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Lebensschutz fördert Bevölkerungswachstum

IrlandIrland macht neben seinem Staatsschuldenproblem auch positiv von sich reden. Es ist aktuell das einzige Land in der EU, das nach Berechnungen der UNO in den nächsten Jahrzehnten ein natürliches Bevölkerungswachstum zu erwarten hat.

(Von punctum)
 
Damit entgeht die Insel-Republik als einziges Land in der EU der Wahl zwischen Pest und Cholera: Zwischen einer demographischen „Selbstabschaffung“ durch Bevölkerungsschrumpfung und Überalterung mit allen bekannten Folgeerscheinungen dieser Entwicklung oder der kulturellen „Selbstabschaffung“ durch Islamisierung. (Wer demographische Defizite durch muslimische Einwanderung kompensieren will, beschleunigt bekanntlich damit nur die innere Entfremdung der so entstehenden Bevölkerung vom herrschenden kulturellen und normativen Profil der Aufnahmegesellschaften.)
 
Die FAZ berichtet in ihrer Ausgabe vom 6.7.2011 (Nr.154/S.6):

Wachstum trotz Krise – Irlands Bevölkerung auf höchstem Stand seit 150 Jahren
 
Lt. London, 5. Juli. Die irische Bevölkerung ist in den vergangenen Jahren trotz der Wirtschafts- und Finanzkrise gewachsen. Das Statistikamt der Irischen Republik teilte nach vorläufigen Ergebnissen der jüngsten Volkszählung mit, die Einwohnerzahl sei in den vergangenen fünf Jahren um rund 340 000 auf 4,58 Millionen gestiegen. Das entspreche einem Bevölkerungswachstum von jährlich 1,2 Prozent. Damit hat die irische Bevölkerung den höchsten Stand seit 150 Jahren erreicht – damals waren nach ausgedehnten Hungersnöten Massen ausgewandert.
 
Die Zahlen zeigen nach Angaben der irischen Regierung, dass die hohe Einwanderungsrate, die Irland in den Zeiten des Wirtschaftsbooms in der ersten Hälfte des abgelaufenen Jahrzehnts erlebte, auch in den folgenden Jahren zunächst noch anhielt. Erst im Laufe des Jahres 2009 seien mehr Personen aus- als eingewandert. Regional änderte sich die Bevölkerungsdichte in den vergangenen fünf Jahren dramatisch: Während die Bevölkerung im Ballungsraum Dublin stark wuchs, verließen viele Iren den ländlichen Westen und Süden, auch die Städte Cork und Limerick. Der größte Teil des irischen Bevölkerungswachstums ist in den vergangenen fünf Jahren nicht mehr durch Einwanderung, sondern durch Geburtenüberschüsse zustande gekommen.
 
Ein Anzeichen für die anhaltende wirtschaftliche Krise bietet überdies die Gebäudestatistik. Demnach standen zum Zeitpunkt der Zählung im vergangenen April knapp 300000 Wohngebäude in Irland leer. Dennoch sank allerdings die Leerstandsrate leicht von 15 Prozent (im Jahr 2006) auf 14,7 Prozent – darin spiegelt sich die weitgehende Einstellung des Wohnungsneubaus seit 2009 und die steigende Wohnungsnachfrage der wachsenden Bevölkerung.

Es ist in diesem Zusammenhang kein Zufall, dass Irland seit nunmehr vielen Jahrzehnten unter allen EU-Staaten auch das einzige mit einem konsequenten Strafrechtsschutz für ungeborenes Leben ist. Der Zusammenhang zwischen strafrechtlichem Lebensschutz der Ungeborenen und gesundem Bevölkerungswachstum ist daher kaum noch von der Hand zu weisen! Über diesen Hintergrund berichteten die FAZ und andere Medien leider nicht…
 
Grafiken:

» bib-demografie.de
» wko.at