Das Foto zeigt die griechischen Sparanstrengungen zur Rettung des Euros heute in Thessaloniki. Wir haben nichts, wir zahlen nichts, haben sie dort skandiert. Angeblich hat unser Schäuble in seinem Rollstuhl auf der Achterbahn inzwischen auch erkannt, daß Griechenland pleite gehen sollte, berichtet die Presse vorsichtig! Wenn das so ist, hätte man es im April letzten Jahres ganz billig zum Nulltarif für die deutsche Staatskasse haben können.

Inzwischen haben wir „alternativlos“ Abermilliarden Kredite an die Griechen verschenkt, und die vom Franzosen Trichet – der kam nicht zufällig an diesen Posten – gelenkte EZB hat für weitere Milliarden griechische Anleihen aufgekauft, die nun wertlos werden.

Warum brauchen diese Pfeifen immer so lange? Die Probleme mit Griechenland waren noch keine Woche alt, da überzog eine Streikwelle das Land, und die hellenischen Gewerkschaftsidioten bestreikten die Touristen, ihre einzige seriöse Einnahmequelle weit und breit. So liefen etwa von Piräus keine Fähren mehr auf die Inseln aus. Schon damals hätte man diese Wolkenkuckucksheimer schnellstens abnabeln sollen!

Nun brodelt es allüberall! Die Briten wollen die EU-Bindungen zurückfahren, die Slowaken möchten mit dem Rettungsschirm nichts mehr zu tun haben, und die Tschechen möchten auf den Euro verzichten. Ein Silberstreif am Horizont!

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57 KOMMENTARE

  1. Es kam und kommt wie es kommen musste. Niemand, der auch nur annähernd 1 und 1 zusammenzählen kann, hätte auch nur einen roten Heller auf die Rettung Griechenlands gesetzt.

    Stattdessen wurden mit Steuergeldern einmal mehr die Banken aus dieser Pleite herausgekauft und noch ist die nächste Tranche genehmigt, schon schreien sie nach der nächsten. Spätestens im januar nächsten Jahres wären erneut 10 Milliarden fällig.

    Es man sofort damit aufhören weitere Milliarden in dieses griechische Fass ohne Boden zu werfen, bevor Europa ganz darnieder liegt.

    Jahrzehntelange Misswirtschaft kann nicht von heute auf morgen abgeschafft werden und ein Sparwille ist bei den Griechen nicht wirklich zu sehen.

  2. Man muss sofort damit aufhören weitere Milliarden in dieses griechische Fass ohne Boden zu werfen,…

    muss es natürlich heissen.

  3. Ein Silberstreif am Horizont!….

    Ja das stimmt, allerdings ist es traurig das es immer erst extreme Auswüchse benötigt bis die Leute es kapieren.
    Ähnlich wie im Kommunismus, Sozialismus und dem Multikulturismus …. man erkennt zwar das es nichts bringt, macht aber unbeirrbar weiter um dann vor den Richter die Fehler einzugestehen vor die man die Aktuere schon Jahre zuvor gewarnt hatte!
    Hoffen wir das, dass Projekt Euro nicht genausviele Opfer fordert wie die anderen zentralisierten Planwirtschaften der Vergangenheit.

  4. Das es sich in der EU um demokratisch regierte Staaten handelt, kann Brüssel zwar Sparmassnahemn fordern, aber eben nicht die Bürger vor Ort zwingen, diese auch zu akzeptieren. Deshalb kann dieses Konstrukt nie funktionieren. Erst wenn Griechenland bankrott anmeldet, ergeben sich mangels Masse zwangsläufige Sparmassnahmen, egal ob vor Ort gestreikt wird und welche Regirung vor Ort am Ruder ist. Ein Streik gegen leere Kassen macht wenig Sinn und wäre wirkungslos.
    Warum unsere Politiker das nicht begreifen, ist mir ein Rätsel.

  5. ==> Alle Seifenblasen platzen <==

    Es geht den unabwendbaren Weg …
    Pleite ist Pleite … und das nicht nur in Griechenland.
    Die Rettung von Fehlinvestitionen in billige griechische Anleihen privater Investoren (üb. Banken) werden zwar z. T. über die Erpressung von Steuergeldern ausgeglichen, aber das Land geht trotzdem kaputt bevor ein neuer Anfang entstehen kann.

    Genauso wird die "Vielfältigkeitsblase" platzen (ehemals Multikultiblase).
    Man kann nur hoffen, dass es bald geschieht, damit die Europäer eine Überlebensmöglichkeit haben.

  6. Ich hoffe nur, dass nach dem totalen Zusammenbruch unsere neue Übergangsregierung alle Politverbrecher, die uns ab 2002 trotz Warnungen und Bedenken den Euro aufgezwungen haben, vor ein ordentliches Gericht stellt, vor dem Sie sich verantworten müssen und Ihrer gerechten Strafe zugeführt werden.

  7. BUMM….

    Bald platzt die Blase! Nachdem wir die Scherben weggeräumt haben, werden wir wieder bei null anfangen.

    Ich freue mich darauf.

  8. Um nicht mißverstanden zu werden: Griechenland ist u.a. durch Mißwirtschaft und Strukturfehler pleite – und durch Machenschaften von Politik und Banken.

    Aber zahlen tun das unter anderem vor allem der einfache griechische Bürger und der deutsche Normalbürger, zum Nutzen der Banken und der „Eliten“ in beiden Ländern, die sich auch in der Krise die Taschen weiter vollstopfen. Beide werden nicht gefragt, ob sie das wollen.

    Und da kommt Öttingers Vorschlag, EU-(Kolonial) Beamte in Griechenland einzusetzen.

    Um eine differenzierte Berichterstattung bemüht sich ein deutscher Blog vor Ort.

    http://www.simablog.eu/

  9. @#6 freewilly

    Ja,da kann ich dir vollkommen zustimmen.
    Für mich persönlich sind der größte Teil unserer so genannten Volksvertreter Politverbrecher und ihr Handeln ist für mich Hochverrat.
    Die Strafe für Hochverrat kennt man ja im allgemeinen.

  10. Es gibt einen Brief an Griechenland !!!
    Liebe Griechen !

    Kennt Ihr das bei Euch auch: eine Tante, die einem die ganze Kindheit und
    Jugend hindurch das Sparschwein füttert ? Beim ersten Fahrrad, dem ersten
    Radio, der ersten Urlaubsreise – immer gibt sie ein paar Scheine dazu. Und
    dafür erwartet sie nichts weiter als ab und zu mal ein freundliches Dankeschön.

    Liebe Freunde, dies ist ein Brief von Eurer Geldtante.
    Keine Angst, Ihr müsst nicht Danke sagen.
    Das Einzige, was wir uns wünschen, ist: Versetzt Euch einmal in unsere Lage.

    Seit 1981, seit 29 Jahren, gehören wir zur selben Familie, zur EU. Kein
    anderes Familienmitglied hat in dieser Zeit so viel Geld in die
    Gemeinschaftskasse gezahlt wie wir, nämlich netto rund 200 Milliarden Euro.
    Und pro Nase hat kaum einer so viel bekommen wie Ihr, zusammen netto fast
    100 Milliarden. Rund die Hälfte also von dem, was wir in den EU-Topf
    gesteckt haben, habt Ihr mit großer Kelle abgeschöpft. Oder anders
    ausgedrückt: Rein rechnerisch haben wir Deutschen mit den Jahren jedem von
    Euch Griechen, vom Säugling bis zum Greis, über 9.000,00 Euro geschenkt.
    Einfach so. War doch nett, oder? Freiwillig hat wohl noch nie ein Volk ein
    anderes über einen so langen Zeitraum so großzügig unterstützt. Ihr seid
    fürwahr unsere teuersten Freunde.

    Wie es uns dabei ging, in all den Jahren, das habt Ihr nie gefragt. Ich
    vermute, auch heute brennt Ihr nicht gerade darauf, etwas über unsere Sorgen
    zu erfahren. Ich erzähle es Euch trotzdem: Unsere Straßen sind so löchrig
    wie antike Bauwerke, weil uns das Geld für ihre Instandhaltung fehlt.
    Bibliotheken und Schwimmbäder werden geschlossen. Manche Städte schalten
    nachts jede zweite Straßenlaterne aus, weil sie die Stromrechnung nicht
    bezahlen können. Im Gegensatz zu Euren steigen unsere Löhne seit der
    Einführung des Euros praktisch gar nicht mehr. Und jetzt sollen wir auch
    noch Euch Griechen retten!

    Ihr habt Euch unser Misstrauen redlich verdient: Im Sommer fackelt Ihr
    regelmäßig dieses schöne Land ab, das Gott Euch geschenkt hat. Und dann ruft
    Ihr nach unserer Feuerwehr, weil Ihr es nicht allein gelöscht kriegt. Ihr
    wollt alle in den öffentlichen Dienst, aber keiner will Steuern zahlen. Wenn
    auch nur ein Teil der Berichte stimmt, die wir in den vergangenen Wochen
    lesen mussten, dann seid Ihr offenbar nur bereit zu arbeiten, wenn Ihr
    dafür Schmiergeld bekommt. Vor allem Eure Ärzte und das Krankenhauspersonal
    langen kräftig zu. Ihr betrügt Euch also gegenseitig, wo Ihr nur könnt. Das
    könnte uns eigentlich egal sein. Doch Ihr betrügt auch uns. Seit vielen
    Jahren. Das ist uns nicht egal.

    Ihr kassiert EU-Subventionen für mehr Olivenbäume, als in Euer Land passen.
    Offenbar versteht Ihr doch was von Buchführung, denn um die
    Stabilitätskriterien für den Euro zu erfüllen, habt Ihr Eure Bücher so
    systematisch und geschickt gefälscht, dass die in Brüssel nichts gemerkt
    haben. In Wahrheit habt Ihr den Euro nie verdient. Trotz Eurer
    erschwindelten Daten ist es Euch seit der Einführung des Euro noch nie
    gelungen, die Stabilitätskriterien zu erfüllen. Um Eure Wirtschaft größer
    erscheinen zu lassen, habt Ihr Euch 2006 einen hübschen Taschenspielertrick
    einfallen lassen und kurzerhand die Erlöse aus Geldwäsche, Rauschgifthandel
    und Schmuggel in die jährliche Wirtschaftsleistung Eurer stolzen Nation eingerechnet.

    Über Jahrzehnte mehr Geld ausgeben als man sich erarbeitet, wie
    selbstverständlich auf Kosten anderer zu leben, laufend betrügen und
    tricksen – das kann nicht ewig gut gehen. Irgendwann bricht das Kartenhaus
    zusammen. Irgendwann ist jetzt. Streng genommen seid Ihr pleite.

    Macht Euch keine Illusionen. Wenn Angela Merkel verspricht, „Griechenland
    wird nicht allein gelassen“, dann geht es unserer Kanzlerin und uns
    Deutschen nicht mehr um Euch Griechen. Unsere Sorge gilt jetzt unserer
    eigenen Zukunft. Das Unglück ist nur: Wir sind an Euch gekettet. Wenn Ihr
    untergeht, zieht Ihr uns mit unter Wasser. Zum Beispiel durch die 300
    Milliarden Schulden, die Ihr mit den Jahren aufgetürmt habt. Rund 30
    Milliarden davon gehören den Sparern bei deutschen Banken, in Form von
    Staatsanleihen. Ob Ihr das jemals zurückzahlen werdet? Euretwegen geht der
    Euro in die Knie. Uns droht die Inflation. Das bedeutet: was deutsche Sparer
    auf dem Sparbuch oder in Lebensversicherungen für die Zukunft zurückgelegt
    haben, wird immer weniger wert. Wegen Euch. Solche Gedanken sind Euch
    natürlich fremd, denn sparen oder investieren ist nicht Euer Ding. Ihr haut
    die Euros lieber raus. In der EU seid Ihr Griechen das Volk, das von seinem
    Geld den größten Anteil für den Konsum verprasst.

    Die Regierungschefs der EU haben zwar beschlossen, dass Ihr keine direkten
    Finanzhilfen bekommen sollt. Erst mal. Doch Ihr braucht Hilfe. Und in der EU
    bedeutet Hilfe am Ende immer Geld, genauer: unser Geld.

    So langsam wird uns Deutschen klar: Zuerst mussten wir die Banken retten,
    jetzt müssen wir Euch Griechen retten und schließlich alle Länder mit einer
    Schweinewirtschaft, die „PIIGS“, Portugal, Italien, Irland, Griechenland,
    Spanien. Ein Staatsbankrott auch nur eines dieser Länder, darin sind sich
    die Experten ausnahmsweise einmal alle einig, wäre eine Tragödie, die selbst
    die Bankenkrise wie ein Lustspiel erscheinen ließe.

    Kluge deutsche Staatsrechtler haben schon vor der Einführung des Euro
    gewarnt: Die Wirtschaftsunion kann ohne die politische Union nicht
    funktionieren. Sie hatten Recht. Jetzt erkennen wir das dramatische
    Demokratie-Defizit. Wir Deutschen sind von den Entscheidungen der Regierung
    Griechenlands abhängig. Aber wir können sie nicht wählen. Ihr Griechen könnt
    sie wählen, aber Ihr habt ganz andere Interessen. Wir wollen, dass Euer
    Ministerpräsident Georgios Papandreou sein Sparprogramm durchzieht.
    Mindestens. Besser wäre es, wenn er beim Reformieren noch einen Zahn
    zulegte. Aber Ihr wollt das ganz offensichtlich nicht. Ihr macht, was Ihr
    immer macht: Ihr streikt. Letzte Woche der öffentliche Dienst, nächste Woche alle, Generalstreik.
    Liebe, teure Griechen, wenn Ihr nächste Woche auf die Straße geht, dann
    streikt, dann demonstriert, dann protestiert Ihr nicht gegen Eure
    Regierung, sondern gegen uns. Dem Zorro, der Euch stets gerettet hat und
    weiter retten soll, dem versetzt Ihr nun einen Tritt zwischen die Knie.

    Liebe griechische Finanzbeamte, geht nächste Woche bitte nicht streiken,
    sondern treibt endlich mal die Steuern Eurer Millionäre ein, von denen Ihr
    bislang fürs Wegschauen so fürstlich entlohnt werdet.

    Liebe griechische Ärzte, geht nächste Woche bitte nicht streiken, sondern
    behandelt Eure Patienten. Von jetzt an, ohne vorher um einen Geldumschlag
    zu bitten. Und dann versteuert einfach Euer Einkommen. Ja, dann könnt Ihr
    Euch den nächsten Porsche erst ein Jahr später bestellen. Ihr werdet es überleben.

    Liebe Rentner Griechenlands, wenn bei uns jemand sein ganzes Leben lang
    gearbeitet hat, bekommt er nicht einmal 40 Prozent seines
    durchschnittlichen Einkommens als Rente. Damit sind wir auf dem
    viertletzten Platz der OECD-Länder. Und wer ist auf Platz eins? Richtig:
    Ihr. Über 95 Prozent Eures durchschnittlichen Einkommens gönnt Ihr Euch als
    Rente. Um das hinzukriegen, greift Ihr wieder in die Trickkiste: Ihr bezieht
    einfach die Rentenhöhe nicht aufs ganze Leben, sondern nur auf die letzten
    drei bis fünf Arbeitsjahre. Darum ist es bei Euch üblich, dass der
    Arbeitgeber den Lohn am Ende noch mal kräftig erhöht. Von dem Geld, mit dem
    wir Euch fast 30 Jahre lang gesponsert haben, gönnt Ihr Euch eine
    komfortablere Altersversorgung, als wir sie uns leisten können.
    Findet Ihr das gerecht? Also, liebe Rentner in Griechenland: Ihr seid die
    Generation, die diese Misere (mit-)verursacht hat. Jetzt haltet einmal die
    Füße still und geht nicht demonstrieren, sondern lasst Eure Regierung die Sparpläne durchziehen.

    Und, liebe Bürger Griechenlands, redet Euch nicht damit heraus, Eure
    Politiker seien allein schuld an der Katastrophe. Ihr habt doch die
    Demokratie erfunden und solltet wissen, dass Ihr, das Volk, regiert und
    damit verantwortlich seid. Niemand zwingt Euch, Steuern zu hinterziehen,
    Schmiergelder anzunehmen, gegen jede vernünftige Politik zu streiken und
    korrupte Politiker zu wählen. Politiker sind Populisten. Die machen genau, was Ihr wollt.

    Sicher werdet Ihr jetzt einwenden: Ihr Deutschen, Ihr seid doch auch nicht
    viel besser. Stimmt. Ein Rentensystem, dem kaum einer noch traut,
    Beamtenpensionen, von denen niemand weiß, wie sie in der Zukunft bezahlt
    werden sollen, ein Steuersystem, das so aussieht, als hätten erfahrene
    Hinterzieher es sich ausgedacht, und vor allem ein Schuldenberg, der
    irgendwann ins Rutschen geraten und alles unter sich begraben wird – genau
    diese Probleme haben wir auch. Und Ihr seid uns auf diesem Pfad der Untugend
    nicht so weit voraus, wie viele glauben. Früher habt Ihr Griechen uns den
    Weg gewiesen, habt der Welt die Demokratie, die Philosophie und das erste
    Verständnis für Nationalökonomie beigebracht.
    Jetzt weist Ihr uns wieder den Weg. Nur ist es diesmal der Irrweg.
    Da, wo Ihr seid, geht’s nicht weiter !!!!

    Vielleicht war es nur
    Reiner Zufall,
    dass der in meinem Postfach lag….

  11. Wir haben nichts, wir zahlen nichts,

    Und das stimmt auch.

    „Der Grieche“ hat von den Unsummen nichts erhalten, „der Grieche“ wird auch von diesen Unsummen, die wir aufgebracht und unser Regime verbrannt hat, nichts erhalten.

    Wer erhält denn unsere Steuergelder, welche vermeintlich nach Griechenland umverteilt wurden?

    Die Gläubiger Griechenlands schöpfen dieses Geld ab, Banken und Globalkonzerne.

    Und dass das so bleiben kann, muss man verhindern, dass weder Griechenland noch irgendein anderes Land austritt und zur nationalen Unabhängigkeit zurückkehren kann.

    Und wie macht man das?
    Im Falle Griechenlands mavht man das, indem man Griechenland den Führerbefehl gibt, sämtliches Staatsvermögen und staatliche Einnahmequellen zu „privatisieren“, damit erstens Griechenland in Abhängigkeit fällt und andererseits „der Grieche“ für seine Post, für seine Strassen, für seine Energie und für sein Trinkwasser noch mehr bezahlen darf, dieses Geld aber Griechenland verlässt und in „private“ Kassen fliesst.
    Käme das Geld in die Kassen Griechenlands, hätten die Griechen und deren Gläubiger den Nutzen.
    So haben den Nutzen die „Privaten“.

    Und diese Praxis wird sich nicht auf Griechenland beschränken, wie das zukünftige Atomstrom-Importland Deutschland auch noch erkennen wird.

    Wir sollten uns an „den Griechen“ erinnern, der gegen den Ausverkauf seines Landes demonstrierte, wenn wir gegen unseren Ausverkauf demonstrieren.
    Oder wenn wir den Ausverkauf unseres Landes zumindest mal realisieren, was ja auch schon ein Fortschritt wäre.

  12. #1 MaxMoritz (10. Sep 2011 22:20)

    Es kam und kommt wie es kommen musste. Niemand, der auch nur annähernd 1 und 1 zusammenzählen kann, hätte auch nur einen roten Heller auf die Rettung Griechenlands gesetzt.

    Sie meinen wohl:

    #1 MaxMoritz (10. Sep 2011 22:20)

    hätte auch nur einen roten Hellenen auf die Rettung Griechenlands gesetzt.

    🙂

  13. #13 Hochverrat Paris 1793 (10. Sep 2011 22:46)

    Fertig machen zur Landung

    Langsamer Sinkflug und nur noch 886.73 Drachmen Meter bis zum Touch down!

    Siegfried Schäuble, der Drachmentöter!

  14. Richtig! Zum Nulltarif für den deutschen Steuerzahler aber nicht zum Nulltarif für die größten privaten Gläubiger wie Deutsche Bank und Commerzbank. Deren Schäfchen sind nun im Trockenen. Heil Ackermann.

  15. Lüneburg ist auch keine Insel der Glückseligen mehr!

    „Acht von zehn Klassenkonferenzen laufen gegen kurdischstämmige Schüler“, so der Pädagoge.

    Gewalt an Schule
    Lehrer schildert Angst – Schulleitung reagiert gleichgültig
    09.09.2011, 06:00 Uhr Martina Brinkmann

    Pädagoge erhebt massive Vorwürfe gegen die Christianischule. Die Schulleitung hüllt sich in Schweigen, obwohl es Gewalttaten gebe.

    Lüneburg. 2006 wandte sich das Kollegium der Rütli-Oberschule in Berlin-Neukölln mit einem offenen Brief an die zuständige Schulaufsicht. Darin schildert es schonungslos die Zustände an der Schule und forderte Konsequenzen ein. Der Brief hat in Politik und Gesellschaft ein immenses Echo ausgelöst. Fünf Jahre später erhält die Redaktion der Lüneburger Rundschau einen anonymen Brief.

    Unterschrieben hat ihn „ein wütender Lehrer“ hinter dem sich auch eine wütende Lehrerin oder Teile des Kollegiums verbergen könnten. In seinem Brief berichtet der Schreiber auffallend emotional über das schulische Leben an der Lüneburger Christianischule. Es ist der Hilferuf eines Pädagogen, der sich nicht anders zu helfen weiß, als die Öffentlichkeit zu informieren.

    Er beschreibt die Gewalt an der Schule. Es gebe Gangs, von denen nicht nur die Schüler, sondern auch die Lehrer und sogar die Schulleitung Angst hätten. Viele gute Schüler trauten sich nicht mehr Leistungen zu bringen, weil sie von anderen fertig gemacht würden. „Sie erzählen von Erpressung, Diebstahl und Raub. Vandalismus in Toiletten und Fachräumen ist üblich. Möbel werden aus dem Fenster gestürzt, die Toiletten unter Wasser gesetzt, Fäkalien an die Wände geschmiert. Feuer wurde gelegt“, schreibt der wütende Lehrer.

    Er schildert die Angst der Kolleginnen, allein über bestimmt Flure zu gehen, und erwähnt Drogen, die in den dunklen Ecken des Schulhofes genommen würden. Darüber hinaus versetzten Gangs Schüler, Lehrer und Schulleitung in Angst und Schrecken. „Der Schulleitung ist alles egal, (…) sie schützt die Hilfe suchenden Kollegen nicht. Sie redet die Verhältnisse schön. Die Öffentlichkeit soll nichts erfahren, auch die Polizei wird nicht richtig informiert und die vorgesetzte Behörde schon gar nicht.“ Die Lehrer hätten Order von der Schulleitung, nichts nach außen dringen zu lassen. „Es ist alles so unglaublich verlogen hier. Viele meiner Kollegen sind am Ende.“

    Es versteht sich von selbst, dass ein solcher Brief nicht ungeprüft bleiben darf. Harald Vahlbruch, der als Schulleiter gegenüber seinem Kollegium und den Schüler Verantwortung trägt, wollte sich auch auf mehrfache Nachfrage nicht zu den Vorwürfen äußern.

    Anders Susanne Strätz. Die Sprecherin der Landesschulbehörde Lüneburg bestätigte die Vorkommnisse teilweise. So habe einmal ein Schüler der Schule eine Bank aus dem Fenster geworfen, es sei in den Toiletten gezündelt worden und auch über mit Fäkalien beschmierten Toilettenwänden sei sie unterrichtet.

    „Ja es gab solche Vorfälle. Die allerdings gibt es an vielen anderen Schulen auch. Zudem hat uns die Polizei schriftlich bestätigt, dass es weder Auffälligkeiten noch besorgniserregende Schlägereien an der Schule gebe.“ Im Gegenteil, Kontaktbeamten haben die gute Zusammenarbeit gelobt. Die Schülerschaft im Villenviertel Kreideberg sei eine, so Strätz, wie sie überall anzutreffen sei. Nicht besonders auffällig.

    Differenzierter nimmt ein Lehrer des Kollegiums, der anonym bleiben möchte, Stellung zu den Vorwürfen. Auch er bestätigt die Ereignisse als Aktionen einzelner Schüler, die sich in einem längeren Zeitraum abgespielt hätten. Von Drogen und Kollegen, die sich bedroht fühlen, wisse er nichts. Allerdings sei das Kollegium gespalten, „Hauptschullehrer können nicht mit Realschullehrern und umgekehrt“. Nach der Zusammenlegung von Haupt- und Realschule hätten sich zehn von zwölf Hauptschullehrern versetzten lassen.

    „Die Kollegen sind unzufrieden, wie die Realschule sich entwickelt hat.“ Eingehend beschreibt der Mann die Veränderung der Schule in den vergangenen Jahren. Die Gründung der IGS spielt dabei eine bedeutende Rolle. „Die leistungsstarken Realschüler besuchen jetzt die IGS und nicht mehr die Christianischule.“ Stattdessen verzeichnete die Schule einen „unglaublichen“ Zuwachs an muslimischen Schülern. „Acht von zehn Klassenkonferenzen laufen gegen kurdischstämmige Schüler“, so der Pädagoge. Zudem sei der Schulleiter nur selten ansprechbar. „Es gibt keine Dienstbesprechung oder Gesamtkonferenz, in der Kollegen dies nicht beklagen.“

    Das Zwist im Kollegium herrscht und dass die Bürotür des Schulleiter häufig verschlossen ist, bestätigt ein ehemaliger Betreuer der Schule: „Zustände wie der Bronx herrschten dort. Hauptschulklassen wurden während des Unterrichts eingeschlossen, damit niemand hinaus noch hinein konnte.“

    Einer, der weiß wie Schule funktionieren sollte, ist Matthias von Saldern. Er ist Professor für Schulpädagogik an der Universität Lüneburg. Die Themen seiner Bücher lauten unter anderem „Mobbing“, „Schulleistung in Deutschland“, „Führen durch Gespräche“ und „Sozialklima von Schulklassen“.

    Als unerlässlich für den Aufbau einer konstruktiven Schulkultur nennt er eine offene Gesprächskultur. Schulleiter müssen über die Fähigkeit verfügen, Erwachsene zu führen, zudem sollte es eine Feedbackkultur an der Schule geben und die Möglichkeit, Fehler zu machen, ohne dabei abgewertet zu werden.

    Klassische Führungsfehler der Schulleitung seien das Wegsehen, das sogenannte „closed up“, sowie indifferentes Führungsverhalten nach dem Motto „Mal so, mal so“, sagt von Saldern: „Was veranlasst einen Lehrer, anonym zu bleiben?“ fragt sich der Professor und verweist auf den Schulleiter, der die Tür hinter sich schließt.

    http://www.abendblatt.de/region/lueneburg/article2020725/Lehrer-schildert-Angst-Schulleitung-reagiert-gleichgueltig.html

  16. Habe gestern in der BILD gelesen:

    (Merkel) DER EURO WIRD NICHT SCHEITERN!
    ——————————————–
    „Das wolle Gott verhüten“, erwidert‘ Gernot ihr.
    „Und wären unser tausend aus deiner Sippe hier,
    Wir wollten lieber sterben, als daß wir einen Mann
    Hier als Geisel gäben: das stünde uns wohl übel an.“
    „Man findet an mir keinen, der einem Freund die Treue bricht.“
    ——————————————
    Hagen ausliefern oder den EURO retten, Österreich den Rücken Stärken oder den Ersten Weltbrand verlieren…..

    Wir Deutschen LIEBEN es, wenn unsere „FÖHRER“ die Götterdämmerung herbeirufen!

    Alternativlos…..Sieg Heil…..Heil Dir dem Siegerkranz…..

  17. Mann, ich hatte der CDU damals noch als das mit Griechenland gerade diskutiert worden ist im Kontaktformular geschriebn, ob sie unbedingt uns alle mitreissen wollen. Was hatte ich als Antwort erhalten: „Die hundert Tagefrist läuft erst noch und wir bekommen schon so viel Kritiken!!“
    Nun ja Bonzen, die von Staatsführung keine Ahnung haben leiten unser Land und machen alles in die eigene Tasche!

  18. Warum sollen sich die Griechen eigentlich sorgen machen? Mit Mario Draghi kommt bei der EZB doch bald ein alter Bilanzfälscher-Kumpel an die Macht http://www.handelsblatt.com/politik/international/top-notenbanker-geraet-in-strudel-der-griechenland-krise/3372240.html .
    Dieser wird dann sicherlich auch noch Italien auf EZB-Kosten retten. Deshalb sollten wir uns nicht zu früh freuen, wenn Schäuble bei den Griechen nicht mehr zahlen will. Selbst, wenn Griechenland wirklich der Geldhahn zugedreht werden würde, werden wir keinen Nutzen daraus ziehen. Das eingesparte Geld geht dann eben nach Italien.

  19. Und die Welt schreibt

    Griechenland darf jetzt doch bankrott gehen

    Da der von uns finanzierte Rettungsschirm die Krediausfälle finanzieren kann.

    Wir Deutschen Steuerzahler und Sparer (beispielsweise Riesterfonds mit Staatsanleihen) sollen also enteignet werden?!

  20. Das sind so Momente, wo man doch an Verschwörungstheorien denken könnte.

    Das die Banker auf den Geheimtreffen verabreden, dass die Staaten die Wertlosen Anleihen der Investmentbanken abkaufen, damit deren Gewinne nicht beeinträchtigt werden.

    Als Gegenleistung für diesen Volksverrat, gibt es dann später Beraterposten mit Millionenvergütung für die verantwortlichen Politiker.

  21. Angesichts der Entwicklung der Türkei unter Erdogan zum Europa- und Israel-Feind, bleibt Europa doch überhaupt nichts anderes übrig, als die „Grenzen zu befestigen“. Dies sind Griechenland und Bulgarien!

    Auch wenn sich in Griechenland bei der Schlamperei und der landesübliche Korruption etwas tun sollte, bleibt es langfristig auf Zuschuss angewiesen. Wir haben da ja unsere eigenen Erfahrungen gemacht mit der Ex-DDR, welche seit 22 Jahren immer noch am Tropf Westdeutschlands hängt. Genau so wird Griechenland auf unabsehbare Zeit am Tropf Europas hängen müssen.

    Die politischen Entscheider haben es akzepiert, dass sich Staaten sehr unterschiedlicher Leistungsfähigkeit in der EU zusammenschließen. Das sind jetzt nun mal die Konsequenzen. Es wird auf Dauer die Zahler und die Empfänger geben, so wie wir das innerhalb Deutschlands ja auch haben. Deutschland bleibt Zahler in Europa, Bayern und Baden-Würtemberg bleiben Zahler in Deutschland!

    Was von den Politikern übersehen wird, wenn sie von der notwendigen Konsolidierung der Finanzen Griechenlnds reden, ist die alles entscheidende Tatsache, dass dieses Land schlicht zu wenig zu bieten hat, um im Warenaustausch mit den führenden Europäern bestehen zu können. Tourismus und Olivenöl ist, etwas böse gesagt, einfach zu wenig.

    Was erfolgen muss, auch wenn es dabei gegen den Stolz einer Kulturnation geht:
    – Abschöpfung der großen Vermögen, welche durch Steuerhinterziehung und Korruption gewonnen wurden,
    – Überproportionale Steuererhöhung für die Grossverdiener,
    – Renteneintrittsalter und Pensionen auf europäischen Standard,
    – Lohnniveau plus Nebenkosten auf ein Maß, welches Investitionen für ausländische Firmen sinnvoll macht (im Wettbewerb zu Rumänien/Bulgarien!),
    – Sreiks für eine Übergangszeit verbieten, verbunden mit verbindlicher Entlassung von Streik-Teilnehemern,
    – Privatisierung von Staatsunternehmen,
    – Aufbau von modernen Industiestrukturen in den Händen aussergriechischer, bzw. globaler Unternehmen,
    – Abgabe zahlreicher Souveränitätsrechte an europäische Kommisssionen.

    Das entstandene griechische Netzwerk mit seinen vielfältigen Abhängigkeiten zwischen der Oberschicht und der Politik, hat keine Chance sich selbst aus dem Sumpf zu ziehen.
    Die Strukturen sind zu verkrustet und korrumpiert.
    Deshalb muss Europa die Schalthebel in die Hand nehmen und die totale Transparenz schaffen.

    Griechenland darf nicht alleine gelassen werden, Zypern darf nicht in die Hände der Türken fallen!

  22. Zitat:
    „Warum brauchen diese Pfeifen immer so lange?“

    Weil die meisten Politiker nach der 2008er Erfahrung ab wägten und Informationen sammelten.
    Bundeskanzler a. D. Helmut Schmidt hat vor ein paar Jahren auf einer Podiumsdiskussion der Zeit gesagt:
    „Frau Dr. Merkel hat es heute viel schwerer als ich. Ich konnte als Bundeskanzler zu 3 Bankvorständen gehen und um Rat fragen und bekam kompetente Antworten. Frau Merkel kann zu keinem Bankvorstand mehr gehen und um Rat fragen“.
    Ich denke Herr Schmidt meinte nicht nur das z. T. die entsprechende Kompetenz deutscher Bankenvorstände nicht mehr existiert, sondern auch der Wille und die ethische Einstellung uneigennützig oder auch nur mittelbar eigennützig Rat zu geben nicht mehr vorhanden ist.
    „Nebenbei“, französische Banken und Unternehmen haben angeblich mehrere hundert Milliarden in Griechenland (nicht nur Staatsanleihen) investiert. Wenn Griechenland sofort pleite gegangen wäre hätten insbesondere die französischen Banken vom Staat gestützt oder gar komplett übernommen werden müssen (entsprechend der irischen Situation). Dies hätte sicherlich zu einer Abstufung der französischen Bonität geführt mit entsprechenden Folgen für den Euro und die innere Stabilität des französischen Staates.
    Das erklärt wahrscheinlich auch das Verhalten von Trichet. Durch die Aufkäufe der griechischen Staatsanleihen (mind. 50 Mrd. Euro – wahrscheinlich deutlich mehr) durch die EZB wurden vor allem französische Banken zu Lasten der EZB (d. h. zu 27 % zu Lasten des deutschen Steuerzahlers – effektiv wahrscheinlich zu einem höheren Prozentsatz weil eine Reihe anderer EZB Anteilseigner nicht zahlungsfähig bleiben werden) entlastet/subventioniert.

  23. hätte man es im April letzten Jahres ganz billig zum Nulltarif für die deutsche Staatskasse haben können.

    So ein quatsch, dann hätten wir nämlich wieder die banken retten müßen, das sind nämlich die gläubiger Griechlands. Somit bleibt alles beim alten.

  24. kewil, hör auf Blödsinn zu schreiben und setz dich an der nächstbesten Uni mal in die Grundlagenvorlesungen zur VWL und Makroökonomik rein. Nur mal so für den Anfang.
    Deine Texte, dieser hier als Musterbeispiel, sind nichts als ein paar Sätze, die neben 1-2 Links nichts als eine dümmliche Aneinanderreihung ignoranter Pöbeleien beinhalten.
    Das wäre sogar als Kommentar zu einem Artikel schon ignorierenswert. Wenn sich jemand in einem eigenen Artikel auf diesem Niveau äußern darf, anstatt eine halbwegs fundierte Analyse zu bieten, frage ich mich, ob PI überhaupt noch Autoren hat, die von etwas Ahnung haben. Irgendwie war die Qualität vor 3 Jahren noch eine ganz andere.

  25. So ein quatsch, dann hätten wir nämlich wieder die banken retten müßen, das sind nämlich die gläubiger Griechlands.

    Durch diese Haltung bestärkt man die Banken noch darin, unverantwortliche Risiken einzugehen: Schön Rendite mit riskanten Anlagen machen; wenn’s schiefgeht, zahlt ja der doofe Steuerzahler.

    Nein, das ist deren unternehmerisches Risiko. Wenn die so bescheuert sind, griechische Anleihen zu kaufen, müssen sie eben selbst für die Verluste geradestehen. Und wenn sie dann pleite gehen, umso besser.

  26. Ich möchte mal eine Lanze für Griechenland brechen; zwar nicht so ganz, aber ich möchte mal darauf hinweisen, das das Land auch erhebliche Kosten hatte mit der unerwünschten Zuwanderung, aber auch auf die Geschäftsgebahren von Großhändlern hier im Lande hineisen, die ja …Ausnahmen bestätigen nur die Regel ihre Import und Export Geschäfte nur sehr fragwürdig betreiben….[..] 😈
    Aber auch da ist der vorwiegende Hintergrund, wohl auch erlaubt der Vordergrund …….die Zuwanderung und alle üblen Sachen, die damit einhergehen ,durchaus zu beachten….[..]

  27. @#37 cartan
    Aber ist mal ist der Artikel quatsch, um das mal fest zu halten.
    Und wenn die Banken pleite gehen, kannste ja mal bis Montag morgen überlegen wo du dann dein Geld abhebst.

  28. Wir haben nichts, wir zahlen nichts, haben sie dort skandiert.

    Die Deutschen sollen das auch schreien.
    27,0 Prozent der Erwachsenen verfügen über kein Vermögen oder sind verschuldet.
    http://www.bpb.de/wissen/Z8ZY11,0,0,Einkommen_und_Verm%F6gen.html

    Der Staat hat weniger als nichts – er ist mit 2 Billionen Euro verschuldet. Das Geld, das nach Griechenland fließt, hat man nicht, es muss geliehen werden.

    Dabei gibt es kein Grund Griechenland zu retten. Wenn das Land Pleite geht und aus Euro-Zone fliegt, dann wird der Euro nur stärker.
    Wenn dadurch ein Paar deutsche Banken / Versicherungen getroffen wären, könnte man helfen, wenn es unbedingt sein muss – es wäre viel billiger.

    Diese Regierung veruntreut die Steuergelder – sie gibt Kredite nach Griechenland wohl wissend, dass man das Geld nie zurückbekommt. Gleichzeitig spricht sie über „Budgetkonsolidierung“, dabei wird Rettungsschirm (220 Milliarden) mit keinem Cent erwähnt.

    Schäuble und Merkel sind nicht mehr zurechnungsfähig.

  29. Nachtrag zur Fachkraft:

    Die Polizei bestätigt: Der 33-Jährige ist bereits wegen Diebstahls, Körperverletzung, Bedrohung und Hausfriedensbruchs bekannt.

    „Er kam mit der westlichen Welt sowieso nicht klar, hat seine Jobs vermasselt.
    Farid soll zurück nach Algerien“, sagt ein naher Verwandter. Das ist auch gar nicht so unwahrscheinlich: Das Visum des 33-Jährigen läuft im Dezember aus.

  30. Warum brauchen diese Pfeifen immer so lange?

    Weil sie schwachsinnig und oder irrsinnig sind.

    Es ist doch verwunderlich, dass selbst eine promovierte Physikerin nicht begreifen kann oder will, dass die geordenete Insolvenz Griechenlands die beste Lösung ist und schon vor andertalb Jahren war.

  31. Sehr passend zum Thema: SPD-Kanzlerkandidat in spe Peer Steinbrück redet Klartext: „Natürlich müssen die Deutschen zahlen“:

    http://www.focus.de/finanzen/news/staatsverschuldung/euro-krise-steinbrueck-natuerlich-muessen-die-deutschen-zahlen_aid_664194.html

    Danke, Herr Steinbrück, daß Sie mit diesem Interview nun auch dem dümmsten Deutschen klar gemacht haben, daß die SPD in der Europapolitik keine Alternative zur amtierenden Bundesregierung ist. Aber wenigstens sprechen Sie offen aus, was natürlich auch Merkel, Schäuble und Konsorten denken und wollen.

  32. Heute vormittag war PI stundenlang nicht zu erreichen. Es besteht Verbesserungsbedarf.

    Zum Thema.
    Die Berichte von Florian Hassel ragen qualitativ aus der Berichterstattung über Griechenland hervor. Er beschreibt den Gegensatz zwischen vermeintlichen Absichten und der traurigen Wirklichkeit.
    http://www.welt.de/wirtschaft/article13597220/Die-fatale-Reformunwilligkeit-des-Staatsapparats.html

    So sehen die Folgerungen aus.
    „Koalition lässt Rente mit 69 durchrechnen“.
    Der Bericht empfiehlt besonders den Abbau der strukturellen Erwerbslosigkeit, die Erhöhung der Zuwanderung und die „Verlängerung der Lebensarbeitszeit“.
    http://www.focus.de/politik/deutschland/sicherung-der-staatsfinanzen-koalition-erwaegt-rente-mit-69_aid_664220.html

  33. Ich bin kein Finanz-Mensch, habe aber in der JF einen Leserbrief gefunden, der mir zu denken gab:

    Zahlen mit fast endlosen Nullen
    Wenn Rolf Dressler die Frage stellt, wie denn die Milliarden aus dem Rettungspaket
    überwiesen werden sollen, dann sollte man auch einmal fragen, was denn überhaupt überwiesen wird. Geld? Euros?

    Nein! Nichts als elektromagnetische Impulse, die sich auf dem Bildschirm als Zahlen mit fast endlosen Nullen vor dem Komma darstellen, werden über den Äther gesandt. Und für diese Buchstaben und Zahlen auf den im Bildschirm abgebildeten Konten, hinter denen kein Geld oder Kapital steht, sondern nur Impulse, müssen die Empfanger-Länder Zinsen berappen. Das ist doch ein phantastisches Geschäft – Impulse ohne eigenes Kapital versenden und Zinsen kassieren, als hatte man echtes Geld verliehen.
    Jetzt kann die Devise dieser Drahtzieher hinter den Kulissen doch nur noch lauten: Alle Regierungen sollen Schulden machen, so hoch wie es geht, dann „verleihen“ wir unser nicht vorhandenes Kapital und erhalten dafür Zinsen. Geht dieses „Kapital“ dann wegen der nicht zu vermeidenden Staatspleiten verloren,
    haben die Drahtzieher kein Geld verloren, sondern nur virtuelle Zeilen auf dem Bildschirm.

    Ein Wahrungspaket nach dem anderen wird aus der Luft geschöpft und von Pleitestaaten verbraten. Aber die Zinsverpflichtung bleibt, und zwar für alle Staaten. Mir kommen die stärksten Zweifel, ob solch ein Spiel nach den demokratischen Spielregeln überhaupt zulässig ist. Wahrscheinlich ist dies aber alles „alternativlos“ und wir dumm gehaltenen Bundesbürger und Wahlvolk verstehen zu wenig von dieser hohen Politik.

    Das ist ja unglaublich, dass wir auf eine Art enteignet werden, die für mich normalem Menschen unvorstellbar ist.

    Reiner Zufall,
    dass das kaum jemand begreifen kann, oder?

  34. Hat das keiner verstanden?

    Mit den ganzen Milliarden wollte man doch nur Zeit gewinnen, um die Schulden Griechenlands den Banken und Versicherungen und Fonds weg zu nehmen und die Völker damit zu belasten. Jetzt kann man dann einen Schnitt machen und 50% der Schulden Griechenland erlassen, ohne die Banken ect. zu belasten!! Für die restlichen 50% zahlt dann Griechenland nur rund 5% Zinsen gegenüber jetzt 155 – 20%..

    Ich habe nie verstanden, dass eine Bundesbank den Banken Geld gibt mit 1,5% und die leihen es den Griechen mit 15% – 20%. Warum haben die Banken der Länder das nicht gleich direkt gemacht und selbst das Geld verdient. Damit hätten Staaten wie Griechenland nicht diese Probleme bekommen, denn Griechenland konnte ja nicht mal die Zinsen leisten!! Bei einem Staatshaushalt von 110 Milliarden muss Griechenland derzeit nahezu 50 Milliarden Zinsen leisten p. A.!!

  35. Herr Schäuble glaube ich erst, wenn das, was er sagt, Tatsache geworden ist.
    Dieser Mann führt uns ein ums andere Mal hinter die Fichte.
    Heute denkt er, Griechenland wäre gut beraten, Insolvenz anzumelden. Damit beschwichtigt er die Befürworter dieses Szenarios. Damit gewinnt er Zeit, den ESM-Vertrag durch den Bundestag zu peitschen.
    Also erst wenn Griechenland Isolvenz angemeldet und die Drachme eingeführt hat, glaube ich Herrn Schäuble.

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