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Atomausstieg: EnBW mit 590 Mio. Verlust

Die EnBW AG, der drittgrößte deutsche Energieversorger, kündigte in einer Ad-hoc-Mitteilung an, er werde im Halbjahresabschluß einen Fehlbetrag von 590 Mio. Euro ausweisen. Im Vorjahr hatte der Karlsruher Konzern im gleichen Zeitraum noch einen Gewinn von 899 Mio. Euro erzielt. Der offizielle Halbjahresbericht wird am 29. Juli veröffentlicht (WELT und andere). Das erfordert einen Kommentar. 

Hier bei PI wurde bezweifelt, daß der Atomausstieg wahrscheinlich eine Billion Euro überschreitet. Aber die Summe setzt sich aus vielen Einzelposten zusammen. Wie haben doch die Linken und die ganze Neidgesellschaft immer die „Milliardengewinne“ der Energiekonzerne angeprangert. Nun wird man sich bald mit Milliardenverlusten anfreunden müssen!

Wahrscheinliche Resultate: Steuereinnahmen sinken, keine Dividenden mehr, Aktienkurse sinken, damit der Wert des Unternehmens, das Baden-Württemberg per Kredit gekauft hat, also auch Vernichtung des Staatsvermögens. Die Kindergarten-Rezepte der Ökodiktatoren, daß EnBW (RWE, EON etc.) halt nun husch, husch in einem Jahr umsatteln müssen auf Windparks und Solar, sind völlig unrealistisch. Eine solche Umstellung dauert 20 Jahre, wenn sie überhaupt funktioniert, und kostet diesen Firmen weitere Milliarden. Wo werden sie die holen? Bei den Preisen für Strom und Gas und dem, was sie sonst noch verkaufen. Ist doch klar. Verivox hat vor Tagen berichtet, daß 90 Gasanbieter im August/September ihre Preise um ca. 11% erhöhen! Das wird nicht die letzte Preiserhöhung sein, sei versichert, lieber Leser!