“ bisher von der Steuer abschrieben, was Otto Normalo gar nicht kann, entfallen, wird negiert. Dass JEDER bezahlen muss – auch.
    Das System ist höchst effizient UND gerecht. Schon damals habe ich für die Bierdeckelrechnung keine 10 Minuten gebraucht – sondern 3 im Kopf…

  52. zu #8 Islam-nein-danke:

    Wobei in Deutschland ja auch Politik fürs Volk gemacht wird. Die Frage ist nur für welches?

    In D wird nicht Politik für das Volk gemacht, sondern für das Volx. So einfach ist das.

  53. Kewil hat zu 100 % recht: Steuern zahlen sollen immer die anderen. Und für jeden ne Ausnahmebefreiung. Gut gesagt, Kewil.

  54. #49 PIng

    Inflationistisch hin oder her.
    Tatsache ist, dass wir derzeit eine Art Sozialismus für Großkonzerne , Banken und Versicherungen haben und einen knallharten Kapitalismus für die Mittelschicht und arbeitende Unterschicht.

    Gewinne werden privatisiert und Verluste sozialisiert.
    Das ist lupenreiner Bonzensozialismus.

  55. —So ist es korrekt:

    Für die ersten 10.000 Euro gelten Freibeträge, die zweiten 10.000 werden progressiv besteuert. Auf alle Einkommen ab 20.000 Euro soll dann ein Einheitssteuersatz von 25 Prozent erhoben werden. Wer zum Beispiel 50.000 Euro pro Jahr verdient, muss 10.000 Euro gar nicht und weitere 10.000 Euro zu einem niedrigeren Satz versteuern. Für die restlichen 30.000 Euro würden 25 Prozent fällig, also 7500 Euro.—

    Ansatz ist gut und vom Autor natürlich nicht verstanden wegen Piehhsaa.

    Freibeträge müssen sein – die Vermögensverteilung ist eh schon katastrophal.
    Man sollte auch mal sehen, dass Menschen welche von Mieten leben, keinem Beruf nachgehen und durch die Gegend reisen einfach mal gepflegt Zurückhaltung üben sollten.

    Apropo Pisa: Was heute bei auf 12 Jahre verkürzter Schullaufbahn auf dem Gymnasium verlangt wird kann sich sehen lassen.
    Lehrpläne sind natürlich veraltet aber gegenüber meinem Abi von 1986 wesentlich anspruchsvoller.

  56. Widerspruch!
    Der Dumm-Deutsche ist das EINZIGE Volk auf der Welt, welches einen Politiker, bzw. eine Partei, für SteuerSENKUNGEN ABSTRAFT.

    Offensichtlich glaubt der Michel, sein Geld sei bei „denen da oben“ gut aufgehoben.
    Und ja, natürlich sollen die „Reichen“ mehr zahlen. ABER: definiere reich? Nach linksgrüner Auffassung ist man ab 1500 Euro einkommen quasi Superreich und muss gemelkt werden.

    Hartzer kriegen alles umsonst, die wirklich Reichen (z.B. viele Grüne oder linke Porschefahrer), denen ist es egal ein bisschen Ökosteuer hier oder etwas EEG-Abgabe da.

    Aber derjenige, der sein Geld hart verdient kann sich bald weder Auto noch ne vernünftige Wohnung noch irgendwas angenehmes leisten.

    Danke linksgrün! Aber das Volk will es ja anscheinend so.

  57. …das Problem ist, daß selbst simple Prozentrechnungen von unserer Bevölkerung, welche die Hauptschule abschafft und alle Kinder auf Gymnasien schickt, damit sie das Piehsa-Abi machen, nicht lösbar sind. Die Leute denken, bei Kirchhof zahlt jeder gleich viel.

    loool, gröhl, heute selten so gelacht. Gut auf den Punkt gebracht!

  58. „Sein Bundessteuergesetzbuch habe er für die Bürger und nicht für die Steuerberater geschrieben, erklärte der ehemalige Bundesverfassungsrichter“

    DAS ist der einzige Fehler dieser respektablen Arbeit: die Einführung wäre fürs arbeitende Volk und NICHT für Lobbygruppen gut….

    Aus diesem Grund wird es leider nicht kommen.

  59. Generell halte ich ein so einfaches Steuersystem für gut und sinnvoll. Leider sind die Rahmenbedingungen die derzeit in Deutschland und dem Rest der Welt herrschen nicht dafür geeignet. So verdienen zum Beispiel einige Leute trotz ehrlicher harter Arbeit kaum genug um vernünftig zu leben, während andere bei deutlich weniger Arbeit und einem vergleichsweise gemütlichen Job das hundertfache kassieren. Ich bin ja dafür, dass gut ausgebildete Fachkräfte mehr verdienen, aber das Verhätnis ist einfach nicht gegeben. Da verdient einer fürs Putzen unter Zeitdruck 5,50€ pro Stunde und fürs Kaffeetrinken und irgendwelchen Sitzungen beiwohnen 500€ pro Stunde. Da sollten die letzteren auch einfach mal richtig tief in Tasche greifen. Die Ausrede „wir haben auch mehr Verantwortung“ ist Schwachsinn, denn keiner dieser Vielverdiener wird jemals für die Scheisse die er produziert zur Verantwortung gezogen. Im Gegenteil, es gibt horrende Millionen-Abfindungen und eine Altersvorsorge für die Oma gaaanz lange stricken müsste.

  60. Wieviel müsste denn die internationale Generalsekretärin von Amnesty International, Irene Khan (London) zahlen, die immerhin ein Jahresgehalt von 632.000 Euro erhält – nicht jedoch verdient? (TAGESSPIEGEL vom März dieses Jahres)

    Vermutlich werden sich nun die einfachen Straßensammler dieser linken Organisation die Augen reiben, wenn sie sich für ein paar Cents die Hacken abrennen!

    Ähnliche Gehälter wurden ja auch von Unicef vermeldet.

    Übrigens erhält die deutsche Leiterin, Generalsekretärin Monika Lüke (Bonn), auch ein stattliches Salär: 80.000 Euro jährlich.

  61. Deshalb ist eine Vereinfachung eh völlig fruchtlos. Wenn man Steuerrecht so vereinfacht, dass es der Letzte auch noch versteht, ist´s keine Rechtsgrundlage mehr, sondern nur noch eine bebilderte Arbeitsanweisung für eine Behindertenwerkstatt.

    Man muß sich eh fragen, was an einer durchschnittlichen Steuererklärung so schwierig sein soll, dass man dazu unbedingt einen Steuerberater braucht. Eigentlich reichen die Formulare und das kleine Heftchen, dass immer bei der Lohnsteuerkarte dabei war.
    Von den in Nr. 19 genannten 33.000§ trifft noch nicht einmal ein Prozent auf die durchschnittliche Steuererklärung zu.

    Nicht zu vergessen: Dem Geschäftsgebaren oben genannter „Treberhilfe“ ist man NICHT strafrechtlich Herr geworden. -Erst steuerrechtlich.- Das Finanzamt Berlin hat nach steuerlicher Prüfung die „Gemeinnützigkeit“ aberkannt und Niemand sonst.
    -Hätte man nicht eine gewisse komplexität und Spezialisierung im Steuerrecht wäre die „Treberhilfe“ heute noch gemeinnützig und der Cheffe von dem Laden könnte heut noch mit dem Firmen-Maserati Spenden, Fördergelder und Rückerstattungen abholen…

  62. Das Kirchhof-Steuermodell hat keine Chance, weil die Horde der Steuerberater und Steueranwälte sich wegen faktischen Berufsverbots sofort aufs Bundesverfassungsgericht stürzen würden, bzw. man müsste ins Gesetz horrende Entschädigungsparagraphen einbauen, um die Angehörigen dieser Berufsgruppen zu entschädigen.

  63. Es gibt einen anderen Grund, warum Kirchhof von den Parteien nicht zugelassen werden wird. Die Parteien wollen die totale Macht. Dem steht ein kleines und klares Steuerrecht entgegen. Bleibt es kompliziert, kann man bei jedem bohren und wird irgendwo fündig. Damit ist jeder kriminalisierbar. Reißt jemand zu sehr das Maul auf, kommt das FA und fängt an zu buddeln. Und welcher fleißige Staatsbeamte wird nicht fündig werden. Di Leute sind viel lenkbarer, wenn sie um Ungewissen hängen. Rechtssicherheit steht der totalen Macht entgegen. Sozialismus steht für totale Macht!

  64. „Zweitens entspricht es nicht dem Gerechtigkeitsgefühl der Neidgesellschaft.“

    Diese neidgesellschaft ist ein ergebnis der Umerziehung nach dem Krieg.
    ES wurde die Selbstverwirklichung gepredigt, die Individualisierung. „Jeder ist sich selbst der nächste!“

    Alles, um zu erreichen:

    Teile und herrsche.
    Und dafür ist der Neid, den jedem eingehämmert wird, am besten geeignet.

    Und darum ist es nicht nur aus diesem Grunde
    Reiner Zufall,
    wenn Kirchhof erfolg hätte.

    Nee, es gibt ja Millionen, die von der idiotischen undurchsichtigen Steuerpraxis leben. Steuerberater, Finanzämter, Finanzgerichte, Polizei usw.

  65. @74 Brak
    Bei der angenommenen Motivation hätte Berlin wohl anders angefangen. Das Bundesfinanzmysterium hätte gerade eben ausgedünnt und vereinfacht. Bestes Beispiel:
    §371 Abgabenordnung – Straffreiheit bei Selbstanzeige.
    Das wäre doch der erste Praragraph gewesen, den man gestrichen hätte, noch bevor man mit den angebl. „Steuersünder-CD´s“ aus der Deckung gekommen wäre.

    Über die horrenden Steuersätze lässt sich wohl nicht Streiten.
    Die Frage ist: Wodurch wird ein höheres Maß an Rechtssicherheit erreicht?
    Durch Konkretisierung und Spezialisierung oder durch Pauschalisierung? (Wie gesagt von der Steuerhöhe mal abgesehen)

    Das Problem liegt weniger am deutschen SteuerRECHT, sondern vielmehr auch hier in der zunehmenden Einflussnahme durch Brüssel, die in Form von Richtlinien (siehe z.B. 90/435/EWG)
    bis auf die Ebene von ehemals popligen Ministerial-, Anwendungs- und Durchführungserlassen hereinpfuscht.

  66. Ob Kirchhofs Steuervorschläge praktikabel sind, vermag ich nicht zu beurteilen. Aber an seinem anderweitig gemachten Vorschlag eines bedingungslosen Grundeinkommens von 1.200 EUR habe ich doch erheblich Zweifel.

  67. #48 Graue Eminenz

    …keine Chance, weil es das Aus aller Subventionen beinhaltet. Ohne die massive Unterstützung durch Steuergelder und Subventionen würde aber in Deutschland nicht eine einzige …blabla

    Das ist eine sehr dümmliche Aussage, die impliziert, dass dieses Steuermodell weniger Einnahmen generieren würde. Das ist haltlos. Paul Kirchoff hat bestimmt ein bisschen mitgerechnet 😉 Er kanns! Vllt kann der Bund auch mehr Subventionen verteilen, nachdem ein paar Finanzbeamze an die frische Luft gesetzt wurden und ein paar Steuerberater Harz 4 kriegen. Das ist weniger als ihr jetziges Parasitensalär.

  68. Wieso muß man eigentlich in Deutschland immer von einem Extrem ins andere verfallen?

    Vom kompliziertesten Steuerrecht der Welt zum einfachsten (oder soll ich sagen, „primitivsten“)?

    Keine Steuervergünstigungen und keine Werbungskosten mehr, sehe ich das richtig? Und wenn, dann nur noch durch einen einheitlichen Pauschalbetrag abgegolten? Folglich auch keine Abschreibungen mehr, und ein Steuerrecht für alle Einkommensarten?

    Hat schon mal jemand überlegt, was das zum Beispiel für einen kleinen Handwerker bedeutet, der aufgrund minimalen Gewinns und hoher Investitionen sowieso einen eher niedrigen Steuersatz zahlt?

    Wie wäre es denn eher damit, das heutige Steuerrecht mal in einem vernünftigen Zeitraum von 10 Jahren schrittweise durchzugehen und alle unsinnigen Ausnahmeregelungen zu streichen? Erschiene mir plausibler als solche Vorschläge, die sowieso wieder in der Versenkung verschwinden.

    Und wenn man schon bei Vereinfachungen ist, wie wäre es dann mit einer steuerfinanzierten Grundsicherung für das Alter anstelle unseres Renten-/Pensionen-Bürokratiemonstrums oder wenigestens einer einheitlichen Rentenversicherung für alle?

  69. tja ist schon schade, das solche vernünftigen Vorschläge in diesem Land sofort zerredet werden und in der Schublade verschwinden.

    Was kann ich als kleiner Angestellter denn Abschreiben,nix. Investieren muss ich auch, trotzdem kann ich nix abschreiben.

    Steuerberater, ja die tun mir leid, es gibt sie dann nicht mehr. Stellt sich mir die Frage was ist eigentlich aus den Holzschuhschnitzern, den Korbflechtern, den Fassmachern geworden, eben, die gibt es auch alle nicht mehr in der Anzahl wie einst, haben sich wohl einen neuen Broterwerb gesucht.

    Das Leben könnte so einfach sein, wenn es nicht so unendlich kompliziert gemacht würde.

    Gruß der Hippie

  70. Korrektur #78, 15:09:
    Ich habe keinen Beleg dafür gefunden, dass Kirchhof das bedingungslose Grundeinkommen fordert. Ich glaubte mich zu erinnern, dass es so mal berichtet wurde.

  71. *10 -Nimrod- (29. Jun 2011 09:21)
    #2 Islam-Nein-Danke
    Weil dann würde das endlich mal Aufhören mit dem Kindergeld führ gewisse Gruppen mit minimum 3Kindern.
    Da sagen Sie was! Ein Freund von mir hat es letztens auf den Punkt gebracht:
    “Gewisse Leute Finanzieren Ihr Haus nicht durch Arbeit, sondern mit dem Schwanz!”
    Solange hier Kopfgelder für die Kinderproduktion gezahlt werden steigen auch die Ausgaben exponentiell. Da ist das Steuermodell dann auch egal – man kann die Steuereinnahmen ja nicht beliebig steigern.

    Hallo Nimrod.
    Warum können laut Ihrer Aussage Menschen durch Kindergeld reich werden?
    Würden Sie mir den Trick verraten?
    Dieses Erfolgsmodell wirkt hoffentlich die unter der deutschen Ureinwohnerschaft dringend geforderte Abkehr vom biologisch-bedingten Problem des Aussterbens, denn reich sein will doch jeder!
    Kann es sein, dass diese Leute einfach vergessen, dass Kindergeld auszugeben?
    Wie das ihre Kinder finden, weiß ich nicht.
    Meine Kinder würden das oberätzend finden und mir auf die Finger klopfen, wenn ich mich an ihrem Geld bereichern würde!

  72. Ich wäre auch für eine Abschaffung aller Steuervergünstigungen, da kann ich Kirchhof zustimmen. Aber die Progression sollte beibehalten werden, mit einer Erhöhung der Reichensteuer auf ein Vor-Schröder-Niveau (53%). Darf man das hier noch sagen, oder ist das dann DDR (analog zu Autobahn)?
    Die Neiddebatte ist doch totaler Humbug. Mag sein, dass es ne Menge Linker gibt, die Reiche generell nicht ausstehen können. Das heißt aber nicht, dass es keinen Sinn ergibt, von Großverdienern höhere Abgaben zu verlangen. Nur, weil ein Reicher einen doppelt so hohen Steuersatz zahlt, heißt es ja noch lange nicht, dass er enteignet wird. Besonders wenn ich sehe, wie Geringverdienern das Geld aus der Tasche gezogen wird, ist diese überzogene Empörtheit einfach deplatziert.
    Meiner Meinung nach sollte der, der mehr hat, auch mehr geben können. Das gehört für mich eigentlich zu einem christlichen Weltbild dazu. Mir wurde zumindest noch beigebracht, dass man sich nicht darum schert, ob der andere mehr hat, sondern dass er genug hat, und, dass der Starke den Schwachen schützt. Das gilt aber wohl nur für den Pöbel. Bei allen anderen siegt die Gier und es wird jedes noch so kleine Schlupfloch genutzt, um möglichst viel Kohle am Fiskus vorbei zu schleusen. Wenn jemand so nett wäre, mir ein Gehalt von über 250.000 p.a. zu zahlen, würde ich zumindest äußerst bereitwillig 50% Steuern abdrücken und auf alle Schlupflöcher verzichten 😀

  73. #36 captain_renault (29. Jun 2011 10:25)
    Es ist furchtbar, daß sich jetzt wieder – auch hier – Leute zu Fragen des Steuerrechts äußern, die nicht mal ansatzweise die Komplexität der Sachfragen erfassen können. Wenn ich das richtig lese, waren für die Entwicklung des “Kirchhof-Modells” viele Fachleute aus den Finanzbehörden und natürlich seine universitären Mitarbeiter einbezogen – samt und sonders Spezialisten, nicht so Schwätzer wie Dobrindt und Schäuble, oder MSM-Redakteure….oder auch sonstige Kommentatoren.

    !!

  74. #44 Kueltuervertriebener (29. Jun 2011 10:51)
    Nato nimmt Terrorchef in Burka fest – Sicherheitskräfte haben im Norden Afghanistans mehrere Mitglieder der Islamischen Bewegung Usbekistans gefasst, darunter einen Kommandeur der Extremisten. Die Männer hatten sich als Frauen verkleidet – bei der Festnahme trugen sie Burkas. …
    Quelle: ffr/dapd/dpa
    Die Burka, eine Sackbekleidung gegen sexuelle Belaestigung und Terroristenerkennungen.

    Als ich vor gar nicht sooo langer Zeit auf einem dicht-besetzten, unübersichtlichen Supermarktparkplatz fast mit so’ner schwarzen Burka zusammengestoßen wäre, war mein erster Impuls kräftiges Erschrecken, der zweite, gut, dass das nicht meinem Kind passiert ist und der dritte: wenn das jetzt ein verkleideter Mörder ist, was dann?

  75. Und Schäuble versichert uns,

    dass die Galeere,

    auf der wir Galeerensträflinge

    zum Trommeltakt der Regierung rudern,

    das ZDF-Traumschiff ist.

  76. Kirchof ist genau so ein Spinner wie Kewil.

    In einer Solidargemeinschaft ist es der absolute Grundsatz,das jeder nach seiner Leistungsfähigkeit zur Geminschaft beiträgt.
    Der Starke stützt den Schwachen.
    Die einzigen Verlierer diesem schwachsinnigen Steuermodell sind Arbeitnehmer,Einkommen bis ca.45.000€ und die Gesellschaft.
    Und Steuermodelle etc. gehören sowieso abgeschafft.
    Die Neiddebatte führen immer die an,die auf Kosten anderer mehr vom Kuchen wollen.

  77. #73 Osiris Iffla (29. Jun 2011 14:02)
    Das Kirchhof-Steuermodell hat keine Chance, weil die Horde der Steuerberater und Steueranwälte sich wegen faktischen Berufsverbots sofort aufs Bundesverfassungsgericht stürzen würden, bzw. man müsste ins Gesetz horrende Entschädigungsparagraphen einbauen, um die Angehörigen dieser Berufsgruppen zu entschädigen.

    Und daran sieht man, wie gerecht die Gleichberechtigung in diesem Lande ist:
    (Spitzen)Verdiener haben immer „die Möglichkeiten“, zu klagen, Abfindungen zu erstreiten und Vitamin B sprechen zu lassen.

    Diese Strategie sollten mal die hier erwähnten Putzfrauen und andere Geringverdiener versuchen, sie werden nur minimalistisch Erfolg erzielen, weil sie zum Beispiel gar nicht von diesen Möglichkeiten wissen bzw. nicht hartnäckig genug beim Kampf um ihr Recht sind. Auch gibt es nicht so sehr viele Rechtsanwälte, die sich mit einem Minimalverdienst durch die Vertretung dieser Minimalverdiener abspeisen lassen.

    Meine Achtung gebührt diesen engagierten RA, „die das Recht der Witwen und der Waisen vertreten“.

  78. Nach dem Modell von Kirchhof würden die Reichen und Besserverdiener sogar mehr Steuern zahlen als bisher.
    Mein Bruder ist Zahnarzt und hat die ganzen Jahre weniger Steuern gezahlt als ich in abhängiger Beschäftigung als Ingenieur.
    Schlecht gerechnet war sein steuerpflichtiges Einkommen mindestens dreifach höher.
    Statt Kindergeld stattliche Steuerfreibeträge zu gewähren würde die Negativauswahl der Berufskinderkrieger beenden. Vorteile für Kinder nur an Berufstätige. Damit wäre ein erheblicher Anreiz für unsere Bereicherer und biodeutsche Unwillige vom Tisch! Zudem würde, als Abfallprodukt sozusagen, das Niveau in den Schulen wieder steigen.

  79. @ Heinz Peter

    Das heißt aber nicht, dass es keinen Sinn ergibt, von Großverdienern höhere Abgaben zu verlangen. Nur, weil ein Reicher einen doppelt so hohen Steuersatz zahlt, heißt es ja noch lange nicht, dass er enteignet wird. [..] Meiner Meinung nach sollte der, der mehr hat, auch mehr geben können.

    der reiche zahlt auch beim kirchhof’schen modell mehr. wie begründen sie eigentlich den höheren prozentsatz bei der eink.st. für reiche ? ich dachte immer, vor dem gesetz sind alle gleich.

    Bei allen anderen siegt die Gier und es wird jedes noch so kleine Schlupfloch genutzt, um möglichst viel Kohle am Fiskus vorbei zu schleusen.

    das ist ja der witz, dass kirchhof von diesem arm-rechnen der reichen, die unser beschissenes steuersystem erst möglich macht, weg will. bei kirchhof zahlt eben jeder seine 25 %. punkt.

    @ spiegel66

    Die Neiddebatte führen immer die an,die auf Kosten anderer mehr vom Kuchen wollen.

    wenn ich sowas lese, dann kommt mir echt die galle hoch. ich habe immer den spitzensteuersatz gezahlt und für was ? für nichts und wieder nichts.

    ich habe in spitzenzeiten als freiberufler 85.000 € im jahr versteuern müssen (den bruttoverdienst hat der steuerberater natürlich soweit wie möglich runtergerechnet). das finanzamt hat mir davon 34.000 € eink.st. abgezogen. dann gab’s mal ein jahr, in dem ich eine pause von 5 monaten hatte und siehe da, ich hatte nur noch 50.000 € zu versteuern. und überraschung, das finanzamt nahm mir nur 15.000 € weg.

    und was war die konsequenz: von da an hab ich nie mehr das ganze jahr gearbeitet, sondern immer schön urlaub gemacht. die lebensqualität ist höher, das finanzamt hat weniger und ich muss mich weniger ärgern.

    sehr leistungsfördernd, unser steuersystem. für zusätzliche 35.000 € brutto, von denen mir das finanzamt 19.000 € wegnimmt, soll ich 5 monate mehr arbeiten. ohne mich.

    P.S. inzwischen kann ich jeden handwerker verstehen, der schwarz arbeitet. es ist der einzige ausweg der kleinen leute vor der steuer- und abgabenwut unseres staates.

  80. Die meisten westlichen Länder sind in dieser Hinsicht wirklich sehr dämlich.
    Der deutsche Michel bildet da (wie immer) die Krönung der Schöpfung.

    Das deutsche Steuerrecht ist so kompliziert und hat so viele Lücken, dass „die Reichen“ im Endeffekt oftmals relativ wenig bis gar keine Steuern bezahlen.

    So gesehen hat die verblödete deutsche Neidgesellschaft mit dem aktuellen deutschen Steuerunrecht sogar genau das was sie verdient. :mrgreen:

    P.S. Das Kirchhof-Model klingt interessant. Ein reines Konsumsteuer-System wäre auch überlegenswert. Einkommen sollte man meiner Meinung nach gar nicht besteuern.

    Oder man macht eine Kombination aus Konsumsteuer und einer nachgelagerten Einkommenssteuer wie Joachim Mitschke vorschlägt.
    http://kpkrause.de/?p=1454

  81. Die meisten westlichen Staaten sind in dieser Hinsicht wirklich sehr unklug.
    Der deutsche Michel bildet da (wie immer) die Krönung.

    Das deutsche Steuerrecht ist so kompliziert und hat so viele Lücken, dass “die Reichen” im Endeffekt oftmals relativ wenig bis gar keine Steuern bezahlen.

    So gesehen hat die verblödete deutsche Neidgesellschaft mit dem aktuellen deutschen Steuerunrecht sogar genau das was sie verdient. :mrgreen:

    P.S. Das Kirchhof-Model klingt interessant. Ein reines Konsumsteuer-System wäre auch überlegenswert. Einkommen sollte man meiner Meinung nach gar nicht besteuern.

    Oder man macht eine Kombination aus Konsumsteuer und einer nachgelagerten Einkommenssteuer wie Joachim Mitschke vorschlägt.

  82. #85 Heinz Peter (29. Jun 2011 15:54)

    Meiner Meinung nach sollte der, der mehr hat, auch mehr geben können.

    Genau darüber schreibt doch kewil! Das ist doch nicht zu fassen. Lest ihr überhaupt was kewil schreibt? Oder versteht ihr es einfach nicht?! Ich zitiere:

    …das Problem ist, daß selbst simple Prozentrechnungen von unserer Bevölkerung, welche die Hauptschule abschafft und alle Kinder auf Gymnasien schickt, damit sie das Piehsa-Abi machen, nicht lösbar sind. Die Leute denken, bei Kirchhof zahlt jeder gleich viel.

    kewil hat ganz Recht. Das ist einfach Dummheit hoch 10. Ich bin über jeden „Reichen“ froh, der NULL Steuern bezahlt, auch wenn ich alles andere als reich bin. Aber bei so Leuten wie Heinz Peter ist jeder Cent Steuergeld eine Verschwendung.

    Das gehört für mich eigentlich zu einem christlichen Weltbild dazu.

    Christliches Weltbild LOL. Wenn man gar keine Argumente mehr hat, kommt immer das „christliche Weltbild“.

    Also schön!
    Wonach sollen wir gehen? AT oder NT?

    Das AT verlangt den „Zehnten“. 10% vom Einkommen für alle! Nicht 53%, nicht 45%, nicht 30%, nicht 25%, sondern 10%! In Worten: Zehn Prozent! Cool! Ich bin dabei.

    Im NT schafft Jesus sogar diese Steuer ab und setzt alleine auf Freiwilligkeit! Wird ja immer besser.

    Ich bin ab jetzt auch für das „christliche Weltbild“ in der Steuergesetzgebung!

    :mrgreen:

  83. #91 spiegel66 (29. Jun 2011 17:04)

    Die einzigen Verlierer diesem schwachsinnigen Steuermodell sind Arbeitnehmer, Einkommen bis ca. 45.000€ und die Gesellschaft.

    Ja sicher. Träum nur weiter.
    Jeder hat das Recht auf seine Traumwelt.

    Die Neiddebatte führen immer die an, die auf Kosten anderer mehr vom Kuchen wollen.

    Wer will sich den hier am Geld anderer Leute bereichern? Ihr Linken seit sowas von dreist.
    Und dämlich dazu. Ihr habt das deutsche Steuergesetz wahrlich verdient.

    Im Prinzip ist es doch wirklich genial, wenn die Unter- und Mittelschicht meint, sie käme mit dem aktuellen System gut weg. Das ist das perfekte Ausbeuter-System! Könnte glatt von den Grünen stammen. Kirchhof sollte die Klappe halten und sein Leben genießen. 😉

    „Schlafende Hunde soll man nicht wecken“, das wusste schon sein Namensvetter Hans Wilhelm Kirchhof. Und der lebte zu Zeiten des Barock!

  84. So einfach ist es leider nicht, das deutsche Steuersystem ist dermassen unübersichtlich, dass mein früherer Steuerberater nach eigener Aussage „immer mit einem Bein im Knast steht“.
    Und das nicht, weil der gute Mann soviel kriminelle Energie besitzt, sondern weil die Unübersichtlichkeit in den Jahren ausuferte und sich keiner mehr auskennt.

    Ein Schelm, wer da nun Absicht unterstellt. 😉

    Immerhin forderte ein deutscher Qualitätspolitiker vor einiger Zeit, das Steuerrecht so zu vereinfachen, dass „die Steuererklärung auf einen Bierdeckel passt“.
    Blöd nur, dass das die C*DU selbst diese Forderung von Merz ablehnte.
    Warum wohl? 😉

    Das Problem ist nicht der Spitzensteuersatz, das Problem sind die sogenannten Schlupflöcher, das Ausgliedern von Firmensparten aus der Gewinnrechnung aber zugleich das Eingliedern dieser ausgegliederten Sparten auf die Verlustseite, sowie die Absetzmöglichkeiten von Anschaffungen.

    Prinzipell ist die Absetzerei ja nicht schlecht, aber es muss hier stärker eingeschränkt und kontrolliert werden.
    Warum sollen beispielsweise die Kosten für Muttis Cayenne, mit dem Björn-Thorben und Lea-Sophie in die begrünende KiTa gekarrt werden, von der Allgemeinheit übernommen werden, nur weil das Ding laut Fahrzeugschein ein Firmenwagen ist, der aber den Firmenhof nie gesehen hat, von der Allgemeinheit getragen werden?

    Das hat mit „Neid“ nix zu tun, wer sich diese Karren leisten kann, der soll sie ja auch haben.
    Aber dann bitte auch selber dafür zahlen.

    Wie gesagt, mit einer einfachen Begradigung der Steuerprogression ist es nicht getan.

    Aber gut, dass Linkspopulisten mal wieder über den Spitzensteuersatz gesprochen haben.

    Nach der Wahl ist vor der Wahl und „geeignete“ Debatten sind der beste Wahlkampf und zugleich die beste Beruhigungspille fürs Volk.

    Weitermachen.

  85. #98 Hayek (29. Jun 2011 18:29)

    Hallo Hayek

    deine Argumentation ist nicht sachlich, sondern beleidigend und damit inakzeptabel.
    Wenn ich einen Satz lese und dem zustimme, kann ich mit meiner Formulierung dennoch jonglieren, so dass es auf jemanden, der nicht richtig liest, so wirkt, als habe der Schreiber nicht richtig gelesen.
    Das scheint bei dir der Fall zu sein.
    Heinz Peter argumentiert in einem kausalen Zusammenhang:

    „Das heißt aber nicht, dass es keinen Sinn ergibt, von Großverdienern höhere Abgaben zu verlangen. Nur, weil ein Reicher einen doppelt so hohen Steuersatz zahlt, heißt es ja noch lange nicht, dass er enteignet wird. Besonders wenn ich sehe, wie Geringverdienern das Geld aus der Tasche gezogen wird, ist diese überzogene Empörtheit einfach deplatziert.
    Meiner Meinung nach sollte der, der mehr hat, auch mehr geben können. Das gehört für mich eigentlich zu einem christlichen Weltbild dazu. Mir wurde zumindest noch beigebracht, dass man sich nicht darum schert, ob der andere mehr hat, sondern dass er genug hat, und, dass der Starke den Schwachen schützt.“

    Dieser lässt nicht den Rückschluss des Unverständnisses Heinz Peter’s dieser Thematik/Berechnung Kirchhof’s zu, sondern bringt einen zusätzlichen Aspekt mit in die Argumentation ein: den unserer abendländisch christlich-jüdischen Kultur.
    Das ist ein ziemlicher Unterschied zu deinem deplazierten Deplazieren!
    Und wenn du dich schon darauf berufst, richtig gut lesen zu können: hast du jemals die BIBEL gelesen? Du hast ja wirklich überhaupt keine Ahnung!! Beim sog. Zehnten geht es nicht um die Steuer, die dem Kaiser zusteht, sondern um die Abgabe für das Reich GOTTES!
    „Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist und GOTT, was GOTTES ist“, sagt JESUS zu den spitzfindigen Pharisäern, die in etwa deine Mentalität gehabt haben dürften: einfach mal dem Christen (Juden JESUS) eine reinwürgen, weil der ist so christlich (jüdisch), dass er deppert ist…
    …Und damit haben sich diese hohen Herren tüchtig geschnitten, denn JESUS hat SICH nicht fangen lassen in dieser depperten Fangfragenstunde übelsten Neidkomplexes!
    Und wenn du dich schon über die christlichen Werte lustig machst, dann steig doch für dich persönlich aus und verzichte auf all das Gute, was das Christentum in unsere Kultur integriert hat bzw. was die Grundlage für unsere genossenen Standards ist! Aber lass das herablassende über Christen Herziehen, das ist einfach nur peinlich!

  86. Ich bin froh, dass Kirchhof seine Idee veröffentlicht hat. Das Gesabbel um angebliche Entlastung kann man ja nicht mehr hören.

    Es ist völlig richtig, dass zunächst einmal das gesamte deutsche Steuerunrecht auf den Müll geworfen werden muss, um dann ein einfaches System einzuführen.

    Aber das Ganovenpack in Berlin wird so etwas natürlich niemals einführen, da die Zielsetzung den Bürger zu berauben damit verletzt werden würde.

  87. #99 Hayek

    Sie sind ja ein ganz schlauer.

    Zum einen bin ich der letzte Mensch auf der Welt,der ein linker wird.Ich habe Kewil kritisiert,weil er in BW CDU anstatt REP wählen empfahl.Ich bin eines der ersten Mitglieder der Freiheit.

    Zudem bin ich jemand,der 82.000€ mit 45% versteuern muß und es aus Steuerehrlichkeit (Ehrlichkeit=chrislich) auch tut.

    Solch halbkluge Leute wie Sie sollten mal die Kommentare komplett lesen und zu verstehen versuchen,bevor sie polemisch und in ihrer eigenen Gier verblendet über diese herziehen.

    Das aktuelle Steuersystem ist absolut ungerecht,da es über die Jahre seines Bestehens von diversen Lobbygruppen und Interessen ausgehölt wurde.

    Deshalb sollte man diese ganzen Steuersparmodelle und unsozialen Verlustrechnungen etc. gänzlich abschaffen.
    Reale Aufwendungen und Investitionen können von Arbeitgeber und Nehmer abgesetzt werden,alles andere streichen (ganz kurz beschrieben).

    Und der Grundsatz MUß weiterhin sein,das der wirtschaftlich leistungsfähigere mehr dazu beiträgt als der schwächere,und zwar nicht in Prozent der Summe sondern eben in der Leistungsfähigkeit.Aber ich weiß schon jetzt,das Sie das nicht verstehen.
    Das haben Sie ja schon bei Ihren Aussagen zu HeinzPeter bewiesen.

    Als Beispiel.Vier haben ein Brot,der andere hat zehn Brote,zum Überleben ALLER fünf braucht man aber 7 Brote.
    Reicht es dann,wenn jeder ein Brot gibt?

    Ich weiß,Sie werden diesen Vergleich ins lächerliche ziehen,sollten in Ihrem Egoismus aber einfach mal drüber nachdenken.

    Und – Sie werden lachen,auch ein Erzkonservativer kann doch tatsächlich sozial denken.

  88. Kirchhoff also als Steuerheiland? Das passt wieder einmal hier her. Ein Mann, der die Kirchensteuer als „Kircheneinkommenssteuer“ sieht und sie gleichrangig der staatlichen Einkommensteuer sieht und ihre Abpressung und staatliche Eintreibung damit legitimiert. Krank! Mehr Netto vom Brutto? Kirchenaustritt! Höhere Staatseinnahmen? Kirchensubventionen streichen. Sollte fürs erste reichen. Über die Verwendung der Mittel darf sich jeder selbst Gedanken machen.

  89. #60 Islamischer Mehrtuerer; Dass der Chefarzt effektiv (zumindest in %) weniger bezahlt wie die Krankenschwester ist heute in Deutschland traurige Realität. Ich hätte als nicht grade Spitzenverdiener kein Problem damit, dass der Einkommensmillionär genauso wie ich ab 20.000 gleich viel Steuerprozente bezahlt.

    #80 le_merzeur; Die Engländer haben ein ähnliches System, allerdings mit höheren Steuersätzen. Trotzdem wird für die Mehrzahl aller sicher ne niedrige Belastung rauskommen. siehe hier. http://www.listentotaxman.com/index.php

    #83 Mambo; Das mit dem Kindergeld ist Unsinn, vielmehr handelts sich um H4, davon wird das KG abgezogen. Im Effekt kommt das Geld dann zwar aus 2 Säcken aber weg ists trotzdem.

    #96 Hayek; Konsumsteuer würd ich sehr begrüssen, allerdings würde dann die Mwst auf über 40% steigen. ob sich das allerdings beim Preis auswirkt ist gar nicht so sicher, schliesslich sinken dann die Kosten der produzierenden Unternehmen und die AN haben auf einen Schlag deutlich mehr Geld zur Verfügung. Allerdings müsste es dann für Rentner einen gewissen Aufschlag geben. Schliesslich müssen die wenn überhaupt eher wenig Steuern bezahlen.

  90. @#100 nicht die mama
    Schon richtig im Prinzip. Jedoch wäre ich mit solchen Aussagen von einem Steuerberater ala „Fuß im Knast“ immer ein bisschen vorsichtig.- Ein Versicherungsvertreter zählt auch zig Dutzend Fälle aus seinem Bekanntenkreis auf, die sich schwer beim Sport verletzt haben dieses Risiko muß man dann unbedingt versichern weil man sonst in der nächsten Stunde vom Kugelblitz getroffen wird…(wieder kein Smiley zu finden)

    In Sachen Kontrollierbarkeit stimm ich zu 100% zu.
    Nur da liegen die Probleme, oder vielmehr die Möglichkeiten, „politische Landschaftspflege“ zu betreiben in der Struktur: Ministerial und schon in der föderalen Struktur.
    Länder, die bspw. in den Länderfinanzausgleich einzahlen, werden nie gesteigertes Interesse haben, Fachbereiche wie Steuerfahndung und Betriebsprüfung besonders stark zu machen.
    Die Geberländer haben zwar erhöhte Personalkosten (Ausbildung der Betriebsprüfer und Fahnder), die steuerlicher Mehreinnahmen gehen aber sowieso gleich flöten, da mehrheitlich Bundessteuern=Länderfinanzausgleich…
    Da beschränkt man sich auf die Veranlagung, in der die Vorgänge relativ einfach, schnell und problemlos abzuarbeiten sind.

  91. „Diejenigen, die zu klug sind, um sich in der Politik zu engagieren, werden dadurch bestraft werden, dass sie von den Leuten regiert werden, die dümmer sind als sie selbst.“
    Platon, Griechischer Philosoph, 427 v. Chr. 347 v. Chr.

  92. ich weiß nicht, wo der qkewil her hat, daß der dumme Deutsche das Steuermodell vom Kirchhof nicht versteht, und nicht will. Vermutlich stützt sich kewil da auf die Presse. Oder die Verlautbarungen der Parteien. So wie der Kewil ja auch meint, das Schreiben von Emails von Politikern sei sinnvoll, weil ein Politiker geäußert habe, der Protest gegen – ich weiß garnicht mehr, was es war – sei erfolgreich gewesen. Er verwechselt damit, daß ein volles Postfach bereits der Erfolg sei, den er sich erträumt, denn tatsächlich hat sich deswegen an der Politik überhaupt nichts geändert.

    Keiner hierweiß, wie „der Deutsche“ tatsächlich denkt, was er also zu Ki8rchofs Vorschlägen meint, weil das in diesem Lande ganz einfach niemanden interessiert.

    Es langt völlig zu behaupten, man wisse, was er denkt, beispielsweise zum Euro, zu Griechenland, und das wird solange wiederholt, bis der Deutsche glaubt, daß er das tatsächlich denken würde.

    Diese Vorgehensweise kritisiert Kewil, um sie dann gleichzeitig zu übernehmen. Nicht sehr überzeugend.

    Wir zahlen Steuern auf Benzin, auf das Fahrzeug, das wir damit bewegen, auf die Versicherung, die wir dafür abzuschließen haben. Wir zahlen Mwst auf alle Produkte und Dienstleistungen, die wir benötigen sowie jene, die uns nur aufgezwängt werden vom Staat, vom Gesetzgeber. Das alles bezahlen wir mit Einkünften, die ihrerseits bereits besteuert wurden. Mit unseren Steuern werden Sachen gemacht, die sinnvoll sein könnten wenn sie gut gemacht wären. Und es werden Sachen gemacht, die nicht sinnvoll sind. Da nun neuerdings unsere Steuern dafür verwendet werden, Pleitestaaten vor der Zahlungsunfähigkeit zu bewahren ist es eigentlich egal, wie unnachvollziehbar das System ist, nach dem bei uns Steuern erhoben werden.

    Jeder sollte sehen, ob er nicht besser in einem anderen Staat seine Steuern abdrückt, vorzugsweise in einem, der sich solche Plünder-Strukturen wie die EU nicht leisten kann.

    Haut ab, solange es noch möglich ist.

  93. #101 Mambo
    Polemik ist keine Beleididigung, lern mal den Unterschied. Ich habe niemanden beleidigt, ich war wenn dann polemisch!

    Du hast ja wirklich überhaupt keine Ahnung!! Beim sog. Zehnten geht es nicht um die Steuer, die dem Kaiser zusteht, sondern um die Abgabe für das Reich GOTTES!

    Der Zehnte war immer auch eine weltliche Steuer. Mach‘ dich nicht zum Narren.
    Im AT wird der Zehnte legitimiert und im NT stellt Jesus wiederholt fest, dass diese Abgaben auf FREIWILLIGKEIT beruhen. Das habe ich gesagt, nicht mehr. Nur nochmal zum mitschreiben. Also komm‘ mir nicht mit deinem Geschwalle. Den das ist es was du machst: Schwallen. Schwallen, um die simple Wahrheit, die jeder selber in der Bibel nachlesen kann, zu verdecken. Ihr nennt euch vielleicht heute „Christen“ mag sein, aber ihr seid es schon lange nicht mehr.

  94. #98 Hayek (29. Jun 2011 18:29)

    Es geht um Verhältnismäßigkeiten, nicht um absolute Zahlen. Sie und Kewil sind offensichtlich auch zu hohl, zu verstehen, was wirklich gemeint ist. Ihr lächerlicher Versuch, die Steuern, die ein Staat erhebt, mit dem Kirchenzehnten in Verbindung zu bringen, lässt ja schon tief blicken.
    Nun ja, ich will Ihnen mal auf die Sprünge helfen. Nimmt man Kewils Beispiel, bleiben dem Einen nach Steuern 75.000 und dem Anderen 750.000 im Jahr. Natürlich zahlt er 10 mal so viel an Steuern und damit „mehr“. Ich sehe aber nicht, dass dies schon gerecht sein soll. Wer mehr hat, hat nun mal auch wesentlich mehr Spielraum, sein Kapital noch zu vermehren. Nehmen wir mal an, beide haben eine Familie und einen vergleichbaren Lebensstil (unlogisch, ich weiß) und geben 50.000 im Jahr für Lebenserhaltung aus. Am Jahresende bleiben dem Einen vielleicht 25.000, dem Anderen dagegen 700.000.
    Wenn dieser jemand sein gesamtes Geld zurück in die Wirtschaft bringt, will ich nichts gesagt haben. Aber, dass jemand 700.000 im Jahr übrig hat und davon fast alles auf den Kopf haut, dürfte wohl eher die Ausnahme sein. Also wird er investieren. Entweder direkt in der Finanzwirtschaft oder er kauft Immobilien und Sachwerte, die nur wenig an Wert verlieren oder sogar an Wert gewinnen. Was kann man hingegen von den übrigen 25.000 € schon Großartiges mit Wertsteigerung kaufen? Das bisschen wird entweder fürs Alter oder Kinder gespart oder für diverse Annehmlichkeiten ausgegeben. Für den Reichen sind das allerdings Peanuts. Nehmen wir mal ganz weltfremd an, dass er seine übrigen 700 Riesen auf einem Tagesgeldkonto parkt und darauf schlappe 3,5% Zinsen bekommt (ich weiß, unlogischer geht’s kaum noch). Das wären dann schon 24.500 €. Damit bekommt er selbst nach Abzug der Kapitalertragssteuer schon mehr Geld durch Zinsen, als manch ein anderer mit einem 40-Stunden Job verdient. Blöderweise entstehen diese Zinsen aber nicht aus dem nichts. Dass die erst erarbeitet werden müssen, ist Ihnen wohl auch fremd. Und die Leidtragenden davon sind dann selbstverständlich die, die nichts oder sogar Schulden haben. Die Reichtumsschere spricht doch eine deutliche Sprache. Die Umverteilung geht immer extremer von Unten nach Oben. Warum hier so viele diese einfache Tatsache ignorieren, ist mir schleierhaft. Kann mir zumindest nicht vorstellen, dass jemand, der hier auf PI postet, zum „Oben“ gehört. Oder tummeln sich hier nur Einkommensmillionäre?

    Auf die Frage vielleicht mal ne ehrliche Antwort: Was ist besser? Dass ein reicher Mensch 100.000 € im Jahr zusätzlich hat oder 100 arme 1.000 €? Wer kann damit wohl mehr anfangen?

    Es geht nun mal nicht um Neid, sondern um die Gewinner und Verlierer dieser Gesellschaft. Es geht um die gesellschaftliche Verantwortung, die jemand wahrnehmen sollte, der nicht zuletzt durch diese Gesellschaft und dieses System seinen Reichtum erlangt hat. Alles andere halte ich für unmoralisch. Und ja, ich begründe dies mit einem christlichen Weltbild, obwohl ich nicht mal sonderlich gläubig bin. Es gehört für mich einfach zu einem friedlichen Zusammenleben dazu, dass man nicht nur auf seinen eigenen Vorteil bedacht ist. Es geht auch nicht darum, Reiche auszuplündern und Schmarotzer zu finanzieren, sondern auch denen ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen, die hart arbeiten und trotzdem nicht genug Geld haben. Dass es davon viel zu viele in diesem Land gibt, sollte hier eigentlich jedem bewusst sein. Aber wenn man auch nur andeutet, dass man Reichtum etwas gerechter verteilen sollte, wird man ja gleich wie ein Sarrazin-Befürworter auf dem Parteitag der Linken behandelt. Totales Irrenhaus hier.

    Und nur zur Info: generell finde ich Kirchhofs System sinnvoll und besser als das jetzige (nicht schwer). Gerecht wird es dadurch aber nicht. Und meine Steuern zahl ich schon selber. Da brauchen Sie sich keine Sorgen machen, dass da irgendwas an mich verschwendet wird.

  95. @ nicht die mama

    Und das nicht, weil der gute Mann soviel kriminelle Energie besitzt, sondern weil die Unübersichtlichkeit in den Jahren ausuferte und sich keiner mehr auskennt.

    genau das hat mein steuerberater zu mir gesagt: wir steuerberater kennen uns nicht mehr aus, die finanzverwaltung kennt sich nicht mehr aus und die politiker, die diesen wahnsinn angerichtet haben, sollte man …

    @ spiegel66

    Und der Grundsatz MUß weiterhin sein,das der wirtschaftlich leistungsfähigere mehr dazu beiträgt als der schwächere,und zwar nicht in Prozent der Summe sondern eben in der Leistungsfähigkeit.

    genau das lehne ich entschieden und mit nachdruck ab. gleichheit vor dem gesetz bedingt, alle über einen kamm zu scheren, d.h. ein %-satz für alle. aber zu sagen: du verdienst soviel, du kannst mehr leisten, du zahlst einen höheren %-satz, das lehne ich entschieden ab.

    und weil ich jetzt in fahrt bin, noch ein beispiel. sozen-häuptling gabriel hat mal den schönen spruch getan: 1% vermögenssteuer für 100% bildung. klingt doch supi, oder ? vermögend sind doch eh nur die leistungsfähigen und die können das schon leisten.

    http://www.focus.de/finanzen/steuern/staatsfinanzen-gabriel-will-neuauflage-der-vermoegensteuer_aid_380712.html

    ich hab das mal mit meinem vater thematisiert. der grossvater meines vaters war kleinbauer, mit sagen wir 10 hektar für mein rechenbeispiel.

    also kommt der gabriel alle 10 jahre zu meinem urgrossvater auf den hof und sagt zu ihm: mein lieber bauer, wir haben eine vermögenssteuer aus gründen der sozialen gerechtigkeit. 10 jahre sind um und ich nehme jetzt von deinen 10 hektar 1 hektar weg für das gemeinwohl, das verstehst du doch.

    als was hätte das mein urgrossvater angesehen: als soziale gerechtigkeit oder als enteignung ?

  96. #100 nicht die mama (29. Jun 2011 19:44)

    Prinzipell ist die Absetzerei ja nicht schlecht, aber es muss hier stärker eingeschränkt und kontrolliert werden.

    Genau! Prinzipiell ist die Absetzerei ja super, aber wir hauen jetzt hier noch ein Gesetz drauf, machen da noch eine Ausnahme, schränken hier noch ganz erheblich ein, machen da noch eine scharfe Kontrolle und heraus kommt GENAU dieses kranke System das Deutschland heute hat.

    Warum nicht einfach Geld, das investiert oder re-investiert wird, von Steuern befreien?

    Warum nicht Einkommen, GENERELL steuerfrei machen?

    Nein, das geht nicht! Dann würde sich Arbeiten und Investieren tatsächlich wieder lohnen.
    Armes Deutschland.

  97. #1 Oana (29. Jun 2011 09:05)

    Das beste Argument gegen islamische Feiertage ist das Schächten von Tieren.

    Zum Beispiel das Opferfest. Dort werden in Massen Tiere geschächtet.

  98. #110 Heinz Peter (29. Jun 2011 21:10)

    Es geht um Verhältnismäßigkeiten, nicht um absolute Zahlen.

    Darum geht es mir doch auch! Der Verdacht bleibt, das sie nicht zur Gänze realisiert haben was kewil meint. Natürlich sind sie nicht blöd und sie wissen im Grunde schon was kewil meint, aber manchmal fehlt noch der letzte Kick. Es ist doch entlarvend, dass sie jetzt von absoluten Zahlen und Verhältnissen sprechen. In Prozent ist das Verhältnis schon enthalten. Warum sollte man da noch eine Progression einbauen?! Das ist nicht logisch, wenn sie so argumentieren.

    Der Rest ihrer Argumentation ist sozialistisch/kommunistisch/“sozial“/ was weiß ich. Ist nicht beleidigend gemeint, ist nur eine Feststellung! So kann man denken, aber es wird Deutschland am Ende nicht gut tun! Das Kapital fliesst dann eben ab, wird irgendwo anders investiert. (Und verursacht nette Krisen bei uns, in Spanien oder in Griechenland).

    Jetzt zu ihren Beispielzahlen. Da ist es immer hilfreich, wenn man die Realität betrachtet. Also machen wir das doch einfach mal. Die Deutschen teilen ihre Steuerzahler in Dezile ein, also in zehn Teil. Davon hat das 10. Dezil, also die „reichsten“ zehn Prozent 25% des Einkommens, sie bezahlen aber 50% der Einkommenssteuer. Ich weiß da klatschen sie jetzt Beifall. Super, toll, gerecht. Das ist die faire Lastenverteilung von der sie sprechen. Am besten wäre es wohl, wenn diese 10% Prozent Superreiche noch mehr blechen müssten.

    Jetzt kommt aber der Gag an der Sache:
    Zu den „reichen zehn Prozent“ gehört man in Deutschland schon mit 88.000€ Jahreseinkommen.
    Ihr Beispiel von 100.000€ bezahlt also nicht diese läppischen 25%. Mit Sicherheit nicht.

    Vor ein paar Wochen gab es dazu auch einen ausnahmsweise exzellenten Artikel in der FAS:
    Niemand sieht sich in Deutschland als reich.
    Reich sind immer die anderen. Und deshalb kann man diese dummen, weit entfernten Fantasie-Reichen auch besteuern bis der Arzt kommt. Ihr seid naiv, sorry aber es ist so.

  99. #111 agentjoerg (29. Jun 2011 21:16)

    Welche Ressource auf der Welt ist begrenzt? Land! Ich habe mir schon lange überlegt, wie man das mit Land regeln könnte.

    Meine Idee: Deutschland hat etwa 340 000 km² und etwas mehr als achtzig Millionen Einwohner. Diese Fläche durch die Einwohnerzahl geteilt ergibt die Fläche pro Bürger. Diese Flächengröße ist steuerfrei. Je mehr Fläche nun eine Person sein Eigen nennt, um so mehr Steuern bezahlt sie. Und zwar exponentiell mehr je mehr Fläche auf dem Grundbuch für sie eingetragen ist. Auf Land-und Forst-Wirtschaftlich genutze Flächen wird eine geringere Steuer erhoben.
    Das führt dazu, daß Land effizienter genutzt wird und jede Person nur soviel Land sein eigen nennt, wie er braucht. Personen, die kein Land besitzen, können den ihnen fiktiv zustehenden Landanteil als unveräußerliches Kapital anderen gegen Entgelt verpachten. So wird Vermögen breiter gestreut. Wie geschrieben, der jeder Person zustehende fiktive Landanteil ist unveräußerlich und die Verpachtung muß im Grundbuch eingetragen sein. Die Grundbucheintragungsgebühr verhindert, daß hier ein chaotischer Handel stattfindet.
    So kann eine AG die fiktiven Landanteile ihrer Aktionäre als Verminderung ihrer Grundsteuerlast nutzen. Ein Effekt wäre dann, daß eine AG sich bemüht, ihre Aktien breit zu streuen.
    So könnte auch mehr für Steuer- und Vermögens-Gerechtigkeit getan werden.

  100. Der Deutsche will nämlich gar keine Steuern zahlen und nur die besteuern, die mehr haben als er selbst. Das nennt sich soziale Gerechtigkeit. Nur “die Reichen” sollen am liebsten 100% Steuern zahlen müssen…

    Glänzend formuliert!

    „Soziale Gerechtigkeit“ heißt: Ich verdiene 1000 € und liege bei 1,0. Franz verdient 10 000 € und kriegt den Faktor 10,0 usw. Wenn Franz tankt, isst, einkauft – immer zahlt er auf alles multipliziert mit dem Faktor 10,0! Da geht es gerecht zu, da herrscht Gleichheit!
    Aus meiner Bekanntschaft: 2 einfache Arbeiterfamilien. Nach 30 Jahren haben die einen ein eigenes Haus, die anderen nichts. Nichts? Haben die nicht immer Urlaub gemacht, während die anderen im Urlaub das eigene Haus bauten? Waren die „Armen“ nicht immer fleißig auswärts essen etc? Wie Wowereit im finanziell kaputten Berlin aus den Becherchen Württembergs trinkt und aus dem Schüsselchen Bayerns sich stärkt ohne dafür bezahlen zu müssen, so rufen alle Vertuer und bankrotte Lebemänner nach sozialer Gerechtigkeit. Zum Teufel mit diesen verlogenen Ausbeuterfloskeln.

  101. @ Heinz Peter

    dass man Reichtum etwas gerechter verteilen sollte

    wie wollen sie das konkret anstellen ? ich bitte um präzise erläuterungen, denn ich wüsste beim besten willen nicht, wie diese „gerechtigkeit“ praktikabel wäre ?

    sondern auch denen ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen, die hart arbeiten und trotzdem nicht genug Geld haben.

    wie definieren sie „menschenwürdiges Leben“ ? eigenheim, benz vor tür …

    seien sie mir nicht böse, aber diese sozen/kommi-floskeln kann ich nicht mehr hören. a propos, was ist mit denen, die nicht arbeiten (wollen):

    http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,498995,00.html

    Soeben ist die Wohnung, auf Kosten des Sozialamtes, für 3500 Euro saniert worden. Während die Arbeiter letzte Hand anlegen, schauen Martin und Michaela rauchend und aus sicherer Distanz zu. „Die haben davon mehr Ahnung als wir.“ In die Freude über die neue Einrichtung mischen sich auch kritische Töne: „Es hat lange gedauert, bis die Möbel kamen.“

    die einen arbeiten und die anderen stehen rauchend daneben. die zigaretten haben die nicht-arbeitenden mit dem geld vom amt bezahlt. und das amt hat es von den arbeitern. soziale gerechtigkeit in D.

  102. #114 Hayek (29. Jun 2011 21:45)
    Niemand sieht sich in Deutschland als reich.

    Reich sind immer die anderen.
    So ist es. Sie wissen ja: In Deutschland wird alles nach der sogenannten »dreifachen Zehnerregel« bewertet: Alt beginnt bei »eigenem Lebensalter plus zehn Jahre«, übergewichtig bei »eigenem Gewicht plus zehn Kilogramm« und besserverdienend bei »eigenem Einkommen plus zehn Prozent«.
    Daß von Kirchhofs Steuerkonzept letztendlich alle profitieren würden, daß das Prinzip »doppelte Steuerlast bei doppeltem Einkommen« außerhalb des Existenzminimums eben exakt die Besteuerung nach individueller Leistungsfähigkeit widerspiegelt und daß Kirchhof keineswegs einen Einheitssteuersatz für alle, sondern vielmehr ein Vierstufensystem mit den Steuersätzen 0 %, 15 %, 20% und 25 % vorsieht, kann man im linksgrünen Deutschland längst nicht mehr vermitteln.

    Zitat Gerhard Schröder (SPD-Altbundeskanzler) zu Kirchhofs EStGB: »Es geht nicht an, daß die Krankenschwester ebensoviel Steuern bezahlt wie ihr Chefarzt.«

    Da fragt man sich nur: Hatte er es nicht verstanden, oder log er das Wahlvolk vielmehr bewußt an?

  103. #109 Hayek (29. Jun 2011 21:02)
    #101 Mambo
    Polemik ist keine Beleididigung, lern mal den Unterschied.

    sach ma, biste jetzt völlig durchgeknallt?
    Polemik ist „die; en (griech.) (wissenschaftl., literar. Fehde, Auseiandersetzung; [unschlicher] Angriff); scharfe Kitik…“
    UNSACHLICHKEIT kennzeichnet Polemik und deinen Beitrag.
    Und unsachlich und scharf ist auch deine Äußerung mir und allen anderen Christen gegenüber.
    Polemisch eben, was in deinem Fall beleidigend ist.

  104. #116 mettnau
    Du bringst es auf den Punkt. Bei den selbst ernannten „Sozial Gerechten“ kommt Vermögen quasi aus dem Nichts. Deshalb ist es auch nur „gerecht“, wenn man Vermögende mehr zur Kasse bittet als andere.

    Warum eigentlich dann einen Spitzensteuersatz mit Deckelung?! Das ist doch nicht logisch!
    Macht doch eine Progression, die nicht aufhört. Wäre das nicht „gerechter“? Vorschlag zu Jahreseinkommen und Abgaben:
    10.000€ ergeben 0% Abgaben
    100.000€ ergeben 50% Abgaben
    1.000.000€ ergeben 80% Abgaben usw.

    Das wird ein Riesenerfolg!
    Die Menschen werden sich anstrengen wie noch nie. Sie werden Erfindungen machen, die die Welt noch nicht gesehen hat. Sie werden mit eisernem Willen ihre Firma und ihre Idee nach vorne bringen. Das hat doch in der UdSSR auch so toll funktioniert. Hauptsache am Ende ist keiner reich. Die Schere zwischen Arm und Reich muss endlich wieder zu. In der DDR war sie doch auch perfekt zusammen, bei den Steinzeitmenschen auch. Warum nicht bei uns?
    Das ist doch so gemein!

  105. #119 Mambo
    Polemik mag für dich unsachlich sein, who cares?
    Das was ich zum AT und NT gesagt habe, hat gesessen. Du hast das Christentum für deine Abzockmentalität benutzt und wurdest erwischt. Deshalb kommt von dir auch schon lange nichts Argumentatives mehr.
    Nur noch ein Repetitives „Ich bin beleidigt, ich bin beleidigt“. Aber dieses notorische Beleidigt sein, ist kein Argument, es ist einfach nur lächerlich. Bring ein Argument oder rede mit jemand anderem.

  106. #118 _Kritiker_

    Zitat Gerhard Schröder (SPD-Altbundeskanzler) zu Kirchhofs EStGB: »Es geht nicht an, daß die Krankenschwester ebensoviel Steuern bezahlt wie ihr Chefarzt.

    Genau, so war es!
    Schröder hat ja auch als eine seiner ersten Amtshandlungen den Spitzensteuersatz gesenkt. Ich glaube von 53% auf 48%.
    Und so einer zieht dann über Kirchhof her und das Volk wählt ihn wieder!
    Man sieht: Die Deutschen lassen sich mit Vorliebe verarschen.
    Dann soll es eben so sein. 😉

  107. Wenn zum neuen Steuersystem jetzt auch noch eine verantwortungsbewusste Ausgabenpolitik käme: wir würden im Paradies leben! Jetzt mal ehrlich, die Politik würde doch niemals ein einfaches Steuersystem einführen, weil auch der dämlichste Bürger mitbekommen würde, wieviel er in Wirklichkeit für diese marode Staatskrake zahlt: ca. 80% seines erwirtschafteten Einkommens in unterschiedlichen Abgabenformen!
    Da viel zu viele Laumichel und Nassauer davon profitieren, gäbe es großes Heulen und Wehklagen der Besitzstandswahrer und das will kein Politiker. Aber selbst wenn der abgewirtschaftete Moloch das Zehnfache an Einnahmen hätte, würde es nicht reichen, die Bande in den Ministerien und Ämtern würde noch viele weitere zu Begünstigende entdecken, an die man die hart erarbeiteten Steuergelder verschwenden kann.

  108. #114 Hayek (29. Jun 2011 21:45)

    Ich rede nicht von der prozentualen Verhältnismäßigkeit. Ich hab schon noch die paar Gehirnzellen, um das Prinzip dahinter zu verstehen, keine Sorge 😉
    Geld und Vermögen ist in unserem Finanzsystem aber kein fester, unveränderlicher Wert und daher kann man nicht uneingeschränkt von Verhältnismäßigkeit sprechen.
    Wenn z.B. jeder 20% von seinen Socken an Obdachlose spendet, geben einige 2 Socken und andere 20. Ein Jahr später hätten beide Gruppen noch die gleiche Anzahl Socken (10 bzw. 100, vorausgesetzt die Socken werden nicht abgenutzt). Da wäre die Verhältnismäßigkeit gegeben. Mit Geld sieht das aber anders aus. Das hat nun mal die Eigenschaft, sich selbständig zu vermehren, wenn man sich in diesem System nicht dämlich anstellt.
    Wer wenig hat, wird alles ausgeben müssen, um am Leben zu bleiben. Wer viel hat, kann übriges Geld investieren und ohne viel Zutun sein Vermögen vergrößern. Somit sind 50.000 im Jahr nicht viel, wenn man noch eine Familie ernähren muss. Da geht alles für den Lebensunterhalt drauf und das werden im Grunde genommen immer 50.000 bleiben. 500.000 können sich aber verselbständigen. Zieht man da 100.000 für Lebensunterhalt ab (also sogar schon das Doppelte), bleiben 400.000.
    Am Anfang des Jahres haben beide den gleichen Steuersatz gezahlt. Dadurch, dass der andere aber Rücklagen bilden konnte, hat er sein Einkommen noch mal nach oben getrieben und die Verhältnismäßigkeit dadurch relativiert. Aus den 400.000 sind dann nach einem Jahr vielleicht 420.000 oder mehr geworden. 20.000 Gewinn, nach Abzug von Steuern vielleicht noch 15.000, die dem Herren mit den 50.000 vergönnt bleiben. Wenn er dann sogar noch Schulden abbezahlen muss, verschärft sich die Situation dadurch natürlich noch. Hat man hohe Rücklagen, kann man Schulden sofort bedienen oder macht gar nicht erst welche. Ein armer Schlucker muss aber mit Zinsen zurückzahlen, wenn er sich irgendwas finanzieren möchte. Und sei es nur die Reparatur für die verrostete Karre, mit der er zur Arbeit fahren muss. Arme Menschen können auch keine Vermögenswerte anhäufen, Reiche schon. Daraus ziehen sie einen Vorteil, durch den eine Flat-Tax unverhältnismäßig gegenüber Geringverdienern wäre. Jetzt verständlich?
    (Ach ja, das ist kein repräsentatives Beispiel, das soll nur die Situation vereinfacht darstellen. Natürlich gibt’s da noch wesentlich mehr Faktoren, die aber an der Grundsituation nicht großartig viel verändern)

    Ich verstehe ja auch Ihre Argumente und wäre froh, wenn eine Flat-Tax von 25% vollkommen ausreichend wäre. Ich halte Kirchhofs Modell theoretisch auch nicht für schlecht. Es gibt allerdings genug Ökonomen, die sein Modell praktisch für nicht finanzierbar halten. Und was macht man dann? Die Flat-Tax für alle auf 30% anheben? Dann hätte man schon den Salat. Großverdienern macht das nicht viel aus. Für Geringverdiener könnte das aber schon existenzgefährdend sein (um wieder mal zu bemühen, was diese „Verhältnismäßigkeit“ wert ist). Oder man erhöht die Mehrwertsteuer? Auch das wäre für Reiche egal. Arme geben jetzt aber schon einen Großteil ihres Vermögens für Nahrung aus und würden dadurch noch mehr Probleme bekommen. Eine Progression wäre mir deshalb einfach lieber, falls das mit der Flat-Tax so nicht hinhauen würde. Oberstes Ziel sollte ein vereinfachtes Steuersystem sein, das mindestens die gleichen Einnahmen bringt und geringe und mittlere Einkommen evtl. sogar entlastet. Muss ja nicht heißen, dass jemand mit 80.000 im Jahr den Spitzensteuersatz zahlen muss. Bei einem linearen Anstieg von 20.000 bis 150.000, wobei die Steuer von 25-50% reicht, würde der Satz dann bei 36,5% liegen. Wäre somit sogar weniger als bisher. Und für die Einkommen zwischen 20 und 50.000 wäre das sogar eine noch größere Entlastung. In Steuerklasse I müsste man mit dem System erst ab 110.000 mehr Steuern zahlen als bisher. Und, dass dann alle Reichen die Koffer packen würden, halte ich auch für unwahrscheinlich. Die meisten europäischen Länder haben einen höheren Spitzensteuersatz als Deutschland. Bei denen mit niedrigeren Steuersätzen (in erster Linie Osteuropa) kann man nicht gerade behaupten, dass die Reichen da verstärkt hinflüchten. Und die wirklichen Steueroasen sind dann eher was für die High-Society. An die wird man eh nicht ohne Weiteres rankommen.

    #117 agentjoerg (29. Jun 2011 22:13)

    „wie definieren sie “menschenwürdiges Leben” ? eigenheim, benz vor tür …“

    Stimmt was mit Ihnen nicht oder wollen Sie einfach nur pöbeln? Menschenwürdiges Leben (in einer Industrienation): Nicht jeden Euro mehrmals umdrehen müssen. Es gibt jeden Tag genug zu Essen für jeden in der Familie. Keiner verhungert, keiner muss frieren, jeder hat Kleidung und am Ende des Monats ist vielleicht noch ne Kleinigkeit für Notfälle über. Und das sollte mindestens mit einem Vollzeitjob möglich sein ohne aufstocken zu müssen. Ist doch leicht verständlich. Wenn das für Sie Sozialromantik oder Sozengequatsche ist, kann ich Ihnen auch nicht mehr helfen.
    Und dem Ganzen könnte man folgendermaßen ein Stück näher kommen: Steuerschlupflöcher schließen, Einkommen realistisch besteuern, Finanztransaktionssteuer, Reichensteuer (3% sind ein Witz), Bürokratie abbauen, Staatsausgaben generell auf den Prüfstand, die 3 Stadtstaaten auflösen und auch andere kleine Bundesländer evtl. zusammenlegen, kriminelle und arbeitsunwillige Ausländer abschieben, höhere Abgaben auf Luxusgüter, Mindestlohn, Sozialhilfe eventuell nur auf 5 Jahre begrenzt auszahlen und generell nicht für Ausländer und junge Menschen, die nie gearbeitet haben.
    Ich will nicht behaupten, dass das alles praktikable Allheilmittel sind, aber das fällt mir auf die Schnelle zumindest schon mal ein. Mit ein bisschen Grübeln kommt da bestimmt noch mehr zusammen.
    Sicher finden Sie aber zahlreiche Haare in der Suppe und generell lauert ja eh überall der böse Kommunismus und irgendwie passt Ihnen das bestimmt alles nicht. Lassen wir also lieber alles wie bisher weiterlaufen. Irgendwann wird’s sich schon in Wohlgefallen auflösen. Und dass mal alles in sich zusammenfällt, ist ja eh unwahrscheinlich. Die EU ist schließlich das beste Beispiel für Stabilität und gerechte Vermögensverteilung. Da fühlen wir uns alle sicher.

  109. #121 Hayek (29. Jun 2011 22:46)
    #119 Mambo
    Polemik mag für dich unsachlich sein, who cares?
    Das was ich zum AT und NT gesagt habe, hat gesessen. Du hast das Christentum für deine Abzockmentalität benutzt und wurdest erwischt. Deshalb kommt von dir auch schon lange nichts Argumentatives mehr.
    Nur noch ein Repetitives “Ich bin beleidigt, ich bin beleidigt”. Aber dieses notorische Beleidigt sein, ist kein Argument, es ist einfach nur lächerlich. Bring ein Argument oder rede mit jemand anderem.

    Hast du Minderwertigkeitskomplexe?
    Geht es dir um sachliche Argumente oder ums Austeilen und „Treffen“ anderer Leute?

  110. #121 Hayek (29. Jun 2011 22:46)

    Ich habe jetzt keine Zeit, um dir die biblischen Parameter des alttestamentarischen Steuerrechts zu belegen.
    Darum ging es in Heinz Peters Beiträgen auch nicht.
    Diese falsche und dumme Interpretation seiner Argumentation hast du als Blindgänger ins Spiel gebracht, um damit zu beweisen, dass „die Christen einfach dumm sind“.
    Wie dumm von dir und wie dumm für dich, dass du der Dumme bist und nicht „die Christen“.
    …Und warum „von mir schon lange nichts Argumentatives kommt“?
    Bist du hier der Guru oder was?
    Deine Vorurteile verblenden dich so sehr, dass deine guten Sachargumente unter deinem Hass zusammenbröckeln und ein gequältes Bild von dir zeichnen.
    Das ist schade für dich, denn hier gibt es eine gute, argumentative Debatte, die von guten Argumenten befruchtet und von destruktiven Beleidigungen seziert wird.

  111. #125 Heinz Peter (30. Jun 2011 00:22)

    Und wieder ein exzellenter Beitrag, Heinz Peter: Hut ab!
    Zu Ihren Argumenten bzgl. der jungen Leute, die nie gearbeitet haben und der Frauen, die das Kindergebären zu ihrem Beruf machen:
    da kommen mir Bauchschmerzen.
    Es ist mitnichten damit getan, die jugendlichen Aussteiger links liegen zu lassen:
    das fördert Kriminalität.
    Ach so, sollen sie dann alle weggesperrt werden?
    Wäre das mit dem christlichen Weltbild, den Schwachen zu helfen, vereinbar?
    Nein.
    Es forcierte die soziale Ungerechtigkeit ins Extreme!
    Hinterfragen muss man, warum der Jugendliche ausgestiegen ist.
    Ja, das ist pädagogische und therapeutische Arbeit, die mit Mühe verbunden ist.
    Wer alle Mühe scheut, der sollte sich (hier im Blog) nicht so viele Gedanken machen…
    Die von Ihnen zu Recht (!) kritisierte Nassauer-Mentalität muss seziert und überflüssig gemacht werden, indem die Voraussetzungen das Nassauern unattraktiv werden!
    So lange Arbeitende bestraft und Aussteiger durchgefüttert werden, gibt es diesen ewigen Kampf „um Gleichberechtigung“!
    Mir erzählte mal ein Fremder, dass er vor einiger Zeit aus dem Gefängnis entlassen worden ist. Das war ihm kein bisschen peinlich und es störte ihn nicht, dass er in mich einen immensen Vertrauensvorschuss investierte, weil ich ihn so eben erst kennengelernt hatte…
    Auf meine Frage nach der Ursache seines Einsitzens kam lapidar „Steuerhinterziehung“.
    Warum das?
    Er war verprellt über die Abzocke des Staates, als er ein ehrlicher, schwer arbeitender Bauunternehmer war, damals, „davor“.
    Er entschied sich, ein neues Verhältnis zum Staat und zur Ehrlichkeit zu definieren und kam sich ein Bisschen wie Robin Hood vor…
    …leider wurde er erwischt und hat seinem Leben damit eine gänzlich andere Richtung erwirkt.
    Jetzt lebt er von Hartz IV und bescheißt, was das Zeug hält.
    Ansatz:
    * Dem Jugendlichen muss eine gesicherte Kindheit ermöglicht werden, in dem seine Eltern ihre existentielle Sicherung im Schweiße ihres Angesichtes gut finanzieren können!
    Es ist ein Unding, dass es in unserem toleranten Europa moderne Sklaverei gibt und von diesen Ärmsten auch noch unverschämt von Sozialschmarotzertum gefaselt wird!
    „Familie“ muss wieder finanzierbar sein!
    Kinder müssen wieder Geborgenheit und Stabilität erleben !
    Statt dessen erleben sie „Flexibilität“…und damit Urängste!
    Wer investiert schon in ein gefühltermaßen sinkendes Schiff?
    Studien haben bewiesen, dass die reine „gerechte Strafe“ mit zunehmender Strafhärte bei zunehmendem Aufbegehren keine Besserung des Verhaltens produzieren, sondern Entmenschlichung! Sowohl beim Insassen als auch beim Personal!
    Wenn „Familie“ wieder ein geschützter Begriff und ein wertschätzender „Raum“ wäre, würde auch mit Berufsmüttern achtungsvoll umgegangen werden und diese ihnen geschenkte Motivation würde zehnfach produktiv sein! Mütter sind keine Schmarotzer! Und Kinderkriegen ist kein Delikt!
    Wenn Müttern bspw. ein Grundeinkommen gezahlt würde, entsprechend ihren Investitionen in unsere Gesellschaft, müssten sie sich nicht im Kampf ums Überleben verausgaben.
    Und ganz ehrlich: jedem, der bereist in Hartz IV eingesessen hat – und anders kann man das nicht bezeichnen! – weiß, das etwa 70% seiner Produktivität in den Erhalt des Status quo fließen, etwa 20% in die eigene Rehabilitation und nur läppische 10% „dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen“!
    Berufshartz IV’s werden mit den praktizierten Modellen immer weiter in die Abhängigkeit gestoßen, statt sie daraus zu lösen mittels Wertschätzung und vernünftigen und vernünftig praktizierten Gesetzesvorlagen …

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