1

Unsere andere Fahne

Die Farben unserer Freiheit sind Schwarz-Rot-Gold. Wer am kommenden 3. Oktober Flagge für die Freiheit der Deutschen zeigen möchte, hat allerdings zwei Varianten zur Auswahl: Zum einen natürlich unsere Freiheitsfahne des Hambacher Festes, die seit 1949 auch Fahne der Bundesrepublik ist. Zum anderen gibt es noch eine zweite deutsche Fahne in Schwarz-Rot-Gold, die viel zu wenig bekannt ist: die Fahne der Widerstandskämpfer vom 20. Juli, die die deutschen Freiheitsfarben in nordeuropäischer Kreuzform zeigt. Die besonders kompromisslose Freiheitsbotschaft dieser Fahne ist gerade am 3. Oktober, dem Tag der Ausrufung der Bunten Republik, aktueller denn je.

(Von Daniel Kuhn)
 
Am 3. Oktober gibt es eigentlich nichts mehr zu feiern. Von Anfang ohnehin ein eher künstlicher Pseudofeiertag, ist der 3.10. seit Wulffs skandalöser Rede vom vergangenen Jahr endgültig ruiniert. Seine Erklärung, der Islam gehöre nun auch zu Deutschland, war nichts anderes als die breitbeinige Verkündigung selbst geschaffener vollendeter Tatsachen durch den obersten Vertreter der politischen Klasse: vollendete Tatsachen, die diese politische Klasse nur mit Hilfe einer historisch einzigartigen Täuschung der Deutschen („Gastarbeiter“, „Asyl“) zwecks Aufbaus ihrer „Bunten Republik“ erreicht hat. Wulffs Rede hat die Bedeutung des 3. Oktober für alle Zeit verändert: Aus dem Deutschen Nationalfeiertag ist ein “Tag der Bunten Republik“ geworden, ein Symboltag für all die vielen politischen Lügen, die man uns im Zuge der Umwandlung der Bundesrepublik zur Bunten Republik jahrzehntelang aufgetischt hat.
 
Was also tun, am kommenden 3. Oktober? Natürlich hissen wir Schwarz-Rot-Gold: Trutzig die Farben unserer Freiheit und Selbstbestimmung am offiziellen Tag unserer Unfreiheit, unserer öffentlichen Verspottung, Verhöhnung und Übertölpelung zu zeigen, ist selbstverständlich. Aber kann ein solches Flaggezeigen nicht auch missverstanden werden: als Zeichen des Mitmachens an einem staatlichen Propagandatag, als Zeichen einer unkritischen Unterstützung für einen „Tag der Bunten Republik“, gar einen „Tag der Offenen Moschee“?
 
Zum Glück gibt es unser Schwarz-Rot-Gold auch in einer ganz unmissverständlichen Variante: als Fahne des 20. Juli, der Fahne des Deutschen Widerstands. Nie seit 1944 war diese Fahne aktueller als heute, in der Epoche der Bunten Republik, die geprägt ist von Entdemokratisierung und Entmachtung des Parlaments, Unterwanderung des Staates durch ideologische Extremisten, Unterwerfung der Justiz unter den Willen der Politik und strafrechtliche Verfolgung politischer Kritiker. In der dunkelsten Zeit unserer Geschichte entstanden, ist die Botschaft dieser Fahne noch deutlicher als die Fahne von Hambach: Die Fahne des Deutschen Widerstands ist nicht nur ein Schrei nach Freiheit, sie ist ein lauter, zorniger Aufschrei gegen Unrechtsstaatlichkeit jeglicher Art, gegen Totalitarismus und Dogmatismus, gegen Menschenquoten, Maulkorbpolitik, Propagandastaat, Zweirassenrecht, Rechtsbruch und Rechtsbeugung zur Durchsetzung politischer Ziele. Diese Fahne kennt keine Kompromisse. Diese Fahne am 3. Oktober zu hissen, ist eine Anklage.
 
(Die Fahne des 20. Juli ist bei zahlreichen Anbietern im Internet erhältlich, z.B. hier)