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„Mein Outfit hat nichts mit dir zu tun“

Frauendemo [1]Im Zuge der zunehmenden Islamisierung wird Vergewaltigungsopfern auch von Einheimischen immer wieder vorgeworfen, sie hätten sich die Tat selbst zuzuschreiben und müssten sich eben anders kleiden: „Frauen sollen sich nicht anziehen wie Schlampen, wenn sie nicht vergewaltigt werden sollen.“ Mit dieser Bemerkung löste ein kanadischer Polizist aus Toronto eine Massenbewegung aus. Weltweit demonstrierten seit 3. April Frauen gegen sexuelle Gewalt, heute in Sydney.

20 Minuten berichtet [2]:

Viele sind sexy aufgebrezelt, tragen ultrakurze Minis oder Hotpants, Bikinioberteile, Netzstrümpfe und Highheels. Andere haben sich als Nonne verkleidet. Die meisten jedoch tragen ganz normale Alltagskleidung. Und sie haben alle eine Botschaft: „Glaub mir, mein Outfit hat nichts mit dir zu tun“, steht auf einem Plakat. Auf anderen „Gebt den Vergewaltigern die Schuld und nicht den Brüsten“ oder „Was kam zuerst: Die Frau oder die Schlampe?“. Und natürlich das gute alte „Nein heißt nein“.

Tausende Frauen sind heute in Sydney auf der Straße, um für das Recht zu kämpfen, sich so zu kleiden, wie sie wollen, ohne sich dafür rechtfertigen oder gar damit rechnen zu müssen, Männer zu einem sexuellen Übergriff aufzufordern.

Am 3. April fand der erste Protestmarsch in Toronto statt. Es folgten Märsche in San Francisco, Dallas, Boston, São Paulo, Melbourne, London, Matagalpa (Nicaragua), Teguicigalpa (Honduras) und heute in Sydney. Auch in Berlin ist eine Frauendemo geplant. Das Datum steht noch nicht fest.

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