Das seit unzähligen Monaten andauernde parteipolitische Geschachere um das Amt des Berliner Polizeipräsidenten erzeugt nicht nur innerhalb der Landesgrenzen Berlins Unmut. Auf dem Landeskongress der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) hat sich deren Bundeschef, Rainer Wendt (Foto), jetzt ebenfalls – formlos – um den Posten beworben.

Der DPolG-Bundeschef Rainer Wendt, der auch gerne mal das schlechteste Dienstgebäude der Polizei in Deutschland kürt, ist für seine deutlichen Worte bekannt:

(Herzlichen Dank an Spürnase Milbenwurz)

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29 KOMMENTARE

  1. Achtet darauf: Der nächste Polizeichef in Berlin wird so ein Deutschtürke mit Migrationshintergrund, von denen welche schon jetzt in den Problemgebieten patrouilleren. Sie heißen Kiezläufer oder so, und die Mitbürger und Neubürger parieren ihnen aufs Wort, viel schneller als der deutschen Polzei. Sie wagen auch nicht, sie zu verprügeln, obwohl sie angeblich unbewaffnet sind.

    Sie sind offiziell, von linken Sozi-Hirnis eingesetzt und von linken und grünen Stadträten bewilligt.

  2. OT (aber evtl. wichtig):

    Kann mal bitte jemand prüfen, ob sich PI, also http://www.pi-news.net über das mobile Internet von Simyo empfangen läßt?

    Auf meiner Mobilfunke heißt es immer „Server nicht erreichbar“; wenn ich auf WLAN umschalte, geht es problemlos; wenn ich als Browser Opera Mini verwende – der faktisch als Proxy agiert – ebenfalls.

    Umgekehrt habe ich mit keiner einzigen Seite sonst diese Probleme bei Simyo…

    Vielleicht ist es nichts, aber das kommt mir schon ungewöhnlich vor…

    – DHH

  3. 😀 Geiler Beitrag! Hervorragende Rede, Herr Wendt! Danke. Besonders die Darlegung der Ziele der „BoB“. Hab Tränen gelacht.

  4. Da er Chef der konservativeren Polizeigewerkschaft ist, dürfte er im linken Berlin kaum eine Chance haben…

  5. Heute am 15.09.2011 im Tagesspiegel:

    „Wachsende Probleme
    Steckt Berlins Polizei in der Krise?

    In diesem Jahr häufen sich Meldungen, die Fragen nach dem Zustand der Berliner Polizei aufwerfen. Die starke Zunahme der Autozündeleien im August konnte erst gestoppt werden, als die Bundespolizei zu Hilfe kam. In der Streitfrage, ob die Polizei die Öffentlichkeit frühzeitig über die Route rechtsextremer Aufmärsche informieren solle, geriet das Polizeipräsidium in die Defensive – auch Innensenator 4435476 kritisierte die Taktik der Geheimhaltung.

    Dann kam heraus, dass im August 2010 militante Islamisten aus Berlin mit dem Ziel Afghanistan entschwinden konnten, obwohl Polizei und Verfassungsschutz die Szene beobachteten – und einem der Reisenden schon 2009 der Pass abgenommen worden war.“

    Die Berliner Polizei, aber nicht nur diese, ist zum Büttel der Kommunisten geworden.

    Gewährung von Terror, zunehmende Umvolkung samt Kriminaltät, aber Krampf gegen rechts
    ist nicht vereinbar mit Polizeiarbeit.

    Da ist es kein
    Reiner Zufall,
    dass sich am Sonnabend ein Polizist in Berlin verbrannte, aus Protest.

    Knapp 30 Jahre war Henning G. im Abschnitt 55 im Neuköllner Rollbergviertel tätig – eine Dienststelle im sogenannten „Problemkiez“. Bis zum stellvertretenden Abschnittsleiter hatte er es gebracht. Doch im Zuge der Umstrukturierung vor einigen Jahren wurde er „zurückgestuft“, wie es ein Kollege beschreibt, zum Dienstgruppenleiter. 2010 hätte sich die Lage zwischen ihm und dem damaligen Abschnittsleiter, „ein jüngerer Mann aus dem höheren Dienst“, zugespitzt, wie mehrere Kollegen berichten. „Das Menschliche fehlte völlig.“ G. habe sich darüber beklagt, mit Zahlen und Tabellen überhäuft zu werden, „statt vernünftige Einsätze zu planen“, schildert ein Kollege. Das Prinzip des damaligen Chefs wie der gesamten Polizeiführung habe gelautet: „Wir müssen gut dastehen.“ G. habe dies kritisiert. „Das Geschrei zwischen ihm und dem Chef hat man auf der ganzen Etage gehört“, erinnert sich ein Kollege.
    Die Auseinandersetzung habe ihm zusehends zugesetzt. So sehr, dass er „vor nicht allzu langer Zeit weinend bei mir auf dem Sofa saß“, berichtet ein Beamter. Henning G. sei ein „altgedienter und exzellenter Polizist“ gewesen. Immer wieder habe er auf „die unbequeme Wahrheit“ aufmerksam gemacht, dass die Polizei am Ende sei, der Dienst am Bürger zurückstehe hinter dem Bemühen, nur noch Zahlen für die Statistik schönzuschreiben. Diese Kritik habe Henning G. gegenüber seinem Chef wiederholt zum Ausdruck gebracht, erzählt der ehemalige Kollege. Schließlich wurde G. im vorigen Jahr auf eine andere Dienststelle versetzt. Doch an seinem neuen Einsatzort, dem Abschnitt 51 in Friedrichshain, habe er kaum noch Einfluss gehabt.

    http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/polizist-nahm-sich-das-leben-kollegen-sprechen-von-mobbing/4602028.html
    13.9.11

  6. Im Polizeidienst der Stadt Berlin herrschen Verhältnisse wie in Tunesien. Ein Polizist hat sich am vergangenen Samstag auf einem Friedhof mit Benzin übergossen und angezündet.

    Seine Kollegen denken, dass es etwas mit dem Mobbing zu tun hat, dem er ausgesetzt war. Er hat 30 Jahre in Neukölln seinen Dienst gemacht und immer wieder den Vorgesetzten gegenüber die Missstände angeprangert. Das gab jede Menge Zoff. Kurz vor der Pensionierung konnte er nicht mehr.

    Wir haben eine Möglichkeit zur Bekundung unseres Mitgefühls und unserer Solidarität überlegt. Bitte macht zahlreich mit:

    http://www.zukunftskinder.org/?p=11017

  7. Kann mich noch gut erinnern dass 2 bob bewohner vor einiger zeit eine linksgerichtete journailistin und andere passanten nachts somschwer verletzen, dass sie fast starben. Das war in Berlin und auch auf PI thema, hätte Wendt hier mitgelesen wäre dass noch ein gutes Schmankerl zu seinem Vortrag.

    Endlich einer der die ausländerfeindliche , weil nur kohlescheffelnde berliner Sozialpolitik der links grünen Antideutschen, durchschaut.

  8. @#16 sasha

    Würde mich nicht wundern wenn das von irgendeinem Grabmal gerissen wurde. 30 kg das ist satt.

  9. Mal sehen, wann der Erste in Berlin Autonome Gebiete einfordert.

    Vielleicht könnten wir dann wieder die Mauer aufbauen.

    Kreuzberg wird zum selbstverwaltetem Gefängnis, ähnlich wie in Bolivien, oder Kolumbien.

  10. #19 Auf ein Wort:

    „Mal sehen, wann der Erste in Berlin Autonome Gebiete einfordert.

    Vielleicht könnten wir dann wieder die Mauer aufbauen.“

    Nee, nee, dann kommt keine Mauer wieder, dann kommt die NATO und bombardiert!

    Kein
    Reiner Zufall,
    denn sie hat auch den Kotzowo herbeibombardiert.

  11. Wir brauchen eine wirkliche Gewaltenteilung!

    Polizeipräsidenten müssen direkt vom Volk gewählt werden.

    Verfassungsrichter und die obersten Landesrichter ebenso!

    Das entlastet auch die armen Politiker.

    Der Mann scheint mir sehr vernünftig zu sein! Ich würde ihn wählen! Schade das er nicht in der DF ist… 🙁

  12. Mich würde interessieren, wo das Video aufgenommen wurde, bzw. welche Veranstaltung das ist, und ob weitere Beiträge von ihr online abrufbar sind.

  13. Ein witziger Mensch mit nüchternem Verstand, den wünschte ich mir als neuen OB von Frankfurt. Und weil er so witzig ist, wurde ihm ja auch schonmal die Ehre zuteil, das „Unwort des Jahres“ kreiert zu haben.

  14. Das wäre mit Abstand der Beste für den Job.

    Aber bei Rotgrün stehen nicht die etwaigen „Opfer“ im Vordergrund, sondern eher die „Anderen“
    Ergo hat er nicht die geringste Chance und wird deshalb auch keine schriftl. Bewerbung folgen.
    Schade!

  15. Ich wünsche mir einen Mann, wie Georg Schertz, der leider gegangen wurde.
    Und die Wiedereinführung der FPR (Freiwillige Polizeireserve), deren Mitglied ich in der Hundertschaft Charlottenburg, bis zu Ende 1993 sein durfte, was mich bis heute mit Stolz erfüllt.

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