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Deutschenfeindlichkeit am laufenden Band

Wie das vor kurzem online gegangene Projekt „Deutsche Opfer“ berichtet, sollen die ausländischen U-Bahn-Schläger von Lichtenberg, die einen 30-jährigen Deutschen ins Koma prügelten (PI berichtete) bereits früher durch deutschfeindliche Gewalttaten aufgefallen sein.

1.: Bereits 2010 sollen der Kenianer und der Iraker auf zwei Schwule losgegangen sein. Konsequenzen hatte der versuchte Angriff keine.

2.: Am 7. Januar 2011 beschimpfte der Kenianer in Lichtenberg einen Deutschen als „Scheiß-Deutscher“, „Scheiß-Nazi“ sowie mit „Fick deine Mutter“. Zudem würgte und trat er den Deutschen.

3.: Der Kenianer verprügelte am 7. Februar auf dem U-Bahnhof Friedrichsfelde einen Deutschen – anscheinend ohne deutschenfeindliche Parolen.

4., 5. und 6.: Bevor die Ausländergruppe den Maler Marcel R. ins Koma schlägt und dabei „Wir hassen Deutsche“ ruft, beleidigen sie auch andere Passanten; unter anderem mit „Nazischwein“ und „Fick deine Mutter“. Zudem wird eine Gruppe Deutscher als „Hurensöhne“ bezeichnet.

7. und 8.: In der Jugendstrafanstalt Plötzensee verprügelt der Iraker am 17. April einen Deutschen. Wenig später greift er einen weiteren Mithäftling an.

9.: Der Kenianer schlägt ebenfalls in Haft einen Deutschen am 7. Juni bewußtlos.

Wir möchten unsere Berliner Leser nochmals auf nachfolgende Veranstaltung hinweisen, die sich explizit mit dem Thema „Deutschenfeindlichkeit“ befasst:

18. Berliner Kolleg des IfS zum Thema „Deutschenfeindlichkeit“

Wie die Bildzeitung am 4. Juli meldete, war der brutale Überfall, der sich am 11. Februar im U-Bahnhof Lichtenberg ereignete und deutschlandweit für Entsetzen sorgte, vom „Hass auf Deutsche“ motiviert. Laut Polizei gibt es „mehrere Hinweise auf rassenfeindliches Verhalten gegenüber Deutschen“.

Das 18. Berliner Kolleg widmet sich unter dem Titel „Deutsche Opfer – Fremde Täter. Hintergrund, Ausmaß, Prognose“ den eigentlichen Ursachen und der medialen Wahrnehmung deutschenfeindlicher Gewalt. Refererieren werden Götz Kubitschek, der das gleichnamige Buch, das Fakten und Analyse gleichmaßen bietet, ausführlich vorstellt, Manfred Kleine-Hartlage, der sich mit der „Deutschenfeindlichkeit“ als ideologisches Muster hinter der Gewalt beschäftigt, und Felix Menzel, der das Internetprojekt www.deutscheopfer.de als fortzuschreibende Chronik der Ereignisse präsentiert.

Das Berliner Kolleg findet am 16. Juli 2011 statt und beginnt um 14 Uhr. Nähere Informationen gibts hier.