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Helden des Alltags in der bunten Republik

Auf PI fehlt es an Artikeln mit einer positiven, aufbauenden Botschaft. Wo ist das Gegengewicht zu den vielen Meldungen über Gewalttaten? Gibt es denn keine Kartoffeln, die sich erfolgreich gegen Bereicherer gewehrt haben? Doch, die gibt es! Ihre Geschichten finden aber in der Regel nicht den Weg in die Medien. Hier soll nun ein Anfang gemacht werden, mit Erlebnissen von drei anonymen Helden, gesammelt von der Facebook-Gruppe „Civil Courage Alliance“, die sich mit praktischen und rechtlichen Aspekten der Selbstverteidigung und Hilfeleistung befasst und dem Erfahrungsaustausch dient.

(Von Jerry Blackwater)

Held Nr.1 ist Lehrer an einer Schule für Erwachsenenbildung. Ein Schüler, der die vorangegangene Klausur versemmelt hatte, brachte zur Sprechstunde zwei bedrohlich wirkende Verwandte mit, die der Hoffnung Nachdruck verleihen wollten, dass man sich in der Sache doch irgendwie einigen könnte. Man konnte nicht! Der Lehrer blieb stur und es passierte nichts.

Held Nr. 2 ist 1.95 m groß, wiegt 95 kg, hat keine Kampfsporterfahrung. Er schildert sein Erlebnis noch unter Adrenalin stehend im Originalton so:

Ich habe mich grade auf einer elektronischen Tanzveranstaltung befunden, dort habe ich beobachtet, wie eine „Fachkraft“, – 40-50, schlanke Statur, gebrochenes Deutsch – erst eine sehr jung, angeschickerte blonde Deutsche auf der Tanzfläche bedrängt hat, und ihr danach bei der „Flucht“ (nach dem ihn bereits ein anderer Gast angesprochen hat, er solle dies bitte unterlassen!) in den Toilettentrakt gefolgt ist. Einen sexuellen Übergriff konnte ich glücklicherweise unter Mithilfe eines weiteren Gastes verhindern, in dem wir ihn aus der Damentoilette „extrahiert“ haben. Diese „Fachkraft“ hat sich vor der Tür über Ausländerfeindlichkeit beschwert und seine Bierflasche zerschlagen und randaliert.

Ich fühle mich nun wie nach der erneuten Verleihung meines Schulabschlusses!! Wenn ich einen Rat geben darf: greift ein!!! „Politisch inkorrekt“ gibt es in solchen fällen NIEMALS!!! Schützt eure Töchter, Frauen, Mitmenschen & zeigt Zivilcourage! Euer Stolz wird es euch danken! Ich bin gegen blinde Ausländerfeindlichkeit. Wir alle waren schon mal Urlauber. Aber mit „Fachkräften“ MUSS man kurzen Prozess machen, wer dies nicht tut, schafft Deutschland höchstpersönlich mit ab! FÜR Aufrichtigkeit! FÜR Courage! FÜR Eingreifen!

Held Nr. 3 wird so beschrieben:

Ein Arbeitskollege von mir, so Mitte bis Ende zwanzig, durchschnittlich groß, etwa 90 kg, ruhig, nett. Der war Anfang des Monats mit einem Freund in der Nachbarstadt, ca.10000 Einwohner, Historisches Stadtbild. Dort fand irgendeine öffentliche Festivität statt, und man nahm auch das eine oder andere Bier zu sich. Zu später Stunde wurden mein Kollege und sein Begleiter in einer nicht sehr belebten Gasse von vier jungen Männern überfallen, deren Zweck in unserem Land eigentlich der ist, unsere Kultur zu bereichern. Man forderte also in dem üblichen Slang Geld und Handy. Als mein Kollege nicht wusste, ob er über diese kleinen Männchen nicht lieber laut lachen sollte, anstatt ihren Wünschen nachzukommen, fingen die bösen Räuber an, ihn rumzuschubsen. Daraufhin hat er dann dem Anführer mächtig einen zwischen die Zähne gegeben, woraufhin der dann auch vorschriftsmäßig zu Boden ging und der Rest floh. Den Anführer hat er dann der Polizei übergeben. Jetzt warten wir ab, ob mein Kollege eine Anzeige wegen Körperverletzung bekommt! Jedenfalls nach einer Woche ist da noch nichts nachgekommen.

Besonders die Problemlösungen der stattlichen Helden Nr. 2 und 3 waren sowohl Situations- als auch Fähigkeits-bezogen. Ihre mentale Einstellung als auch ihr körperliches Erscheinungsbild waren mit entscheidend. Etwas Glück, dass alles gut gegangen ist, kam hinzu. Das kann nicht unbedingt Vorbild für jedermann sein, sollte aber Anlass geben, sich mit solchen Szenarien zu beschäftigen. Etwas Vorbereitung, um anderen und sich selbst beizustehen, sollte nicht schaden.




Christian Jung zu Jörg Lau und dessen Dschihad

ZEIT-Autor Jörg Lau hat auf die Video-Stellungnahme des bayerischen Landesvorsitzenden der FREIHEIT, Christian Jung (Foto), mit einem weiteren Kommentar geantwortet. Auf diesen geht nun Jung ein, der seinen Vorwurf erneuert, es habe die von Lau postulierte offene Debatte zu Integration und Islam im Falle Sarrazin gar nicht gegeben.

Hier Jungs Entgegnung:


Der von mir kritisierte und von Lau auf Geert Wilders gemünzte Begriff der „blonden Bestie“ wird von dem Journalisten nun zum Witz erklärt. Man möchte Lau fast glauben, dass er anerkennenswert selbstkritisch einräumt, der Witz sei wegen des augenscheinlichen Erklärungsbedarfs kein guter gewesen. Aber die Art wie er die Kritik am Islam – die er aus propagandistischen Gründen reflexhaft rechtspopulistisch nennt – missversteht, ja offensichtlich missverstehen will, nährt Zweifel an einer offenen Auseinandersetzung und damit an der Selbstkritik. Dazu trägt auch bei, wie er auf den aus seiner Sicht falsch verwandten Artikel (der) zu Dschihad eingeht. Ein wenig oberlehrerhaft ersetzt er diesen durch den Artikel „das“, da es sich beim Dschihad um das (!) Machtstreben handele. Doch damit begeht Lau nicht seinen letzten Fehler.

Aber vor allem vermisst man bei Lau das Eingehen auf einen der hauptsächlichen Vorwürfe. Nämlich den auf seine ursprüngliche falschen Behauptung der „offenen Debatte quer durch die Parteien“, die ich anhand der ganz und gar nicht offenen „Sarrazin-Debatte“ widerlegte.

Doch zunächst ist es richtig, dass ich den „Witz“ nicht erkannt habe. Man kann nun lange darüber spekulieren, ob es für mich mit der von Lau nun für besser gehaltenen Formulierung „blondierte Bestie“ leichter gewesen wäre. Das bezweifle ich, da ich mit großer Wahrscheinlichkeit auch dann nicht die Brücken geschlagen hätte, die Lau mit dem Nietzsche-Zitat und der Islamkritik verbindet. Der „Zeit“-Blogger unterstellt den Islamkritikern eine heimliche Bewunderung für „Muslime“ zu haben, da die aus Sicht der „Rechtspopulisten“ so wunderbar moralfrei zur Mordtat schritten. Darauf wäre ich – bei aller Leidenschaft für Assoziationsketten – tatsächlich wohl kaum gekommen.

Die Islamisierung unserer europäischen Gesellschaften wird von den Islamkritikern nicht deswegen aufgezeigt und zu verhindern versucht, weil ein heimlicher Neid auf die Gewaltbereitschaft der Schariahörigen besteht. Vielmehr steht diese unseren Werten des freien und selbstverantworteten Menschen entgegen. Wir sehen Gefahren, weil wir erkennen wie unsere unter vielen Opfern, mehrere Revolutionen und Millionen von Toten erkämpften und uns wohl allzu leicht (zumindest den „Wessis“) vererbten Werten und Freiheiten für obsolet erklärt werden. Dies geschieht unter der Prämisse des „Verständnisses“ für fremde Kulturen. Oder aber gar aus der irrigen Annahme heraus, innerhalb einer freien Gesellschaft könnten die Werte einer totalitären Ideologie mit denen des Westens als gleichwertig anerkannt werden.

Wir nennen dies Kulturrelativismus. Doch wenn wir diesen kritisieren und die Kultur des freien Westens, in die viele der Gotteskrieger – angeblich oder tatsächlich – zum Schutz und zur besseren Lebensführung geflüchtet sind, für besser halten, so wird uns dies als Überlegenheitswahn ausgelegt. Doch heimlich – so analysiert Lau – seien wir neidisch auf die Nichtbefolgung unserer Werte.

Wer aber Gewalt ausüben will oder eine heimliche Sehnsucht danach hat, muss nicht neidvoll auf die Krieger Allahs blicken. Wollte ich so ganz ohne moralische Skrupel gewalttätig sein, so ließe ich meinen roten Bart sprießen, häkelte mir ein Käppchen, zöge ein Kaftan an und predigte neben der Einführung der Scharia in Neukölln die (im Sinne des Westens) moralfreie Gewalt, auf die Geert Wilders, ich und andere nach der Ferndiagnose des Jörg Lau so sehnsüchtig blicken.

Diesen Fehler der Projektion führt er fort, wenn er eine völlig und sein ganzes Unverständnis offen legende „Analyse“ für die Abneigung von Gutmenchen durch Islamkritiker anbietet. Letztere attackieren, anders als Lau glaubt, keine abendländisch-christlichen Gutmenchen. Gerade weil diese nicht abendländisch sind, werden sie kritisiert. Gutmenschen sind moralamorphe Gesellen, die alles als gleichwertig zu den westlichen Errungenschaften sehen und diese dadurch abschaffen. So ist der ehemalige Bundesverfassungsrichter Hassemer ein Gutmensch, weil er bei „Ehren“morden im Falle des „richtigen“ kulturellen Hintergrundes einen unvermeidlichen Verbotsirrtums geprüft wissen will. Nicht Hassemers christlich-abendländische Wertehaltung trägt ihm Kritik ein, sondern die Abwesenheit dieser!

Insofern glauben Islamkritiker nicht wie von Lau unterstellt, der Westen werde wegen seiner „Bedenkenträgerei (Rechtsstaat)“ untergehen, sondern das Gegenteil ist richtig. Der Westen droht aus unserer Sicht an seiner Gedankenlosigkeit und seinem mangelndem Willen zur Verteidigung des Rechtsstaates unterzugehen.

Laus Vermutungen ließen sich ja noch ertragen, wenn sie nicht von (weiteren) Logikbrüchen begleitet würden. So soll ich in meiner Video-Stellungnahme Lau nach seiner Lesart in seiner Zuschreibung bestätigen. Und dies pikanterweise, weil ich darin anmerke, dass Laus Hinweis auf die von ihm ins Feld geführte Abwendung vom Dschihad der Ahmadiyya im Umkehrschluss hieße, dass der (!) Dschihad damit ansonsten zum Islam dazu gehört. Nachdem mich Lau zitiert, fügt er einen Gedankengang an, den er als Folge meiner Feststellung wohl bei mir vermutet. Der Zeit-Blogger unterstellt mir die Gedanken: „Die wissen noch wie man kämpft! Die sind durch nichts in ihrem Welteroberungsplan abzubringen!“

(Wenn Jörg Lau übrigens die Frage stellt, ob es zulässig sei, gegen die Ahmadiyya zu protestieren auch wenn sich diese vom Dschihad losgesagt haben, möchte ich dies in die Beurteilng Jörg Laus stellen. Wenn er meint, Protest gegen den Papst sei unzulässig, weil der keinen Dschihad propagiert, so will ich das zur Kenntnis nehmen. Ich darf aber darauf hinweisen, dass die Gleichberechtigung von Mann und Frau nicht die hervorstechenste Eigenschaft der Ahmadiyya ist. Und für sonderlich tolerant halte ich eine Relgionsgemeinschaft, die wegen des angeblich schwul machenden Effekts von Schweinefleischverzehr warnt, auch nicht. Stützen einer pluralistischen Gesellschaft sehen anders aus!)

Da ich also feststelle, dass Jörg Lau in seinem Ausgangsartikel – wenn vielleicht auch nicht ganz bewusst – klar macht, dass der Islam eine Politikreligion ist zu der der Dschihad dazu gehört, beneide ich Muhammat Atta und seine 18 Mittäter vom 11. September 2001 um ihre knapp 3.000 Morde. Es ist keine zwingende Argumentation, derjenige sei eine „blonde Bestie“, der feststellt, dass der Dschihad zum Islam gehört, sondern ein absonderliches im luftleeren Raum schwebendes Konstrukt. Aber diesen Versuch kennt man seit des Kaisers neue Kleider. Wer die Friedlichkeit des Islams nicht erkennt, ist ein „Rechtspopulist“ oder eben eine „blonde Bestie“.

Doch Lau fällt in Bezug schon im nächsten Satz in seine eigene Grube. Denn dort fragt er, wer denn ernsthaft bestreiten möchte, dass der Dschihad zum Islam gehöre. Nach seiner eigenen Herleitung müsste er so selbst eine „blonde Bestie“ sein. Zum Dschihad sei noch darauf hingewiesen, dass der Dschihad laut Duden einen männlichen Artikel hat und nicht wie von Lau behauptet einen sächlichen. Dort heißt es: „Dschihad [arab.] der: der Heilige Krieg der Mohammedaner zur Verteidigung und Ausbreitung des Islams“. Das liest sich doch ganz anders als Laus („das“) Machtsstreben.

Laus Fragen, wie der Dschihad zum „Islam“ gehört und ob er der unwandelbare Kern des „Islam“ sei, ist aus folgendem Grund schwer zu beantworten: Lau versieht den Islam hier mit Anführungszeichen, was es mir schwer macht, die Ernsthaftigkeit der Fragen einzuschätzen. Ob er damit sagen will, dass es „den“ Islam nicht gibt? („Den“ Islam gibt es bekanntlich nur, wenn es um seine friedlichen Aspekte geht, und wenn „der“ Islam angeblich „Frieden“ bedeutet.)

Ohne Anführungszeichen beim Islam möchte ich lediglich darauf hinweisen, dass der Koran das ungeschaffene Wort Allahs ist, ewig gültig und unabänderbar. Der Koran ruft zum Dschihad an den verschiedensten Stellen auf. Eine Aufklärung, der eine kritische und zeitgemäße Auseinandersetzung mit dem heiligen Buch des Islams möglich machte, hat es in der islamischen Welt nicht gegeben. Aufklärerische Ansätze wurden durch Al-Ghazali beendet und fanden seither nicht mehr statt. Das Christentum erlebte in großen Teilen eine Rückbesinnung auf das was Jesus wirklich tat und sagte und dabei (Luthers „Zwei-Reiche-Lehre“) eine immer stärkere Trennung zwischen Staat und Kirche. Die Taten und Aussprüche Mohammeds unterscheiden sich diametral von denen Jesu. Die Aufklärung in Europa wurde nur durch eine zum Teil äußerst heftige Kritik an religiösen Dogmen ermöglicht.

Daher kann ich Laus Frage nicht in ihrer Endgültigkeit beantworten. Ich kann auch nicht vorhersagen, ob zum Beispiel Hamed Abdel-Samads Forderung nach einem postkoranischen Diskurs wirklich eine Chance hat. Aber – so viel Offenheit muss sein – ich bin mehr als skeptisch.

Eine Anmerkung zum Schluss: Es ist schön, dass das Blog der „Zeit“ gemäß Lau zur Unterstützung eines iranischen Dissidenten entstanden ist. Dieser Hinweis brachte mich deshalb zum Lächeln, weil ich den gut eine Woche alten Kommentar Jörg Laus leider erst gestern über mein Smart-Phone las, während mein Tischgenosse mit einem Telefonat beschäftigt war. Als wir beide uns wieder unserem Gespräch in einer schönen Münchner Gastwirtschaft im Schatten der Frauenkirche widmeten, erzählte mir mein Konversationspartner weiter die Geschichte seiner Flucht aus dem Iran, wo er seine Bücher nicht mehr veröffentlichen konnte. Wir haben dann auch aufgrund unserer kritischen Sicht auf den Islam gemeinsame Aktionen besprochen und heftig diskutiert. Die Freiheit, Herr Lau, wird nicht untergehen! Aber der Preis der Freiheit, ist immer währende Wachsamkeit. Und dazu gehört die Kritik – auch und gerade an einem religiösen Dogma. Auf dass unsere Kinder und Enkel nicht eines Tages in einem fremden Land die Geschichte ihrer Flucht erzählen müssen.




Euro-Islam: Integration wider Willen

Tariq RamadanSozialwissenschaftler, vor allem Soziologen, haben den Ehrgeiz, neue Begriffe zu kreieren; dabei handelt es sich genau genommen nur selten um etwas wirklich Neues, sondern meist um eine neue Form mit alten Inhalten. Auch Soziologen wollen ihre „Produkte“ möglichst günstig verkaufen. Oder anders, etwas salopp formuliert: Nur die „Verpackung“ ist frisch, auffällig, möglichst ansprechend, leicht verkäuflich. So ist es auch mit dem „Austro-Islam“, diesem spezifischen alpenrepublikanischen Teil des „Euro-Islams“. Ganz neu ist der österreichspezifische Begriff nicht, doch etwas jungfräulicher als der euro-islamische Oberbegriff.

(Von Prof. Dr. Peter Stiegnitz)

Mit dem Begriff „Euro-Islam“ umschreibt man eine etwas eigenartige Mischung zwischen Anpassung, Assimilation und Segregation; vor allem aber die Probleme der Befolgung der immer weniger authentischen Heimatkultur der einstigen Arbeitsmigranten. Typisch für das Leben vieler Migranten, diesmal auf Muslime und vorwiegend auf die Türken bezogen, ist die „Segregation“. Darunter verstehen wir die Entmischung von unterschiedlichen Elementen in einem bestimmten Wohngebiet. Hier entstehen ethnische Netzwerke, die eine echte Integration der Neuzugewanderten fast überflüssig machen.

Um Wesen und Inhalt des Islams im Allgemeinen und die Möglichkeit einer Integration zu verstehen – also Eingliederung in die europäischen, christlich geprägten Staaten – ist es notwendig, uns mit dieser Religion auseinander zu setzen.

Rund 15 Prozent der gesamten Menschheit gehören dieser jüngsten monotheistischen Religion an, deren wichtigsten Bestandteile jüdischen und christlichen Ursprungs sind. So bestimmte Religionsgründer Mohammed (570-632), wie einst Moses, eine völlige Hingabe an Gott – in diesem Fall an Allah. Während im Christentum die Dreifaltigkeit die Offenbarung eo ipso ist, konzentrieren sich Judentum und Islam einzig und allein auf den einen, einheitlichen Gott, der kein Bild, keine Abbildung erlaubt. Die Jenseitsvorstellungen des Islams – Auferstehung, Jüngstes Gericht, Hölle und Himmel – entsprechen voll und ganz den jüdischen und christlichen Vorstellungen.

Die eigentliche islamische Zeitrechnung beginnt mit dem 15. Juni 622 als Mohammed – der genauso ein Mensch wie Moses und nicht wie Jesus Christus war – seine Sippe verließ und die neue „Glaubensgemeinschaft“ anstelle der arabischen, polytheistischen Stammesvorstellungen, gründete. An diesem Tag, so die Überlieferung, kam Mohammed mit seinen ersten 200 Anhängern nach Jathrib, das in der Folge den Namen „die Stadt“ („Medina“) erhielt. Mekka mit dem uralten Heiligtum „Ka`ba“ (auf Deutsch „Kubus“; ein schwarzer Würfel, der ursprünglich für das Götzenbild „Hobel“ stand) war damals noch nicht „befreit“. Daher ließ sich Mohammed in Medina nieder, wo sich die Wandlung vom religiösen zum politischen Islam begann.

Da Mohammed auf jedweden systematischen Aufbau verzichtete, können wir im „Koran“ (auf Deutsch: „Lesen“, „Gelesenes“), in diesem Glaubensbuch des Islams, keine einheitliche, widerspruchslose Lehre finden. Das Buch besteht aus 114 „Suren“ (auf Deutsch: „Stücke“), die unterschiedlich lange Verse umfasst. Der Koran wurde nicht wie die Evangelien von mehreren Autoren geschrieben, sondern ursprünglich – wie die Thora von Moses – allein, nach Diktat Gottes, geschrieben. Der heute noch gültige Koran stammt vom Kalif Osman, der um 650 versuchte, dieser heiligen Schrift ein einheitliches Bild zu geben.

Trotz dieser Redaktion ist der Koran immer noch nicht einheitlich; daher – wie im Judentum – die große Bedeutung der Kommentare von Rechts- und Schriftgelehrten, die man im Islam „Leute des Bindens und Lösens“ nennt. Diese Uneinheitlichkeit und die daraus folgenden Auslegungen des Korans öffnen – keineswegs nur, aber auch – dem politischen Islamismus Tür und Tor. So verkündet, um nur ein Beispiel zu nennen, der Leiter der wichtigsten Koranschule in Zentraljava (Indonesien), Abu Bakar Bashir: „Das Gesetz Gottes muss auf jeden Fall eingeführt werden. Denn es steht über der Demokratie.“ Dieser Imam war einer der Organisatoren des blutigen Anschlags am 12. Oktober 2002, in Bali, mit 200 Todesopfern. Imam Bashir und seine „Muslimische Verteidigungsfront“ beantragten gemeinsam mit dem „Islamischen Rat der Gelehrten“ eine „Fatwa“ (Rechtsspruch), damit alles „Christliche in Indonesien verboten“ wird. In Indonesien, in diesem größten islamischen Land der Welt leben, 207 Millionen Muslime.

Diese und ähnliche islamistische Hassprediger führen zu solchen resignativen Aussprüchen wie der von Josef Ludin, einem aus Afghanistan stammenden Züricher Neurologen: „Der Islam als Weltanschauung gehört nicht zu Europa. Denn er will Religion, Gesellschaft und Politik nicht getrennt betrachten. Die Freiheit, Kern der europäischen Aufklärung, ist ihm fremd.“ Dieser absolute Mangel auf aufklärerischen Werten wird noch durch ein religionspsychologische Hypothek erschwert: Aus historischen Gründen kennt der Islam eine allgemeine „Opferrolle“ – wie im Judentum die ägyptische Knechtschaft oder im Christentum die römische Verfolgung – nicht. Um diesen fehlenden Opferstatus politisch nach zu holen, wird von den Hasspredigern eine „vernichtende Gefahr“ aus der „westlichen Zivilisation“, welche den Islam „vernichten“, oder zumindest “unterwandern“ will, vorgelogen.

Judentum und Christentum kennen in ihrer Theologie den ethisch begründeten „freien Willen“. Das individuelle Verhalten der Gläubigen innerhalb der festgeschrieben Gebote entscheidet darüber, ob jemand in den Himmel kommt oder in der Hölle landet. Der Islam geht in dieser relativen Einschränkung einen großen Schritt weiter: „Ein jeder handelt gemäß seiner eigenen Art und euer Herr weiß am besten, wer den rechten Weg geht.“ (Koran: 17.84). Dieser „rechte Weg“ wird einzig und allein von Allah, bzw. von seinem Propheten Mohammed und in der Nachfolge von den Kalifen bestimmt.

Der „freie Wille“, so wie wir es verstehen, schließt auch die Glaubensfreiheit ein. Nicht im Islam. Dazu zwei durchaus charakteristische Zitate: „Niemand steht es zu zu glauben, es sei denn mit Allahs Erlaubnis, der Herr der Welten.“ Und dann die offene Drohung: „Er lässt seinen Zorn auf jene herab, die ihre Vernunft dazu nicht gebrauchen wollen.“ (Koran: 10:91-100).

Ergo: Nur der kann glauben, der „Allahs Erlaubnis“ besitzt; also nur die Muslime. Und wehe denen, die diese „Erlaubnis“ nicht verstehen wollen. Das Wort „Vernunft“ wird nur in diesem Zusammenhang gebraucht.

Hinter dieser islam-kanonisierten Bestimmung, die heute politische Praxis geworden ist, steht die gesamte Geschichte dieser Religion:

Mohammed hatte zwar ein Pferd, auf dem er in den Himmel ritt, doch keinen männlichen Nachfolger. So ernannte er an seinem Sterbebett seinen ersten Schwiegervater Abu Bakr dazu. Damit wurde dieser zum ersten der so genannten „Rechtgeleiteten Kalifen“. Bakr ist der erste Kalif. Ihm folgte Mohammeds zweiter Schweigervater Umar. Der dritte dieser war Mohammeds Schwiegersohn Uthman und der letzte der vierte dieser Ur-Kalifen Ali, der gleichfalls Schwiegersohn und darüber hinaus auch Neffe des Propheten war. Nach dem der dritte Kalif, Uthman, ermordet wurde, fand Ali, der Vierte, keine allgemeine Zustimmung mehr. Im Jahre 661 wurde auch Ali gewaltsam in das Paradies geschickt. Damit wurde die heute noch gültige feindselige Trennung zwischen Schiiten und Sunniten, mit unterschiedlichen Kalifen bzw. Imamen, teils in Spanien, teils in Nordafrika, perfekt. Ab 1517, als die Türken Teile Nordafrikas eroberten, führten die osmanischen Sultane selbst den Titel „Kalif“. Erst 1924 nach der Ausrufung der Türkischen Republik durch Mustafa Kemal Atatürk – ein Freimaurer – wurde das bisher letzte Kalifat abgeschafft. Damit verlor der 101. Kalif (Abdülmecit II.) Amt und Würde.

Rund 80 Prozent der insgesamt 1,5 Milliarden Anhänger des Islams (davon 50 Millionen in Europa) sind Sunniten, ca. 20 Prozent Schiiten, die überwiegend im Iran und in Teilen Iraks leben.

Die Sunniten leiten ihren Namen vom arabischen „ahl as-sunna“ („Volk der Tradition“) ab und sie betrachten sich als Nachfolger des ersten Kalifen Abu Bakr. Einheitlich sind die Sunniten nicht; ihre Rechtsschulen („Madhhab“ genannt) kennen unzählige Richtungen von den extrem-konservativen und dogmatischen „Wahhabiten“ bis zu den eher moderaten Malikiten.

Die Gemeinschaft der Sunniten baut ihre Lehren neben dem Koran auch auf die „Sunna“ („Tradition“) auf. Gewisse Ähnlichkeiten zwischen der Thora und dem Koran, bzw. zwischen dem Talmud und der Sunna sind dabei relativ leicht feststellbar.

Für die Schiiten war nur der vierte Kalif, Ali – deshalb leiten sie ihren Namen von „Si at Ali“ („partei Alis“) ab – der einzig wirkliche Nachfahre des Propheten. Daher verwenden sie auch nicht den Namen „Kalif“, sondern „Imam“. Der wohl letzte schiitische Imam, Mahdi („Der Geleitete“), zog sich aus Angst, ermordet zu werden, in die „Verborgenheit“ zurück. An der symbolischen Gestalt des „Mahdi“ erkennen wir eine interessante Parallelität zwischen Judentum und Islam: Die frommen Anhänger beider Religionen lehnen die weltliche Macht ab und unterwerfen sich dem Warten auf die Ankunft des Messias (die Juden), bzw. auf die Rückkehr des Mahdi, „um die Erde mit Wahrheit und Gerechtigkeit zu erfüllen“, wie es in der schiitischen Überlieferung heißt.

Die große, oft blutig geführte Auseinandersetzung zwischen Sunniten und Schiiten bezieht sich überwiegend auf die differenzierten Vorstellungen beider Gemeinschaften zur „Sunna“, die nicht nur „Tradition“, sondern auch „Verfahrensweise“ bedeutet. Die eigentlichen theologischen Differenzen sind nicht groß; vielmehr geht es um real- und machtpolitische Auseinandersetzungen. So zum Beispiel in Bahrain, wo 70 Prozent der Bevölkerung Schiiten sind, doch das Land wird von einer sunnitischen Regierung beherrscht.

Die eher fundamentalistischen Schiiten bestehen darauf, dass nur die Nachfahren des Propheten den Islam führen dürfen, während die etwas moderateren Sunniten immer schon bereit waren, die Führung ihrer Religion für diese Aufgabe besonders geeigneten Personen anzuvertrauen. Das eigentliche Problem der Schiiten ist die schlichte Tatsache, dass seit dem 9. Jahrhundert der Prophet weder einen direkten noch einen indirekten Nachfahren hat und deshalb warten sie so sehnlich auf die „Rückkehr“ von Mahdi, auf ihren muslimischen „Messias“.

In dieser bunten, uneinheitlichen Welt der Lehre Mohammeds spielt der Euro-Islam, bzw. unser Austro-Islam, eine besondere Rolle. Der Ausdruck „Euro-Islam“ wird auf den in Göttingen lehrenden Politologen Bassam Tibi zurückgeführt. Für Tibi sollten die in Europa lebenden Muslime an die europäischen Werte heran geführt werden. Allerdings ist selbst Bassam Tibi nicht allzu optimistisch: Er nimmt mit gutem Grund an, dass die auch in Europa agierenden Islamisten jedwede Annäherung an die europäischen Werte der Aufklärung verhindern. Vor allem das Grundkonzept unseres Laizismus – die Trennung zwischen Staat und Kirche – ist für die meisten Muslime in Europa unvorstellbar.

Im Gegensatz zu Bassam Tibi macht sein Gegenspieler Tariq Ramadan Indirektwerbung für den Islamismus in Europa. Der Publizist Ramadan lehnt jedwede nachhaltige Anpassung der Muslime an den europäischen Geist ab und fordert „Partizipation statt Assimilation“ und will das ohnehin gut ausgeprägte Selbstbewusstsein der Muslime noch weiter stärken.

Einige Zahlen zum Euro-Islam: Die meisten Muslime (5 Millionen, 8,1 Prozent der Gesamtbevölkerung) leben in Frankreich, gefolgt von Deutschland (3,2 Mio; 3,9%) und Großbritannien (1,6 Mio; 2,7%). In der Reihenfolge des relativen Anteils an der Gesamtbevölkerung steht Österreich mit seinen ca. 400.000 Muslimen und mit 4,3 Prozent Anteil hinter England und den Niederlanden an dritter Stelle in der EU.

Faruk Sen vom „Zentrum für Türkeistudien“ an der Universität Essen zitierte bei einer Wiener Tagung der „Islamischen Glaubensgemeinschaft“ die „Fünf Säulen“ der muslimischen Integration in Europa:

• Ablehnung der Scharia
• Prinzip des Laizismus
• Kompatibilität islamischer Lebensweisen mit den Normen der Industriegesellschaft
• Treue zur verfassungsmäßigen Ordnung der Aufnahmeländer
• Zustimmung zu Demokratie und Pluralität

Leider stehen diese „Fünf Säulen“ mutterseelen allein im luftleeren Raum. Bereits die erste Forderung nach der Ablehnung der Scharia ist für jeden Muslim undurchführbar, da die Scharia vor allem die Grundprinzipien Mohammeds, wie Gebete, Fasten im Ramadan, Mildtätigkeit und die Pilgerfahrt nach Mekka, beeinhaltet.

Ähnlich ist die Situation in Österreich. Seit dem Jahre 1912 wird hierzulande der Islam als Religionsgemeinschaft anerkannt; als Körperschaft erst 1979 und seit 1980 werden an österreichischen Schulen Islamunterricht erteilt. Die meisten Muslime in Österreich kommen aus der Türkei und sind demnach Sunniten. Während nach Außen hin verschiedene Vereine die offiziellen und privaten Kontakte zum Staat Österreich und zu seiner Bevölkerung suchen, spielt sich das eigentliche religiöse und politische Leben in den so genannten „Moscheegemeinden“ ab, die zwar keine formelle Mitgliedschaft – im Gegensatz zu den Vereinen – kennen, dafür das Leben der Muslime, von der religiösen Erziehung bis zu den unterschiedlichen Dienstleistungen führen und bestimmen. Über alles steht auch in Österreich die kompromisslose Türkeibezogenheit der hier lebenden Muslime.

Amer Albayati, Mitbegründer der „Initiative liberaler Muslime in Österreich“, weiß, dass in Österreich der türkische Einfluss „vor allem durch die großen türkischen Vereine“ immer größer wird. Dabei erwähnt er vor allem die „Islamische Föderation“, die „Union Islamischer Kulturzentren“ und vor allem „Atib“, deren Präsident der jeweilige türkische Botschafter in Österreich ist. Hinter „Atib“ steht das „Präsidium für Religionsangelegenheiten“, eine mächtige türkische Staatsinstitution. So sind alle Imame, die in den „Atib“-Moscheen predigen, Angestellte des türkischen Staates. Gleichfalls steht die offizielle Vertretung der Muslime in Österreich, die „Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich“ (IGGiÖ) unter türkischem Einfluss. Österreichs führender Migrations-Experte, Heinz Fassmann von der Akademie der Wissenschaften formuliert eindeutig: „Türkische Vereine sind langfristig Integrationsbremsen“, da die „Auslandstürken von der Türkei vereinnahmt werden.“ In seinem Kommentar zu dieser Expertenmeinung schreibt Michael Fleischhacker, Chefredakteur „Die Presse“, unmissverständlich: „Die türkische Regierung nennt österreichische Staatsbürger türkischer Herkunft ,unsere Leute`. Diese sollten sich dagegen wehren.“ – Ich kann Herr Fleischhacker beruhigen: Der einzige Bezug auch der Türken in Österreich ist ihre österreichische Staatsbürgerschaft. Sie werden sich gegen die türkische Vereinnahmung nicht wehren und wir dürfen es nicht, um nicht sofort als „Rassisten“ und „Neofaschisten“ abgestempelt zu werden.

Diese Situation ist in Österreich wie in Deutschland ident. So zeigt eine Studie der „Stiftung Zentrum für Türkeistudien“ an der Universität Duisburg-Essen, dass sich 64,6 Prozent der Muslime als „eher religiös“ bezeichnen. Die Schlussfolgerung der Autoren: „Je länger die Befragten in Deutschland (und wohl auch in Österreich) leben, um so mehr fühlen sie sich religiös.“ Diese Rückzug in eine eminent politische Religion mit Lebens- und Verhaltensbestimmungen ist für die Zukunft beider Länder nicht ungefährlich. Von einer wirklichen Integration, von einer „Einbindung in ein Ganzes“ kann dabei wohl keine Rede sein. Daher wäre es sinnvoll, etwas pointiert formuliert, nicht so sehr von „Menschen mit Migrationshintergrund“, sondern von „Menschen mit Migrationsvordergrund“ zu sprechen.


Peter Stiegnitz (* 30. September 1936 in Budapest) ist österreichischer Autor, Ministerialbeamter und studierter Soziologe. Er hat für die wissenschaftliche Erforschung des menschlichen Lügenverhaltens den Begriff Mentiologie geprägt.




Freibrief für marokkanischen Exhibitionisten

Ein wahres Prachtexemplar kann sich weiter auf öffentlichen Plätzen vor Frauen und Kindern entblößen. Vor Gericht bekam der Marokkaner Imad T. (30) jetzt eine „gute Sozialprognose“ ausgestellt und erhielt eine Bewährungsstrafe. Freuen werden sich über so viel richterliche Toleranz sicher viele Eltern.

Die Frankfurter Neue Presse schreibt:

Exhibitionist (30) belästigte neun Mal Frauen und Mädchen und will nicht ins Gefängnis

Weil er wiederholt in aller Öffentlichkeit blank zog und an sich manipulierte, verurteilte das Amtsgericht einen notorischen Exhibitionisten zu einer Haftstrafe. Der Mann legte Berufung ein – erfolgreich.

„Haben sie einen Beruf?“, fragt die Richterin den jungen, dunkelhaarigen Mann auf der Anklagebank. Die Antwort ist knapp, kommt zögerlich und beinhaltet doch die Charakteristika seiner Lebenssituation. Sie lautet: „Arbeitsamt“. Imad T. (30), der vor zehn Jahren sein Heimatland Marokko verließ und illegal nach Deutschland kam, drückt mit diesem einen Wort aus, dass er so gut wie kein Wort der deutschen Sprache beherrscht und dass er keiner beruflichen Tätigkeit nachgeht. Mit einem gewissen Eifer pflegte er eine andere Tätigkeit, und diese ist Gegenstand der Gerichtsverhandlung. Imad T. hat ein ums andere Mal buchstäblich die Hosen runtergelassen, in aller Öffentlichkeit, und sich Mädchen und Frauen in Scham verletzender Weise gezeigt. Der Frankfurter fuhr nach Hofheim und zeigte sich im dortigen Sportzentrum einer Mutter und ihrer Tochter unvermittelt entblößt.

Alles gezeigt am Reitplatz

Auf dem Gelände des Reitvereins Hofheim setzte er sich mit geöffneter Hose an den Rand des Reitplatzes, auf dem junge Mädchen ihrem Sport nachgingen. Geschlagene zwei Stunden saß er dort, wie er selbst zugibt, und onanierte, während er den Reiterinnen zusah. In der Frankfurter Innenstadt, auf der Zeil, heftete er sich an die Fersen einer jungen Frau, folgte ihr masturbierend bis zur Konstablerwache, folgte ihr bis in die B-Ebene und in die U-Bahn. „Die Frau fühlte sich sehr beeinträchtigt“, merkt die Staatsanwältin an. Es geht um insgesamt neun Taten von Exhibitionismus, die Imad T. allesamt eingesteht. Das Amtsgericht Frankfurt hat ihn dafür verurteilt: Ein Jahr und sechs Monate Haft – ohne Bewährung, denn der Mann ist vorbestraft, bislang insgesamt 27 Mal, durchaus auch einschlägig.

Gegen dieses Urteil hat Imad T. Berufung eingelegt. Er möchte in dem Verfahren vor dem Landgericht erreichen, dass dieses die Strafe zur Bewährung aussetzt.

Die Gewährung einer Bewährung setzt vor allem eines voraus: Eine günstige Sozialprognose. Der vom Gericht bestellte Psychiater kennt den Angeklagten offenbar ziemlich gut. Einige Male habe er den jungen Mann in seinem häuslichen Umfeld aufgesucht und ihn dort als „wahren Pascha, der auf dem Sofa abhängt“ erlebt, während seine Gattin einer geregelten Beschäftigung nachgehe und den Lebensunterhalt für die Familie verdiene. Seine beiden kleinen Kinder behandele der Müßiggänger freundlich.

„Seine Art der Anmache“

Der Psychiater spricht von einer arrangierten Ehe und davon, dass sich die Partner „ganz gut“ verstünden, auch wenn mitunter „die Fetzen fliegen“, Handgreiflichkeiten inklusive. Und dann spricht er von dem „Trieb“ des Angeklagten, von seinem Drang, die Hosen hinab zu lassen und Frauen unvermittelt mit seiner Männlichkeit zu konfrontieren. „Er hält das für eine Methode, Frauen, die er anziehend findet, anzumachen“, erklärt der Gutachter. Inzwischen habe er aber gelernt, dass diese Art nicht nur außerordentlich anstößig und unwirksam ist, sondern auch empfindlich strafbar. Nun habe er den Gabelstaplerführerschein gemacht und wolle auch noch Deutsch lernen. Das könne, wenn der Angeklagte von einem Hilfspaket wie Therapie und Bewährungshilfe begleitet werde, unterm Strich eine „tendenziell gute Prognose“ geben. Die Staatsanwältin zeigt sich skeptisch: „Es fehlt die Einsicht und die Auseinandersetzung mit den Taten.“ Ihr Antrag: Keine Bewährung für Imad T. Das Gericht urteilt anders: Ein Jahr und vier Monate Haft, ausgesetzt zur Bewährung, für vier Jahre.

Vielleicht wäre es clever, wenn Imad T. Sozialstunden bekommen hätte. Zum Beispiel in einem Kindergarten. Oder aber als Haushaltshilfe in einer der Richterfamilien.




FDP-Basis setzt Mitgliederentscheid zu ESM durch

Frank SchäfflerZum ersten Mal in der Parteigeschichte hat die FDP-Basis um den eurokritischen Finanzpolitiker Frank Schäffler (Foto) einen Mitgliederentscheid durchgesetzt. 3250 Unterschriften wären dafür mindestens erforderlich gewesen, nach Angaben von Parteisprecher Wulf Oehme wurde diese Zahl von den eurokritischen Initiatoren übertroffen. Schäffler geht nach eigenen Worten davon aus, dass die Abstimmung im Dezember stattfinden wird. (Quelle: BILD)




Wulff behandelt Piusbrüder wie Aussätzige

Der deutsche Islam-Präsident Wulff behandelt die Piusbrüder wie Aussätzige. Anlässlich des Papst-Empfangs wurden ins Schloß Bellevue auch verdiente Bürger eingeladen, darunter – offensichtlich aus Versehen – eine Familie mit acht Kindern, die zu den Piusbrüdern gehört. Diese bat zum Ende des Besuchs den Bundespräsidenten, der Pate des siebten Kindes ist, um ein gemeinsames Foto. Der sagte auch zu, da trat eine Geheimdienst-Tussi zu ihm und flüsterte ihm etwas ins Ohr.

Daraufhin lehnte der Islam-Präsident das Foto ab. Der Geheimdienst hatte bereits von einem Hetzartikel in der Schwäbischen Zeitung gehört, der erst am nächsten Tag erschien.

Es ist eine Frechheit ohnegleichen, die sich der Präsident hier geleistet hat, der auf Wunsch automatisch Pate jedes siebten Kindes wird. Und hier ließ er eine adrette, zehnköpfige, gesetzestreue, steuerzahlende, deutsche Familie einfach stehen. Wenn Türken auf Besuch kommen (Foto), ist er zu jedem Schnappschuß bereit! Hier der ganze Sachverhalt mit Bild der Familie und Bericht bei den Piusbrüdern!

UPDATE: Jetzt auch mit dem Artikel aus der Schwäbischen Zeitung.

» Email an Wulff: bundespraesidialamt@bpra.bund.de




Urteil: Islamkonvertit unterliegt Bundeswehr

Der vor sechs Jahren zum Islam konvertierte Sascha B. (Foto r.) ist am Dienstag mit seiner Klage gegen seine vorzeitige Entlassung aus der Bundeswehr vor dem Verwaltungsgericht Minden gescheitert. Der 28-jährige Sauerländer, der enge Kontakte zur Salafistengruppe um Pierre Vogel haben soll, hatte die Scharia als bestes Rechtssystem vor der freiheitlichen demokratischen Grundordnung bezeichnet.

n24 berichtet:

„Ein Soldat auf Zeit kann in den ersten vier Jahren seiner Dienstzeit entlassen werden, wenn er die Anforderungen, die an ihn in seiner Laufbahn zu stellen sind, nicht mehr erfüllt“, zitierte der Richter das Soldatengesetz. „Wir meinen, dass das hier der Fall war“, sagte Weiß. „Die Bundeswehr musste Sie entlassen“, sagte er an den Kläger gewandt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Der Mann war im lippischen Augustdorf stationiert gewesen.

Scharia als bestes Rechtssystem

Der Kläger aus dem Sauerland hatte sich auf die Religionsfreiheit berufen. Nach Angaben der Bundeswehr war der junge Mann, der vor knapp sechs Jahren zum Islam konvertiert war, im Internet aufgefallen. Der Militärische Abschirmdienst MAD habe ihn darum 2009 vernommen. Dem Gesprächsvermerk zufolge habe der 28-Jährige dabei die Scharia als bestes Rechtssystem vor der freiheitlich demokratischen Grundordnung bezeichnet. Auch sei Gewalt gerechtfertigt, wenn man unterdrückt werde. Er sehe sich in der Pflicht, Dawa zu leisten, also zu missionieren.

Zudem gab es der Bundeswehr zufolge Zwischenfälle mit dem Zeitsoldaten. So sei er der Aufforderung seiner Vorgesetzten nicht nachgekommen, seinen bis zu 14 Zentimeter langen Bart auf ein bis zwei Zentimeter zu stutzen. Einmal habe er sich auch zumindest kurzzeitig geweigert, einen Soldaten an der Waffe auszubilden. Begründung: Der könnte ja nach Afghanistan versetzt werden und auf muslimische Glaubensbrüder schießen. Am Ende entließ ihn die Bundeswehr 16 Tage vor dem regulären Ende der Dienstzeit.

Bundeswehr beging Verfahrensfehler

Der 28-Jährige bestritt die Vorwürfe und betonte, er sei kein Extremist. Er habe keine Kontakte zu Islamisten. Allerdings räumte der Familienvater ein, vor einiger Zeit 1800 Flugblätter des radikalen Predigers Pierre Vogel bestellt zu haben. Vogel ist Konvertit und gehörte zu dem vom Verfassungsschutz beobachteten und inzwischen aufgelösten salafistischen Verein „Einladung zum Paradies“.

In der Verhandlung gab es Hinweise, dass die Bundeswehr erhebliche Verfahrensfehler begangen habe. Diese seien aber angesichts des Verhaltens des 28-Jährigen unerheblich, entschied das Gericht. Da habe die Bundeswehr einen „Ermessungsspielraum Null“ gehabt, sagte Richter Weiß: „Jemand mit solcher Einstellung hat in der Bundeswehr keinen Platz.“ Der 28-Jährige kann jetzt Antrag auf Berufung zum Oberverwaltungsgericht einreichen.

Sollte Sascha B. wirklich in Berufung gehen, darf man gespannt sein, wie das Oberverwaltungsgericht entscheidet. Wer die Scharia mit all ihren brutalen Strafen (köpfen, auspeitschen, Hand abhacken, steinigen etc.) als bestes Rechtssystem vor der freiheitlich demokratischen Grundordnung bezeichnet, darf eigentlich – Religionsfreiheit hin oder her – vor keinem deutschen Gericht Recht zugesprochen bekommen.




DIG ignoriert islamischen Antisemitismus

Die Deutsch-Israelische Gesellschaft (DIG) veranstaltet am kommenden Donnerstag um 19:30 Uhr im Jüdischen Museum in München den Vortragsabend „Hauptsache gegen die Juden? Antisemitismus von Rechts und Links“. Positiv ist zu erwähnen, dass nicht nur (und völlig berechtigt) über den notorischen Antisemitismus von Rechtsextremen berichtet wird, sondern auch über den von Linksextremen. Aber warum wird der islamische Antisemitismus völlig ausgeklammert, der noch viel intensiver als der von Rechts und Links zusammen ist, da er von einem Gott legitimiert und gefordert ist? Aber dazu müsste man sich schließlich auf die politisch „inkorrekte“ Ebene bewegen, und dazu braucht es eben Mut.

(Von Michael Stürzenberger)

Die DIG scheint eher mutig zu sein, wenn man beispielsweise gegen eine Mahnwache der Bürgerrechtspartei DIE FREIHEIT vorgehen kann. Anstatt dort teilzunehmen, da es gegen den Antisemitismus der LINKS-Partei ging, zog es die DIG vor, DIE FREIHEIT als „Sammelbecken von rechten und xenophoben Kräften“ zu stigmatisieren und distanzierte sich von der Aktion. Welch Geistes Kind man dort ist, sieht man nun an der Einladung des Referenten „Robert Andreasch“, der in Wirklichkeit Tobias Bezler heißt, in extrem linken Kreisen verkehrt, unter anderem für vom Verfassungsschutz beobachtete Organisationen wie a.i.d.a. schreibt und immer als stummer Bildjournalist auftaucht, wenn Islamkritiker eine Kundgebung veranstalten.

Als Andreasch-Bezler Anfang Juni bei der Evangelischen Akademie in Tutzing einen Vortrag halten durfte, beschwerten sich sowohl der Verfassungsschutz als auch der ehemalige CSU-Wissenschaftsminister und frühere Generalsekretär Dr. Thomas Goppel, worüber die Junge Freiheit ausführlich berichtete.

Der Bayerische Rundfunk hat sich laut einem Bericht der Jungen Freiheit auch von seinem zeitweiligen freien Mitarbeiter Bezler-Andreasch distanziert, als jener den Campus-Chefredakteur Martin Böcker in die Nähe des Rechtsextremismus gerückt hatte. Und gleichzeitig beim BR Bezlers Nähe zum Linksextremismus bekannt wurde.

Mal sehen, was noch alles passiert. Kontakt zur DIG:

» info@dig-muenchen.de

(Karikatur: Götz Wiedenroth)




Gigantisches EUdSSR-Komplott: der Hebel!

Die Schimpfwörter können wirklich nicht drastisch und wüst genug sein, wenn man weiß, was die Brüsseler Drecksbande gerade wieder ausheckt: den Hebel! Die Erklärung ist auch für Finanzlaien ganz einfach.

Eben hat die Bundesregierung der Erhöhung des EU-Rettungsschirms auf 440 Milliarden Euro zugestimmt, deutscher Anteil daran 119 Milliarden (27,13%). Holland und die Slowakei müssen noch folgen, dann ist dieses EU-Bankrottinstrument genehmigt. Aber schon bevor es soweit ist, wird allüberall darüber diskutiert, daß die 440 Milliarden auch zuwenig seien, man brauche Billionen. Und für die Billionen braucht man den Hebel. Und der geht so:

Die EU-Räuberbande nimmt die 440 Milliarden Euro aus dem Rettungsschirm und kauft Staatsanleihen bankrotter Staaten wie etwa Griechenland. Diese Papiere sind zwar wertlos, werden aber zum vollen Preis hundertprozentig bezahlt. Dann legt die Bande diese wertlosen Papiere in den Tresor der betrügerischen Europäischen Zentralbank (EZB) als Sicherheit und borgt sich dafür ohne jeden Risiko-Abschlag weitere 440 Milliarden Euro oder gar darüber. Dafür kauft sie noch mehr wertlosen Schrott aus pleitegegangenen europäischen Ländern auf, und legt diese Papiere wieder in die Zentralbank und borgt sich dort weitere 440 Milliarden Euro – und so weiter!

Wenn die EU-Pleitegeier diese Operation fünfmal wiederholt haben, liegen bereits 2,2 Billionen Euro an Schrottanleihen im Keller der EZB, wiederholt sie den Roßtäuscher-Trick zehnmal, sind es wertlose Staatsanleihen von 4,4 Billionen Euro. Die Haftung liegt aber beim Steuerzahler. Der deutsche Anteil ist 27,13%, wir hätten demnach eine Billion am Hals.

Und dies ohne jegliche parlamentarische Beteiligung, der Bundestag würde nicht einmal gefragt, die Korona in Brüssel will das alles in eigener Vollmacht selber exekutieren. Ja, sie glaubt, sie brauche nicht einmal für die Einführung des Hebels eine Genehmigung nationaler Parlamente, eine Vertragsänderung sei gar nicht erforderlich.

Dabei ist schon die ganze Konstruktion des 440-Milliarden Euroschirms eine Schimäre. Hier sehen Sie die Zahlen und Prozente! Irland haftet zum Beispiel mit 7 Milliarden und ist selber pleite, würde also nichts bezahlen, Portugal haftet mit 11 Milliarden, ist aber selber pleite und würde nichts bezahlen, Spanien haftet mit 52 Milliarden, ist aber selber pleite und würde nichts bezahlen, Italien haftet mit 78 Milliarden, ist aber selber pleite und würde nichts bezahlen!

Und nun stellen Sie sich noch den Hebel vor. Wenn wir dann für 4,4 Billionen Schulden einspringen sollen und nicht für 440 Milliarden, müssen Sie alle diese Zahlen mal Zehn nehmen. Ach ja, Griechenland ist auch Teil des Euro-Rettungsschirms und haftet mit 2,82%. Sitzt also dann die EU auf 4,4 Billionen Schulden, müsste Athen mit 120 Milliarden Euro einspringen! Ein grausamer Witz! Oder soll Deutschland doch gleich alles übernehmen?

Liebe Leser! Ich habe nie verstanden, warum unser dummes Volk immer freudig zustimmt, wenn die Politikerbande Pläne schmiedet, um die Banken stärker an die Kandare zu nehmen. Selbst der charakterloseste Investmentbanker ist hundertmal seriöser als unsere Politik und die EU! Hier WiWo-Chefredakteur Tichy zum Thema!




Milliarden: südosteuropäischer Rohstoffklau

Die Wirtschaftswoche berichtet aktuell im Titelthema über Rohstoffklau. Allein durch Frachtdiebstahl gingen deutschen Unternehmen laut Europäischem Parlament jedes Jahr Waren im Wert von 1,5 Milliarden Euro verloren. Europaweit summierten sich diese Schäden auf 8,5 Milliarden Euro pro Jahr. Ein ähnlich hoher Betrag resultiere aus Rohstoffklau vom Werksgelände, und fünf Mal höher seien in der Regel die Folgeschäden. „Durch den Zusammenbruch der Lieferketten, etwa durch Produktionsausfälle und Betriebsstörungen, gehen der deutschen Wirtschaft bis zu zehn Milliarden Euro pro Jahr verloren.“

Die Täter kommen vornehmlich aus Osteuropa und dort hauptsächlich aus Rumänien und von der Schwarzmeerküste. Man kann die Entwicklung also getrost auch den nie endenwollenden EU-Erweiterungen zuschreiben. Was soll gut daran sein, wenn man unterentwickelte Staaten wie Rumänien mit der Lüge, sie seien EU-kompatibel, aufgenommen hat und nun alles dafür tut, Grenzkontrollen dorthin abzuschaffen? Hier die ganze Titelgeschichte der Wirtschaftswoche. In der Druckausgabe erfahren Sie noch mehr.




Studie: Muslimische Schulkinder in Deutschland

Eine Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung (Download hier) hat die Gründe für die mangelhaften Leistungen und das schlechte Benehmen muslimischer Kinder und Jugendliche in deutschen Schulen untersucht. Auch wenn die Verfasser der Studie, Ahmet Toprak und Aladin El Mafaalani, selbst türkischer bzw. arabischer Abstammung sind und von „benachteiligten Einwandererfamilien“ sprechen, werden darin viele Merkmale für islamisch-kulturelle Prägungen genannt, die schulische Integration und einen Bildungserfolg verhindern. Der Blog „Zukunftskinder 2.0“ hat sich näher mit dem Thema befasst – hier klicken!

» WELT: Kita-Pflicht, eine Chance für Migrantenkinder




Endlich: Volksabstimmung über EU

Nein, sie kommt leider noch nicht, die Volksabstimmung über die EU, aber immerhin wird eine solche bereits in zwei Zeitungen der linken Mainstream-Presse gefordert. Das gibt ein winziges Stück Hoffnung. Hier setzt sich Heribert Prantl von der Süddeutschen dafür ein, und da Heinrich Wefing von der ZEIT! Ein kleines Wunder, daß den Linken sowas endlich, endlich in den Kopf kommt. Man kann sich zwar die EU-euphorische Propaganda vor einer solchen Abstimmung schon vorstellen, aber noch einmal, immerhin! Wir müssen mit wenig zufrieden sein. Es ist alles andere als selbstverständlich, daß sich zwei sehr auflagenstarke Blätter im Land dafür aussprechen. Danke! Vor kurzem hat sich auch Alt-Bundespräsident Herzog dafür ausgesprochen, und das Ausland rührt sich  ebenfalls! (Andererseits läuft in Brüssel bereits die nächste gigantische Sauerei, dazu später mehr!)