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Atheisten fordern Menschenrechte für Affen

Die erst 2004 gegründete Giordano-Bruno-Stiftung ist anscheinend innerhalb von sieben Jahren auf den Affen gekommen. Laut Wiki vertritt der gemeinnützige Verein eine „religionskritische Ausrichtung“ und behauptet, daß Religionen „die kulturelle Evolution der Menschheit bis heute auf unheilvolle Weise beeinflussen“. Stattdessen fordert man eine „Leitkultur Humanismus und Aufklärung“. Ob es damit bei den Mitgliedern weit her ist, darf bezweifelt werden, zumindest flackert es bei denen im Oberstübchen bedenklich, die Stiftung fordert Menschenrechte für Affen.

In einer aktuellen Broschüre heißt es, mit der UN-Menschenrechtserklärung seien die Menschenrechte auf alle Menschen ausgedehnt worden – und:

Warum sollten wir hier haltmachen und die Interessen leidens- und freudefähiger Primaten ignorieren, bloß weil sie keine Menschen sind? Wir meinen, dass der historische Moment gekommen ist, um nach Nationalismus, Rassismus und Sexismus auch die Schranke des „Speziesismus“ zu überwinden, der die Diskriminierung von Lebewesen aufgrund ihrer Artzugehörigkeit rechtfertigt.

Gleichzeitig wird angedroht, daß mit den Affen nicht Schluß ist:

Auch die Interessen anderer Tiere müssen in einer fairen ethischen Güterabwägung berücksichtigt werden.

Dies kann nur heißen, daß nach der fälligen allgemeinen Menschenrechtserklärung für Affen eine solche eines Tages ausgedehnt werden muß auf Kakerlaken und Moskitos. Parallel könnte man die Menschen zu Affen erklären, denn:

Wir Menschen sind eben nicht die „Krone der Schöpfung“, sondern evolutionär entstandene Organismen
wie andere auch.

Daß zumindest die Giordano-Bruno-Stiftung, der viele Professoren angehören, nicht zur Krone der Schöpfung gehört, da stimmen wir ausdrücklich zu. Auch ist dieser Verein der bisher deutlichste Beweis, daß Darwin recht hatte! EF hat ebenfalls kommentiert!