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TV-Tipp: „Entweder Broder“ (2. Staffel, Teil 3)

In der dritten Folge der zweiten „Deutschland-Safari“-Staffel (23.15 Uhr, ARD) besuchen Broder und Abdel-Samad eine „Nachhaltigkeitskonferenz“, auf der über die „ökologische Transformation“ unserer Gesellschaft beraten werden soll. Für scharfzüngige Interviews und broderschen schwarzen Humor dürfte also wieder gesorgt sein. An dieser Stelle übrigens Sorry an alle Deutschland-Safari-Fans, dass wir es verpasst haben, die ersten beiden Folgen der zweiten Staffel anzukündigen. Sie können, genauso wie die dritte Folge, in der ARD-Mediathek abgerufen werden.




Türken jagen israelische Soldaten mit Facebook

Das Internet ist kein sicherer Platz. Dies erfahren in diesen Tagen nicht nur die PI-Redakteure durch Hacker-Angriffe und sonstige Cyber-Attacken. Auch 174 israelische Soldaten dürften in nächster Zeit not amused sein, wurden sie doch vom türkischen Geheimdienst als mögliche Beteiligte des Sturms auf die sogenannte Gaza-Hilfsflotte vom Mai 2010 identifiziert.

Dafür bedienten sich die Schlapphüte mit den Krumsäbeln einer simplen Vorgehensweise: Sie werteten einfach das vorhandene öffentliche Bildmaterial zu dem israelischen Kommandoeinsatz aus, und verglichen es mit Bildern in Online-Netzwerken, wie z.B. Facebook. Die „Treffer“ übergab man dann nach einem Bericht der türkischen Tageszeitung „Sabah“ auch unter Nennung der Dienstgrade der türkischen Staatsanwaltschaft. Im nächsten Schritt sollen internationale Gerichte mit hinzu gezogen werden.

Offenbar ist die neue Ordnungsmacht vom Bosporus auch weiterhin nicht davon beeindruckt, dass selbst der UN-Untersuchungsbericht in wesentlichen Punkten Israel für das gewaltsame Stoppen der Gaza-Flotte entlastet hatte.

Der israelischen Regierung wollen die Türken die Daten der identifizierten Soldaten ebenfalls übermitteln, was zur Abwechslung wieder eine gute Idee ist.

Im schlimmsten Fall kann Israel den 174 betroffenen Soldaten dann immer noch Diplomatenausweise ausstellen, womit man sich sicher nicht außerhalb der Spielregeln des Nahen Ostens stellen würde.

Ansonsten kann man aus diesem Vorgang auch in Deutschland eines lernen: Selbst wer nur seine Pflicht tut und glaubt, nichts zu verbergen zu haben, tut gut daran, bei Facebook & Co. nicht allzu viel von sich preis zu geben.

(Foto oben: Ein Soldat der israelischen Marine seilt sich von einem Hubschrauber auf die Mavi Marmara ab)




S&P: Wird nun Germany herabgestuft?

Wie vom Autor vorausgesagt, aber ein bißchen schneller als erwartet, sieht die Ratingagentur Standard & Poor’s für Deutschland ein großes Risiko, was die Top-Bonität angeht. Deutschlands Top-Note AAA könnte kippen, wenn die Bundesrepublik und die anderen Euro-Partner den Euro-Rettungsschirm stärken, erklärte die Firma Standard & Poor’s (S&P).

Das ist nur folgerichtig. Hier scheinen immer noch Politiker zu meinen, wir seien ein finanziell stabiles Land, dabei verschulden wir uns seit Dekaden regelmäßig Jahr für Jahr. Zwei Billionen Euro an Schulden haben wir angehäuft, und nun wird im Rahmen der Euro-Rettung bereits eine weitere halbe Billion von Deutschland geschultert, wie Hans-Werner Sinn ausgerechnet hat, und Schäuble und Merkel geben keine Ruhe. Alternativlos wird immer mehr Geld der deutschen Steuerzahler verpulvert, wenn dieser Regierung nicht endlich Grenzen aufgezeigt werden.

Das Spar-Blabla zwischen Merkel und Sarkozy kann man übrigens nach den jüngsten Siegen der französischen Sozialisten auch schon wieder vergessen! Die EU-Politik versagt am laufenden Meter, der finanzielle Knall muß leider kommen und wird dann hoffentlich wenigstens die regierenden „Eliten“ hinwegspülen. Erst dann haben Vernunft und das kleine Einmaleins wieder eine Chance: Null mal null ist null!




Die Scharia ist bereits mitten unter uns

Wer geglaubt hat, die schleichende Islamisierung unseres Landes sei nur eine islamophobe Verschwörungstheorie, dürfte sich so langsam eines Besseren belehrt sehen. Auf WELT-Online ist heute der Artikel „Richter von Allahs Gnaden erodieren deutsche Justiz“ erschienen. Autor Reinhard Mohr rezensiert darin das Buch des früheren ARD-Chefredakteurs Joachim Wagner mit dem Titel „Richter ohne Gesetz. Islamische Paralleljustiz gefährdet unseren Rechtsstaat“. PI hatte bereits am 8. September über das Buch berichtet. Nun scheint die Islamophobie also auch bis zu ehemaligen Führungspersönlichkeiten des volkspädagogischen Erziehungsfernsehens vorgedrungen zu sein.

(Von Michael Stürzenberger)

Der WELT-Artikel hat in dieser Form schon fast PI-Niveau. In der Einleitung wird allerdings noch pro Forma auf den Kontrast zwischen den scheinbar extremen Positionen in der Islamdebatte verwiesen:

Auch im Jahre eins nach Sarrazin verharrt die sogenannte deutsche Islamdebatte im unfruchtbaren Stellungskrieg zwischen „Islamverstehern“ und „Islamophoben“. In altbekannter Manier schlägt man mit schlechten Abstraktionen, statistischen Teilwahrheiten, Ressentiments und triefenden Moralurteilen aufeinander ein: Schlagworte statt Argumente, Selbstgerechtigkeit statt Wahrnehmung der Wirklichkeit. Stets geht es vor allem darum, den Antipoden als gefährlichen Rassisten oder unbelehrbaren Gutmenschen, als notorischen Aufwiegler oder ewigen Abwiegler zu entlarven.

Gerne wird beidseits schon mal der Untergang des Abendlands, zumindest Europas, der Demokratie und der multikulturellen Toleranz beschworen. Hier kriecht der Faschismus schon wieder aus der Ecke, dort droht die Islamisierung des ganzen Landes. Ein süffiger „Meinungsstreit“, der den Talkshows auf Jahrzehnte Stoff bieten wird. Nur mit der Realität hat diese Schlacht der Backförmchen im ideologischen Sandkasten wenig zu tun.

Doch dann geht Mohr auf die Einzelheiten von Wagners Scharia-Buch ein, und schon wird klar, mit welch erschreckenden Islamisierungserscheinungen wir bereits jetzt in Deutschland konfrontiert sind:

In sachlichem Ton, ohne Polemik, gleichwohl eindringlich und pointiert schildert Wagner die Ausbreitung einer islamisch geprägten Schattenjustiz, in deren Zentrum sogenannte Friedensrichter stehen, „Schlichter“ von eigenen Gnaden, ohne Ausbildung und ohne legale Legitimation. Ihr Spezialrevier: Islamisch geprägte Migrantenviertel in Berlin, Bremen, Essen und andere Ballungsräume türkisch-arabischer Einwanderung.

Ihre Autorität beziehen sie aus altem Macho-Stammesrecht, ihrem Ansehen bei mächtigen Familienclans und der Anwendung der Scharia, den Normen und Regeln des islamischen Rechts. In ihm sind zwei Gedanken zentral: Vergeltung und Schlichtung, Rache und Wiedergutmachung. Vor allem bei Tötungs- und Körperverletzungsdelikten bieten die „qisas“-Strafen (Sure 2, Vers 178) die Möglichkeit, „Blutgeld“ gegen Blutrache einzutauschen. Exakt hier setzen jene „Schlichter“ an, die ihre Verhandlungen in Teestuben, Privatwohnungen und Moscheen führen.

Manchmal sind es Imame, oft aber auch „Geschäftsleute“ mit beeindruckendem Vorstrafenregister, die selbst in die organisierte Kriminalität libanesisch-kurdischer oder türkischer Clans verwickelt sind. Ihr Ziel ist ganz einfach: Streitigkeiten aller Art – vom Ehe- und Familiendrama bis zum „Ehrenmord“ – aus der Welt zu schaffen, bevor die deutsche Justiz so weit ist, ihr Urteil zu fällen. Oft genug läuft die islamische Paralleljustiz, eine originäre Frucht islamischer Parallelgesellschaften, auch zeitlich parallel mit der offiziellen Strafverfolgung. Nicht selten entwickelt sich ein wahres Wettrennen, das die deutsche Justiz nur zu oft verliert.

Die Rolle des Islams bei diesen Entwicklungen wird also erfreulicherweise nicht mehr völlig heruntergespielt. Sonst hätte man schließlich so langsam auch am gesunden Menschenverstand der Mainstreampresse zweifeln müssen.

Am Beispiel von sechzehn aktenkundigen Strafverfahren und vielen Gesprächen mit Richtern, Staatsanwälten und polizeilichen Ermittlern, nicht zuletzt mit Islamwissenschaftlern, beschreibt Wagner, wie der rechtsstaatliche Strafanspruch unterlaufen und konterkariert wird. So bleiben selbst Mordversuche ungesühnt, und auch andere Verfahren wegen Betrugs, Körperverletzung und Gewaltandrohung werden mangels Beweisen eingestellt oder enden mit geringfügigen Strafen, wenn nicht mit Freispruch. (..)

Ausführlich rekonstruiert der Autor atemberaubende Fälle, in denen der Clan eines Gewalttäters auch mal am Krankenbett des Opfers auftaucht, um nachdrücklich darauf hinzuweisen, dass man sich besser auf den Scharia-Schlichter verlassen sollte als auf den deutschen Staatsanwalt. Hier und da muss ein Warnschuss ins Bein für nachhaltige Überzeugungskraft sorgen. Kriminelle Taten werden gern jenem Familienmitglied zugeschoben, das die geringste oder gar keine Strafe zu erwarten hat. (..)

Gilt das deutsche Rechtswesen sowieso schon nicht als ausgesprochene Turbojustiz, so hat sie es gegenüber dieser clanmäßig organisierten Parallelwelt, für die „Ehre“, „Familie“ und Koran über allem stehen, noch schwerer, Recht und Gesetz durchzusetzen. Gleichwohl wirft Wagner der deutschen Justiz vor, ihre „selbst verschuldete Ohnmacht“ nicht mit mehr Härte und Konsequenz zu überwinden. (..)

Genau hier liegt – neben einigen Redundanzen – auch die einzige Schwäche des Buches: Es liefert keine verlässliche Zahl, die die statistische Größenordnung der islamischen Paralleljustiz in Deutschland auch nur grob umreißen würde. Dies kann man dem Autor allerdings kaum vorwerfen, verweist die Leerstelle doch nur auf jene Schattenzone, an deren Eingang stehen müsste: Achtung! Sie verlassen den demokratischen Sektor der Bundesrepublik!

Wagners Recherche ist ein bravouröses Stück republikanischer Selbstaufklärung, ein Beitrag zur Versachlichung der „Islamdebatte“ und ein guter Anlass, wieder einmal über das Selbstbewusstsein der Republik und den Wert der Freiheit nachzudenken.

Vielen Dank für diesen Artikel, Herr Mohr, der immer mehr in Richtung PI geht, und ganz herzliche Gratulation an den früheren ARD-Mann Wagner, der offensichtlich nach dem Ausscheiden aus dem Staatsfunk nun auch die schleichende Islamisierung Deutschlands thematisieren darf.




Die Bundestagsfraktionen und ihre Kinder

Es ist ein sich verschärfendes Problem, dass Politik – und damit unsere Zukunft – zunehmend von Kinderlosen gestaltet wird. Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik ist die aktuelle schwarzgelbe Koalition sogar sowohl mit einer kinderlosen Kanzlerin, als auch einem kinderlosen Vizekanzler in die Legislaturperiode gestartet. Dass dies durchaus symptomatisch ist, beweist nicht nur der Rückgang der Kinderzahl in Deutschland zwischen 2000 und 2011 von 15,2 auf 13,1 Millionen.

(Von Thorsten M.)

Auch die wirklich gut verdienenden und mit einem eigenen Bundestagskindergarten gesegneten Mitglieder des Bundestages legen zum Thema Nachwuchs eine enttäuschende Bilanz an den Tag.

Wie der „Kurier der Christlichen Mitte“ in seiner Oktoberausgabe berichtet, hat ein Mitglied der Grünen-Fraktion durchschnittlich 1,0, ein solches der Links-Partei 1,2 und ein SPD-Abgeordneter 1,5 Kinder. Die Fraktionen der Regierungskoalition bringen es dageben bei der FDP auf 1,6 und bei CDU/CSU auf immerhin durchschnittlich 1,9 Kinder.

Da es traditionell bei den Grünen und sonstigen Linken gerne mal Studenten und sonstige „Nachwuchsführungskräfte“ zu einem Bundestagsmandat bringen, wollen wir hoffen, dass diese Statistik wesentlich auf einem höheren Anteil von Oppositions-Abgeordneten im noch gebärfähigen Alter beruht. Diesen sei dann aber dringend geraten: „Setzen Sie Kinder in die Welt, sonst liefert ausgerechnet Sie den Beweis, dass selbst die komfortabelste staatliche Kinderbetreuung (Bundestagskindergarten) nicht ausreicht, um wieder genug Kinder im Land hin zu bekommen!“

Ansonsten stimmt dieses Ranking auch noch faszinierend mit dem überein, wie sich diese Parteien in ihrer Politik als „Deutschlandabschaffer“ im Sarazzin’schen Sinne profilieren. Da drängt sich doch geradezu der Verdach auf, dass die Opposition per „Gebärstreik“ ganz vorne mitmischen will, unser Land abzuschaffen?!

Vielleicht ist die Erklärung – frei von Verschwörungstheorien – aber auch viel profaner, und die vereinigte Linke glaubt einfach selbst nicht an die Zukunftsfähigkeit der Politik, die sie unserem Land verordnet?!




Aktienhändler schlimmer als Psychopathen?

Es gibt wissenschaftliche Studien, wo man vorher schon fast weiß, was hinterher dabei heraus kommt. Mittels einer Simulation hat die Universität St. Gallen die Kooperationsbereitschaft und den Egoismus von 28 Aktien-Händlern untersucht. Danach verglich man die Ergebnisse mit anderen Testgruppen.

Wie n-tv mit Bezug auf den SPIEGEL berichtet:

Die Händler verhielten sich im Ergebnis „zum Beispiel noch egoistischer und risikobereiter als eine Gruppe von Psychopathen, die den gleichen Test absolvierte“, sagte Thomas Noll, Forensiker und Vollzugsleiter des Schweizer Gefängnisses Pöschwies nördlich von Zürich.

Statt sachlich und nüchtern auf den höchsten Profit hinzuarbeiten, „ging es den Händlern vor allem darum, mehr zu bekommen als ihr Gegenspieler“, sagte Noll dem „Spiegel“. „Und sie brachten viel Energie auf, um diesen zu schädigen.“ Es sei in etwa so gewesen, als hätte der Nachbar das gleiche Auto, „und man geht mit dem Baseballschläger darauf los, um selbst besser dazustehen“. Erklären können die Wissenschaftler diesen Hang zur Zerstörung nicht. Mit ihrem Verhalten erzielten die Aktienhändler zudem nicht mehr Gewinn als die Vergleichsgruppen.

Trotzdem ist nicht damit zu rechnen, dass deshalb endlich jemand das globale Finanzkasino schließt.

Erst wenn wir weltweit von hunderttausenden Entlassungen in der Finanzindustrie lesen werden, besteht Grund zum Aufatmen. Bis dahin gelingt es der Branche weiterhin durch zweifelhafte Transaktionen und „Produkte“ im sogenannten „Investmentbanking“ selbst in großen Volkswirtschaften ein Drittel und mehr der landesweiten Unternehmensgewinne für sich zu verbuchen.

In jeder Epoche finden – wie wir Deutschen besonders gut wissen – Menschen mit krimineller Energie mit staatlicher Zustimmung oder Förderung irgendwo ihre legale Verwendung in der Gesellschaft. Nur ein Teil des kriminellen Potentials findet dagegen Eingang in die klassische Kriminalitätsstatistik.

Ein verantwortungsbewusster Staat ist gut beraten, um diesen Sachverhalt zu wissen und seine Schlüsse daraus zu ziehen.




Frauenwahlrecht für Saudi-Arabien

Wenn das Glas halb leer ist, sollte man anerkennen, dass es halb voll ist. Es ist keinesfalls so, dass der „Arabische Frühling“ überall nur zu einer Stärkung von Scharia und Antisemitismus führt. Vielmehr handelt es sich bei diesem Phänomen um ein in sich gespaltenes, das sowohl nach einer Stärkung des Islam, als auch nach klassischen Freiheitsrechten ruft. In jedem Land findet dieser Amalgam dabei seine eigene Ausprägung.

Für Saudi-Arabien bedeuten die aktuellen Umwälzungen dabei, dass sich die Herrscherfamilie glaubt, nicht mehr viel länger dem Wahlrecht für Frauen widersetzen zu können.

Focus berichtet:

In Saudi-Arabien sollen Frauen bei den Kommunalwahlen 2015 zum ersten Mal das aktive und passive Wahlrecht ausüben können. Das kündigte der saudiarabische König Abdullah am Sonntag in seiner jährlichen Rede vor dem Schura-Rat, seinem Beratergremium, an. Es wäre ein großer Schritt zur Gleichberechtigung in dem streng konservativen muslimischen Königreich.

„Wir lehnen es ab, die Rolle der Frauen in der saudiarabischen Gesellschaft in irgendeiner Hinsicht innerhalb der Regeln der Scharia zu marginalisieren“, sagte Abdullah. Das Recht für Frauen, zu wählen und bei Wahlen zu kandidieren, ist die bislang größte Veränderung, die Abdullah seit Beginn seiner Herrschaft 1995 ankündigt. Von 1995 bis 2005 führte er für seinen erkrankten Bruder Fahd die Amtsgeschäfte, nach dessen Tod bestieg er im August 2005 den Thron.

Etwas schlechter sieht es dagegen weiterhin mit dem Thema Fahrverbot für Frauen in dem Wüstenkönigreich aus. Nein, hier geht es den Herren nicht um’s Einparken (unsere Leserinnen mögen uns den zotigen Humor nachsehen), sondern um die dadurch drastisch steigende Unmöglichkeit, erwachsene Frauen am Umgang mit erwachsenen Männern zu hindern. Bestimmt stellt der Westen aber bereitwillig irgend ein iPhone-App zur Verfügung, mit dem auch dieses Problem noch gelöst werden kann.




SPIEGEL: PI ein Fall für den Verfassungsschutz?

Heute hat der SPIEGEL einen ausführlichen Artikel über PI veröffentlicht. Auf zwei Seiten (hier S.1 und S.2) werden aber nicht etwa die vielen faktisch recherchierten PI-Beiträge über die Gefährlichkeit des Islams analysiert. Nein, auch Deutschlands größtes Nachrichten-magazin nutzt nun den vermutlich durch eine großangelegte Hacker-Aktion illegal erworbenen internen Email- und Skype-Kommunikationsaustausch. Diese hohe Aufmerksamkeit zeigt, welch Dorn im Auge PI für die kollektiven Wegschauer der Islamverharmlosungs-Maschinerie dieses Landes ist. Der SPIEGEL-Artikel dient nur einem Zweck: Dem Verfassungsschutz vermeintliche Argumente zu liefern, dass PI nun doch überwacht werden müsse.

(Von Michael Stürzenberger)

Diese Vorgänge werden in den Geschichtsbüchern dieses Landes einmal als absurder Treppenwitz vermerkt sein. Eine kleine Gruppe von zutiefst demokratisch gesonnenen Bürgern, die sich um den Erhalt der Freiheit in diesem Land sorgen, die das Grundgesetz dieses Landes schützen wollen, die eine existenzielle Gefahr für die moderne Zivilisation heraufziehen sehen – vor der der gesamte Mainstream dieses Landes kollektiv die Augen verschließt – sollen in die Nähe von Verfassungsfeinden gerückt werden. Man ist unweigerlich an das tiefste Mittelalter mit seinen Inquisitionsgerichten erinnert. „Schwört ab von Eurer Islamophobie, oder wir setzen die Scheiterhaufen in Form der staatlichen Kontrollorgane in Gang“, scheinen die modernen Gesinnungskontrolleure und die Wächter der „Political Correctness“ den PI-Autoren drohend zuzurufen.

Wir werden aber weder schweigen noch uns einschüchtern lassen. Wir rufen die Wahrheit weiter laut hinaus, und die meisten Menschen dieses Landes wissen instinktiv, dass der Islam eine Bedrohung für ihre Freiheit und auch für ihr Leben ist. Auch ohne sich intensiv über die vielen furchterregenden Einzelheiten und die blutige Geschichte dieser totalitären Polit-Ideologie, die im Mäntelchen einer Religion getarnt ist, informiert zu haben. Denn die täglichen Nachrichten aus aller Welt sprechen eine mehr als deutliche Sprache.

Nun versucht auch der SPIEGEL anhand eines internen Kommunikationsstrangs in einem Skype-Chat die Gefährlichkeit von PI zu „beweisen“. Nun muss man hierzu sagen, dass dieser Skype-Strang, aus dem zitiert wird, nicht nur PI-Autoren beherbergt, sondern auch Sympathisanten und Informationszuträger. Einer von ihnen, der in dem SPIEGEL-Artikel hauptsächlich zitiert wird, hat nach den erschütternden Vorgängen rund um die barbarischen Terroranschläge in Norwegen die eine oder andere Formulierung benutzt, die auch Stefan Herre völlig zurecht als „unentschuldbare Entgleisungen“ wertet. Aber diese unter dem unmittelbaren Eindruck eines Terroranschlags unüberlegt in die Tasten hineingetippten Worte als Beleg für eine möglicherweise verfassungsfeindliche Ausrichtung von PI darzustellen, ist schlicht und ergreifend unzulässig.

Diese zwei Seiten des SPIEGEL beweisen erneut, wie ratlos man bei den Massenmedien gegenüber einem Internetblog ist, der sich doch tatsächlich erdreistet, der gesamten „Elite“ dieses Landes in Politik, Medien und diversen Organisationen die Stirn zu bieten. Das kleine PI-Dorf denkt nicht im Traum daran, sich den Wächtern der politischen Korrektheit zu ergeben, die sich rings um sie herum lagermäßig in Stellung gebracht haben. Allerdings haben wir keinen „Zaubertrank“, der uns vor den Belagerern schützt. Wir haben nur die Überzeugungskraft unwiderlegbarer Fakten.

Wie ein Galileo Galilei die unerschütterliche Gewissheit hatte, dass sich die Erde um die Sonne bewegt und nicht etwa umgekehrt, wissen die Autoren und Leser von PI, dass der Islam keinesfalls „Frieden“ bedeutet und Gewalt mit absoluter Sicherheit nicht nur sehr viel mit dem Islam zu tun hat, sondern sogar ein integraler Bestandteil dieser Ideologie ist.

Ich habe mich am vergangenen Freitag eine knappe halbe Stunde mit einem der beiden SPIEGEL-Autoren am Telefon unterhalten, da er von mir Zusatzinfos und auch eine Bestätigung über meine per Skype formulierten Äußerungen wollte. Wie er es auch in dem Artikel korrekt wiedergegeben hat, würde ich diese Sätze, die auch teilweise von Emotionen unter dem jeweiligen Eindruck eines Geschehnisses geleitet waren, nicht alle exakt so veröffentlichen. Aber das ist natürlich überall so: Wenn interne Unterhaltungen zwischen Politikern belauscht und veröffentlicht werden würden, dann würde man mit ziemlicher Sicherheit sehr erstaunt sein, welch Unterschied zu den geschliffenen für die Öffentlichkeit bestimmten Formulierungen besteht.

Der SPIEGEL-Redakteur sprach mich in dem Telefonat auch noch an den an einer anderen Stelle erwähnten „Islamhass“ an. Ich erläuterte ihm, dass man eine Ideologie, die das Töten Andersgläubiger durch Befehle eines Gottes nicht nur legitimiert, sondern sogar ausdrücklich fordert, durchaus hassen kann. Er meinte dazu, dass er sich als Journalist nicht von Hass leiten lasse, sondern zwischen Pro und Contra differenziere. Daraufhin fragte ich ihn nach seine Gefühlen zum Nationalsozialismus, der schließlich für die Ermordung von 6 Millionen Juden in den Gaskammern und für einen Weltkrieg mit 50 Millionen Toten verantwortlich ist. Da kam er ziemlich ins Grübeln und konnte keine klare Antwort geben. Wer aber die vielen Gemeinsamkeiten zwischen den Ideologien des Nationalsozialismus und des Islams und vor allem auch die intensive Zusammenarbeit beider in den 40er Jahren des vergangenen Jahrhunderts kennt, dem fällt es nicht schwer, ähnliche Gefühle zu beiden totalitären Systemen zu haben.

Meine Formulierung „gottverdammte Heuchler“ bezieht sich auf die Heerscharen von Reportern, die sich zwar nach Breiviks Terroranschlag sofort auf die Spurensuche nach den Motiven, seinen Quellen sowie eventuellen Netzwerken gemacht haben, aber genau das nach all den vielen islamischen Terroranschlägen seit 9/11 sträflich versäumten. Kein einziger Artikel hat sich schonungslos mit den Tötungsbefehlen des Korans auseinandergesetzt, die schließlich auch in den Testamenten muslimischer Terroristen immer wieder als Inspirationsquelle akribisch aufgelistet werden. Aber da war meist kollektives Wegschauen bei der Qualitätspresse angesagt, denn Islam bedeute ja schließlich Frieden..

Vom Kern meiner Aussagen habe ich für meinen Teil also nichts zurückzunehmen. Die Fakten sprechen für sich, und dies habe ich auch dem SPIEGEL-Redakteur gesagt: Es wäre die Pflicht eines großen deutschen Nachrichtenmagazins, tabulos über den Islam zu berichten und aufzuklären. Er entgegnete, dass der SPIEGEL durchaus viel Kritisches bringen würde. Ich hielt ihm entgegen, dass dabei aber die brutalen, gewalttätigen, tötungsauffordernden und machthungrigen Aspekte dieser totalitäten Ideologie ganz bewusst ausgeklammert werden. Es wird nicht tabulos berichtet, und wenn man die historische Figur Mohammed einer kritischen Beleuchtung unterziehen würde – wie man es beispielsweise mit Jesus und dem Christentum zweifellos tun würde, wenn dort vergleichbar Erschreckendes zu finden wäre – dann würde die öffentliche Diskussion um den Islam deutlich vorangebracht.

Aber auch dieser Journalist denkt und handelt wie so viele andere Meinungsführer dieses Landes: Er hält die Kreuzzüge entgegen, ohne verinnerlicht zu haben, dass sie lediglich eine Reaktion auf 400 Jahre lange brutale islamische Eroberungskriege waren, in deren Zuge ein christlich-jüdisches Land nach dem anderen fiel. Er hält dem in weiten Teilen grausamen Koran das Alte Testament entgegen, ohne den Unterschied zwischen einem interpretierbaren Geschichtsbuch und einem zeitlos gültigen Befehlsbuch zu sehen. Diese Unterhaltung mit einem Redakteur eines der größten und wichtigsten Publikationen dieses Landes unterscheidet sich nicht wesentlich von den Grundsatzdiskussionen, die wir an den Infoständen in Fußgängerzonen führen. In den Köpfen vieler Menschen haben sich falsche Denkraster festgezurrt, die es nun aufzulösen gilt.

PI wird unerschütterlich weiter daran arbeiten, die von politischer Korrektheit verklebten Augen zu öffnen. Wir lassen uns von nichts und niemanden davon abhalten, die Wahrheit zu sagen. Die Empörungsbeauftragten dieses Landes können uns diffamieren, denunzieren, sie können unsere Emails hacken, sie können PI mit DoS-Attacken lahmlegen und sie können versuchen, unsere berufliche und gesellschaftliche Existenz zu zerstören. Doch davon lassen wir uns nicht beeindrucken und werden weiter darauf hinweisen, dass weite Teile von Politik und Medien in der existenziellen Frage der Abwehr der Islamisierung jämmerlich versagen.

Jetzt zeigt sich auch, wer Charakter und Rückgrat besitzt. Wer bei einem Schiff, das in einen Sturm gerät, an Bord bleibt, wer dem Gegenwind trotzt, der hat das Zeug, in diesem Land Geschichte zu schreiben. Wer mit den Lemmingen in Richtung Abgrund trottet, für den habe ich nur tiefste Verachtung übrig. Wer jetzt nicht die Zeichen der Zeit erkannt hat, was für eine historische Aufgabe sich uns stellt, dem ist nicht mehr zu helfen.

Der Islam hat 1400 Jahre lang der zivilisierten Menschheit den Krieg erklärt. Laut den historischen Recherchen der „Shoebat-Foundation“ des Ex-Moslems und Ex-Terroristen Walid Shoebat kostete diese kriegerische Ideologie im Laufe seiner Eroberungsgeschichte 270 Millionen Menschen das Leben:

Es ist ein regelrechter Irrsinn, dass in der ganzen Welt Politiker bemüht sind, den Vertretern dieser Ideologie nicht etwa konstruktive Kritik entgegenzubringen, sondern ihnen permanent Honig ums Maul zu schmieren, wie friedlich ihre Religion doch sei. Und wie sie doch immer von „fehlgeleiteten Extremisten“ falsch interpretiert werden würde. Was für eine bodenlose Heuchelei. Wäre dem so, dann müsste der Prophet Mohammed als erster dieser fehlgeleiteten Extremisten bezeichnet werden. Aber er ist im Islam der „perfekte Mensch“ und das „vollkommene Vorbild“ für alle Moslems. Noch Fragen?

Auch für diese verlogenen „Volksvertreter“ habe ich nur tiefste Verachtung übrig. PI ist nötig, PI wirkt, PI wird nie untergehen und seine historische Aufgabe erfüllen. Der Wind wird sich irgendwann drehen, da das Volk nicht so blöd ist, wie es die Eliten glauben. In Europa wird der Islam scheitern, denn hier trifft er zum ersten Mal auf eine hochentwickelte und vor allem wehrhafte moderne Zivilisation. Wenn sich der Islam nicht überzeugend, verbindlich und für alle Zeiten von seinen gefährlichen Elementen verabschiedet – und das sind verdammt viele – wenn er nicht der Gewalt, dem Töten, dem alleinigen Machtanspruch und der Geschlechterapartheid abschwört, wird er aus Europa hinausfliegen.

Wohlgemerkt: All dies, was wir hier schreiben, richtet sich nicht gegen die Menschen, die Moslems, die wir als erste Opfer dieser Ideologie sehen. Vor allem die Kinder und Frauen, die von klein auf einer völligen Gehirnwäsche unterzogen werden.

Wir von PI werden niemals aufgeben. Und wir rufen allen politisch Inkorrekten in diesem Land zu: Macht auch weiter! Lasst Euch nicht verängstigen oder irritieren! Informiert Eure Freunde, Bekannten, sucht überall das Gespräch, wo es nur geht. Tretet den PI-Gruppen bei, organisiert Infostände, besucht DiaLüg-Veranstaltungen und stellt dort kritische Fragen. Es ist Euer Recht, und noch leben wir in einer Demokratie mit staatlich garantierter Meinungsfreiheit. Es ist unser aller Recht, sich einer unzweifelhaften Bedrohung für unsere freie Gesellschaft entgegenzustellen. Wir werden die Heuchler dieses Landes, die Edathys, Roths & Co gnadenlos mit der Wahrheit vor uns hertreiben, bis sie in der Sackgasse ihrer faktenfreien Empörungsmaschinerie argumentativ mit dem Rücken zur Wand stehen.

Wir sind das Volk. Und wir sind im Recht, vergesst das niemals !




Voßkuhle: Wieviel mehr EU noch?

Andreas VoßkuhleAndreas Voßkuhle (Foto), der Präsident des Verfassungsgerichts, gab der FAZ ein Interview über Rettungsgesetze, Eurobonds und die Grenzen der europäischen Integration. Man kann dem Gericht nicht mehr trauen, vor allem auch seit es freiwillig seine Macht an EU-Gerichte abtritt. Andererseits kann ein Gericht niemals über Pläne urteilen, nur über geschehene Taten. Merkel könnte also eine Billion für Brüssel rauspfeffern, und die Klage könnte erst dann eingereicht werden, wenn das Geld längst futsch wäre.

Trotzdem sagte Voßkuhle ein paar deutliche Sätze:

Was bedeutet das für die Idee der Wirtschaftsregierung?

Versuche, Recht und Regeln im Hinterzimmer oder unter Hinweis auf konkrete Nöte zu umgehen, haben ungeahnte Langzeitwirkungen, vor denen ich nur warnen kann. Wir müssen aufpassen, dass wir da nicht in ein falsches Fahrwasser geraten.

Erlaubt das Grundgesetzes eine weitere europäische Integration?

Ich denke, der Rahmen ist wohl weitgehend ausgeschöpft.

Und wenn die Politik doch weitergehen will?

Die souveräne Staatlichkeit Deutschlands wird durch das Grundgesetz unabänderbar garantiert. Sie darf auch durch den verfassungsändernden Gesetzgeber aufgrund der im Grundgesetz verankerten Ewigkeitsgarantie nicht aufgegeben werden. Danach sind Änderungen des Grundgesetzes, die Strukturprinzipien berühren – Demokratieprinzip, Rechtsstaatsprinzip, Sozialstaatsprinzip, Bundesstaatlichkeit -, unzulässig.

Könnte man die Budgethoheit des Bundestags teilweise europäischen Institutionen übertragen?

Für eine Abgabe weiterer Kernkompetenzen an die Europäische Union dürfte nicht mehr viel Spielraum bestehen. Wollte man diese Grenze überschreiten, was politisch ja durchaus richtig und gewollt sein kann, müsste Deutschland sich eine neue Verfassung geben. Dafür wäre ein Volksentscheid nötig. Ohne das Volk geht es nicht!

Sein Wort in Gottes Ohr! Klicken Sie in diesem Zusammenhang auch diesen interessanten Link kurz an. Markus C. Kerber klagt Trichet wegen Hochverrat an. Es gibt noch tapfere Leute, die etwas tun und nicht nur kritisieren. Wir müssen für jeden Strohhalm dankbar sein!

» Aktuelles ARD-Interview mit Voßkuhle