So oft wie der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi kam vermutlich kein anderer europäischer Regierungschef in der deutschen Presse. Natürlich kann Bunga-Bunga die Klickraten erhöhen, aber Berlusconi war schon vorher dauernd im Fadenkreuz. Besonders lächerlich sind die Artikel derzeit, wo doch schon lange feststeht, daß er nicht mehr zu Wahlen antritt.

Letzte Woche wurde Leo Kirch (Foto) beerdigt, Altkanzler Kohl hielt die Trauerrede. Kirch, ein außergewöhnlicher Mensch und Unternehmer, wurde von der Presse jahrelang hart und gnadenlos verfolgt und angegriffen.

Und dann ist da noch Rupert Murdoch, der mit einem britischen Blättchen ins Gerede kam, das 1% seines Umsatzes ausmachte. Tagelang las man Murdoch, Murdoch. SPIEGEL Online brachte wieder seine breiten Bildbalken in Serie, man hatte das Gefühl, die Welt sei am Zusammenbrechen!

Was haben diese drei Namen gemeinsam? Es sind Unternehmer, die Zeitungen und Fernsehsender besitzen und die – nicht links sind. Das erklärt alles!

Beim Murdoch-Tabloid wurden Telefone abgehört. Ein Verbrechen! Und das linke Wikileaks? Eine Heldentat! Murdoch hat einen konservativen, höchst erfolgreichen Fernsehsender, FOX News, dazu das Wallstreet Journal und die Times. Na und? Was ist mit unseren Öffentlich-Rechtlichen? Regt sich die Presse da auf? Kann sie ja nicht, weil sie selbst in diversen Medienholdings verbandelt ist. Roger Köppel schreibt:

Murdoch wird von der englischen Intelli­genzija seit Jahren leidenschaftlich gehasst. Es ist ein existenzieller, abgrundtiefer Hass, der daher rührt, dass Murdoch gegen den linken Zeitgeist anschrieb und die Politik der Re­formerin Margaret Thatcher unterstützte.Die heute gegen Murdoch verbreitete Massiv­kritik verdankt sich diesem Impuls: Die linksgerichteten Konkurrenzverlage haben es ihm nie verziehen, dass er ihre Meinungsmono­pole dauerhaft erschütterte. Murdochs Gegner wollen das Rad zurückdrehen.

Auch Joachim Steinhöfel ist dieser Zusammenhang natürlich aufgefallen:

40 % der deutschen Journalisten stehen den Grünen nahe (Hans M. Kepplinger, Professor für Empirische Kommunikationsforschung, Uni Mainz, in FOCUS 21/11, Ressort “Debatte”). Die fatalen Konsequenzen, die dies für die Nachrichtensendungen und politischen Magazine hat, werden täglich aufs Neue dokumentiert. Amerika- und Israelfeindlichkeit sind gang und gäbe, merkliche Distanz zum Kapitalismus und Anbetung eines paternalistischen Staates Einstellungsvorausetzung. Es herrscht eine beängstigende Gleichschaltung und nur sehr selten hört man „dissenting votes“. Diese beispiellose Ballung einer politischen Grundhaltung wird in Deutschland nicht in Frage gestellt.

Lesen Sie hier, was Steinhöfel für einen Tiefpunkt des deutschen Journalismus hält!

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52 KOMMENTARE

  1. Berlusconi „kam in der deutschen Presse“? Mieses Deutsch oder eine ungeheuerliche Ferkelei?

  2. Kohl war als Jugendlicher in den Ferien immer in Gerolzhofen, weil er dort Verwandtschaft hatte. Kirch ist aus Fahr am Main. Sie hatten also eine gemeinsame unterfränkische Heimat, was eine gute Basis für eine Männerfreundschaft ist.

  3. Die gleichgeschaltete Medienlandschaft hierzulande sieht offenbar ihr Deutungshoheit in Gefahr… Das Mediengesetz in Ungarn.. großes Geschrei (obwol diesselben leute die so laut schreien in D nichts unversucht lassen, um mittels repressiver Kampagnen Meinungsvielfalt in diesem Lande gar nicht erst entstehen zu lassen), Berlusconi… gaaanz bööse… SPD-eigene Verlagsgruppen guuuut.. Frau Daniel-Wettigmeyer..guuuut… . Also muß die hiesige Kannaille..ähhh Journaille alles versuchen, um noch beizeiten ihre „heiligen kühe“ den Menschen aufzuzwingen- siehe Berlin mit seiner Zwangszuweisung an die Schulen *g, das Konzept Einheits(brei)Schule, und jüngst wieder der unsägliche Jörges.. der alles Übel in dem Bildungsföderalismus sieht.. den es abzuschaffen gelte…

  4. Juli 2010
    Merkel bittet Journalisten die wirtschaftliche Lage zu beschönigen

    War der Jörges nicht auch dabei?

  5. …die Rotfront-Presse drescht ja heute sogar noch auf Franz-Josef Strauß ein. Vielleicht haben sie vor seiner Auferstehung genau so viel Angst wie das Merkel………???

  6. Die meisten „Italien-Experten“ unter den europäischen Journalisten begnügen sich damit, das Phänomen Berlusconi mit banalen Schlagworten wie „Lustgreis“, „Korruption“ und „Mafia“ zu beschreiben.

    http://aron2201sperber.wordpress.com/2011/07/12/gerechtigkeit-fur-berlusconi/

    Die einzige Erklärung, warum er dann trotzdem meistens die Wahlen gewinnt, ist dann immer seine angebliche totale „Beherrschung der Medien“, wegen der den „falsch wählenden“ Italienern seine Verdorbenheit verborgen bliebe.

  7. @ #5renitenz 1.10
    was faseln sie von „gleichgeschaltete(r) medienlandschaft“: sie wissen offensichtlich überhaupt nicht, wovon sie sprechen! da sind sie allerdings in diesem blog in bester gesellschaft! -ja, medien dürfen auch politische positionen vertreten…und ja, sie dürfen auch tendenziös berichten…aber im stammland von faz,springer und burda und unzähligen regionalen tageszeitungen mit konservativer grundrichtung den eindruck zu erwecken, es gebe nur eine „veröffentlichte meinung“, ist einfach nur falsch. und in diesem zusammenhang von „gleichschaltung“ zu sprechen…entlarvt sie nur als einen unter vielen polittrotteln, die sich hier produzieren.

  8. Dafür jubeln genau die gleichen Medien völlig undifferenziert die Rebellen in Libyen hoch – obwohl diese Waffen im großen Stil an die Terroristen der Hamas in den Gazastreifen verschieben, wie jetzt detalierter bekannt wurde:

    Israels Vize-Ministerpräsident Ya´alon:
    Waffenschmuggel nach Gaza jetzt auch aus Libyen

    http://www.haolam.de/index.php?site=artikeldetail&id=5956

  9. #10 teermaschine

    Aber sicher doch- SIE.. wissen natürlich sehr viel besser.. wie es um unsere Presselandcshfat bestellt ist LOL- Agenturmeldungen, die nicht mehr als solche gekennzeichnet werden, Abschreiben von Areumentationssträngen etc… alles Meinungsvielfalt nach IHRER MEINUNG?! Langweilen sie uns nicht mit ihrem pubertären Platzhirschgehabe!

  10. 40 % der deutschen Journalisten stehen den Grünen nahe

    Da fehlt aber noch, dass mindestens weitere 40% der SPD nahe stehen.

    Und dazu kommt, dass die meisten Zeitungsverlage fest in Händer der SPD sind. Meinungsvielfalt? Aber nicht in Deutschland! Da ist es nur logisch, dass gegen rechte Medienzaren in Deutschland und im Ausland mit der geballten Pressemacht hergezogen wird. Nicht zuletzt daher kommt es, dass überall in Europa „rechte“ Parteien hochkommen, hier aber nicht.

  11. Na klar, wieder einer dieser typischen Artikel von kewil.
    Es ist traurig, dass Italien keine vernünftige rechte konservative Partei mehr hat, dafür braucht man aber nicht diese lächerliche, korrupte, ständig notgeile und Maffia-nahe Kreatur namens Berlusconi zu unterstützen, der aus dem Land von Dante und Michelangelo einen Puff geamcht hat!!
    Ihre Artikel sind in letzter Zeit überaus unsachlich und sektierierisch, Herr kewil!

  12. Nützt allerdings auch nichts, Murdoch kleinzuschreiben, Kewil: „Murdoch hat … FOX News, dazu das Wallstreet Journal und die Times. Na und?“ Naja, und noch dies und das, „newscorp.com“ gibt detailliert Auskunft, irgendwie müssen die 33 Milliarden Dollar Jahresumsatz ja zusammenkommen, von Ally McBeal bis STAR zum Beispiel, das Satellite Television Asian Region seit zwanzig Jahren, 300 Millionen Zuschauer in 53 Ländern, Sky Deutschland und Sky Italia, BSkyB…, und als den Machthabern der VR China die englische Berichterstattung nicht gefiel, hat er den BBC World Service flugs aus dem STAR-Angebot genommen. Von dem „britischen Blättchen“ wurden zuletzt jeden Sonntag immerhin 2,6 Millionen verkauft.

  13. Achtung! Guter Artikel. Sollte man lesen, weil erhellend.

    Mutmaßlicher Todeschütze

    Anders B. und seine hasserfüllte Gedankenwelt

    Samstag, 23. Juli 2011 19:33 – Von F. Flade und A. Posener

    Was im Kopf eines Massenmörders vorgeht, wann die Sicherungen durchbrennen und warum, das ist selbst für Psychologen schwer nachvollziehbar. Denn „zwischen den Gedanken und die Tat fällt der Schatten“, wie es der Dichter T.S. Eliot formulierte. Die meisten von uns durchschreiten diese Schattenzone nie. Anders Behring B. hat es getan.

    War der 32-jährige also ein Psychopath? Einsam war er wohl, ein Sonderling, obwohl er blendend aussah und offensichtlich geschäftliches, organisatorisches und – man muss es wohl so sagen – militärisches Geschick besaß. Zunehmend scheinen die hasserfüllten Gedanken, die er selbst in die Welt setzte, übermächtig geworden zu sein.
    Der Anschlag gewinnt eine makabre Logik

    Morgenpost Online hat die Internet-Einträge des mutmaßlichen Attentäters von Oslo und Utoya ausgewertet, um sich ein Bild von seiner Gedankenwelt zu machen. In seinen Schriften offenbart Anders B. ein geschlossenes Weltbild, in dem der Islam Europa bedroht und die Linke, der Multikulturalismus und die politische Korrektheit den Kampf gegen diese Gefahr behindern. So gewinnt der Anschlag gegen Norwegens sozialdemokratischen Regierungschef und die Jugendorganisation seiner Partei eine makabre Logik.

    Will man – bei aller Vorsicht – Vergleiche ziehen, ähnelt seine Tat weniger dem Amoklauf von Erfurt oder Winnenden und eher dem Anschlag des amerikanischen Rechtsextremisten Timothy McVeigh in Oklahoma City – oder den Terrorakten der Islamisten.

    „Stiller und bescheidener Mann“

    Zwischen dem September 2009 und Oktober 2010 hinterließ B. auf der rechtspopulistischen Internet-Plattform „document.no“ zahlreiche Kommentare und Diskussionsbeiträge Er habe studiert, ein Unternehmen gegründet und Millionen verdient, erzählte B. über sich. Das Geld nutze er, um ein „politisch aktives Leben finanzieren zu können“, und um konservative Organisationen und deren politische Ideologie zu fördern.

    Er sah sich als Teil einer europaweiten Bewegung: „Es gibt große politische Umwälzungen in Westeuropa“, schrieb er. „Die kulturelle konservative Bewegung wächst im Rekordtempo, und es gibt einen Konsolidierungsprozess in allen westeuropäischen Ländern. Jeder kann beitragen und jeder Beitrag zählt.“

    B. war bis vor einigen Jahren aktiv in Norwegens FrP, der rechtsliberalen Fortschrittspartei. Als „stillen und bescheidenen Mann“ beschreibt Ove A. Vanebo, derzeitiger Chef der Jugendorganisation der FrP, das ehemalige Parteimitglied. Die FrP entstand in den 70er-Jahren aus einer Protestbewegung gegen das Steuersystem und vertritt wie ähnliche Parteien in Europa eine Begrenzung der Zuwanderung, die Stärkung der Rechte des Einzelnen, den Abbau staatlicher Sozialprogramme und die Privatisierung staatlicher Unternehmen.

    Der Multikulturalismus und „marxistische“ – also linke – Politiker hätten die norwegische Kultur unterwandert, so B. Ähnlich lautet die Rhetorik der Fortschrittspartei. So warfen die führenden Parteimitglieder Kent Andersen und Christian Tybringe Gjedde vor einem Jahr in einem Gastkommentar für die Tageszeitung „Aftenposten“ der regierenden Arbeiterpartei einen „Dolchstoß in den Rücken“ der norwegischen Kultur vor. „Es ist die Arbeiterpartei, die uns jedes Jahr Tausende von neuen Norwegern von unterschiedlichen Kulturen und Unkulturen gibt.“

    Für B. wird Europas Identität vom Islam bedroht. „Defeating Eurabia“ (wie man Eurabien besiegt), ein anti-muslimisches Pamphlet des Bloggers „Fjordman“, sei das „perfekte Weihnachtsgeschenk für die Familie und Freunde“, so B.. „Eurabien“ ist in rechtsradikalen Kreisen ein Codewort für ein mit Unterstützung der Europäischen Union – etwa des „Kommunisten Barroso“ – islamisiertes Europa.

    Muslimischen Migrantenkindern werde beigebracht, Stolz auf ihre Religion und Kultur und ihre konservativen Werte zu sein, „während norwegische Männer feminisiert werden und übermäßige Toleranz lernen“. Der Schulunterricht für norwegische Kinder bestehe nur noch aus der „Dämonisierung unserer Vorfahren (böse Imperialisten, Großbauern, die Mägde vergewaltigten, blutrünstige Kreuzritter, die friedliche Muslime überfallen)“. Norwegen drohe das gleiche Schicksal wie dem Libanon. Dort seien die Christen nun in der Minderheit und würden unterdrückt.

    „Nennen Sie mir ein Land, wo Muslime friedlich mit Nicht-Muslimen leben, ohne dass sie den Dschihad gegen die Ungläubigen führen“, schrieb der spätere Massenmörder und erging sich in Fantasien eines bevorstehenden muslimischen Blutbads: Mehrere Hundert norwegische Kinder hätten vermutlich bereits Selbstmord begangen, weil sie von muslimischen Jugendlichen misshandelt, ausgeraubt und vergewaltigt wurden. „Wie viele Tausende junger Europäer müssen sterben, wie viele Hunderttausend europäische Frauen vergewaltigt und Millionen ausgeraubt werden, bevor Sie verstehen, dass Multikulturalismus + Islam nicht funktioniert?“

    Er sah sich von Feinden umstellt

    Möglicherweise fantasierte sich B. auf diese Weise in die Rolle des einsamen Rächers potenzieller Opfer des Islam und des allzu laschen „Multikulturalismus“ hinein. Seine Tat wäre ein Fanal gegen die Linke und zugleich eine Demonstration dessen, was den „Tausenden und Hunderttausenden“ bevorstehe, wenn sie sich nicht gegen den Islam wehrten.

    B. bezeichnete sich selbst als „Protestant und nach freiem Willen getauft“. Aber „die heutige evangelische Kirche ist ein Witz.“ Priester in Jeans marschierten für Palästina. Er befürworte eine Rückbesinnung der Protestanten auf ihre Grundlagen, ja die Rückkehr zur katholischen Kirche. Die Norweger müssten lernen, wieder christlich und national zu denken. Der entscheidende Kampf sei nicht mehr Kapitalismus gegen Kommunismus, sondern Internationalismus gegen Nationalismus.

    Diejenigen, die wie er die Gefahr des Islam und des Internationalismus erkannten, sah Anders B. von Feinden umstellt. „100 Prozent des nationalen Medien-Unternehmen unterstützen nun den Multikulturalismus mit vollem Herzen, 98 Prozent aller norwegischen Journalisten sind nun kulturelle Marxisten / Multikulturalisten / ‚politisch korrekt‘ oder sympathisieren mit ihnen.“

    Tat offenbar von langer Hand vorbereitet

    Norwegen und Schweden gehörten zu den weltweit repressivsten Regimes in Sachen Meinungsfreiheit. Es gebe eine Pressezensur, „wenn es um eine kritische Sicht der Islamisierung und Multikulturalismus geht“. Die konservative Politik werde „terrorisiert“. Deshalb müsste man „gemeinsam am Aufbau einer großen konservativen Tageszeitung arbeiten.“ Besonders wichtig sei es, die Jugend zu erreichen. Das tat er dann auf seine Weise auf der Insel Utoya.

    Wann B. den Gedanken an die Schaffung einer christlich-nationalen Gegenöffentlichkeit und Gegenkultur aufgab und sich zur Propaganda der Tat entschied, ist noch unklar. Doch war die Tat offenbar von langer Hand vorbereitet. „Der größte Fehler, den meisten Menschen machen“, schrieb er, „ist dass sie davon ausgehen, dass ‚jemand anders‘, die Anstrengungen für sie machen wird.“

    Anders B. wurde also selbst dieser „jemand anders“. Auf Twitter setzte er vor einigen Tagen eine Botschaft ab, der zufolge ein Mensch mit wahren Überzeugungen über dieselbe Macht verfüge wie 100.000, die nur ihre Interessen vertreten. Ein Zitat des liberalen englischen Philosophen John Stuart Mill, einen Befürworter des gewaltlosen Widerstands gegen die Staatsgewalt. Anders B. deutete ihn um: als Selbstermächtigung zum Massenmord an Wehrlosen.

    LINK: http://www.morgenpost.de/politik/article1710557/Anders-B-und-seine-hasserfuellte-Gedankenwelt.html

  14. #10 teermaschine

    blablaquatsch …und ja, sie (die Medien) dürfen auch tendenziös berichten …blablaheisseLuft

    Extra für unsere großspurige Intellektamöbe terrmaschine hier die Definiotion deder Berichterstattung:

    Ein Bericht ist ein Text, der einen Sachverhalt oder eine Handlung schildert, ohne Wertungen des Autors zu enthalten. Im Journalismus ist der Bericht eine sehr häufig gewählte Textform mit vielfältigen Ausprägungen.Ein Bericht kann auch mündlich erstattet werden.

    Siehe Wiki. Tendenziöse „Berichte“ nennt man Kommentare. Und das ist das Problem. In ZDF und anderen Rotfunksendern wird dies nur zu gerne inflationär vermischt und als Berichterstattung verkauft. Schauen Sie sich mal heute-Sendungen von vor 20 Jahren an. Das kommt der Berichterstattung sehr viel näher.

    Ansonsten wissen Sie hoffentlich, dass die ÖR den Auftrag haben, die politische Landschaft Deutschlands abzubilden (und nicht zu werten)?

  15. Und wieder die dreisten Lügen der der gleichgeschalteten deutschen Propagandamaschinerie: Auf den bekannten Nachrichtenkanälen ist zu hören, daß der norwegische Attentäter Breivik ein rechtsradikaler Nazi, gleichzeitig ein christlicher Fundamentalist und wiederum gleichzeitig ein Freimauerer sei! Alles sich gegenseitig ausschießende Dinge!
    Dahinter steckt der brennende Wunsch der linken Schurken erneut die Christen in den Schmutz zu ziehen!
    Ein radikaler Christ (d.h. christlicher Fundamentalist) nimmt die Gebote Gottes sehr ernst, die z.B. lauten: – Du sollst nicht töten! – Liebe deinen Feind wie deinen Bruder! usw. und nimmt niemals eine Waffe in die Hand sowie lehnt jeden Waffendienst ab (z.B. Mennoniten, Baptisten)!
    Aber mit welcher Schadenfreude und Genuß wiederholen die Nachrichtensprecher immer wieder die perfide Lüge über den angeblichen christlichen Hintergrund des Attentäters!

  16. @ #11 HaGanah (23. Jul 2011 20:19)

    War ja zu erwarten, bis heute wissen wir nicht, WER die Rebellen und DIE Aufständischen eigentlich sind.

  17. #17 Medley

    Wenn man diese Aufzeichnungen des Attentäters liest, dann passt Claudia Roths Spruch „Gewalt ist immer auch ein Hilferuf“ perfekt auf den Mann (auch wenn es angesichts der vielen Toten zynisch ist). Ob Frau Roth auch hier diese Worte über die Lippen bringen wird?

  18. @ #12renitenz
    welch schwache replik! es sind gestalten wie sie, die dem terror den boden bereiten, gleich welcher couleur: islamistische hassprediger ziehen völlig unhistorische parallelen zwischen der judenverfolgung im 3.reich und der situation der moslems im heutigen deutschland. warum? – ihr kalkül ist offensichtlich und trifft auf fruchtbaren boden: teile der angesprochenen können jede barbarische mordbrennerei gegen die unterdrückende mehrheitsgesellschaft legitimieren! da unterscheiden sie sich nicht von diesen exremisten: zwar gibt es kein propagandaministerium, keinen joseph goebbels, keinen kurt hager, niemanden, der für alle verbindliche wahrheiten verkündet und deren verbreitung durchsetzt…egal…es wird trotzdem von „gleichschaltung“ gefaselt…in der vagen hoffnung, dass ihre „erkenntnis“ bei irgendjemandem das fass zum überlaufen bringt. dann…lehnt man sich bequem zurück in seinem sessel, wäscht die hände in unschuld…und empört sich süffisant über das geschehene! da unterscheiden sich exremisten wie sie um keinen deut von islamistischen hasspredigern, die das hohe lied vom frieden ihrer religion singen!

  19. @ #18 toytone
    also bedarf es doch nur einer einzigen nachrichtenagentur (wie einstmals adn) die nur „wahres“ berichtet. wer die dann aber beaufsichtigt und über die „wahrhaftigkeit“ der berichte wacht…das verraten sie uns nicht. und ein zeitungartikel oder ein bericht kann ja wohl schwer den umfang einer monographie haben, in der alle positionen und betrachtungen platz finden. ihr einwand hat alles in allem wenig mit der realität zu tun.

  20. #24 teermaschine

    Wo Sie hier so wüst-diffarmierende Beleidigungen ausstoßen und Kommentatoren in eine extremistische Schublade stecken: Abgesehen vom gestrigen Tage – sie können lesen, was der Counter oben links (Islamic Terrorists have carried out…) anzeigt?
    Die Frage habe ich auch an ihren Busenkumpel „famos“ gestellt, ohne – wie zu erwarten – eine Antwort zu bekommen: Nennen Sie mir doch eines der 57 islamischen Länder (ausgenommen sei die Türkei, die allerdings geradewegs zurück in den Faschislam marschiert), in der demokratische Verhältnisse vorherrschen, und keine Diktatur…. Na? ^^ Aber das hat ja alles selbstverständlich nichts mit dem Islam zu tun.. Alles radikale „Islamisten“, was?. :mrgreen:

  21. #25 teermaschine

    Wenn Sie richtig gelesen hätten, wüssten Sie, dass ich von den öffentlich-rechtlichen schrieb. 😉

    Es bedarf öffentlich-rechtlichen Medien, die ihren vom Souverän gegebenen Auftrag einhalten und nicht Meinungen zu bilden versuchen. Das kann ruhig Sache der Privaten sein. Für die zahlen wir keine GEZ-Gebühren.

    also bedarf es doch nur einer einzigen nachrichtenagentur (wie einstmals adn) die nur “wahres” berichtet. wer die dann aber beaufsichtigt und über die “wahrhaftigkeit” der berichte wacht…das verraten sie uns nicht.

    Sie erwecken den Eindruck, als seien Sie leicht empfänglich für Verschwörungstheorien… Totalitäres Denken ist Ihnen als Grundvoraussetzung dafür offensichtlich schon zu eigen. 😉

  22. @ #28toytone
    auch journalisten der öffentlich-rechtlichen sind menschen! und auch sie unterliegen ihrer subjektiven wahrnehmung, gleich ob sie nun schon die schere ihres chefredakteurs verinnerlicht haben oder auch nicht.
    und zu ihrem beitrag #26:
    nicht jeder feind meines feindes ist mein freund! und gegen die schleichende islamisierung europas muss man nicht zwangsläufig seit`an seit` mit extremisten schreiten.

  23. #26 Toytone

    „Nennen Sie mir doch eines der 57 islamischen Länder (ausgenommen sei die Türkei, die allerdings geradewegs zurück in den Faschislam marschiert), in der demokratische Verhältnisse vorherrschen, und keine Diktatur…. Na?“

    Da Sie von 57 sprechen beziehen Sie sich sicher auf die Organisation der Islamischen Konferenz zu denen u.a. auch Albanien, Bangladesch, Benin oder Indonesien gehört. Sie dürfen mir gern erklären welche Staatsform diese haben.

    Beispielhaft „Seit den Wahlen 2004 ist Indonesien in der Weltöffentlichkeit als demokratischer Staat anerkannt.“ Wikipedia

    Sie können mir auch gerne die arabische Freiheitsbewegung erklären und wie es in Ihr Weltild passt, dass die westlichen Länder mit ihren christlichen Führern in der arabischen Welt Diktatoren installiert haben und diese dann mit Geld und Waffen an der amcht gehalten haben.

    Das passt aber nicht in Ihr Weltbild, richtig?

  24. #30 teermaschine

    auch journalisten der öffentlich-rechtlichen sind menschen! und auch sie unterliegen ihrer subjektiven wahrnehmung, gleich ob sie nun schon die schere ihres chefredakteurs verinnerlicht haben oder auch nicht.

    Natürlich sind sie Menschen aber das spricht sie nicht von ihrer problemlos erfüllbaren Aufgabe frei, bericht zu erstatten – und zwar ohne Wertungen. In entsprechenden Kommentaren kann man dem Ganzen poblemlos eine eigene Meinung geben.
    Tendenziöse „Berichterstattung“ verstößt nunmal gegen die Pflichten der ÖR und verkauft darüber hinaus das Volk für dumm, da man meint, man müsse es ihm erklären (siehe auch die etablierten Parteien, die seit längerem aufgehört haben, ihre Entscheidungen zu erklären unter dem Vorwand, es sei zu komplex).
    Und wie gesagt.. vor 20 Jahren konnten die Journalisten auch Berichterstattung von Meinungen trennen – das nennt man unter anderem „Differenzieren“ (also das Gegenteil von dem, was die Sarrazin-Gegner machen, wenn sie ihm vorwerfen, er wäre ausländerfeindlich). Und es waren auch Menschen.

  25. #19 HerrBalder (23. Jul 2011 20:32)
    +++ EILMELDUNG +++

    Kewil läuft wieder Prosamok. Unsachlichkeit hat wieder Vorfahrt. Lieber Kewil, wem gehören denn die ganzen Medienkonzerne?

    —————————————————-

    Na wie wär‘ s denn mit DuMont- Schauberg, Springer- Dogan, Bertelsmann- Bilderberg ua. Herr Genosse ?

  26. Vielen Dank an kewil für diese klare Stellungnahme, die nichts zu wünschen übrigläßt.

    Tatsache ist, daß die deutsche Presse längst grün dominiert ist und daß gleichzeitig verbreitet wird, wir lebten in einer Medienlandschaft, die einem angeblich neoliberal-konservativen Mainstream zum Durchbruch verhelfen sollte (wer intellektuelle Hetze von links gegen die Meinungsfreiheit Andersdenkender lesen möchte, dem seien zum Beispiel die sogenannten NachDenkSeiten, nach PI das zweiterfolgreichste deutschsprachige Politblog, ans Herz gelegt, wo die Theorie der Meinungsmache durch eine vorgebliche Rechtspresse Thema Nummer eins darstellt).

    Gewiß mag an Berlusconi vieles zu kritisieren sein, nur hat er Italien zweifelsohne zu einer Stabilität verholfen, die zuvor unter fast wöchentlich wechselnden Chaosregierungen nie vorstellbar gewesen wäre. Und meint wirklich jemand, unter dem Exkommunisten Veltroni stünde das Land, wo die Zitronen blühen, besser da?

    Im Journalismus gilt ähnliches: Bill O’Reilly ist beispielsweise als konservativer Journalist Feindbild und Reinkarnation des Bösewichts zugleich, während linke bis linkslinke Propaganda durch MSNBC und Keith Olbermann auf der anderen Seite als Bereicherung und kritischer Journalismus wahrgenommen wird.
    Soviel zum Thema Ausgewogenheit der Berichterstattung.

    PS: Die Schmutzkübelkampagne gegen die dringend nötigen Haushaltssanierungspläne der US-Republikaner und insbesondere gegen ihre Hauptverfechterin, Michele Bachmann, zeigt, welch grandiose ökonomische Kompetenz auf seiten der Wirtschaftsjournalisten sowohl diesseits wie auch jenseits des großen Teichs heute noch anzutreffen ist.

  27. #32 famos

    Sie können mir auch gerne die arabische Freiheitsbewegung erklären und wie es in Ihr Weltild passt, dass die westlichen Länder mit ihren christlichen Führern in der arabischen Welt Diktatoren installiert haben und diese dann mit Geld und Waffen an der amcht gehalten haben.

    Schöne Verschörungstheorie. Zwar kooperierten westliche Länder vornehmlich mit bspw. Mubarak um den Suezkanal offen zu halten allerdings finde ich leider 😉 keine Beweise, dass Diktatoren „installiert“ worden seien. Gehts mal ganz fundiert und ohne hohle Platitüden?

    Da Sie von 57 sprechen beziehen Sie sich sicher auf die Organisation der Islamischen Konferenz zu denen u.a. auch Albanien, Bangladesch, Benin oder Indonesien gehört. Sie dürfen mir gern erklären welche Staatsform diese haben.

    Eine Scheindemokratie vielleicht? Davon abgesehen rede ich von islamisch dominierten Ländern, Ländern in denen die Sharia herrscht.

    Wenn Sie sich den Wiki-Beitrag bzgl. Benin mal durchlesen würden:

    Größte Religion ist offiziell das Christentum mit einem Bevölkerungsanteil von 42,3 %. […] Etwa 27,8 % der Bevölkerung Benins sind Moslems.

    Ist Benin ein islamischer Staat? Wohl eher nicht. 😉

    Algerien nennt sich darüber hinaus auch „Demokratische Volksrepublik Algerien“

    Um jetzt nicht ganz Wiki hier rein zu kopieren empfehle ich Ihnen mal die „Menschenrechtssparte“ der genannten Staaten vor allem im Hinblick auf Pressefreiheit, Folter, Geheimpolizei, Umgang mit Minderheiten etc. durchzulesen.

    Zum Thema Albanien:

    Sämtliche demokratischen Urnengänge vor 2009 waren von Irregularitäten geprägt. Während inzwischen davon ausgegangen wird, dass die Stimmenzählung korrekt verläuft, rügen internationale Beobachter nach wie vor die Organisation der Wahlen: Die ablaufenden Prozesse sind nur unzulänglich bekannt und über die Wählerlisten wird noch immer vor jeder Wahl gestritten. Bei den Lokalwahlen vom Februar 2007 kam es noch innerhalb der Monatsfrist vor dem Urnengang zu Gesetzesänderung im Wahlrecht. Der Wahltermin wurde erst nach langem Streit festgelegt.

    etc. pp.

    Gehen wir weiter im Thema: Zeigen Sie mir dochmal, was der Islam Neues gebracht hat? Wo sind die ganzen islamischen Nobelpreisträger, wo die ganzen Erfingungen? Achne, stimmt ja, wir sind ja seit 1.400 Jahren nur am „Diktatoren installieren“. 😀

  28. In Deutschland sind vor allem die regionalen Zeitungen gleichgeschaltet. Die FAZ heutzutage erinnert an ihre Vorgängerzeitung, die Frankfurter Zeitung, zur Zeit des Dritten Reiches, die von Goebbels auch lange an der langen Leine geführt wurde, wodurch Goebbels im Ausland den Anschein erregen konnte, in Deutschland gebe es doch noch Pressefreiheit. Da wir in einer Demokratie leben und niemand die diktatorische Macht hat, die Presse gleichzuschalten, ist es ein Konformismus, der von den Linken durchgesetzt wurde, der im Effekt auf eine Gleichschaltung hinausläuft. Dabei war die Medienmacht der SPD sicherlich hilfreich. Bei Regionalzeitungen findet man heute keine Journalisten, die sich nicht dem Konformismus der Linken beugen. Ich kann es hier von Süddeutschland sagen, Südkurier (Konstanz), Badische Zeitung (Freiburg), Schwäbische Zeitung (Leutkirch), nur um diese drei Beispiele zu nennen, sind allesamt und durch und durch auf einem Linkstrip. Es gibt dort keine Meinungsvielfalt in den Redaktionen. Konservativ ist rechts und rechts ist böse, Islam ist friedlich, Mohammedaner sind Kulturbereicherer, Rarmadanfahrten sind zu akzeptieren, egal ob dadurch die Allgemeinheit gefährdet wird, mohammedanische Multikriminalität gibt es nicht, machen die Mohammedaner Schwierigkeiten, dann muss es an dem ungelösten Nahostproblem liegen, usw.

    Noch eine Bemerkung zu dem Herder-Verlag, den wir Katholiken noch als katholischen Verlag kennen. Das ist heute eine MultiKulti-Klitsche, was daran noch katholisch ist, ist reiner Wessenbergianismus.

    Hier stellt die Badische Zeitung ein Buch aus diesem Verlag vor, das gemeinsam von dem Schuster, OB Stuttgart und CDU, und dem Özdemir herausgegeben wurde. Handelt von Türken, die es trotz Diskriminierung in Deutschland zu was gebracht haben, von Türken, die ihren Kindern Deutschland nicht zumuten wollen, und deswegen das Land wieder verlassen, was ganz schlimm sei, weil wir die türkischen Fachkräfte unbedingt bräuchten. Der Schuster meint laut dieses Artikels, es brauche eine Willkommenskultur, damit sich Türken bei uns wohl fühlen. Das hört man ja allenthalben von der CDU, so dass ganz sicher nach dem Gesinnungsterror der Dressurelite in unserem Land auch der ein Nazi ist, der diese Masseneinwanderung aus der Türkei und anderen vom Islam dominierten Staaten nicht gutheißt. Die CDU ist voll auf der Süßmuth-Linie, die auch einen Beitrag in diesem Buch verfasst hat. Das ist schrecklich, dass die CDU solche Hetzschriften herausgibt, in denen wir Deutsche nur diejenigen sind, die diese Türken, die in diesem massenhaften Auftreten bei uns einfach nichts verloren haben, diskriminieren und die Türken die armen Diskriminierten, die es trotzdem zu was gebracht haben. Was soll denn an diesen Leuten, die zum großen Teil von unserem Geld leben und die unsere Städte verdrecken, so willkommenswürdig sein.
    Der Schuster und der Özdemir haben dieses Buch herausgegeben anläßlich des 50. Jubiläums des Anwerbeabkommens mit der Türkei. Die sollten mal nachlesen, was in diesem Anwerbeabkommen steht, nämlich dass die Türken nach zwei Jahren wieder verduften sollten.
    Wer sich den Artikel antun möchte:

    http://www.badische-zeitung.de/kommentare-1/aufstieg-trotz-diskriminierung–46235332.html

  29. @ #35 kritiker
    und schon betritt der nächste „welterklärer“ die bühne. zwar ist die bildzeitung noch immer die größte europäische tageszeitung, aber…was interessiert „kritiker“ die wirklichkeit, wenn sie nicht in sein weltbild passt? und was die notwendigkeit einer us-haushaltssanierung betrifft…wird geflissentlich verschwiegen, welchen anteil gerade die republikanische partei unter präsident bush an der misere hat. wo war die stimme der m. bachmann, als bush zunächst die steuern senkte…um anschließend die usa in sündhaft teure kriege zu führen? und waren es nicht die fox-qualitätsjournalisten, die noch zu einem zeitpunkt die mär von den irakischen massenvernichtungswaffen verkündeten, da längst schon colin powell sein haupt vor scham senkte? – jaja, die welt kann so schön einfach sein…frei nach pipi langstrumpf: …ich lüge mir die welt…bis sie mir gefällt!“

  30. @ #38talkingkraut
    na, jetzt wird es aber richtig wüst. mangels „gleichschalter“ identifiziert der „politpöbel“ nun einen „konformismus“ der einem virus gleich in deutschen redaktionsstuben wütet. na, der verfasser macht sich nach eigenen kräften so lächerlich wie er kann!

  31. #37 Toytone

    Sie müssen sich shcon entscheiden was Sie wollen.

    Ihre Frage lautete „Nennen Sie mir doch eines der 57 islamischen Länder … in der demokratische Verhältnisse vorherrschen“

    Da Sie nicht verraten haben, wie Sie auf die 57 kommen habe ich das nächstliegende herangezogen – die Organisation der Islamischen Konferenz. Das Selbstverständnis der Org. können Sie bei Wikipedia nachlesen. Ich habe Ihnen desweiteren demokratische Mitgliedsländer genannt und nun kommen Sie an und wollen diese aussotieren weil sie Ihnen nicht in den Kram passen. Weswegen Ihnen Bangladesch nicht passt ist mir nicht klar, da gibt es doch 90% Muslime.

    Was die Rolle der USA in der arabischen Welt betrifft, würde das den Rahmen sprengen. Bleiben wir bei Ägypten. Jährlich wurden USD 2 Mrd. überwiesen und es wurde das Militär ausgebildet.

    Wir können aber bei Gelegenheit über das Verhältnis von den USA zu Regimen sprechen. Ein schönes Bsp. ist der Schah von Persien.

    „Gehen wir weiter im Thema: Zeigen Sie mir dochmal, was der Islam Neues gebracht hat?“

    Ich werde nicht über die Stöckchen springen die Sie mir hinhalten. Ich halte es auch für reiflich naiv kulturelle Erungenschaften aufzuwiegen um zu sehen welche Religion die bessere ist. Das ist nicht mein Thema.

  32. Haben wir jetzt nach unserem allseits geliebten »Euro«-Schönredner auch noch einen Verteidiger der linken Einheitspresse und Meinungsmache?
    Nun ja, wenigstens herrscht auf PI im Gegensatz zu den Mainstreammedien noch Meinungsvielfalt. 😉

    Und nicht vergessen: Wir haben wie keine andere Nation vom Euro profitiert, Obama ist der im Alten Testament prophezeite Messias, und unsere Presse ist rechtslastig …

  33. #43 famos

    Ich habe Ihnen desweiteren demokratische Mitgliedsländer genannt und nun kommen Sie an und wollen diese aussotieren weil sie Ihnen nicht in den Kram passen.

    In reziproker Realtion (hört, hört ;)) Bedeutet Ihre Aussage sinngemäß, dass ich (oder Sie) darüber entschied, ob diese Länder demokratisch seine.
    Ich für meinen Teil lasse da lieber die Fakten sprechen (wie gesagt: siehe Wiki oder Brockhaus etc.) und behaupte nicht einfach, es handele sich um Demokratien.

    Weswegen Ihnen Bangladesch nicht passt ist mir nicht klar, da gibt es doch 90% Muslime.

    Na, dann beiße ich mal in ihr Stöckchen und knalle Ihnen das hier vor den versifften Latz (UN-Resolution von 2007):

    BANGLADESH

    In a resolution on Bangladesh, MEPs urge the Caretaker Government to act in accordance with the rule of law and to speed up the restoration of democracy.

    Following the declaration of a state of emergency in Bangladesh on 11 January 2007 and the postponement of parliamentary elections scheduled for 22 January, after poll-related violence, the Caretaker Government, with the objective of ending corruption, introduced measures including a ban on all political activity and the detention or charging of over 160 political leaders – including three former prime ministers – and 100,000 civilians, says the EP resolution.

    The EU Election Observation Mission suspended its operations on 22 January and the United Nations decided to withdraw their support for the electoral process on the same day. Bangladesh’s longstanding tradition of secular democracy, including respect for human rights and especially women’s rights, freedom of speech and religious tolerance, is increasingly under threat, believe MEPs.

    Condemnation of police violence, concern at arrests of political leaders

    The resolution therefore voices deep concern at the authorities‘ actions, including „the disproportionate response of the military and the police against the student protests which erupted in late August 2007 at Dhaka university“.

    Parliament is concerned about the arrest and justification for ongoing detention of Awami League president Sheikh Hasina and Bangladesh Nationalist Party president Khaleda Zia and about the case of Sigma Huda, who has been sentenced on bribery charges.

    The EP urges the authorities to conduct the trials transparently and according to the rule of law and to allow access by international observers to all tribunals.

    Bangladesh government pressed to speed up new elections

    Overall, MEPs regret that „the Caretaker Government, while making progress on tackling corruption, has been far less assertive on political reform“. The resolution thus „calls for a return to democracy and the lifting of the state of emergency in Bangladesh“ and in particular „for the lifting of the ban on all political activity, in order to enable all parties and political organisations to prepare for open and fair elections, as provided for under the constitution“. The government is asked „to reconsider its present roadmap for elections and to speed up its preparations“ and also to „make progress with the creation of a National Human Rights Commission“.

    EU action

    Parliament welcomes the EU’s commitment to grant technical support to the Bangladeshi authorities for the organisation of the elections and calls for the EU election observation mission to resume its long-term activities as soon as possible. The Council and the Commission are asked to monitor carefully the human rights and political situation in Bangladesh in the light of recent events and to make representations over the continuing use of the state of emergency.

    Gefunden hier: http://www.europa-eu-un.org/articles/en/article_7294_en.htm

    Jetzt wird es aber langsam eng, was? Können wir jetzt mal abwägen, wie hoch der Teil der islamisch dominierten Länder mit einer echten Demokratie sind und wie hoch die mit einer Scheindemokratie bzw. noch schlimmer, der Sharia?

    Ich halte es auch für reiflich naiv kulturelle Erungenschaften aufzuwiegen um zu sehen welche Religion die bessere ist. Das ist nicht mein Thema.

    Das merkt man. Zumal ich überhaupt nicht von einer Religion schrieb. Lediglich vom Vergleich einer islamofaschistischen Ideologie mit der freien westlichen (wisenschaftsfördernden) Welt. 😉 Aber dazu muss man schon in die Materie eindringen, oder könnte es sein, dass man das als Vernunftbegabter auf den ersten Blick erkennt? :mrgreen:

  34. Famos, Sie müssen sich leider etwas gedulden. Stehe wegen der mittlerweile vielen Links unter Moderation. Aktualisieren Sie diese Seite also öfter mal – sofern Sie sich die Blöße geben möchten. 😉

  35. Wer gerne wissen will, wer die arabischen Diktatoren installiert hat :
    Die UDSSR.
    Warum waren bis zu ihrer Entmachtung all die schlimmen Typen wohl in der sozialistischen Internationale?
    Warum quatschte Ghadafi mit den britischen Linken über den „Dritten Weg“, der eine Mischung aus Islam und Sozialismus darstellen sollte?

    Der bürokratische Sozialismus+Islam, das ist es was wir da zusehen bekamen. Die Korruption ist in beiden Ideologien ein strukturelles Problem. Ob es nun mit Scharia pur besser wird, wage ich zu bezweifeln.Nur noch viel blutiger.

  36. So lange ich mein Weltbild allwöchentlich aus dem „Spiegel“ zusammenbastelte, zählten Kirch und Mudoch zu meinen erklärten Feindbildern. Heute bin ich froh, dass es Fox-News gibt.

  37. @famos

    Wen versuchst du hier eigentlich zu überzeugen? Am meisten wohl dich selbst, oder? Ein typischer Komplex von Mohammedanern und ihren Apolegeten.

  38. Nun im Iran gab es im übrigen auch mal eine demokratische Regierung, vor dem Schah, und als kleiner Tip es waren weder die Islamisten , noch die Sovjets die dieses mit Waffengewalt beseitigten.

    Für die Schulden Obama verantwortlich zu machen ist auch schlichte Propaganda die eigentlich auch so recht niemand ernst nehmen kann.

    Man braucht sich nur die Schuldenkurve der USA anzuschauen.
    Angefangen zu explodieren hat es mit Reagan („Trickle Down“ funktioniert nicht Leute) es konsolidierte unter Clinton und geriet unter Bush J.R völlig außer Kontrolle

    Eine Ironie der Geschichte ist es übrigens das der wohl in Sachen Wirtschaftspolitik am weitesten links stehende Präsi der USA nämlich Johnson, auch der war der am erfolgreichsten in Sachen Armutsbekämpfung und STABILEM Wirtschaftswachstum und das trotz Vietnamkrieg wurde.

    Naja worauf ich eigentlich hinaus wollte ist die Tatsache das dieser Blog der sicher seine Berechtigung hatte immer mehr in eine völlig blinde Ideologische Sackgasse läuft , zumindest sind viele Kommentare hier beinahe unerträglich für mich, im Stil sowie im Inhalt …

    Da fehlt bei einigen nicht mehr viel und sie landen genau dort wo ihre vorgeblichen Feinde sich bereits befinden

  39. Das können die Gutmenschen: Auf den Erfolgreichen rumhacken! Murdoch ist eine Inspiration und einer der größten Unternhemer, Kirch ein Vorbild! Und warum werden die dann schlecht gemacht? Weil die liberalten Gutis keinen erfolg hben!!! Und etzt regen sich alle über den Norweger-Amok-Typen auf, weil der ja rechtspopulistisch war – dabei war der offenkundig einfach geistig krank, dass hat nix mit Politik zu tun!!!!

  40. Berlusconi ist doch schon lange jenseits von gut und böse – übrigens zu 100% selbstverschuldet. Ihn als Witzfigur zu bezeichnenden ist eine Beleidung für jeden echten Comedian. Kirch war auch kein Engel und Murdochs Methoden sind in der Tat zu kritisieren. Es geht nicht nur um die „News of the world“, er hat die britische Politik massiv beeinflusst – ohne dafür ein Mandat zu haben oder je in ein politisches Amt gewählt worden zu sein. Er hat die Rolle der „4. Gewalt“ umgedeutet und aktiv Politik gemacht: Antieuropäische Politik, Politik eines schwachen, abhängigen Europas, das nicht in der Lage ist, für seine eigenen Interessen einzustehen. Zudem hat er a als „Nicht-Europäer“ Kampagnen gestartet, die man nur als widerwärtig und garstig bezeichnen kann! Somit hat er die Politik des UKs und den gesellschaftlichen Diskurs aktiv und bewusst vergiftet. Ich habe dies selbst am eigenen Leib erfahren – das ist weder grau Theorie noch Gutmenschenphantasie!
    Ich frage mich, ob die Medienlandschaft des UKs (vor dem Skandal) hier überhaupt bekannt ist, ob „Sun“ und „Mirror“ Begriffe sind? Die Art der Berichterstattung überschreitet Grenzen, die in Deutschland selbstverständlich sind und die die BILD intellektuell und hochseriös erscheinen lässt. Ich bin hocherfreut, dass Murdoch inzwischen nicht mehr mit allem durchkommt, dass ihn seine eigenen Methoden endlich zu Fall gebracht haben. Er ist der moderne Hugenberg und somit brandgefährlich. Wie Jörges völlig zutreffend analysierte:

    „Den Mann konservativ zu nennen, ist ja eine Beleidigung für Konservative. Der ist rechtsreaktionär, und hat das über viele Jahre in den USA auch bewiesen.“

  41. Jörges ist für mich keine Autorität! Es ist so wie köppel und steinhöfel schreiben. Wären die drei links gewesen, hätte das alles niemand gestört.

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