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127 KOMMENTARE

  1. Eines Tages werden die Menschen, ganz besonders die Deutschen und ihre “ Volksvertreter “ die Größes dieses Papstes
    erkennen…!

  2. #1 schmibrn:

    Mit Verlaub: da darf man unterschiedlicher Meinung sein.

    Aber das werde ich sicher hier nicht ausführen.

  3. Eine sehr theoretische, aber gelungene Rede und gleichzeitig eine verklausalisiert-stramme Kritik am Vorgehen unser Politiker in vielerlei Hinsicht: Klasse!

    Ich befürchte jedoch daß 80% der Bürger die Rede bestenfalls grob verstehen werden – dank linksliberalem 68ertum wurde die Bildung sowie das Rhetorikverständnis systematisch abgebaut.

    „Isch geh Bahnhof“. Zu mehr Verständnis reichts bei vielen leider nicht mehr.

  4. +++Polizei verschweigt Herkunft des Täters +++
    Osnabrück,
    Kurz vor dem Besuch des türkischen Staatspräsidenten Abdullah Gül wurde
    in Osnabrück ein 22-Jähriger erstochen.
    Das Opfer war nach Angaben der Staats-
    Anwaltschaft am Sonntagmorgen nach einer Feier mit vier Frauen auf dem Weg in die Innenstadt. Dort trafen sie um zwei Uhr nachts auf eine Gruppe von vier aggressiven Jugendlichen, die sofort Streit mit dem 22-Jährigen anfingen und ihn tätlich angriffen. Nach Angaben der Polizei brach
    der Streit wegen einer „Belanglosigkeit“
    aus. Erst schlugen sie auf den 22-Jährigen ein, dann zog ein 17-Jähriger ein Kampf-
    Messer und stach zweimal auf den 22-Jährigen ein. Der junge Mann ist im Krankenhaus an
    den schweren Verletzungen verstorben. Gegenüber den KOMPAKT-Nachrichten sagte
    die Pressesprecherin der Polizei, dass es sich bei dem vermutlichen Täter um einen „deutschen Staatsbürger“ handelt.
    Gleichwohl verschwieg man die tatsächliche Herkunft des in Untersuchungshaft Sitzenden mit dem Verweis darauf, dass man die Herkunft eines Migranten in der zweiten oder dritten Generation nicht mehr genau feststellen kann.
    Die rechtsmedizinische Untersuchung des Mannes hat ergeben, dass ein Messerstich im Bauchbereich zum Tode führte. Die Mordkommission hat das mutmaßliche Tatmesser gefunden. Durch kriminaltechnische Untersuchungen wird nun geprüft, ob es sich tatsächlich um das Messer handelt, mit dem der 22-jährige getötet wurde. Die Polizei konnte die vier Täter kurz nach der Tat festnehmen. Gegen den 17-jährigen Hauptverdächtigen wurde am Montag ein Haftbefehl wegen Totschlags erlassen. Die drei weiteren Tatbeteiligten sind nach ihrer Festnahme wieder entlassen worden, so die Staatsanwaltschaft.
    In Osnabrück, die sich als Friedensstadt bezeichnet, häufen sich solche Gewalttaten. Bereits vor zwei Monaten war ein 29-Jähriger im Schinkel auf der Straße niedergestochen und getötet worden. Wie in diesem Fall haben sich Opfer und Täter nicht gekannt.
    Am 31. Juli sind zwei Männer am Osnabrücker Güterbahnhof brutal zusammengeschlagen worden. Ein Mann wurde schwer verletzt, der andere musste tagelang um sein Leben ringen. Viele Bürger haben in Osnabrück mittlerweile Angst, abends allein auf die Straße zu gehen.

  5. Eine Rede vom Papst und mir standen wirklich die Tränen in den Augen.

    So eine besonnene, phylosophisch, vor allem tiefgründige Rede, hätte ich nicht vom Papst erwartet.

    … Ich „ringe“ sogar mit mir, dieser Kirche wieder beizutreten.

    Eine wirklich großartige und auf Jahrzehnte glaubwürdige Friedensrede, Frieden (wie ich es herausgehört habe) ist eben nicht zum „Nulltarif“ zu haben.

    „Die abendländische Kultur hat sich über Jahrtausende entwickelt“ … noch fragen?

  6. Großartige Rede, in der Tat! Nur der peinlichste Politiker Deutschlands, Herr Ströbele sah das anders und ging demonstrativ raus. Ob er auch noch die Tür zugeknallt hat?

  7. Wenn Die Linke die Toleranz, die sie für Andersdenkende (Rosa Luxemburg) in ihrem Programm hat, in der Wirklichkeit nicht praktiziert. Die Linken und Grünen spalten den Bundestag und unser Land mit ihrem Fernbleiben und ihren Protesten.

    Nicht der über 80jährige Papst wird geschädigt oder die Katholische Kirche, sondern das freie Nachdenken in diesem Land.

    Die Linke kann ihre ideologische Blockvergangenheit auf diese Weise nicht loswerden.

  8. Während Benedikt im BT seine grossartige Rede hielt, kreischte ein Haufen wildgewordener Sexbesessener am Potsdamer Platz.

    Kein
    Reiner Zufall,
    dass die sich so gebärdeten, als kläffe ein Mops den Mond an.

  9. #4 fritzberger78

    #1 schmibrn:

    „Mit Verlaub: da darf man unterschiedlicher Meinung sein.

    Aber das werde ich sicher hier nicht ausführen.“
    ——-
    Das ist aber hier nicht so üblich.
    „Butter bei die Fische“!
    Wir sind alle sehr interessiert!
    Du kannst doch bestimmt erklären, warum Ströbele rausgewackelt ist?
    Oder wie der Papst die Ökologie des Menschen gemeint hat? Oder wie der Papst trefflich die Vertreter des Bundestages, wenn ohne Recht, als Räuberbande bezeichnet hat?
    Na los!

  10. @ #11 Lady Bess

    Unter den Weghörenden sind viele, die lediglich ihre eigene Verunsicherung auf den Papst und seine Kirche abladen, um sich nicht ihre Hilflosigkeit gegenüber der Welt insgesamt eingestehen zu müssen. Wenn ihnen das hilft, dann wird gerade der Bischof von Rom Verständnis für ihre selbstentlastenden Proteste gehabt haben.

  11. Es ist eine Schande, dass dieser alte, senile Mensch mit seinen mittelalterlichen Ansichten im deutschen Bundestag sprechen durfte.
    Hier braucht sich niemand aufregen, wenn demnächst auch muslimische Würdenträger dort Ihre Reden schwingen. Gleiches Recht für alle.

  12. Zitat…#12 elohi_23 (22. Sep 2011 21:25) Die Rede des Papstes im Deutschen Bundestag wird Deutschland nachhaltig positiv verändern.

    _____________________________________________

    Das wir Sie leider nicht. Es ist nochmals eine
    wunderschöne Aneinandereihung der Werte die
    unsere Kultur AUSGEMACHT HABEN.

    Nur der Zeitgeist hat diese überrollt. Ströbele ist DAS BEISPIEL dafür, das
    Höfflichkeit und das ZUHÖREN in unserem
    Land… Geschichte sind.

  13. @ adalbert78: vielleicht sollten Sie sich die Rede doch noch mal anhören, bevor sie den Papst als „senil“ bezeichnen. Dann können Sie vielleicht von „debilen“ Kommentaren in diesem Forum absehen.

  14. Säue vor die Perlen geworfen. Die Hälfte der Abstimmheinis hat sicher gar nicht verstanden, was der Papst ihnen sagen will. Und die Journalisten waren sicher recht dankbar für die Lacher und Klatscher zwischendrin, können sie doch so von einer begeisternden und mitreissenden Rede sprechen, ohne sich die Rede wieder und wieder anhören zu müssen.

  15. @ #18 udosefiroth (22. Sep 2011 21:31)

    Der Zeitgeist vergeht wie die Mode und das Leben eines jeden Menschen ist auch zeitlich begrenzt.

    Sowohl der Zeitgeist als auch Ströbele werden nicht ewig leben. So wie ich es sehe, sind die Tage dieser beiden Greise gezählt.

  16. @ #14 Alster

    Nicht zugehört? Er hat nicht die Vertreter des Bundestages als Räuberbande bezeichnet (einfach mal genau zuhören).

    Ströbele wird sogar von seinen eigenen Parteifreunden kritisiert (er hätte nicht kommen sollen, jedenfalls gab es keinen Anlaß, zu dem Zeitpunkt zu gehen, als er gegangen ist).

    Wenn unsere gewählten „Blindgänger“ die Rede des Papstes irgendwann verstehen sollten, wird es (so befürchte ich) vielleicht schon zu spät sein.

    Dieser Papst hat jedenfalls ausdrücklich darauf hingewiesen, daß die Trennung von Kirche und Staat von immenser Wichtigkeit für ein friedliches Miteinander sein kann.

    „Die Kirche kann nur allgemeingültige Regeln (ähnlich dem Grundgesetz) geben, diese kann man (verständlicherweise) nicht ständig nach dem Wind drehen, … die „Religion des Friedens“ kam in dieser Rede (nach meinem Eindruck) denkbar schlecht weg“.

  17. #14 Alster:

    Ihre Fragen gehen am eigentlichen Problem der Rede vorbei.

    Doch wenn ich die wirklichen philosophischen und (wissenschafts-)geschichtlichen Zusammenhänge hier ausbreite, werde ich sicher wieder umgehend (wie von Kewil heute morgen im Spiegel-Thread) gelöscht.

    Ganz so masochistisch bin ich heute abend nicht mehr gestimmt 🙂

    Für dir Details gibt es geeignetere Orte als PI. Da können Sie das dann nachlesen, falls es Sie wirklich interesiert.

  18. Aber klatschen können sie ja wie weiland bei der ZK Sitzung… Ja der Deutsche ist schon sehr kompetent beim Klatschen, ob rhythmisch oder langanhaltend: alles kein Problem!

  19. Was für eine wahre wichtige Rede! Historisch! Daran sollte sich die evangelische Kirche mal ein Beispiel nehmen!

  20. BRAVO Papst Benedikt! 😛
    Und danke von ganzem Herzen! 😛

    Ich bin richtig gespannt auf die kommenden Tage. Hoffentlich erfahren wir noch viel von dem, was gesprochen wird.

  21. @17
    Weshalb? Zu bedauern sind die Menschen, die Ihr Heil in einer Person suchen, die mittelalterliche Dinge predigt und Kondome als Teufelswerkzeug bezeichnet. Wer ist dieser Mensch ohne jegliche Lebenserfahrung? Was will mir dieser Mensch, der nie eine Ehe geführt, nie einen richtigen Beruf gelernt hat vom Leben erzählen? Sie sind zu bedauern, ehrlich!

  22. Ob es Euch passt oder nicht:
    Ich – ziemlich ungläubig und in einer eher evangelischen oder sogar evangelikalen Familie aufgewachsen – bin tief beeindruckt von der Rede Papst Benedicts im Bundestag. Wenn ich nocheinmal kirchlich werden sollte, werde ich Katholik! Das Niveau ist einfach gegenüber allen anderen christlichen Richtungen und auch Religionen – vielleicht den Buddismus ausgenommen – den ich nicht wirklich kenne – überragend. Es gibt Gegebenheiten und Zusammenhänge, die positivistisch, rational nicht zu erklären sind, sogar in der reinen Mathematik ,wie Kurt Gödel in seinem genialen Unvollständigkeitstheorem gezeigt und bewiesen hat. Benedict – Nomen est Omen – steht in einer jahrtausendealten Tradition, die auf hiesige Modeströmungen nicht einzugehen hat! Gott sei Dank!

  23. Man muss bei Reden wie dieser darauf achten, was hintergründig mitschwingt. Was ich von der Papstrede mitnehme, ist eine klare Absage an den Kulturrelativismus, überhaupt an die Verhandelbarkeit von gewissen grundlegenden Werten und Rechten – Werte und Rechte, die der Abstimmbarkeit und dem Mehrheitsprinzip enthoben sind, insbesondere übrigens notwendigerweise das Mehrheitsprinzip selbst. Das ist alles ganz hochaktuell.

    Das zeigt sein Origines-Zitat mit den Skythen: Es ist nicht grundsätzlich richtig, die Gesetze des Landes zu befolgen, in denen man lebt; die Skythen stehen nicht als gleichwertiges Land neben den Griechen, da sie die fundamentalen, allen Menschen zustehenden Rechte nicht verwirklichen – in solchen Fällen wird es sogar richtig, Widerstand zu leisten. Dazu gehören die Würde des Menschen, seine Freiheitsrechte, aber auch die Demokratie selbst.

    All diese Dinge sind selbst nicht abstimmbar:

    Aber dass in den Grundfragen des Rechts, in denen es um die Würde des Menschen und der Menschheit geht, das Mehrheitsprinzip nicht ausreicht, ist offenkundig

    Konkretes Beispiel: In Gaza hätten und in Ägypten müssen demokratiefeindliche Kräfte von Wahlen ausgeschlossen werden.

    Konkretes Beispiel: Nur weil es in einigen Ländern offizielle Scharia-Gesetze gegen Hexerei gibt, dürfen wir es nicht dulden, wenn in Saudi-Arabien „Hexer“ öffentlich enthauptet werden, wie diese Woche geschehen…

    Und jetzt will ich nichts von geschichtlichen Hexenverbrennungen hören, sondern davon, wie man den heutigen Mördern das Handwerk legen kann. Um der universellen, unverhandelbaren Menschenrechte willen.

  24. „Nur der peinlichste Politiker Deutschlands, Herr Ströbele sah das anders und ging demonstrativ raus. Ob er auch noch die Tür zugeknallt hat?“

    Nur der getroffene Hund bellt.
    Altes Sprichwort

  25. #17 adalbert78 (22. Sep 2011 21:31)
    Es ist eine Schande, dass dieser alte, senile Mensch mit seinen mittelalterlichen Ansichten im deutschen Bundestag sprechen durfte.
    Hier braucht sich niemand aufregen, wenn demnächst auch muslimische Würdenträger dort Ihre Reden schwingen. Gleiches Recht für alle.
    ——-
    Wer brauchen nicht nicht mit zu gebraucht, braucht brauchen gar nicht zu gebrauchen.

  26. „die Abgeordneten arbeiten zum Wohl der Bundesrepublik Deutschland“ ??? Hier betritt der Papst den Bereich der Satire. Dennoch bin ich sehr dankbar für diese Rede, auch als Lutheraner, es gibt z.Zeit keinen evangelischen Bischof, der so brillant ist wie der Papst. Wunderbar, wie er darauf hinweist, daß die europäische Kultur aus der Begegnung von Jerusalem, Athen und Rom entstanden ist. Mekka und Medina gehören nicht dazu, ob Herr Wulff gut zugehört hat? Der Islam gehört nicht zu Deutschland.

  27. In dem Artikel der Welt, Bild 5, sind 2 lustige „Herren“ mit Schweinskopf, Papstmütze und Kreuz abgebildet…und sie finden es cool und haben Spass (Mützchen mit http://www.notwelcome.de)

    http://www.welt.de/debatte/article13620452/Wie-Papst-Benedikt-XVI-den-Bundestag-ueberlistete.html

    Es erinnert mich an die Mohammedkarrikaturen, die eine weltweite muslimische Explosion und Morddrohungen gegen den Zeichner auslösten.
    Diese „Herren“ können hier ihre Meinung öffentlich ausleben. Was ist das Christentum doch für eine sanftmütige und friedliche Religion. Diese „Herren“ werden keine Morddrohungen von Christen bekommen, da bin ich sicher.
    Egal, ob ich mit dem Christentum übereinstimme oder nicht, so viel essen, wie ich beim Anblick der Typen kotzen möchte, kann ich garnicht.

  28. Das war ein sehr beeindruckender Auftritt des Papstes, sowohl im Bundestag als auch bei der Messe im Olympiastadion.

    Das ist unser christliches Abendland, das uns Aufklärung, Freiheit, Fortschritt und einen Siegeszug der Vernunft beschert hat. Es lohnt sich, dafür zu kämpfen. Und Nutznießer sind nicht nur wir Christen, sondern auch Atheisten, die den Freiraum der Toleranz bis zum Unerträglichen ausnutzen. Sie werden es merken, wenn sie erst einmal unter der Knute der Scharia stehen.

  29. Hoffentlich unternimmt PI etwas gegen die ständig auftretenden Netzprobleme.
    Besonders ärgerlich ist es, wenn das Netz ausgerechnet beim Abschicken eines Kommentars zusammenbricht.

    Wenigstens habe ich die Konsequenz gezogen, vorher die Kommentare zu kopiern.

  30. #35 crohde01   (22. Sep 2011 22:23)
     
    Großartig, wie Benedikt die Abgeordneten mit dem Beispiel Salomos und seiner Bitte um Weisheit gedemütigt hat. Ich bin begeistert…

    **************
    Auch mir gefällt es, wenn ein Vertreter der Kirche den Politikern ins Gewissen redet! Sollte eigentlich viel öfter der Fall sein!

  31. #28 fritzberger78
    Nichts als Ausreden.
    Wie gesagt: Butter bei die Fische!
    Sie haben noch nichts aber auch gar nichts zum Inhalt der Papstrede gesagt!

  32. #17 adalbert78
    Reicht wohl nicht bei Ihnen, diesen alten, senilen Menschen zu verstehen. Kein Wunder, denn es ist ganz schoen bergab gegangen mit Deutschland in den letzten Jahrzehnten.
    Bin weder Christ noch Katholik aber dieser Mann wird als einer der letzten grossen Deutschen in die Geschichte eingehen.

  33. #32 adalbert78

    Wem antwortest du denn mit deinem unsinnigen „@17“ ❓

    Der Papst ist nach deinem Geschwätz unter #18 und #32 also senil, ohne Lebenserfahrung und ohne erlernten Beruf.

    Herr Ratzinger ist Doktor und Professor der Theologie sowie Papst ❗

    Und du bist fällig für einen Psychiater deines Vertrauens.

  34. Es war eine Ehre ihm zuhören zu dürfen.

    Ein außerordentlicher und belesener Mensch, der das Pontifikat mit dem Reichtum seines Wissens ausfüllt.

    Allen die sonst so vehemment täglich Toleranz einfordern, sollte diese einmal für kurze Zeit entzogen werden, damit sie den Begriff Respekt wieder zu deuten wissen. Als ich sah wie die angekündigte Horde an Papst und Kirchen- hetzern durch die Straßen zog und fast nichts ausließen, was so an Beleidigungen möglich ist, drehte sich mir der magen um.

    Ob die gleichen Personen auch den Mut hätten so gegen den Islam zu protestieren ?

  35. Das war auf jeden Fall eine Absage an den auch von der CDU praktizierten Werte- und Kulturrelativismus. Der bunte Präsident sollte es endlich einsehen, der Islam ist mit unserer Wertordnung nicht vereinbar und kann deswegen kein Teil Deutschlands sein.

  36. #41 Karl Martell (22. Sep 2011 22:43)

    Stimme ich zu. In der Verganenheit hat es Server-Wartungen gegeben damit der Server besser erreichbar ist. Aber in den letzten Tagen ist die Verbindung schlechter denn je! Ca. 70% am Tag fällt PI aus. Wenn nochmal eine Server-Wartung kommt, dann bitte eine richtige!

  37. #47 WSD:

    Keine Einwände in diesem Punkt, der reine Anschauungssache ist – aber nicht anders von ihm zu erwarten 😉

    Mir ging es um die Vernunft als Magd der Theologie. Aber das muss man 1277 in Paris anfangen, wenn es Sinn machen soll. Dafür ist der Kommentarteil zu klein – und die Geduld der Leser ebenso.

  38. #47 WSD:

    Als kleine Einführung empfehle ich dir die folgende Lektüre: „ER hat gesprochen“ bei http://hpd.de/node/11999

    Da steht vor allem, was er nicht gesagt hat, aber hätte sagen sollen, wenn er es wirklich ernst meint.

  39. Naja, Reden ist eine Sache, Handeln eine andere. Aber für eine pompöse Show ist der Papst immer gut. Als Protestant bin ich dafür allerdings weniger empfänglich. Die Rede rein an sich fand ich dennoch gelungen. Hat irgendwer gut geschrieben. Nur dass das Christentum angeblich nie Rechtsprechung oder kein Rechtssystem mit sich gebracht hat… mh… da kann man unterschiedlicher Meinung sein. Wie gesagt: Theorie und Praxis.

  40. #57 fritzberger78 (22. Sep 2011 23:36)

    Du glaubst doch nicht ernsthaft, ich lass mir von einen anti-religiösen Gender-Humanistenverein die Rede madig machen!

    Das die wie du nicht offen zuhören können ist klar, denn das hörende Herz in euch, wird im Gebrüll erstickt!

    Lassen wir das! Mal davon abgesehen könnte ich, vermutlich wie jeder hier, 1000 Punkte benennen, die er alles nicht gesagt hat! Es geht aber nicht um das Nichtgesagte, sondern nur um das Gesagte!

  41. Das ist doch treffend:

    “ Im Gegensatz zu anderen großen Religionen hat das Christentum dem Staat und der Gesellschaft nie ein Offenbarungsrecht, nie eine Rechtsordnung aus Offenbarung vorgegeben. Es hat stattdessen auf Natur und Vernunft als die wahren Rechtsquellen verwiesen – auf den Zusammenklang von objektiver und subjektiver Vernunft, der freilich das Gegründetsein beider Sphären in der schöpferischen Vernunft Gottes voraussetzt.

    Wen meint er wohl mit

    Im Gegensatz zu anderen großen Religionen….

    und

    ..nie eine Rechtsordnung aus Offenbarung…

    🙂
    Sehr subtil hat er da seine Meinung zum Islam ausgedrückt und auf die Gefahren aufmerksam gemacht.
    Auch ansonsten eine geniale Rede!

  42. #58 Apollon (22. Sep 2011 23:43)

    Der schreibt seine Reden schon selber! Keine Angst! Pompöse Show? Na ja… wohl neid der kahlen Kirchen, aber wer weiß, die neue Gender-PriesterschaftInnen, werden es bestimmt bunter machen.

    Und jetzt begeben Sie sich mal auf die Suche, nach dem größten qualitativ und quantitativ weltweittätigen „Sozialdienstleister“ der Welt, soviel zur Theorie und Praxis.

  43. @ #63 WahrerSozialDemokrat

    … Sie nehmen sich offensichtlich selbst nicht ernst, nennen Sie mir einen Grund, warum ich Sie ernst nehmen sollte!

  44. Jep, der Papst hat die gefährliche Klippe Berlin meisterlich genommen, und die anschließende Sprachlosigkeit der noch benommenen üblichen Papst-Bashern ist klasse. 🙂

    Erfurt, das katholische Eichsfeld und Freiburg sind für den 84jährigen ein lockeres Auslaufprogramm und die Linken stehen blöd da. 😛

  45. #59 WSD:

    Es geht aber nicht um das Nichtgesagte, sondern nur um das Gesagte!

    Das sehe ich genauso! Nur, eine Analyse dessen, was er gesagt hat, dauert eben länger. Gräm dich nicht – du wirst sie bald zu Gesicht bekommen 🙂

  46. Ich bin garantiert kein Freund der katholischen Kirche und finde, dass viele Vorwürfe stimmen.
    Warum muss man aber so einen riesigen Gegenzirkus veranstalten?

    Wo sind denn die Demonstranten und boykottierenden „Politiker“, wenn Staatsoberhäupter oder Religionsführer hier einfliegen, in deren Ländern Kinderschändungen einfach nur so als Aufwärmprogramm dienen?

    Hat der Wulff dem Gül sofort nach dessen Eintreffen auf die Missstände in der Türkei hingewiesen?

    Die Medien behaupten, der Papst habe die Grünen gelobt. … Weil er auf den Schutz der Umwelt hingewiesen hat?
    Bei so viel Unsinn bekomme ich Krämpfe.

  47. Auch das „Humanist_in“ Renato Künast, durfte heute zur besten Sendezeit, ihre wohlgeschätzte Meinung zum Papst in das Micro blöken.

    „Bei seiner Rede im Bundestag hat Papst Benedikt XVI. aus Sicht von Grünen-Fraktionschefin Renate Künast wichtige Fragen offen gelassen. Dazu gehörten Aussagen zu unterschiedlichsten Lebensentwürfen etwa von Wiederverheirateten, Schwulen und Lesben, sagte Künast bei n-tv. Im Zusammenhang mit den Fällen von sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche forderte Künast ein Treffen mit Opfern und eine Entschuldigung. Das seien auch noch Erwartungen für die nächsten Besuchstage des Papstes in Deutschland.“

    http://www.stern.de/politik/deutschland/papst-hat-wichtige-fragen-offen-gelassen-1730984.html

    Aber was gerade jetzt wieder, mit geballter Kraft der gleichgeschalteten MSM, in Bezug auf das Kindersex- Paradies der 68er „Humanist-innen“ von der „Odenwaldschule“ unter den Teppich gekehrt wird, dazu nichts von der Genossin. :mrgreen:

    http://www.spiegel.de/schulspiegel/0,1518,783904,00.html

  48. Als Putin, der “ lupenreine “ Demokrat, im Bundestag sprach, hat kein Abgeordneter gefehlt.
    Die Rede des Papstes war so hintergründig, dass man etwas darüber nachdenken muss, um den verdeckten Sinn zu begreifen. Das rate ich vor allem den anwesenden Politikern.
    Nach 500 Jahren der erst deutsche Papst. Er füllt sein Amt in hohem Masse aus und macht unserem Land alle Ehre.

  49. @ adalbert
    Der Papst ist Oberhaupt einer Weltkirche mit 1,2 Milliarden Gläubigen. Deutschland ist nur ein ganz kleiner Teil davon.
    Wieso erwartest du also, dass sich der Papst am links-grünen Zeitgeist Deutschlands orientiert ?
    Du argumentierst von der Froschperspektive aus.
    Im übrigen hat dieser Mann mehr Verstand und Bildung unter dem Fingernagel als du im Kopf.

  50. Wir sollten uns auf PI anständig gegenüber andersschreibenden benehmen. Vieles an der Haltung der katholischen Kirche muß und darf man kritisieren. Auch der Papst ist keine unfehlbare Person. Aber er sollte mit dem nötigen Respekt behandelt werden. Was mich bei den Links/Grünen stört ist der erbärmliche Widerspruch. Jeder mittelalterliche Mufti der gegen Frauen, Homosexuelle, Christen, Juden oder gegen die Deutschen im aufnehmenden Land hetzt, wir von diesen verblendeten Gestalten in Schutz genommen. Man hat eine schei…. Angst, sich mit diesen Leuten anzulegen.

  51. #57 fritzberger78:

    Als kleine Einführung empfehle ich dir die folgende Lektüre: “ER hat gesprochen” bei…

    Jaja, es gibt etliche alte Männer, die sich in lebenslangem Hass auf Ratzinger und die Kirche verzehren. Horst Herrmann, den Sie als Lektüre empfehlen, gehört dazu, dem 1975 die kirchliche Lehrerlaubnis wegen „Häresie“ entzogen worden war und der seitdem Bücher wie „Kirchenaustritt jetzt“ oder „Sex und Folter in der Kirche“ geschrieben hat. Bis zu seiner Emeritierung 2005 war er Soziologieprofessor in Münster und beschäftigte sich ganz zeitgeistig mit der „feministisch-infantistischen Väterforschung“ und solchem Kram. An Krimis hat er sich als „Peter Simon“ auch versucht, aber ohne Talent, und die spielen? Klar doch: im Vatikan. Schon das „ER“ in Versalien signalisiert: Herrmann ist grün vor Neid. Und wirklich albern, dem Papst vorzuwerfen, was er in seiner ersten von vielen Reden in Deutschland alles nicht gesagt hat.

  52. Hoffen wir, dass uns dieser Papst noch lange erhalten bleiben wird.

    Man lese dies hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Malachias_(Heiliger)

    Alles, was die kulturelle Identität des Christentums stärkt, wird von den linksgrünen Marxisten boykottiert, was hingegen die kulturelle Identität der deutschen Kultur schwächt, wie der Islam, wird prinzipiell gut geheissen. Wäre ein türkischer Imam im Bundestag aufgetreten, dann wäre dieser von den Neomarxisten garantiert nicht geschnitten worden – wetten?

    Nach der Ermordung und Folterung tausender christlich-orthodoxer Priester in der ehemaligen UdSSR, besteht über die Einstellung unserer hochverehrter Linksmarxisten ja keinerlei Zweifel mehr darüber, was diese am liebsten mit dem Papst machen würden, wenn es ihnen denn erlaubt wäre.

    Während Werte christlicher Identität und Begriffe wie „Sünde“, „Tugend“ und „Frömmigkeit“ von den Neomarxisten systematisch durch den Schmutz gezogen und lächerlich gemacht werden, dürfen die Apologeten des islamischen Faschismus den Grundwerten der Linken frech ins Gesicht spucken, und diese gottlosen Schwachköpfe applaudieren auch noch dazu.

    Wie lauten diese linksideologischen Grundwerte denn eigentlich?

    Homosexualität, hemmungslose Hurerei und Prostitution werden im Islam scharf verurteilt, und doch haben die Linken keine Probleme mit dem Islam obwohl der Islam diametral zu den Werten der so genannt sexuellen Befreiung steht.

    Erzkonservative Werte bezüglich der Frau werden im Islam propagiert, wie die Frau gehöre an den Herd und sei in erster Linie da um Kinder grosszuziehen, was den von den Linken propagierten Idealen massiv widerspricht – und doch, wenn Muslime diese propagieren, dann mutieren sämtliche Werte der Linken auf unerklärliche Weise in ihr Gegenteil.

    Man ist eben gerne bereit seine eigenen Ideale zu verraten, wenn es darum geht dem Islam in den Hintern zu kriechen. Die Neomarxisten scheinen eine paranoide Angst davor zu haben, als fremdenfeindlich zu gelten, und um diese pathologische Angst in den Griff zu bekommen, sind sie auch bereit ihre grundlegendsten Werte zu verraten.

    Man könnte sagen, dass in vielen Bereichen der Islam erzkonservativ ist, aber wenn man Multikulti sein will, dann muss man gegenüber dieser erzkonservativen Mentalität eben tolerant sein – nur nicht bei der eigenen Bevölkerung. Fundamentalismus bei Muslimen gilt den Linken als eine Tugend, bei den Christen wird derselbe Fundamentalismus hingegen massiv bekämpft.

    Bei den Muslimen soll es viele Kinder geben, die Frauen der Christen sollen aber gefälligst keine Kinder haben, und in einer Fabrik arbeiten gehen.

    Islamische Frauen sollen sich traditionell kleiden, christliche Frauen hingegen sollen möglichst androgyn aussehen, am besten lesbisch sein und in Hosen gekleidet sein. Frauen die gegen dieses neomarxistische Ideal aufbegehren und christlich-konservativ sein wollen, die werden medial fertig gemacht, was man ja bei Eva Herman gut sehen konnte. Im Grunde verkörpert Eva Herman genau die weiblichen Grundwerte, die im Islam jede Frau zu verkörpern verpflichtet ist. Bei islamischen Frauen gilt dieses Verhalten den Neomarxisten als eine Tugend, bei den Christenfrauen hingegen wird es als ein Laster interpretiert.

    Wie soll man sich diese merkwürdigen Widersprüche erklären? Müsste ich hier nun eine psychiatrische Diagnose für das Verhalten der Neomarxisten stellen, so würde ich sagen: Hoffnungslos schizophren.

    Schizophrenie ist durchaus keine Störung, die nur einen Einzelnen betreffen kann, es gibt nämlich auch so etwas wie kollektive Psychosen. Linksgrüne Neomarxisten scheinen also in einer Art von kollektiver Psychose gefangen zu sein, sind sich ihres Irrsinns aber keineswegs bewusst, da sich in ihrem sozialen Bezugssystem ebenfalls nur Psychotiker befinden, anhand derer sie ihr eigenes schizophrenes Weltbild dann relativieren. Könnte es noch einen besseren Beweis dafür geben, wie völlig geistesgestört unsere Neomarxisten sind?

    Ihr müsst also sehr behutsam sein, wenn ihr mit diesen Verrückten kommuniziert, denn äusserlich mögen sie ganz nett sein, aber wenn ihr den so genannten Stresstest macht, sie also unter psychischen Druck setzt, dann werden sie schnell äusserst bösartig und aggressiv, befürworten Zensur und machen Hackerangriffe gegen PI oder verhetzen Andersdenkende als Nazis, da sie keine Argumente haben.

    Man sollte die Gefährlichkeit dieser politischen Berufs-Psychotiker und deren psychotischer Groupies also keinesfalls unterschätzen. Adolf Hitler war auch einer dieser Psychotiker, der zunächst einen recht harmlosen Eindruck machte, als er noch jung war, sich später dann aber zu einer rasenden Bestie entwickelte.

    Ich bin mir sicher, dass diese als gute Menschen getarnten Neomarxisten auch vor Mord nicht zurückschrecken werden, wenn es darum geht, den Verdrängungsmechanismus in deren Unterbewusstsein aufrecht zu erhalten, der durch Fakten und logische Argumente, die vor allem auf PI geäussert werden, zunehmend in eine Art geistiger Bedrängnis gerät.

    Das, was man in sich selbst verdrängt, das verdrängt man auch in anderen, und das, was man in sich selbst vernichtet hat, das wird man auch in anderen vernichten. Nichts lässt die inneren Widersprüche der Neomarxisten schneller manifest werden als die Wahrheit, und mit nichts gefährdet man sich diesen Psychotikern gegenüber mehr, als wenn man mit Fakten operiert und die Wahrheit spricht.

    Wenn es in einer Gesellschaft zu einer Gefahr wird die Wahrheit zu sprechen, dann ist die Diktatur nicht mehr weit. Und zweifellos werden die linksgrünen Neomarxisten keinerlei Hemmungen haben auch eine Diktatur in Deutschland zu errichten, wenn es nur darum geht das eigene verlogene Weltbild noch ein wenig länger aufrecht erhalten zu können, die inneren geistigen Widersprüche noch ein wenig länger vom Bewusstsein fernhalten zu können.

    Die zunehmende Islamisierung Deutschlands wird zu einer massiven Verschärfung der Probleme führen. Um nun aber bei sich selbst die Verantwortung für das Desaster nicht suchen zu müssen, und um vor allem auch dem Islam keine Schuld geben zu müssen, was bei den neomarxistischen Faschisten zu schweren Schuldgefühlen führen würde, ist es für diese Psychotiker absolut zwingend einen Sündenbock zu finden für den unvermeidbaren Niedergang der Multikulti-Wahnidee, und dieser Sündenbock werden dann natürlich wir sein.

    Schlagen Muslime Christen tot – PI ist daran schuld, bricht das deutsche Sozialsystem auseinander – PI ist daran schuld, und kommt es in Deutschland zu einem Bürgerkrieg – PI ist daran Schuld.

    Man sollte die Gefahr, die von diesen kollektiv-schizophrenen Psychotikern ausgeht also keinesfalls unterschätzen. Wir erleben ja bereist einen systematischen Rufmord und raffinierte propagandistische Feldzüge in den Medien gegen PI-Mitglieder. Wie war es damals im Dritten Reich: Zuerst hatte man den Ruf der Juden ermordet, und anschliessend hatte man die Juden selbst ermordet. Von einem Rufmord bis zur tatsächlichen Ermordung ist es in der Regel nicht weit. Zuerst ermordet man die Ideen anderer Menschen, anschliessend ermordet man die Menschen selbst, die diese Ideen haben.

    Man wird also PI für die offensichtlich völlige Inkompatibilität von Islam und Christentum verantwortlich machen wollen, ganz nach dem Motto: „Es lief alles ganz wunderbar, und dann kamt ihr und habt alles schlecht geredet, und dann ist alles auseinander gebrochen“.

    Falls es in Deutschland zu landesweiten Zuständen wie gegenwärtig auf Lampedusa kommen wird, und das wird zweifellos früher oder später geschehen, dann muss vermutlich auch mit der Ermordung von islamkritischen Bürgern – seien sie nun Juden oder Christen – gerechnet werden.

    Das alles mag jetzt vielleicht noch etwas übertrieben klingen, aber vergessen wir nicht, wir leben in schnelllebigen Zeiten, und vieles von dem, was heute geschieht, wäre vor zehn Jahren noch völlig undenkbar gewesen. „Das Undenkbare“ wird der Name der Zukunft sein.

    Kopf hoch Leute, es kommen auch wieder bessere Zeiten, aber bevor es besser wird, wird es leider noch schlimmer werden.

    Lang lebe der Papst – das letzte Bollwerk gegen den islamischen Expansionismus.

  53. Mit den Religionen bin ich schon lange fertig. Trotzdem, der Auftritt von Pabst Benedikt hat mich zutiefst beeindruckt. Er hat’s gesagt, und keiner wagte zu poebeln. Seine Rede war so zutreffend, dass ich sie mir noch einmal anhoeren muss. Ich moechte hiermit meinen Dank und Respekt ausdruecken.

  54. Ich (Atheist) hab mir die Rede 2x angetan.
    Guter Mann, steht zu seiner Überzeugung und bringt diese souverän rüber.
    Aus dem Inhalt dieser Rede könnten sich die linksFaschistInnen mal ne Scheibe Toleranz abschneiden.

  55. UN-EU Immigration

    Italien gelobt, nach Ausschreitungen {Krawallen, Aufruhren} alle Gastarbeiter {Gastarbeiterinnen} von Lampedusa zu versetzen {zu wechseln, zu verlegen, zu verweisen}

    Lampedusa`s Bürgermeister Bernardino De Rubeis:

    „Ich muss mich verteidigen, wir sind im Krieg, die Leute haben beschlossen, Gerechtigkeit in ihre eigenen Hände zu nehmen.“

    Die UN-Agentur drängte die Regierung dazu, Maßnahmen zu ergreifen, um die Immigranten von Lampedusa in mehrere permanente Zentren zu verlegen!

    http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/europe/italy/8780916/Italy-vows-to-transfer-all-migrants-off-Lampedusa-after-riots.html

    💡

    http://de.pons.eu/textuebersetzung/

  56. Wir stehen heute mitten in einer weltweiten Auseinandersetzung um das wahre Gottesbild, das richtige Menschenbild und eine gerechte Ethik für alle Menschen.
    Diese geistige Auseinandersetzung verschärft sich zusehends und spitzt sich zur Konfrontation zwischen Christentum und Islam zu.
    Der sich anschließende Kampf um die Dominanz und das künftige Überleben ist für das Christentum bereits verloren. Die geistige Ursache dafür ist eine Erkenntnisblindheit der Kirche wie einst im Dritten Reich, die letztlich darin besteht, dass in den Dokumenten „Nostra aetate“ und „Lumen gentium“ des II. Vatikanischen Konzils (1962-1965) der islamische Allah unmissverständlich als identisch mit dem dreieinigen Gott der Christenheit erklärt wurde.
    „Christentum und Islam stellen zwei verschiedene Zugänge zu dem selben Gott dar“, konstatieren folgerichtig die deutschen Bischöfe.

    Dieser Jahrtausendirrtum der Kirche und im Gefolge das Abküssen des Korans durch Papst
    Johannes Paul II., sowie die Fortführung dieser Linie durch Papst Benedikt XVI., sind ein Verbrechen am christlichen Geiste und führen zum Untergang der gottverlassenen Kirche.
    Schlimmere Feinde für das Christentum kann es gar nicht geben als diese trojanischen Esel, die das Evangelium als Richtschnur in Händen halten und die Kirche von innen heraus zerstören.
    Die Muslime, die selbstverständlich nicht an diesen absurden Unsinn der Gottesidentität glauben und für die unumstößlich der Grundsatz gilt, dass Allah keinen Sohn hat, was sie fünfmal täglich im Gebet implizit zum Ausdruck bringen, begreifen diese historisch einmalige Gelegenheit als ein Geschenk Allahs.
    Der Allmächtige gab ihnen, nach ihrer freudigen Erkenntnis, das Öl in ihren Ländern und beschenkte sie zusätzlich mit der Blindheit der Christen. Beides eröffnet ihnen heute ungeahnte Möglichkeiten des Djihad, des Kampfes für die Sache Allahs mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln, und führt sie zur angestrebten Dominanz und schließlich zur islamischen Weltherrschaft.

    Der zweite grundlegende Irrtum, der ebenso verheerende Folgen nach sich ziehen wird und der dem Islam Tür und Tor öffnet, besteht darin, dass die westlichen Spitzenpolitiker einmütig beteuern, es bestehe kein Zusammenhang zwischen dem islamischen Terror und dem „authentischen“, und das soll heißen „friedlichen“ Islam. Dieses Gerede ist ebenso dumm und naiv, wie etwa die Aussage wäre, die Ermordung der Juden im Dritten Reich habe nichts mit dem Nationalsozialismus zu tun.
    Wenn der Präsident der USA lauthals verkündet, nachdem man ihm gerade zwei Türme in Schutt und Asche gelegt hat, der Terror sei der Missbrauch des friedlichen Islam, dann liegt hier bereits der Keim für den künftigen Untergang der westlichen Demokratie.
    Auch hier zeigt sich die gleiche Ahnungslosigkeit und dumpfe Verständnislosigkeit der Oberen.
    Die tödliche Gefahr bleibt unerkannt und die abgrundtiefe Bosheit des Islam wird uns als Friede verkauft. Im Schutze dieser Verkennung kommt der Islam zu Einfluss und Macht.

    Zwei fatale Irrtümer also, der eine auf der religiösen, der andere auf der politischen Ebene, sind die wahren geistigen Wurzeln für das Versagen gegenüber dem Islam. Sie bilden den Keim für den kommenden Untergang der westlichen Zivilisation.
    Im Kampf ums Dasein geht das christliche Abendland letztlich an seiner gnadenlosen Dummheit und grenzenlosen Naivität zu Grunde. Die Frage ist tatsächlich nicht mehr, ob Europa islamisch wird, sondern wann es so weit ist.

  57. Mit einmaligem Anhören der Rede kann man die Tiefe deren Inhalts nicht sofort insgesamt erfassen.
    Deshalb auch meinen Dank, für die Gelegenheit, die Rede auch im Print aufnehmen zu können.

    Als der Papst davon sprach: „Der Mensch macht sich nicht selbst, sondern der Mensch wird gemacht“, dachte ich an die verführerischen Ideologien, die sich dessen bewusst sind, mit ihrer Indoktrinationstrategie den Menschen nach ihrer Gesinnung zu „machen“ – mit den raffiniertesten psychotricki menschenverachtenden Methoden.

    Und prompt, nach der Papstrede, …. wer steht vor dem Mikrofon der Medien und tönt, dass ‚er gerade von diesem Satz besonders beeindruckt sei, von dem auch die Muslime begeistert sein werden‘?

    -> Mazyek, ZdM, schneidert einen Satz aus dem Zusammenhang der Rede des Papstes für sich zurecht.

    Natürlich könnte man, den Satz isoliert stehend, oberflächlich so auslegen, dass der Mensch „frei“ sei, wenn er von Beginn seines Lebens indoktriniert werde. Wenn der Mensch nichts anderes kenne, als den Indoktrinationsinhalt, zu seinem Gehorsam unter Todesstrafandrohung gezwungen ist (Gehorsam wird als Gottergebenheit ausgelegt) dann fühlt sich der Mensch frei und würde jede andere Meinung als unfrei und als sündig schlecht „erkennen“. -> Die Raffinesse der Indoktrination – die Mechterhaltunsstrategie jeden totalitären Systems – auch wenn sie sich als Religion tarnt.

    Ich meine, Mazyek sieht seinen Islam (Unterwerfung) in der Papstrede bestätigt, man müsse eine Ideologie, die den Menschen nach seinen Vorstellungen machen solle, so menschenfeindlich sie auch ist, nur in das Gewandt des Gotteswillens stecken. Der Mensch wird sich frei fühlend gemacht!

    Es ist nicht nur auf die egoistische liberale Bedürfnissbefriedigung des Einzelnen bezogen, wenn der Papst warnt, „was man sich als Freiheit nimmt, auf Kosten des anderen, ist verantwortungslos“, das gilt auch menschendiskriminierenden Ideologien, die sich Macht auf Kosten der sich unterworfenen Menschen nehmen.
    Aber das, ist für Mazyek zu tiefgehend, das kann er nicht verstehen wollen.

  58. #78 Hezott : „Der zweite grundlegende Irrtum, …, besteht darin, dass die westlichen Spitzenpolitiker einmütig beteuern, es bestehe kein Zusammenhang zwischen dem islamischen Terror und dem „authentischen“, und das soll heißen „friedlichen“ Islam. Dieses Gerede ist ebenso dumm und naiv, wie etwa die Aussage wäre, die Ermordung der Juden im Dritten Reich habe nichts mit dem Nationalsozialismus zu tun.“

    Richtig!

    Das ist gelungene Lobbypolitik, so wie auch bei allen anderen Themen die Lobby bestimmt, wonach Politiker zu tanzen haben. Erpresst wird mit Wirtschaftssanktionen, keine Bestellung mehr von deutschen Waren.

    Um dem Produktionsdesaster zu entgehen, um Arbeitsplätze in Deutschland zu erhalten, müssen wir den Islam ertragen lernen.

    Jeder konnte die Drohgebärden des Erdogan und anderer Führer in islamischen Ländern hören/lesen, die gegen die Schweiz gerichtet wurden, wegen ihres demokratisch abgestimmten Minarett-Bauverbots.

    Der Papst mahnt Politiker das Recht nicht zu beugen, nur wegen des Gewinns.
    Ich denke, die haben darin nichts verstanden.

  59. #124 Hezott (22. Sep 2011 21:02)
    bezieht sich auf den Thread „Benedikt ein deutscher Papst in Deutschland“

    Dass Freimaurer (#120 menschenfreund 10) Einfluss gehabt haben, ist mir nicht bekannt.
    ……………
    Hier habe ich aber doch etwas gefunden, das den Einfluss der Freimaurer auf das Konzil offenbart:
    http://www.kath.ch/infosekten/text_detail.php?nemeid=49255

    Bis zum zweiten Weltkrieg haben sich undifferenzierte Auffassungen von der grundsätzlichen Kirchen- und speziell Katholikenfeindlichkeit der Freimaurer gehalten. Erst kurz vor dem 2. Weltkrieg wurde in einzelnen Ländern vereinzelt versucht, Gespräche zwischen der kath. Kirche und den Freimaurerlogen zu beginnen, dies jedoch ohne grossen Erfolg.
    Mit dem II. Vaticanischen Konzil schien eine Aufbruchsituation gekommen zu sein; das „Aggiornamento“ Papst Johannes XXIII führte zu wichtigen Begegnungen und Dialoggesprächen.

    notwendig, einmal sein Augenmerk auf die Gegner des Dialoges zu werfen. Bereits während des zweiten vatikanischen Konzils hatte sich eine Gruppe von 10 Bischöfen u.a. Erzbischof Lefebvre gesammelt, die den Antrag auf eine erneute Verurteilung der Freimaurer während des Konzils einzubringen versuchten. Geprägt vom Verschwörungsdenken war und ist diese Gruppe auch später – bis in die Gegenwart – von dem Verschwörernetz der Freimaurer und der antikatholischen Bewegung überzeugt.
    Vor allem sahen sie nachdem die Forderungen nach Dialog sich während des Zweiten Vatikanischen Konzils durchsetzten und eine ganze Reihe von Neuerungen erbrachte ihren Verdacht „bestätigt“, dass die „kirchenzersetzenden Einflüsse“ der Freimaurerei bereits die Spitze der katholischen Kirche erreicht und die römisch-katholische Kirche verändert hätten.

    und das Konzil selbst wird gesehen als die Versammlung, in der sich die verschwörerische Gegenkirche mit ihren Ideen durchsetzte und die wahre Kirche zur Katakombenkirche werden liess.

    Vermutlich unter dem Eindruck der Stellungsnahme der Deutschen Bischofskonferenz veröffentlichte die Glaubenskongregation, jetzt unter der Leitung von Kardinal Ratzinger, am 17.2.1981 eine Erkärung, in der sie feststellt: „Ohne mögliche Verfügungen des Kirchenrechts vorgreifen zu wollen, ist die diesbezügliche kirchenrechtliche Regelung (im Zusammenhang mit der Freimaurerei) in keiner Weise verändert worden und bleibt voll in Kraft“

    @ Hezott. Mich würde interessieren, wie Sie das beurteilen. 🙂

  60. Des Vogel schiesst WeltOnline ab, indem sie diesen inhaltlich vollkommenen Unsinn tatsächlich veröffentlicht:

    http://www.welt.de/debatte/article13620452/Wie-Papst-Benedikt-XVI-den-Bundestag-ueberlistete.html

    Das beste in dieser unsinnigen Aneinanderreihung von Wörtern ist aber.
    „Er hätte sich, am heiligsten Ort einer laizistisch verfassten Republik,….“
    Wäre schön, wenn er wüsste in welchem Land er lebt. Die Bundesrepublik D ist KEIN laizistischer Staat.

    Siehe auch wikipedia:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Laizismus

    Wäre dies so, gäbe es keine Diskussionen über kopftuchtragende LehrerInnen / BeamtInnen oder wie es mir passiert ist, liege nach einer BandscheibenOP im Krankenhaus, starre die Wand an am Tag nach der OP, sehe die Schmutzreste, die ein Kreuz abbilden, das abgehangen wurde und im nächsten Moment latscht eine Krankenschwester mit Kopftuch rein….

  61. Benedikt hat gestern eine Tür aufgestoßen, die nicht wieder zu schließen sein wird!
    Glaube und Vernunft schließen sich nicht aus.

    Das wissen Gläubige zwar immer schon, aber wer liest schon die Bücher von Ratzinger/Benedikt? Die breiten Volksmassen eher weniger und kirchenhassende Politiker sicher gar nicht.
    Die Worte von Papst Benedikt aber gingen direkt in die Gemüter der Zuhörer, das sah man gut an den Gesichtern der meisten Abgeordneten.
    Sein Auftreten hat die Skeptiker entwaffnet.
    Und die sich gewappnet hatten mit dem gewohntem widerlichen Papstbashing, die bildeten doch ein überaus trauriges und kraftloses Häufchen. Die reinste Brüllaffendekadenz auf der Straße. Das ist entlarvend gegen sie selber.
    Gegen die Worte des Papstes kann die Lüge nicht bestehen.
    Das war doch seelisch wahrzunehmen. Der kleine Mann in Weiß hat allen Menschen ein Fenster geöffnet zur Erlösung der Menschen zu Wahrheit und zur Freiheit.
    Ich dachte mir so:
    Was für ein Geisteslicht im oft so schwer verdunkeltem deutschen Bundestag, nun verblassen die Schatten.
    Auch hier ist der Geist aus der Flasche, der die alten untragbaren politischen Zustände in eine neue Dimension des Verstehens hinführt.

    Hat Bene missioniert? Nein.
    Er hat ewige Wahrheiten wieder freigelegt und sonst nichts.

  62. Islam!
    Hat er dazu etwas gesagt?
    Ich habe mir nicht die Muehe gemacht, mir das anzuhoeren! Die Beschaeftigung mit dem klerikalfaschistischen Feudalismus des Mittelalters (496-1789), unter der Regie der katholischen Kirche, macht mir immer noch zu schaffen!

    Dazu,
    Germanien:
    „Rom schickte erst Legionen (9 n. Chr.), dann –
    Pfaffen!“

    Wir koennen nur hoffen, dass „Rom“ nicht mit „Mekka“ fusioniert. Denn dann, ist die Freiheit,
    entgueltig, weg!

  63. Eine gute Anprache und eine klare Ansage an den Saftladen und seine „Insassen“ in Berlin.

    Diejenigen die „weggeblieben“ sind, haben schon im Vorfeld erkannt das es „ungemütlich“ für diese werden könnte.

    Und das wurde es ja auch, denn die Wahrheit über deren Verhalten als Abgeordnete sticht und schmerzt, nicht wahr ?

    Es wird jetzt wohl noch ein paar Tage dauern bis die MSM ihren Feldzug gegen diese Rede starten werden….. nur Benedikt XVI ist auch immer auch noch Josef Karl Ratzinger und dieser ist alles andere als so strunzdumm wie viele seiner (selbsternannten) Kritiker.

    man lese:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Benedikt_XVI.#Jugend_und_Studium

    und

    http://de.wikipedia.org/wiki/Benedikt_XVI.#Akademische_Laufbahn

    Und ganz nebenbei, wenn eine Kirche bestimmte Grundregeln hat, dann sollte man sich als Mitglied selbiger auch dran halten und wenn es einem nicht passt (geht an die Adresse der „Gegendemonstranten**) steht es diesen ja frei die Kirche zu verlassen.

    Die Pseudomoralisten** meinen wohl das jede Änderung „richtig“ sein gleich jeweder Konsequenz daraus oder um es mit den Worten eines Kardinals aus dem Jahre 2005 auszudrücken:

    Wer für alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein.

    PS: Im Gegensatz zu den Polithasardeuren*** in Berlin, deren oberste Direktive die Abschaffung der christlich wie auch bzw.und abendländsichen Werten zu seien scheint, ist Benedikt der XVI viel „berechenbarer“ und somit „verlässlicher“ als diese*** im glaskuppenüberdachten Irrenhaus, an der Spree.

    PPS: Was wäre eigentlich wenn eines Tages mal ein aus dem „arabischen Frühling“ also dem islamischen „Frühling“ hervorgegangender Staatschef, der dann wohl auch gleichzeitig Religiöses „Oberhaupt“ des dann unter der Sharia regierten Landes sein könnte, im Bundestag sprechen würde und dann Abgeordnete ( sofern es dann noch welche mit Rückgrat geben sollte ) dieser Rede „fernbleiben“ eben weil der Islam UNVEREINBAR mit der Demokratie ist was wäre dann ?

    Nazikeulengeschwinge und Kreuzritteranklage auf allen Ebenen.

    PPPS: Und die journallie Punks der MSM die jetzt nicht besseres zu tun haben, als auf die „Sexualmoral“ der Kirche „hinzuweisen“ sollten besser mal die selben Masstäbe an den Islam anlegen, denn da geht es ja bekanntermassen noch um einiges heftiger zu und ganz nebenbei.
    Benidikt der XVI war im Bundestag und genau auf diesen Ort und seine „Bewohner“ war diese Rede abgestimmt.

    ***** 🙂

  64. Mann muss sich die Rede mehrmals anhören.

    Schlimm nur, das seine Mitarbeiter in Deutschland Moscheen segnen und verkünden, das “ Bibel und Koran Offenbarung eines Gottes sind“ (Ludger Kaulig,Diözöse Münster)

  65. #87 Direkte Demokratie (23. Sep 2011 09:51)

    Die katholische Kirche koennte alles wiedergutmachen, indem sie den Widerstand organisiert – gegen die Feinde der Freiheit, der Demokratie, des Laizismus und der Nationalstaaten!

  66. Es war eine beeindruckende Rede, ganz ehrlich, hätte ich nicht von ihm erwartet.
    Ich befürchte nur, dass die meisten derer die da sitzen aus reiner Höflichkeit am Ende applaudierten, denn eigentlich hätten sie eher kleinlaut mit dem Kopf nicken sollen. Eine deutliche Absage an Multikulti, klare Ansage zu unseren Wurzeln (Islam kam da nicht vor, Wulff hätte sich schämen sollen) und eine Ermahnung, dass Politiker dem Volk zu dienen haben und nicht der Diäten wegen dort sitzen. Usw.

    Und wer diesem 80-jährigen Mann Lebenserfahrung absprechen möchte, hat nicht alle Tassen im Schrank. Ich bin kein Freund der kath. Kirche und auch kein Papstfan, aber diese Rede war ausserordentlich politisch und sonnenklar. Man siehe sich CFR’s dämlichen Ausdruck an, Sie konnte wohl schon nach den ersten 2 Sätzen nicht mehr folgen.

    Mein Befall gilt dem Papst. Möge man auf ihn hören und das sage ich, glaube ich, zum ersten Mal in meinem Leben.

  67. Wie so häufig teile ich die Ansichten meiner Vorkommentatoren nur zum Teil, bei manchen überhaupt nicht.

    Die Rede des Papstes empfand ich als schallende Ohrfeige für die deutsche Regierung und das Parlament. Sie war angenehm leise und ruhig vorgetragen, denn nur wer Unrecht hat, schreit. Mit seinem Zitat vom ‚hörenden Herz‘, von der Liebe zum Volk als Leitlinie einer Regierungsführung, hat er versteckt die emotionale Entfernung unserer Obrigkeit vom Volk der letzten Jahrzehnten angeprangert, und damit gleichzeitig ALLE Fehlentwicklungen angesprochen! Denn diese Fehlentwicklungen beruhen auf der Lieblosigkeit unserer Führungen.
    In seinen Ausführungen über das (natürliche) Recht, das sich von geltendem Staatsrecht unterscheiden kann (und leider oft auch tut), hat er dies noch einmal verdeutlicht.
    Ich denke, er hat unserer Obrigkeit noch einmal ins Stammbuch geschrieben, daß ein Staat, der das natürliche Recht (man kann dazu auch Naturgesetz oder Gesetz Gottes sagen) auf den Kopf stellt, zum Untergang bestimmt ist. Dazu paßt die Stelle, in der er das Un-Recht des III. Reiches erwähnt, dessen Untergang die alliierten Bomben lediglich besiegelten.

    Die stehenden Ovationen zeigen, daß das Stimmvieh diese Ohrfeige zwar erhalten hat, diese aber leider nicht verstand. Es wird also weiterhin lieblose, nicht der Natur (des Menschen) entsprechende Gesetze geben, die den Untergang unseres Staates bedeuten.

    Trotz aller Widerwärtigkeiten der katholischen Kirche in Ritus und Geschichte, kann diese Rede nur Anerkennung finden, denn sie stellt die gemeinsame Basis von Humanisten und Christen in den Mittelpunkt, und nennt sie als Lösung für die brennenden Probleme – die Liebe, das ‚hörende Herz‘.

  68. # 93 Pazifaust

    Das muß man der Roth nachsehen. Als unterbelichtete Studiumabbrecherin ist es natürlich etwas schwer den philosophischen Ausführungen des Papstes zu folgen. Die Frau versteht allenfalls Andreas Baader.

  69. Für mich hat Papst Benedikt XVI. unserem Türkenwulff eine schallende Ohrfeige versetzt. Der Papst hat auf geschickte Art und Weise den naiv dummen Satz von Wulff widerlegt, dass der Islam zu De gehöre.

    So hat der Papst gesagt:

    „Von der Überzeugung eines Schöpfergottes ist die Idee der Menschenrechte, die Idee der Gleichheit aller Menschen vor dem Recht, die Erkenntnis der Unantastbarkeit der Menschenwürde in jeden einzelnen Menschen und das Wissen um die Verantwortung der Menschen für ihr Handeln entwickelt worden.

    Diese Erkenntnisse der Vernunft bilden unser kulturelles Gedächtnis. Es zu ignorieren oder es als bloße Vergangenheit zu betrachten, wäre eine Amputation unserer Kultur insgesamt und würde sie ihrer Ganzheit berauben.

    Die Kultur Europas ist aus der Begegnung von Jerusalem, Athen und Rom , aus der Begegnung zwischen dem Gottesglauben Israels, der philosophischen Vernunft der Griechen und dem Rechtsdenken Roms entstanden.
    Diese dreifache Begegnung bildet die innere Identität Europas.

    Sie hat im Bewusstsein des Menschen vor Gott und in der Anerkennung der unantastbaren Würde der Menschen -eines jeden Menschen- Maßstäbe des Rechts gesetzt, die zu verteidigen uns in unserer historischen Stunde aufgegeben ist.“

    Ich bin gespannt, wie diese Ohrfeige für Wulff in der Lügenpresse behandelt wird. Ich vermute, es wird verschwiegen. Dafür wird für die Gegner des Papstes schätzungsweise viermal soviel Aufwand (oder noch mehr) betrieben.

  70. #94 attempto (23. Sep 2011 10:21)

    Die Rede des Papstes empfand ich als schallende Ohrfeige für die deutsche Regierung und das Parlament. Sie war angenehm leise und ruhig vorgetragen, denn nur wer Unrecht hat, schreit.
    ……………..
    Ohne vorher Ihren Kommentar gelesen zu haben, hatte ich wohl den gleichen gedanken wie Sie. Es war eine schallende Ohrfeige für Wulff.

    Gott-sei-Dank hat Wulff mal von oberster Stelle sein Fett weg gekriegt! 😛

  71. @ #83 menschenfreund 10 (23. Sep 2011 07:44)
    Danke, dass Sie der Frage nachgegangen sind. Sie wollen meine Meinung erfahren:

    Angenommen es ist richtig, dass der Einfluss der Freimaurer „eine ganze Reihe von Neuerungen erbrachte“, so ist dieser Einfluss auf die konkrete und absurde Aussage, dass der Gott der Christenheit identisch mit Allah sei, kaum denkbar. Es hätten aber zumindest die nachfolgenden Päpste den Irrtum erkennen und danach handeln müssen. Sie haben sich aber zu diesem Irrtum bekannt.
    Ein Konzilsbeschluss kann durch ein neuerlich einberufenes Konzil geändert werden. Die Gefährlichkeit des Irrtums besteht darin, dass der Islam als ein von Gott offenbarter und gewollter Heilsweg zu ihm selbst hin verstanden wird und weder abgelehnt, noch kritisiert werden kann.
    Kritik am Islam wäre Kritik an Gott selbst. In der Arbeitshilfe der Deutschen Bischofskonferenz „Christen und Muslime in Deutschland“ vom Jahre 2003, ist zu lesen: „Christentum und Islam stellen zwei verschiedene Zugänge zu dem selben Gott dar“.

    Unter diesem Schutz der Kirche kommt der Islam zur Macht. Die Päpste, die offensichtlich die Meinung vertreten, dass der Christengott identisch mit Allah ist, sind durch ihren Erkenntisblindheit oder Wahrheitsverleugnung schuld am Untergang der Kirche und des Abendlandes.

    An Stelle einer notwendigen päpstlichen Warnung und eines aufklärenden Hinweises auf die Gefahr des Islams mit seiner antichristlichen und antidemokratischen, mit seiner menschenverachtenden und die Menschenrechte verletzenden Machtideologie, küsste der Papst Johannes Paul II. demonstrativ den Koran, das Handbuch für den islamischen Terrorismus unserer Tage, verneigte sich 1979 „in Ehrfurcht“ vor dem Massenmörder Khomeini, umarmte 1993 den Massenmörder Turabi, flehte im „Heiligen Jahr“ 2000 Johannes den Täufer an, „den Islam zu behüten“, und mahnte nach dem 11. September 2001 „Respekt vor dem authentischen Islam“ an.
    Papst Johannes Paul II. hat in seinen öffentlichen Äußerungen die Konzilsaussagen stets bestätigt, wie das auch im folgenden Zitat aus ´Der Dialog ist heute nötiger denn je!´ von Mattias Kopp zum Ausdruck kommt: „Vor allem war es die Reise des Papstes nach Marokko (19. bis 20. August 1985), die mit seiner Rede vor mehr als 100 000 muslimischen Jugendlichen im Sportstadion von Casablanca zu einem historischen Meilenstein wurde. In Erinnerung an das Erbe der abrahamitischen Religionen betonte der Papst: ´Wir glauben an denselben Gott, den einzigen, den lebendigen, den Gott, der die Welten schafft und seine Geschöpfe zur Vollendung führt …. Deshalb komme ich heute als Glaubender zu euch´“.
    Hätte Benedikt XVI. bei seiner Regensburger Vorlesung den byzantinischen Kaiser Manuel II. Palaeologos nicht nur zitiert, sondern hinzugefügt, dass dessen Aussage über Mohammed den historischen Tatsachen entspricht und dies auch seine Meinung sei, dann wäre dies ein mutiger Schritt zur Wahrheit hin gewesen. Stattdessen forciert er zwischenzeitlich die Veröffentlichung der „drei Heiligen Bücher der monotheistischen Religionen“, zu denen auch der Koran zählt.

  72. #88 Direkte Demokratie (23. Sep 2011 09:51)

    Islam!
    Hat er dazu etwas gesagt?
    Ich habe mir nicht die Muehe gemacht, mir das anzuhoeren!

    Das hätten sie aber machen sollen. Nicht nur mit den Ohren, auch mit dem Kopf!

    Er HAT nämlich den Islam erwähnt!
    Das ‚hörende Herz‘ als Grundlage der guten Regierungsarbeit. Ist dies in islamischen Staaten der Fall? Werden z.B. Ehebrecher in Iran aus Liebe gesteinigt? Liegt es in der Natur des Menschen, seine Artgenossen auf bestialische Weise zu verletzen oder zu töten?

    Es gibt doch nur einen einzigen Grund, den Islam abzulehnen. Die völlige Lieblosigkeit dieser Machtideologie!
    Wäre Liebe, Toleranz und Vergebung, auch gegenüber Un- und Nichtgläubigen, die zentrale Forderung des Korans, wäre PI, wie auch alle anderen islamkritischen Stimmen, völlig unnötig!
    Oder sieht das hier jemand anders?

  73. @42 Karl Martell (22. Sep 2011 22:43) und alle Anderen

    Besonders ärgerlich ist es, wenn das Netz ausgerechnet beim Abschicken eines Kommentars zusammenbricht.

    Wenigstens habe ich die Konsequenz gezogen, vorher die Kommentare zu kopiern.

    Ein kleiner ECDL-Kurs:

    Man lege auf dem Desktop (unmittelbar) eine leere Textdatei an.
    Nenne sie z.B. „Neu.txt“. Dann diese öffnen.

    Mit ALT+TAB wechselt man zwischen Explorer und dieser hin und her.
    –Sofern noch andere Fenter nicht geöffnet sind.–
    (Ich habe beim Posten stets nur notwendige offen 🙂 )

    In diese Textdatei schreibe man seinen Text. Sie ihren nat. auch.
    Wichtig: Zwischendurch immer wieder Strg+S drücken, damit aktuell Geschriebenes nicht aus Versehen

    „verschwindet“.
    (So, gerade selbst gedrückt!)

    Mit der ALT+TAB-Wechselei kann man auch wunderbar leicht in andere Textstellen(z.B. den

    Kommentar, auf den man gerade Bezug nimmt oder eine selbst recherchierte Quelle) wechseln. Nicht

    jeder hat einen 22-Zöller zur Ganzseitenansicht zur Verfügung. Man muß nicht immer rauf und runter

    scrollen.

    Die Editor-Ansicht ist viel übersichtlicher als das kleine Fenster in dem Kommentator-Bereich. Es lässt

    sich besser editieren und korrigieren. 🙂
    Mit häufiger Anwendung von Strg+S (jetzt gerade wieder gerdrückt) geht nix verloren und lässt sich

    immer wieder hervorholen.

    Wenn der Text fertig ist, noch ein letztes Mal Strg+S drücken undann mit Strg+A alles markieren. Dann

    mit Strg+C kopieren, mit ALT+TAB zum Kommentator-Bereich wechseln. Gegebenenfalls ist der

    natürlich vorher zu aktivieren. Dort den Text mit Strg+V einfügen.

    Das sieht dann so aus:
    -Strg festhalten und erst S, dann A, dann C drücken.
    -ALT-TAB (so oft wie nötig)
    -Strg-V im aktivierten Komm.-Ber. = Fertig!

    Jetzt auf den Button SUBMIT drücken und verfolgen, ob die Post abgeht. Wenn nicht, kann jederzeit,

    auch nach Neuladen/Runter-Rauffahren der(gesicherte) Text verwendet werden. (So, gerade wieder

    Strg-S gedrückt) Mit der Zeit begommt man so seine „Griffe“ nicht nur auf der Mensur.
    Ich drücke den S-Griff mittlerweile schon automatisch bei jeder „Denkpause“ oder Kaffeeschluck.

  74. @ #99 Hezott (23. Sep 2011 10:35)

    Auf christlicher Seite bildet man sich vielfach ein, den Gegensatz zwischen Christentum und Islam aufheben zu können, indem man vorgibt, „es gäbe ja nur einen Gott“, den wir als Menschen, bedingt durch unsere Beschränktheit, von verschiedenen Blickwinkeln aus betrachten und daher verschieden sehen, und uns nur auf unterschiedlichen Wegen ihm nähern.

    Nein, dieser eine und einzige Gott hat sich selbst den Menschen offenbart. Dem einen Teil der Menschheit hat er verkünden lassen, er habe seinen einzigen Sohn zur Errettung der Menschen auf die Erde geschickt. Dem anderen Teil der Menschheit hat der angeblich selbe Gott offenbart und mitgeteilt, dass er keinen Sohn habe und nie einen gehabt habe.
    Das kann aber aus logischen Gründen nicht derselbe Gott sein, sofern er nicht lügt oder schizophren ist. Allah ist nicht identisch mit dem Gott der Christenheit.

    Dies haben viele Kirchenväter und Heilige auch so gesehen. Nikolaus von Kues (1401-1464) schreibt im dritten Buch seiner Cribratio Alkorani:
    „Der Gott des Koran ist also nicht jener große GOTT, an den zu glauben jedes vernunftbegabte Geschöpf gehalten ist, – ist er doch der Schöpfer aller Dinge- , sondern dein (Mohammeds) eigener Gott, der durch dich das sagt, was du erfindest. Alles also, was sich als Wort Gottes im Koran findet, ist – ob wahr oder falsch – allein der Erfindung Muhammads zuzuschreiben…“

    Unmissverständlich sind auch die Worte von John Henry Newman, dem Kardinal und großen religiösen Genius des 19. Jahrhunderts:
    „Nehmen wir an, bestimmte Bischöfe und Priester unserer Tage begännen zu lehren, der Islam… sei eine direkte und unmittelbare Offenbarung von Gott, so wäre die Kirche verpflichtet, die Autorität zu gebrauchen, die Gott ihr gegeben hat, und zu erklären, dass ein solcher Satz mit dem Christentum nicht vereinbar ist, und dass die, die ihn halten, nicht zu ihr gehören“.

    Nach dieser Vorstellung wäre Johannes Paul II. nicht mehr Glied der Kirche. Sagte er doch im August 1985 vor mehr als 100 000 muslimischen Jugendlichen im Sportstadion von Casablanca:
    „ …Wir glauben an denselben Gott, den einzigen, den lebendigen, den Gott, der die Welten schafft und seine Geschöpfe zur Vollendung führt … Deshalb komme ich heute als Glaubender zu euch“.

    Wenn erkannt und anerkannt werden würde, dass der Christengott nicht mit Allah identisch ist, entstünde das eigentliche Problem für die Kirche mit der Frage, wer denn Allah dann ist: Ein zweiter Gott, ein Anti-Gott, der Antichrist, ein Dämon im Gewande Gabriels oder eine Erfindung Mohammeds?

    Umgekehrt müsste natürlich auch die islamische Seite eine offene Antwort darauf geben, was die trinitarische Gottheit für sie bedeutet. „Allah hat keinen Sohn“ ist bekanntlich unumstößlich, und die christliche Behauptung, er habe einen, eine schwere unverzeihliche Gotteslästerung.

    Würde man auf beiden Seiten die offensichtliche Unvereinbarkeit anerkennen, wäre grundsätzlich keine Gemeinsamkeit mehr gegeben, und man würde nicht mehr miteinander reden, wie Ayyub Axel Köhler unmissverständlich zu erkennen gibt:
    „Wenn ein Christ(!) sagt, wir haben ja nicht einmal den gleichen Gott, dann ist praktisch ein Ende des Dialogs für uns gekommen“.

    Der Dialog, den man so sehr anpreist und für unabdingbar hält, wird also stillschweigend unter der Voraussetzung geführt, dass die Christen(!) anerkennen, dass sie zusammen mit den Muslimen den einzigen und den gleichen Gott anbeten.

  75. Muslime „ein Merkmal Deutschlands“ +++

    Es ist eine simple Festellung, doch in konservativen Kreisen sorgt sie immer mal wieder für Aufregung: Nun hat Benedikt XVI. die Muslime als ein Merkmal Deutschlands bezeichnet. Bei seinem Treffen mit Vertretern der muslimischen Gemeinde sagte der Papst: „Die Anwesenheit zahlreicher muslimischer Familien ist seit den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts zunehmend ein Merkmal dieses Landes geworden.“

    Muslime „ein Merkmal Deutschlands“ +++

    http://www.stern.de/panorama/-liveticker-zum-papstbesuch-muslime-sind-ein-merkmal-deutschlands-1731144.html

    So. Nun habt ihr euren „Islamkritischen Papst“

    Also bestätigt er die Aussagen seiner Mitarbeiter, das Islam und KATHOLIKEN einen Gott haben. Die Christen haben einen anderen.

    Den Koran wird er auch noch küssen.

  76. An die Pi-Kommentatoren,
    die schlechte Erreichbarkeit von Pi ist ein deutliches Zeichen dafür, dass hier Kreise, die gegen Deutschlands, im Grundgesetz verbürgte Meinungsfreiheit arbeiten, Einfluss nehmen. Aber nicht nur hier soll die Meinungsfreiheit unterbunden werden, sondern sie gibt es auf vielen anderen Internetseiten schon lange nicht mehr.
    Die Rede des Papstes ist eine ernste Mahnung eines alten, sehr weisen Mannes an unsere Politiker, unabhängig von seinem Glauben. Er hat auf hohem Niveau, gesprochen, doch in sehr eindrücklicher Weise immer wieder betont “Höre auf Dein Herz“. Das ist ein Kernsatz, der die Politiker und Richter in unserem Lande dazu aufruft, die menschlich zu handeln, aber auch gerecht. Und er hat auch angedeutet, dass „Recht“ Unrecht sein kann, wenn der Grundgedanke der Gerechtigkeit fehlt und dabei die Gleichheit der Menschen betont. Ich meine das ist eine ernste Mahnung an die Justiz. Und angemahnt hat er menschliches Denken im Rahmen der Ökologie, indem er sagte „aber es gibt auch eine Ökologie des Menschen“. Fanatische Ökologieaktivisten sollten das bedenken, wenn sie, z.B. im Rahmen der Energiediskussion, die Landschaft mit Windrädern vollpflastern, ohne die Folgen für die Natur und die Gesundheit des Menschen zu bedenken.
    Das ist aber auch eine Aufforderung an die Geistlichen, die in Ethikkommissionen die sog. Energiewende sinnlos beschleunigt haben, verantwortungsvoll zu denken.
    Und das ist eine Mahnung an uns alle, mit den uns von der Natur überlassenen Ressourcen maß- voll umzugehen. Auch das wiederholte: “Höre auf Dein Herz“ sollten wir auf uns selbst beziehen, so wir noch ein Herz haben, denn das gilt im Familienkreis, im Freundeskreis und im Umgang mit unseren Nächsten genauso eindringlich.
    Soviel dazu.
    Und nun ein Kommentar, den ich im Rahmen der Papstdiskussion auf WO eingebracht habe. Er wurde natürlich nicht veröffentlicht. Doch ich denke, er könnte hier doch interessieren. Zunächst kamen einige Worte an die dortigen Kommentatoren, die teilweise sehr unsachliche Dinge losließen, und dann eine Mail an die Abgeordneten, die ihren Dienst, so meine ich, geschwänzt haben.

    Sehr geehrte Kommentatoren,
    wenn ein Staatoberhaupt vom Bundestags-präsidenten zu einer Rede im deutschen Bundestag eingeladen wird, dann müssen die Regeln des Anstandes gewahrt bleiben.
    Wenn manch einem dieser Staatsmann oder dessen religiöse Einstellung nicht passt, dann darf er das ruhig darlegen. Dann bitte in sachlicher, meinetwegen auch satirischer Form, denn wer mit Dreck wirft, an dem bleibt meistens auch was hängen.
    Wem allerdings die Politik Deutschlands nicht angenehm ist, der muss bei der nächsten Wahl ihm passende Politiker wählen und wenn keine vorhanden sind, sollte er sich ein Land auf der weiten Welt aussuchen, wo er seine Ambitionen ausleben kann.
    Ich weiß, dass dieses Schreiben nichts bewirken wird, denn diese Damen und Herren Abgeordneten haben längst abgehoben, weil sie anders als Sie, werte Kommentatoren selbst bestimmen können, welche Privilegien (sprich Bezüge und damit Lebensstandard) jetzt und im Alter sie bekommen, unabhängig von ihrer Leistung.
    Bevor Sie nun anfangen, mich zu kritisieren, lesen Sie bitte erst den folgenden Text. Ich denke der gilt unabhängig davon, wer auch immer im Bundestag auftritt und welche Meinung Sie dazu haben. Jeder muss seine Aufgaben anständig erfüllen und wenn hier frustrierte oder Menschen ohne Arbeit sehr emotional posten, dann ist das nur ein Zeichen dafür, dass diese Abgeordneten und die aus ihnen rekrutierte Regierung nicht so qualifiziert gearbeitet haben, wie es in diesem Text gefordert wird.

    An die Abgeordneten, die unentschuldigt ihrer Arbeit im Bundestag fernbleiben!
    Sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete,
    Sie sind privilegierte Angestellte der deutschen Bevölkerung, deren Dienstsaufgabe es ist, so zu handeln, dass dem deutschen Volk Nutzen daraus entsteht und Schaden abgewendet wird.
    Privilegiert, weil Sie selbst über die Höhe Ihres Gehaltes entscheiden können. Sie sollten zeigen, dass diese Privilegierung gerechtfertigt ist!
    Ihr Gehalt wird aus den Geldern bezahlt, die deutsche Arbeiter, Ingenieure und Manager Tag für Tag in fleißiger Arbeit erwirtschaften. Diese Menschen werden nach Leistung bezahlt.
    Leider ist das bei Ihnen nicht der Fall, denn eine (Wieder-)Wahl ist offenbar für Sie keine Leistungsbewertung, sondern eine Verkaufs-veranstaltung für leere Versprechungen.
    Keiner dieser Werktätigen kann seinen Arbeitsplatz einfach verlassen, wenn ihm ein Gast seines Chefs nicht angenehm ist.
    Sofern Sie keine termingebundene oder dringliche Aufgabe haben, ist es Ihre Pflicht und Schuldigkeit, sich an Ihrem Arbeitsplatz einzufinden. Dieser Arbeitsplatz ist nun mal im Plenarsaal des Bundestages, wenn dort gearbeitet wird.
    Ihre Aufgabe ist es, den Vorträgen der Redner aufmerksam zu lauschen und aus den vorgetragenen Dingen Nutzen für Deutschland zu ziehen oder Schaden abzuwenden.
    Ihre Absicht, ihre Arbeit vor der Welt-öffentlichkeit zu vernachlässigen, ist nicht nur eine Vernachlässigung Ihrer Dienstaufgabe, sondern es entsteht Schaden für das deutsche Volk!
    Der Bundestagspräsident ist aufgerufen, dieses Dienstvergehen streng ahnden, wie es in einem normalen Betrieb üblich ist. Weiterhin sollte die Qualifikation der Arbeitsverweigerer überprüft werden. Das beginnt bei den Regeln des Anstandes bis hin zum Abfragen der Grundgesetzinhalte und der wichtigsten parlamentarischen Regeln.
    Wem diese Arbeit nicht passt oder nicht dafür geeignet ist, der muss sein Mandat einer anderen Person abtreten, welche mehr Kenntnisse und Verantwortungsgefühl hat.

    Das schreibt Ihnen ein einfacher Werktätiger

  77. Für mich als Ahteist war dies eine der besten Reden, die ich aus dem Bundestag bisher gehört habe. Dabei ist mir völlig schnuppe, ob Papst Benedikt als Oberhaupt der Katholischen Kirche oder als ein bedeutender Politiker gesprochen hat, es war einfach klug und in seiner Schnörkellosigkeit erfrischend.
    Noch beeindruckender war für mich, wie demütig dieser mächtige Mann auftritt und dass er persönlich nicht nach Reichtum und Macht strebt, sondern sein gesamtes Leben im (vermeintlichen) Auftrag seines Gottes nur in den Dienst der Menschheit gestellt hat. Und das bis an sein Lebensende.
    Hochachtung! Ich werde mir die Rede jedenfalls sofort herunterladen und sicherlich noch mehrmals anhören.
    Kritiker sollten nicht an den Worten herummäkeln, sondern sich selbst einmal hinterfragen, ob wirklich der dekadente Zeitgeist mit allen seinen Abartigkeiten das erstrebenswerte Ziel des Lebens ist?

  78. #103 Freikorps (23. Sep 2011 10:42)

    Muslime “ein Merkmal Deutschlands” +++
    …………..
    Kennen Sie nicht die Redewendung, dass etwas „merkwürdig“ ist? Das heißt noch lange nicht, dass man zustimmt.

  79. Ein Merkmal hat nichts mit Zustimmung oder Ablehnung zu tun, sondern lediglich, dass es bemerkbar ist.
    Und dass man die Muslime in Deutschland bemerkt, ist wohl unstrittig.
    Ich würde diese Bemerkung also eher als hohes diplomatisches Geschick sehen.

  80. #107 Tolkewitzer

    Diplomatisches Geschick…

    Nun die Katholische Kirche fördert den Islam wo es nur geht.

    So weihte sie in Frankfurt eine Moschee ein.

    Im Haus am Dom führt die kath.Kirche regelmäßig Veranstaltungen für den Islam durch, sowie gegen die Islamkritiker..

    Das hat mit Diplomatie nichts zu tun. Die Katholische Kirche boykottierte auch schon in der Vergangenheit Veranstaltungen von in muslimischen Ländern verfolgten Christen…

    Da führt Diplomatie und Appeasement zu nichts.

    Da braucht man eine klare Stellungnahme.

  81. Noch ein kleiner Nachtrag zu Mikro-Kurs:

    So, wenn der Kommentar „durch“ ist und der „Neu.txt“ beim nächsten Mal wieder gebraucht wird, ABER
    ALS LEERES BLATT, dann den Curser irgentwo im Text plazieren und Strg-A drücken. (Alles wird markiert) Der erste Buchtabe des nun NEUEN TEXTES löscht den gesammten ALTEN. (Dessen Speicherabbild befindet sich noch im Cache und wird mit dem nächsten „C-Griff“ ÜBERSCHRIEBEN,
    kann also immer noch, bei Irrtum oder so, mit „speichern unter“ gerettet werden. Im neuen „Neu.txt“
    bitte nicht wieder die „C-Kralle“ vergessen (mit der konsequenz des Sicherns/Löschens), sie kann bei allen gegebenen (was für ein schönes Wort) Gelegenheiten verwendet werden, nicht nur bei Denkpausen/Kaffeschlücken.

  82. #102 Hezott (23. Sep 2011 10:41)
    So erscheint es zunächst vermessen zu behaupten, dass der Papst und auch alle Päpste seit dem II. Vatikanum im Grunde in der Gottesfrage (Allah= Gott Vater) irren.
    Aber es scheint trotzdem die Wahrheit zu sein, dass sie irren.

    „PI“ ist auf einem höheren Erkenntnisstand, weil hier die Koransuren mit dem real existierenden Islam abgeglichen werden.
    Und beim Abgleich dieses Tatbestandes muss man zu der Erkenntnis kommen, dass wir uns nicht mit einer weiteren Islamisierung zufrieden geben dürfen.

    Und das tun sie anscheinend in vollem Bewusstsein, nur um des friedlichen Dialogs willen. Friede, Freude, Eierkuchen

  83. #18 adalbert78 (22. Sep 2011 21:31)
    Es ist eine Schande, dass dieser alte, senile Mensch mit seinen mittelalterlichen Ansichten im deutschen Bundestag sprechen durfte.
    Hier braucht sich niemand aufregen, wenn demnächst auch muslimische Würdenträger dort Ihre Reden schwingen. Gleiches Recht für alle.

    Ich wünsche Ihnen, dass sie im Alter so „senil“ sind wie der heutige Papst. Dann werden Sie von Ihrer Umgebung vielleicht ebenso geachtet werden, wie viele Menschen den Papst achten.

    Diese, in Ihren Augen „mittelalterlichen Ansichten“, sind Ansichten, die uns heute in unserer modernen Welt zu einem grossen Teil fehlen.

  84. Da ist mir etwas durcheinander geraten. Also nochmal:
    #110 menschenfreund 10 (23. Sep 2011 11:46)

    #102 Hezott (23. Sep 2011 10:41)
    So erscheint es zunächst vermessen zu behaupten, dass der Papst und auch alle Päpste seit dem II. Vatikanum im Grunde in der Gottesfrage (Allah= Gott Vater) irren.
    Aber es scheint trotzdem die Wahrheit zu sein, dass sie irren.

    Und das tun sie anscheinend in vollem Bewusstsein, nur um des friedlichen Dialogs willen, um Frieden, Freude, Eierkuchen!

    “PI” ist auf einem höheren Erkenntnisstand, weil hier die Koransuren mit dem real existierenden Islam abgeglichen werden.
    Und bei PI brauchen wir die Konfrontation mit dem Islam nicht zu scheuen, sondern können/dürfen sagen, was Sache ist.

  85. Eine grandiose Rede Papst Benedikts XVI., ein wunderbares Plädoyer für die abendländische Kultur, deren Komponenten immer wieder vom Hl. Vater betont werden, für die Unantastbarkeit der Menschenwürde, die Gleichwertigkeit der Menschen, für Frieden und RECHT:

    „In der ersten Hälfte des 2. vorchristlichen Jahrhunderts kam es zu einer Begegnung zwischen dem von stoischen Philosophen entwickelten sozialen Naturrecht und verantwortlichen Lehrern des römischen Rechts.3 In dieser Berührung ist die abendländische Rechtskultur geboren worden, die für die Rechtskultur der Menschheit von entscheidender Bedeutung war und ist. Von dieser vorchristlichen Verbindung von Recht und Philosophie geht der Weg über das christliche Mittelalter in die Rechtsentfaltung der Aufklärungszeit bis hin zur Erklärung der Menschenrechte und bis zu unserem deutschen Grundgesetz, mit dem sich unser Volk 1949 zu den „unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt“ bekannt hat.
    Für die Entwicklung des Rechts und für die Entwicklung der Humanität war es entscheidend, daß sich die christlichen Theologen gegen das vom Götterglauben geforderte religiöse Recht auf die Seite der Philosophie gestellt, Vernunft und Natur in ihrem Zueinander als die für alle gültige Rechtsquelle anerkannt haben.“

    Somit ist diese philosophisch und historisch argumentative und in Demut vorgetragene Rede Mahnung und Warnung zugleich – durch klare wissenschaftliche Fakten, die sich wohltuend vom nichtssagenden Klamauk sowie den billigen Schlagworten dummer Politiker unterscheidet.

    Ich hoffe, dass die Stiefellecker des Islam aufgrund obigen Zitats begriffen haben, dass der Islam nicht zu Deutschland gehört, damit also nicht die Scharia!

    Ich hoffe, dass die Politiker auch begriffen haben, dass sich auf ihre Identität besinnen müssen, dass sie ihre Wurzeln nicht verraten, sondern verteidigen müssen – zum Wohle der Menschheit, also für die Menschenrechte und die Menschenwürde. Unsere abendländische Kultur ist zu wertvoll, um sie einer Islamisierung willen aufzugeben, denn ein Mensch, der seine Identität, seine Wurzeln, seine Geschichte und seine (Lebens)Philosophie aufgibt, ist ein Nichts und dem Untergang geweiht.

    „Die Kultur Europas ist aus der Begegnung von Jerusalem, Athen und Rom – aus der Begegnung zwischen dem Gottesglauben Israels, der philosophischen Vernunft der Griechen und dem Rechtsdenken Roms entstanden. Diese dreifache Begegnung bildet die innere Identität Europas“ (Papst Benedikt XVI.).

  86. Ich werde mir jetzt noch mal einige Bücher kaufen, die der Papst geschrieben hat. Diese Rede macht Lust auf mehr.

  87. #96 menschenfreund 10:

    Für mich hat Papst Benedikt XVI. unserem Türkenwulff eine schallende Ohrfeige versetzt.

    Sehe ich genauso, und alle waren gespannt, ob nach „Jerusalem, Athen und Rom“ noch Córdoba kommt, nein, kam nicht. Kann sich #88 Direkte Demokratie hinter die Löffel schreiben, der fragte, ob der Papst auch „etwas“ zum Islam gesagt hat. Möchte wissen, warum er sich an diesem Thread beteiligt, wenn er sich „nicht die Muehe“ macht, „mir das anzuhoeren!“ „Das“, die Papstrede.

    #101 exKomapatient :
    Jaja, jeder fängt mal an.

  88. @ #103 Freikorps (23. Sep 2011 10:42)

    Diese Bemerkung Papst Benedikts entspricht doch den Tatsachen und impliziert seine Kritik daran, dass der Islamisierung – durch ungezügelte muslimische Einwanderung, durch BEMERKEN eines jeden, dass, wo immer man ist, Moslems unseren Weg kreuzen, überall sind – Vorschub geleistet wird, während das Christentum zunehmend diffamiert wird.

    Mit seinem Einsatz für verfolgte Christen (leider erfährt man davon zumindest in den MSM nichts) bekundet er immer wieder seine Islamkritik – im Gegensatz zu den islamophilen, feigen Politikern, deren Aufgabe es wäre. Allerdings sollte man wissen, dass er immer sachlich und höflich auftritt. Seit den Ausschreitungen infolge seiner Regensburger Rede sollte man gelernt haben, zwischen seinen Zeilen lesen zu können.

    Im Übrigen gibt es selbstverständlich nur EINEN Gott, den der Liebe und Gnade. Allerdings haben die Moslems sich ein Abbild davon gestrickt, einen Götzen, was der Existenz des EINEN Gottes aber keinen Abbruch tut, wohl aber dem Heil der Moslems, die dem falschen Gottesbild namens Allah erliegen.
    Verwechseln Sie auch bitte nicht die dekadente, dem Zeitgeist nachjagende deutsche Katholische Kirche mit dem Vatikan, ebenso nich Memorandisten bzw. „demokratische dt. Katholiken“ mit romtreuen Katholiken.

    Papst Benedikt wird sicher nicht das tun, was Papst Johannes Paul II. zu seiner Zeit, einer Zeit, als sich die Islamkritik aus guten Gründen noch nicht in der Weise wie heute etabliert hatte, tat, nämlich den Koran küssen.
    Papst JPII. als Christ ist für die Moslems ein (trinitarischer) Götzendiener, ein Kafir, ein Ungläubiger. Was also geschieht, wenn ein Ungläubiger den Koran küsst? Er entweiht ihn damit. Die Entlarvung des Korans als eine Anleitung zum Terror, als menschenrechtsverletzendes faschistisches Werk spricht dafür.

  89. Man weihte in Frankfurt eine Moschee ein? Ist das so ähnlich wie diese mit Schweineblut zu beschmieren?
    Mal ernsthaft, ich denke, das so eine Weihe nicht im Sinne der muslimischen Hardliner sein kann. Mich wundert das etwas.

  90. #118 Gabriele (23. Sep 2011 12:37)
    Hallo Gabriele, ein guter Beitrag.
    Vielleicht hast Du Dich über meine Zeilen von den irrenden Päpsten gewundert, da ich ja eine bekennende Papstverehrerein bin.
    Aber aufgrund des Artikels im Link
    http://www.kath.ch/infosekten/text_detail.php?nemeid=49255http://www.kreuz.net/article.4494.html
    bin ich jetzt davon überzeugt, ohne Benedikt zu verurteilen. Benedikt versucht sicher das Mögliche zu tun, aber er ist wegen der Regensburger Rede und wegen der Reaktion darauf ja auch schon ein gebranntes Kind.

    Nun habe ich wieder einen link gefunden, wo der Bischof von Regensburg ebenfalls dem II. Vatikanums widersprochen hat.

    „Glaube an denselben Gott?
    Der Bischof von Regensburg widerspricht dem Zweiten Vatikanum
    Christen und Moslems glauben nicht an denselben Gott – erklärt der Bischof von Regensburg. Das Zweite Vatikanum behauptet genau das Gegenteil.“

    „Christen glauben an den dreifaltigen Gott und beten so zu ihm wie er sich uns geoffenbart hat.

    Da Gott-Allah in der muslimischen Religion im Gegensatz zum dreifaltigen Gott und der Fleischwerdung des ewigen Wortes von den Anhängern der Lehre des Mohammed erkannt und verehrt wird, ist er nicht identisch mit dem Gott und Vater Jesu Christi, dem einzigen Mittler zwischen Gott und den Menschen.

    Die Muslime und die Christen glauben nicht an denselben Gott.

    Obwohl es nur einen Gott gibt, läßt der prinzipielle Gegensatz im Gottesglauben ein gemeinsames Gebet nicht zu.

    Ein Christi kann daher im persönlichen Gebet und im öffentlichen Gottesdienst der Kirche, etwa einem Wortgottesdienst und einer Andacht, gemeinsam auch mit Christen anderer Konfessionen beten, aber prinzipiell niemals mit Angehörigen einer Religion, die ein unvergleichbar anderes Gottesverständnis haben.

    Aber kann man dafür nicht das Beispiel von Päpsten nennen?
    Nein, die Päpste Johannes Paul II. und Benedikt XVI. haben bei dem Treffen religiöser Autoritäten in Assisi und beim Besuch in der Blauen Moschee von Istanbul keineswegs mit Nichtchristen und schon gar nicht auf eine nichtchristliche Art gebetet.

    Denn etwas ganz anders ist es, Respekt zu zeigen vor den Menschen eines anderen religiösen Wahrheitsgewissens als mit ihnen auf der Grundlage einer von Menschen konstruierten Allgemein-Religiosität einen nur gedachten Einheitsgott zu verehren.“

  91. @ #120 menschenfreund 10 (23. Sep 2011 12:58)

    Ein sehr guter Beitrag, dem ich nichts entgegnen kann.
    In Assissi wird es auch kein gemeinsames Gebet geben, denn der Eine und Einzige Gott, den es gibt, ist der dreieinige Gott, den die Moslems ablehnen. Ihr Gott ist in der Tat ein anderer, ein Götze. Mögen sie erkennen, dass Gott ein Gott der Liebe ist, kein Gott der Furcht und des Todes. Gott ist Erlösung. Die Pflicht, durch Dschihad oder gar Qital das Paradies zu erlangen, steht dem Erlösungsgedanken, dem Sühneopfer Jesu wie der gesamten Lehre des Christentums diametral gegenüber.

  92. #109 Freikorps

    Vielleicht habe ich als Ossi noch ein feines Gehör für Nuancen und mir muss der Papst nicht direkt sagen, dass der Islam nicht zu Europa gehört. Ich glaube es aber herausgehört zu haben, als er eindeutig formulierte, von wem unsere Kultur geprägt wurde.
    Eben weil er weiß, dass seine Rede im Reichstag Wort für Wort seziert würde, konnte er sie nur so halten, wie er sie gehalten hat.
    Ich wünschte mir, dass ich in diesem hohen Alter geistig noch so gut drauf wäre, wie Papst Benedikt – wobei schon die Hälfte eine Verbesserung zu jetzt wäre. 😉

  93. Eine hervorragende und geschliffene Rede, die sicherlich durch die Kpöfe der Anwesen rauschen wird. Von einem Ohr zum Anderen.
    Jesus mit der Geissel, wie bei den Geldwechslern wäre mir allerdings lieber und effektiver.

  94. #102 Hezott   (23. Sep 2011 10:41)
     
    wie Ayyub Axel Köhler unmissverständlich zu erkennen gibt:
    „Wenn ein Christ(!) sagt, wir haben ja nicht einmal den gleichen Gott, dann ist praktisch ein Ende des Dialogs für uns gekommen“.

    **************
    Danke für ein paar höchst interessante Informationen! Ich wusste nicht, dass Papst Johannes Paul II. bereits in Casablanca das Evangelium dem Synkretismus geopfert hatte…

  95. #120 menschenfreund 10   (23. Sep 2011 12:58

    „Christen und Moslems glauben nicht an denselben Gott – erklärt der Bischof von Regensburg. Das Zweite Vatikanum behauptet genau das Gegenteil.”

    ***************
    Wer die Bibel und den Koran gelesen hat, kommt zur gleichen Schlussfolgerung.

    Vielleicht könnte man den „Dialog“ aber etwas anders führen: Bücher auf und Texte vergleichen! Zumal sogar im Koran steht, man solle die Torah, die Psalmen und das Evangelium lesen:

    3,93 (87): … Sprich: „So bringt die Torah und leset sie, so ihr wahrhaft seid.“

    3,184 (181): … der Lüge geziehen, wiewohl sie mit den deutlichen Zeichen, den Schriften und dem erleuchtenden Buch kamen

    5,46 (50): Und in ihren Spuren liessen Wir folgen Jesus, den Sohn der Maria, zu bestätigen die Torah, die vor ihm war, und Wir gaben ihm das Evangelium, darinnen eine Leitung und ein Licht, bestätigend die Torah, die vor ihm war, eine Leitung und Ermahnung für die Gottesfürchtigen.

    17,55 (57) …und Wir gaben David die Psalmen.

  96. @ #125 1. Advent 2009 (23. Sep 2011 15:10)schrieb:
    „Ich wusste nicht, dass Papst Johannes Paul II. bereits in Casablanca das Evangelium dem Synkretismus geopfert hatte…“

    %%%%%%%%%%%%

    Dieses Verhalten von Papst Johannes Paul II. stelle ich meist im Zusammenhang mit den Aussagen des II. Vatikanischen Konzils dar, um die Eindeutigkeit der kirchlichen Aussagen zu belegen. Obwohl es Wiederholung ist, wie vieles was ich hier schreibe, nachstehend noch einmal die Zusammenstellung:

    In den Dokumenten „Nostra aetate“ und „Lumen gentium“ des II. Vatikanischen Konzils (1962-1965) wird unmissverständlich zum Ausdruck gebracht, dass die Christen zusammen mit den Muslimen den einen und denselben Gott anbeten.

    1.) Der entscheidende Satz aus dem Dokument „Nostra aetate“ des Konzils:
    „Mit Hochachtung betrachtet die Kirche auch die Muslime, die den alleinigen Gott anbeten, den lebendigen und in sich seienden, barmherzigen und allmächtigen, den Schöpfer Himmels und der Erde, der zu den Menschen gesprochen hat“ (Art.3).

    2.) In dem Dokument „Lumen gentium“ kommt die Identität von Allah und dem Christengott in der folgenden Passage zum Ausdruck:
    „Der Heilswille umfasst aber auch die, die den Schöpfer anerkennen, unter ihnen besonders die Muslime, die sich zum Glauben Abrahams bekennen und mit uns den einen Gott anbeten, den barmherzigen, der die Menschen am Jüngsten Tag richten wird“ (Kap.16).

    3.) Papst Johannes Paul II. hat in seinen öffentlichen Äußerungen die Konzilsaussagen stets bestätigt, wie das auch im folgenden Zitat aus ´Der Dialog ist heute nötiger denn je!´ von Mattias Kopp zum Ausdruck kommt: „Vor allem war es die Reise des Papstes nach Marokko (19. bis 20. August 1985), die mit seiner Rede vor mehr als 100 000 muslimischen Jugendlichen im Sportstadion von Casablanca zu einem historischen Meilenstein wurde. In Erinnerung an das Erbe der abrahamitischen Religionen betonte der Papst: ´Wir glauben an denselben Gott, den einzigen, den lebendigen, den Gott, der die Welten schafft und seine Geschöpfe zur Vollendung führt …. Deshalb komme ich heute als Glaubender zu euch´“.

    4.) In der Arbeitshilfe der Deutschen Bischofskonferenz „Christen und Muslime in Deutschland“ vom Jahre 2003, ist zu lesen: „Christentum und Islam stellen zwei verschiedene Zugänge zu dem selben Gott dar“.

    In dem folgenschweren Irrtum, der darin besteht, dass die Katholische Kirche und ebenso die Evangelische Kirche den islamischen Allah als identisch mit dem dreieinigen Gott der Christenheit erklärt hat, liegt die tiefere Ursache für die Erkenntnisblindheit der Kirchenoberen und ihr Versagen gegenüber dem Islam. Wenn sich der satanisch-böse Geist ein braunes Hemd überzieht, oder sich in das Mäntelchen einer Weltreligion einhüllt, ist offenbar das Erkenntnisvermögen der Kirche und der gesamten westlichen Welt restlos überfordert.

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