Auf den in einigen Bereichen qualifizierter Berufe vorhandenen Fachkräftemangel hat die Politik in Deutschland seit Jahren nur eine Antwort: Immigration und noch mehr Immigration. Wer die Menschen, die da kommen, und selbst ihre Kinder in der dritten Generation näher kennt, hat keinen Zweifel, dass das Konzept in der Mehrzahl der Fälle nicht aufgehen kann. In einem Artikel, der konservatives Bürgertum im besten Sinne repräsentiert, plädiert die WELT für ein Umdenken.

Statt sinnloser Einwanderung in die Sozialsysteme, die mehr Probleme schaffen als lösen, muss der Fehler im Bildungssystem behoben werden, der dazu führt, dass immer weniger junge Menschen durch die Schule ermutigt werden, sich den Anforderungen der „harten Fächer“ zu stellen, bei denen gesellschaftlicher Bedarf besteht.

Die WELT schreibt:

Die Wirtschaft beklagt einen dramatischen Mangel bei qualifizierten Fachkräften, insbesondere bei Ingenieuren und Facharbeitern in der Industrie. Das ist kein beiläufiges Ereignis. Der Mangel trifft den Vorzug, den die deutsche Wirtschaft im Vergleich zu anderen Volkswirtschaften auszeichnet: ihren industriellen Kern, die Herstellung von Investitionsgütern und komplexen Konsumgütern. Auch geht es nicht nur um Aufstockung – schon der Ersatz der in Ruhestand gehenden Generation gelingt nicht mehr. Wir haben, mitten im deutschen Wirtschaftserfolg, einen echten Notstand.

Doch nun geschieht etwas Merkwürdiges. Die politische Diskussion über diesen Notstand geht am Bildungswesen fast völlig vorbei. Hier will man das Problem entweder durch zusätzliche Immigration oder durch Mobilisierung von Arbeitslosen lösen. Auch eine Erhöhung der Erwerbsquote von Frauen ist im Gespräch. Immer geht es um äußere Reserven, die „angezapft“ werden sollen. Dabei läge die Frage doch nahe, warum eigentlich das Bildungssystem die Qualifikationen nicht hervorbringt, die so dringend gebraucht werden?

Fragt man so, stößt man oft auf frappierende Zahlen: Bei den Hochschulabsolventen ist der Anteil der Ingenieure im Zeitraum von 1992 bis 2008 von 22 auf 18 Prozent gesunken. Der ganze sogenannte MINT-Sektor (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Ingenieurwissenschaften) hat, trotz Informatik-Boom, an Gewicht verloren. Es gibt also nicht zu wenig Bildung, sondern offenbar die falsche Bildung.

In Deutschland erwerben inzwischen 42 Prozent eines Jahrgangs die Hochschul- oder Fachhochschulreife. Wir geben jedes Jahr im Bildungssektor 155 Milliarden Euro aus. Aber dieser immense Aufwand garantiert in immer geringerem Maße die Qualifikationen, die dringend gebraucht werden. Er verfehlt die Mitte des deutschen Erfolgsmodells. Um die Lücke bei den naturwissenschaftlich-technischen Berufen zu schließen, würde es genügen, wenn das Bildungssystem zu den Fächerquoten zurückkehrte, die in früheren Jahrzehnten Geltung hatten. Die ganze Mobilisierungs-Debatte über deutsche Arbeitslose oder Migranten wäre überflüssig, wenn das Bildungssystem vernünftig seine Arbeit machte.

Nun könnte man einwenden, dass der Fächerwandel normal sei und der gewachsene Komplex der Kultur- oder Sozialwissenschaften für die geistige Orientierung des Landes sehr wichtig. Allerdings gehört es zur Eigenart solcher Orientierung, dass ihre Ausdehnung in die Breite nicht im gleichen Maße neue Aussichten eröffnet. Der wachsende Komplex „Kultur und Soziales“ passt eher zu jener betreuten Erlebnisgesellschaft, die inzwischen auch die CDU/CSU für die höchste aller Gesellschaftsformen hält.

Ob man Deutschlands Zukunft aber wirklich darauf bauen kann, ist inzwischen fraglich geworden – Großbritannien hat seinen Abschied von technisch-industrieller Kompetenz teuer bezahlt. Und noch eine tiefere Frage stellt sich: Sind es wirklich neue Zukunftserwägungen, die die technisch-naturwissenschaftlichen Fächer schwächen, oder handelt es sich nicht eher um ein Ausweichen vor harten Anforderungen? Denn diese Fächer sind, wie die hohen Abbrecherquoten belegen, in vieler Hinsicht anstrengend.

Bei ihnen besteht das Wissen in recht präzisen Gesetzmäßigkeiten, bei denen die Grenze zwischen richtig und falsch scharf gezogen ist. Sie erfordern eine Menge Faktenwissen, das man büffeln muss und nicht durch Global-Diskurse und Wikipedia ersetzen kann. Und noch etwas ist anstrengend: Diese Fächer erfordern eine hohe Spezialisierung, die dann den Berufsweg langfristig bestimmt. Nicht bunte Vielfalt, sondern eindeutige Festlegung ist gefragt. Schon im Laufe des Studiengangs muss man ein gewisses Maß an Berufsethos entwickeln. Angesichts dieser Anforderungen hat die Wahl eines anderen, „weich“ erscheinenden Fachs oft den Charakter einer Vermeidungs- und Ersatzhandlung.

Ein Bildungssystem darf solchen Tendenzen nicht nachgeben. Sonst gibt es sich selbst auf. Denn es ist nicht mehr in der Lage, zu erziehen und – durch seine Prüfungen, Noten, Schulstufen – auf die härteren Anforderungen hinzuführen. Man kann ja viel über die Kurzatmigkeit und Haltlosigkeit „der Gesellschaft“ schwadronieren, so ist eben jede neuzeitliche Gesellschaft und darf es sein, wenn es das Gegengewicht fester Institutionen gibt. Das ist die Geschäftsgrundlage des Bildungssystems, und deshalb ist es der Sanktionsmacht des Staates anvertraut.

Eine wirklich folgenreiche Wende tritt erst dann ein, wenn die Normen des Bildungswesens aufgeweicht werden, und eben dies geschieht in Deutschland. So geht die abnehmende Beliebtheit bestimmter anstrengender Fächer einher mit der Entwertung der Zensuren und mit der Einebnung der Schulstufen. Wo klare Leistungsmaßstäbe verloren gehen, gehört naturgemäß derjenige Bildungszweig zu den Verlierern, bei dem exaktes Messen eine große Rolle spielt – der Zweig der technisch-naturwissenschaftlichen Fächer.

Schuld an der Misere ist ein Schulsystem, dass längst seinen Erziehungsauftrag aufgegeben, oder schlimmsten Falles auf eine ideologische Indoktrination im zivilisationsfeindlichen Geist reduziert hat. Das Gegenteil tut not. Schule muss wieder zu Leistung erziehen und motivieren. Nicht der Klassendümmste hat das Tempo zu bestimmen, sondern die Besten haben wieder Vorbild zu sein. Aber auch im Elternhaus müssen Bildung und Erfolg anerkannte Lebenswerte sein, aber auch der Spaß des Lernens und Könnens vermittelt werden – weshalb eben aus dem in Deutschland ohne Vorauswahl bevorzugt einreisenden Migrantenmilieu aus islamischen Ländern wenig Abhilfe für die Nachwuchssorgen Deutschlands zu erwarten ist.

In der staatlichen Praxis aber geht es in die entgegengesetzte Richtung, immer dem Weg des geringsten Widerstandes folgend. Wie die WELT berichtet, wurden alle Abiturnoten in Mathematik an den Gewerbegymnasien in Schleswig-Holstein vom Ministerium um 20% angehoben, um die schlechten Prüfungsergebnisse zu vertuschen.

(Spürnase: Dionysos)


Ein Beitrag vom Autorenteam QUOTENQUEEN

image_pdfimage_print
Anzeige: Wandere aus, solange es noch geht - Finca Bayano, Panama.
Jetzt den PI-NEWS-Telegram Kanal abonnieren!

72 KOMMENTARE

  1. Deutschland und Europa wird von SOZIALISTEN regiert. SOZIALISTEN denken automatischen in Quantitaetskategorien statt in Qualitaetsmassstaeben.

  2. Lerne zeitig klüger sein,
    Auf des Glückes großer Waage
    Steht die Zunge selten ein;
    Du musst steigen oder sinken,
    Du musst herrschen und gewinnen
    Oder dienen und verlieren,
    Leiden oder triumphieren
    Amboß oder Hammer sein.“ Goethe..

    wenn wir nicht die Hasser allen Deutschen endlich paraoli bieten …den ganzen ..sozialisten und Religösen..wird es immer trauriger

  3. Auch die Industrie schreit nach Fachkräften.
    Dann sollen die -zum Donnerwetter- Fachkrafte ausbilden.

  4. Diese Fehlpolitik wird sich (wie die anderen verheerenden Entscheidungen der sog. Elite auch) rächen.

    Es gibt kaum nicht MINT-Absolventen. Klar, der typische linksgrüne Student studiert möglichst ca. 20 Semester irgendeine geisteswissenschaftliche brotlose Kunst und schwafelt über eine grüne Republik und ganz viel Multikulti.

    Der Informatiker wird allenfalls noch belächelt im technikfeindlichen Milieu. Vorsprung durch Technik war einmal.

    Bald können wir nicht einmal unsere Windräder selber produzieren. Die Milliardensubventionen in der Solarbranche fließen jetzt schon gen China.

  5. Wenn schon Abiturienten Probleme mit dem Dreisatz oder der Bruchrechnung haben, kann man sich sehr gut vorstellen, dass diese „Abiturienten“ bei der ersten Statistikvorlesung in die Knie gehen 🙂

  6. Mal eine Frage an die „Junge Freiheit“-Abonnenten: Hattet Ihr gestern die Freiheit im Briefkasten? Ich nämlich nicht??!!

  7. Schuld an der Misere ist ein Schulsystem, dass längst seinen Erziehungsauftrag aufgegeben oder schlimmstenfalls auf eine ideologische Indoktrination im zivilisationsfeindlichen Geist reduziert hat.

    Was können die Lehrer denn heutzutage noch machen, wenn die Schüler ihre eigenen Regeln aufstellen und in der Überzahl sind?
    Keiner bleibt mehr sitzen (ist abgeschafft), alle kommen und gehen, wann sie lustig sind, die Eltern bestimmen, auf welche Schulform ihr Kind geht, nicht beschulbare Kinder werden aus den Sonderschulen in die Regelschulen zurückgeführt usw.
    Die Lehrer haben so gut wie keine Möglichkeiten mehr, Schülern Konsequenzen etwaigen Fehlverhaltens zu setzen.

    Schule muss wieder zu Leistung erziehen und motivieren. Nicht der Klassendümmste hat das Tempo zu bestimmen, sondern die Besten haben wieder Vorbild zu sein.

    Das ist in Deutschland von Elternseite nicht erwünscht. Fördern bedeutet ausschließlich, schwache Schüler zu unterstützen. Die Leistungsstarken können sehen, wo sie bleiben.

    Aber auch im Elternhaus müssen Bildung und Erfolg anerkannte Lebenswerte sein, aber auch der Spaß des Lernens und Könnens vermittelt werden – weshalb eben aus dem in Deutschland ohne Vorauswahl bevorzugt einreisenden Migrantenmilieu aus islamischen Ländern wenig Abhilfe für die Nachwuchssorgen Deutschlands zu erwarten ist.

    Das stimmt nicht ganz. Gerade die dümmsten Anatolier wollen alle, dass ihr Kind Arzt, Rechtsanwalt oder Pilot wird.

    Wie die WELT berichtet, wurden alle Abiturnoten in Mathematik an den Gewerbegymnasien in Schleswig-Holstein vom Ministerium um 20% angehoben, um die schlechten Prüfungsergebnisse zu vertuschen.

    Ich behaupte, dafür können die Schüler am wenigsten. Was hat sich an den Bildungsplänen geändert, dass so viele an Mathe scheitern? Es ist so, dass viel zu viel höhere Mathematik behandelt wird und die Basis leider völlig außer Acht gelassen wird. Ich versteh es auch nicht. Vielleicht kann sich mal ein älterer Mathematiklehrer zu diesem Phänomen äußern.

  8. Die „Sozialwissenschaften“, vulgo Laberfächer sind deshalb so beliebt, weil der Aldi-Aburent auch da vielleicht einen „Abschluss“ schafft.

    un dann braucht ersie natürlich einen Job in der Betreuungsindustrie.

    @ 8 Ich auch nicht, auch heute nicht.

  9. Das einfachste wäre natürlich, die vielen Millionen Deutsche, die unsere Land in Richtung Schweiz, USA, Australien usw. verlassen haben, versuchen zurück zu holen.
    Das sind fast alles Fachkräfte, oft auch bereits mit Kindern…

    Aber auf so einfach Gedanken kommen unsere Politiker Eliten wohl kaum…

    Gruss aus Hannover

    Lindener

  10. Bildung tut Not!

    Leider kann man sich täglich unschwer vom Gegenteil überzeugen – wenn man viel liest 😉

  11. Mehr Bildung wagen der Sozis:

    Mehr Akademiker bei gleichzeitigem MINT-Mangel!

    Die „Bildungsoffensive“ der SpezialdemokratInnen brachte Hunderttausende nichtsnutizge „Akademiker“ hervor, die eigentlich niemand braucht, die nun aber steuerschmarotzend auf irgendwelchen volkswirtschaftlich nutzlosen Versorgungsposten durch“ali“mentiert werden müssen, jene „betreute Erlebnisgesellschaft“, wie es der WELT-Autor nennt.

    Deutschland hatte 1945 rund 75 Millionen Einwohner und war ohne orientalische „Fachkräfte“ zu technologischen Höchstleistungen imstande.

    Mit Heitmeyer-Studiengängen, mit Edathy-Soziologie, mit Theaterwissenschafte werden wir dieses Wohlstandsniveau nicht werden halten können, liebe StudienabbrecherIn Claudia Fatima Roth!

    Auch die Sozialdemokratie braucht ein hohes Maß an MINT-Sklaven, um ihre hochdotierten Versorgungsposten finanzieren zu können!

    Gesamtschule ist spezialdemokratischer Unfug gewesen, schon seit 1970 an!

    Heute werden unsere MINT-Potentiale zusätzlich noch durch politisch-gewollte Islamisierung in den Schulen an Bildung gehindert. Ein Hans oder Fritz mit Ingenieursinteresse kann sich nicht auf Mathematik konzentrieren, wenn er auf dem Pausenhof den täglichen Prügeln mohammedanischer HerrenmenschInnen ausgesetzt ist, liebe Monitor-Redaktion!

    Linksgrün verweigert autochtonen Schülern, deren Eltern keine Privatschule finanzieren können, durch den multikulturellen Vorbürgerkrieg Bildung und begeht ein schweres Verbrechen an unseren Kindern, an unserer Zukunft!

    Lernte die Nobelpreisträger der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts noch die okzidentalen Kultursprachen Griechisch und Latein, so sind linksgrüne Vollpfost_innen geradezu entzückt, wenn an ehemals deutschen Gymnasien nun die Invasorensprachen Arabisch und Türkisch gelehrt werden, deren Muttersprachler bislang keine 10 Nobelpreise gewinnen konnten!

    Deutschland schafft sich ab!

    2050 – Kölner Dom wird Claudia-Fatima-Roth-Moschee

    2015 – Einstein-Gymnasium Potsdam wird Aiman-Mazyek-Einheitsschule

  12. #8 Toytone
    Die letzte Ausgabe der JF war eine Doppelausgabe für zwei Wochen. Die nächste Ausgabe erscheint am 12.08.
    Das liegt wohl daran, dass die auch mal Urlaub machen wollen. 😉

  13. Eine Freundin von mir hat Architektur studiert. Von der hört man Geschichten wie „Bis Samstag nachts um 4 in der Uni ist nichts ungewöhnliches.“ Kein Wunder das sowas abschreckt. Da gehört erstmal wo anders angesetzt.

  14. @ Tomexx

    Der Artikel ist ja wirklich schlimm. Alleine diese marktschreierische Art bringt den galtt auf RTL 2 – Niveau.

  15. #16 Eurabier (05. Aug 2011 16:12)
    ———————————-
    Sehr schön geschrieben, die (vielen) Nägel auf die Köpfe getroffen, und plausibel!

  16. Ich wuerde nicht behaupten dass sorgfaeltig abgestimmte und kontrollierte Immigration ein Problem ist, es ist jedoch die massive un-integrierbare ISLAMISCHE Immigration die da von den ganz oben von den sinistren Eliten hinter den Kulissen betrieben wird und mit der der Geist des Menschenfeindes systematisch importiert und hochgemestet wird.

    DAS ist nicht nur ein Problem, das ist der pure WAHNSINN

    5VOR[20]12!!!
    ANNO DOMINI 2011

  17. Da kann man nur hoffen, dass Volksabstimmungen kommen, bevor der Geburtendschihad sein Ziel erreicht hat!

  18. #3 Tomexx

    Im Spiegel steht nichts als Unsinn, so auch in diesem Artikel! Linke sind knall harte Ideologen und keine Pragmatiker!! Beste Beispiel dafür ist das Bildungssystem. Linke Bildungssysteme sind überall gescheitert in der BRD, das hindert Linke nicht das erfolgreiche Bildungssystem in Baden-Württemberg ebenfalls durch linke Bildungsprojekte zu ruinieren! Und das soll Pragmatismus sein? 🙂

  19. Die Bildungspolitik geht in die falsche Richtung: Abschaffung des Sitzenbleibens und der Benotung, Nicht-mehr-lernen der Schreibschrift (überfordert die Kleinen), „Abwahl“ von Mathematik und naturwissenschaftlichen Fächern in der Oberstufe, leistungsfeindliches Klima in den Klassenzimmern (was sich auch in Respektlosigkeit gegenüber Lehrern und Mitschülern äußert).

    Wer heutzutage seinen Kindern etwas Gutes tun will, schickt sie auf eine leistungsorientierte Privatschule. Gebildete Eltern, die die Schulpflicht missachten und ihre Kinder lieber zu Hause selbst unterrichten (ein zunehmender Trend), hndeln nachvollziehbar.

  20. Das Bildungssystem kann die Leistung, die eigentlich von ihm zur fordern wäre, längst nicht mehr erbringen. Aus diesem Grund MÜSSEN doe verantwortlichen Politiker auf eine externe Lösung rekurrieren.

    1. Die erzieherischen Kompetenzen der Lehrkräfte wurden systematisch abgebaut. Unter Kompetenzen verstehen die Bildungsverantwortlichen nur eine „sanfte“ Form der Pädagogik, welche auf den Werten eines Diskussions- und Überzeugungskultur aufbaut. Sanktionierung (Erziehung) die nicht nur verbal an die Einsicht des Schülers appelliert, sondern diesen auch spüren lässt, dass er einen Fehler gemacht hat (keine körperliche Züchtigung!) sieht das System nicht vor.

    2. Die zu vermittelnden Inhalte sind zwar augenscheinlich in Lehrplänen festgeschrieben, werden aber aus multiplen Gründen nicht wirklich umgesetzt:
    a) die durch mittlerweile in best. Schulformen (Hauptschule/Realschule) hohe Anzahl von Schülern aus bildungsfernen Schichten, wie auch Flüchtlinge und Kinder von Gastarbeitern/türk. 3. Generation sind häufig nicht in der Lage sich alterangemessen erwartbarzu artikulieren. Neben den sprachlichen Defiziten gibt es häufig Verhaltenoriginalitäten, die so früher nicht vorhanden waren und auf die das heutige Lehrpersonal noch weniger als das ältere vorbereitet ist.
    Die hohe Anzahl Frauen im Bildungssektor tut ein übriges zur Sache.

    3.Damit die Abgründe des heutigen Schulsystems nicht allzu sichtbar und evident für Außenstehende werden, hat man sich von Seiten der Kultusministerien einen Katalog an Verwaltungsvorschriften überlegt, welche eine wirkliche Leistungsmessung und Transparenz unmöglich machen. Zwar gibt es vergleichende Leistungstest, die ja durchaus Sinn machen, jedoch gibt es gleichzeitig Maßgaben, welche z. B. eine disqualifizierende Bewertung (Note 5 oder 6) schwer bis unmöglich machen.
    Zieht eine Lehrkraft z. B. eine Bewertung nach objektiven Leistungsmaßstäben durch und es fallen überdurchschnittlich viele Schüler in den den negativen Bereich (wie in Hauptschulklassen heute fast die Regel wenn objektiv gemessen wird) kommt es zu dienstlichen Gesprächen, vom Leher entwickelte zusätzliche Fördermaßnahmen usw., individuelle Förderpläne usw. usf …)
    Letztlich wird die Lehrkraft für das Scheitern einer von vorneherein zum Scheitern verurteilten Klassenzusammensetzung gemacht (z. B. 80% Migranten mit nur graduellen Deutschkenntnissen).
    Diese Bedingungen führen dazu, dass Lehrkräfte die Anforderungen so manipulieren, dass das Ergebnis gerade so nach akzeptabel und ohne Folgen für sie selbst bleibt.

    3. Offizielle Leistungsmessungen (Abschlußarbeiten am Ende der Schullaufbahn) werden insbesondere in den leistungsschwachen Bereichen so vereinfacht, dass in Klasse 9 oder 10 im Grunde Wissen aus der 5 oder 6 abgefragt wird.

    4. Selektion der Schüler anhand der sichtbaren Leistungen wird massiv torpediert und mittels Aufhebung der relativ homogenen Leistungsstufen (3-gliedriges Schulsystem) danach durch die Zusammenlegung in Gemeinschaftsschulen in denen den „schwachen“ Schülern durch die „starken“ geholfen werden soll (die Ergebnisse der Gesamtschulen konterkarieren diesen Gedanken seit Jahren; Gesamtschulen produzieren die im Vergleich schlechteren Schüler der gleichen Schulform; Eltern sehen immer zu, dass ihr Kind Abitur auf einen reinen Gymnasium und nicht an der Gesamtschule macht, wenn die Möglichkeit besteht).
    Kurz: legt man zwei Äpfel nebeneinander, einer faul, einer gesund …. wird der gesunde faul, oder der faule gesund?

    Fazit: das Bildungssystem kann keine besseren Ergebnisse produzieren, da das Wort „SELEKTION“ per se schon negativ konnotiert ist. Wahrscheinlich denken die meisten linksgrünen Sozialromatiker dabei an Ausscwitz und die Rampe dort …
    Sozial-ismus heisst ja nun gerade eben auch, dass man dem Gedanken der Elitenbildung, als Endform eines auf Leistung und Auswahl basierenden Erziehungs- und Lehrprozesses, konsequent abschwört zu Gunsten einer amseeligen Gleichmacherei. Linke Meinungsbilner und Neocons haben eine Anthropologie entworfen, nach deren Paradigmen allen alles möglich sein soll. Welch fatales Menschenbild!
    Die immer wieder bemühte Chancengleichheit von seiten der Sozialromantiker meint dagegen in Wirklichkeit die ERFOLGSgleichheit am Ende. Welch ein Irrsinn!

    Abschließend ein Zitat zur Lage der Nation:

    Die wirtschaftliche, soziale und politische Krise beginnt jedoch erst. Das Staatsschiff gerät mit feist gewordenen Berufsdemokraten in schwere See.

  21. Aberwitzige Kultur und Sozialetats sorgen ja dafür, dass eine Sogwirkung für Kultursozialethnologiehistoriker entsteht, die die Gesellschaft in diesen Massen gar nicht brauchen und eigentlich auch gar nicht alimentieren kann.

  22. @ #2 Ogmios (05. Aug 2011 15:34)

    Deutschland und Europa wird von SOZIALISTEN regiert. SOZIALISTEN denken automatischen in Quantitaetskategorien statt in Qualitaetsmassstaeben.

    viel schlimmer: der komplette bereich erziehung/schule/universitaeten ist komplett in sozialistischer hand. ueberall in den westlichen laendern (auch bei uns in den usa) haben die sozialisten in diesen bereichen die herrschaft uebernommen. das ergebnis ist bekannt (incl. indoktrinierung der schueler und studenten…)

  23. @ #14 Lindener (05. Aug 2011 16:11)

    Das einfachste wäre natürlich, die vielen Millionen Deutsche, die unsere Land in Richtung Schweiz, USA, Australien usw. verlassen haben, versuchen zurück zu holen.
    Das sind fast alles Fachkräfte, oft auch bereits mit Kindern…

    Aber auf so einfach Gedanken kommen unsere Politiker Eliten wohl kaum…

    Gruss aus Hannover

    Lindener

    wer von denen waere denn so bekloppt und wuerde zurueck gehen? mich kriegen keine 10 pferde zurueck nach deutschland, meine kinder haben dieses land ebenfalls abgehakt. ok, wir haben momentan die plage dumb-o o’bowma an der backe, aber auch das ueberleben wir… kein grund die segel zu streichen und in noch schlimmere verhaeltnisse zurueck zu kehren. selbst wenn dumb-o’s plan, die usa in ein europe2.0 zu verwandeln gelingen wuerde und wir in erwaegung ziehen wuerden, die usa zu verlassen, waere deutschland mit sicherheit nicht auf der liste der in frage kommenden ziellaender…

  24. @ #9 schmibrn (05. Aug 2011 16:03)

    Also diese Abtreibungsgegner hier gehen mir immer mehr auf den Senkel. Wollt Ihr hier alle Frauen verprellen?

    Zurück ins Mittelalter und „Hexen“ auf den Scheiterhaufen, ist keine Alternative um Deutschland vor Überfremdung zu retten.

    Wer in Kauf nehmen will, dass Frauen unter unwürdigen und medizinisch fragwürdigen Bedingungen, illegale Abtreibungen vornehmen lassen, ist mit Verlaub gesagt ein Armleuchter.

    Durch Verbot wird keine einzige Abtreibung verhindert, genau so wenig wie ein Verbot nützen wird, die IslamkritikerInnen zum Schweigen zu bringen.

  25. Leider haben wir schon eine seit 1968 völlig verluderte Lehrer- und Lehrerinnengeneration, die nicht mehr in der Lage ist, Schüler zu „bilden“. Wir alle wissen, dass man unterhalb eines bestimmten Niveaus keine akkuraten Informationen mehr vermitteln kann. Auch wenn Germanistik keine harte Wissenschaft ist: Das Nichtvertehen des Konjunktivs kann in unserer Gesellschaft inzwischen über Leben und Tod entscheiden.

  26. „…Schuld an der Misere ist ein Schulsystem, dass längst seinen Erziehungsauftrag aufgegeben, oder schlimmsten Falles auf eine ideologische Indoktrination im zivilisationsfeindlichen Geist reduziert hat…“

    —————————————————-

    Ist doch Wurscht, Hauptsache es ist experimentell- „fortschrittlich“, im r evolutionären Geiste des „Humanismus“. 😉

  27. #33 Wilhelmine:

    Das darfst du nicht missverstehen. Der Ruf nach schärfster Strafe für ein eindeutiges Frauenrecht kommt immer wieder von denen, die in ihrer christlichen *gelöscht* alle Menschen lieben. Es ist also nur zum Besten der Frauen, wenn sie ins Gefängnis wandern 🙂

    Aus reiner Nächstenliebe – versteht sich!

  28. Fachkräftemangel in Deutschland ist eine LÜGE…
    Es gibt massenhaft deutsche Fachkräfte, so zum Beispiel Ingenieure, die arbeitslos sind und Bewerbungen schreiben, bis sie „schwarz“ werden. Es geht darum, Menschen aus anderen Ländern hierher zu locken, damit sie dann für die Hälfte des Gehalts, das einer deutschen Fachkraft zustünde, qualifiziert zu arbeiten.
    Die Absenkung des Mindesteinkommens spricht hier Bände. Das allerdings geht vor allem auf das Konto sogenannter Konservativer. Merkel, von der Leyen und Co., die Loserpartei FDP und die Spitzen der Wirtschaft sind primär an dieser Legende beteiligt.

  29. #28 der lachende Mann (05. Aug 2011 16:37)

    1. Die erzieherischen Kompetenzen der Lehrkräfte wurden systematisch abgebaut. Unter Kompetenzen verstehen die Bildungsverantwortlichen nur eine “sanfte” Form der Pädagogik, welche auf den Werten eines Diskussions- und Überzeugungskultur aufbaut.

    An etlichen Schulen bestimmen a-soziale Verhaltensweisen von bestimmten Schülern das Klima.
    Dazu gehören bestimmte Formen von Unterrichtsstörungen, bewusstes Chaos verursachen, latente Bedrohungen und Entwürdigungen von Mitschülern und verbale Verletzungen.

    Bei Teenagern hat derjenige ein hohes Ansehen, der sich durchsetzen kann. Und das kann man mit diesen Verhaltensweisen. Vor allem kann man sich gegen die Lehrer und gegen das Lernenmüssen durchsetzen.
    Da den Lehrern systematisch die meisten Sanktionsmöglichkeiten auf Elternwunsch genommen wurden (das ist ja Autorität, wir wollen doch keine autoritären Charaktere züchten), werden die Lehrer selber zu Witzfiguren.

    Das System setzt auf Gespräche und einsichtiges Verhalten. Das hat bei Orientalen den gegenteiligen Effekt: Wer keine Stärke zeigt, gilt als Schwächling. Diese uralte, patriarchalische, hierarchische Kultur ist mit unserer Zivilisation nicht kompatibel.

    2. Die zu vermittelnden Inhalte sind zwar augenscheinlich in Lehrplänen festgeschrieben, werden aber aus multiplen Gründen nicht wirklich umgesetzt:
    a) die durch mittlerweile in best. Schulformen (Hauptschule/Realschule) hohe Anzahl von Schülern aus bildungsfernen Schichten, wie auch Flüchtlinge und Kinder von Gastarbeitern/türk.

    Diese Einwanderer, ich nenne sie nicht Flüchtlinge, da ihr Hauptmerkmal nicht auf Flucht aus ihren Heimatländern besteht, sondern auf invasionsartiges Einwandern in unsere westliche Zivilisation, die von ihnen aus tiefstem Herzen abgelehnt wird, sind an dem Punkt angelangt, wo sie sich ihre eigenen Anforderungen gegen sie gewandt haben.
    Man weiß, die heutige 3. Generation von Einwanderern ist schlechter angepasst als die erste und dass, obwohl bei der 3. Generation vielen Forderungen an die deutsche Gesellschaft entsprochen wurden.
    Trotzdem kann das nicht der einzige Grund sein, auch Lehrer mit überwiegend urdeutscher Schülerschaft berichten von einem Leistungsabfall.

    3. Generation sind häufig nicht in der Lage sich alterangemessen erwartbar zu artikulieren. Neben den sprachlichen Defiziten gibt es häufig Verhaltenoriginalitäten, die so früher nicht vorhanden waren und auf die das heutige Lehrpersonal noch weniger als das ältere vorbereitet ist.

    Woran liegen die Sprachdefizite? Wer das aufnehmende Volk in seinem tiefsten Herzen ablehnt, der lernt die Sprache nicht gerne. Der experimentiert nicht mit der Sprache, der liest keine Bücher freiwillig, der guckt lieber Heimatfernsehen und verabredet sich privat nur mit seinen Landsleuten wenn er nicht gerade in die Moschee geht.

    Die hohe Anzahl Frauen im Bildungssektor tut ein übriges zur Sache.

    Was meinst du denn damit????
    Warum gehen denn die Männer heutzutage nicht mehr in die Schulen? Zu wenig Geld? Zu viele durchgeknallte Pubertierende mit antiautoritärer Erziehung?
    Ich kenne viele äußerst gute Lehrerinnen.

    3.Damit die Abgründe des heutigen Schulsystems nicht allzu sichtbar und evident für Außenstehende werden, hat man sich von Seiten der Kultusministerien einen Katalog an Verwaltungsvorschriften überlegt, welche eine wirkliche Leistungsmessung und Transparenz unmöglich machen. Zwar gibt es vergleichende Leistungstest, die ja durchaus Sinn machen, jedoch gibt es gleichzeitig Maßgaben, welche z. B. eine disqualifizierende Bewertung (Note 5 oder 6) schwer bis unmöglich machen.
    Zieht eine Lehrkraft z. B. eine Bewertung nach objektiven Leistungsmaßstäben durch und es fallen überdurchschnittlich viele Schüler in den den negativen Bereich (wie in Hauptschulklassen heute fast die Regel wenn objektiv gemessen wird) kommt es zu dienstlichen Gesprächen, vom Leher entwickelte zusätzliche Fördermaßnahmen usw., individuelle Förderpläne usw. usf …)
    Letztlich wird die Lehrkraft für das Scheitern einer von vorneherein zum Scheitern verurteilten Klassenzusammensetzung gemacht (z. B. 80% Migranten mit nur graduellen Deutschkenntnissen).
    Diese Bedingungen führen dazu, dass Lehrkräfte die Anforderungen so manipulieren, dass das Ergebnis gerade so nach akzeptabel und ohne Folgen für sie selbst bleibt.

    Wenn die Schüler zu schwach sind, muss der Lehrer so dermaßen viel nachweisen und nacharbeiten, dass er lieber ein „Ausreichend“ gibt (mittlerweile bei 40 % der zu erwartenden Leistung) als diverse mündliche Nachprüfungen vorzubereiten, zum Schulleitergespräch zitiert zu werden, vom Anwalt der Eltern angeschrieben zu werden und schlimmstenfalls Prügel angedroht bekommt.

    4. Selektion der Schüler anhand der sichtbaren Leistungen wird massiv torpediert und mittels Aufhebung der relativ homogenen Leistungsstufen (3-gliedriges Schulsystem) danach durch die Zusammenlegung in Gemeinschaftsschulen in denen den “schwachen” Schülern durch die “starken” geholfen werden soll (die Ergebnisse der Gesamtschulen konterkarieren diesen Gedanken seit Jahren; Gesamtschulen produzieren die im Vergleich schlechteren Schüler der gleichen Schulform;

    Jeder Handwerker mit gesundem Menschenverstand weiß das: Viele Chaoten und Lernschwache in einer Klasse nützen den lernwilligen und begabten Schülern gar nichts, sondern ziehen deren Leistungen herunter.
    Trotzdem streiten das viele Lehrer aus Überzeugung immer noch ab.
    Warum tun sie das?
    Vielleicht hast du mit deiner Erklärung Recht. Der Gedanke, Schüler nach Leistung in unterschiedliche Gruppen zu trennen, wird von den Alt-68ern und deren ewig gestrigen Anhängern mit sowas wie Ausschwitz gleichgesetzt.

    Der einzige Grund, „Hauptschüler“ mit Gymnasiasten gemeinsam in eine Klasse zu stecken, ist, die Hauptschüler ruhig zu halten. Die Früchte der 68er und die zivilisationsfremden Orientalen sind nämlich nicht mehr so einfach ruhig zu halten.

  30. #27 Rationalist64

    Sie haben vollkommen recht.Ich bin froh,die Schule schon 1981 beendet zu haben.Auch wenn der Staat,dessen Bildungssystem ich durchlaufen habe,nicht mehr existiert.

  31. Die Auswanderung von deutschen Fachkräften wird von der Arbeitsagentur eifrigst unterstützt (Sprachkurse, Wissen über das Auswanderungsland etc.) So wird Platz gemacht für die Facharbeiter aus Anatolien, die einmal unsere Renten erwirtschaften sollen.

    Ich bin dem Mittelstand/Handwerk sehr verbunden. Viele fleißige junge Leute (sofern sie nicht geschieden sind und Kinder haben) beabsichtigen, nach der Lehre und ein paar Jahren Praxis bzw. der Meisterprüfung (kostet z.B. für Maler 30.000 Euro) ins Ausland zu gehen. Angeblich soll schon jeder zweite Medizinabsolvent die Absicht haben auszuwandern.

    Reisen wir doch einfach hinterher. Soll Restdeutschland doch sehen, wie es klar kommt.
    Allerdings wird z.B. die Schweiz wegen der zu erwartenden Schwemme der EU-Flüchtlinge wahrscheinlich schon bald die Grenzen dichtmachen. Die sind jetzt schon sauer auf die vielen Deutschen, die einwandern, obwohl doch die Welt durch Einwanderung bunter werden soll. Ich verstehe die Schweizer einfach gar nicht …

    Dazu unbedingt lesen:

    „Europa vor dem Crash“ von Michael Grandt, Gerhard Spannbauer und Udo Ulfkotte: „Was Sie jetzt wissen müssen, um sich und Ihre Familie zu schützen“. Kopp-Verlag, zu bestellen bei Amazon, 19,20 Euro.

    Kaum zu glauben, was in Deutschland abgeht. Die dumme Kartoffel darf’s aber auf keinen Fall erfahren (Achtung Bürgerkrieg)!

  32. Ach ja, noch vor etwas über einem Jahr wurden 11 Mrd. Euro Kurzarbeitergeld ausgegeben, um die ach so dringend benötigten Fachkräfte überhaupt halten zu können (gern auch Kurzarbeitergeld Null, bis zu 18 Monaten), dann wurden schlappe 80 Mrd. Euro verballert für die Konjunkturpakete.

    Und kaum springt die Wirtschaft durch dieses Doping wieder an, kommt schon wieder das Ammenmärchen vom Fachkräftemangel…

    Entstanden sind seitdem (Quelle: ebenfalls die Welt) 340.000 neue Arbeitsplätze, davon 75 % „atypische“ Beschäftigungsverhältnisse (und hier wiederum zu zwei Dritteln Zeitarbeit, der Rest geringfügige Beschäftigung, befristete Stellen, Teilzeit mit unter 20 Stunden die Woche).

    Sieht so ein „Fachkräftemangel“ aus, bei dem nach dem Gesetz von Angebot und Nachfragen vielleicht mal die Einkommen steigen müßten?

    Aber die Wirtschaft sehnt sich einfach nach der guten ersten Hälfte der neunziger Jahre zurück: von den Absolventen der FH Augsburg in Elektrotechnik fand immerhin 10 % innerhalb eines Jahres einen Job. Weil ja die „harten“ Fächer mit ihren Absolventen immer sooo gefragt sind.

  33. #muezzina
    Als „alter“ Lehrer konnte ich feststellen, dass die Einführung des Taschenrechners grundlegende Fähigkeiten (Einmaleins) verkümmern ließ. In Bayern ist beim qualifizierenden Hauptschulabschluss eine Formelsammlung zugelassen. Es wird also noch nicht einmal das Erlernen von höchstens 15 Formeln (Dreiecksfläche, Kreisfläche, Kegelvolumen, Zinsen usw.) verlangt. Ansonsten: Dauerndes Reden, respektloses Verhalten, keine Disziplin, ohne Schulsachen in die Schule kommen, Hausaufgaben nicht machen – das alles prägt das „Unterichten“. Die Schüler fürchten nichts und niemanden.
    Viele werden darin von ihren Eltern auch noch unterstützt.

  34. Börsen crashen Weltweit!

    Nächstes Jahr haben wir ein dickes Arbeitslosenproblem, aber sicher keinen Fachkräftemangel!!!

    Wir eigentlich heute schon keinen Fachkräftemangel!!

  35. @ 39 ventos frigidos (05. Aug 2011 17:21)

    Fachkräftemangel in Deutschland ist eine LÜGE…

    Es gibt genügend Fachkräfte nur wollen die für ihre Arbeit gerecht entlohnt werden.

  36. German Angst erschwert Zuwanderung

    Seit der Krise suchen Fachkräfte aus Südeuropa Arbeit. Deutschland dagegen sucht dringend Fachkräfte. Die Arbeitsagenturen wollen Angebot und Nachfrage zusammenzubringen – und stoßen auf Widerstand.

    http://www.dw-world.de/dw/article/0,,15259143,00.html

  37. Ein Beispiel für gediegene Halbbildung oder noch weniger lieferte gestern die „Aktuelle Stunde“. Die junge Dame, geschätzt noch keine 30, empörte sich mit verkniffenem Gesichtsausdruck über Geißlers Frage in Stuttgart: „Wollt ihr den totalen Krieg?“. Natürlich fiel ihr nur Göbbels ein, denn das Filmchen wurde Jahre und Jahrzehnte immer wieder abgespult. Also steht Geißler in der Nähe der Nazis?
    Hätte sie sich zuvor schlau gemacht, dann hätte sie gewusst, dass vor dem 2. Weltkrieg die Frage des totalen Krieges in allen westlichen Ländern diskutiert wurde und man sich z. B. in England vorbehaltlos dafür (also nicht nur Militär kämpft gegeneinander, sondern die gesamte Bevölkerung wird als Kriegsteil betrachtet und behandelt) entschieden hat. Das Ergebnis war der Bombenkrieg, der nicht nur militärische Ziele anvisierte, sondern die Zivilbevölkerung.
    Wollen die Grünen den totalen Krieg (natürlich ohne Bomben)? – Ja, sie wollen. Gibt es etwas Schöneres als Bürgerkrieg und die Erlösung durch Rot-Grün, Grün-Rot?

  38. Ich habe Schule noch zu einer Zeit „erlitten“, in der gnadenlos selektiert wurde.
    Die Lehrer waren oft physisch und psychisch kriegsgeschädigt.
    Die Klassen waren mindestens doppelt so groß wie heute und Prügel war an der Tagesordnung.
    Trotzdem hat meine Generation eine gute Bilanz aufzuweisen – außer den 68ern, die allerdings in meinem Umfeld keine Rolle gespielt haben.
    Was ist also passiert in den letzten 40 Jahren?
    Das bestehende, funktionsfähige Schulsystem wurde systematisch zerstört zugunsten zweifelhafter Experimente.
    Disziplin und Sanktionsmöglichkeiten wurden aufgegeben.
    Wie kann man unter solchen Umständen noch Wissen vermitteln?
    Das hätte doch selbst dem verbohrtesten Linken klar sein müssen!

  39. Das mit der hochen Abbrecherquote kann ich bestätigen, bei uns an der FH im Bereich Ingenieurwissenschaften Maschinenbau sind es 52%.

    Ich schätze aber, dass der Wert ungefähr immer gleich ist. Kennt sich da jemand mit der Abbrecherquote aus, ob es vor 30-40 Jahren auch schon so hoch war?

  40. #50 Mr.E:

    Im ersten Semester Physik waren wir 99 Studenten, im zweiten war das auf die Hälfte zusammengeschnurrt, vor allem die Mathematik (Analysis) hat wohl die meisten verscheucht.

    Das war in den Neunzigern!

  41. #47 Wilhelmine

    Die Deppen in der Industrie werden sich noch wundern! Nächstes Jahr rennen sie dem Wirtschaftsminister nämlich wieder die Türen ein, er solle doch den Arbeitsmarkt stärker deregulieren. Auf Hochdeutsch, sie wollen nächstes Jahr leichter entlassen!

  42. #50 Mr.E, in welchem Bundesland studierst du?

    Leider sind auch mir keine Vergleichszahlen bekannt, egal ob historische oder bundesländerbezogene Zahlen. Würde aber gerne mehr dazu wissen… h besonders wie es bei den Ingenieurstudiengängen /Naturwissenschaftstudiengängen in Berlin / NRW / Bremen ausschaut.

  43. Ehe dass die MINT-Leute in Verzückung geraten: Ich habe in den 70ern in Bonn die geschähten Geisteswissenschaften studiert. Da wehte ein anderer Wind. Ehe man auch nur ein Pro-Seminar besuchen durfte waren da Aufnahmeprüfungen zu überwinden, die es in sich hatten. Nichts für Gesamtschüler. Es wurde im Vorfeld so stark gesiebt, dass nicht mehr viel übrig blieben. Z. B. Sprachtest, sprich Übersetzungen…

  44. #50 Mr.E (05. Aug 2011 18:29)
    Ich habe 1979 in Karlsruhe mein Diplom in Maschinenbau gemacht.
    Die Abbrecher- und Durchfallquote lag auch bei geschätzten 50%.

  45. #54 Faktencheck:

    Ich studiere in Niedersachsen.
    #56 Senator hat schon eine gute Antwort gegeben.

  46. #55 Herodotchen, ja die Aufnahmeprüfungen muß man auch mit berücksichtigen. Wieviele schaffen es zuvor überhaupt durch die Aufnahmeprüfung.
    Die Studienabbrecherquote sagt dann nur bedingt was aus.

  47. #49
    Ich habe noch eine dunkle Erinnerung an Summerhill. Galt damals als der letzte Schrei. Lernen ohne Zwang. Immer nur das tun, wozu man gerade Lust hat. Also die heutigen Zustände? Da man keine Lust zum Lernen hat, tut mans auch nicht. Und die andern? Die sind eben uncool. Gefragt ist der coole Typ, den nichts mehr berührt, der sich für nichts engagiert, dem alles am A…. vorbei geht.

  48. Liebe Migrationsfetischisten wer was auf dem Kasten hat geht doch nicht nach Deutschland !

  49. #59 Herodotchen:

    Nach dem Tod von A.S. Neal ist Summerhill total zusammengebrochen, da seine Tochter einfach nicht sein Charisma hatte.

    Eine Theorie, die nur von einer einzelnen Person getragen werden kann, taugt aber eben nicht.

  50. Was?

    Wir sollen lieber deutsche Kinder ausbilden anstatt Immigranten zu importieren, Diese zum Kinderbekommen alimentieren um dann deren Kinder auszubilden und unsere Kinder in Hartz Fear abzuschieben?

    Wie völkisch und rechtsextrem ist das denn?

    😉

  51. Ich frage mich ja immer wieder, wo denn dieser viel beschworene Fachkräftemangel eigentlich sein soll?

    Da werden wir doch von vorne bis hinten nur verarscht. Die Industrie ist einfach nicht bereit für gute Leute auch gutes Geld zu bezahlen. Die haben es über die Jahre prima hinbekommen, das Lohnniveau immer weiter zu drücken. Und jetzt wird gejammert, dass sich zu wenig Leute finden, um die Jobs zu machen?

    Erstens halte ich das für eine Lüge und zweitens wäre das absolut selbst verschuldet, wenn es denn stimmen würde.

    Das Gejammere um den angeblichen „Fachkräftemangel“ soll doch nur das Lohnniveau noch weiter drücken. Warum? Um ausländische „Spitzenkräfte“ hierher zu locken. Dumm ist nur, dass die wirklich schlauen, ausländischen Köpfe – die wirklich eine Bereicherung darstellen würden – lieber in andere Länder gehen. Dort nämlich, wo man auch für Arbeit eine gescheite Entlohnung bekommt.

    Deutschland ist doch nur für diejenigen attraktiv, die absolut nichts haben und für die HIV eine Lebensverbesserung darstellen würde.

    Nach Deutschland kommt man doch nicht, weil hier das Wetter so gut wäre oder weil es hier en´ Masse gut bezahlte Jobs geben würde, sondern nur weil hier ein Sozialsystem existiert, was viel zu attraktiv ist. Wer aber was im Leben erreichen will, weil er gut gebildet ist und was leisten kann, der geht doch eher in Länder wie Australien oder USA.

    Man muss sich doch nur mal vor Augen halten, wie viele gut (Aus-)Gebildete Deutsche dieses Land jedes Jahr verlaqssen, weil sie einfach die Schnauze voll haben. Steuern und Sozialabgaben sind mittlerweile fernab von Gut und Böse.

    Arbeit muss sich wieder lohnen, aber so lange daran intensiv gearbeitet wird aus Deutschland ein Niedriglohnland zu machen, wird man diese Entwicklung auch nicht stoppen. Traurig ist dabei, dass das auch gar nicht politisch gewünscht wird.

    Aber wir sitzen ja auf so vielen Rohstoffen, dass man diesen Brain-Drain locker verkraften kann.

    Ich verstehe es einfach nicht.

  52. Leider stimmt weder die Lüge vom Fachkräftemangel noch die (abgeschwächte) These, daß zumindest bei den MINT-Absolventen ein quantitatives Defizit bestehen würde. Nicht nur, daß ich selbst einschlägige Erfahrungen machen durfte, sondern dies wird inzwischen sogar von Mainstreammedien (wenn auch noch sehr zurückhaltend) zugegeben:

    Die Absolventenzahlen der Universitäten in einschlägigen technischen und naturwissenschaftlichen Fächern liegen bei weitem über dem jährlichen Bedarf an Mitarbeitern, die etwa aus Altersgründen ersetzt werden müssen. Fehlender akademischer Nachwuchs sollte einen Mangel an Fachkräften also nicht auslösen.

    n-tv: http://tinyurl.com/3eogunr

    Vielmehr muß man zwei Sachverhalte völlig trennen:

    1. Wir haben große Probleme, was das Bildungsniveau unserer Jugend betrifft.

    2. Aber selbst diejenigen, die mit Punkt 1 keinerlei Schwierigkeiten haben, bekommen zunehmend Probleme, überhaupt eine angemessen entlohnte Beschäftigung zu erhalten.

    Hinzu kommt, daß die Akademikerarbeitslosigkeit in Deutschland bei weitem höher ist als angegeben, da Universitätsabsolventen aufgrund fehlender Ansprüche auf ALG I und des Widerwillens, den eigenen Lebenslauf mit Bezug von ALG II zu verschlechtern, meist in die sogenannte »stille Reserve« abwandern und somit statistisch gar nicht erfaßt werden (daß zusätzlich die Zahlen noch manipuliert werden, kommt noch hinzu).

    Jugendarbeitslosenquoten von bis zu 50 Prozent und darüber, wie dies längst in Griechenland, Portugal und Spanien der Fall ist, lassen grüßen. Dort können wir bereits jetzt quasi »live« miterleben, was auch Nordeuropa in Kürze bevorstehen wird.

  53. Sie erfordern eine Menge Faktenwissen, das man büffeln muss und nicht durch Global-Diskurse und Wikipedia ersetzen kann. Und noch etwas ist anstrengend: Diese Fächer erfordern eine hohe Spezialisierung, die dann den Berufsweg langfristig bestimmt. Nicht bunte Vielfalt, sondern eindeutige Festlegung ist gefragt.

    Das betrifft die Gesellschaft insgesamt. Nicht „bunt“ ist in, sondern homogen.

    Viele Absolventen der Laberfächer sind schon recht bald Harzer, weil sie nicht mehr gebraucht werden. Was sollen z. B. als Wissenschaft getarnte Ideologien wie Gender, worin man zu allem Wahnsinn auch noch „promovieren“ kann?

    #14 Lindener (05. Aug 2011 16:11)

    Das einfachste wäre natürlich, die vielen Millionen Deutsche, die unsere Land in Richtung Schweiz, USA, Australien usw. verlassen haben, versuchen zurück zu holen.
    Das sind fast alles Fachkräfte, oft auch bereits mit Kindern…

    Aber auf so einfach Gedanken kommen unsere Politiker Eliten wohl kaum…

    Dir ist offenbar nicht bewußt, was Auswandern bedeutet. Das ist nicht einfach mal umziehen, vielmehr macht man sich jahrelang Gedanken, wohin man auswandern will, lernt Land und Leute kennen.

    Dann reißt man alles in Absurdistan ab und baut es im Land seiner Wahl neu auf. Oft kommt – wie in meinem Fall – noch ein erhebliches Mehr an Lebensqualität dazu. Von fiskalischen und ökonomischen Aspekten wollen wir hier mal gar nicht reden.

    Wer weg ist, bleibt weg – jedenfalls in der Regel.

    Wenn man in Absurdistan schon nicht in der Lage ist, Leistungsträger ärmerer Länder anzuziehen, wie soll man es dann schaffen, Auswanderer zurück zu holen?

    Die Zustände in Absurdistan müssen grundlegend verändert werden. Das beginnt mit Steuern und Abgaben, führt weiter über die Zustände auf Straßen und Schulen… Ich muß das hier gar nicht weiter ausführen, ein kleiner Ausflug über PI reicht, um Bescheid zu wissen.

  54. @ #33 Wilhelmine

    Schätzchen, niemand hat etwas von dem gefordert, was Sie hysterisch hier herumschreien. Sie phantasieren sich faktenresistent etwas zusammen. Ergo: Diskussion sinnlos.

  55. Deutschlandradio:
    „Ich glaube, da muss eine Kulturänderung im Handwerk stattfinden“
    Arbeitssoziologe: Es gibt zu wenige Lehrlinge mit Migrationshintergrund

    Ist voll klar: Deutschland ist schuld

    Unter den Jugendlichen mit Migrationshintergrund gibt es sehr wenige Lehrlinge im Handwerk. Woran liegt das?

    Ja, das halte ich für eines der größten Probleme.

    Ja, die Handwerker sind stark organisiert in Kammern, in Gilden.

    Ich würde sagen, deutscher geht’s eigentlich nicht von der ganzen Tradition und die Handwerksmeister sind stark verankert in traditionellen Strukturen der deutschen Gesellschaft und haben ganz große Schwierigkeiten, junge Ausländer anzuwerben.
    … und ich glaube, da muss eine Kulturänderung im Handwerk stattfinden.

    Quelle: http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/interview/1521590/

  56. Die Problematik ist falsch definiert. Das „Fehlen“ von Facharbeitern ist lediglich vorgeschoben, um auf einem schier unermeßlichen Pool von Zuwanderern zugreifen zu können, die in der Lohnskala entsprechend weit unten angesiedelt sind. Zugleich können damit Löhne und Abgaben gesenkt werden, womit eine Konkurrenzsituation geschaffen wird, die wiederum die Inhaber von Vollzeitarbeitsplätzen, soweit diese überhaupt noch eingerichtet werden, noch weiter in Bedrängnis bringen dürfte. Ich unterstelle daher Vorsatz.

    In den vergangenen Jahren sind ganze Scharen von gutausgebildeten Fachleuten jeglicher Couleur – vom Busfahrer bis zum Ingenieur alles vertreten – außer Landes getrieben worden, weil sich für sie keine Plätze fanden, während die so genannten „Arbeitsagenturen“ ihnen sogar noch Geld hinterher warfen, damit sie endlich gingen – immer von einer schwelenden Gefahr von Sanktionen umgeben, wenn sie geblieben wären. Noch immer suchen hochgebildete Leute nach Stellen oder kümmern in prekären „Jobs“ dahin. Angesichts eines Millionenheeres an Arbeitslosen – wobei die Dunkelziffer noch weitaus höre liegen dürfte als angegeben – von einem Arbeitskräftemangel zu schwadronieren ist eine allzu durchsichtige Lüge. Hinzu kommt die (aus meiner Sicht nur mit Vorsatz erklärliche) „Schönung“ der Statistiken durch prekäre Stellen, die auf Kosten des Steuerzahlers aufgestockt werden, damit aber wiederum Vollzeitstellen verdrängen. Kürzlich haben selbst führende Institute zugegeben, daß ein Fachkräftemangel „gegenwärtig nicht“ bestehe.

    Auch auf PI ist dies thematisiert worden:

    http://www.pi-news.net/2011/07/es-gibt-keinen-fachkraftemangel/#more-201972

    (Quotenqueen-Artikel)

  57. Ich hoffe, dass alle, die sich den PI-Beitrag bei MONITOR angeschaut haben, auch den Bericht über GlenCore sahen. Dies ist wieder nur ein Beispiel für viele, wie die westliche Industrie Afrika ausbeutet – ohne Rücksicht auf Natur und Menschen dort.
    Wenn diese Leute dann aber zu uns wollen, um von dem Reichtum etwas ab zu bekommen, dann werden sie abgewiesen.

    Ja nichts abgeben von den Milliarden, die auf dem Rücken dieser Menschen erwirtschaftet wurden! Die armen Völker Schwarzafrikas finanzieren unseren Wohlstand mit! Aber sie sollen bloß dort bleiben und verrecken!! Da ist dann jeder Immigrant einer zu viel!

  58. #69 Kodiak (06. Aug 2011 11:16)

    Grundsätzlich haben Sie recht; derlei Dinge sind scharf zu verurteilen. Nur werden Sie der Bevölkerung afrikanischer Staaten kaum zu ihrem Glück verhelfen können, wenn Sie sie nach Europa verfrachten, womit wieder neue Ungerechtigkeiten geschaffen werden. Die Probleme sind vor Ort zu klären. Dann allerdings wird sich recht schnell klären, daß auch die betroffenen Regierungen selbst durchaus nicht ganz schuldlos an dem Elend ihrer Völker sind. Die alte abgedroschene und im Grunde rassistische Formel „Weiße=Täter, Nichtweiße=Opfer“ funktioniert längst nicht mehr.

  59. @Tom62
    Richtig! Es muss vor Ort geklärt werden. Aber das Umdenken dazu muss HIER stattfinden. Dazu gehört auch, sich das „Profit um jeden Preis“ aus dem Kopf zu schlagen. Und wer will hier schon gerne bei sich mit dem Verzichten anfangen?!
    Es gibt also nur 2 Möglichkeiten: Entweder wir helfen den Menschen dort, indem wir etwas von unserem Gewinn zurück geben – oder sie holen es sich hier!

    In der Richtung habe ich aber bei PI in den Kommentaren noch selten etwas gelesen. Ich sehe immer nur „weg mit denen“, lese aber nichts über Alternativen!

  60. Unser Schulsystem verhindert, dass wir weiterbildungsfähige junge Menschen die Schule mit einem Abschluß verlassen. Und wenn die paar die es geschafft haben, tatsächlich einen Ausbildungsplatz ergattern und eine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen haben, dann jagt sie unsere Industrie mit Hungerlöhnen und der Staat mit raubrittermäßigen Abgabenlasten aus dem Land. Wir müssen weg von der Ideologie „Schule muss Spaß machen“. Die Schule muss sich an ihren besten Schülern ausrichten
    (siehe 107 % Regel in der Formel 1). Und anstatt zu lamentieren, sollten Industrie und Handwerk ausreichend Ausbildungsplätze anbieten. Ein junger Mensch bzw. eine junge Familie braucht Sicherheit, um sich in „Ihrem Land“ etablieren zu können. Hierfür muss der Staat den Boden bereiten und nicht für fragwürdige Integrationsprogramme.

Comments are closed.