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Therapie – perdu!

Moishe Hundesohn: Therapie - perdu!

Moishe Hundesohn: Therapie - perdu!

Moishe Hundesohn: Therapie - perdu!

Moishe Hundesohn: Therapie - perdu!

Moishe Hundesohn: Therapie - perdu!

© 2011 by Daniel Haw

Daniel Haw - Vater der jüdischen Comicfigur Moishe HundesohnDaniel Haw ist Dramatiker, Maler, Komponist, Autor, Regisseur und Leiter des jüdischen Theaters Schachar in Hamburg. Der Vater der jüdischen Comicfigur Moishe Hundesohn veröffentlicht seine Cartoons jeden Freitag exklusiv auf PI. Zuletzt erschien sein Roman „Saphir – Abenteuer eines Hofnarren in Abschweifungen“ und der neue Bildband „Ein Hundejahr: Moishe Hundesohn“ (s.u.).

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Liebe Freundinnen und Freunde,

vor ein paar Wochen hat ein Kommentator zur Ankündigung meines Debütromans „SAPHIR“ auf PI, äußerst misslaunig (oder -günstig) geäußert, der Haw finde wohl keinen Verlag für sein Machwerk. Deshalb müsse er es bei Books on Demand veröffentlichen. Leider muss ich ihn und seine Einschätzung der Dinge enttäuschen: Ich habe den Roman überhaupt nicht den Verlagen angeboten, einfach weil ich keine Lust verspürte, mir an deren Organisationsstrukturen die Zähne auszubeißen und bei den zuständigen Damen und Herren Lektoren zu antichambrieren. Denn die herrschenden Mainstream-Ansprüche kann ich mit meinem Roman ohnehin nicht erfüllen. Kurz: „Saphir“ sollte veröffentlicht werden, und zwar rasch und unverändert!

Bei MOISHE HUNDESOHN verhielt sich die Sache allerdings anders, und tatsächlich muss ich hier dem unbekannten Kommentator recht geben: jene Cartoon-Verlage, denen ich Moishe vorstellte, lehnten eine Veröffentlichung mit Hinweis auf sein kulturelles „Nischendasein“ ab. So zog ich es vor, auch MOISHE bei BoD zu veröffentlichen, um ein weiteres Klinkenputzen zu vermeiden. Allerdings vermied ich eine große Vorankündigung des ersten Bandes, da ich mich erst von der Druckqualität der Bildgeschichten überzeugen wollte, um die Moishe-Freundinnen und -Freunde optisch nicht zu enttäuschen!

Nun liegen die Abenteuer von Hund, Ente und Rabbi in handlichem Din-A5-Format auf meinem Schreibtisch und dies zu meiner vollen Zufriedenheit – ein großes Lob an den BoD-Verlag!

Ab sofort ist „Moishe Hundesohn – Ein Hundejahr“ im Internet (Thalia, jpc, Amazon, etc.) sowie im herkömmlichen Buchhandel käuflich zu erwerben.

Daniel Haw

P.S.: Die Höhe des Moishe-Buchpreises hängt übrigens nicht von mir ab. Ich habe die Seitenzahl deshalb begrenzt, um unter der „Schallgrenze“ von 20,- Euro zu bleiben. Mein „Verdienst“ dabei ist eh marginal! Wenn ich es umfangreicher gestaltet hätte, wäre der Preis automatisch und unverschämt gestiegen. Das liegt nun einmal an der Tatsache, dass BoD nicht auf Halde produziert, sondern nur auf Nachfrage. Die Herstellungskosten, die ich mittrage, sind bei Kleinauflagen eben recht hoch.