Schüler um 1900Deutschland hat sich zur Freude der Rotgrünen angewöhnt, linke „Weltverbesserungen“ unserer Gesellschaft zwar bis zu ihrer gesetzlichen Umsetzung zu beschimpfen, danach aber schnell und für immer zur Tagesordnung über zu gehen. Gleichgeschlechtliche Ehe, Fristenlösung bei der Abtreibung, „Instant-Einbürgerungen“ oder das Züchtigungsverbot in der Erziehung sind einige Beispiele der letzten Jahre.

(Von Thorsten M.)

Nach dem Regierungswechsel 2013 werden die „Homo-Adoption“, ein verschärftes „Gender-Mainstreaming“, ein breit angelegtes Ausländerwahlrecht und vielleicht gar das bedingungslose Grundeinkommen dazu kommen. Vermutlich wird man darüber hinaus auch das eigene Geschlecht – so wie seit kurzem in Australien – für den Ausweiseintrag mehr oder weniger selbst bestimmen dürfen. Auch daran – so ist es absehbar – wird dann sehr schnell niemand mehr rütteln.

Es gibt in der Bundesrepublik nämlich keine Kultur, bei solch grundlegenden gesellschaftspolitischen Änderungen – sozusagen postum – noch eine kritische Diskussion zuzulassen. Jeder Politiker fürchtet den Gegenwind der jeweiligen Lobbygruppen und deren Potenzial zur Verunsicherung breiterer Wählerschichten. Auch die aus jahrhundertealtem Untertanendenken geborene deutsche Konsens-Mentalität steht einem „Nachtreten“ in solchen Fragen diametral im Wege. Dadurch bekommen solche Veränderungen – und seien sie noch so sinnfrei – de facto Verfassungsrang.

Großbritannien ist im Gegensatz zu Deutschland ein Land mit einer jahrhundertealten parlamentarischen Tradition. Dadurch kommt es bei unseren angelsächsischen Verwandten mitunter zu interessanten und erfrischenden Debatten.

Aktuell diskutiert das Land tabulos Konsequenzen aus den schweren Jugend- und Migrantenkrawallen vom August. Insbesondere wird infrage gestellt, ob das seit fast 25 Jahren bestehende Züchtigungsverbot an britischen Schulen wirklich eine gute Idee war. Schließlich scheint die Jugend immer mehr der Kontrolle der Erwachsenen zu entgleiten. Selbst Premierminister David Cameron sieht in „fehlendem Respekt und mangelnder Autorität im Schulsystem“ einen der Gründe für die zunehmende Gewaltbereitschaft unter Jugendlichen. Befeuert wird die Diskussion dazu von Umfrageergebnissen. So ermittelte z.B. das Meinungsforschungsinstitut YouGov, dass immerhin 40% der Eltern dafür sind, Rohrstock und Ohrfeigen wieder in den Strafkanon der Lehrerschaft aufzunehmen. In Fällen besonders schwerer Disziplinlosigkeiten wollten – wie n-tv berichtet – sogar 49% der Eltern Schläge als Mittel, einen Schüler zur Raison zu bringen, gelten lassen. Selbst jeder fünfte Schüler – und damit potentiell Betroffener – schließt sich dieser Einschätzung an!

In Deutschland bleibt diese Diskussion dagegen an den Stammtisch verbannt. Auch bei uns stellt sich nämlich die Frage, wo die „Dividende“ für die Abschaffung der Schläge in der Erziehung bleibt! – Seit 1968 versuchen uns Psychologen und Soziologen Glauben zu machen, dass Gewalt primär aus Gewalterfahrungen der Kindheit resultiert. Tatsächlich konnte man aber selbst nach dem traumatisierenden Krieg noch sorglos sein Jagdgewehr an die Wand hängen, ohne dass damit das eigene Kind amoklaufend in die Schule gegangen wäre. Auch wäre die Generation der heute über 40-Jährigen nie auf die Idee gekommen, einem auf dem Boden liegenden Menschen ins Gesicht zu treten, wie wir es inzwischen alle aus den Filmaufzeichnungen deutscher U-Bahnen kennen.

Wirklich schlecht gefahren ist Deutschland eigentlich nicht, als Erziehung noch drastischer war und vor allem auch noch alle etwas angegangen ist. Die heute über 40-Jährigen haben jederzeit damit gerechnet, von einem Nachbarn die Ohren lang gezogen zu bekommen, wenn sie Müll einfach auf die Straße geworfen haben, oder als 14-Jährige beim Rauchen erwischt wurden. Hätten wir solche Nachbarn dann unseren Eltern gemeldet, hätte es gleich nochmal „einen Satz heiße Ohren“ gegeben. Einen Anwalt einzuschalten wäre diesen Elten nicht in den Sinn gekommen.

Dafür waren aber die Straßen sicher und sauber, die Jugend war in der Regel respektvoll, hat noch gegrüßt. Und normalerweise musste niemand Angst haben, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen.

Hinzu kommt: Regeln können sie vielleicht noch mit einem Einzelkind stets ausdiskutieren. Wir brauchen für ein demographisches Gleichgewicht aber viele drei-Kind-Familien. Versuchen sie einmal in einer solchen Familie jeden Tag ohne „Ultima-Ratio“ auch nur drei, vier „aufgedrehte Quälgeister“ ins Bett zu bringen. Da werden aus Eltern schnell Märtyrer – oder noch viel häufiger von Anfang an Nicht-Eltern.

Sie mögen intuitiv dieses hier aufgezeigte „reaktionäre Gedankengebäude“ nicht? Hassen eigentlich die „Früher-war-alles-besser“-Denke? – Dann trainieren Sie doch wenigstens Ihre dialektischen Fähigkeiten damit und denken zumindest einmal darüber nach!

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169 KOMMENTARE

  1. Und dabei wird erst 2013 Jürgen Trittin BundeskanzlerIn!

    Und nach dem Staatsbankrott 2015, wenn die Hartz IV-Zahlungen ausbleiben werden, dann werden Ahmed, Murat und Osama in die Rotweingürtel ausschwärmen, ihre von den linksgrünen HochverräterInnen stets propagierte „Teilhabe“ einfordern, dummerweise auch vom linksgrünen Oberstudienrat für Deutsch und Sozialkunde…..

    Es werden grausame Szenen werden im Rotweingürtel, wenn Björn-Thorben Heitmeyer-Dummkopf sein Solardach verteidigt, wenn Lea Sopie Bredehorst trotz Antirassismustraining Opfer einer mohammedanischen Gruppenvergewaltigung wird, wie heute schon in den Banlieus Frankreichs zu beobachten!

    Familie Doppelname-Dummgrün, einst ganz vorne bei der von Moskau und Ostberlin finanzierten “Friedensbewegung”, wird nach der Bundeswehr rufen, die sie einst mit Sitzblockaden abschafften.

    Aber der Leopard 2, der Lea Sophie vor der Vergewaltigung schützen könnte, wurde von rot-grün an die Türkei verkauft, der Marder verschrottet, die Wehrpflichtigen ins FSJ (Freiwilliges soziales Jahr) gesteckt, zum Antirassismustraining.

    Die größten OpferInnen der mohammedanischen Machtübernahme werden die linksgrünen TotalversagerInnen sein…

    Wie 1979 im Iran, als der Schah durch den Koran ersetzt wurde und jeder mit der Mao-Bibel am Baukran baumelte, Linke sind inherent dumm!

    Wenn ein Staat das Gewaltmonopol aufgibt und zudem größere mohammedanische Bevölkerungsanteile hat, dann lehrt die Erfahrung aus dem Libanon, dem Kosovo, Nigeria, Indien, den Philipinen, Thailands usw., dass es zu größeren inneren Unruhen kommen wird, sei es durch Terroranschläge, durch erhöhte Gewaltkriminalität im öffentlichen Raum, durch Segregation und Abspaltung von Landesteilen, wie z.B. NRW.

    Die Atommacht Frankreich listet bereits 750 “Zones Urbaines Sensibles”, in denen die staatliche Autortät an die allochthonen Bevölkerungsteile abgegeben wurde.

    http://sig.ville.gouv.fr/Atlas/ZUS/

    Die Atommacht Großbritannien ist derart bankrott, dass sie zwei aus früheren Zeiten bestellte Flugzeuträger bauen lässt, aber dort keine Flugzeuge mehr stationieren kann.

    Im niederländischen Zaltbommel, der Heimat der Philips-Glühbirnen, bat der Bürgermeister letztes Jahr um Unterstützung der Landmacht, weil man der Gewltkriminalität der “Kaanse Jeugd” mit polizeiliche Maßnahmen nicht mehr Herr wurde.

    Und wie sieht es vielleicht eines Tages bei uns aus?

    Wie wären wir eigentlich als ungläubige, autochtone Biokartoffeln geschützt, wenn die ImamInnen der türkischen Kolonialverwaltung DITIB einen Befehl zu Aufständen in 10 großen deutschen Städten geben würde?

    Gar nicht, dazu wurden uns linksgrün die Eier abgschnitten!

    Wenn Hamburg als zweitgrößte deutsche Stadt gerade mal über 500 Bereitschaftspolizisten verfügt, so entspricht das in etwa der Mannschaftsstärke eines Panzergrenadierbataillons, wobei früher fast jede Kreisstadt über ein Bataillon verfügte.

    Im Ernstfall stünden diesem Land gar nicht genug Einsatzkräfte zur Verfügung.

    Offensichtlich wissen das die Planungsstäbe in den Innenministerien und daher wird vermutlich auch jeder mohamedanischen Forderung nachgegeben, man verheizt lieber das autochthone Steuervolk anstatt den durch unbegrenztes Hartz IV (jetzt auch mit Bildungsgutschein) genährten InvasorInnen Grenzen zu setzen.

    So etwas stimmt bedenklich….

    Diese unsere Polizei kann uns gar nicht mehr schützen, das staatliche Gewaltmonopol, im Falle eines kosovarisch-libanesischen Showdown mit der Staatsmacht würde es zerbröseln und das autochthone Volk ans Schächtmesser liefern!

    Deutschland schafft sich ab!

    Multikulturalismus ist Staatsbankrott!

    Multikulturalismus ist Völkermord wie der Holocaust, nur subtiler und (zumindest am Anfang) langsamer!

    2050 – Kölner Dom wird Claudia-Fatima-Roth-Moschee

  2. Find ich auch gut, besonders Muslime geben uns mit diesen Erziehungsmethoden ein leuchtendes Beispiel. Daher sind ihre Kinder auch meistens so gut erzogen, überaus höflich und so friedlich.

    Musste ja so kommen. Wir bewegen uns wirklich auf ein Diktatur hin. Die Erziehungsmethoden ändern sich dementsprechend.
    Im Osten Europas sind die vom Verfasser gelobten Erziehungsmethoden auch noch gang und gebe. Wer sich die Parlamentsdebatten dort, wo gebildete Menschen aufeinander einschlagen, anschaut, sieht ganz deutlich wozu Gewalt in der Erziehung hinführt.

  3. Hinzu kommt: Regeln können sie vielleicht noch mit einem Einzelkind stets ausdiskutieren. Wir brauchen für ein demographisches Gleichgewicht aber viele drei-Kind-Familien. Versuchen sie einmal in einer solchen Familie jeden Tag ohne „Ultima-Ratio“ auch nur drei, vier „aufgedrehte Quälgeister“ ins Bett zu bringen. Da werden aus Eltern schnell Märtyrer – oder noch viel häufiger von Anfang an Nicht-Eltern.

    Wahre Worte! Die meisten, die „wissen“ wie Erziehung zu funktionieren hat, haben überhaupt keine oder nur wenige Kinder.
    Man muss kein Fan des Rohrstocks oder der Ohrfeige sein – denn Mäßigung der Erziehungsmittel ist in jedem Fall sinnvoll. Aber eines MUSS klar sein: Wenn ein Kind rebelliert, dann steht schon vorher fest, wer gewinnt. ICH! Sie haben einen gesunden Respekt. Aber die Herzlichkeit überwiegt. Die Grenzen geben Sicherheit, in der gesunde Beziehungen wachsen können.

  4. bei uns existiert die prügelstrafe doch schon längst: für unbedarfte nächtliche u-bahn benutzer und für „UNGEHORSAME“ töchter und ehefrauen, die als besitz von männer gelten, die sich dem kult des mohammed verschrieben haben.

  5. #4 kleinchuk

    Musste ja so kommen. Wir bewegen uns wirklich auf ein Diktatur hin

    Und wenn es dann so weit ist, wem haben wir dann diese Entwicklung zu verdanken? Natürlich den pösen Rechtspopulisten, deren Parteien sich der gefährlichen und kritischen 1%-Marke genähert haben 😉

  6. …aber zumindest kann dann keine Richter_In mehr „Unwissen über die möglichen Folgen körperlicher Gewalt“ vorschützen, wenn vorm Urteil mit dem Braunen Purschen gekuschelt wurde, um ein Kuschelurteil zu bekommen.

    Gesunde Härte schadet nicht.

  7. Die Kinder von heute kennen doch keine Grenzen mehr.

    Der Unterricht wird geschwänzt, gestört oder einfach „abgesessen“ – besonders von unseren lieben „Mitbürgern“.

    Die Lehrer haben doch kaum noch was zu sagen…

  8. Der Rohrstock wäre reine Symptom-Behandlung. Bei der Ursache, dem Islam, könnte er keine Abhilfe schaffen.

  9. Nein, ich hasse nicht die Früher-war-alles-besser-Denke.
    Ja ich widerspreche dem Autor. Ich bin gegen Gewalt in der Erziehung und bin froh, daß sich in seit 1950 einiges geändert hat. Auch wenn ich nicht alle Veränderungen für gut heiße.

    Aber ich habe keine Lust mehr mich über solche Artikel bei PI aufzuregen oder mir die Mühe zu machen detailliert dagegen zu argumentieren. Nur soviel: Von Muslimen wird es zum Thema Erziehung volle Zustimmung geben!

    siehe #4 kleinchuk

  10. Guter Artikel!

    Was ich von der Rechtlosigkeit von Erziehern mitbekomme, ist irrsinnig und die Theorien dieser Linken sind nicht nur dumm sondern durch Generationen von Leidenden widerlegt.

    Nur bei den Engländern befürchte ich, dass aus dem Codewort „Jugendkriminalität“ ablenkende Schlussfolgerungen gezogen werden sollen.

  11. Respekt u. Authorität mit Angst verwechselt?
    Grenzen setzen -> Gewalt notwendig?
    Züchtigung = Notwehr?
    Studie Deutschland:
    1/3 Lehrer ungeeignet
    1/3 Lehrer macht Dienst nach Vorschrift
    1/3 Lehrer gut, engagiert

    Bild oben: Kinder haben ANGST!
    (Mimik, Körperhaltung)

  12. Man kommt auch ohne Gewalt mit den Kindern klar. Das Problem ist nicht die prügelfreie Erzieheung, das Problem ist gar keine Erzieheung.

  13. Ja, Lehrer (aber auch Polizisten und jedermann) brauchen mehr Rechte sich effektiv durchzusetzen und im Notfall zu wehren, ohne vor Gericht zu landen. Wer sich wehrt oder seine Pflicht erfüllt, darf dafür nicht angeklagt werden.

    Aber, Gewalt in der Erziehung: NEIN!

    Schlage ich einem Erwachsenen ins Gesicht, werde ich richtiger Weise bestraft.
    Schlage ich einem unterlegenen Kind ins Gesicht, soll das legal sein???

    Jedem geschlagenen Kind will ich sagen:
    Warte, werde stark und wenn es wieder mal soweit ist … schlag mit aller Härte zurück, sodaß es Deine Eltern oder Dein Lehrer, diese Kinderschänder, NIE WIEDER wagen werden, jemanden zu schlagen!!!

    Und hier regen sich alle (zurecht!) über Kinderschänder auf? Was sind Sie den dann, Thorsten M.?

  14. #19 Martin Schmitt:

    Volle Zustimmung! Gute Erziehung braucht keine körperlichen Strafen. Ich habe meine dei Kinder nie geschlagen und sie sind – oh Wunder – alle gut geraten und sogar „respektvoll“.

    Selten ein so dummes Zeug gelesen wie in diesem Artikel!

  15. Die körperliche Unversehrtheit ist ein Grundrecht, dass man nicht erst mit erreichen des Erwachsenenalters erhält …

  16. Wer meint, Kinder nur mit Gewalt ins Bett zu bekommen, hat als Erzieher versagt.

    Überhaupt wie jeder Erwachsene, der Kindern Gewalt antut. Da kann man mir auch nicht ankommen damit, bei drei Kindern ginge das nicht anders. Das geht sogar bei noch mehr Kindern anders. Habe noch nie, wirklich noch nie erlebt, dass Kinder für gute Argumente nicht empfänglich werden. Wenn sie verstehen, dass es was für sich hat (z. B. weil man bestimmte Dinge nur ausgeschlafen tun kann), dann sind die auch imstande, die Vorteile davon zu sehen (es sei denn, man hat sie sich bereits früher zur innerer Feindschaft gebracht durch Gewalt, Missachtung, mangelnde Wertschätzung usw. und somit ritualisierte Opposition aufgebaut). Gleichzeitig bekommen sie das Gefühl der Wertschätzung, also dass man sie als kleine Persönlichkeiten ernst nimmt. Und dann benehmen sie sich auch gut. Habe das noch nie, wirklich noch NIE anders erlebt.

    Der Rohrstock – das musst ja jetzt kommen….

    Jaja, es hat ihnen „nicht geschadet“ und „früher war alles besser“. Klar, besonders der Sadismus in der Nazi-Zeit. Da habe sich doch Leute ausgetobt, die als Kind Erniedrigung und mangelnde Wertschätzung erfahren haben und sich dann nicht nur verbal, sondern per Tat ausgekotzt haben.

    Wenn man Autorität mit Angstmacherei verwechselt – bitte sehr. Echte Autorität entsteht aber nicht durch Angstmacherei, sondern durch Kompetenz. Das können Kinder sehr gut unterscheiden. Die besten Lehrer sind ja auch nicht die, vor denen Kinder Angst haben, sondern die, die Wertschätzung weitergeben, sich fair verhalten und die Begeisterung für ihr Fach weitergeben.

    Schmitt hat im übrigen Recht: das Problem bei Schülern ist eher, dass sie überhaupt gar keine Erziehung erhalten haben. Die meisten werden entweder misshandelt oder vernachlässigt oder überbetüdelt und zu so kleinen Muttersöhnchen oder Prinzesschen gemacht, die dann meinen, der Rest der Welt müsse sie auch ständig auf den Thron setzen.

  17. Eine Ohrfeige oder eine „Tracht Prügel“ schadet körperlich in den meisten Fällen nicht.

    Aber schon eine „harmlose“ Ohrfeige – egal von wem sie ausgeteilt wird – ist eine große Demütigung für jeden Menschen, auch für Erwachsene. Und das Vertrauen zerfällt mit jeder weiteren Ohrfeige …

    Ohr-FEIGE. Ja feige sind die Täter, sich an wehrlosen Kindern zu vergehen.

  18. Wo wird am meisten geprügelt in der Erziehung?

    Ja, wo?

    + Bei Muslimen
    + in katholischen Internaten

    Was hat eigentlich Jesus Christus dazu gesagt? Können mir die christlichen Fudis hier diese Frage beantworten?

  19. PI wird viele Muslime noch auf seine Seite ziehen. Vielleicht kann sich PI ja mit http://www.muslim-markt.de vereinigen.

    Bei Zweifeln in allen Lebensfragen wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an Pierre Vogel. Zu erreichen auf youtube.

  20. zumindest türkische männliche Kinder dürfen bei ihren Müttern meistens alles machen wozu sie Lust haben. Auf andere Kinder mit Steinen schmeißen, sie anspucken – „ich darf dass“ wie so ein kleiner verzogener Bengel meinte ..
    Die einzige Autorität ist der Vater – und die Religion.
    Davon abgesehen – der Versuch der Antiautoritären Erzeihung ging schon in den 80er Jahren gewaltig in die Hosen .. und ist aber durchs Hintertürchen wieder gekommmen – weil es doch immer genügend gibt die aus dem Vergangenen nicht lernen möchten.

  21. So so, wenn die Moslemeltern prügeln wird das (zurecht) als barbarisch abgelehnt, aber selber wollen wir so was dann doch tun dürfen? Da kann ich mir nicht anders helfen als zu meinen, dass hier doch nicht ganz wenige hübsch scheinheilig unterwegs sind.

    Wahre pädagogische Autorität entspringt der Kompetenz. Wer glaubt, zum Prügel greifen zu müssen, hat da schon grundsätzlich versagt.

  22. #28 Jana:

    Sehr mutig, sich hier bei den Machos so gut zu äussern! Aber sie stehen nicht allein.

    Schlimmer als dieser Unsinnsartikel gehts wohl nimmer 🙁

  23. Das Plädoyer für den Rohrstock – soll das jetzt politically incorrect sein? Muss man das jetzt toll finden, nur weil Grün das doof findet? Das wäre in etwa so bescheuert wie die Tatsache, dass Grüne allein deswegen Islamkritik ablehnen, weil es ja auch Rechte gibt, die das tun.

    Man, man, man – da bekommt PI massenhaft Umsonst-Werbung von DuMont und SPIEGEL, und schwuppdiwupp bringt man es fertig, durch eine Reihe hanebüchener Artikel die neuen Leser so richtig zu schocken, weil man Kinder-Prügeln plötzlich toll findet. Ich frage mich nur noch, was eigentlich als Nächstes kommt: Legalisierung von Vergewaltigung in der Ehe, weil das doch früher auch so toll war?

    Man, Ihr habt doch hier gute Autoren, meine Fresse, das kann doch wohl wirklich langsam nicht mehr wahr sein, wenn nun jeder hinterwäldlerische Müll gehypt wird, nur weil er sich von Grün und 68 abheben soll.

  24. Wenn wir Kinder früher nicht spurten, gabs ein paar hinter die Ohren.
    Das übernahm alleine meine Mutter.
    Geschadet hat es nichts, weil der Satz heiße Löffel immer berechtigt war.
    Jedes Muttertier im Tierreich diszipliniert seine Jungen.
    Die 68er sind mit ihrer antiautoritären Erzeihung auf ganzer Linie gescheitert.
    Aber diese Lumpen besitzen die Medienmacht.
    Diese Medienmacht, die sie zur Verbreitung ihrer kranken Ideologie und zur Unterdrückung anderer Weltanschauungen und Meinungen nutzen, muss ihnen unbedingt genommen werden.
    PI ist ein Lichtblick, dafür, dass dies auch gelingen wird.

  25. Auch wenn ich glaube zu verstehen, welche Gedankengänge zu diesem Artikel geführt haben- ich habe selten etwas dümmeres gelesen.
    Hier wird eine menschenwürdige Erziehung mit „linken Ideen“/ „linker Ideologie“ gleichgesetzt, und das ist einfach falsch.

    Kinder haben das Recht gewalt- und angstfrei aufzuwachsen. Erwachsene haben die Pflicht dafür zu sorgen.
    Soll es Regeln und Konsequenzen geben? Unbedingt!
    Und als Erwachsener hat man soviel mehr an Macht und Überblick, dass es ein leichtes ist für deren Einhaltung zu sorgen.

    Wer gegenüber Kindern zu Gewalt greifen muss, hat als „Erziehungsberechtigter“ versagt.
    Ein gewaltaffiner Jugendlicher/ Erwachsener ist damit vorprogrammiert- hat er doch Gewalt als legitimes Lösungmittel vorgelebt bekommen.

    Und ja es gibt mangelnden Respekt vor anderen im öffentlichen Raum- auf vielfältige Weise, bis hin zur Gewalt. Leider liegt der Artikel mit den vermeintlichen Gründen/ Lösungen voll daneben.
    Hier stellt sich mal wieder die Frage, warum PI solche Artikel veröffentlicht?! Erkenntnisgewinn= NULL.

  26. Bevor man es vergisst, in der DDR wurden Kinder in Erziehungsheimen auch geschlagen. In der Sowjetunion war es bestimmt auch nicht anders.

  27. Man merkt schon einen Unterschied bei der Generation Y (nach 1980 geboren). Großer Unterschied zu Generation X. Riesen Klappe, Selbstdarsteller, nix dahinter. Kann man schön in den Betrieben mit Azubis beobachten. Mal sehen, wie die Generation Z drauf sein wird.
    Das Ganze ist ein langer Prozess, den Bach hinunter zu gehen, bis sich alle zerfleischen und die Gesellschaft nicht mehr funktioniert, erst dann kann eine neue gesunde Basis wieder erwachen -nach dem zerfleischen.

  28. Vor 50 Jahren war es bei den Deutschen auch üblich Kinder aus Erziehungsgründen geschlagen. Ich weiß nicht wie viel, aber viel deutsche Eltern halten ein Ohrfeige auch für die Erziehung berechtigt.

  29. Wer auf den Gedanken kommt, dass es gut sei sein Kind zu schlagen kann nicht ganz richtig im Kopf sein und hat von seinen eigenen Eltern wohl nicht genügend Liebe erfahren. Ich kann verstehen, wenn jemandem aus Überforderung „die Hand ausrutscht“ aber (die Androhung von) Gewalt zur Methode machen? Der hiesige Konsens ist nicht selten schlicht widerlich. Man könnte fast meinen dahinter stecke ein Troll auf höchstem Niveau, der im Lichte einer nie da gewesenen Popularität dieses Blogs die Gelegenheit ergreift und jegliche vernünftige Islamkritik mit hanebüchenem Scheiß wie diesem torpediert. So dauerhaft niedrig und geifernd war das Niveau noch nie. Toll gemacht!

  30. Dieser Artikel des guten Katholiken Thorsten M. übersteigt jede nur denkbare Schmerzgrenze.

    Wen will er damit beeindrucken? Neue Leser?

  31. Das einzig Beruhigende ist, dass die weit überwiegende Mehrheit der comments hier, sich gegen diesen Artikel und damit gegen die Gewalt an Kindern ausspricht.

  32. Michael Winterhoff:
    „Warum unsere Kinder Tyrannen werden: Oder: Die Abschaffung der Kindheit“

    http://www.amazon.de/Michael-Winterhoff/e/B0043BSX06/ref=ntt_athr_dp_pel_1

    In seinem viel diskutierten Buch kritisiert der Autor die antiautoritäre Erziehung und zeigt bessere (alte) Wege auf.

    Aber er plädiert NICHT für Schläge!

    —————————————-

    Gibt es nur schwarz und weiß?

    Gewalt ist Gegenteil von antiautoritärer Erziehung?
    Grenzen setzen geht nur mit Gewalt?
    Wie einfältig müssen Menschen sein, die so denken.

  33. Kommt jetzt demnächst konsequenterweise der Artikel auf PI, der Gewalt gegen Frauen befürwortet, weil es so viele Scheidungen gibt und die Frauen nicht mehr wissen, wo ihr Platz ist?
    Gleichberechtigung hat ja schließlich nix gebracht außer der vielen Abtreibungen und Scheidungen…

    Wie war das gleich nochmal mit unseren überlegenen Werten und unserer aufgeklärten Gesellschaft?

  34. Der Artikel will also, dass wir uns in die Kultur des Islam integrieren. Weil diese Doofköpfe die Bildung ablehnen, müssen wir uns ihnen anpassen und solche Widerlichkeiten wie den Rohrstock aus dem Keller hervorholen. Ich will das keinem Lehrer zumuten müssen. Müssen wir die Zeit wirklich zurückdrehen?

  35. #35 hultsfred
    Wer auf den Gedanken kommt, dass es gut sei sein Kind zu schlagen kann nicht ganz richtig im Kopf sein […] Ich kann verstehen, wenn jemandem aus Überforderung “die Hand ausrutscht”

    Ok, jemandem „rutsch die Hand aus“. D.h. jemands Hand verselbstständigt sich. Der jenige hat jegliche Kontrolle über seine Hand verloren.
    Oder bei einer unglücklichen Bewegung ist die Hand – wie beim Gehen auf Glatteis – „ausgerutscht“, wie auch immer man sich das vorstellen darf.

    Wenn ich jemandem wie z.B. Thorsten M., meinen Chef oder einen Verkäufer ins Gesicht schläge und anschließend vor Gericht mit o.g. Erklärungen versuchte mein Verhalten zu entschuldigen … wenn ich nicht nachweislich an Epilepsie leiden würde, ich gäbe mich doch der Lächerlichkeit preis.

    Und wenn ich mich durch meinen Chef, einen Verkäufer, einen Beamten bei einer Behörde oder wen auch immer, „überfordert“ fühle, dann erwartet man von mir gefälligst Selbstberrschung! NIEMAND würde eine Ohrfeige von mir deswegen tolerieren! NIEMAND!

    Nur bei kleinen Kindern, da darf man das!

  36. Verehrter Thorsten M.
    Ich weiss nicht aus welcher dunklen Zeit Du stammst, aber in meiner Schulzeit, die nun schon viele Jahre zurückliegt, gab es keine Züchtigung mit dem Rohrstock.
    Implizit unterstellst Du mir, ich hätte keine Disziplin und keinen Respekt.
    An den Schulen an denen ich war gab es aber keine Amokläufe oder Schüler, die die Lehrer nicht respektierten etc.

    Über was sollen wir als nächstes nachdenken? Das Auspeitschen von Verbrechern? Steinigung? Homosexualität verbieten?
    Langsam glaube ich, nicht Kewil ist der Moslem hier bei PI, sondern Du bist es.
    Deine absurden Theorien sind teilweise wirklich peinlich. Das erinnert mich irgendwie unangenehm an Pierre Vogel…

    @Jana: Danke für die klaren Worte.

  37. Die keifen sie im Chor, die lieben Gutmenschen. Linke Hirnwaschungen sind offensichlich irreversibel und unheilbar. Ein Kind schlagen ist also Unrecht, weil das Kind schwächer ist? Ein Schwächerer ist immer der Bessere – linkes Grunddogma Nummer Eins – der (vermeintl.) Stärkere immer der Böse. Analoges gilt für Arme und Reiche, Frauen und Männer usw. So einfach kann Gutmenschentum sein. Und so leicht, sich auf der richtigen Seite (der der vermeintl. Schwachen) so richtig moralisch gut zu fühlen. Was heißt aber schwächer? Ein Kind, das die Grenzen austestet – und damit die Verlässlichkeit elterlichen Verhaltens – reizt u.U. immer weiter, bis es an eine Grenze stößt. Diese Grenze muss nicht unbedingt Schlagen sein, kann es aber u.U. Oder ein Lehrer von einer Horde halbwüchsiger Terroristen (da ist es vermutl. aber schon zu spät), der Angst vor körperlicher Auseinandersetzung haben muss, ist der der Stärkere? Jahrttausende war (auch) körperliche Gewalt in den meisten Kulturen ein Mittel der Erziehung – trotzdem (oder gerade deshalb?) ist die Menschheit noch nicht untergegangen. Dann kommen die linksgrünen Weltverbesserer-soziologen-pädagogen und demonstrieren in etwas mehr als einem halben Jahrhundert eindrucksvoll und wiederkehrend, wie man funktionierende Gesellschaften an die Wand fährt. Hinter der Ecke der Wand liegt zwar angeblich gleich das erträumte und versprochene Paradies der Gleichheit, Brüderlichkeit und des allgemeinen Schwachsinns – aber erreicht haben sie es noch nie. Noch nicht mal ansatzweise gesehn haben sie es. Erreicht wurde am Ende bisher immer der Massenmord.
    Aber zumindest war man bis dahin gegen Gewalt!

  38. Das widerliche Gerede eines Thomas M. gezippt in einem Satz: »Wir brauchen dringendst die Scharia!«

    Und morgen lernen wir, dass früher auch der deutsche Untertan noch Respekt vor der Obrigkeit hatte.

    PI wird auch jeden Tag dämlicher!1!EinsElf

  39. Normalerweise bin ich nicht für Gewalt – aber wenn man sich einige Berichte oder gar Unterricht in einigen Hauptschulen ansieht und jegliches „Reden“ vollkommen sinnlos ist, muss es auch eine wirksame Bestrafung für das Fehlverhalten geben.
    Die meisten Eltern von Problemkindern haben doch bereits in der ersten Runde kapituliert und das Kind in die Schule „abgeschoben“.

    Erinnert mich übrigens an das Geschrei meiner Lehrerin in der Grundschule auf einen Schüler (die hat alleine mit dem mindestens eine Stunde gesessen und dem erzählt wie schlecht sein Verhalten war (Vandalismus, Prügeleien, …), da er Deutscher war blieb es beim Geschrei und der durfte weitermachen. Ständig eine Drohung nach der Nächsten vom Schulverweis aber keine Konsequenzen.
    Ich als Migrant habe als Kind wegen malens eines obszönen Bildes gleich mal eine geklatscht bekommen – da gab es gar keine Gespräche oder gar Drohungen.
    Drohungen gab es nur bei deutschen Kindern, nur waren diese Drohungen lediglich heiße Luft. Die Migranten wurden ab und an mal auch an den Ohren gezogen, von denen ist schließlich keiner zum Anwalt gerannt deswegen, die Deutschen haben bereits wegen irgendwelchen Noten schon den Anwalt eingeschaltet und jegliche Lehrer unter Druck gesetzt um ihre „Engelchen“ zu schützen und von gute Noten so zu erpressen. Viele Kinder wussten, dass die tun und lassen dürfen was sie wollen, Mami und Papi stahen ja hinter dem Kind.
    – Wenn „Drohungen“ oder überhaupt wirkliche Massnahmen fehlen die auch den Schüler spüren lassen, dass es ein Verhalten lieber lassen sollte, dann ist das ganze nur eine Farce!

    Eine generelle Einführung der Prügelstrafe wie sie in archaischen Kulturen üblich ist, die halte ich nicht für angebracht. Diese sollte begrenzt sein für wirklich „spezielle“ Fälle(und damit meine ich nicht Migranten die sich ja sowieso nicht beschweren würden!), bei denen keine „pädagogischen“ Methoden mehr helfen.

    Eine Lösung wäre meiner Meinung nach eine Armeeschule mit den üblichen Fächern, jedoch militärische Disziplin, zusammen mit körperlichen Strafen. So eine Anstalt müsste jedoch getrennt sein von dem üblichen Milieu um auch wirklich eine Strafe zu sein – ähnlich wie ein Internat.

    Besondere Spielereien wären hier z.B. nur kurzzeitige Einweisungen in solche Schulen.
    Eine Überweisung eines besonders agressiven Schülers für ein Halb-jahr oder sogar Jahr in so eine spezielle Schule wäre bestimmt nicht ohne Wirkung. Falls der sich in dieser Zeit bessert, könnte er es nach diesem Jahr wieder auf einer „normalen“ Schule besuchen.

    Wenn ich mich nicht irre gibt es in den USA bereits solche Drillschulen, welche den Kids zeigen wo der Hammer hängt.
    Liegt vermutlich an meinen Eltern, dass ich eine solche Behandlung nie nötig hatte. 😉

  40. #40 holgerdanske

    Gute Frage. 🙂

    Mein Vorschlag: Solide Polizei-Schlagstöcke und entsprechende Grundausbildung für alle Lehrkräfte zum Zwecke der Selbstverteidigung!

    Begründung: Zehntausende Lehrerinnen und Lehrer werden jährlich von gewalttätigen Schülern, oft aus sog. „anderen Kulturen“, körperlich angegriffen. In den Regionalteil schaffen es diese Vorfälle – wenn überhaupt – erst ab Schädel- oder Knochenfrakturen.

    google:
    Lehrer zusammengeschlagen – 149.000 Ergebnisse
    Lehrerin zusammengeschlagen – 194.000 Ergebnisse

  41. Von mir ein Danke an die Kommentatoren dieses Artikels!

    Sehr oft ist es in diesem Blog leider so, daß die Artikel recht gut sind, die Kommentare aber allzu oft ins Bedenkliche abdriften…. das wissen viele PI-Leser.

    Bei diesem Artikel ist es klar umgekehrt!

    Also noch mal vielen Dank und Respekt an alle, die den fürchterlichen Denkweisen des Autors hier eine klare Absage erteilen.

    Keine Gewalt gegen Kinder!!

  42. Semi-OT, aus gegebenem Anlaß:

    WIR MÜSSEN den 3. Oktober als gesamteuropäischen National-Feiertag begehen!

    Am 3. Oktober 732 rettete Karl Martell mit seinem 12.000 Mann kleinen, aber effizienten Frankenheer das Abendland vor blutrünstigen islamischen Agressoren.

    Der RETTER DES ABENDLANDES:

    Südlich der Stadt Tours an der Loire scheint im Herbst 732 eine neue Völkerwanderung im Gang zu sein. Ein Haufen von fast 80.000 bewaffneten Arabern wälzt sich entlang des Flussufers, großenteils beritten und schier unaufhaltsam. Doch am 3. Oktober kommt der Heereswurm plötzlich zum Stehen. Hinter einer Brücke über den Bach Vienne sind stumm und drohend fränkische Panzerreiter aufgetaucht. …

    http://www.welt.de/kultur/history/article902832/Wie_Karl_Martell_das_Abendland_rettet.html

    P.S.: Das war ca. 300 Jahre VOR den Kreuzzügen.

  43. @ Alle Gutmenschen

    „keine Gewalt gegen Kinder!“
    Toller Leitspruch!

    Aber – ich trau mich fast nicht zu fragen – schließt das auch das Töten von Kindern ein?
    Die Gewalt – meine ich.

    Ist Töten Gewalt?

    Töten vor der Geburt z.B.?

  44. Jana: verstehe mich nicht falsch. Wenn ich sage, dass ich „verstehen“ kann, wenn jemandem „die Hand ausrutscht“ heißt das soviel wie, dass ich nachvollziehen kann, dass man in Situationen kommen kann in denen man wider seine Prinzipien und Überzeugungen aus dem Affekt heraus handelt. Das soll keine Entschuldigung oder „Verständnis“ in einfühlendem Sinne sein. Natürlich ist das nicht akzeptabel und das Wichtigste ist, sich bei dem Kind dafür aufrichtig zu entschuldigen.

    „Jahrttausende war (auch) körperliche Gewalt in den meisten Kulturen ein Mittel der Erziehung“

    Immer wieder die alte Leier – wenn einem keine Argumente zur Verfügung stehen werden die vermeintlichen Konstanten der Menschheitsgeschichte bemüht. Dieser Logik folgend dürfte es ja überhaupt keinen gesellschaftlichen Fortschritt geben, da ja immer jemand mit dem Alten gebrochen haben muss.

  45. Was sagt Jesus zu Gewalt durch Eltern oder Lehrer?

    Das müßten doch alle Verteidiger des christlichen Abendlandes hier beantworten können.

    Jetzt sagt nicht, das Kind solle die ander Wange auch noch hin halten. Ich meine, was sagt er zu solchen Eltern?

  46. @Jana B., Paula, Fritzberger u.ä.

    Mann, oh, Mann, ein bißchen Differenzieren würde wirklich helfen. Zwischen dem Einsatz eines Bügels auf den Hintern, einer Ohrfeige und Kindesmißhandlung liegen Welten.

    Mein Bruder und ich haben es auch öfter bekommen, immer zurecht und auf den Hintern. Hat uns nicht geschadet, beide sind nützliche Mitglieder der Gesellschaft, ohne Komplexe, Gewaltphantasien oder Therapieabhängigkeit.
    Ich habe mich tatsächlich vor ein paar Wochen noch bei meinem Vater dafür bedankt.
    Ins Gesicht geschlagen wurde nie – das hätten meine Eltern immer als Demütigung gesehen, und sie wollten uns nicht demütigen sondern erziehen. Es war auch kein Dauerprügeln und keine Gewalt, sondern die Ultima Ratio bei konsequenter Übertretung eines Verbots, und m.A.n. angemessen.
    Wie im Handball (Gelbe Karte, 2 Minuten, Ausschluss, Sperre) gab es auch bei uns progressive Bestrafung, von der die Prügel eben das letzte waren, und immer mit Ankündigung.
    Mit der gleichen Logik müßte man auch das Gefängnis verbieten, denn Einsperren führt mit Sicherheit auch zu Gewaltphantasien, ich habe 7 Jahre ehrenamtlich im Gafängnis gearbeitet, ich weiß, wovon ich rede. Und trotzdem habe ich Straftäter nach der Haft begleitet, deren einziger Wunsch war: „Nie wieder Knast“, wo die Abschreckung ihren Sinn nicnt verfehlt hat. So wie man die Hand auf der heißen Herdplatte kaum verhindern kann, weil nur die eigene Erfahrung von „heiß“ zu „nie wieder“ führt (Lernen durch Schmerz ist manchmal die einzige Lernmethode), ist eben auch die Erfahrung einer Prügelstrafe durch nichts zu ersetzen.
    Das hat nichts mit Sozialdarwinismus zu tun, sondern mit konsequenter Erziehung.
    Mir hat mal ein 3-jähriges Kind (Lasse-Michael oder Lasse-Markus, hab ich damals schon verwechselt) aus so einem antiautoritären Stall beim Aufbauen für ein Kinderfest die ganze Zeit in den Rücken getreten, als ich Leitungen verlegte. Hat es bei ähnlichen Gelegenheiten auch mit anderen Erwachsenen gemacht. Mehrfache Ansprachen an den Vater endeten zum Schluß mit dem Ausspruch:“Unser Kind hat alle Freiheiten und darf nicht eingeschränkt werden.“ Also habe ich zur Selbsthilfe gegriffen, das Kind 2x verwarnt und danach gab´ es 3 kräftige Klapse aufs Gesäß. Großes Geschrei, Aufregung, Geheule… aber das Ergebnis war äußerst befriedigend. Das Kind hat es nicht mehr gewagt, mich oder einen anderen Erwachsenen bei ähnlichen Gelegenheiten zu treten.

    Im Übrigen wurden Kinder seit Jahrtausenden so mit Klapsen erzogen, und aus den Allermeisten ist irgendwas geworden.

    @ Jana
    Jesus sagt dazu explizit nichts, die Bibel insgesamt aber schon, z.B.:
    Spr 3,12 …denn wen der Herr liebt, den züchtigt er, wie ein Vater den Sohn, an dem er Wohlgefallen hat.
    Spr 29,17 Züchtige deinen Sohn, so wird er dir Erquickung verschaffen und deiner Seele Wonne bereiten.
    Spr 13,24 Wer seine Rute spart, der haßt seinen Sohn, wer ihn aber liebhat, der züchtigt ihn beizeiten.
    Hebr 12,6+7 Denn wen der Herr lieb hat, den züchtigt er, und er schlägt jeden Sohn, den er annimmt.« Wenn ihr Züchtigung erduldet, so behandelt euch Gott ja als Söhne; denn wo ist ein Sohn, den der Vater nicht züchtigt?

    Eph.6,1-4 Ihr Kinder, seid gehorsam euren Eltern in dem Herrn; denn das ist recht. »Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren«, das ist das erste Gebot mit einer Verheißung:
    »damit es dir gut geht und du lange lebst auf Erden«. Und ihr Väter, reizt eure Kinder nicht zum Zorn, sondern zieht sie auf in der Zucht und Ermahnung des Herrn.

    Das Thema ist aber viel zu komplex, um es mit ein paar Bibelstellen abzuhandeln, da beide Aspekte, „Liebe“ und „Strafe bei Übertretung“, zwingend zusammengehören und eben keine Gegensätze sind. Entscheidend ist immer die biblische Gesamtaussage. Jesus war grundsätzlich gegen Gewalt, hat aber die Händler im Tempel mit der Peitsche verjagt. Diese Handlung entwertet nicht die anderen Aussagen, sondern ergänzt sie. Ein schwarz-weiß gibt es in der Bibel nur bei ganz wenigen Themen, z.B. bei der Errettung (Nur durch den Glauben an Jesus; nicht durch Taten, Gebete, Opfer, Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gemeinschaft/Gruppe usw., absolut kein anderer Weg).

  47. #49 M.Thatcher
    schließt das auch das Töten von Kindern ein?
    Die Gewalt – meine ich.
    Ist Töten Gewalt?
    Töten vor der Geburt z.B.?

    1. Ich bin kein Gutmensch.
    2. Ja, Abtreibung ist auch Gewalt und daher abzulehnen!

    Differenziertes Denken kann sehr nützlich sein.

  48. @50 hultsfred

    „Dieser Logik folgend dürfte es ja überhaupt keinen gesellschaftlichen Fortschritt geben, da ja immer jemand mit dem Alten gebrochen haben muss.“

    Bewährte Konzepte sind nicht nur deshalb schlecht, weil sie alt sind und neue nicht deshalb gut, weil sie neu sind.
    Und das, was Sie „Fortschritt“ nennen, kann man auch als Verfall bezeichen, „fortschreitende“ Demenz und Verblödung ist auch ein Fortschritt. Den brauche ich nicht unbedingt.
    Hinter Ihrer Meinung steckt die unglaubliche Arroganz des Besserwissers und vermeintl. „Weiterentwickelten“ gegenüber unseren Vorfahren. Das zeugt damit von wenig Geschichtswissen oder Geschichtsvergessenheit.

  49. Was für ein Artikel…

    Da erzählen Leute bei pi manchmal begeistert Storys mit einschlägigem Inhalt, lachend und mit der ultimativen und nie ausbleibenden Bemerkung, daß es doch keinem geschadet habe,- nöö, niemandem! Ich denke mir, vielleicht doch, vielleicht wären die Leute sonst nicht mit so viel Bereitschaft und Begeisterung in den zweiten Weltkrieg gezogen…

    In der Öffentlichkeit geschlagen zu werden, ist für Kinder mindestens so traumatisierend, wie in der Tram von einem Perversen angetatscht zu werden.

    klare Worte vom

    Hildesheimer

  50. #55 M.Thatcher (21. Sep 2011 01:45)

    Bewährte Konzepte sind nicht nur deshalb schlecht, weil sie alt sind und neue nicht deshalb gut, weil sie neu sind.

    Ich stimme zu. Und ergänze:

    Bewährte Konzepte können ja nicht schlecht sein, sonst wären sie nicht bewährt.

    Altes ist nicht immer gut, nur weil es alt ist. Und neues ist nicht immer schlecht, nur weil es neu ist.

  51. @56 Jana

    So ist es und deshalb muss man von Fall zu Fall ins Detail gehen – und das kann kompliziert werden und lange dauern und Mühe machen – um zu entscheiden.
    Auch und gerade in der Frage von körperlicher Gewalt (ich rede nicht von Misshandlungen, auch nicht von Affekthandlungen usw.).
    Schnelle Pauschalurteile helfen nicht weiter. Und eine Schaden-Nutzenanalyse nach Abschaffung von Bewährten gehört m.E. dazu.

  52. #44 M.Thatcher
    Gewisse Personen, und damit meine ich unter anderem Dich und den autor dieses Artikels, sollten sich wirklich überlegen, ob PI der richtige Blog für sie ist. Ich würde sogar empfehlen, einen Integrationskursus über die europäischen Werte und Moralvorstellungen des 21. Jahrhunderts zu belegen. Wer ernsthaft das Mishandeln Schutzbefohlener – und etwas anderes ist die Prügelstrafe nicht – auch nur im entfernstesten in Erwägung zieht, hat weder verstanden, worum es hier bei PI eigentlich gehen sollte, noch ist er in unsere Gesellschaft integriert.
    Es gibt gewisse Selbstverständlichekeiten in unserer Gesellschaft. Dazu gehören die Menschenrechte, die das Recht auf körperliche Unversehtheit beinhalten. Wer das in Frage stellt, ist nicht Teil dieser Gesellschaft!

    #49 M.Thatcher
    Schon wieder so ein Unsinn. Man kann zu Abtreibungen stehen, wie man will, aber sie mit Gewalt gegen Kinder in einen Topf zu werfen zeugt von vollkommenem Unverständnis.
    Ich glaube die Sharia wäre eher was für Dich, als unser Westliches Werte- und Rechtssystem.
    Das ist alles schön einfach, für einfach gestickte Leute. Und da kann man seinen Hass auch mal so richtig ausleben…

    Wenn man PI für verfassungsfeindlich hält und sich davon allgemein distanziert, dann nicht zuletzt wegen solcherlei „kruden Thesen“, wie sie der Autor und einige Kommentatoren hier offensichtlich vertreten.
    Wirklich peinlich. Da muss man sich echt schämen.

  53. #53 Aktivposten

    Thema Bibel bzw. Jesus:

    Deine Zitate sind – glaube ich – alle aus dem ALTEN Testament. Nun, ich bin nicht bibelfest oder ein guter christlicher Theoretiker. Ich glaube, die Lehren Jesus haben doch einiges aus dem Alten Testament relativiert oder verändert.

    Ich persönlich glaube nicht etwas, nur weil es irgendwo (Bibel, Koran, etc.) geschrieben steht. Dennoch finde ich in der Bibel viele Weisheiten. Jesus Leben, seine Worte und Taten sind für mich ein Vorbild und wichtiger als das Alte Testament.

    Und es hat auch eine Aufklärung in Europa gegeben. Die müßten wir rückgängig machen, wenn wir das alte Testament wörtlich nehmen. Vielleicht gibt es auch, was Anleitung zu Verhalten angeht, eine große Übereinstimmung zwischen Altem Testament und Koran.

    Noch weiter zurück? Wir könnten uns auch die Kultur der Steinzeit zum Vorbild nehmen.

    Ach! Da fällt mir auf, wie nah doch Vergangenheit und Zukunft beieinander liegen!

  54. Sehr geehrter Herr Thorsten M.,

    Sie scheinen von Erziehung so wenig Ahnung zu haben, wie Erdowahn von Menschenrechten!!!

    Gewalt ist ein Zeichen von Schwäche und wer auf Kinder eindrischt ist krank und sadistisch.

  55. @ #52 Serapio

    Ich fürchte, so mancher PI-ler hätte beim Milgram-Experminent schlecht abgeschnitten./blockquote>
    PI ist ein Milgram-Experiment! 😉

  56. @ #52 Serapio

    Ich fürchte, so mancher PI-ler hätte beim Milgram-Experminent schlecht abgeschnitten.

    PI ist ein Milgram-Experiment! 😉

    (Ich will eine Editier-Funktion!)

  57. @ 59 Jana

    Und was will mir dein Kommentar jetzt sagen???
    Es sind 3 Stellen aus dem AT und 2 aus dem NT, und ich habe versucht, Dir die Zusammenhänge ansatzweise darzulegen.
    Die Übereinstimmung zwischen Koran und Bibel sind dahingehend zu begründen, daß ein großer Teil des AT, allerdings in absolut schwachsinniger ReihenfolgeSortierung, einfach abgeschrieben wurde. Nicht umsonst wird der Islam fälschlicherweise als „abrahmitische“ Religion bezeichnet, Abraham ist in der Bibel der Stammvater der Juden, aber eben kein Prophet. Der Koran verfälscht dann einige dieser Aussagen dahingehend, daß sie auf Mohammed als letzten Propheten hinweisen statt auf Jesus und Abraham zum Stammvater der Muslime wird – was de facto auch richtig ist, da Ismael als der „Sohn des Fleisches“ auch ein Sohn Abrahams ist, die Verheißung liegt jedoch auf Isaak.
    1Mo 17,20 Wegen Ismael aber habe ich dich auch erhört. Siehe, ich habe ihn reichlich gesegnet und will ihn fruchtbar machen und sehr mehren. Er wird zwölf Fürsten zeugen, und ich will ihn zu einem großen Volk machen.

    Jesus hat nicht aufgelöst, sondern erfüllt – ein großer Unterschied!!! Er war das perfekte Operlamm, die persönliche Überwindung von Sünde und Tod. Der Vorhang im Tempel zerriss – deswegen wurden die Opfer-, Speise-, Reinigungs- und alle Gebote im Zusammenhang mit Sündenvergebung des AT überflüssig. Nicht aber die unveränderlichen Wahrheiten wie Schöpfungsordnung, 10 Gebote, Prophetien usw.

    Und glaubst Du wirklich, daß mit der Aufklärung die Prügelstrafe abgeschafft wurde?? Soviel Geschichtsunkenntnis erschüttert mich aber dann doch…

  58. #60 Gingko (21. Sep 2011 02:18)

    Gewalt ist ein Zeichen von Schwäche und wer auf Kinder eindrischt ist krank und sadistisch.

    Deswegen ist auch immer von „Polizeigewalt“ die Rede, wenn die sich gegen Steinewerfer wehrt und von „rassistischer Gewalt“, wenn ein „Bereicherer“ mal „zurückbereichtert“ wird.
    Ja, ne, ist schon klar.

  59. Ob Thorsten M. da nicht Schule mit Koranschule verwechselt?

    Im Erziehungskonzept der Scharia ist der Schüler „aus Fürsorge und Liebe“ zu züchtigen, die Höllenflammen würden schließlich noch schmerzhafter sein und sogar ewig brennen.

    Im freiheitlichen Rechtsstaat geht die Gewalt vom Volke aus, nicht vom Stammesführer oder Prügelpauker.

    #34 holgerdanske

    Danke. Mit Erweckung von Angst (nämlich der Angst vor Stammesführer, Sittenpolizist und Mufti im Diesseit und vor der Höllenstrafe im Jenseits) arbeitet leider bis heute die gegenmoderne Islampädagogik. Auf dieses kulturell frühmittelalterlich gebliebene Niveau sollte Europa nicht zurückfallen, auch nicht im Namen der Rettung der Sitte und Moral.

  60. in England sind Kinder ab 10 Schuldfähig ..

    so wurde ein 15jähriger KHAN zu 7 Jahren verurteilt wegen Vergewaltigung der Lehrerin

    2 13 jährige zu 15 Jahren wegen MORDES

    Völlig richtig so

  61. SERVERPROBLEME bei PI!

    Schon jetzt bei ca. 55.000 Lesern täglich.
    Mehr Leser können die PI-Server nicht verkraften. Daher versucht PI die nach der kostenlosen Werbung durch DuMont zu erwartenden zusätzlichen Leser u.a. durch obigen Artikel fernzuhalten.

  62. Mit den allermeisten Kindern kommt man ohne Gewalt zu Recht, und das soll so sein.
    Es gibt aber Kinder / Jugendliche, die Wörter nicht verstehen (wollen). Mit denen kann man wie mit einer Wand reden.

    In diesen Fällen müssen empfindliche Strafen verfügbar sein. Ob Prügel oder Strafarbeit oder noch etwas – darüber kann man diskutieren. Aber irgendetwas muss sein – sonst gibt es Chaos und Anarchie, wie in der heutigen Schule.

    Auf jeden Fall ist 68-Pädagogik gescheitert.

  63. Der Rohrstock wäre sicherlich eine etwas heftige Form der Prügel. Auch wenn er zur Abhärtung gut geeignet ist.

    Ich persönlich setze in Zukunft eher auf die Hand. Natürlich nicht als Regelhilfsmittel der Erziehung. Schläge müssen die Ausnahme bleiben, sonst verlieren sie ihre Wirkung.

    Aber es gibt nun einmal Phasen im Leben eines Kindes, in denen das Kind mangels Einsichtsfähigkeit irgendwie zur Räson gebracht werden muss. Und außerdem ist der durch die körperliche Züchtigung gewonnene Zeitgewinn in seiner Bedeutung nicht zu unterschätzen. Ein wesentliches Merkmal von Erziehung ist es nämlich auch, das Kind schnell wieder auf den richtigen Kurs zu bringen. Es darf keine langen Phasen der Orientierungslosigkeit geben, sonst nehmen Unsicherheitsgefühle zu.

    Mir stellt sich vor allem auch die Frage – und darauf geht der Artikel leider überhaupt nicht ein -, ob die flächendeckende Abschaffung der Prügelstrafe nicht auch ursächlich für die Zunahme der psychischen Erkrankungen unter Jugendlichen ist. Denn wenn sich so wie ich einige Zeit mit Jugendlichen beschäftigt hat, dann stellt man sich doch die Frage woher diese Persönlichkeitsdefizite kommen, die dann schnell in Erkrankungen wie Magersucht, Bulimie (überwiegend Mädchen) oder Soziopathie (überwiegend Jungen) münden. Die Ursache ist meiner Meinung nach ein Mangel an Selbstbewusstsein, das von einer Halt- und Orientierungslosigkeit in der Kindheit herrührt.

    In der „geprügelten“ Generation gab es solche Erkrankungen fast überhaupt nicht und ich bin der Meinung, dass diese Generation charakterfester war. Was man übrigens auch am Wert der Hauptschule sehen kann: Mit einem Hauptschulabschluss ist die Generation 40er und 50er Jahre, teilweise sogar noch bis in die 70er Jahre, beruflich außerordentlich erfolgreich gewesen. Da zählte ein Hauptschulbabschluß noch. Heutzutage ersetzt nicht einmal mehr ein Realschulabschluss das Können der damaligen Hauptschüler. Von den Abiturjahrgängen wollen wir gar nicht erst anfangen. Es ist Dank des Zentralabiturs mittlerweile etwas besser geworden, aber an alte Zeiten anknüpfen können die Abiturienten immer noch nicht.

  64. http://img291.imageshack.us/img291/8431/gijoe3.gif pi

    #52 Serapio (21. Sep 2011 01:40)

    Ich fürchte, so mancher PI-ler hätte beim Milgram-Experminent schlecht abgeschnitten.

    Ha ha ha , noch nicht gwusst ?
    Milgram ist Pi unabhängig
    genauso wie es Telepolis-unabhängig ist .
    Egal ob andere Kulrturen , Frauen, Männer oder 3.-Geschlechtliche es kam immer das gleiche raus bei :

    „Sie haben keine Wahl, Sie müssen weitermachen!“ 😀

  65. Wer glaubt, dass verantwortungsbewusste Eltern (auch vor 25 Jahren, als sie es bei uns noch durften) ihre Kinder auch nur einmal häufiger geschlagen haben, als es unbedingt „nötig“ war hat keine Ahnung. Eltern, die damals mißbräuchlich mit dem Thema umgegangen sind, lassen sich übrigens auch heute von keinem Verbot der Welt aufhalten! Ansonsten gilt: Die Macht der Ohrfeige resultiert nicht aus ihrem exzessiven Gebrauch. In 99,9% der Fälle entfaltet sie ihre disziplinierende Wirkung allein durch das Wissen des Kindes um ihre Möglichkeit.

    Unsere Gesellschaft geht daran zugrunde, dass wir seit den 68ern glauben WIRKLICH ALLES besser zu wissen, als unsere sämtlichen Vorfahren zusammen. PUNKT.

  66. So leid es auch tut, aber es helfen nun mal keine Mimosenhaftigkeiten bei dem Thema. Denn so lange die Füchte dieser Pädagogik unsere Innenstädte und U-Bahnen beherrscht, solange kann man sagen, dass deren Pädagogik richig ist und unsere, die davon beherrscht wird, falsch. Sieht jemand den Unterschied Und wenn unsere weiter so falsch läuft, wie bisher, werden die Früchte deren Pädagogik in ein paar Jahren eben beherrschend sein. Und unsere wird weggewischt sein. Einfach weg.
    Also die Frage: Welche pädagogisch WIE ausgebildeten Kinder können dem moslemischen Macho-Terror auf Spielplätzen und in Klassenräumen widerstehen ?
    Denn hier können nicht mal die Lehrer gegen die Kulturbereicherer-Blagen bestehen, geschweige denn die Kinder einer sogenannten guten Pädagogik.
    Oder noch zugespitzter : Welche Pädagogik hilft gegen Vandalen ? Summerhill etwa ?

  67. @ 58 mabank

    Sehr gute Sach-Argumentation! Ohne Bezüge und Angriffe zur Person – ein „aufgeklärter“ Bürger! Überzeugend!

    Die „gewissen Selbstverständlichkeiten unserer Gesellschaft“ werden manchmal auch „political correctness“ genannt. Und daran rührt man nicht, ist schon klar. Die sind so selbstverständlich, dass man sie nicht mehr sachlich erklären braucht – aber auch nicht kann! Verstehe.

    Und ob Gewalt gegen Kinder und Abtreibung etwas gemeinsam haben? Naja, es ist halt Gewalt – bei Abtreibung nicht mehr steigerungsfähige Gewalt – und sie richtet sich gegen die Kinder – die eigenen.
    Klingt schon ähnlich – oder?

    Im Übrigen war das nur eine Bemerkung, die die Integrität der Kritiker des Beitrags hinterfragen sollte. Wer zwar scheinheilig jede Gewalt gegen Kinder brandmarkt und ablehnt, aber gleichzeitig die Abtreibung als extreme Gewalt gegen Kinder befürwortet oder betreibt oder verdrängt, zeigt, dass er als Motivation „Verantwortung für Kinder“ nur vorgauckelt. Sich und anderen. In Wirlichkeit ist es ein nicht ernstnehmender, verlogener Hedonist, der nur an sich selber denkt, dabei aber ein moralisches Häubchen braucht. Mit solchen Leuten ist jede Diskussion sinnlos, sie sterben eher, als dass sie den Hedonismus aufgeben oder die zerstörerische Tendenz ihres Denkens erkennen.

  68. wie jetzt? -archaische körperstrafen des museligen morgenländers sind teufelswerk, aber die körperliche „züchtigung“ des christlichen abendländers ist pädagogisch einwandfrei. die kewilsche autorenvollverblödung greift offensichtlich um sich.

  69. Ich bin glückliche Mutter eines 11-jährigen, den ich nie schlagen musste (den seltenen Klapps auf den Windelhintern eines Dreijährigen oder auf die Finger, wenn wieder nach Dingen „gegrabscht“ wird, die gefährlich werden könnten, zähle ich nicht als „schlagen“. Die erhobene Stimme und „Hausarrest“ im Kinderzimmer hat schon gereicht und laut Aussagen meiner Mutter war ich genauso als Kind.

    Mein Bruder hingegen hat öfters mal (verdient) eine Schelle bekommen, Kinder sind eben unterschiedlich. Wegen einer zerschossenen Fensterscheibe oder einer schlechten Zensur 5 Stunden später den Gürtel rauszuholen, finde ich total falsch. Aber wenn der 6-jährige meint, der Mutter vors Schienbein zu treten, zu beißen oder „blöde Kuh“ zu nennen, darf es auch ruhig eine Backpfeife sein.

    Prügeln in der Schule finde ich gar nicht gut. Aus Erfahrung weiß ich, dass es bei Strafen oft die Falschen erwischt, der Lehrer hat seine Augen schließlich nicht überall. Und es gibt tatsächlich auch solche, denen Züchtigung Spaß macht.

    Ich wäre sehr für die Einrichtung von Schulen für „Schwererziehbare“, mit ganz harten Brocken als Lehrer, die sich nicht auf der Nase rumtanzen lassen. Die dürfen dann auch gerne etwas mehr verdienen. Schon durch die Aussicht, die Schule wechseln zu müssen, würden einige vielleicht ein besseres Benehmen an den Tag legen.

  70. OT

    Terror: Wie gefährlich sind die beiden Solinger?

    Zwei Solinger (Robert Baum + Christian David Emde) sitzen wegen Terrorverdachts in einem Londoner Hochsicherheitsgefängnis. Wie konnte es so weit kommen und wie gefährlich sind sie? Der Verfassungsschutz ist eingeschaltet.

    Sprecherin Elke Altmüller sagt aber: „Im Bereich des islamistischen Terrorismus’ erfolgt natürlich ein enger Austausch mit ausländischen Partnern.“

    Inzwischen ist in England Anklage erhoben worden. „Die Königin gegen Christian E. und Robert Baum“ heißt es darin. Den beiden Solingern wird vorgeworfen, einen terroristischen Akt vorbereitet zu haben, wobei Christian Emde als Haupttäter gilt.

    http://www.derwesten.de/nachrichten/im-westen/Terror-Wie-gefaehrlich-sind-die-beiden-Solinger-id5084049.html

  71. Ich bin ein wenig erschüttert, dass hier in Frage gestellt wird, dass Erziehung, auch und vor allem jene in den Schulen, völlig gewaltfrei vonstatten gehen muss. Es ist doch bekannt, dass die auffallend starke Aggression und Gewalt unter Migrantenjugendlichen, in erster Linie durch die erfahrene und erlittene Gewalt in deren Familien hervor gerufen wird. Die Gewalt unter deutschen Jugendlichen ist dagegen stark zurück gegangen, das ist das Resultat einer immer gewaltfreieren Erziehung in den deutschen Elternhäusern.
    Zum Thema Gewalt in der Erziehung und ihre Folgen empfehle ich die Bücher der bekannten Kindheitsforscherin Alice Miller.

  72. #51 Jana Bockenscheid (21. Sep 2011 01:38) Was sagt Jesus zu Gewalt durch Eltern oder Lehrer?

    Das müßten doch alle Verteidiger des christlichen Abendlandes hier beantworten können.

    Jetzt sagt nicht, das Kind solle die ander Wange auch noch hin halten. Ich meine, was sagt er zu solchen Eltern?

    ——————————

    ich zitiere aus dem gedächtnis: christus sagt: wer einen dieser kleinen auch nur ein haar krümmt, der ist mit einem mühlstein um den hals im meer besser dran.

  73. Es ist dies ein, für eine Schwarz-Weiss-Diskussion und für eine scharf abgegrenzte Lagerbildung relativ ungeeignetes Thema. Als junger Vater, welcher die Erziehungsprinzipien, welche er als Kind kennengelernt hat, wieder anwandte, wurde unserem Kleinen gegen den Protest meiner Frau schon mal der Hintern versohlt wenn er partout nicht ins Bett wollte und eine Menge Lärm machte. Das zweite Kind haben wir demgegenüber mit großer Gelassenheit rumturnen lassen, bis es vor Müdigkeit ins Bett (manchmal in unseres) gefallen ist. Was blieb war eine gewisse Scham über die erfolgte Ungleichbehandlung. Wir hatten uns ganz einfach zwischenzeitlich kraft eigener Einsicht und Souveränität von der unseligen „Tradition“ der Eltern gelöst.
    Nun wissen wir von uns selbst, dass wir Parkverbote und Geschwindigkeitsbegrenzungen nicht immer aus Einsicht, sondern wegen drohender Strafen widerwillig genug einhalten. Strafdrohungen sind also offensichtlich notwendig für die Erhaltung eines sozialen Gefüges.
    Man kann darüber streiten, ob die heutzutage verhängten Strafen vom Kindergarten angefangen, bis hin zu unseren Gerichten, genügend Abschreckungswirkung besitzen. Aber muss es denn körperliche Gewalt sein? Gerade wir Islamkritiker weisen doch ständig darauf hin, dass in vielen muslimischen Familien die Gewalt offensichtlich zum „Dialog“ gehört. An entsprechende Koranzitate erinnern wir allzugerne. „Was soll denn auch anderes aus solchen Jungs werden, als wieder Schläger“ ist unser üblicher Kommentar. Wollen wir denn nun deren verheerendem Beispiel folgen?
    Mit Abscheu erinnere ich mich als Nachkriegskind, an die Sadisten unter der Lehrerschaft und leider vor allem unter der katholischen Religionslehrerschaft, welche ihre armselige sexuelle Ersatz-Befriedigung bei kleinsten „Vergehen“ aus möglichst schmerzhafter Rohrstock-Technik auf den Handrücken bezogen. Wollen wir unsere Kinder und Enkelkinder wieder solchen Bazillen ausliefern? Körperliche Strafen, welche
    immer mit Herabwürdigung der Person verbunden sind, führen zu Rachegedanken. Falls das Objekt der Rachegedanken nicht erreichbar ist, wird die erlittene seelische Verletzung dann allzu leicht an einem unschuldigen Opfer abreagiert.

  74. Im Gegenteil,

    Gewalt hat in unserer Gesellschaft ein Tabu zu sein und zu bleiben.
    Dazu würde aber gehören, dass der Staat als Inhaber des Gewaltmonopols Gewalttäter verfolgt, verurteilt und bestraft.

    Und zwar , liebe Justizia, mit verbundenen Augen, ohne Ansehen
    der Haarfarbe und des kulturellen Hintergrunds.

    Die Ursachen für Gewalt von Jugendlichen liegen sicher häufig in
    Missachtung, Verwöhnung, Anbrüllen, Schlagen usw.
    Also sowohl kulturelle Verwahrlosung als auch zu autoritäre Erziehung
    kann zu Gewalt führen, daher ist die Suizidrate bei weiblichen Ausländern soviel höher, als nach gegen sich selbst gerichtete Aggression.
    Das Problem ist doch eher, dass Gewalt als kulturbedingt oder Alkohol-
    bedingt verharmlost wird, statt es mit allen staatlichen Mitteln jederzeit
    zu verfolgen.
    Es gilt den gesellschaftlichen Konsens wiederherzustellen, dass etwa
    ein türkischer Familienpascha, der seine Töchter übel unterdrückt oder
    schlägt, keine EHRE besitzt.
    Gewalttäter müssen schärfstens gesellschaftlich geächtet werden,
    wo das nicht passiert sind die Grundlagen der Zivilisation in Gefahr,
    KEINE TOLERANZ DER GEWALT

  75. Das Kind soll also lernen, dass Gewalt abzulehnen ist? …Dabei wird es von Eltern, Lehrern und älteren Geschwistern kräftig geschlagen,…..damit es das möglichst schnell
    verinnerlicht.
    Daher schon früh in den Kitas Schnaps ausgeben.
    Erst wenn die Kleinen so richtig besoffen sind,
    können sie erfahren, wie abhängig Alkohol macht.

  76. #58 Aktivposten (21. Sep 2011 01:43)

    Guter Kommentar!

    #57 Serapio (21. Sep 2011 01:40)

    Ich vermute, du hast gar nicht verstanden worum es in dem Milgram-Experminent überhaupt ging.

  77. #65 Jana Bockenscheid (21. Sep 2011 02:05)

    Mit dem Hintergrund bist du ja eine richtige Bibel-Autorität, die mit recht Christen in Fettdruck darauf hinweisen darf, wie sie sich christlich zu verhalten haben…

    Wie kommst du überhaupt auf das Thema Christentum?
    Glaubst du Japaner, Koreaner, Indianer, … hätten ihre Kinder nach heutigen deutschen Standards erzogen, während die westlichen Länder sich am Alten Testament orientierten?

    Sei doch mal ehrlich.
    Was Thorsten beschreibt ist der natürliche Weg und was du verteidigst ein fehlgeschlagenes Großexperiment, dass sich mit der Zeit so oder so selbst abschaffen wird.

  78. Vor einigen Tagen klickte ich die Webseite meiner alten Volksschule Buergeresch in Oldenburg an und geriet ueber meine ersten vier Schuljahren ins Schwaermen. Die Lehrer-Innen waren einfach sagenhaft. Von Ohrfeigen und Rohrstoecken hatten wir (Anfang der 50ger) nie etwas gehoert! Noch heute habe ich Dank Internet, Kontakte zu Freunden aus dieser Zeit. Auch Spaeter am Gymnasium gab es hoechstens „Strafarbeiten“ und einen Eintrag ins Klassenbuch. Ich finde koerperliche Zuechtigung reichlich pervers, und diejenigen, die sich daran aufgeilen, sollten sich besser von PI weg-googlen und es auf entsprechenden Seiten herzhaft knallen lassen. In einer Demokratie gibt’s ja zu jedem Pott auch’nen Deckel. Nur Kinder sind dazu nicht geeignet!

  79. Habe unabsichtlich abgeschickt.
    Ergänzung: Ich bin sehr für die Verstärkung der Strafdrohung und deren konsequentere Umsetzung. Ebenso ist eine Reform des Jugensstrafrechtes vonnöten, welche dem Erwachsenenstrafrecht nahe kommt. Für Kinder unter 14 kommen Zwangseinweisungen in besondere, straff geführte staatliche (ja nicht konfessionelle!) Erziehungsinstitutionen infrage. Ebenso ist an erhöhte Strafen für Eltern zu denken, welche bei ihrer Erziehungsverpflichtung versagt haben, bis hin zur Ausweisung, im Falle von Ausländern.

    Fazit: Verschärfung der Strafdrohung ja, körperliche Strafen nein!
    Wichtige Buchempfehlung zum Thema: „Das Scheißleben meines Vaters, das Scheißleben meiner Mutter und meine eigene Scheißjugend“ von Andreas Altmann.

  80. #84 Thorsten M. (21. Sep 2011 07:32)

    Unsere Gesellschaft geht daran zugrunde, dass wir seit den 68ern glauben WIRKLICH ALLES besser zu wissen, als unsere sämtlichen Vorfahren zusammen. PUNKT.

    So ist es.

    Die Ironie:
    Wenn nicht, zeitgleich aber unabhängig davon, die technischen Errungenschaften der letzten Jahrzehnte unsere Lebensqualität begünstigt hätten, würde keiner den geistigen Bockmist der 68er für fortschrittlich halten.
    Geistige Talfahrten stören am wenigsten solange es bergauf geht.

  81. Prügelstrafe? Hmm ich glaub ich muß mal zur Arbeit fahren. Es sollte mal lieber die Antimoschee ausdiskutiert werden. Wir brauchen eine Religion, die sich besonders unter Mohamedanern verbreitet, sowas wie die Bahai als Schiitische Antireligion. http://de.wikipedia.org/wiki/Bahai
    Verzeihung ich denke nur etwas laut nach. Aber wie müsste diese Religion getsrickt werden, so dass besonders Mohamedaner darauf fliegen? Während andere nur dumm über den Laizismus nachdenken und nicht wirklich das Problem Islam angehen wollen muß sich doch mal jemand Gedanken machen. Also worauf sprechen Muselmanen besonders gut an?

  82. Rohrstock, nein danke !

    Das Prinzip von Strafe und Sanktion muß wieder in den Vordergrund gestellt werden, richtig.
    Aber bitte ohne körperliche Züchtigung.

  83. #89 potato

    Da nun die „Demokratie“ dort ausgebrochen ist, will diese Fachkraft – natürlich nicht ohne Familie – beim Wiederaufbau helfen.
    Und zu Samantha nur ein: Wer mit Mohammedanern ins Bett geht, sollte sich nicht wundern mit Flöhen aufzuwachen.
    Die Kinder sind die Leidtragenden bei dieser Geschichte. Nach einer Odyssee durch Libyen bzw. Nordafrika sind sie fürs Leben traumatisiert.
    ———————————-

    WIRD HAMBURG ZUM WILDEN WESTEN?
    Steilshoop, Harburg, Barmbek: Kein Monat ohne Schießerei

    Was sind das für Täter, die zur Schusswaffe greifen?
    Die MOPO hat in diesem Jahr zehn schwere Schießereien gezählt. In sieben Fällen sind die Täter Südländer. Oft ging es hier um Streitigkeiten unter Gangstern oder das Motiv war „Verletzte Ehre“.

    http://www.mopo.de/panorama/wird-hamburg-zum-wilden-westen–steilshoop–harburg–barmbek–kein-monat-ohne-schiesserei,5067140,10878674.html

    70% der polizeilich erfassten (tödlichen) Schießereien sind demnach auf „Südländer“ zurückzuführen.
    Ich frage mich, warum die hier lebenden Spanier, Italiener, Griechen oder Portugiesen bisher nichts gegen diese Pauschalisierung der „Südländer“ als Alltagsverbrecher unternommen haben…

  84. Was in dieser Diskussion auffällt:
    Die „Pro-Prügel-Fraktion“ spricht häufig über Gewalt gegen vermeintlich Unerziehbare oder führt Extremfälle wie die U-Bahn Schläger an.
    Nach dem Motto „Zur rechten Zeit eine geklatscht, dann kommt der schon zur Besinnung/ dann kommt es erst garnicht so weit“.

    Desweiteren wird davon gesprochen, dass unsere Vorfahren früher auch geschlagen hätten und der Nachwuchs/ die Bevölkerung habe sich dennoch entwickelt.

    Dabei wird vollkommen ausgeblendet, welcher Art die Gesellschaften früher waren, wie ungerecht, etc.
    Ein generelles Zeichen von Freiheit ist, dass der Einzelne sich angstfrei für oder gegen etwas entscheiden kann.

    Werden Kinder Fehler machen? Etwas anstellen, was nicht in Ordnung ist? Mit Sicherheit.
    Und da müssen Konsequenzen folgen, etwas was heute häufig versäumt wird.
    Aber auch wenn man körperlicher Gewalt ausschließt, gibt es immer noch unzählige Möglichkeiten, Grenzen aufzuzeigen.
    Nur bedürfen die eben einer gewissen Kompetenz seitens des Erziehenden.

    Wenn in diese Diskussion hier jugendliche Schläger und Vergewaltiger eingebracht werden, ist das schlicht eine Vermischung von Sachverhalten.
    Erstmal geht es darum, dass Kinder nicht verprügelt werden dürfen.

    Dabei ist noch ganz ungeklärt, was „Prügel“ oder „Gewalt“ gegen Kinder ausmacht (also wo Gewalt beginnt): Klapps- Ohrfeige- Arsch voll- durch die Wohnung geprügelt- Gegenstand benutzt-etc.

    Ebenso ist unklar, ab wann ein „Kind“ eben kein Kind mehr ist.
    Das einem jugendlichen Gewalttäter anders zu begegnen ist als einem Kleinkind, sollte jedem klar sein. Trotzdem werden diese Themen hier vermischt.
    Und wer ernsthaft dafür plädiert einem Kleinkind oder einem Schulkind eine rein zu hauen, der beweist nur seine Unfähigkeit vernünftig zu erziehen.

    Aber auch wenn man eine Wut im Bauch hat, wenn einem so ein „jugendlicher Drecksack“ gegenüber steht, lässt sich vieles klären ohne zu Gewalt greifen zu müssen. Das setzt aber eine intensive Auseinandersetzung mit dem Täter voraus. Die kann dann durchaus auch bis auf die körperliche Ebene gehen.
    Es wird aber sicherlich noch ein paar Jahre dauern, bis sich diese Erkenntnis gesellschaftlich durchgesetzt hat. Bisher ist Körperlichkeit „Bäh-Bäh“.

    Im Moment zu beobachten, dass Politik, Justiz und Pädagogik die ursprünglich gute Idee von möglichst weitgehender Gewaltfreiheit pervertiert hat und es sich einfach macht. Konsequenzen auf begangene Taten erfolgen selten, wenn überhaupt.
    Das dies viele brave Bürger erzürnt, ist nur folgerichtig.

    Ergänzend:

    -Es gibt keine völlige „Gewaltfreiheit“ oder eine „Freiheit von Zwang“. Weder in der Erziehung noch sonstwo.

    -Der Versuch auf Gewalt/ Machtausübung weitgehend zu verzichten bedeutet NICHT, dass auf Regeln und Konsequenzen verzichtet wird.
    Es geht aber um die ABSICHT darauf zu verzichten.

  85. Tschüss PI – ich glaub ich muss kotzen. Das braucht man gar nicht mehr zu kommentieren. Aber wirklich merkwürdig, dass die Presse so schlecht auf PI zu sprechen ist…

  86. Meine Schwestern und ich sind in einem sehr strengen Elternhaus aufgewachsen. Wir bekamen Ohrfeigen und Schläge mit: Holzsandale, Kochlöffel, Rohrstock und allem, was unserer Mutter in die Hände fiel.
    Wir gingen sonntags zur Kirche, waren nachts ruhig, benützten keine Schimpfworte und freuten uns über eine Tafel Schokolade.

    Weder meine Schwestern und ich haben unsere Kinder jemals angefasst oder geschlagen. Aber: ich betone – wir hätten, wäre es nötig gewesen. Hinter unseren Anweisungen und Verboten stand die Konsequenz. Die Kinder spürten, dass sie nötigenfalls eine draufbekommen hätten.

    Meine Schwestern und ich sind anständige Menschen geworden. Wir haben nie gestohlen oder betrogen, immer hart gearbeitet und unseren Platz im Leben gefunden.

    Die Diskussion, die jetzt und hier stattfindet, ist überflüssig. So wie hier jeder auf den anderen einhackt, verstehe ich, dass sich innenpolitisch in Deutschland noch nichts geändert hat. Ihr könnt euch ja auf gar nichts einigen. Wenn’s schon im kleinen nicht stimmt, wie wollt ihr denn dann für ein Großes, Ganzes eintreten?

    Ach, wollt Ihr nicht? Ihr wollt hier nur einfach rummosern, beweisen, dass der eine es besser weiß als der andere? Den Senf zum Besten geben?
    Ist PI ein Kauknochen, den das System Euch hingeworfen hat, damit Ihr Euch abarbeiten könnt?

    Mann: so viel Energie, um in die Tastatur zu hauen. Die könnte man dazu verwenden, hier mal was besser zu machen. Ich bin enttäuscht.

    Dann habe ich hier nix verloren.
    Sorry.

  87. Meiner Meinung nach ist die Anwendung jeglicher Gewalt in der Kindererziehung kontraproduktiv.

    Disziplin, Respekt, „gutes Benehmen“, das prügelt oder ohrfeigt man nicht in Kinder hinein.

    Natürlich müssen Kindern Grenzen gesetzt werden, deren Überschreitung auch Sanktionen nach sich ziehen muss, die über einen Stuhlkreis hinausgehen.

    Aber Gewalt kann und darf nicht die Antwort sein, denn damit verrät man genau die Werte, die man den Kindern vermitteln sollte.

    Und diese Werte sind es, die aus Kindern vernünftige, reife, verantwortliche und selbstbewußte Erwachsene machen, die dieses Land mehr als dringend nötig hat.

  88. Der Autor argumentiert durchaus schlüssig:

    Weil angeblich selbst geringfügige Körperstrafen seelisch beschädigte, gewaltaffine Kinder produzieren, wurde das elterliche Züchtigungsrecht abgeschafft. In der Folge hätte die nachwachsende Generation deutlich zivilisierter als die vorangehenden werden müssen. Das genaue Gegenteil ist eingetreten, und das eben nicht nur dort, wo mittelalterliche Erziehungsmethoden kulturbedingt weiterwirken.

    Es stand in der Presse: Da lief ein Kleinkind im Park immer wieder trotz Verbotes zum Teich, in den es hineinfallen konnte, und die Mutter gab ihm schließlich kräftig eins auf den Po. Das Kind brüllte, und die Mutter wurde von einer beistehenden Gutmenschin angezeigt. Aus Zorn über das ihrer Meinung nach ungerechte Urteil ging die „Täterin“ für einige Tage ins Gefängnis, statt die Geldstrafe zu zahlen. So weit sind wir gekommen mit unserer manischen Fixierung auf die körperliche „Gewaltfreiheit“.

    Wie steht es dagegen mit der psychischen Gewalt? Wenn Eltern ihr Kind unter Wahrung der äußeren Formen völlig verantwortungslos erziehen, seelisch ungehemmt mißbrauchen und deformieren, dann kräht kein juristischer Hahn danach. Solche Gewalt hat viel schlimmere Folgen als ein gelegentlicher Klaps von ansonsten liebe- und verständnisvollen Eltern. Man informiere sich einmal über die Kindheit des Sexualmörders Jürgen Bartsch, der sich mit 14 noch von seiner Mutter baden lassen mußte.

    Es ist kennzeichnend für unser öffentliches Bewußtsein, daß die Fähigkeit verlorengegangen ist, differenziert und dialektisch zu denken. Bestimmte Positionen werden uneingeschränkt verherrlicht, andere als Geßlerhüte verdammt – letztlich nur, weil es die Denkmode so will und es so bequem ist, das angeblich Gute zu verabsolutieren. Dreitausend Jahre des Nachdenkens über die menschliche Natur werden hochmütig zum alten Eisen erklärt und die faulen Früchte unserer „fortschrittlichen“ Erziehungskultur hartnäckig ignoriert.

    Sinnvoll ist ein gesunder Mittelweg zwischen dem notwendigen Verständnis und der Fähigkeit, Grenzen nicht nur zu setzen, sondern auch durchzusetzen.
    Von diesem Mittelweg hat sich unsere dekadente Gesellschaft weit entfernt. Auch eine Form der Selbstabschaffung!

  89. Für ALLE Generationen vor den über 40jährigen traf das zu!

    Und es ging sogar ohne Rohrstock!

    Ich habe nach dem Krieg Schulen in der DDR besucht. Die alten Lehrer aus der bösen Zeit brauchten keinen Rohrstock (war ohnehin verboten), denn wir kamen schon mit der entsprechenden Achtung vor den Lehrern in die Schule. Sie haben uns ein umfassendes Wissen vermittelt. Wenn sich jemand ausserhalb der Norm benahm, dann musste er eine Weile neben der Bank oder in der Ecke stehen oder vor die Tür. ER hatte sich schliesslich selbst ausgegrenzt.

    Wenn heute die Kinder in die Schule kommen, können sie nicht nur nicht mal einen Stift, Pinsel oder Schere halten, sie können nicht mal stillsitzen. Von Erziehung, besonders Konzentration, keine Spur.

    Es ist so, als wenn ich jemandem etwas erzähle, der gleichzeitig ein Gespräch mit einem anderen führt.

    Solange in unseren Schulen nicht vom ersten Tag Disziplin herrscht als Grundvoraussetzung, solange ist selbst der Rohrstock sinnlos.

    Reiner Zufall
    war es nicht, dass es Preussen war, das 1717 die allg. Schulpflicht einführte und das dt. Kaiserreich die wenigsten Analphabeten hatte.

    Auch ein wichtiges psychologisches Kriegsziel, die totale Verblödung, ist inzwischen erreicht. Ein Volk, das dumm gemacht wurde, ist leicht regierbar.

  90. Wer sich für nichts mehr schämt, der schreckt auch vor Straftaten nicht zurück.
    Früher wusste man noch :
    „Wo Scham ist, ist auch Tugend.“

    Da Schamhaftigkeit selbst bei Jugendlichen schon als Schwäche ausgelegt wird und oft verlacht wird, muss sich also niemand über gestiegene Jugendkriminalität wundern.
    Passt übrigens auch zu vielen männlichen Bereicherern gut.
    Dann nämlich, wen der Familienpatriarch den Söhnen erklärt das die Weiber zu gehorchen haben.
    „Der Verlust von Scham ist das erste Zeichen von Schwachsinn“, soll Sigmund Freud gesagt haben. Die Indizien sprechen nicht unbedingt gegen diese Theorie.

  91. Leute, …
    was nutzt eine so tolle gewaltfrei Erziehung,
    wenn die so Erzogenen nichts gegen
    die Aggressivität der häuslichen
    autoritären Erziehung von MohammedanerInnen
    entgegen zu setzten haben ?
    Es findet doch dann eine Verdrängung statt. Wobei die Dummen aber Gewalttätigen, die Schlaueren aber Aggressionsloseren an die Wand klatschen.
    Entweder man schützt die sanft-autoritären Gebiete mit aller Macht, damit sich ausschliesslich alle Kinder so entwickeln,
    oder die Agressiveren gewinnen.
    Wenn das nicht gelöst wird, bekommt man weich erzogene Allesversteher, die nicht mal von den Emanzen (keine richtigen Männer) gemocht werden, die wenig bis gar keine Kinder bekommen, und die gewalttätigen Konflikten hilflos gegenüber stehen. Mit anderen Worten : Versager.
    Also noch mal, … welche Pädagogik setzt man gegen Vandalen ein die in ihren Familien und Religion weiterhin zum Vandalismus angehalten werden ?

  92. Angst vor einer Tracht Prügel hat mich wahrscheinlich vor so mancher Dummheit als Kind bewahrt. Nicht vor allen, aber vielen.

    Das ist dann auch nicht die furchtbare Angst einer geschundenen Seele, sondern eher eine gewisse innere Stimme, die dich in bestimmten Situationen zögern lässt Unsinn anzustellen.

    Ich will hier Leute nicht verteidigen, die ihre Kinder grün und blau schlagen, aber eine kalkulierte Nutzung von maßvoller, körperlicher Züchtigung kann man durchaus rechtfertigen. Tatsächlich gibt es wohl kaum einen effektiveren Weg einem Kind die Realität nahezubringen, dass Taten Konsequenzen haben und das Leben hart ist.

    Gerade die Naivität und Unbedarftheit der Jugend, besonders aus netten Häusern der Mittelschicht, heutzutage ist doch sicherlich ein Problem. Denn wär trägt denn heute noch die Fähigkeit zur Härte gegenüber sich selbst und anderen? Doch nur die Kinder der Unterschicht, wo diese allerdings in chaotischer Form erlernt wurde, und Migranten. Der gebildete Deutsche kann sich kaum mehr in der Konfrontation behaupten.

  93. #95 wien1529 (21. Sep 2011 08:29)

    ich zitiere aus dem gedächtnis: christus sagt: wer einen dieser kleinen auch nur ein haar krümmt, der ist mit einem mühlstein um den hals im meer besser dran.

    Besser mal nachgucken unter bibleserver.com

    Mt 18,6 Wer aber einen dieser Kleinen, die an mich glauben, zum Abfall verführt, für den wäre es besser, dass ein Mühlstein an seinen Hals gehängt und er ersäuft würde im Meer, wo es am tiefsten ist.
    Mk 9,42 Und wer einen dieser Kleinen, die an mich glauben, zum Abfall verführt, für den wäre es besser, dass ihm ein Mühlstein an den Hals gehängt und er ins Meer geworfen würde.
    Lk 17,2 Es wäre besser für ihn, dass man einen Mühlstein an seinen Hals hängte und würfe ihn ins Meer, als dass er einen dieser Kleinen zum Abfall verführt.

    Zusammenhang: kindlicher, erwartungsvoller Glaube an Jesus und die kommende Verführung zum Abfall von diesem Glauben

    Im Übrigen sieht das Moslem-Prügel-Problem etwas anders aus, wie auch Prof. Pfeiffer betont: nicht die körperliche Gewalt ist es, die den Macho macht, sondern die Tatsache, das selbst kleine Jungs ihrer Mutter/Oma/Schwester sagen dürfen, wo es langgeht, notfalls mit Gewalt gegen diese. Wer einmal gesehen hat, wie ein Musel-5-jähriger seine Oma in den Staub geschickt hat, weil ihm irgendwas runter gefallen ist, oder wie ein 10-jähriger seine Mutter in einem Laden auf türkisch anbrüllt und die danach das macht, was der kleine Pascha offentsichtlich will, weiß, wovon ich rede. Die Ehrenmörder sind meisten die jüngsten Brüder, die genau wissen, daß sie in D Jugendstrafrecht mit viel Therapie und Verständnis zu erwarten haben und opfern sich für ihre männlichen Verwandten auf. Aber das Opfer ist die unislamisch lebende Schwester.

    Im Übrigen betone ich noch einmal: Ohrfeige/Backpfeife bei Kindern geht gar nicht, da äußerst demütigend.
    Manchmal muß man aber einen Erwachsenen damit traktieren, damit dieser zur Besinnung kommt, deswegen schaden die Klapse auf den Hintern bei Kindern zum zur-Besinnung-kommen auch nicht.
    Es geht auch nicht um das hirnlose rasende Einprügeln auf ein Kind, das geht ebenfalls gar nicht, sondern um eine maßvolle und überlegte körperliche Züchtigung.
    Es wird Verwahrlosung zugelassen, die Kinder sollen immer früher in Kitas abgeschoben werden, den Eltern soll die Erziehung ganz aus den Händen genommen werden (zu welchem Zweck wohl?), aber die Eltern, die sich um ihre Kinder kümmern und wie die Mutter am Teich ihrem Kind einen Klaps geben, um die Grenze aufzuzeigen, werden angezeigt. Da kann man nur den Kopf drüber schütteln. Was hätten Sie denn gemacht? Mit einer 3-jährigen über Sinn und Unsinn des Teich-Verbotes diskutiert, was diese nach 20 Minuten wieder vwergessen hat?
    Wir hatten so eine Mutter in unserer Bekanntschaft, wir haben bei dem Kind mehrere Jahre eingehütet, die Mutter wollte immer mit dem Kind auf Augenhöhe diskutieren, und selbst bei schweren Übertretungen wurde diskutiert statt bestraft. Das Kind war in seiner Teenie-Zeit stadtweit als Schläger bekannt und hat auch die verständnisvolle Mutter in dem Alter geschlagen. Und das ist kein Einzelfall, ich kenne mindestens 10 solcher Fälle, einige aus dem Gefängnis.

    Sogar die Aussage „hätte mein Vater mich doch beim ersten Mal mal ordentlich durchgeprügelt, dann hätte ich das nie wieder gemacht!“ von einem Serien-Kleinkriminellen, der jetzt 29 Monate o.B. absitzen muß.

    Gehen Sie mal regelmäßig ins Gefängnis und hören Sie den Gefangenen zu, da sitzen meistens nicht die mit der „harten“ Kindheit, sondern die, die selten oder nie Strafe als Abschreckung erlebt haben und sich ein bißchen mehr von beidem gewünscht hätten: mehr Zuwendung UND damit im Einklang härtere Erziehung.

  94. Was haben gleichgeschlechtliche Ehe und „Homo-Adoption“ in dem Artikel zu suchen? Diese (nicht wirklich) subtil eingestreute Homophobie, und zwar homophob im besten Sinne des Wortes, ist einfach nur lächerlich. Welche schlimmen Konsequenzen haben diese Dinge denn angeblich?
    Die evangelische Kirche sagt dazu in ihrem Beschluss zur Segnung gleichgeschlechtlicher Paare:

    „Dem Einsatz für das Leitbild Ehe und Familie korrespondiert aber der Verzicht auf jede Form von Herabwürdigung der Menschen, die ihre gleichgeschlechtliche Partnerschaft verantwortlich gestalten.“

    Heißt im Klartext, dass man koexistieren kann und Homo-Ehe nicht die Hetero-Ehe entwertet oder sonstwie die Gesellschaft schädigt. Verantwortungsvolle Partnerschaften sind immer eine schöne Sache. Und Adoption ist nur im besten Sinne der elternlosen Kinder. Egal wer adoptiert. Diese hier oft verbreiteten Ansichten zum Thema Homosexuelle machen mich krank und lassen mich vermuten, dass die Hetzer und Kritiker nur einen Sündenbock suchen. Mit gesundem Menschenverstand ist es jedenfalls nicht zu erklären.

  95. #71 Aktivposten

    Deswegen ist auch immer von “Polizeigewalt” die Rede, wenn die sich gegen Steinewerfer wehrt und von “rassistischer Gewalt”, wenn ein “Bereicherer” mal “zurückbereichtert” wird.
    Ja, ne, ist schon klar.

    1. Wieso machst Du Dir die Argumentation der Linksextremisten zu eigen?
    2. Lerne einmal zu differenzieren! Gingko sprach hier sicher nicht von Selbstverteidigung.
    3. Was zum Teufel willst Du mit deiner Aussage überhaupt aussagen?

  96. Hallo #117 Stresemann!

    „Angst vor einer Tracht Prügel hat mich wahrscheinlich vor so mancher Dummheit als Kind bewahrt.“

    Ja, so ist es!

    Und es ist kein
    Reiner Zufall,
    dass es für die Erwachsenen das Strafgesetzbuch gibt. (abgesehen von unserer okkupantenhörigen Kuscheljustiz)
    Auch dieses dient dem Menschen zur Orientierung, falls er nicht schon selbst einschätzt, was er darf und was nicht.
    Auch wenn es trotzdem weiterhin Straftaten gibt, wird das StGB NICHT abgeschafft.

  97. #20 Jana Bockenscheid
    Sie liegen genauso 100% falsch wie jene die Kindern „ins Gesicht schlagen“. Keine Ahnung woher sie das „ins Gesicht schlagen“ genommen haben. Leiden sie an einem „ins Gesicht schlagen“-Wahn?

    Kinder wollen ERZOGEN werden. Zu Erzihung gehoert auch die Erkenntnis der sogenannten ROTEN LINIEN, deren Übertretung -vorallem dei widerholter Übertretung- Konsequenzen mit sich ziehen muss. Das muss -sofern man ein einziges Milligramm an Intelligenz besitzt- nicht ein „ins Gesicht schlagen“ sein, sondern kann nach mehrmaligen Warnungen ein bis mehrere wirkungvolle Po-Klapse sein.

    KINDER WOLLEN, wünschen und haben ein RECHT darauf, geführt zu werden UND Grenzen kennenzulernen. Eltern die diese Aufgabe unterlassen werden von deren Kindern in der Regel hierfür nicht geschätzt, sondern höchstens schamlos ausgenutzt.

    Wie waers also zwischendurch mit
    HIRN EINSCHALTEN !!??

  98. Im Grunde geht es bei dieser Frage so wie bei den meisten Dingen im Leben nicht um das [oberflaechliche] OB sondern um das [tiefgruendigere] WIE.

    Die Antwort kann als nicht nur ein Ja oder ein Nein sein, sondern muss sich damit beschaeftigen WANN ja und Wann nein, und wenn ja, dann WIE.

    Da dieserart Antwort aber zuviel Denkmasse beansprucht beschraenkt man sich lieber auf die populistischen Versionen des undifferenzierten Dafuer oder Dagegen. Wer will heute schon noch sein Hirn gebrauchen muessen, in einer Welt in der jede Anstrengung an sich schon als eine Form des Rassismus verpoehnt wird.

    5VOR[20]12 !!!

  99. #120 Apollon (21. Sep 2011 10:56)

    Nur weil die evangelische Kirche das sagt, muß das noch lange nicht richtig sein.
    Die Ehe im GG ist die damals normale Ehe, nämlich zwischen Mann und Frau. Perversionen wie heute üblich konnten sich die Mütter und Väter des GG eben noch nicht vorstellen.

    Wer schwul sein will, bitte, das kann aber niemals mit Hetero gleichgestellt werden.
    Das hat nichts mit Homophobie zu tun, sondern mit gesundem Menschenverstand.
    BTW: ich bin absolut gegen Diskriminierung von Schwulen/Lesben. Ein Ehe- bzw. Adoptionsverbot ist aber in meinen Augen keine Diskriminierung. Es wird zwar eine andere Lebens-Form bevorzugt, Schwul/Lesbisch wird dadurch aber nicht aktiv diskriminiert.
    Der Dammbruch ist nämlich das Entscheidende: wenn EINE andere Form erlaubt ist, warum dann nicht noch mehr andere Formen? Wollen Sie Hochzeiten mit Tieren oder unter 10-jährigen Kindern? Oder offizielle Bigamie? (Wieso fordert eigentlich kein Aktivist die Abschaffung der Einehe? Das darf ich schon fast nicht zu laut sagen, sonst bringe ich die noch auf dumme Gedanken) Oder die Heirat mit einer Frau und einem Mann ? Oder ein Paar, das zusätzlich noch einen oder mehrere Gespiel(er)/innen wegen der Versorgung heiratet und zusätzlich noch den Haushund? ollen Sie solche Verhältnisse? Oder lieber doch nicht?
    Der Phantasie sind fast keine Grenzen mehr gesetzt, wenn die Präferenz zu Gunsten einer Ausnahme gefallen ist. Gleichbehandlung muß dann für alle gelten, sonst dürfen diese anderen zu Recht ebenfalls Diskriminierung beklagen.
    Demnächst geht es dann Richtung „Chimären“, Mischwesen Mensch/Tier. In der Werbung und der Kunst wird dies seit einiger Zeit bereits praktiziert, da wird vermutlich wieder mal das Feld durch Gewöhnung bereitet, damit der Aufschrei nicht so groß ist bzw. man die Aufrechten als Minderheit in die Ecke stellen kann, für die ja eh keine Rechte gelten, weil sie im pathologischen wie psychischen Sinn völlig normal (und damit aber andersartig) ist…

  100. Mein Kommentar:
    Antwort auf Eurabier:
    Ihr Kommentar ist sehr bitter, doch eine kleine Korrektur ist notwendig.
    Oben haben Sie noch ganz aktuell Somalia vergessen.
    Ich denke schon, dass unsere Polizei versucht die „deutschen Biokartoffeln“ zu schützen, mindestens diejenigen, die selbst „Kartoffeln mit Kartoffelkindern“ oder „deutsche Schlampen“ sind. Doch dann wird es uns genau so gehen, wie bösen, bösen Gaddafi –Clan, den ich selbst eigentlich auch nicht mag.
    Unsere östlichen „NATO-Partner“, die jetzt schon die Freund-Feind-Erkennung ihrer Kampfflugzeuge umrüsten,werden dann Dresden, Köln, … wieder einmal plattmachen (natürlich bis auf die Kölner(-Dom)-Moschee und die „Frauen?“-Moschee und die große Koranschule-Zwinger!, wie es schon die britischen und amerikanischen Friedensbomber geschafft haben. Was mit den Trecks der Überlebenden Ungläubigen passiert, habe ich selbst gerade noch überlebt.
    Ihr Kommentar ist sehr bitter, doch die Realität ist noch viel bitterer.

    Und noch ein kleiner Rat an die Leute, die da denken, man würde, wenn man streng ist, seine Kinder nicht lieben. Genau umgekehrt ist es. Wenn ein Kind seine Grenzen auslotet, dann muss es die auch erkennen. Wenn z.B. es einen Gashahn öffnen will oder in einer Steckdose bohrt oder in ein Kabel beisst oder trotz Verbot versucht, auf eine verkehrsreiche Straße zu rennen oder in der Wohnung zu zündeln, dann nützt eine wissenschaftliche Erklärung nichts. Ein ordentlicher Klaps auf den Po ist hier wirksamer.
    Die starke, unbewusste Klaps-Erinnerung bietet weitaus mehr Schutz, als jedes „Du, du“.
    Das ist weder Kinderschändung, noch Misshandlung. Es ist schon bösartig, wenn Sie dies Begriffe in diesem Zusammenhang benutzen.
    Auch Schutzmaßnahmen, wie Kinderstecker, usw. sind nicht überall.
    Und noch eines, jeder Psychologe wird es Ihnen bestätigen, eine Drohung mit Liebesentzug oder in der Art „nun ist Mamma/Pappa sehr traurig“ sollte nur ganz ausnahmsweise eingesetzt werden, denn häufiger Einsatz bewirkt eine äußerliche Resistenz, kann aber schwerste seelische Verwerfungen bis hin in das Erwachsenenalter hervorrufen. Und Sie verlieren dabei die Liebe ihres Kindes.
    Wenn die Damen und Herren, die hier so gutmenschlich strenge Erziehungsmaßnahmen ablehnen, dann mögen die sich doch einmal als Lehrer in einer 4ten Klasse von so einem Früchtchen in die Eier (Verzeihung) treten lassen und ihm, wenn Sie dann noch können, in aller Liebe erklären, dass „sich das nicht“ gehört“. Wenn diese „Kinder“ dann erst einmal etwas größer werden, dann treten sie „mal so“ einem anderen Mitmenschen gegen den Kopf oder sie probieren, wie lange es dauert, bis ein Mensch ausblutet, oder, oder, … . So und nun dürfen Sie mich einen …, usw. nennen. Mein Kind und die vielen Kinder meiner Freunde und Bekannten sind mit strengen Erziehungsmethoden wertvolle Menschen geworden und sie lieben uns Eltern immer noch. Hoffentlich werden Ihre auch so geraten..

  101. #20 Jana Bockenscheid

    Übrigens, liebe Jana Bockenscheid, ist der Unterzeichnete von seinem genetischen Produzenten, einem Psychopaten, schon als Kleinkind fürchterlich geschlagen worden, ja sogar am Boden liegend ins Gesicht getreten worden.
    Ich waere niemals auf die Idee gekommen dieserart Verhalten als vorbildhaft anzuerkennen und es somit in mein eigenes Verhaltensrepertoire mitaufzunehmen.
    Denken sie auch darüber mal ein wenig nach, bevor sie mit ihren simplen Einmaleins Theorien jeden weitergehenden Gedankengang vorab ersticken lassen. Natürlich ist nackte Gewalt abscheulich und nicht jedes Kind ist stark genug um nicht bleibende psychische Schäden davonzutragen. Doch wie sie sehen ist der Mensch auch als Kind mehr als nur ein Opfer oder eine intelligenz- und vernunftslose Maschine die keine eigenen entsprechenden Schlüsse ziehen kann. Schlussendlich geht es in diesem Artikel nicht um psychopatischen Wutanfaelle sondern um kontrollierte erzieherische Massnahmen die Grenzen aufzeigen sollen.

  102. #121 mabank (21. Sep 2011 11:02)

    #71 Aktivposten

    Deswegen ist auch immer von “Polizeigewalt” die Rede, wenn die sich gegen Steinewerfer wehrt und von “rassistischer Gewalt”, wenn ein “Bereicherer” mal “zurückbereichtert” wird.
    Ja, ne, ist schon klar.

    1. Wieso machst Du Dir die Argumentation der Linksextremisten zu eigen?
    2. Lerne einmal zu differenzieren! Gingko sprach hier sicher nicht von Selbstverteidigung.
    3. Was zum Teufel willst Du mit deiner Aussage überhaupt aussagen?

    Es ging um diese Aussage

    Gewalt ist ein Zeichen von Schwäche und wer auf Kinder eindrischt ist krank und sadistisch.

    Meine Aussage war als die Replik der normalen Linksextremisten ironisch gemeint, möglicherweise muß ich dieses Werkzeug noch schärfen, ich hatte aber zum Verständnis „Polizeigewalt“ und „rass. Gewalt“ in „“ gesetzt, um meine Aussage deutlich zu machen.
    Aber genau so ein Statemant führt zu den von mir aufgezeugten Aussagen, die dann eben auch das Gewaltmonopol des Staates nicht nur in Frage stellen, sondern zum aktiven Kampf dagegen auffordern.

    Es handelt sich bei der Aussage von Gingko um eine Form des „Strohmannargumentes“, denn ausgehend von seiner Aussage kann man aus seinem Zusammnhang ableiten:
    „Jede Gewalt ist krank und sadistisch“. Und das ist nunmal nicht wahr, das wollte ich aufzeigen.
    Vielleicht war aber die Uhrzeit von 02:37 mitverantwortlich für die Formulierung.

  103. Wer seine Kinder schlagen muß, legt eine Bankrotterklärung in Sachen Kindererziehung ab. Ich habe selten so einen großen Sch65ß gelesen, wie diesen Artikel. Gerade die Generationen, bei denen die Prügelstrafe noch Gang und Gäbe war, haben die schlimmsten Duckmäuser hervorgebracht – und den Holocaust. Man muß schon wirklich extrem unterbelichtet sein, wenn man Prügel als Option in der Erziehung ansieht. Das Gescheiteste, was hier geschrieben wurde, war von #19 Martin Schmitt. Genau so ist es. Man muß sich um seine Kinder kümmern und sich sinnvoll mit ihnen beschäftigen.

  104. #72 Katzensprung

    Im freiheitlichen Rechtsstaat geht die Gewalt vom Volke aus, nicht vom Stammesführer oder Prügelpauker.

    Hierzu möchte ich anmerken: es ist die politische Gewalt, die vom Volke ausgeht, während das Monopol für physische Gewalt tatsächlich beim Staat liegt.

    #76 yyy123
    Ich stimme zu, dass man bei straffälligen Jugendlichen durchaus härtere Strafen in betracht ziehen sollte. Warnschussarrest, Wochenendarrest, etc. direkt beim ersten schwereren vergehen, anstatt Du-du-du bis zum 23. Mal und dann mal 20 soziale Arbeitsstunden, nachdem jemand im Krankenhaus liegt. Das hat aber absolut nichts mit „Züchtigung“ oder Prügelstrafe zu tun.

    #77 Markus Oliver

    Und außerdem ist der durch die körperliche Züchtigung gewonnene Zeitgewinn in seiner Bedeutung nicht zu unterschätzen.

    Dieses Argument könnte man sicher auch auf Sklavenhaltung anwenden…

    #87 M.Thatcher
    Ich wiederhole nochmal meinen Standpunkt: Wer die Menschenrechte / unser Grundgesetz lediglich als „Political Correctness“ ansieht und zur Diskussion freigibt, hat hier nichts verloren. Ist das Existenzrecht Israels jetzt auch nur „Political Correctness“ ? Sollten wir vielleicht auch wieder darüber diskutieren, ob die Erde nicht doch 6000 Jahre alt ist und eine Scheibe?
    Und: Die Verantwortung für Kinder beginnt damit, keine in die Welt zu setzen, wenn man sie nicht groß zu ziehen vermag.

  105. Was lernt ein Kind das geschlagen wird?
    1.) Ich sollte xy nicht tun, weil es falsch ist.
    2.) Ich sollte xy nicht tun, weil ich sonst geschlagen werde.
    3.) Körperliche Gewalt ist ein legitimes Mittel, um seinen Standpunkt glaubhaft zu vermitteln, wenn es an argumentativen Mitteln mangelt.

    Aber wenn der 6-jährige meint, der Mutter vors Schienbein zu treten, zu beißen oder “blöde Kuh” zu nennen, darf es auch ruhig eine Backpfeife sein.

    Vielleicht sollte man sich auch mal fragen, ob da nicht bereits vorher schon was in der Erziehung falsch gelaufen ist.

  106. Wichtig ist vor allem Konsequenz und keine tol(l)erante Kuschelpädagogik. Die sog. Pädagogen in Deutschland haben ihren kompletten Berufstand ins Lächerliche gezogen. Pädgoge ist mittlerweile ein Synonym für Weichei. Vor so jmd soll man Respekt haben? Dann noch als Rechtgläubiger wo man sich sowieso über die deutschen „Hunde“ lustig macht?

  107. #129 Jule

    Haben Sie Kinder, und zwar im Plural? Sind Jungs dabei? Sind sie allein erziehend? Wohnen Sie in einem Nicht-Bonzenviertel einer Großstadt? – Ich bin mir sicher, dass sie hier NICHT vier mal mit ja antworten werden!

    Ansonsten habe ich in diesem Thread noch keinen ähnlichen Blödsinn gelesen, wie Ihr Brückenschlag zum Holocaust. Es ist die heute entstehende, wohlstandsverwöhnte, verhätschelte und verweichlichte Generation, die Unrecht nichts entgegen zu setzen hat. Sobald es weh tut und man irgendwo hinstehen müsste ziehen diese Konsumkids nämlich die Köpfe ein.

    Ganz offenkundig können Sie Duckmäusertum und notwendige kindliche Demut gegenüber dem Wissensvorsprung der Erwachsenen nicht auseinander halten. Gleiches gilt für anmaßende Frechheit und Zivilcourage.

    Aber ich bin sorgenfrei, dass auch Jule im weiteren Verlauf ihres Lebens noch von der Realität eingeholt wird. Dazu hat die Reise in den gesellschaftlichen Abgrund schon viel zu viel Tempo aufgenommen…

  108. #131 mabank

    Schläge in der Erziehung wirken im seltensten Fall dadurch, dass sie ausgeteilt werden. Darin ähneln sie den Atomwaffen… 😉

  109. PI schafft sich ab, kann man da nur sagen.

    Immerhin weiß man jetzt, dass sich hier Leute en masse tummeln, die ihre Minderwertigkeitskomplexe mit Kinderprügeln austoben. Glückwunsch.

    Das ist doch vollkommen lächerlich so zu tun, als ob es nur diese beiden Optionen gäbe:

    – Prügel
    oder
    – sich auf dem Kopf herumtanzen lassen.

    Fakt ist, dass es auch konsequente andere Wege gibt. Kinder zu prügeln ist wirklich das allerletzte, aber ich würde mir auch nie von ihnen auf dem Kopf herumtanzen lassen. Das passiert auch nicht, weil die ganz genau wissen, WIESO sie bestimmte Dinge nicht sollen. Oft hilft ja schon der schlichte Satz „Sag mal, möchtest du eigentlich, dass man das gleiche auch mit dir macht?“. In 90% der Fälle hat sich das Problem dann schon erledigt. Das kapieren sogar Dreijährige.

    Der Tonfall sollte immer unmissverständlich sein, also kein „Lieber X, würdest du bitte so gut sein, um dem Y keine Holzklötze an den Kopf hauen“, sondern ein klares und eindeutige „Gehauen wird hier nicht“. Klare Ansage, in klarem Tonfall (ganz wichtig!!!). Das funktioniert IMMER, wirklich IMMER.

    Es ist völlig lächerlich so zu tun, als ob Verzicht auf Kinder-Prügeln bedeuten würde, dass man nicht erziehen würde. Im Gegenteil: geprügelte Kinder verhalten sich nicht einsichtig, sondern versuchen lediglich Prügel aus dem Weg zu gehen. Und lassen ihre Wut dann an Schwächeren aus.

    Bei manchen Prügel-Fans hier kann man deutlich ablesen, dass sie als Kind selbst keinerlei Wertschätzung erfahren haben und nun irgendwelche sonderbaren Demütigungs- und Allmachtsphantasien entwickeln, alles natürlich etikettiert als „für die gute Sache“. Klar. So wie manche hier Porno-Magazine ja auch nur der „Moral“ wegen lesen und nicht, weil sie sich daran aufgeilen (was wenigsten ehrlich wäre).

    PI schafft sich ab. Leider. Es geht im Sturzflug nach unten. Die Zeiten, wo PI mutig die Mohammed-Karikaturen veröffentlichte, als es kaum ein anderer tat, als es hier gute, informative Artikel gab mit wirklich viel Erkenntnisgewinn (etwa zum Euro, zur Psychologie in Sachen Kopftuch usw. usw.) scheinen fast vorbei zu sein. Die viele Umsonst-Werbung in SPIEGEL und DuMont wurde nicht genutzt (und das liegt mit Sicherheit nicht nur an der gestörten Erreichbarkeit von PI).

    Man, man, man, Ihr habt so viel Macht in Euren Händen gehabt, alles stand offen, alles war möglich, 100 000 Besucher pro Tag hätten längst erreicht werden können. Und was ist? Jetzt geht es schwuppsdiwupps zurück in die Vorkriegszeit, wo man aus geprügelten, traumatisierten Kindern noch „gute, unterwürfige“ Bürger machte, die ihren Sadismus dann in Form der Nazi-Herrschaft auslebten.

    Man hätte diese Platform hier wirklich nutzen können, um notwendige, sachliche und fachlich interessante Debatten zu führen, mit allen Pros und Contras, etwa zur PID. PI hätte damit ein Alleinstellungsmerkmal unter allen anderen Medien gewinnen können. Und was ist? Lediglich Gegreine alternder Hinterwäldler, die den vermeintlich guten alten Zeiten nachtrauern, als man Kinder noch halbtot schlagen konnte und Mutti noch vergewaltigen durfte, Mensch war das ein Spaß und was sind da für tolle Charaktere bei rausgekommen.

  110. #129 Jule (21. Sep 2011 11:55)

    „1. Gerade die Generationen, bei denen die Prügelstrafe noch Gang und Gäbe war, haben die schlimmsten Duckmäuser hervorgebracht – und den Holocaust.

    2. „…#19 Martin Schmitt. Genau so ist es. Man muß sich um seine Kinder kümmern und sich sinnvoll mit ihnen beschäftigen.“

    1. Dümmer gehts nimmer!
    Wo kamen denn die Indianermörder und Ne-ersklavenhalter her?
    Woher die massenmordenden Kommunisten Stalin oder Mao oder Pol Pot?
    Etwa Deutsche?

    Solche ekelhafte NESTBESCHMUTZUNG macht uns Deutsche weltweit zum Spott- und Hassobjekt.
    Typischer Fall von:
    Viele deutsche Autoren scheinen eine Art perversen Vergnügens daran zu finden, ihrem Volk eine einzigartige Schlechtigkeit zuzuschreiben, die es von der übrigen Menschheit unterscheidet.
    (David P. Calleo, Historiker an der John Hopkins-Universität, Washington, DC)

    2. Schmidt hat recht, da es sich heutzutage seit Jahrzehnten nicht um (antiautoritäre) Erziehung, sondern um Verwahrlosung handelt.
    Faulheit und Ignoranz und Verantwortungslosigkeit dem eigene Nachwuchs gegenüber, denn Erziehung ist harte Arbeit.

    Wenn den selbst verwahrlosten Eltern die Kinder über den Kopf wachsen, dann wollen sie gewalttätig werden, aber im wahrsen Sinne des Wortes.

    Und genau darum geht es hier nicht!

    Reiner Zufall,
    dass da was vom KÜMMERN stand?

    Was ist unter dem Wortgeschwurbel KÜMMERN zu verstehen?

  111. # #131 mabank (21. Sep 2011 12:02)

    Was lernt ein Kind das geschlagen wird?
    1.) Ich sollte xy nicht tun, weil es falsch ist.
    2.) Ich sollte xy nicht tun, weil ich sonst geschlagen werde.
    3.) Körperliche Gewalt ist ein legitimes Mittel, um seinen Standpunkt glaubhaft zu vermitteln, wenn es an argumentativen Mitteln mangelt.

    „Aber wenn der 6-jährige meint, der Mutter vors Schienbein zu treten, zu beißen oder “blöde Kuh” zu nennen, darf es auch ruhig eine Backpfeife sein.“

    Vielleicht sollte man sich auch mal fragen, ob da nicht bereits vorher schon was in der Erziehung falsch gelaufen ist.

    Genau so ist es.

  112. #Reconquista2010

    Ich habe einen Sohn und eine Tochter. Von zwei verschiedenen Vätern. Beide sind wohl geraten und mein Sohn macht mich in zwei Monaten zur Großmutter. Meine Kinder sind keine Heiligen gewesen, aber Prügel sind nie eine Option gewesen. Sie sind schon so sehr verhärtet, daß Sie keine andere Möglichkeit mehr sehen als Gewalt. Das Problem der mißratenen Jugend ist nicht die fehlende Prügel, sondern das Desinteresse der Eltern, der Lehrer, der Politiker. Die links-liberale Alternaiv-Erziehung ist genau so falsch wie die Prügelstrafe. Man fällt nur von einem Extrem in das andere. Kinder brauchen Richtlinien, Grenzen und Vorbilder. Aber diese kann man auch ohne Prügel konsequent vermitteln – wenn man sich die Mühe macht.

  113. @ Reiner Zufall

    Die Argumentation werden Ihnen unsere 68er-Ladies hier nicht durchgehen lassen. Schließlich wurden sicher auch Mao und Pol Pot in ihrer Kindheit geschlagen… 😉

    Sie sind trotzdem nah am Punkt: Erziehung leidet auch an einem Zeitproblem. Ich komme da aber nicht raus indem ich als Eltern zu zweit mit dem dritten Kind Hartz-VI beantrage und zu Hause bleibe. Die Drohung mit dem Klaps auf den Hintern (und auch mal dessen Ausführung) kürzen sinnlose Machtspielchen der Kinder deutlich ab.

    Ich habe selbst einen Dreijährigen. Ich habe mich über Paulas “Sag mal, möchtest du eigentlich, dass man das gleiche auch mit dir macht?” schlapp gelacht. Werde es jetzt gleich beim Mittagessen mal bei ihm ausprobieren… 🙂

  114. @ reconquista

    Ich habe selbst einen Dreijährigen. Ich habe mich über Paulas “Sag mal, möchtest du eigentlich, dass man das gleiche auch mit dir macht?” schlapp gelacht.

    Wenn das nicht klappt, kannst Du ihm ja immer noch eine fegen und Dich dabei so richtig gut fühlen.

    Pardon, aber Erwachsene, die Kinder schlagen, sind in meinen Augen totale Versager. Zu doof für Minimal-Pädagogik.

  115. Die schlimmsten Befürworter der Prügelstrafe sind merkwürdigerweise die, denen man schon als Kind die Seele aus dem Leib geprügelt hat. Mit dem Argument „aus mir ist trotzdem was geworden“ oder „eone Ohrfeige schadet keinem“ sind da die dümmsten Sprüche. Eine gepeinigte Seele kann man ja nicht sehen. Ich empfehle denen, die die Prügelstrafe befürworten das Buch von Alice Miller DAS DRAMA DES BEGABTEN KINDES. Eigentlich sind alle Bücher von Alice Miller zu empfehlen.

  116. @ Jule & Paula

    Wie alt sind denn ihre Kinder?

    @ Jule:

    Die schlimmsten Befürworter der Prügelstrafe sind merkwürdigerweise die, denen man schon als Kind die Seele aus dem Leib geprügelt hat

    Falsch, es sind die, die so wie ich von ihren Eltern nur dann eine gescheuert bekommen haben, wenn es verdient war und nicht mehr anders ging. Ein Nachbar von mir wurde sonntags immer von seinem besoffenen Vater grundlos verdroschen. Darum versucht er seine zwei Kinder jetzt ohne Klaps auf den Hintern groß zu ziehen…

    Und im übrigen sehe ich es bei mir selbst noch schlimmer: Ohne Ohrfeigen wäre ich unerziehbar gewesen, wäre gar nichts aus mir geworden.

  117. Die Generationen die körperlich gezüchtet wurden waren auch die, die im 2.WK die Nazis besiegt haben, waren die die für Großbritannien das Empire aufgebaut haben, waren hierzulande und auch in anderen Staaten die, die den Wohlstand aufgebaut haben von dem wir heute noch zehren.

    Die Bezeichnung derer, die Autoritäten anerkennen und Regeln akzeptieren als „Duckmäuse“ ist übrigens auch typischer 68er-Quatsch. Menschen bilden Hierarchien und Regelwerke und das Funktionieren von Gesellschaften hängt von der Einhaltung dieser ab. Der Rebell als Ikone ist heute schon so weitläufig akzeptiert, dass man ironischerweise gerade dann Rebell ist, wenn man Einhaltung von Konventionen abverlangt.

    Übrigens, Gewalt kann natürlich ein legitimes Mittel der Durchsetzung sein. Die Fähigkeit rational abwiegend Gewalt einzusetzen ist in der Tat, eine der Hauptunterschiede zwischen Barbaren und Zivilisierten. Die gezielte Nutzung von Gewalt in einem legitimen Hierarchiekontext wie Eltern-Kinder ist dabei keinesfalls „barbarisch“, sondern typische zivilisierte Gewalt – so lange die Eltern nicht blind und irrational losschlagen. Diese Differenzierung sollte erlaubt sein.

  118. #139 Reconquista2010 (21. Sep 2011 12:51)

    „Sie sind trotzdem nah am Punkt: Erziehung leidet auch an einem Zeitproblem.“

    Jein!

    Vielleicht wäre es gut, die Kinder nicht rund um die Uhr zu bedudeln mit irgendwelchen volks-un-pädagogischen Geräten oder Büchern.

    Wir sind als Kinder mitgelaufen. Meine Eltern und Grosseltern haben mich mit in den Garten, den Acker und in den Wald genommen. Ich konnte dort herrlich spielen mit dem, was ich fand. Und ich fand auch Spielgefährten dort.

    Meine kleine Enkelin, einunddreiviertel Jahr alt spielt jetzt gerade auf dem Hof mit heruntergefallenen Haselnüssen.
    Wir werden ihr die Natur erklären und die Schönheiten zeigen.
    Zersetzendes Kinderfernsehen mit Monstern und Unartigkeiten brauchen meine Enkel nicht. Auch keine Kleinkinderbücher in denen z. B. wie in
    „Tiere auf der Weide –
    Die Kuh Das Kalb, der Stier und der Ochse“
    vom Atlas Verlag steht:

    Der Ochse ist ebenfalls männlich. Er wurde aber kastriert, so dass er keine Kälber mehr zeugen kann.

    Reiner Zufall
    ist das nicht!

    Was soll so schon den Kleinkindern beigebracht werden?
    Soll unser Enkelsohn seinen Vater oder mich fragen, was Kastration ist und sollen wir ihm antworten, dass da die Hoden abgeschnitten werden?
    Und dann sollen wir dem kleinen Jungen noch etwas vom ZEUGEN erzählen?

    Pfui Teufel!

    Und dann die Reklame dazu:
    http://www.atlas-editions.de/p/080042/MEIN-BAUERNHOF.html

    Serie „Mein Bauernhof“ – Tier-Figuren, Bücher und CD zum Sammeln
    Mit der Serie „Mein Bauernhof“ entdeckt Ihr Kind die wunderbare Welt des Bauernhofs jetzt auf spielerische Art und Weise. Mit den 6 süßen Figuren, 2 lehrreichen Büchern und der CD, die speziell für kleine Kinder entwickelt wurden, lernt es das Leben der Tiere kennen und hört lustige Lieder. Ihr Kind erlebt die Geräuschkulisse des Bauernhofs und wird die einzelnen Stimmen bald den jeweiligen Tieren zuordnen können. Zögern Sie nicht und freuen Sie sich auf die Figuren von „Mein Bauernhof“ und schöne gemeinsame Stunden voller Spiel und Spaß mit Ihrem Kind!

  119. Hallo #141 Jule“

    „Eigentlich sind alle Bücher von Alice Miller zu empfehlen.“

    Nach dem Nachlesen, um wen es hier geht, ist es kein
    Reiner Zufall,
    dass ich sehe, dass Alice wohl zuerst selber ein Fall für den Seelenklempner ist!

  120. Schwulenbashing, Frauenbashing und nun noch die Befürwortung der Prügelstrafe. Das ist ja schon wie bei Muselmanns zuhause. pi freundet sich schon langsam mit der Scharia an. Yes we can!

  121. Da haben mir meine Eltern aber andere Geschichten über die Prügelstrafe erzählt, nämlich dass viele Lehrer, die einfach nicht richtig unterrichten konnten, dann um sich prügelten, um irgendwie die Klasse wieder ruhig zu bekommen. Oder Schüler bekamen Schläge, wenn sie etwas nicht wussten. So kann man doch niemandem etwas beibringen. Dieser Artikel liest sich, als sei er von einem 60-jährigen geschrieben, der ernsthaft glaubt, die Welt wäre ein bessere Ort, wenn sich jeder mit jedem wegen allem prügelt.

  122. Man muss es differenzieren. Bis Ende der 60er war die Erziehung in Teilbereichen wirklich schlimm. Und Ohrfeigen als normales Erziehungsmittel sind auch nicht schön und richtig. Doch was sich allzu gewaltfreie Menschen nicht vorstellen können, ist, dass es auch sehr gewaltätige und renitente Kinder gibt, deren Handlungen nicht immer tatenlos hingenommen werden können.

  123. Wow, bin überrascht wie viele meine Meinung sind. Als jemand die in England ca. 1950 zu Schule ging, kann ich Ihnen versichern, Kinder zu schlagen hat nicht geholfen. Im Gegenteil, viele sind davon selber brutal geworden. Deswegen wurde es eingestellt – glaub mir wenn es funktioniert hätte, hätten wir es immer noch, siehe Benzinmotor.
    Nein, das Problem liegt an die sozialistische Gedanke „Ich habe ein Recht darauf“. Es wird Arbeitslosengeld ausbezahlt, obwohl der Mensch niemals gearbeitet hat, und also nicht streng ‚ohne Job‘ sondern ‚ohne Ausbildung‘ ist. Ohne Beschäftigung, aber mit das Recht auf ein sorgenfreies Leben, fangen sie an sich zu langweilen, und wer nichts kreiert muss Sachen zerstören.

    Ich werde gerne eine Studie über die Gewalt in muslimische Familien sehen. Ist es der Autor vielleicht aufgefallen wie oft ‚ich wurde als Kind verprügelt‘ als ausrede benützt wird?

  124. @ Reconquista

    #146 Jule

    Können oder wollen Sie nur verkürzt denken?

    Versuchen Sie es doch einfach mal mit Argumenten.

    Interessant ist an diesem Thread vor allem, dass sich vermittelt, wie hier manche Leser wohl zu Hause mit ihren Angehörigen umspringen: Kinder, die ins Bett geprügelt werden, Erwachsene, die selbst Minimal-Argumentation nicht beherrschen, fehlende Empathie oder fehlende Fähigkeit, sich in die Erkenntnismöglichkeiten von Kindern zu versetzen und ihnen auf für sie verständlichem Wege Grenzen aufzuzeigen, ausgeprägtes schwarz-weiß-Denken (entweder Prügel oder alles tanzt auf der Nase herum), Erwachsene, die ihre Defizite an Wertschätzung aus der Kinderzeit unreflektiert an die nächste Generation weitergeben, Erwachsene, die ihre Minderwertigkeitskomplexe und damit verbundene Allmachtsphantasien Kindern gewaltsam austoben und sich das als „pädagogisch sinnvoll“ schönreden, um sich selbst überhaupt noch ins Gesicht sehen zu können und so weiter und so weiter. Da tun sich Abgründe auf, in die man überhaupt nicht schauen möchte. Bei Saubermanns hinterm Gartenzaun halt. Und das ist nur die Spitze des Eisbergs.

    Hier wird mal wieder die ganze politisch inkorekte Sparte diskreditiert, von ein paar greinenden „Super-Helden“, die sich beim Kinderprügeln stark fühlen.

    Wenn das hier so weitergeht, wird PI nicht mal mehr von seinen Gegnern für voll genommen oder überhaupt auch nur erwähnt werden. Das ist ja schließlich kein Selbstläufer, sondern wenn man sich als Medienalternative versteht, dann muss da schon ein bisschen mehr kommen als rückwärtsgewandtes Gegreine und irgendsoeine komische Kaiserreich-Rohrstock-Erotik (was anderes ist es ja wohl nicht) und Angeberei, wie man es einem Dreijährigen mal wieder so richtig gezeigt hat anbieten.

    Angebote für die Zukunft kann man nur mit neuen Methoden machen, die den veränderten Rahmenbedigungen Rechnung tragen. Aus ähnlichem Grund, wenn auch in einem völlig anderen Themenbereich, haben die Grünen neulich in Berlin so viele Stimmen an die Piraten verloren und es bis zum Schluss nicht kapiert und daher hat es so viele lange Gesichter gegeben: Junge Leute kann man nur dann gewinnen, wenn man Lösungen für die Zukunft anbietet und nicht immer nur darüber greint, wie schöns im Kaiserreich war oder in den fünfziger Jahren. Das interessiert – aus gutem Grund – bei den Jüngeren NIEMANDEN. Die 68er/Grünen sind auch irgendwo in den 1980er hängengeblieben, das interessiert die unter 30-jährigen NICHT DIE BOHNE. Die wollen neue Ideen, die ihren eigenen Problemen gerecht werden.

    Es MUSS natürlich auch niemanden interessieren, was bei PI hier stattfindet. Man kann sich ja auch als Splitterdenkgruppe irgendwo im gesellschaftlichen Randbereich festtackern. Ich bin nur immer davon ausgegangen, dass die politisch inkorekte Sparte AUCH als innovativ versteht. Aber diese Leute verkrümeln sich hier aus verständlichen Gründen mehr und mehr und sind inzwischen woanders aktiv.

  125. #149 Paula

    Zugegeben. Da haben Sie eine schöne Polemik formuliert. Handwerklich nötigt mir das durchaus Respekt ab. Wenn Sie aber meinen, hier würde irgend jemand kraftmeiernd auf Dreijährige losgehen, haben sie nichts von den Argumenten der einmal-im-Jahr-den-Popo-voll-Fraktion hier verstanden… Auch frühere „Prügelfreunde“ unter den Pädagogen sahen in körperlicher Züchtigung in der Regel nur eine „Ultima ratio“ wie es auch in dem Artikel genannt wird.

    Mit den Piraten haben Sie unfreiwillig ein gutes Beispiel dafür geliefert, dass die Menschheit in ihrer Verblödung sich lieber immer neuen Unsinn ausdenkt, statt zu erkennen, wo sie in der Vergangenheit alternativlos Bewährtes entsorgt hat. Unsere Großeltern müssen ja mit allem Deppen gewesen sein und deren Großeltern auch…

    Wenn sich hier Leute verkrümeln, weil diese Art von Politischer Unkorrektheit nicht die ihre ist, who cares?! – Wer andere Meinungen nicht aushält, soll halt da hingehen, wo er Meinungsinzucht nach den eigenen Vorstellungen findet. PI bekommt nach meiner Kenntnis kein Geld für seine Klicks.

  126. #151 Paula

    Argumente bringen Sie aber auch nicht, sondern nur Angriffe ad hominem und höchstgradig emotionale Polemik.

    Man muß sich über den Zustand unserer Demokratie nicht wundern, wenn so etwas als Diskussionskultur durchgeht.

    Ich bin übrigens jung genug um mich an meine eigene Kindheit noch ganz gut zu erinnern und gehöre ohne weiteres der Generation Piratenpartei an.

  127. @ reconquista

    Blöd nur, dass es immer im Auge des Betrachters liegt, wann eine „Ultima Ratio“ vorliegt. Ein alkoholkranker Wüstling, wird möglicherweise schon ein umgekipptes Glas als „ultima ratio“ betrachten, jemanden halbtot zu schlagen. Oder eine freche Antwort.

    Unsere Großeltern müssen ja mit allem Deppen gewesen sein und deren Großeltern auch…

    Habe ich nirgends behauptet. Es war aber früher auch nicht automatisch alles besser. Und vor allem ist das meiste nun mal nicht auf die heutige Zeit übertragbar.

    Wenn sich hier Leute verkrümeln, weil diese Art von Politischer Unkorrektheit nicht die ihre ist, who cares?! – Wer andere Meinungen nicht aushält, soll halt da hingehen, wo er Meinungsinzucht nach den eigenen Vorstellungen findet. PI bekommt nach meiner Kenntnis kein Geld für seine Klicks.

    Klar kann man woanders hingehen. Machen ja auch viele. PI hätte längst über 100 000 Besucher täglich haben können, hätte sich der Trend fortgesetzt. Man hat aber nun mal beschlossen, weg zu gehen von den Faktenartikeln hin zu Meinungsartikeln, und das interessiert eben nur Gleichgesinnte auf die Dauer.

    Dann muss man sich eben von der Idee verabschieden, dass von PI gesellschaftsrelevante Impulse für die Zukunft ausgehen. Das ist dann halt so. Das ist dann eher so eine Art Selbstbestätigungszirkel für Leute, die sich nicht mit den Probleme der Zukunft befassen möchten, sondern die Vergangenheit wiederhaben möchten. Das hat natürlich alles seine Berechtigung – wenn das so gewollt ist, dann ist das soweit auch in Ordnung. Schade ist es allerdings trotzdem, weil PI mal ganz anders gestartet ist, nämlich mit wirklich faktenreichen Artikeln mit viel Hintergrundwissen und großem Erkenntnisgewinn. Gerade das hat doch den MSM wirklich Angst gemacht. Aber wer nimmt schon Leute ernst, die damit angeben, dass sie mal wieder einem Dreijährigen ein paar gescheuert haben und darüber hinaus inhaltlich nichts anzubieten haben.

  128. Paula

    „Aber diese Leute verkrümeln sich hier aus verständlichen Gründen mehr und mehr und sind inzwischen woanders aktiv.“

    Falsch, die wirklich Konservativen haben sich hier verkrümelt.

    @ Aktivposten

    Bist Du auch in der Gefangenenmission aktiv?

  129. Prügelstrafen sind auch für Kinder entwürdigend. Allerdings ist es auch keine Erziehungsmethode, die Erfolg verspricht, Kinder „in Watte boxen“ zu lassen.

    Aus Kindern, denen keine Grenzen gesetzt wurden, werden wesentlich unangenehmere Erwachsene als aus solchen, die gelegentlich geschlagen wurden.

    Trotz dieser immer wieder bestätigten Erfahrung: Kinder sollte man mit Konsequenz und Einfühlungsvermögen erziehen. Körperliche Gewalt ist abzulehnen.

  130. Wieso erscheint hier ein solch katastrophal dummer Artikel? Das haut mich um! Prügelstrafe als Ordnungsmittel? Nee,nee, nee, nicht zu fassen!

  131. #146 Jule:

    „Schwulenbashing, Frauenbashing und nun noch die Befürwortung der Prügelstrafe. Das ist ja schon wie bei Muselmanns zuhause. pi freundet sich schon langsam mit der Scharia an. Yes we can!“

    Worin siehst du denn die anfreundung mit der scharia?

    Oder willst du nur provozieren? Weil jetzt soviele auf pi knüppeln?

  132. Es ist schon erstaunlich, mit welchem Eifer die einst Geprügelten ihre Prügel und ihre Täter verteidigen. Aber das müssen sie wohl, sonst bräche ihre Welt zusammen. Wenn hier die Leute sind, die DIE FREIHEIT mit repräsentieren: na dann gute Nacht. Die von mir sehr geschätzten Autoren wie Furter und Stürzenberger werden wohl das Feld räumen, wenn pi weiter dieses Niveu pflegt.

  133. #159 Jule

    Als die Nazis untergegangen sind, ist vieles mit untergegangen nur weil man es mit ihnen in Verbindung gebracht hat.

    Wenn das Scheitern der 68er Pädagogik so weiter geht, wird es deren „Errungenschaften“ genauso mit in den Abgrund ziehen, da kann man ganz beruhigt sein. Man wird dann nicht mehr differenzieren, ob einfach nur die Eltern zu wenig Zeit für ihre Kinder hatten, oder ob es an mangelnder Züchtigung gelegen hat. Es wird dann einfach wieder gezüchtigt.

    Entweder wir schaffen es selbst uns aus der 68er-Gefangenschaft zu befreien, oder wir werden weiter wertemäßig und demographisch abstürzen in diesem Land. Wie allenthalben zu beobachten ist, interessiert den Durchschnittsmuslim unsere Vorstellung von Aufklärung nicht. Entweder deutsche Konservative übernehmen den Laden – oder es werden die Einwanderer tun. Das lässt sich mit geradezu mathematischer Präzision vorhersagen.

  134. Man höre und staune, dieselben leute, die sich über Prügel-Türken beschweren, wären also bereit, ihre Kinder zu vermöbeln, im Namen der Erziehung. Wer Schläge braucht, um sich Respekt zu verschaffen, v.a. gegenüber seinen eigenen Kindern, ist ein ganz armes Würstchen; schade, dass der Kampf für die gute Sache solche Leute aus ihren Löchern hervorruft.
    Man muss ja nicht gleich für „antiautoritäre“ Erziehung sein, aber Prügelstrafen sind ein absolutes no-go!

    Es geht abwärts…

  135. Schon interessant, wie sich Einige gleich auf die Prügelstrafe versteifen.

    Ich lese in diesem Artikel nur von Überlegungen, das Züchtigungsverbot in Schulen abzuschaffen und die dazugehörigen Stellungnahmen von Betroffenen, also Schülern und Eltern.

    Wo wurde hier explizit gefordert, unbotmässige Kinder grün und blau zu schlagen?

    Dass ein Grün- und Blauschlagen von Kindern und auch von erwachsenen Menschen nicht gutzuheissen sind, sollte sich von selbst verstehen.
    Sollte.

    Warum also die Aufregung über unausgesprochene Annahmen bzw, das Hineininterpretieren dieser Art von Gewaltanwendung?

    Das angesprochene Züchtigungsverbot umfasst mehr als das berechtigte Verbot des Grün- und Blauschlagens, das muss man als Hintergrundinfo anscheinen erst nennen.

    Dieses Züchtigungsverbot umfasst so ziemlich jede Körperlichkeit seitens Eltern und Lehrer, bereits ein gepflegtes „Zusammenscheissen“ von undisziplinierten Kindern bzw. von rebellischen Halbwüchsigen, um die es hier vorrangig geht, fällt bereits unter dieses Verbot.

    Dass man rebellischen, renitenten und von den Eltern unerzogenen Halbwüchsigen nicht mit einem leisen mimimimimi „Bitte, bitte, verprügel die Anne nicht wieder, sonst bekommst Du keinen Fleissstern“ beikommen kann, ist auch klar.

    Hey, wir sprechen hier immerhin von Missratenen, die nicht davor zurückschrecken, erwachsene Lehrer und Polizisten zu verdreschen!
    Bei denen muss es einem Lehrer gestattet werden, das „Menschenrechtsverbrechen“ des Zusammenscheissens zu begehen oder den Schüler evtl. mal etwas zu schütteln oder auch mal Zurückzuschlagen.

    Schauen wir uns doch mal die Kindererziehung im Tierreich an:

    Kein Tier würde seinen Kindern ernsthaft etwas zuleide tun, und obwohl auch Tiere eine gewisse „Lautsprache“ besitzen, werden deren Kinder auch mal körperlich „Gezüchtigt“ um die Grenzen aufzuzeigen und die Kinder für das Leben in der Gemeinschaft vorzubereiten und um Schlimmeres zu verhindern.

    Woher kommt wohl der Ausdruck „Welpenschutz“?
    Weil den Kleinen Dinge nachgesehen werden, die für ausgewachsene Viecher ernsthafte Bestrafung nach sich zieht.
    Der Tatscher mit der Löwenpranke für den Kleinen ist nichts im Vergleich mit der Strafe, die ein Ausgewachsener erhält, wenn er den Chef angeht.

    Worauf ich mit diesem Vergleich hinauswill ist:
    Keine Gesellschaft kommt ohne Erziehung aus und je nachdem, wie sich der zu Erziehende verhält, so müssen auch die Erziehenden handeln.

  136. #155 Paula

    Doch, körperliche Züchtigung kann ein effektiver Verstärker für erzieherische Lektionen sein. Es ist eine direkte und spürbare Strafe. Eine Strafe muss weh tun um effektiv zu sein, sonst wäre es keine Strafe.

    Strafen haben sich dann auch dahin entwickelt, dass heutzutage auch von „modernen“ Eltern psychologische Gewalt angewandt wird. Jede Erziehung beinhaltet Gewalt irgendeiner Form, da ein Kind nun mal gar nicht die Kapazität hat durch Argumentation zum richtigen Schluss zu kommen. Es müssen aber wichtige Lektionen eingetrichtert werden und man kann damit auch nicht warten bis das Kind 16 ist.

    Die Frage, ob psychologische Strafen überhaupt erstmal netter sind ist gar nicht so einfach zu beantworten. Es ist allerdings ziemlich offensichtlich, dass ein Kind auf psychologischer Ebene eher gewinnt, als auf physischer Ebene. Solche Spielchen sind dann auch nicht besonders effizient und trotzdem können sie die Eltern-Kind-Beziehung mindestens genauso schädigen, wie eine Backpfeife hier und da.

  137. #161 Recobnquista Sie haben also die These, dass wir uns auf die mittelalterliche Stufe vieler Moslems zurückentwickeln müssen, um diesen angemessen und stark entgegentreten zu können. Das sagt vieles über Ihre Hilflosigkeit aus. Aber mehr auch nicht. Es ist keine Lösung für die Zukunft. Darum auch Ihr Votum für die Prügelstrafe. Reine Hilflosigkeit. Ich denke aber, daß noch viele intelligente Menschen daran arbeiten und mehr werden, unsere Kultur und unsere mentalen wie technischen Fortschritte zu verteidigen.

  138. #165 Jule

    „Hilflos“ ist, an Erziehungsdogmen fest zu halten, die der Wirklichkeit nicht stand halten. Hier geht es wie „nicht die mama“ schön ausgeführt hat nicht um ein Votum für die Prügelstrafe, sondern um ein ausgewogenes Erziehungsmix, dass das Thema „Klaps“ einfach mit im Repertoir hat…

  139. #58 mabank
    Ich würde sogar empfehlen, einen Integrationskursus über die europäischen Werte und Moralvorstellungen des 21. Jahrhunderts zu belegen.

    😉 Gute Idee!
    ————————————–

    An alle Gutmenschen hier:

    Verteidigung von „linken“ oder „grünen“ Errungenschaften
    = Gutmensch, Troll oder U-Boot

    Kritik an Islam oder Einwanderung
    = Rechtspopulist, Nazi, Rassist

    Alles Linke oder Grüne ist schlecht.
    Alles konservative ist heilig.
    Alles Linke oder Grüne ist schlecht.
    Alles konservative ist heilig.
    Alles Linke oder Grüne ist schlecht.
    Alles konservative ist heilig.

    Und jetzt alle im Chor!

  140. Es wurde schon vieles gesagt und die Positionen sind recht verhärtet. Ich glaube, würde man an Schulen körperliche Züchtigung ermöglichen, dann würden die Schüler eines drüber kriegen die sowiso der Prügelknabe sind. Benachteiligte Außenseiter also.
    Es gibt ja sowiso zu viele unfähige Lehrer.

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