Während große Teile der CDU weiterhin die Augen vor der Realität verschließen und die Kritik an ihrer Kanzlerin sanft zurückweisen, gibt es in der Bevölkerung breite Zustimmung für Helmut Kohls Aussagen, die er in einem Interview mit der Zeitschrift „Internationale Politik“ machte. Im Internet wird die Kritik an der jetzigen Regierung regelrecht bejubelt.

Der „Focus“ berichtet:

Ob Helmut Kohl mit einem solchen Echo gerechnet hat? Der in den vergangenen Jahren weitgehend abgetauchte Altkanzler bekommt von Internetnutzern nach seiner Merkel-Schelte viel Lob.

„Ich bin ganz sicher kein Fan von Helmut Kohl.“ „Man kann über Kohl unterschiedlicher Meinung sein.“ Oder: „Man kann über Kohl reden wie man will.“ So oder so ähnlich beginnen viele Internetnutzer ihren Kommentar über die Kritik von Helmut Kohl an der deutschen Außenpolitik – gefolgt von einem dicken „Aber“.

Denn im Prinzip, so das Urteil der Netzgemeinde, habe der Altkanzler recht mit seiner Schelte. Kohl beklagte am Mittwoch in einem Interview, der schwarz-gelben Regierung fehle der außenpolitische Kompass. Indirekt warf er Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) vor, keinen Führungs- und Gestaltungswillen zu haben.

„Die deutsche Außenpolitik ist ein Desaster“

„Die Kritik Kohls ist in allen Fällen berechtigt. Die derzeitige deutsche Außenpolitik ist ein Desaster“, heißt es in einem Kommentar auf Focus Online. „Ich stimme ihm voll und ganz zu. Unsere Regierung fährt seit geraumer Zeit einen Zickzack-Kurs in der Außen- und Innenpolitik, der nicht berechenbar ist“, befindet ein Nutzer auf Handelsblatt.com. Diese Reaktionen überraschen umso mehr, weil Kohls Ansehen seit der CDU-Spendenaffäre stark gesunken ist.

Doch anscheinend spricht der Altkanzler vielen Deutschen aus der Seele. Der Frust über die aktuelle Regierungspolitik ist groß. Besonders Merkel und Außenminister Westerwelle (FDP) bekommen in Internetforen ihr Fett weg: „Ich fürchte ernsthaft das Regierungsduo Westerwelle/Merkel ist der Aufgabe, Deutschland zu führen, nicht gewachsen.“ Oder: „Frau Merkel ist einfach überfordert im Amt. Ebenso wie der Außenminister.“

Verlässlichkeit in Kohl-Ära

Auch Merkels Konter auf die Kritik ihres Ziehvaters überzeugt die Internetgemeinde nicht. „Ihr Kontra – die Zeiten hätten sich geändert – zeigt, dass sie dem Zeitgeist nachläuft und ständig laviert. Genau das macht uns so unstabil und wenig verlässlich“, schreibt ein Nutzer auf Focus Online. Der Bundeskanzlerin fehlten politische Visionen, wie es sie noch bei Brandt oder Kohl gegeben habe. Ein anderer User beschreibt die Regierung Merkel als „Büttel von Brüssel ohne eigenes Konzept“.

Anders sei dies noch während Kohls Kanzlerschaft gewesen, darin sind sich die meisten Kommentatoren einig. „Kohl tritt hier für Prinzipien ein – Beständigkeit, Verlässlichkeit, Führungskraft, Solidarität – die er auch in seinen 16 Jahren als Kanzler vertreten hat“, heißt es auf Zeit Online. In weiteren Netzbeiträgen wird Kohl als Mann mit Rückgrat bezeichnet. Seine Politik sei kalkulierbar gewesen.

Aber auch Kenner der CDU begehren gegen die Politik Merkels auf. So sagt der Historiker und Politikwissenschaftler Arnulf Baring der BILD:

„Die CDU hat alle klassischen Positionen geräumt! Die Wehrpflicht – abgeschafft. Atompolitik – komplette Wende binnen eines Jahres, und das aus Opportunismus. Und jetzt das Lavieren bei der Euro-Rettung. Wähler und Partei sind komplett verstört und suchen verzweifelt nach dem, was ihre CDU einmal ausgemacht hat.“

Die Politikberaterin Gertrud Höhler spricht von Unberechenbarkeit in der heutigen CDU:

„Die Kanzlerin und ihre Regierung haben Vertrauen verspielt, bei den Bürgern und in der eigenen Partei. Dort wissen die Menschen abends nicht, wo die CDU am nächsten Morgen steht. Die Partei ist unberechenbar geworden. Alles ist möglich, nichts scheint tabu: Wehrpflicht weg, Atomwende. Immer neue Milliarden für die Euro-Rettung – und niemand legt vor dem Bundestag oder der Partei Rechenschaft ab. So wird Politik zur geheimen Kommandosache.“

Lutz Kiesewetter (19), Bundesvorsitzender der Schüler Union (11 000 Mitglieder), sieht in dem Linkstrend seiner Partei das Kernproblem. Er sagt:

„Auch früher war nicht alles nur rosig, man muss aber ganz klar sagen: Die CDU ist auf einem Kurs, auf dem die Basis die Partei nicht sehen will. Da sind zu viele Kernthemen in letzter Zeit geschliffen worden. Ich sehe sehr wohl, dass es heute in wenigen Monaten so viele Probleme gibt, wie früher in Jahrzehnten. Der Kurs der CDU ist mir zu sozialdemokratisch. Ich erlebe an der Basis bei mir in Baden-Württemberg, dass immer weniger Mitglieder bereit sind, dafür Wahlkampf zu machen und Plakate aufzuhängen. Bei Wahlen kriegt die Union gerade noch die Erststimme. Man wählt konservativ oder gar nicht.“

Die CDU hat ihren Kompass verloren. Sämtliche Chancen der Umkehr und Erneuerung wurden nicht genutzt. Und jetzt beginnen die Ex-Konservativen nach dem Willen Schäubles, die Souveränität Deutschlands an die EU abzugeben. Helmut Kohls politische Erben sind dabei, Deutschland abzuschaffen und den Wohlstand und Frieden im Land zu Gunsten eigener Interessen zu zerstören.

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111 KOMMENTARE

  1. Die Deutschen sind echt DUMM – mindestens der größte Teil.

    Kohl hat den EURO GEGEN den Willen der Bevölkerung durchgezogen. Genau deshalb sollte er lieber den Mund halten.

    Und auch Frau Merkel ist SEIN Geschöpf.

    Auch war er es, der mit Rita Süßmuth und Heiner Geißler erklärte Liberale in Regierungsämter brachte, die beide sofort linke Politik durchgezogen haben.

    Wie vergesslich sind die Menschen?

  2. Kohl hat die CDU zur „Europapartei“ gemacht. Was dabei herausgekommen ist, sieht man ja jetzt. Das einzige, wofür man Kohl dankbar sein muss, ist, dass er die Einheit konsequent durchgezogen kann.

  3. Ich weiß noch genau, wie der SPIEGEL, der während der Wiedervereinigung zu einem wahren Kohl-Fan mutiert war, während der Verhandlungen zum Schengener Abkommen im Zusammenhang mit Kohl das Wort „Landesverräter“ zu Papier brachte.

  4. Kohl hat vielleicht den Euro gegen den Willen der Bevölkerung durchgesetzt. Doch ist der „Wille der Bevölkerung“ nicht der Maßstab von richtigen oder falschen Entscheidungen oder von richtiger oder falscher Politik. Hätten wir heute keinen Euro, dann wären die Schwierigkeiten mit Sicherheit noch viel größer. Das Problem ist nicht, dass die CDU „nach links rückt“, sondern dass die Deutschen die richtigen Entscheidungen nicht honorieren, sondern die Politik geradezu zum Opportunismus treiben.

  5. Diese Zustimmung für Kohl resultiert aus der völligen Verzweifelung über die Nicht-Politik einer Angela Merkel. Zwei Seiten einer Medaille.

  6. #2 Eurakel

    Diese CDU als Europapartei und die Einheit hängen voneinander ab, wie man erst im nachhinein erkennt.

    Wir haben deshalb auch die Deutsche Mark geopfert.

  7. Offenbar projiziert in das Kohl-Interview jeder gerade das rein, was ihm passt, tztz…

    Ich verstehe ganz klar, daß in Sachen Libyen-Entscheidung, Griechenland-Krise, Energiewende Merkel von der Position der EU / NATO / USA abgewichen ist bzw. zu zögerlich war. Kohl (übrigens MG von CFR, Atlantik-Brücke etc.) fordert also wieder eine berechenbare Linie mit der Politik der Alliierten und NICHT Alleingänge für nationale Interessen!

  8. #1 Hokkaido
    #2 Eurakel

    Kohl ist einer der politischen Hauptverantwortlichen für Deutschlands heutigen elenden Zustand! Ausgerechnet der Typ muß jetzt andere kritisieren. Kohl gehört zur Fraktion der EU-Fanatiker, und die deutsche Einheit hat ihn nie sonderlich interessiert, als sie kam hat er nur die Gelegenheit genutzt um auch das deutsche Gebiet der DDR unter die Fuchtel der EU-Bürokratie zu zwingen.

  9. Kohl beklagte am Mittwoch in einem Interview, der schwarz-gelben Regierung fehle der außenpolitische Kompass. Indirekt warf er Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) vor, keinen Führungs- und Gestaltungswillen zu haben.

    Doch, hat sie. Sie „gestaltet“ eben nur hinter den Kulissen. Gegenwärtig ist sie damit beschäftigt, uns nach Brüssel zu verkaufen. Die Frau will nach ganz oben. Kohl sieht lediglich die Geister am Werke, die er einst selber rief. Viele Dinge, die den Eurowahn betreffen, den wir heute haben, hat Kohl gegen den Willen des deutschen Volkes durchgezogen; in Interviews hat er dem Volk die Mündigkeit abgesprochen, selbst darüber zu entscheiden. Er ist damals nicht ohne Grund abgewählt worden, auch wenn der Nachfolger noch schädlicher fürs eigene Volk gewesen ist. Das läßt sich auch durch wohlfeile Kritik nicht mehr korrigieren.

  10. In der Merkel-CDU glaubt man, es reiche aus, wenn man für den Wähler im Vergleich zu Rot-Grün das kleinere Übel darstellt. Das hat 2009 noch funktioniert, und die Merkel-Strategie dürfte dahin gehen, daß dieser Plan auch 2013 noch aufgeht.

    Kohl und Bosbach scheinen langsam zu erkennen, daß dieses Argument 2013 nicht mehr zieht. Ich neige dazu, auf einen Wahlsieg von Rot-Rot-Grün zu hoffen, auf daß die folgenden vier Jahre Oköstalinismus eine heilende Wirkung auf die Wähler haben mögen.

    Mit dieser Strategie, die ähnlich auch einmal von FJS formuliert wurde (Sonthofen), gehen die Konservativen allerdings das Risiko ein, bei der nächsten Wahl einem zusätzlichen Millionenheer von links wählenden Transferleistungsempfängern mit doppelter Staatsangehörigkeit gegenüberzustehen. Ich bin mir derzeit nicht sicher, ob die dann denkbare Remobilisierung konservativer Wähler diese Verschiebung zugunsten der Sozialisten ausgleicht.

  11. #5 Leeve Jung:

    Wenn der Wille des volkes nicht der Maßstab ist, was verstehen Sie dann unter Demokratie?

  12. Dazu habe ich noch einen Kommentar auf „Korrektheiten“ gefunden.

    „Wir werden von einer selbstherrlich die Spielregeln diktierenden internationalen Klasse von Putschisten regiert, die die Konformität in den eigenen Reihen zu erzwingen und Jeden zu entmachten versteht, der aus der Reihe tanzt.“

    Auch Männer, die es mit 16jährigen treiben, fällt mir dazu gerade ein.

    http://korrektheiten.com/2011/08/25/klassenkeile/#more-8241

  13. #1 Hokkaido (26. Aug 2011 14:26)

    „Die Deutschen sind echt DUMM – mindestens der größte Teil….“
    —————————————–
    Seien Sie nicht so leichtgläubig.
    „Was die Deutschen sind…“, „Was die Deutschen mögen…“, „Was die Deutschen ablehnen…“ usw. usw. usw (vergleiche hier auch die tägliche DIE WELT-Serie darüber: „Die Deutschen sind dies…“, „Die Deutschen sind das…“, „Die DEutschen sind jenes…“) darüber befindet und schreibt eine BRD-Journalle völlig unabhängig eines möglicherweise wirklichen Empfndens in völlig pauschalisierender und herabwürdigender Art und Weise, um zu suggieren, als seien die Deutschen nur mehr eine stimulierende dumpfe Masse, deren WErt und Gehalt gegen Null tendiert.
    Lassen Sie sich davon nicht hinters Licht führen: wir Deutschen sind nicht gleichzusetzen mit dem, wie die BRD-Journalle uns beschreibt. Deren Absichten sind allzu deutlich.

  14. Auch in der Schulpolitik ist die C*DU umgefallen und läuft den Rot-Grünen hinterher, ganz davon abgesehen, dass sich sogar viele CDU-Politiker für den Islamunterricht an DEUTSCHEN Schulen stark machen.

  15. #5 Leeve Jung (26. Aug 2011 14:38)

    Doch ist der “Wille der Bevölkerung” nicht der Maßstab von richtigen oder falschen Entscheidungen oder von richtiger oder falscher Politik.

    Wenn der Wille des Volkes keinen Niederschlag in der Regierung mehr findet, bedeutet dies nicht weniger als das Ende der Demokratie.

    Das Problem ist nicht, dass die CDU “nach links rückt”, sondern dass die Deutschen die richtigen Entscheidungen nicht honorieren, sondern die Politik geradezu zum Opportunismus treiben.

    Dann sollte sich die ach so geplagte „Politik“ ein anderes Volk suchen, um dieses Problem zu beheben.

  16. @ 5 Leeve Jung:

    Achim S

    Die Demokratie (gr. ??????????, von ????? [démos] „Volk“ und ?????? [kratía] „Herrschaft“) bezeichnete zunächst im antiken Griechenland die direkte Volksherrschaft. Heute wird Demokratie zumeist als allgemeiner Sammelbegriff für Herrschaftsformen gebraucht, deren Herrschaftsgrundlage aus dem Volk abgeleitet wird: z. B. direkte Demokratie, repräsentative Demokratie, Radikaldemokratie, Basisdemokratie.

    Die Demokratie in Deutschland ist durch das Grundgesetz als tragendes Verfassungsprinzip festgelegt:

    „Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.“

    – Art. 20 Abs. 1 GG

    Die Bestimmung kann wegen der Ewigkeitsgarantie aus Art. 79 Abs. 3 GG nicht geändert werden, es sei den durch eine komplette Neufassung des GG nach Art. 146.

    In der österreichischen Bundesverfassung heißt es:

    „Österreich ist eine demokratische Republik. Ihr Recht geht vom Volk aus.“

    – Artikel 1 B-VG

    In der schweizerischen Bundesverfassung heißt es

    „Das Schweizervolk und die Kantone, […], im Bestreben, den Bund zu erneuern, um Freiheit und Demokratie, Unabhängigkeit und Frieden in Solidarität und Offenheit gegenüber der Welt zu stärken, […], geben sich folgende Verfassung:“

    – Präambel

    ————–

    Mit Ihrer Einstellung zum „Willen des Volkes“ sollten Sie in einer Blockpartei Karriere machen können……

  17. Recht hat er, der Kohl. Man könnte ihr ja auch einen Kompass schenken. Der nutzt ihr nur nichts, weil sie nicht weiß, wo sie hin will und wo sie steht.

    Heribert Prantl, dessen Kommentare ansonsten sehr gefährlich sind, weil man sich leicht einen Herzinfarkt an-ärgern kann, schreibt heute genüßlich in der SZ:

    „CDU in der Krise: Eine Partei zum Gähnen“

    http://www.sueddeutsche.de/politik/cdu-in-der-krise-eine-partei-zum-gaehnen-1.1135023

    Prantl freut sich natürlich, daß die CDU keine konservative Partei mehr ist:
    „Merkel hat einiges geleistet, was ihr heute Kritiker als Fehlleistung zuschreiben: Sie hat die Frauenpolitik und die Familienpolitik der CDU entstaubt, SIE HAT DEN KONSERVATIVISMUS ABGEFEUDELT, sie hat die Altväterlichkeit der CDU beendet.“

  18. #5 Leeve Jung

    Hätten wir heute keinen Euro, dann wären die Schwierigkeiten mit Sicherheit noch viel größer.“

    Kleiner Tipp, du solltest nicht soviel Staats- u. Banken-Bonzenpropaganda schauen und lesen, das vernebelt einem nur das Hirn! 😉 Will sagen, vergiß was in den Mainstreammedien über den Euro gesagt und geschrieben wird, denn die verarschen dich nur!

  19. Lösungsvorschlag:
    – Die CSU, obwohl mit der Absicht schon einmal gescheitert, tritt jetzt unter neuen Vorzeichen deutschlandweit auf,
    – die CSU vertritt dabei eine deutlich von der CDU unterscheidbare konservative demokratische Politik, rechts von der CDU,
    – die der Demokratie verpflichteten Parteien am rechten Flügel suchen den Schulterschluss mit der CSU,
    – die CSU „schaut dem Volk aufs Maul“ und löst sich vom linken Journalismus mittels neuer hochqualifizierter geförderter Publikationen,
    – die CSU macht deutlich, dass in dem Moment, wo sie deutschlandweit agiert, keine bayrische Dominanz stattfindet und besetzt ihr Scheinkabinet entsprechend.

    Ein Herr Friedrich dürfte dann, wie er wollte, und müsste nicht gegen seine Natur Maulkörbe für Islamkritiker fordern. Immerhin hat er ja schon mal dem Herrn Wulff zu dessen Islamverbundenheit widersprochen.

    Ihr Berliner, Hamburger, Kieler und sonstige Nordlichter, spielt bitte diesmal mit. Ich sehe sonst wirklich keine Chance, den Krakenarmen von rot-grün, mittels Untätigkeit unterstützt von der Merkel-CDU, zu entrinnnen.

    Eure Urängste vor einer „bayrischen“ CSU dürft Ihr an der Garderobe abgeben. Versäumt nicht die Chance Eure PISA-Ergebnisse zu verbessern und eure Polizei aus der derzeitig verordneten Deckung herauszuholen.

  20. Dass von Boetticher die Dummheit und Naivität der Minderjährigen ausgenutzt hat, weil er triebgesteuert ist, sieht PI nicht. Stattdessen jammert PI darüber, dass Boetticher nicht ganz so stark verkommen ist wie Berlusconi.

    Und löscht Kommentare die die Meinung: „Sex gehört in die Ehe“ vertreten.

    Wo steht PI? Was ist PI? was will PI? Einerseits findet PI die kommunistischen Errungenschaften von Gaddafi gut und andererseits gibt sich PI konservativ. Ich verstehe das nicht.

  21. OT (mehr oder weniger)

    Onkel Pat zu Europa und Politik. Wie immer, glas klar nuechtern analysiert hart am Punkt.

    http://youtu.be/s3u9LB32YYM

    Zur Euro Rettung durch Deutschland:

    „The Germans do not have a historic duty to do anything except mind their own buisiness and maybe make a point to stay out of Poland.“

  22. CDU: Der Erinnerungsschwund hat Tradition.

    „Wer es wie Helmut Kohl im Verlauf eines Jahrzehnts fertiggebracht hat, die Begriffe und das allgemeine Verständnis von bürgerlich, freiheitlich, christlich und konservativ so nah an die Vorstellungswelt der Sozialdemokraten zu bringen, der hat sich schuldig gemacht“ (Roland Baader).

  23. @ hamburger – 4 jahre ökostalinismus füren zu einer grenzöfnung wie im alten rom , als valens die tür für die bewaffneten ostgoten aufmachte und sie dann nicht mehr zubekam . rot grün wird gewinnen – wir 4 sehr wertvolle jahre verlieren .

    so wie die kirche gerade das christentum abschafft – so schafft die politik gerade das deutsche volk ab ! . beide werden hernach nur noch untergrundorganisationen sein :o(

    warum auch nicht – wer will denn noch deutscher sein ? – wer ist wirklich christ ? , heute mittag in der firma 5 deutsche – alle schimofen auf ausländer und was steht auf dem tisch ? , thay chicken curry – indisch patabastapasta , döner , lamacum , falaffell….. und cola .

  24. Kohl hatte aber damals den Grundstein für das Chaos gelegt
    Die Einführung des Euro und die Massen einwanderung der Türken

    politisch infiziert , da der Sohn ne Türkin heiratete

    Vater Helmut und der ältere Bruder Walter begleiteten Peter Kohl zu dessen Hochzeit mit der türkischen Industriellentochter Elif Sözen muslimischen Bekenntnisses

    Bei der Hochzeit in Istanbul gab Hannelore Kohl Krankheitsgründe an und blieb weg.

    Die offensichtlich depressive Mutter Hannelore wählte wenige Wochen nach der Hochzeit ihres Sohnes Peter den Freitod.

    Alles Klar ???

  25. #14 Von_Muttis_Gnaden (26. Aug 2011 14:52)

    Warum bringt dann z.B. jede Bundestagswahl das gleiche in leicht abgewandelter Form hervor?

  26. http://www.stern.de/politik/deutschland/merkel-schelte-de-maiziere-widerspricht-kohls-kritik-1720845.html

    „Wir leben im Jahr 2011, in einer hoch komplizierten, sehr schwierigen und unübersichtlichen Situation. Ich verstehe die Sehnsucht nach Sicherheit. Aber im Moment können wir sie nicht versprechen“, sagte der CDU-Politiker. „Manchmal frage ich mich auch, was die Ratgeber in ihrer aktiven Zeit von Ratschlägen ihrer Vorgängergeneration gehalten haben“, fügte de Maizière hinzu. Er finde den Satz des Satirikers Karl Valentin in diesem Zusammenhang „sehr interessant“, der einmal gesagt habe: „Die Zukunft war früher auch besser.“

  27. #23 Yanqing

    Das macht doch die CSU nie! Oder habe ich da was verpasst? Gibt es denn ernsthafte Pläne dies zu tun?

  28. Merkel ist eben eine politische Versagerin.
    Sie steuere das Regierungsschiff Deutschland auf Sicht…
    Wer im Nebel auf Sicht steuert und dabei keinen Kompass und kein Radar hat, der steuert das Schiff auf ein Riff oder kollidiert mit einem anderen Schiff.
    Merkel besitzt keine Prinzipien, keine Werte…
    Dazu kommt ihre kommunistische Prägung, die sich in undemokratischem Gehabe und Handeln äußert.
    Zudem führt sie- wenn sie den mal führt- die CDU nach links, ins sozialdemokratische Lager.
    Merkel muss weg, je eher desto besser für die CDU und dieses Land.

  29. #25 Hokkaido (26. Aug 2011 14:59)

    Ihr Einwand ist verständlich, aber:

    Befänden wir uns in einer Idealwelt von Demokratie, unter Außerachtlassung aller weiteren Bedingungen und Einflussnahmen, dann hätten Sie sicherlich recht.

  30. #1 Hokkaido
    Stimme dir vollkommen zu. Wer im Glashaus sitzt, der soll bekanntlich nicht mit Steinen werfen. Jeder Wissenschaftler, der auf die negativen Folgen des Euro hinwies (z. B. Sozialdumping) wurde niedergemacht. Der Euro war so etwas wie der „Erlöser“ Europas und ein großer Teil des Volkes jubelte, weil bei Urlaubsreisen ja nun nicht mehr umgetauscht werden musstze.

  31. SIE KANN ES NICHT!!!!!!!

    Meinte mal der Gasgerd.

    Langsam dämmert es mir, das er recht hat.

  32. Kohl sollte sich geschlossen halten. Zwar hat er in der Sache Recht, doch wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werden. Er ist zum großen Teil für die jetzige Misere mitverantwortlich. Die Merkelowa hingegen sollte sich schleunigst vom Acker machen. Habe ich sie bisher als kleineres Übel gegenüber Rot/Grün angesehen, ist sie bei mir jetzt unten durch. Einfach unwählbar. Die CDU ist nicht mehr rechts der Mitte anzusiedeln, sondern dank Merkelowa eher links. Rechts der Mitte gibt es inzwischen viel bessere Alternativen. Die nächste Wahl kommt bestimmt.

  33. Wer soll denn dem Herrn Kohl glauben ?

    Es ist doch sein Europa, sein Euro, alles ist seins.
    Der Mann hat genug Schaden verursacht und sollte lieber in Ruhe seine Pension genießen.
    Nicht mal der altbekannte Spruch trifft aus meiner Sicht auf ihn zu : “ Der Feind meines Feindes ist mein Freund“
    Der Mann kann so viel Feind sein wie er will, er wird in meinem Kopf und herzen nie ein Freund.

    Viele der heutigen Probleme gehen erst einmal auf seine Kappe.
    In diese eckelhaften Fußstapfen ist dann auch noch Schröder getreten und der hat dann noch alles schlimmer gemacht.

    Um Frau Merkel zu kritisieren , dafür benötige ich selbst keinen Herrn Kohl, das kann ich schon selber.

    Der mann hat doch nur das problem, dass er letztlich in den Geschichtsbüchern, die folgen werden, nicht so gut wegkommt, wie er das erhofft hat.

    Diese EU war eine Fehlleistung mit dem I-Tüpfelchen des Euro obendrauf.
    Das bleibt unter anderem an ihm hängen.

  34. #35 ueberblicker

    Da gabs schon schlimmere in der CDU, gegenüber der Süßmuth und dem Geißler ist Merkel fast nee Erzkonservative! Aber du hast recht, der unter Kohl begonnene Prozess der Sozialdemokratisierung und Multikulti-Islamisierung der CDU geht unter Merkel mit Vollgas weiter. Die CDU wird gegen die Wand fahren, im Grunde brauch doch schon heute niemand mehr die CDU! Du kannst auch gleich Rot-Grün wählen, da bekommste den gleichen politischen Mist wie bei der CDU vor die Haustür gekippt.

  35. Man sollte nicht vergessen: Es sind die Fehler der Kohl’schen Politik, die uns heute so schwer zu schaffen machen: Der Euro und die Zuwanderung in die sozialsysteme („Familienzusammenführung“). Kohl war es doch, der auf Parteitagen verkündete, es müßten Eingewanderte in ihre Heimatländer zurück geführt werden und andererseits den Mißbrauch Deutschlands als türkischem Sozialamt nichts aber auch gar nichts entgegen gesetzt hat!
    Der hat sich doch die Sympathien durch die Geldgeschenke in dieser Welt erkauft…..

    Merkel hat un den Scherbenhaufen von Kohl und Schröder (Schulden-Schröder, der sich einen feuchten Kehrricht um die Maastrich-Kriterien geschert hat!) geerbt. Daran wird diese Regierung zugrunde gehen. Danach folgt wieder RotGRün. Damit ist Deutschland endgültig von der Landkarte verschwunden. Das hattte nicht mal Hitler geschafft …….

  36. Die sogenannte Eurorettung ist in Wirklichkeit eine Euro-Zerstörung. Drohende Deflation bei massenhafter Geldvernichtung durch Insolvenz soll mit allen Mitteln verhindert werden. Allen voran geht die Zentralbank mit extra geringen Leitzinsen. Was man erreichen will ist Inflation, und das nennt man dann Eurorettung.

    Die Währungen sollten generell von der Spekulation ausgeschlossen werden.

    Wenn es nach mir geht sollte Spekulation mit der Folge starker Werteverzerrung ganz verboten werden. Alkohol und Nikotin würde ich ebenso verbieten wie die harten Drogen und Cannabis. Welches positive Wort kann man denn über die Coffee-Shops in den Niederlanden schreiben? Nichts positives kann über sämtliche Drogen geschrieben werden. Hauptsache die Jugend säuft sich tot – für eine bessere Zukunft…. Und Kewil kann seine Kippen immer an jeder Straßenecke ziehen….. Ohne Dampf keine Leistung.

  37. #38 Herodotchen (26. Aug 2011 15:11)

    #1 Hokkaido
    „…Der Euro war so etwas wie der “Erlöser” Europas und ein großer Teil des Volkes jubelte,…“
    —————————————-
    Das ist dummes Zeugs was Sie erzählen: es jubelte lediglich der dumme Anteil der Gesellschaft, die heute noch dem Gutmenschentum angehören und die auch heute noch dem Heilsversprechen von Rettungspaketen, EURO-Rettung usw. den immer noch gleichen Leuten Glauben schenken.

  38. Ich denke mal, daß viele Bürger die Intention der Kritik Kohls am außenpolitischen Kurs von Frau Merkel speziell in der Europapolitik nicht verstanden haben. Kohl meint nicht etwa, daß die Bundesregierung einen zu EU-freundlichen Kurs fährt, sondern befürchtet, daß seine politische Vision von einem europäischen Einheitsstaat (oder politisch korrekter ausgedrückt die „Vereinigten Staaten von Europa“) in der Euro-Krise den Bach heruntergehen könnte, was natürlich auch die historische Bedeutung des Ex-Kanzlers schmälern würde. Schließlich war es die Regierung Kohl, die den Maastricht-Vertrag unterschrieben und damit die DM-Mark abgeschafft hat.

    Wenn der Altkanzler der jetzigen Administration „Mutlosigkeit“ vorwirft, dann kritisiert er damit die zögerliche Haltung Merkels bei der Euro-Rettung. Wenn Kohl heute noch Regierungschef wäre, hätten wir die sog. Eurobonds (die Deutschland pro Jahr knapp 50 Milliarden Euro kosten würden) schon längst und wären auf dem besten Weg hin zu einer „europäischen Wirtschaftsregierung“.

    Im Interview mit der Zeitschrift „Internationale Politik“ macht Kohl deutlich, daß der Euro für ihn ohne Alternative ist. Gleichzeitig mahnt der Ex-Kanzler Solidarität in der Währungsunion an, namentlich mit dem hochverschuldeten Griechenland. Soll heißen: Kohl findet die milliardenschweren Hilfspakete für Athen (und andere südeuropäische Länder) richtig. Ihm gehen die Maßnahmen zur Stützung des Euro nicht weit genug.

    Mit der Einführung des Euro sollte die politische Union Europas und damit die Entmachtung der souveränen Nationalstaaten in der EU erzwungen werden. Das war die strategische Zielsetzung, die hinter der Einführung des Euro stand, was auch im aktuellen Kohl-Interview immer wieder anklingt. Doch dieser Plan ist gescheitert, weil die Staaten Europas – mit Ausnahme Deutschlands vielleicht – nicht bereit sind, sich von Bürokraten in Brüssel regieren zu lassen. In der Eurokrise erblicken einige Politiker in Deutschland die Chance, diese (Schreckens-)Vision unter dem vermeintlichen Druck des Faktischen doch noch Wirklichkeit werden zu lassen.

  39. Kohls Kreation Merkel ist die konsequente Fortsetzung der idiotischen Aussitzpolitik des dicken alten Mannes mit der zentnerschweren Zunge. Schon Kohl hatte ein eklatantes Demokratiedefizit und würgte innerparteilich jeden Ansatz von Debattenkultur konsequent ab. Die Pfarrerstochter vollendet dessen Politik und führt Deutschland – zudammen mit ihrem Heleferhelfer auf Rädern – geradewegs ins Nirwana. Merkel und Schäuble gehören selbstredend eher gestern als heute aus ihren Ämtern entfernt und vor Gericht gestellt. Kohl sollte aber den Ball flach halten – zu vieles hat er selbst zu verantworten. Und letztlich will er ja auch weitere Rettungsaktionen, die uns und unsere Kinder in den Untergang führen, und sieht das Eurokraten-Europa als Krone der Schöpfung. Nur will er eine klarere Linie zugunsten des Molochs, während sein „Mädchen“ hin- und her laviert, weil sie vor lauter Hingabe ans Taktieren, keine drei Minuten bei eine Linie bleiben kann. Das Vaterland stellt für die geistige Nullnummer Merkel allerdings nicht den geringsten Wer dar, darauf trampelt sie nach Belieben herum. Kohl, Merkel, Schäuble …. alle gleichermaßen widerwärtig!

  40. #30 Iring

    4 jahre ökostalinismus füren zu einer grenzöfnung wie im alten rom , als valens die tür für die bewaffneten ostgoten aufmachte und sie dann nicht mehr zubekam . rot grün wird gewinnen – wir 4 sehr wertvolle jahre verlieren

    Ich bin ja auch nicht glücklich mit einer solchen Perspektive. Aber wenn ich mir die Ergebnisse von Parteien rechts der CDU im Nullkomma-Prozentbereich auf Bundesebene ansehe, dann werde ich den Eindruck nicht los, daß erst der ganz dicke Sozialismushammer kommen muß, bevor es der Michel schnallt und es besser werden kann. Und das in einem Land, das noch heute an den Verheerungen eines steinzeitsozialistischen Regimes zu tragen hat 🙁

    Vielleicht wäre eine bundesweite CSU (und zwar eine Strauß-CSU, nicht eine Seehofer-CSU) tatsächlich eine Option. Die Alternative scheint derzeit zu sein, daß ein zunehmender Teil konservativer Wähler, politisch marginalisiert und wirtschaftlich abkassiert, in die innere Emigration geht (zum Nichtwähler wird) und die Linke ihre Wähler immer besser mobilisiert, indem sie ihnen das Geld verspricht, was sie den Nichtlinkswählern aus der Tasche zieht.

    Es ist zum Kotzen: Auf der einen Seite gibt es immer mehr Anzeichen, daß die konservative Revolution (im Sinne einer konstruktiven Tea Party) überfällig ist. Auf der anderen Seite sind, wenn es ans Wählen geht, die 80 bis 90 Prozent Zustimmung für einen Sarrazin vergessen und es wird das Kreuz bei den „more of the same“-Parteien gemacht. Und weil das so ist, wirft auch keine der zahlreichen euro- und zuwanderungskritischen Persönlichkeiten (Henkel, Kirchhof, Merz, Hankel etc.) seinen Hut für eine neue konservative Partei in den Ring. Vom festgefügten Block der rotgrünen Betonstalinisten in den Mainstreammedien, die schon jetzt gegen jede aufkommende Regung einer solchen Partei hetzen, mal ganz abgesehen.

    Eine Idee, wie man das ganze angehen soll, habe ich leider derzeit auch nicht. Meine Befürchtung ist, daß es derzeit nicht mit den C-Parteien geht, aber ohne sie eben auch nicht.

  41. „Ich bin ganz sicher kein Fan von Helmut Kohl.“ „Man kann über Kohl unterschiedlicher Meinung sein.“ Oder: „Man kann über Kohl reden wie man will.“ So oder so ähnlich beginnen viele Internetnutzer ihren Kommentar über die Kritik von Helmut Kohl an der deutschen Außenpolitik – gefolgt von einem dicken „Aber“.

    Jeder Bürger, der bei vollem Verstand ist muss zwingend die desaströse Außen (aber auch Innen-) Politik der Bundesregierung kritisieren: ob Libyen,Afghanistan, Kosovo oder die fehlende Vision für Europa, überall knirscht es. Das liegt zum einen an der Kanzlerin, zum anderen am noch überforderteren Außenminister, für den die kohlsche Schellte erst recht gelten muss.

    Wofür die Regierung stehen? Niemand weiß es. Was sie will? Niemand weiß es…das kommt davon, wenn man keine Überzeugungen hat und nur an die eigene Machterhaltung denkt. Das merkt nicht nur Kohl, das hat auch Altkanzler Schmid zu erkennen gegeben, als er die Außenpolitik gleich überhaupt nicht kommentieren wollte. Westerwelle hätte längst zurücktreten müssen – so siecht die Regierung noch bis 2013 in unerträglicher Weise dahin, wurstelt sich durch bis sie endlich am Wahlabend von ihrer Verantwortung, regieren zu müssen, befreit wird. Nur kann bis dahin wichtige Zeit verschwendet worden sein. Gerade jetzt braucht Europa ein starkes und sicheres Deutschland, auf dessen Wort verlass ist und an dessen europapolitischen Kurs nicht gezweifelt werden kann. Allein in den letzten Tagen gab es aus der Regierungspartei CDU unterschiedliche Signale von Merkel, von der Leyen und sogar Wulff(obwohl er sich eigentlich nicht zur Tagespolitik äußern sollte). So ein Durcheinander hat es unter Kohl in der Tat nicht gegeben.

  42. Die CDU ist glücklicherweise endlich am Ende und scheidet hoffentlich als Wahloption bei allen Wählern mit wachem Verstand und Gedächtnis AUS. Eine Pharisäerpartei ersten Grades, verantwortlich für so ziemlich alles,was schiefläuft.
    Wenn die absolut gar nichts seit den 80er gemacht hätten,wären wir um Längen besser dran.

    Bitte KEINE der 5 etablierten Parteien mehr in Zukunft wählen.
    Es gibt Alternativen,nur wählen muß man sie.

  43. Die Probleme, an denen Europa, Deutschland und die CDU heute krankt, wurden im Wesentlichen zur langen Regierungszeit des Alt-Kanzlers angelegt.

    Das Vorauseilen der Spitzenpolitik von der vorherigen EWG hin zur EU – ohne diese Vorhaben demokratisch legimitieren zu wollen – wurde von Kohl betrieben.

    Die „Sozialdemokratisierung“ der CDU hatte ebenfalls bereits zu seiner Regierungszeit begonnen. Wertkonservative Ideale wurden gerade von Kohl verraten. Nach dem Sturz der sozial-liberalen Koalition hatte Kohl dauern von der Wende gesprochen, nur umgestzt wurde diese nie.

    Bei aller Kritik, wir erinnern uns, „der Dicke“ war über viele Jahre in jedes Fettnäpfchen getrampelt, will ich Kohl gerne zugute halten, dass er seine Chance zur Wiedervereinigung genutzt hatte. Doch es war auch Kohl, der sich wegen der Wiedervereinigung auf die Erpressung von Mitterand eingeliess und nachher die Einführung des Euro‘ vorangetrieben und im Wesentlichen vorbereitet hatte.

    Kohl hatte während seiner Regierungsjahre dauernd vom „Sparen“ geredet – er hatte aber erst diesen riesigen Schuldenberg aufgetürmt. Sein ehemaliger Vertrauter Schäuble ist heute Finanzminister, der – während die Wirtschaft in Deutschland „brummt“ – trotzdem nicht ohne weitere Verschuldung auszukommen glaubt.

    Auch die Zuwanderung aus der Türkei wurde von Kohl nicht gestoppt, obwohl es damals im Osten Millionen von Arbeitslosen gab.

    Nach dem skandalösen Fall von Kohl wusste sich „seine“ CDU nicht anders helfen, als mit Merkel einen Neuanfang zu wagen. Deshalb sollte sich Kohl nicht zu seiner Nachfolgerin öffentlich äussern.

  44. So wie Feuerbach aus Hegel folgte, ist Merkel die Konsequenz aus Kohl, und kein Aliud.

    Vielleicht ist der Alt-Kanzler auch nur dabei, sich selber zu vergessen – „historisch“ oder „politisch“ oder weiss der Geier …

  45. #54 Markus Fischer

    die Türken-Einwanderung ging unter Kohl, Schäuble, süßmuth, Geißler und dem Genscher (den darf man nicht vergessen!) erst richtig los!

  46. # 50 Euro-Vision:

    Gerade jetzt braucht Europa ein starkes und sicheres Deutschland, auf dessen Wort verlass ist und an dessen europapolitischen Kurs nicht gezweifelt werden kann. Allein in den letzten Tagen gab es aus der Regierungspartei CDU unterschiedliche Signale von Merkel, von der Leyen und sogar Wulff(obwohl er sich eigentlich nicht zur Tagespolitik äußern sollte). So ein Durcheinander hat es unter Kohl in der Tat nicht gegeben.

    Sie begehen den alten Fehler und setzen die krankhaft übersteigerte Euro-Stützungspolitik unserer Regierenden mit Europa oder Europafreundlichkeit gleich. Dabei leiten Figuren wie Merkel und Schäuble geradezu das Ende Europas ein, das in Aufruhr, Schrecken, Resignation, Neid, Missgunst und auch bürgerkriegsähnlichen Zuständen versinken wird, wenn der große Zahlmeister auch pleite geht. Das, was Sie unter einem starken Europa verstehen ist das Europa der Antidemokraten, der Kommissions- und Räteherrschaft, denen Schäuble und Konsorten – siehe Geheimpapier dieses Polit-Autisten – nicht die geringste Kontrolle angedeihen lassen will. Begreifen Sie doch, dass Merkel mitsamt Gefolge gerade mitten in einem Staatsstreich ist – es geht darum, klammheimlich und dich unverhohlen und rotzfrech Deutschland als souveränen Staat abzuschaffen. Und das ohne die geringste Legitimation durch die Bevölkerung oder Parlament. Ich bin auch für eine konsequente Europapolitik: unverzüglich raus aus dem Euro und raus aus der Brüsseler Allianz der Undemokraten und die Einleitung einer neuen Ära der fairen, wertschätzenden Kooperation mit den europäischen Nachbarn, die aber nationalstaatliche Belange stets als wichtigste und treibende Kraft zu respektieren hat. Die jetzige, auf Lug, Trug und Heuchelei sowie permanente politische Erpressung ausgelegte Verfasstheit Europas treibt den Kontinent in eine Diktatur, in den Totalitarismus – wir alle bemerken längst die Anzeichen. Schuld hat Kohl aber fast ebenso wie seine prinzipienlose Ziehtochter. Ich traue den Wulfss und von der Leyens zwar nicht über den Weg, ihre Einwände und Mahnungeb wren jedoch völlig berechtigt, ebenso wie die von Bosbach oder Lammert. Nur müssen eben knkrete Handlungen daraus erfolgen. Nur ein bisschen Dampf abzulassen und „Mutti“ dann doch bis zum bitteren Ende zu folgen, wäre fatal.

  47. #5 Leeve Jung (26. Aug 2011 14:38)

    Doch ist der “Wille der Bevölkerung” nicht der Maßstab von richtigen oder falschen Entscheidungen oder von richtiger oder falscher Politik.

    Wenn ich sowas höre platzt mir der Kopf es ist ganz egal ob die Politiker meinen was richtig oder falsch ist ,die sind Angestellte vom Volk nicht von der EU,UN oder sonst wer.
    Wenn ein Geschäftsführer nicht denn Kurs oder Intressen der Besitzer vertritt dann wird er rausgeschmissn genau das sollten wir auch machen.

  48. #8 Pinneberg (26. Aug 2011 14:40) Diese Zustimmung für Kohl resultiert aus der völligen Verzweifelung über die Nicht-Politik einer Angela Merkel. Zwei Seiten einer Medaille.

    So mag man es sehen können. Die Verzweiflung über Merkels Versuch der Abschaffung eines souveränen Deutschlands und der Verpfändung sämlicher hart erarbeiteter Werte an den Moloch Brüssel mag sich ein Ventil suchen – und plötzlich erscheint sogar dieser halbsenile, feiste alte Mann als Rettungsanker. Dabei gehört er ebenso vor Gericht gestellt wie seine politische Ziehtochter und der gemeingefährliche Herr im Rollstuhl.

  49. #22 Peter Blum
    #06 Leeve Jung

    Es bedeutet wohl den Nachweis von besonderem Demokratieverständnis, wenn man Leute, welche sich mal eine kleine Provokation leisten, gleich zu den Blockparteien schicken will. Das ist die gelebte Radikalität eines notorischen Besserwissers.

    Keine Firma würde funktionieren, wenn sie nach demokratischen Regeln besetzt und geführt würde! Das wissen diejenigen am Besten, welche diesbezügliche eigene Erfahrungen sammeln durften. Firmen werden autoritär geführt, wenn man Glück hat, von Autoritäten, welche ihr Handwerk verstehen.
    Solche wünscht man sich auch in der Politik. Leider bleiben die Autoritäten in der Witschaft und tun sich das wiederliche, opportunistische, ständig auf die Beliebtheitsquote schielende Affentheater der Politik nicht an.
    Die grosse Wählermasse ist extrem manipulierbar, desinformiert und zum Teil desinteressiert. Nur der dumpfen Masse haben es die linken Journalisten zu verdanken, dass sie meinungsbildend wirken und ihren Feldzug gegen Deutschland führen dürfen.

    Ich gebe Leeve Jung völlig recht, wenn er meint, dass die Meinung der Mehrheit nicht zwangsläufig die richtige ist. Damit ist er beileibe nicht allein. Das Dilemma liegt darin, dass es nicht möglich scheint, die Entwicklung einer autokratischen Regierung zu unterstützen, welche von grundsauberen Autoritäten geführt wird und sämtlichen Korrumpierungs-Verführungen widersteht.
    Fazit: Die Massendemokratie führt zu Entscheidungsschwäche und Populismus. Eine autokratische Regierung, welche korruptionsresitent ist, hat Europa noch nicht gesehen. Das derzeit erfolgreichste Land der Welt wird von einer autokratischen Einparteienregierung geführt. Die deutlichen Erfolge wären einer Demokratie nie gelungen.

  50. Glaubt wirklich irgend jemand, unter dem selbsternannten Erschaffer der Einheit stünde die CDU jetzt besser da? Merkel ist Europistin, die Opposition sowieso, und was Kohl betrifft, so bedarf dies nicht einmal einer Erwähnung.

    Daß derjenige, der Deutschland den jetzt zu bewältigenden Schaden eingebrockt hat, sich auf diese Art und Weise zu Wort meldet, ist schon beinahe ein Affront gegenüber dem Verstand der klardenkenden Bürger.

    Baring und Höhler treffen relativ genau den Punkt, woran es bei der Union derzeit wirklich krankt.

    De facto wird Nordeuropa unter allen nur denkbaren Regierungskonstellationen (Union/SPD, Union/FDP, SPD/Grüne, SPD/Grüne/Dunkelrot) an den Süden verpfändet. Daran führt kein Weg vorbei – zumindest nicht durch Wahlen.

    Und wenn der Kanzler aller Kanzler dann sogar noch behauptet, unter ihm wäre Griechenland gewiß nicht in die Eurozone aufgenommen worden, dann kann man darüber nur noch müde lächeln.

    Sehr verehrter Herr Dr. Kohl, kurieren Sie sich aus, erholen Sie sich von Ihrem Sturz, werden Sie glücklich mit Ihrer Frau, aber lassen Sie bitte Deutschland mit weiteren Äußerungen zur Tagespolitik in Frieden. Sie machen Ihr Erbe dadurch nicht besser. Im Gegenteil.

  51. #56 BePe
    Stimmt!
    Ich werde sowieso nie nachvollziehen können, warum es fremdländische Arbeitskräfte braucht, wenn doch in Deutschland seit 1972 (!) ununterbrochen Massenarbeitslosigkeit herrscht. Bald erinnern sich nur noch Deutsche im Rentenalter an Vollbeschäftigung.

  52. Unter Kohl hatten wir ja wohl unsere besten Zeiten.
    Die alte Bundesrepublik war wunderbar im Vergleich zu was wir heute haben.

  53. @ #31 Honest (26. Aug 2011 14:59)

    Einwanderung von Türken fand langsam aber sicher in den den 60ern statt, also lange vor Kohl.

    1960 gab es nicht einmal 1500 Türken in der Bundesrepublik.

    Alt-Bundeskanzler Helmut Schmidt erklärte dazu 2009:

    „Im Grunde genommen ging es ihm [dem damaligen Wirtschaftsminister Ludwig Erhard] darum, durch Anwerbung ausländischer Arbeitskräfte das Lohnniveau niedrig zu halten. Mir wäre stattdessen lieber gewesen, die deutschen Löhne wären gestiegen!“

  54. #35 Tom62
    #34 BePe

    Ich wüsste nicht, dass hier konkrete Pläne bestehen würden. Die trauen sich nicht mehr so recht. Nach dem Stoiber-Theater „Berlin oder München“ und der Flucht nach München von Seehofer, fühlen die sich zu Hause leider ganz wohl. Mit der FDP in Bayern regieren zu müssen, ist allemal erträglicher als mit einem bundesweiten Vorstoß wieder zu scheitern. Da müßte ein Nicht-Bayer an die Spitze, ein Gedanke, welcher wiederum dem Seehofer nicht schmecken dürfte.
    Im September habe ich die Chance einen guten alten Bekannten, heute Bundesminister, zu treffen. Ich kann ihn ja mal vorsichtig anspitzen. Der sagt sicher spontan nein, ich traue dem aber zu, dass er darüber nachdenkt und mit seinen Parteifreunden spricht.
    Als Bayer kann ich ja die CSU wählen. Als Juniorpartner eine lahmenden CDU bringt sie aber nichts.

  55. Sofort ein Parteiausschlußverfahren gegen Kohl anstrengen. Das geht gar nicht , was der sich erlaubt finde ich nicht hilfreich. 🙂

  56. #60 Yanqing (26. Aug 2011 16:13

    Keine Firma würde funktionieren, wenn sie nach demokratischen Regeln besetzt und geführt würde! Das wissen diejenigen am Besten, welche diesbezügliche eigene Erfahrungen sammeln durften. Firmen werden autoritär geführt,

    Denn Kurs geben aber die Besitzer vor, die Besitzer der BRD ist aber das Volk
    Wenn das Volk den Kurs vorgegeben hätte hätten wir keinen Euro, Massen Zuwanderung aus Islamische Länder oder Staatsverschuldung die unser Kinder und Enkelkinder zahlen müssen, kein Mensch mit ein bisschen Verantwortung würde seine Kinder so was überlassen !!!!!!!
    Eine Regierung sollte den Bürgern zu Seite stehen, nicht auf deren Rücken reiten.

  57. Ich meine, dass die Zentrumspartei an der CSU einst gescheitert ist. Hey wenn die CSU nicht Bundesweit antreten will, dann kann man vielleicht das Zentrum wieder aufbauen.

  58. #27 henry miller

    Wenn man den Namen eines so geilen Typen okkupiert, dann lässt das tief blicken, dann sollte man vielleicht weniger sektiererisch auftreten.
    Wer sagt Ihnen denn, dass er die Dummheit und Naivität der Minderjährigen ausgenutzt hat, weil er triebgesteuert ist. Vielleicht hat in die kleine Lolita gerade in seiner midlife krisis erwischt.
    “Sex gehört in die Ehe” ist ja schön und gut, bin selbst ja auch glücklich verheiratet. Meine unverheirateten Nachbarn aber erwarten in 2 Monaten ihr erstes Baby. Ist ja wohl eine Riesensauerei, oder?
    Habe dabei ganz vergessen, dass mein Sohn auch 5 Monate nach meiner Verheiratung auf die Welt kam. Na sowas von Frühgeburt!
    Hallo, wir leben im Jahr 2011 und nicht 1811. Haben Sie vielleicht einen Zeitsprung hinter sich, dann haben Sie ja einiges zu den Napoleonischen Kriegen zu erzählen.

  59. @hamburger ,

    die konservative revolution kann mangels masse nicht kommen . es gibt einfach nicht genug potenzial im land . zu viele gutmenschen , korangrünebiodeutsche , pisa geschädigte , ver-rtl te …

    wer will denn heute noch deutsch sein ?

    der hier : http://www.youtube.com/watch?v=MIVAEIRawIo – wer noch ? , wo ist seine partei – ich wähl sie ! .

    bei sowas muss man wirklich denken …… schwer für viele , zu schwer….

  60. #69 Ronald Reagan

    Haben Sie schon mal erlebt, gehört oder gelesen, dass bei Hauptversammlungen zu Sach-Entscheidungen des Vorstandes Volksabstimmungen der „Besitzer“ stattfinden.
    Was dort stattfindet ist ihm wesentlichen der Geschäftsbericht und üblicherweise die Entlastung des Vorstands durch die Aktionäre, was sehr oft reiner Formalismus ist. Auch der wird nicht von den „Besitzern“ gewählt, sondern vom Aufsichtsrat, einer weiteren autokratischen Institution, eingesetzt.

    Können Sie sich vorstellen, dass die „Besitzer“ von mittleren Privatunternehmen sich einen Teufel um die Strategie der Geschäftsführung scheren, so lange die Zahlen stimmen und das Unternehmn floriert?

    Aber wir wollen uns ja nicht zu Firmenmanagement verlieren, sondern über Staatsmanagement diskutieren. Da bleibe ich bei meiner Meinung, dass eine Massendemokratie einen Pferdefuß hat, wo jeder Dummkopf der Unterschicht und jeder Muslim mit deutschem Pass, die gleiche Stimme hat, wie Leute, welche sich dank Bildung, Erziehung und Erfahrung mit den Themen ernsthaft auseinander setzen. Sie konnten aber auch feststellen, dass ich trotz meiner Kritik an der Massendemokratie kein Rezept für etwas besseres vorschlagen konnte.
    Ich meine, dass die Demokratie gegenüber einer autokratischen Regierung grundsätzlich vorzuziehen ist, da deren Entwicklung schwer zu kontrolieren ist.
    Wir sollten aber Wege finden, den demokratischen Willen des Souveräns qualifizierter zu erarbeiten, als dies in der gegenwärtigen Massendemokratie möglich ist.

  61. #40 fundichrist (26. Aug 2011 15:11)

    Ach nee, Gas-Gerd war besser?

    Herr, laß Hirn vom Himmel regnen!

    Gas-Gerd hat die Liberalisierung des Kapitalmarktes durchgezogen – eine enthemmte Beraubung der Deutschen durch Hedge-Fonds konnte so ganz einfach stattfinden.

    Von der idiotischen Hartz IV-Sache mal ganz abgesehen…

  62. Ach, der Kohl!

    Am 1. Oktober 1982 versprach er die GEISTIG-MORALISCHE WENDE!

    Das einzige Versprechen, das er einhielt.

    Denn was heute an Un-Geist und Un-Moral existiert, das haben wir nur Kohl zu verdanken.

    Das ist kein
    Reiner Zufall,
    denn damit wird das Volk immer blöder und kraftloser.

  63. Auch die CDU schafft sich ab !
    Erich´s U-Boot sei dank…
    (ein bisschen sieht sie auch so aus, oder?).
    Die SPD unter Schmidt war dagegen geradezu erzkonservativ.

    ICH WILL MEINE ACHTZIGER WIEDER !!!
    (Ja, ich meine mein moped und das Jahrzehnt;-)))

  64. #47 Chris (26. Aug 2011 15:22)
    #61 _Kritiker_ (26. Aug 2011 16:13)

    Korrekte Analysen.

    Noch nicht erzielte Arbeitseinkommen der nächsten Jahre werden an Südeuropa verpfändet.

    Die Entwicklung des allgemeinen Lebensstandards wird zwangsläufig in Richtung Südstaatenniveau gehen.

    Da der Verzicht auf vorhandenen Wohlstand in weiten Kreisen von Dummland als Zeichen gelebter Solidarität verstanden wird, sehe ich hier auch keinen nennenswerten Widerstand entstehen.
    Den gibt es eher bei Bahnhofsumbauten.

    Zwanzig Jahre Solidarbeiträge nach Mitteldeutschland, so gerne ich es den Landsleuten gönne, haben dort keine breitflächige Industrie entstehen lassen. Die Städte im Westen haben dafür bestenfalls stagniert. Ein Blick auf den Zustand der Strassen, zeigt was ich meine.

    Der Süden wäre wesentlich weiter, wenn die Milliarden aus den Geberländern dort für Industrieförderung und berufliche (!) Bildung ausgegeben worden wäre.
    Aber es war ja populärer diese Beträge für Konsum zu verprassen.

  65. Kohl soll die Klappe halten.

    Unter der Bundesbirne wurden doch die Weichen zum derzeitigen Desaster überhaupt erst gestellt.

    Die Regierung Kohl verscherbelte die -zugegeben nicht auf der Höhe der Zeit gewesene aber voll funktionsfähige- Industrie und Infrastruktur der damaligen DDR für ein Trinkgeld -als Musterbeispiel gilt immernoch ein voll funktionsfähiges Tankstellennetz, das für Eine!! Deutsche Mark an Elf-Aquitane verschenkt wurde.

    Unter Kohl wurden die übervollen Rentenkassen zweckentfremdet geleert, anstatt als Rücklagen angelegt.

    Unter Kohl wurde der Grundstein zur EUdSSR gelegt.

    Unter Kohl erlebte die Einwanderung Kulturinkompatibler einen neuen Höchststand.

    Kohl selbst hat das Merkel ausgebildet und protegiert.

    Und nun regt sich der Dicke auf, weil es nicht so läuft, wie er es sich in seinen nassen Träumen ausgemalt hat.

    Hätte die Birne damals mal besser das Volk gefragt und auf die Stimmen der Kritiker gehört, die genau solche Zustände vorrausgesagt haben, anstatt in dummer Überheblichkeit sein Ego auszuleben.

    Nochmal: Birne, halts Maul!

  66. #64 Lady Bess (26. Aug 2011 16:18) Unter Kohl hatten wir ja wohl unsere besten Zeiten. Die alte Bundesrepublik war wunderbar im Vergleich zu was wir heute haben.

    Kohl steht schon nicht mehr für die alte, grundsolide, in manchem nahezu idyllische alte Bundesrepublik. Unter ihm war bereits deren Zersetzung eingeleitet – zumindest in der zweiten Hälfte seiner Amtszeiten. Die wunderbare, durch bürgerliche Werte bestimmte alte Bundesrepublik ist für mich rückbetrachtend das Deutschland unter Adenauer, Ehrhard, Kiesinger, Brandt und Schmidt. Ich bleibe dabei: Die unsägliche Pfarrerstochter ist die konsequente Fortsetzung Kohls – und zwar in ihrer ganzen übersteigerten Prinzipienlosigkeit und Taktiererei. Im konsequenten Aussitzen von Problemen und der Ignorierung rechtsstaatlicher, demokratischer Mechanismen hat sie den feisten Alten auch nur konsequent fortgeschrieben. Nur fällt das jetzt erst so richtig auf, wo der ganze Laden, die ganze Luftblase der Eurokratur, am Zusammenbrechen ist.

  67. #40 fundichrist (26. Aug 2011 15:11)

    SIE KANN ES NICHT!!!!!!!

    Meinte mal der Gasgerd.

    Langsam dämmert es mir, das er recht hat.

    Nun, Kohl konnte es auch nicht.

    Gas-Gerd konnte es nicht und auch Merkel kann „es“ nicht.

    So möchte man meinen.

    Aber: Kommt es dabei nicht auf die Sichtweise an?

    In UNSEREN Augen konnten sie es allesamt nicht.
    In UNSEREN Aufen müssen deutsche Politiker zum Wohle Deutschland und der Deutschen agieren.

    Aber was sie allesamt konnten, war und ist: Zum Wohle der EUdSSR zu agieren.

    Also, konnten sie „es“ wirklich nicht?

  68. Offensichtlich ist es schwer zu begreifen – egal welche Parteienkonstellation Deutschland regiert – es wird sich nichts ändern. Alle unsere Blockparteien haben sich dem Ziel der Islamisierung Europas unterworfen.

  69. wen interessiert das gefasele alter männer an der grenze zur senilität, mögen sie nun kohl oder schmidt heissen. der „weltökonom“ schmidt bedauerte noch kurz vor der lehman-pleite die deutsche bankenlandschaft, in der sich mit ausnahme der deutschen bank keine private grossbank mit den angelsächsischen investmentbanken messen konnte. dass es sich dabei aber um zockerbuden handelte, blieb auch dem altkanzler verborgen. und seinem nachfolger hat man nie wirtschaftliche kompetenz unterstellt, es sei denn, es ging um seine eigene politische „kriegskasse“. so wurden während seiner „regentschaft“ europapolitische krisen regelmässig mit deutschem steuergeld befriedet. nein, diese alten herrn sollten lieber demütig die schnauze halten. und wenn der „bimbes-kanzler“ sich berufen fühlt, dann möge er doch seine anonymen spender nennen oder sich zu seinem beitrag zum niedergang der cdu äußern: denn es war der bürgerliche kanzler kohl, der die geistig-moralische wende ausrief, bei jedem amtseid gott um hilfe bat…um dann unverfroren die gesetze zu brechen, die er zu schützen schwor! nein, diese alten männer mögen im diesseits nunmehr schweigen.

  70. „Doch anscheinend spricht der Altkanzler vielen Deutschen aus der Seele. Der Frust über die aktuelle Regierungspolitik ist groß. Besonders Merkel und Außenminister Westerwelle (FDP) bekommen in Internetforen ihr Fett weg:“

    Das ist das schlechteste Zeichen, dass es in Dtl. geben kann!! Denn das bedeutet, dass der Großteil der Kartoffeln die Grünen/Linken wählen wird, um ihren Protest kund zu tun. Das er damit nochmehr kaputt macht, als Merkel & Konsorten übersteigt die Vorstellungskraft der gemeinen Kartoffel…

    Aber die Medien freuts, schließlich sind die Linken & Grünen ihre großen Lieblinge!

  71. Wenn Verlässlichkeit bedeutet, zu allem Ja zu sagen und zu zahlen, dann kann man darauf verzichten.
    Das Merkel eben nicht gleich zahlt und in sämtliche Hilfen an Griechenland einwilligt und alle, die haben wollen, auch mal zappeln lässt, ist eigentlich gut.
    Es gibt keine schnellen einfachen Lösungen.
    Man muss das Maximum aus den Griechen rauspressen, die ja letztendlich unsere Kredite verprasst haben.

    Und das man sich nicht gleich irgendwelchen dubiosen Guerilla-Rebellen anschließt, ist ja wohl auch logisch.

  72. Lasst doch den senilen alten Mann, der uns mehr als genug eingebrockt hat, reden, was er will und tupft ihn ab und zu den Sabber ab. Am Ende der Ära Kohl fuhr die Birne mit Geldkoffern durch die Gegend und machte auf sizilianischen Ehrenmann, der seine Spender nicht verrät. Selbst Gas-Gerd wirkte damnals glaubwürdiger auf mich. Helmut Kohl hat viel für Deutschland geleistet aber der Bonus hält nicht ewig. Es erinnert mich ein wenig an Afrika, wo die Befreier alle über kurz oder lang zu starrsinnigen Diktatoren mutieren. Wir hatten nur den Vorteil, das wir Kohl vorher abwählen konnten.

  73. Herr Kohl sollte die Klappe halten, von Wirtschaft hatte er auch in den ganzen 16 Jahren seiner Regentschaft keinen Plan und brachte kaum Gesetze auf dem Weg, viele davon landeten vor Verfassungsgerichte und wurden gekippt. Wer Monopolygeld gegen harte DM im Verhältnis 1:4 wenn ich mich recht erinnere hat kein Recht Fr. Merkel zu kritisieren, sie weiss es halt nicht besser sie ist so Links erzogen worden. Der Euro ist kaputt und wird auch durch Rettungsschirme egal welcher Größe nicht aufgefangen !

  74. Also „Black-Out“-Kohl … hat wahrlich keine Berechtigung, das Ma** aufzureißen, dieser Mann hat die Grundlagen dieses Unterjochungsapparates Brüssel erheblich mitgestaltet, m.E. in VOLLEM Wissen, worauf das einst hinauslaufen würde. Es ist wieder mal diese schäbige „haltet-denDieb-Mentalität“, die diese Figuren immer an den Tag legen … sobald sie nicht mehr IM AMT SIND!! Geißler..ist ebenfalls ein Beispiel dafür, Lothar Spät… und andere auch. In Amt und Würden..ist ihnen nichts zu schäbig… und hinterher..spielen sie sich als Mahner, Retter etc. auf… Zum Kotzen…

  75. Dieser Kohl hat den ganzen EU-Eintopf mit angesetzt. Nun kritisiert er seine Ziehtochter, weil diese die Suppe nicht ordentlich rührt. Obendrein bekommt er Lob aus dem Volk? Was für ein Irrsinn!

    Der Sieger der ersten DSDS-Staffel wird sich für alle Zeiten ins Gehirn gebrannt, aber die Untaten vieler Politiker sind leider viel zu schnell vergessen.

    + + + + + + + + + + + + + + + + + + + +

    #2 Eurakel (26. Aug 2011 14:34)

    Das einzige, wofür man Kohl dankbar sein muss, ist, dass er die Einheit konsequent durchgezogen kann.

    Er hat sie überhastet durchgepeitscht. Warum wohl?

  76. Tja, die Kohl´schen Spendengelder … niemals ist das aufgeklärt worden.
    Wäre es damals aufgeklärt worden, hätten sich die Wogen längst geglättet. Menschen vergeben und fangen neu an.
    So aber schwelt es weiter und viele denken, um Gottes Willen, es war doch nicht etwa … Geld von denen, die uns jetzt gekauft und unterwandert haben durch und durch?

    Zeit für Generalbeichte, es kommt ja doch mal ans Licht des Tages.
    Wer nicht die Wahrheit auf den Tisch legt, darf sich nicht darüber ärgern, wenn er Jahre später als Verkäufer seines Volkes gehandelt wird. Wer will das den Massen verdenken?

    Mit einem Wort könnte das Dr.Kohl heute alles aufklären. Warum tut er das nicht? Ungesetzliche Spenden am Fiskus vorbei sind sicher verzeihlich, aber möglicherweise das eigene Volk verkauft zu haben an die Religion des Friedens? Die Bereicherung lief doch dann wie geschmiert.
    Ich hoffe, daß es nicht so ist, denn ich habe früher immer CDU gewählt.
    Puuuh … die Gedanken sind frei – Korruption ist nicht so ungewöhnlich in unserer Gesellschaft – aber was ist so abscheulich, daß man es selbst unter Androhung von Strafe gar niemand sagen kann. Daß es niemand weiß außer dem Spender?

    Das soll keine Unterstellung sein, einfach nur … warum warum warum?

  77. Geschätzte PI-ler,

    wo bekommt Ihr nur immer diese entsetzlichen Photos her!?
    Hier aktuell der Bundeshosenanzug:
    Eiskalt, in maskenhafter und blutleerer Starre, grauenhafter als jeder untote Transsylvanier. Und diese Augen! Ein Blick in die Hölle entmenschlichten Machtwahnsinns!!
    Daneben grinst die Birne ja wie ein Pflaumenmännchen.
    Schaudernd und sich im Sessel schüttelnd

    Don Andres

  78. Dieses „Vorgehen“ gegen Merkel ist beabsichtigt um die Bevölkerung schon auf den neuen Bundeskanzler Steinbrück oder Özdemir (beide Verfechter der Euro-Idee und Bilderberger Kollegen)
    Ist doch Witzig das Frau Merkel sich so verhält wie Kohl es garnicht gerne sieht, sie will eigentlich keine Transfer-Union und lehnt Bonds ab. Ihre Lösung ist natürlich keinen Funken besser aber naja jetzt schießt auf einmal aus jeder Ecke und ein Machtwechsel steht bevor.
    Gerade Kohl dieser inkompetente, moralisch verwerfliche Konstrukt einer Ausgeburt der nicht mehr als ein Volksverräter ist, dem wir den Euro überhaupt erst verdanken, der uns heilig versprach wir werden nur Profitieren, nur Gewinn machen, jeder wird Reicher keinem geht es schlechter. Gerade der schaltet sich nun wieder in eine Debatte ein die auch noch gern von den Menschen aufgenommen wird, weil er die Regierung angreift? Lächerlich zu glauben Kohl würde sich nun für unser Wohl einsetzen. Ganz einfach wenn er aktiv wird, läuft irgendwas mit dem Plan „Deutschland zu vernichten“ schief!
    Alle vorherigen Krisen hatten ihn nicht veranlasst irgendwie Tätig zu werden, aber jetzt wo Frankreich und Deutschland quasi als Diktator die Sache in den Griff bekommen möchte, da wird er aktiv. Und das beste die Presse saugt das auf wie ein Schwam….
    Tja wem nützt es?
    Ich sag es mal so: Die Diktatur die uns Demokratie vorgaukelt und alle Zwangsmaßnahmen mit Umweltschutz und Schutz vor den bösen Verbrecher begründet, fürchtet nun von einer offensichtlichen Diktatur abgelöst zu werden.

    Wunder ihr euch den nicht, dass zufällig die beliebtesten Politiker (Platz 1 Steinbrück/Platz 2 Özdemir) genau die waren, die vor kurzem bei den Bilderberger eingeladen waren? Ebenso wie Kohl, Schmidt, Schröder usw… Merkel war nicht da, daher vermute ich schwer das die so schnell wie möglich gestürzt werden soll.
    Auf einmal dreht die Presse sich um 180 Grad und macht aus der Zukunftsorientierten, Kompetenten, Krisensicheren und mächtigsten Frau der Welt eine unfähige, inkompetente Vollversagerin.
    Da ist was Faul!

  79. #95 Tiefseetaucher (26. Aug 2011 20:18)

    Ich glaube, dass in ihrer Gesamtheit die Klagen vor dem Bundesverfassungsgerichtshof freislerschen Politgericht bzw. dessen Urteile vielen Bürgern die Augen öffnen und sich zum Furunkel im Hintern der Europhilen auswachsen werden.

  80. Kohl (CDU) und Waigel (CSU) stehen jetzt vor dem Scherbenhaufen ihrer Politik. Kohl sucht jetzt die Schuld bei Nachfolgern – ein erbärmlicher Versuch sich für die Geschichte zu retten.

    Natürlich ist Merkel unfähig. Sie konnte noch in den ruhigen Zeiten wursteln, in der stürmischen hat sie versagt. Über Westerwelle braucht man gar nicht reden – ein Außenminister mit einem Ehemann ist eine Schande für das Land.

    #26 Yanqing

    Lösungsvorschlag:
    – Die CSU, obwohl mit der Absicht schon einmal gescheitert, tritt jetzt unter neuen Vorzeichen deutschlandweit auf

    Ich glaube, Sie haben noch ein Bild der CSU aus den Zeiten von Strauß. Heute ist CSU genauso orientierungslos wie CDU und macht jeden FDP-CDU-Mist mit. Seehofer ist genauso unfähig wie Merkel. Manchmal sagt er richtige Dinge („Von seinem Lohn muss man leben können“, „Eigene Arbeitslose haben Vorrang vor ausländischen Fachkräften“ usw.) tut jedoch absolut NICHTS.
    CSU heute ist weder Fisch noch Fleisch – von ihr kann man nicht viel erwarten.

    CDU und CSU brauchen eine gründliche Erneuerung. Merkel muss weg, aber wer soll in der CDU rebellieren – alle Rebellen sind schon weg gemobbt. Es bleibt nur Abwahl.

  81. Unter Kohl gäbe es jetzt vermutlich volle Freizügigkeit für Türken, und einen beschleunigten EU-Beitritt der Türkei.

    Ich bezweifle zudem, dass die Mehrheit der Deutschen für die Abschaffung der Nationalstaaten ist, und in diesem Sinne Birne zustimmt.

  82. Nachtrag: Es war Kohls Regierung, die 1995 „EuroMed“ mitgründete, und der Angliederung der südlichen Mittelmeerstaaten an Europa zustimmte, genauso, wie der geplanten Islamisierung.

  83. Natürlich war, ist und bleibt Frau Merkel letztlich eine „blasse“ Persönlichkeit und keine, von der man ein allzu aufrechtes Rückgrat erwarten kann, keine deutsche Eiche, die den Stürmen trotzt, kein Fels in der Brandung. Aber gerade solche Leute hat der Herr Kohl doch um sich herum gewünscht und herangezüchtet: Ja-Sager; aber doch bitte keine Freigeister, an denen er sich hätte reiben können und an deren Meinung er die seine hätte prüfen müssen.

    Nein, der Herr Kohl sollte das M*** wirklich nicht noch einmal auftun! Ohne Herrn Kohl, ohne seine grenzenlose Machtbesessenheit, seine Beratungsresistenz und seine zutiefst anti-demokratische Gesinnung gäbe es das Hauptproblem, mit dem Merkel & Co. heute so verzweifelt wie aussichtslos ringen, die sozialistische Einheitswährung, überhaupt nicht. Wo ist denn der Kompass, von dem sich dieser Saumagen-Konsument angeblich hat leiten lassen? Wann hat er denn dem deutschen Volk je erklärt, worauf das mit der EU hinauslaufen soll: auf einen gemeinsamen Binnenmarkt oder auf die Vereinigten Staaten von Europa? Nein, in Wirklichkeit haben er und seinesgleichen die Menschen über ihre wahren Absichten stets getäuscht. Sie haben das Fundament der Lüge gelegt. Sie haben ihr vermeintliches Haus Europa auf dem Treibsand ihrer ungeheuerlichen Lügen errichtet!

    Ich finde, Kohl sollte persönlich haftbar gemacht werden. Sein Eigentum und sein Vermögen sollten bis zur Höhe des Hartz-IV-Vorbehalts gepfändet und dem europäischen Rettungsfonds zugeführt werden!

  84. #88 Newbie111 (26. Aug 2011 18:26) Leider hat die BRD keinen Politiker diesen Formats.

    “Lasst Griechenland pleitegehen!”

    http://www.welt.de/wirtschaft/article13567671/Lasst-Griechenland-pleitegehen.html

    —-

    WOW, das ist ein ganz großartiges Interview mit einem Politiker mit Verstand und Rückgrat!

    Jeder Satz, den Sulik hier äußert, ist klar, präzise, ehrlich und zutreffend, nicht ein Hauch dieses endlos verschleiernden, rein taktischen deutschen Politikergewäschs, sondern klare Ansagen und präzise Defintionen.

    Der Mann ist gewählt um die Interessen des slowakischen Volkes zu vertreten – und das macht er. Kein Vergleich mit Merkel, Schäuble und ihren Freunden von Rot-Grün, die ganz bewusst und vorsätzlich alles nur eben keine deutschen Interessen vertreten.

    Die Slowakei macht mir Hoffnung, hoffentlich lässt sie den ganzen verkommenen Laden hochgehen. Dieses Interview sollten wirklich alle lesen, den Namen Richard Sulik sollten wir uns merken!

  85. #98 Don Andres (26. Aug 2011 22:03) Geschätzte PI-ler,
    wo bekommt Ihr nur immer diese entsetzlichen Photos her!?
    Hier aktuell der Bundeshosenanzug:
    Eiskalt, in maskenhafter und blutleerer Starre, grauenhafter als jeder untote Transsylvanier. Und diese Augen! Ein Blick in die Hölle entmenschlichten Machtwahnsinns!!
    Daneben grinst die Birne ja wie ein Pflaumenmännchen.
    Schaudernd und sich im Sessel schüttelnd
    Don Andres

    Das Foto ist in der Tat große Klasse, passt wie die Faust aufs Auge! Allerdings verlangt es mir schon den ganzen Tag ein gerüttelt Maß an Selbstüberwindung ab, wenn ich den Thread aufrufen will und dabei immer in diese Vampir-Visage bei Sonnenaufgang blicken muss. Aber da muss ich wohl durch. 😉

  86. #2 Eurakel (26. Aug 2011 14:34)

    Das einzige, wofür man Kohl dankbar sein muss, ist, dass er die Einheit konsequent durchgezogen kann.

    Entschuldigung, aber das ist der unsinnigste Mythos überhaupt – ein historischer Schmarn hoch 3, dass der grossartige Kohl angeblich die „Gunst der Stunde“ oder „eine einmalige Chance“ etc. ergriffen hätte…

    Wenn irgendetwas in der deutschen Geschichte jemals „alternativlos“ war, dann die deutsche Einheit!

    „Alternativlos“ schon allein deshalb, weil niemand je eine Alternative formuliert hätte. Die Amerikaner nicht, die Engländer nicht, die Franzosen nicht und die Russen oder sonst wer schonmal gleich garnicht, alsdass der zusammengebrochene Schrotthaufen DDR selbstverständlich vom grossen Bruder BRD saniert – oder wie man heutzutage sagen würde „gerettet“ – zu werden hat!

    Mir ist nicht bekannt dass sich die Alliierten oder sonstwer vorgedrängelt hätten, die DDR selber „retten“ zu wollen… somit ist auch das Märchen von den misstrauenden Engländern & Franzosen völlig absurd, die angeblich „dagegen“ gewesen sein sollten.

  87. @6 Leeve Jung

    Hätten wir heute keinen Euro, dann wären die Schwierigkeiten mit Sicherheit noch viel größer.

    Ich will darauf nicht detailliert eingehen, aber allein Deutschlands Anteil an den Milliarden fuer Griechenland und die deutschen Zinsanteile an den von der EZB aufgekauften faulen Papieren uebersteigen die Probleme, die wir als DM-Deutschland gehabt haetten, um ein Mehrfaches. Jetzt ist das Ende absehbar, die EU, speziell die IPIGS, reissen uns in den Abgrund.

  88. #4 terminator

    Ich weiß noch genau, wie der SPIEGEL, der während der Wiedervereinigung zu einem wahren Kohl-Fan mutiert war, während der Verhandlungen zum Schengener Abkommen im Zusammenhang mit Kohl das Wort “Landesverräter” zu Papier brachte.

    Wer absolut ohne Not DM durch Euro ersetzt, ist nicht nur Vollidiot, sondern tatsächlich Landesverräter.

    PS Es ist schon erstaunlich, dass Tausende wegen 4 Milliarden (Stuttgart 21) auf Barrikaden gehen, und wenn es um Hunderte Milliarden geht, die für Südeuropa vergeudet werden, bleiben die Leute zu Hause.
    Logischerweise sollten Millionen vor Reichstag demonstrieren.

  89. @ #107 unrein

    Dass die Engländer, insbesondere Thatcher gegen die Deutsche Einheit waren, ist eine sehr gut dokumentierte Tatsache, genauso wie dass der Preis der Einheit der Euro war. Thatcher ließ sogar eine „wissenschaftliche Studie“ anfertigen, die sich damit beschäftigte, ob man den Deutschen heute trauen kann. Es waren die USA, die die Engländer umstimmen konnten, obwohl auch dort gewisse Interessenorganisationen gegen die Einheit waren.

    Bei der Wiedervereinigung ging es um die Wiederherstellung der deutschen Einheit, nicht darum, „die DDR zu retten“. Allerdings hat Kohl ohne Not, nur auf Wunsch der Polen, die sich selbst zu den 2+4-Verhandlungen eingeladen hatten, auf Ostpreußen verzichtet, ohne jede Entschädigung. Kohl hat es auch versäumt, die Polen wenigstens als Gegenleistung vertraglich zu verpflichten, künftig auf jedwede Entschädigungsforderungen zu verzichten, bzw. zu unterlassen. Heute stellen die Polen wieder Forderungen wegen des 2. WK….

    »Wir müssen jetzt ehrlich über die deutsche Frage sein, so unbequem sie auch für die Deutschen, für unsere internationalen Partner und uns selbst sein mag. Die Frage bleibt in der Essenz die gleiche. Nicht, wie wir es verhindern, daß deutsche Panzer über die Oder oder Marne rollen, sondern wie Europa mit einem Volk fertig wird, dessen Zahl, Talent und Effizienz es zu unserer regionalen Supermacht werden läßt. Wir sind 1939 nicht in den Krieg eingetreten, um Deutschland vor Hitler oder die Juden vor Auschwitz oder den Kontinent vor dem Faschismus zu retten. Wie 1914 sind wir für den nicht weniger edlen Grund in den Krieg eingetreten, daß wir eine deutsche Vorherrschaft in Europa nicht akzeptieren konnten.«

    „Sunday Correspondent“, London, 17.9.1989; in FAZ, 18.9.1989, „Stimmen der Anderen“

    Der Euro als Preis der Einheit
    Bei einem Dinner mit Weltbank-Präsident Robert Zoellick am letzten Sonntag in Sydney bestätigte dieser ganz beiläufig, was wir bislang nur vermutet hatten: Der Euro war der Preis für die deutsche Wiedervereinigung.
    Zoellick muss es wissen: Er war damals der US-Delegationsleiter bei den Zwei-plus-Vier-Verhandlungen.
    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/der_euro_als_preis_der_einheit/

    PS: Kohl war im Gegensatz zu Strauß vor 1989 gegen die Wiedervereinigung, die eine „Utopie“ sei.

  90. #110 Kaventsmann

    „Der Euro war der Preis für die deutsche Wiedervereinigung.“

    Diese Anschaung ist mir bekannt und ich will dem auch überhaupt nicht widersprechen.

    Ich behaupte allerdings, dass dieser „Preis“ völlig überflüssig war! Die Wiedervereinigung hätten wir auch wesentlich billiger haben können, da sie schlicht zwangsläufig war (s.o.)

    Allerdings hat Kohl ohne Not…

    Genau das ist der springende Punkt, und nicht nur gegenüber Polen – Kohl hat in so ziemlich allen Belangen völlig „ohne Not“ gehandelt!

    Dass die Engländer, insbesondere Thatcher gegen die Deutsche Einheit waren, ist eine sehr gut dokumentierte Tatsache…

    Wo bzw. wie hat uns denn die gute Maggi Druck gemacht? Ist sie etwa nach Ost-Berlin gefahren und hat mit Egon Krenz oden irgendnem „runden Tisch“ über ne sozialistische DDR2.0 verhandelt…? hat sie sich etwa dafür eingesetzt, dass die Volksarmee eigenständig bleibt…? oder hatte sie gar einen Morgenthau-Plan für die DDR parat?

    Das ist doch alles Quatsch – nochmal, dass die DDR abgewickelt oder besser gesagt „abgeschafft“ wird und in die BRD eingeht, war zu keinem Zeitpunkt umstritten.

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