1

Die muslimische Frau – allein das Opfer?

Wenn über den Islam und besonders über die Stellung der Frau im Islam gesprochen wird, fällt – sehr oft auch auf PI – schnell der Begriff „Unterdrückung“ und „Opfer der Männer“. Dies ist eine Sichtweise, die ich in keiner Weise nachvollziehen kann und möchte daher einige Thesen in den Raum werfen, die auf den ersten Blick befremdlich wirken könnten.

(Von Cosmas Damian, PI Essen)

Generell sehe ich muslimische Frauen mitnichten als „Opfer“, sondern als „Täterinnen“ und als eine der Hauptursachen für das engstirnige, intolerante und aggressive Auftreten vieler Moslems gegenüber „Ungläubigen“. Wenn ich im täglichen Umgang mit Musliminnen zu tun habe, habe ich nie das Gefühl, ein „Opfer“ vor mir zu haben. Im Gegenteil, je nachdem wie „stolz“ die Frauen auf ihr Moslem-Sein und damit verbunden auf die von Allah gespendete „Erhabenheit“ sind, zeigen sie sich mehr oder weniger arrogant bis fordernd.

Wahrscheinlich ist es in diesem Zusammenhang nötig, kurz auf die Unterschiede einzugehen, die es in Bezug auf Moslemfrauen gibt. Viele von uns haben bei Wort “Moslemfrauen” immer noch die (oft auch älteren) Türken- oder Araberfrauen vor Augen, die mit einer altmodischen Kleidung oder einem bodenlangen Mantel durch die Innenstädte wackeln. Oder die (Unterleibs-)Konvertitin, die in der Regel nicht gerade mit einer gazellenartigen Figur oder einem engelsgleichen Antlitz gesegnet ist.

Doch neben dieser stereotypen “Standard-Muslima” gibt es immer mehr dieser jungen, sogenannten “modernen” Musliminnen, die mit hochhackigen Schuhen, moderner Kleidung, ausufernden Parfümwolken und auffallend geschminkt durch die Innenstädte “gockeln” und ihr “stylishes” Kopftuch mit einer penetranten Arroganz tragen. Die sich also alles andere als “islamisch-züchtig” verdecken, um “als Frau erkannt zu werden”.

Verächtlich, gerne durch einen von oben herab gesendeten Blick gegenüber den „ungläubigen“ Frauen, suggerieren diese „moderne Musliminnen“ der Umwelt, dass sie mehr wert sind als andere. Dabei wirken sie oft aggressiv und auf subtile Art gewaltbereit, also keinesfalls “demütig” oder “unterwürfig”.

So erlebe ich regelmäßig “Bereicherungen” von muslimischen Frauen, etwa durch eine rücksichtslose Art beim Einkaufen (z.B. Vordrängeln an der Kasse), ein in-die-Hacken-fahren mit ihren Kinderwagen im oder vor dem Bus, oder einfach „nur“ ein Anmotzen, weil „man im Weg steht“. Dieses Verhalten, was sehr häufig in der muslimischen „Community“ anzutreffen ist, empfinde ich als typisch weibliche Aggressivität. Und es erzeugt in mir in der Zwischenzeit einen starken Abwehrmechanismus, da ich es alles andere als „friedlich“ empfinde.

Erstaunlicherweise legen Konvertitinnen, mit denen ich schon das „Vergnügen“ hatte zu „diskutieren“, die gleiche Arroganz, Aggressivität und Verachtung an den Tag wie die „Original-Muslimas“. Ob´s halt doch am Islam liegt….?

Als ich vor einiger Zeit aus persönlichen Gründen Arabischunterricht nahm, jammerte mir meine Lehrerin (Ägypterin, natürlich mit Kopftuch), immer wieder vor, wie „gemein“ sie von der „westlichen Welt“ behandelt würde. Sie „berichtete“ ungefragt, wie dies oder jenes in „ihrer“ Kultur gehandhabt werde oder wie man dies oder jenes in „ihrer“ Religion machen würde. Dies mit einem nörgelnden Unterton, der umso stärker wurde, je mehr sie sich über die vermeintliche „Diskriminierung“ in Deutschland beklagte. Sie sagte nie deutlich: das oder das möchte ich oder gefällt mir nicht, sondern sie jammerte hier, sie klagte da, und sah sich selbst „schrecklich ungerecht behandelt“.

Ich konnte zunächst nicht sagen, was mich an diesem Verhalten abschreckte und später furchtbar aufregte. Aber ich merkte genau, dass hier etwas vor sich ging, was mir nicht behagte: jemand versuchte, mich zu manipulieren. Denn bei der Lehrerin war unterschwellig durchaus zu spüren, dass sie keineswegs ein „Opfer“ war und darüber hinaus mich nicht als gleichwertig, sondern vielmehr als „unterlegen“ betrachtete. Diese eigentümliche Arroganz, rumzujammern, mich aber gleichsam „belehren“ und mir subtil mitteilen zu wollen, was „richtig“ (Islam) und „falsch“ (der Westen) sei, befremdete mich zusehends.

Nun, ich hatte keinen Anlass, ihr in irgendeiner Form eine Bestätigung für ihre Höherwertigkeit zu geben und entzog ihr daher meine Zustimmung, wenn sie sich „ungerecht“ behandelt fühlte. Das paßte ihr ganz und gar nicht u. nachdem es immer schwieriger mit uns beiden im Umgang wurde, beendete sie den Arabischkurs.

Nach dieser Erfahrung und denen im “normalen” Leben wurde mir immer klarer, dass es im Umgang mit muslimischen, im Gegensatz zu „ungläubigen“, Frauen einen ganz bedeutenden Unterschied gibt. Zwar hatte ich schon vor diesem Arabischkurs zuweilen Schwierigkeiten mit muslimischen Frauen, hätte das bis dato allerdings nicht in Verbindung mit der „Friedensreligion“ gebracht.

Zwischenzeitlich sehe ich das ganz anders: Es scheint mir eine typische, muslimische weibliche Verhaltensweise zu sein, mit subtilen Mitteln sein Gegenüber in eine Denkrichtung zu bekommen, die als „richtig“ zu gelten hat. Dabei sehe ich keinen oder nur einen marginalen Unterschied darin, ob das Gegenüber eine “ungläubige” Frau oder ein “ungläubiger” Mann ist.

Die (Denk- und Verhaltens-) Manipulation der Frauen kann mit Schmeicheleien, Lobhudeleien, Klagen und Jammern oder – besonders beliebt – mit Liebesentzug geschehen. Und es ist eine Methode, die auf den ersten Blick nicht als solche zu erkennen ist – somit ein legitimes Mittel, ihre vermeintlich schwächere Position auszunutzen.

Das Perfide an dieser subtilen Beeinflussung, die in jeder Situation angewandt werden kann, ist, dass man die subtile Gewalt, die hier dahintersteckt, erst auf den zweiten Blick spürt. Ich halte es nicht für einen Zufall, dass gerade muslimische Frauen diese Art der Gewalt ausüben, sondern für reine Berechnung. Diese subtile Manipulation habe ich auch in meinem mehrwöchigen Aufenthalt in Marokko (abseits der Touristenorte) kennengelernt. Auch wenn ich zu nichts offen “gezwungen” wurde (hier galt wahrscheinlich auch der Bonus der Europäerin), war doch sehr spürbar, wie ich mich zu verhalten hatte, sei es, nicht alleine rauszugehen oder den Nachmittag nur mit den Frauen, getrennt von den Männern zu verbringen, ob ich wollte oder nicht.

In meinen Erfahrungen mit muslimischen Frauen hatte ich nie den Eindruck, dass sie sich selbst als “Opfer” sehen würden oder als von den Männern “unterdrückt”. Die Sicht der Europäer auf die muslimische Frau, nämlich, dass sie per se benachteiligt und daher “unterdrückt sei, halte ich für einen groben Denkfehler. Wir westlich orientierten Menschen halten es für “Gleichberechtigung”, wenn Mann und Frau die gleichen Chancen und die gleichen Behandlungen im Alltag erfahren. Dabei übersehen wir, dass sich das westliche Lebensmodell nur unzureichend bis gar nicht auf das islamische Werte- und Gesellschaftsgefüge adaptieren lässt. Wir denken, wir müßten muslimische Frauen aus ihrer “Unterdrückung”, die wir überall wittern, “befreien”.

Allerdings sehen das die muslimischen Frauen selbst ganz anders. Die Mehrheit der Muslimas akzeptiert ihre Rolle als Frau, heroisiert sie gleichfalls und ist stolz darauf. Sie sieht sich selbst als Teil der „Umma“ mit der Aufgabe, die „Reinheit“, den „Stolz“ und „den Islam“ zu verteidigen und weiterzugeben. Und das mit allen Mitteln, die ihr zur Verfügung steht. Die erstaunliche Zahl von Konvertitinnen, die freiwillig und ausdrücklich nach den “islamischen Regeln” lebt, also auch die „islamische Kleidung“ trägt, bestätigt mich in meiner Vermutung, dass islamische Frauen gerade NICHT Opfer sind.

Auch das Kopftuch, was viele von uns „Ungläubigen“ als „Unterdrückung“ sehen, wird von den Frauen besonders folklorisiert und aggressivst verteidigt. Ich finde also, man kann durchaus sagen, dass die Propaganda für den Islam und alles, was dazu gehört, in erster Linie von den Frauen selbst ausgeht. Selbstverständlich dient die weibliche Manipulationstaktik auch dazu, Geschlechtsgenossinnen darauf hinzuweisen, wie sich sich zu verhalten haben, oder die eine oder andere Forderungen innerhalb u. außerhalb der Familie durchzudrücken.

Kommen wir nun zur weiblichen Gewalt innerhalb der Familien:

Ein besonders gutes Beispiel, wie die muslimische Frau maßgeblich daran beteiligt ist, den Islam in möglichst mannigfaltiger und „richtiger“ Ausführung zu verbreiten und sich in allen Belangen, insbesondere in der Kindererziehung, an der Gehirnwäsche zu beteiligen, sehen wir auf diesem Internetforum. Es lohnt sich, die verschiedenen Themen einmal in Ruhe durchzulesen.

Hier zeigt sich überdeutlich, wie man im Namen der “Religion” manipulativ und kinderfeindlich seine geistigen Besschränkungen weitergeben kann, und das alles, ohne dass hier ein Aufschrei durch Kinderschutzbünde oder Jugendämter gehen würde. Gerade bei Fragen wie “Die geistige Erziehung der Kinder”, wird ganz deutlich, dass das Kind von der Mutter “in Form” gebracht werden soll, um ein emotional abhängiger Mensch zu werden, und, noch viel wichtiger, ein guter Moslem” zu sein. Sämtliche Verhaltens- und Denkregeln sind vorgeben, es gibt nur “richtig” (Islam, Allah) oder “falsch” (der Westen, der “Ungläubige”). Nur ein Blinder kann nicht sehen, welchen Denkstrukturen ein muslimisches Kind von Geburt an untergeordnet ist, und wie es, insbesondere durch seine Mutter, einer permanenten Gehirnwäsche unterzogen wird.

Nun könnte man denken, dass eine weiblich geprägte Gewalt in Form von Manipulierung der Kleinsten u. eine tendenziöse Erziehung in „ungläubigen“ Familien ebenso der Fall sein kann wie in islamischen. Und selbstverständlich gibt es derartige Erziehungsweisen auch in anderen als in muslimischen Familien.

Doch ein großer Unterschied besteht trotzdem: In islamischen Familien ist der „Wille Allahs“ ständig mit in die Erziehung „eingebaut“ Und da “Allah” und seine “ausführende Hand”, die Mutter, weniger für seine Liebe als vielmehr für seine Strafen und Vergeltungsmaßnahmen bekannt ist, liegt einer permanente Bedrohung der Kinder in der Luft:

Das Kind gehorcht nicht? Dann sündigt es gegen Allah und die Mutter ist „todtraurig“. Das Mädchen wurde mit einem männlichen Wesen gesehen, was nicht mit ihm verwandt ist? Es wird in Allahs Höllenfeuer verschlungen werden!

Das Kind hat keinen Respekt von dem Vater/Bruder/Onkel/Tante?

Dann wird mit Liebesentzug, natürlich im Namen Allahs, gekontert. Eine derartige erzieherische Tendenz halte ich in anderen, christlichen oder atheistischen Familien in dieser Form für recht unwahrscheinlich.

Muslimische Frauen drohen mit Allah, dem Koran, dem Höllenfeuer, der Ehre und mit was auch immer, bis die Umgebung weich gekocht ist. In einem Klima dieser subtilen Gewalt und der Manipulation, die in kaum einer moslimischen Familie nicht vorhanden ist, wird die Umgebung irgendwann alles tun, was „Allah“ (oder der Mutter) gefällt.

Durch ständige Wiederholung der Drohungen verliert das Kind irgendwann die Fähigkeit, zwischen seinem Willen und dem der Mutter (oder „Allahs“) zu unterscheiden.

Irgendwann übernimmt das Kind (besonders Mädchen) durch diese ständige familiäre Gehirnwäsche – oder auch in islamischen Ländern durch die permanente gesellschaftliche Manipulation – selbst die Haltung der Mutter ein und trägt die gleiche Aggressivität weiter, die sie selbst empfangen hat. Interessant ist übrigens, dass viele der Musliminnen diese Beeinflussung von den Frauen (seien es Mütter, weibliche Verwandte, andere Familienmitglieder oder Freundinnen) nicht als Gewalt, sondern als Selbstverständlichkeit, sozusagen als „gottgegeben“ annehmen und diesen Mechanismus nicht hinterfragen.

Ähnlich funktioniert die subtile Gewalt natürlich bei den Söhnen. Durch das Verhalten der Mutter, durch ihre “liebende”, aber gleichfalls auch subtile Drohung in der Erziehung, aber auch durch die islamisch motivierte Heroisierung des „Mutterseins“, werden die Söhne zur Überzeugung gelangen, dass sie „besser“ sind als alle anderen, ganz besonders besser als die „Ungläubigen.“ Anschaulich kann man sich das auf den Schulhöfen anhören, wo “Hurensohn” (= Verächtlichmachung der Mütter der “Ungläubigen”) oder “Isch fick deine Mudda” (= die Mütter der “Ungläubigen werden gedemütigt und unterworfen, werden also, im Gegensatz zur eigenen, “reinen” Mutter, “unrein” gemacht) schon zu geflügelten Worten geworden sind.

Muslimische Kinder, mit beeinflußt durch die weibliche Gewalt und die permanente Einflußnahme der Mütter, werden emotional abhängig gemacht und manipulierbar gehalten. Sich mit dieser islamisch motivierten, weiblichen Gewalt ausenanderzusetzen, gelingt den wenigsten und wenn, dann nur, wenn sie sich wirklich sehr stark von dieser Gehirnwäsche distanzieren und eine eigene Reflexionsmöglichkeit entwickeln.

Zum Schluß möchte ich betonen, dass ich all diese Erfahrungen in europäischen und nicht in arabischen Ländern gesammelt habe.

(Fotocredit: Anna, Roland Heinrich)




Giuseppe M., Ali T., Baris B. und Freia Peters

Baris B.Die beiden Kurden Ali T. und Baris B. (Foto) aus dem Berliner Rollberg-Viertel trieben den Italiener Giuseppe M. in den Tod. PI hat bereits berichtet. Nun steht in der WELT ein einfühlsamer Artikel von Freia Peters, in dem alles sehr gut erklärt wird. Viele Leser und Verleiher von Journalisten-Preisen finden solche Texte gut. Ich nicht mehr. Ich will nicht wissen, was der Papa gemacht hat und warum die Oma schuld ist.

Die Psychologie und das ganze Migranten-Brimborium kann mir gestohlen bleiben. Würde man diesen ostanatolischen Eindringlingen hier keine Sozialhilfe angedeihen lassen und sie bei Arbeitslosigkeit und erwiesener Faulheit subito aus dem Land werfen, würde der Italiener noch leben.

Vor allem aber handelt es sich bei diesen angehenden Mordbuben um polizeibekannte Räuber aus mehreren vorhergehenden Raubüberfällen. Warum rannten die frei herum? Solches Gesocks gehört zurück zum Absender Erdogan. Dann brauchen wir keine Psychologen, keine besonderen Schulen und keinen Sozialklimbim, und wir leben sicher und problemlos. Stattdessen lassen Politik und Justiz solche Verbrecher als „Bereicherung“ auf die Bürger los. Täglich!




Linke Schildbürger fordern „Merkel-Garantie“

Vielleicht wurden sie ja vom Berliner Wahlerfolg der PIRATEN inspiriert? Immerhin ist seit einer Woche klar, dass man zur Zeit mit Satire beim deutschen Wähler richtig punkten kann. Die Partei- und Fraktionschefs der Linken haben allen ernstes an Bundeskanzlerin Angela Merkel ein Schreiben adressiert, in dem sie diese auffordern, das Geld der Deutschen „für sicher zu erklären“, selbst wenn der „Euro-Rettungsschirm“ nun auf 780 Mrd. Euro aufgestockt wird.

Für die Satire-Variante spricht, dass das Schreiben tatsächlich vom als hintersinnig bekannten Gregor Gysi mit unterzeichnet wurde. Andererseits steht das Duo Infernale Gesine Lötzsch und Klaus Ernst – das ebenfalls seinen Servus unter das Traktat gesetzt hat – für so ziemlich jede geld- und wirtschaftspolitische Narretei.

Wie n-tv weiter mitteilt, konkretisieren die Linken ihre Forderungen wie folgt:

„Wir fordern Sie auf, (…) eine verbindliche Garantieerklärung abzugeben, dass im Haftungsfall des Euro-Rettungsschirms Löhne, Renten und Sozialleistungen nicht gekürzt, Massensteuern nicht erhöht werden und das Geld der Sparerinnen und Sparer sicher ist.“

Genauso könnten die Münchener Wiesenwirte das Deutsche Wetteramt auffordern, für das Oktoberfest Sonne zu garantieren oder der Einzelhandel „weiße Weihnachten“ verlangen. Kurz – wir haben es hier eigentlich mit einem Schildbürgerstreich zu tun.

Gleichwohl hat die frühere SED nicht unrecht, wenn sie laut n-tv weiter ausführt:

Merkel fördere eine antieuropäische Stimmung und verletze ihren Amtseid, gäbe sie eine solche Garantie nicht ab. „Viele Bürger treibt die Sorge, dass die Bewältigung der Euro-Krise nicht nur sehr viel, sondern ihr Geld kosten wird.“

Leider werden weder der (unfreiwillig) satirische noch der bitterernste Teil dieses Briefes das „Euro-Ermächtigungsgesetz“ zur Aufstockung des Garantierahmens nächste Woche noch aufhalten.

Selbst wenn die „Kanzlermehrheit“ der Koalition nicht zustande kommen sollte, gilt eine Mehrheit als sicher, da nächsten Donnerstag auch SPD und Grüne für die de-facto-Übernahme südeuropäischer Staatsschulden stimmen wollen. Es wäre ja schließlich auch noch schöner, wenn die Parteien, die den griechischen Euro-Beitritt verursacht haben, plötzlich zur Besinnung kommen würden. Wie es wohl aussehen würde, wenn es in Deutschland so etwas wie „Politikerhaftung“ geben würde?!




Nächster Stromausstieg? CO2-Speicher gestoppt

Es ist atemberaubend, in welchem Tempo sich eine der weltweit vier wichtigsten Industrienationen bei so einer „Kleinigkeit“, wie der Energiepolitik von jedem Realismus verabschiedet. Ganz offenbar geistern die Leute, die in den 80er Jahren noch mit den „Wozu Atomkraft? – Bei mir kommt der Strom aus der Steckdose“-Aufklebern durch die Klassenzimmer geirrlichtert sind, inzwischen durch die Ministerien der deutschen Länderregierungen.

(Von Thorsten M.)

Nachdem Anfang des Jahres im Schweinsgalopp der vorzeitige und zum Teil sofortige Atomausstieg beschlossen wurde, stoppte gestern nun der von der Opposition dominierte Bundesrat darüber hinaus die auch nur versuchsweise unterirdische Speicherung von CO2-Abgasen aus Kohle- oder Gaskraftwerken.

Nicht nur, dass man sich damit – was ja Seltenheitswert hat – einer EU-Vorgabe widersetzt. Nein, man stellt gleichzeitig massiv die sonst rotgrün eigentlich heiligen Klimaziele für Deutschland in Frage. Schließlich will Deutschland bis 2020 gegenüber 1990 40% CO2-Einsparung erreichen. So lange man aber mangels Speichermöglichkeiten für Wind- und Solarstrom für jede deren Kilowattstunden vier bis fünf Kilowattstunden Strom aus schnell aktivierbarem grundlastfähigem Strom benötigt (im wesentlichen Gaskraftwerke), wird der CO2-Ausstoß dadurch zwingend explodieren. Eigentlich nur durch die jetzt im Technologieland Deutschland ausgebremste CCS-Technologie (Carbon Capture and Storage) hätte man diesen Widerspruch auflösen können.

Das darüber hinaus meist grüne „Umweltschützer“ jedes in Deutschland erdenkliche Pumpspeicherkraftwerk und fast jede oberirdische Trassenführung für Starkstromleitungen blockieren, rundet unser Stromversorgungsutopia ab 2020 noch ab. Die Deutsche Energie-Agentur (dena) beziffert den Bedarf an neuen Übertragungsnetzen aufgrund des massiven Ausbaus von Wind- und Solarenergie auf bis zu 4500 Kilometer, von denen bis heute nicht einmal 100 fertiggestellt sind.

Nur mit dem wirtschaftlich fragwürdigen Bau von Windkraftanlagen jetzt auch im windschwachen Baden-Württemberg ist man nicht zimperlich. Da dort 53% Atomstrom ersetzt werden müssen und dies pro Wind-Kilowattstunde wegen meist fehlendem Wind und Sonne mit vier bis fünf CO2-haltigen Kilowattstunden geschehen muss, wird dort der CO2-Anstieg ausgerechnet unter dem ersten grünen Ministerpräsidenten besonders drastisch ausfallen. Alternaive Speicherprojekte, wie die verlustreiche Umwandlung von Strom in Gas durch Elektrolyse, die Elekromobilität oder die Nutzung norwegischer Pumpspeicherkraftwerke sind im Moment Jahrzehnte entfernt von der Realisierung und Wirtschaftlichkeit.

Aber zum Glück gibt es ja noch unsere französischen und tschechischen Nachbarn, die uns alternativ ab 2020 gerne mit ihrem Atomstrom aushelfen, während sie auch bereitwillig Ansiedlungsflächen für unsere energieintensive Aluminium- oder Glasindustrie zur Verfügung stellen werden.

Übrigens hat der weltweite CO2-Ausstoß seit 1990 um 40% zugenommen. Selbst wer – wie der Autor – an den Beitrag dieses Gases zur Globalen Erwärmung glaubt könnte daher schnell resignierend einräumen, dass es auf die Speicherung oder Nicht-Speicherung des deutschen CO2 für die sich abzeichnende Katastrophe eh nicht mehr ankommt. Vielleicht ist diese Erkenntnis ja auch der tiefere Sinn hinter dem Bundesratsmehrheitsentscheid?




EU kostet jeden Schweizer 3300 Franken/Jahr

Nicht nur wir zahlen nun nach Europa viel mehr ein, als was wir rauskriegen, selbst die Schweiz, die gar nicht in der EU ist, zahlt sich dumm und dusselig. Frage mich schon länger, warum die Schweizer Parteien mehrheitlich so blöd sind und gegen den Willen des Schweizervolks in Brüssel andocken und blechen wollen. 

Die aktuelle WELTWOCHE zieht dieses Fazit:

Unter dem Strich hat die Schweiz insgesamt in den letzten zehn Jahren 112 Milliarden Franken für die EU ausgegeben. Für jeden Schweizer Haushalt bedeutet dies Kosten von knapp 33?000 Franken. Oder 3300 Franken pro Jahr. Nicht all diese Kosten waren unausweichlich. Manche gehen auf deutlichen politischen Druck zurück, andere wurden freiwillig übernommen in der Hoffnung, dass sie auch positive Effekte entfalten. Das ist nur sehr bedingt der Fall. Der Zugang zum europäischen Binnenmarkt ist teuer erkauft.

Vor allem Schweizer sollten den ganzen Artikel hier lesen!




Die Sache mit dem Burka-Verbot

Das hört sich immer so gut an, das Burkaverbot, aber wie ist es tatsächlich? In Frankreich wurde es vor fünf Monaten eingeführt. Nun bekamen die ersten zwei Damen dort eine Strafe von 80, respektive 120 Euro. Die hatten das aber auf Befehl der Moschee provoziert, denn man will nun bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte prozessieren, und der genehmigt meistens alles. Siehe etwa das hier: ein nigerianischer Sexverbrecher darf nicht abgeschoben werden, weil er „soziale Bindungen“ in England hat. Jeder, der die supranationale EU- und Europa-Rechtsprechung verfolgt, muß langsam aber sicher einen Haß auf Europa schieben! Erwarten Sie also auch von einem Burka-Verbot, in welchem EU-Land auch immer, nicht allzuviel!




PI wieder erreichbar

Liebe Leser, seit Freitag Nachmittag waren wir für Sie nicht erreichbar. Momentan – und die Betonung liegt leider auf „momentan“ – sieht es so aus, als ob wir die technischen Schwierigkeiten, resultierend aus ständigen DoS-Attacken, vorübergehend in den Griff bekommen hätten. Aber wir wollen den Tag nicht vor dem Abend loben und arbeiten weiterhin unermüdlich daran, PI wieder dauerhaft online zu halten. Wir bitten um Verständnis, wenn wir womöglich noch einmal für kurze Zeit nicht erreichbar sein sollten und danken Ihnen für Ihre große Geduld.

Ihr PI-Team