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Bahn: Schwerer linksextremer Anschlag vereitelt

Am Berliner Hauptbahnhof ist heute buchstäblich in letzter Minute ein folgenschwerer Terroranschlag durch Linksextremisten verhindert worden. Einsatzkräfte der Polizei konnten Sprengsätze noch rechtzeitig entschärfen. Am Morgen hatte es bereits Brandanschläge in Brandenburg auf Signalleitungen gegeben. Auf der Strecke zwischen Berlin und Hamburg waren tausende Pendler von Zugausfällen und Verspätungen betroffen.

UPDATE: Bahn entdeckt weiteren Brandsatz in Berlin

Die WELT schreibt:

Am Berliner Hauptbahnhof ist am Montag ein möglicherweise folgenschwerer Anschlag einer linksextremen Gruppe vereitelt worden. Unbekannte hatten an Gleisen an einer Tunneleinfahrt laut Polizei sieben Brandsätze versteckt, die Einsatzkräfte am Mittag rechtzeitig unschädlich machen konnten. Nach dpa-Informationen hätten die Sprengsätze enormen Schaden anrichten können.

Am Morgen hatte ein Brandanschlag in Brandenburg Signalleitungen an der Bahnstrecke nach Hamburg zerstört. Tausende Reisende und Pendler waren von Verspätungen und Zugausfällen betroffen.

Im Internet veröffentlichte eine linksextreme Gruppe ein Bekennerschreiben, in dem sie gegen den Bundeswehr-Einsatz in Afghanistan protestiert. Das Landeskriminalamt (LKA) Brandenburg hält das Schreiben nach einer vorläufigen Bewertung für authentisch. Nach Angaben der Bundespolizei gibt es Parallelen zwischen beiden Anschlägen.

Zusätzliche Streckenkontrollen

Die Tunneleinfahrt am Hauptbahnhof liegt gut 200 Meter vom Bahnhof selbst entfernt, der nicht gesperrt wurde. Laut Bahn hatte ein Mitarbeiter die Brandsätze bei zusätzlich veranlassten Streckenkontrollen entdeckt. Spezialisten trugen die Behälter mit brennbaren Flüssigkeiten in Tüten davon. Die Polizei will die Brandsätze nun detailliert untersuchen.

Ob weitere Brandsätze in Berlin versteckt sind, ist unklar. Die antimilitaristische Gruppe mit dem Namen Hekla schreibt in ihrem Bekennerschreiben von „Sabotagehandlungen an mehreren Kabelschächten“, die mit Brandbeschleunigern und elektronischen Zeitgebern die Hauptstadt in den „Pausenmodus“ legen sollten.

Die Gruppe protestiert demnach gegen den Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr. Sie fordert auch Freiheit für den inhaftierten US-Soldaten Bradley Manning, dem das US-Militär vorwirft, Interna an die Enthüllungsplattform Wikileaks weitergegeben zu haben.

Die Bahn reagierte empört auf die Anschläge. „Unsere Kunden sollen nach den Bekennerschreiben für den Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr herhalten. Das ist absolut verantwortungslos“, teilte Konzernsicherheitsleiter Gerd Neubeck mit.

Verspätungen bis Mittwoch erwartet

Die Bahn geht davon aus, dass die Reparatur der Strecke Berlin-Hamburg zwischen den Bahnhöfen Brieselang und Finkenkrug bis Dienstagvormittag dauert. Verspätungen von bis zu einer Dreiviertelstunde sind aber bis zum Mittwochvormittag zu erwarten. Fernzüge wurden über Stendal und Wittenberge umgeleitet, die Fahrzeiten verlängern sich nach Bahnangaben um bis zu eine Stunde. Mehrere Regionallinien waren am Montag unterbrochen. Die Bahn setzte Busse auf diesen Linien ein.

Offensichtlich ist die Hekla-Gruppe bislang nicht in Erscheinung getreten. „Inwieweit die Gruppe bisher bekannt ist oder mit anderen Personen möglicherweise in Zusammenhang gebracht werden kann, ist derzeit völlig unklar“, sagte LKA-Sprecher Toralf Reinhardt. Ein Zusammenhang mit vergleichbaren Anschlägen sei aber nicht auszuschließen.

Hekla ist der Name eines isländischen Vulkans. Der Name eines Vulkans auf der Insel spielte nach Informationen des „Tagesspiegels“ auch eine Rolle im Bekennerschreiben zu einem ähnlichen Anschlag im Mai am Berliner Bahnhof Ostkreuz. Die Täter legten damals den S-, Regional- und Fernbahnverkehr lahm. Im Februar hatte es im Vorfeld eines Castor-Transports auch einen Anschlag auf die Bahnstrecke Oranienburg-Neustrelitz gegeben.

Es ist höchste Zeit, dass sich die deutsche Politik inklusive der Sicherheitsbehörden um die wirklichen Gefahren des Landes kümmern. Anstatt ständig darüber zu schwadronieren, ob die islamkritische Szene vom Verfassungsschutz beobachtet werden sollte, ist es allerhöchste Eisenbahn, die Augen auf die tatsächlich vorhandenen Staatsfeinde zu richten. Es fehlte heute nicht viel, und einige von diesen Verbrechern hätte unschuldige Bahnreisende getötet.

Mehr dazu hier und hier.

(Foto oben: Aufmacher der BILD zum vereitelten Anschlag)




Patrick Bahners folgt Milli Görüs-Einladung, Teil 1

„Gehört der Islam jetzt zu Deutschland?“, war das Thema eines Vortrags von FAZ-Feuilletonchef Patrick Bahners am 6. Oktober in Esslingen am Neckar. Er folgte damit einer Einladung, bei der als Mitveranstalter der örtliche Moscheeverein der vom Verfassungsschutz als extremistisch und antisemitisch eingestuften IGMG wirkte. Vertreter der nationalistischen antisemitischen ATIB-Moschee gesellten sich ebenso dazu und die Esslinger DITIB-Moschee hatte auch keine Berührungsängste mit Nationalisten.

(Von Werner Sigel)

Anlass der Veranstaltung war das 10-jährige Bestehen der Gesprächsreihe „Christen und Muslime im Gespräch“. Ein Grundsatz, den ich selbst aktiv unterstütze und auch weiterhin unterstützen werde, bin ich doch seit Jahren, obwohl ich kein Christ bin, im christlich-islamischen Dialog in der Umgebung. Allerdings besteht in der Praxis eine massiv unterschiedliche Auffassung, werden doch von diesen Organisationen Antisemiten und Nationalisten der Grauen Wölfe völlig unkritisch ins Boot geholt. Veranstalter im Alten Rathaus Esslingen war die Evang. und Kath. Gesamtkirchengemeinde Esslingen in Zusammenarbeit mit dem Evangelischen Bildungswerk Esslingen, die lokale DITIB-Moschee und die lokale Eroberer-(Fatih-)Moschee der IGMG. Zusätzlich waren laut Stuttgarter Zeitung Vertreter der ATIB-Moschee aus Plochingen erschienen. Auf diese Plochinger ATIB-Moschee möchte ich näher eingehen. Ihre Homepage ist aktuell passwortgeschützt, aber auf deren Facebookseite sind die eingestellten Bilder absolut aufschlussreich. Einige Bilder wurden zwischenzeitlich gelöscht, ich stell sie trotzdem ins Netz. Sie finden dort durchgestrichene, blutige und brennende Israelflaggen, das Standardbild einer Muslima, welche sich schützend vor ihre Kinder stellt gegen einen israelischen Soldaten, heroische Bilder im Leni Riefenstahl-Stil, das Logo der Grauen Wölfe, und indoktrinierende Schulungen Jugendlicher über Nihal Atsız, der Vordenker der der Grauen Wölfe. Besonders interessant finde ich auch das Bild wo auf der Leinwand steht „Ufuklarin (=Horizonte) Sultan Fatih (=Eroberer) Sultan Mehmed“. Um diesen Sinn deuten zu können braucht man keine türkischen Sprachkenntnisse. Als Sultan Mehmed 1453 das christliche Konstantinopel eroberte, wurden am Folgetag 10.000 Einwohner ermordet. Anschließend wurde Konstantinopel in Istanbul umbenannt.

Über die auch von Patrick Bahners hofierte IGMG Esslingen als Veranstalter möchte ich nicht weiter berichten, nur kurz zu deren Tag der Offenen Moschee letzte Woche. Am Eingang zum Jugendbereich hing ein Plakat mit Erbakan aus der MILLI GAZETE. Die Männer aßen weiträumig getrennt von den Frauen (sie vor dem Haus, die Frauen hinter dem Haus). Auffallend viele ganz schwarz gekleidete junge Frauen waren im Gelände zu sehen, so auch einige Salafisten, wie schon in den letzten Jahren.

Interessant ist auch dass die Esslinger DITIB-Moschee keine Berührungsängste zu Nationalisten hat – also den Wurzeln von Erdogan – berichtet sie doch auf ihrer Homepage über folgendes „Zusammensitzen mit Nachbarvereinen“. „Ülkü Ocagi“ auf dem Bild bedeutet frei übersetzt Ideallistenverein.

Am Ende der Veranstaltung mischte sich noch ein Vertreter der IGMG-Moschee in mein Gespräch mit Patrick Bahners ein. Was ich gegen Milli Görüs habe, war seine Frage. Ich antwortete ihm, deren antisemitische Einstellung, welche sich unter anderem daran zeige, dass auf dem Muslim-Markt jährlich für die antisemitische Al-Quds-Demonstration in Berlin geworben wird, die nach dem arabischen Namen für Jerusalem benannt ist. Darauf stellte sich der IGMG-Vertreter dumm, Al-Quds kenne er nicht. Ich sprach ihn daraufhin auf seinen Moscheenamen Fatih, also Eroberer an. Nee, das mit Eroberer stimme nicht, und würde was ganz anders heißen. Er rief dann den auf PI schon bekannten Taher Al-Radwany hinzu, der mich fragte „Wie heißt die erste Sure?“. Das war wohl die leichteste Frage, Al Fatiha, auf deutsch die Eröffnende. „Also, sehen Sie, jetzt wissen Sie, was Fatih übersetzt bedeutet.“ Gratulation Herr Al-Radwany, das war wieder einmal Taqiyya vom allerfeinsten. Selig sind die Belogenen, so schrieb schon Bassam Tibi in der ZEIT. Unsere Kirchenvertreter sind aus meiner Sicht ganz besonders selig.


» Esslinger Zeitung vom 10.10.2011 über den Bahners-Vortrag:

» Morgen folgt Teil 2: Patrick Bahners verteidigt Schariaurteile bei uns und schießt sich auf PI ein.




Kairo: Muslime provozierten Kopten-Massaker

Vor wenigen Minuten wurde ich von der deutschen Journalistin Marianne Brüchel (so der Name, den ich wegen der schlechten Verbindungsqualität nicht genauer vernehmen konnte) telefonisch direkt aus Kairo über die massiven Ausschreitungen ägyptischer Muslime gegen demonstrierende Christen in einem halbstündigen Telefonat informiert. Brüchel ist zusammen mit der türkisch-aramäischen Schwester Hatune (die für ihren Einsatz für christliche Verfolgte vor kurzem den Bundesverdienstorden erhielt) derzeit in Ägypten. Beide sind Augenzeugen der dramatischen Geschehnisse, die sich derzeit in Ägypten abspielen.

(Von Michael Mannheimer)

Auch Schwester Hatune bestätigte mir telefonisch die Angaben der Journalistin und gab mir einen ägyptischen Kopten ans Telefon, der inmitten der gestrigen Demonstration war und die Vorkommnisse unmittelbar verfolgen konnte. Aus einsichtigen Gründen kann ich den Namen dieses Kopten nicht veröffentlichen. Es besteht derzeit Lebensgefahr für alle Kopten, insbesondere für jene, die mit ausländischer Presse über ihre persönlichen Beobachtungen der Demonstration sprechen. Nach seinen Angaben mischten sich in die anfangs gänzlich friedlich verlaufende Demonstration eine Reihe ägyptischer Muslime, die plötzlich mit Waffen und Steinen aus der Spitze des Demontrationszugs den Angriff auf das ägyptische Militär eröffneten.

Dieses schoss daraufhin mit scharfer Munition mitten in die Demonstranten und verübte ein Blutbad: mindestens 26 Kopten wurden getötet und mindestens 200 von ihnen wurden teilweise schwer verletzt. Die ausländische Presse ist auf die gezielte Provokation durch Muslime bislang noch nicht eingegangen und spricht weiterhin von „Gewaltexzessen zwischen Christen und der ägyptischen Polizei“.

Nach gleichlautenden Berichten der drei Informanten demonstrierten etwa 10.000 Kopten in einer der größten Kundgebungen des Landes während der letzten Jahre gegen die anhaltende, sich seit dem „arabischen Frühling“ dramatisch verschärfte Verfolgung und Unterdrückung ihres Glaubens durch ägyptische Muslime. Seit dem Sturz Mubaraks hat sich die Christenverfolgung in Ägypten nicht verbessert, sondern im Gegenteil dramatisch verschlimmert. Wurden unter Mubarak einige Dutzend Kirchen pro Jahr zerstört und angegriffen, fanden seit seinem Ende nagezu tägliche Angriffe auf Kirchen statt mit dem Ziel, diese zu verwüsten und niederzubrennen. Westliche Medien haben diese Umstände – wenn überhaupt – nur am Rande erwähnt. Gehen sie in ihrer Mehrzahl doch immer noch davon aus, dass es sich beim arabischen Frühling um eine „Revolution für Demokratie und Freiheit“ gehandelt habe. Doch wir Islamkritiiker haben immer schon davor gewarnt, dass nach dem Sturz des ägyptischen Militärregimes nur eine Partei auf Dauer profitieren wird: Die fundamental-islamischen Muslimbrüder, die Partei Allahs.

Ich erwarte jeden Moment den Bericht der Journalisten, dem sie, falls technisch möglich, ein Mobile-Video von den Ausschreitungen mitliefern wird. Ihr Bericht wird auf PI und anderen Medien publiziert, sobald er eingetroffen ist.

Videos:




Jude: „Ich werde nie nach Malmö zurückkehren“

Morgen früh um 7.30 Uhr zeigt ARTE den Dokumentarfilm „Jüdisches Leben in Europa“, der schon jetzt in der ARTE-Mediathek und hier auf PI zu sehen ist. Der Film behandelt den muslimischen Antisemitismus am Beispiel der schwedischen Stadt Malmö und greift damit ein Thema auf, über das PI in den vergangenen Jahren schon des öfteren berichtet hat.

ARTE schreibt zum Film:

„Bewusste Juden müssen sich darüber klarwerden, dass sie hier keine Zukunft haben“, das sagte im Dezember 2010 der niederländische Politiker und ehemalige EU-Kommissar Frits Bolkestein. Ein kritischer Reflex auf den in den Niederlanden neuerdings verstärkt feststellbaren Antisemitismus aggressiver Muslime. Dieser muslimische Antisemitismus verbreitet sich auch immer mehr in den skandinavischen Ländern, am stärksten in der schwedischen Stadt Malmö. Was sind die Ursachen und wie reagiert die jüdische Gemeinde in Europa? Umfragen in Europa zeigen, dass antijüdische Denkweisen nach wie vor besonders unter den Rechtsradikalen weit verbreitet sind.

Aus Ungarn, das bisher von erstarkendem Antisemitismus geprägt war, gibt es gegenwärtig Hinweise ungarischer Rabbiner auf einen rückläufigen Antisemitismus. Aber kann man hier bereits von einem beginnenden Umschwung reden? Erfreulich ist, dass es auch positive Entwicklungen für die Juden in Europa gibt: In Berlin entwickelt sich neues jüdisches Leben, es gibt Rückkehrer aus Israel und die erste weibliche Rabbinerin. Und auch in Osteuropa gibt es Tendenzen neuen jüdischen Lebens:, zum Beispiel in Odessa/Ukraine, wo die seit 2002 bestehende jüdische Universität steigende Studentenzahlen verzeichnet.

Ein Film, der es durchaus verdient gehabt hätte, statt um 7.30 Uhr morgens zur Prime Time gezeigt zu werden.

» Snaphanen: Jøde: “Jeg vender aldrig tilbage til Malmø”

PI-Beiträge zum Thema:

» Neuer Judenhass in Europa
» Moslem-Terror: Heute Malmö, morgen Berlin?
» “Zu bleiben wäre unfair gegenüber den Kindern”
» Juden wieder mit gelben Sternen markiert
» Schweden: Zahl der Hassverbrechen nimmt zu
» Hass: Juden flüchten aus Malmö
» Davis Cup: Malmöer Wut gegen israelisches Team
» “Hitler ist groß”-Rufe in Malmö – Polizei schaut zu
» Anschlag auf jüdische Totenkapelle in Malmö

(Spürnase: Alster)




Israels Grenzen – von Feinden umringt!

Um sich in Israels höchst bedrohliche Lage zu versetzen, genügt ein Blick auf die Landkarte, wobei bezweifelt werden darf, ob in unserem Außenministerium einer der 2100 Mitarbeiter eine Abbildung wie oben schon einmal angeschaut hat. Und vergessen Sie dabei den Maßstab unten rechts nicht, gezeigt werden 73 Kilometer! Gehen wir die Länder und Grenzbewohner einfach durch:

Ägypten zeigt gerade mit 30 toten Kopten eindrücklich, was der „Arabische Frühling“ bedeutet. Eine Gasleitung nach Israel wurde mehrmals gesprengt, es kam immer wieder zu Grenzzwischenfällen seither, die israelische Botschaft in Kairo wurde gestürmt, hätten die Israelis nicht fliehen können, hätte man sie massakriert. Dazu kommt, daß nun die Waffentunnel nach Gaza ungenierter betrieben werden können.

Verschlechtert haben sich auch die Beziehungen zu Jordanien. Im September fand eine „Millionen-Demo“ statt, der israelische Botschafter zog aus Amman ab, wurde aber wieder zurückgeschickt. Zur Demo kamen dann nur Hunderte. Keine Frage, Jordanien ist noch gemäßigt, aber ein Freund Israels ist es sicher nicht.

Weiter nördlich liegt Syrien, ein traditioneller Feind Israels, der seine Golanhöhen wieder haben möchte. Das Regime kämpft um das politische Überleben, fast jeden Tag gibt es Tote, und die EU will Assad weg haben. Die Idee, daß es dann für Israel besser wird, kann man gleich begraben, die Stimmung wird noch feindlicher werden. Assad soll auch schon mit einem Schlag gegen Israel gedroht haben, sollte der Westen in seinem Land eingreifen.

Ganz oben liegt der instabile, jahrelang vom Bürgerkrieg gezeichnete Libanon, wo sich entlang der Grenze zu Israel überall die islamische Terrororganisation Hisbollah eingenistet hat, allzeit bereit für Überfälle und Raketenangriffe.

Dann bleibt da noch das östliche Mittelmeer, das der türkische Führer Erdogan als sein (Öl- und Gas)-Territorium ansieht, wozu er dort immer mehr Kriegsschiffe stationiert, und die Gazaflotte schicken will er auch!

Natürlich dürfen die Palästinenser und die Hamas in Gaza und die Fatah im Westjordanland nicht vergessen werden, allesamt terroristisch, allesamt mit dem Ziel, die Juden ins Meer zu treiben. Sie werden dabei ideell und mit Milliarden finanziell unterstützt und hofiert von Berlin, von der EU, von Obama, von den Arabern und von der UNO. Ein Palästinenserstaat muß her!

Ziehen wir den geographischen Kreis weiter um die Staaten, die hinter den bereits erwähnten Feinden Israels liegen, was auf der obigen Karte nicht mehr sichtbar ist, dann finden wir neben der bereits erwähnten Türkei, deren Beziehungen zu Israel immer miserabler werden, zum Beispiel östlich von Syrien den Irak und noch weiter dahinter den Iran, der die Hisbollah seit vielen Jahren mit Geld und Raketen unterstützt. Im Westen Ägyptens liegt Libyen, im Süden der Sudan.

Man kann auch anders herum fragen und nachschauen, welches die am nächsten liegenden Länder sind, die Israel nichts Böses wollen. Dann findet man die Inseln Zypern (ohne türkisch besetzte Gebiete), Malta und Sizilien! Das sagt alles. Ich könnte als israelischer Premier oder Verteidigungsminister jedenfalls nicht mehr schlafen!




Eltern türkischer Schüler beschweren sich

Mal etwas ganz Neues: Die anderen sind schuld. Da türkische und türkischstämmige Schüler in ihren Leistungen oft weit hinter ihren Mitschülern zurückbleiben, haben nun ihre Eltern laut einer bundesweiten Umfrage die Erklärung dafür gefunden: Nicht etwa, dass zuhause hauptsächlich türkisch gesprochen wird, dass ihre Sprösslinge kaum Deutsch können, wenn sie in die Schule kommen, dass sie zuhause auch nicht zu Fleiß und Bildungseifer angehalten werden, dass sie ganz bewusst die Abgrenzung suchen und in ihren muslimischen Parallelwelten verbleiben, gleichzeitig die „ungläubige“ Gesellschaft mit all ihren Elementen korangemäß als unrein oder unwert verteufeln – nein, die alleinige Schuld haben natürlich die Lehrer. Welt online berichtete gestern im Artikel „Eltern türkischer Schüler unzufrieden mit Lehrern„, dass sie ganz ernsthaft von einer „Chancenungleichheit“ und „Schlechterbewertung bei gleicher Leistung“ überzeugt sind.

(Von Michael Stürzenberger)

Nach dieser Umfrage, die der Spiegel bei Allensbach in Auftrag gegeben hat, sind tatsächlich 59% der befragten türkischen Eltern dieser Überzeugung. Es muss ja wirklich schlimm zugehen im deutschen ach so ungerechten Bildungssystem. Anscheinend gibt es wohl immer noch zuwenig kostenlose Sprachkurse, individuelle Förderung durch Lehrer, Sozialarbeiter-Betreuung und interkulturell-sensible Rücksichtnahme. Welt online berichtet:

Bei gleichen Leistungen würden Schüler mit Migrationshintergrund schlechter beurteilt, außerdem halten die befragten Eltern die Lehrer beim Umgang mit ihren Kindern für überfordert (jeweils 51 Prozent). Eine große Mehrheit der Eltern sah aber auch in mangelnden Sprachkenntnissen eine Ursache für ungleiche Chancen.

Für die Studie im Auftrag der Vodafone Stiftung wurden 1256 Eltern von Kindern im Alter von drei bis 18 Jahren in direkten Gesprächen befragt, davon 214 türkischstämmige. Die deutschen Eltern urteilten deutlich positiver über Chancengleichheit an den Schulen.

Kein Wunder. Deutsche Eltern kommen schließlich zu den Elternabenden und kümmern sich um die Weiterbildung ihrer Sprößlinge. Und mit Sicherheit auch die Eltern anderer Einwandererkinder aus nicht-muslimischen Regionen. Wir haben es unzweifelhaft wieder einmal mit einer typisch mohammedanischen Erscheinung zu tun.

Bemerkenswert in diesem Zusammenhang der Kommentarbereich der Welt, der sich immer mehr PI-Niveau annähert. Oder hatte der Zensor am gestrigen Sonntag frei? Dann sollte aber schnellstens weggelöscht werden. Einige Beispiele:

Boesergeist
Necla Kelek hat recht! Beleidigt sein gehört zum Türkentum wie das Bier zum Oktoberfest!

Chat noir
Ob die Leistung ihrer Kinder die gleiche ist, können die Eltern wohl kaum beurteilen. Schließlich sitzen sie ja nicht mit im Unterricht. Typisch ist allerdings bei dem Ergebnis, dass die Eltern die Schuld nie bei ihren Kindern suchen würden.

Max Mustermann
Bitte unterscheiden sie die Migranten! Wir alle wissen das es nicht so ist! Es betrifft lediglich Türken und Araber, und nicht Polen, Vietnamesen etc.

Jan Sobieski
Meckern, fordern, aber nie nie nie die Schuld bei sich suchen. Kennt man ja.

Das D
Man muss als Eltern eben auch zu Hause was leisten, um den Kindern Bildung zu vermitteln. Wenn man das nicht tut, sollte man hinterher nicht immer nur bei den Lehrern die Schuld suchen. Aber das ist in unserer Anspruchsgesellschaft ja eh zuviel verlangt.

Jens Stephanus
Tja, wenn’s so schlimm ist, gibt’s nur eine Lösung: sofort zurück ins jeweilige Ursprungsland. Das wird den bösen Deutschen im allgemeinen und den bösen Lehrern im speziellen eine Lehre sein.

Jim
Da muss ich jetzt mal schmuntzeln. Meine Nichte ist gerade im Sommer aus der vierten Klasse (Grundschule) auf ein Gynasium versetzt worden. Mit einem Notendurchschnitt von 1.5

In der neuen Schule sind ca. 30 Kinder in der Klasse, davon sind ungefähr 22 Kinder mit Migrationshintergrund. D.h. gerade mal acht Kinder sind Deutsch.

Nach zwei Wochen wurde den Kindern mitgeteilt, dass demnächst ein Deutschtest ansteht, um die Bildungsstand zu messen. Das ganze wurde mit dem Hinweis versehen, dass man eventuell den Kindern, die nicht so gut sind, einen Förderkurs in Deutsch anbieten möchte.

Ein Förderkurs in Deutsch auf einem Gynasium. Das liegt aber meines Erachtens daran, dass manche Eltern meinen ihr Kind müsste auf ein Gynmasium obwohl es keine Empfehlung erhält.

Von fehlender Unterstüzung kann hier keine Rede sein. Außerdem sollte sich diese Eltern auch mal bei einem Elternabend blicken lassen.

mann
Wir sind so bekloppt, dank GRÜNROT

bu1955
ein Vorschlag, der uns allen hilft: wem’s nicht passt kann ja nach Hause zurück … !

St. Petersburger
Na sicher! Daß aber ihre „lieben Kleinen“ sich größtenteils nicht benehmen können, das entgeht der Mehrheit dieser Eltern. Wie kommt es eigentlich auch noch dazu, daß hier „Migranten“ in der 3. Generation immer noch Sprachdefizite haben? Kinder mit einem „anderen Migrationshintergrund“ haben diese Probleme nicht. Ich spreche aus Erfahrung.

Paull
Das ist wieder einmal typisch für die Migranten aus der Türkei: Für das eigene Versagen werden immer die anderen Verantwortlich gemacht. Wieso hört man kaum von Problemen mit Miganten aus anderen, nicht islamischen Ländern? Wiseso sind die Leistungen in der Schule z. B. von Vietnamesen sogar noch besser als die der deutschen Schüler?

Max
Ist hier nicht letzte Woche ein Artikel erschienen, der beschrieb wie wenig sich die Türkischen Eltern um die außerschulische Förderung ihrer Kinder kümmern?

Wenn man offensichtlich von den Lehrern verlangt 100% der gesamten Erziehungsleistung zu erledigen und dann noch über angebliche Diskriminierung klagt lässt das tief blicken – Aber in Deutschland funktioniert ständiges beschweren und fordern offensichtlich.

Vermutlich werden Kinder mit „Migrationshintergrund“ eher besser bewertet als ein Deutscher „Kevin“ – Viele Lehrer_Innen sind schließlich Verfechter_Innen der LinksGrünen Multi-Kulti-Träume.

Cyric
Das Gegenteil ist doch der Fall… diese Kinder werden mit durchgezogen, obwohl sie das Leistungsgefüge dramatisch drücken. Ausserhalb des Unterrichts sprechen sie meist nur Türkisch oder Arabisch, selbst auf dem Schulhof bleiben sie unter sich und in ihrem „Sprachghetto“. Und ihre Eltern lassen sich bei Elternabenden nie sehen…

Das sind Erfahrungswerte, keine plumpen Thesen. Ich erlebe das an der Schule meines Sohns Woche für Woche…

Dieter
Unsere Migranten haben immer recht. Und wenn sie mal nicht recht haben liegt das nicht etwa daran, dass sie unrecht haben, sondern dann ist das alles eine Verquickung unglücklicher Umstande.
Die Platte hat einen Sprung und ich kann es nicht mehr hören.

Dr. C. Traunstein
Es handelt sich hier um ein kulturelles Missverständnis.

Türkische Eltern bilden sich oft ein, dass ihre Kinder gut (leistungsfähig) seien, auch wenn sie es objektiv nicht sind. Sie selbst sorgen zu Hause nicht für ein bildungsförderndes Klima, sondern verlangen von den Lehrern, dass die ihren Kindern etwas beibringen. Das ist eine Tradition in der muslimischen Welt. Nicht jedoch in der humanistisch geprägten. Wenn die Kinder nicht gut abschneiden, wird der Fehler bei den Lehrern gesehen, Nie bei sich selbst. Noch weniger in der muslimischen Kultur.

Zuguterletzt heißt es dann auch regelmäßig, dass eine Diskriminierung vorliegt. Ein Lehrer, der sich diesen Schuh anzieht, hat verloren, Er wird niemals das erreichen können, was die Eltern erwarten und verlangen. Es gibt sogar immer wieder Bestechungsversuche und Druck von muslimischen Eltern, die von Lehrern verlangen, ihren Kindern bessere Bewertungen zu geben. Das ganze ist ein rein kulturelles Problem. Deutschland und die EU steuern auf eine abschüssige Ebene zu. Mit Volldampf.

maatkare
Das selbst Kinder der hier geborenen 3. ! Generation im Unterricht mangels Deutschkenntnisse nicht voll am Unterrichtsgeschehen teilnehmen können, ist doch mit Sicherheit nicht durch Vorurteile der Lehrer oder gar mangelnder Akzeptanz dieser so zielstrebigen und vor Lerneifer strotzenden Kinder zurückzuführen. Oder ist man da im Irrtum ?!

061027
Wie wollen sie diese Eltern eigentlich „gleiche Leistungen“ beurteilen? Sind sie mit den anderen Eltern und Kindern befreundet und haben dadurch Einblick? Und weil die Lehrer nicht türkisch sprechen und sich speziell um ihre kleinen Prinzen kümmern, ist das in ihren Augen Überforderung? Aber die Integrationsministerien werden es schon schaffen, dass alle Wünsche zukünftig erfüllt werden…

Hier handelt es sich keinesfalls um eine Auswahl von Kommentaren, sondern eine fast chronologische Darstellung. Gegenteilige Meinungen gibt es bis dato übrigens gar nicht. Die Welt freut sich bestimmt, wenn es noch weitere Berichte aus der Lebenswirklichkeit gibt, die der türk-mohammedanischen Beleidigungskampagne gegenüber deutschen Lehrern etwas entgegensetzt.

Die islamische Welt versagt seit Jahrhunderten auf der ganzen Linie. Hätte sie in ihrer vermeintlichen „Blütezeit“ während ihrer Besatzung von Teilen Europas nicht auf „ungläubige“ Wissenschaftler und Forscher zurückgegriffen, sähe es in der historischen Betrachtung noch düsterer aus. Die wenigen muslimischen Wissenschaftler, die sich trotz der bildungsfeindlichen islamischen Kultur („Alles Wissen steht im Koran – mehr braucht es nicht“) als wahre Einzelfälle auszeichneten, fallen hier nicht sonderlich ins Gewicht. Wenn eine „Religion“ das Rauben und Beutemachen als gottgewollt legitimiert, dann ist schon alles über ihr Wesen gesagt. Es ist eine kulturhistorische Schande, wie der Islam einst hochstehende Länder wie Persien, Irak, Ägypten, Syrien und Jordanien herabgewirtschaftet hat.

Und würde unser Öl nicht unter deren Sand liegen, wäre es ganz vorbei. Dann würden in der arabischen Welt die Beduinen wohl immer noch auf Kamelen rumreiten und darauf warten, dass die Datteln von den Palmen fallen. Und was es mit dem legendären „Türkei-Boom“ auf sich hat, kann man in dem SPIEGEL-Artikel „Erst Boom, dann Knall?“ vom 27. September nachlesen.

Aber manche Polit-Kreise können ja gar nicht schnell genug diese Unkultur nach Europa hereinschleusen. Es wird in den Geschichtsbüchern vermutlich einmal unter „Verrat an den Völkern Europas“ vermerkt sein. Mit bislang ungewissem Ausgang, wenn nicht bald eine starke Gegenbewegung das Ruder herumreißt.

PS: Die Welt hat mittlerweile ihren Kommentarbereich deaktiviert..




74 Hiebe für Achmadinedschad-Beleidigung

Peyman Aref, ein Student der Politikwissenschaft an der Uni Teheran, war im März 2010 zu einem Jahr Gefängnis verurteilt worden, weil er mit der ausländischen Presse gesprochen hatte. Gestern hatte er das Jahr fertig. Bevor er aber freikam, erhielt er 74 Peitschenhiebe (Foto) in Gegenwart seiner Frau und einiger Justizbediensteter, da er Achmadinedschad beleidigt hätte. Dies berichtet der Guardian. Man nennt das auch Scharia, und die ist angeblich Demokratie-kompatibel.




Fördern muslimische Friedhöfe die Integration?

Friedhof für Moslems in KölnIn Levern (NRW) hat der Kreisvorstand der Grünen in dieser Woche die Forderung nach eigenen Friedhöfen für Muslime im Mühlenkreis erhoben. Um Forderungen durchzusetzen, bedienen sich Muslime und ihre Unterstützer immer wieder wahlweise des Rechtes auf Religionsfreiheit oder fordern Integration ein. Diesmal ist es die Integration. Muslimische Friedhöfe leisteten hier einen „nicht zu unterschätzenden Beitrag“, betonte der Bünder Grünen-Politiker Eyüp Odabasi.

(Offener Brief von Eberhard Kleina, Berufsschulpfarrer i.R.)

Dem widerspreche ich nachdrücklich, da eigene muslimische Friedhöfe eine Diskriminierung der ortsansässigen Bevölkerung beinhalten: Muslime könnten ja auf schon bestehenden Friedhöfen beigesetzt werden, das geht aus ihrer Sicht nur deswegen nicht, weil die Erde durch dort bereits bestattete Christen, die der Koran wiederholt als Ungläubige bezeichnet, „unrein“ geworden ist (haram). Diese althergebrachte islamische Haltung wurde durch eine Fatwa (islam. Rechtsgutachten) aus dem Jahre 2004 erneut festgeschrieben und 2009 noch einmal festgestellt: Auf einem Friedhof der Gottlosen, auch auf einem separaten Teilstück, darf ein Muslim nicht beerdigt werden, so der offizielle Rechtsgutachter Abdul-aziz Ibn Baz.

Würde man Muslimen einen komplett aufgehobenen Friedhof überlassen, müßte die Erde ausgetauscht werden (Beispiele in der Schweiz). Wie würde die einheimische Bevölkerung reagieren, wenn dies bekannt wird? Ein muslimischer Friedhof kann nur dort angelegt werden, wo noch nie „Ungläubige“ bestattet wurden, er kann auch bis zum Jüngsten Tag nicht wieder aufgehoben werden, eine geschickt getarnte Form islamischer Landnahme. Integration sieht anders aus. Meist verbringen Muslime ihre toten Angehörigen wieder in ihr Heimatland, weit ab von den Gräbern der „Gottlosen“, womit Juden und Christen gemeint sind. Man sollte an dieser Praxis der Rückführung um des inneren Friedens willen nicht rühren und keine muslimischen Friedhöfe hier anlegen.

Auf dem Bünder Friedhof, wo meine Eltern bestattet sind, existieren schon seit vielen Jahren einzelne muslimische Grabstätten, ganz normal zwischen den Gräbern der Einheimischen. Es handelt sich wohl um Aleviten, die im Islam als Abtrünnige gelten. Sie fordern keine eigenen Friedhöfe. Die Masse der Moslems hier gehört dagegen zu den Sunniten, die mit Hilfe der Grünen eigene Begräbnisstätten einfordern. Von Buddhisten und Hindus hat man solche Forderungen noch nie gehört. Es wäre gut, die Grünen würden sich einmal eingehender mit der Problematik befassen.

Übrigens: Die in Bünde bestatteten Muslime liegen auf einem hierzulande üblicherweise gepflegten Friedhof. Die Grabstätte des Christen Tilmann Geske, der mit zwei einheimischen Christen im Jahre 2007 nur des Glaubens wegen ermordet wurde, befindet sich auf einem alten armenischen Friedhof in der türkischen Stadt Malatya, der in einem erbärmlichen Zustand ist. Vielleicht könnten sich die Grünen hier einmal für eine würdevolle und gepflegte Begräbnisstätte einsetzen.

(Foto oben: Friedhof für Moslems in Köln)




Banken werden gerettet, Griechen rasiert

Auf dem Chart sehen Sie die griechische Euro-Anleihe, also ein Schuldenpapier, mit der Wertpapier-Kenn-Nummer (WKN) A0T7KR. Obwohl 6% Zins pro Jahr versprochen sind, glaubt keiner, daß er am 19.07.2019 sein Geld zurückkriegt, darum kostet sie aktuell nur knapp 40 Euro. Der Zacken nach unten im April 2010 zeigt den Beginn der Griechen-Krise, darauf die „alternativlose“ Rettung des Euro bei einer Brüsseler Nacht- und Nebelsitzung, worauf der Kurs wieder über 80 sprang, und danach sehen Sie das Endlos-Trauerspiel, bis heute ging es nur noch bergab.

Der Kurs dieser Anleihe ist voll synchron mit den Plänen, den Griechen endlich den unausweichlichen Haarschnitt (Haircut) zu verpassen, nämlich ca. 60 Prozent ihrer Schulden zu streichen, wodurch eben dieses Papier nicht mehr 100% wert ist, sondern nur 40%.

Jetzt ist die Frage, wer hat dieses Papier einst zu 100% gekauft, wer hat es zu 80% gekauft, zu 60%, zu 50%, und wieviel davon. Offenbar sitzen vor allem französische Banken, die auf die von ihrem Landsmann Trichet geleitete Europäische Zentralbank (EZB) vertraut haben, daß es eine Griechenpleite nie geben wird, auf einem Haufen an Verlusten.

Und die Europäische Zentralbank hat unter Trichet selber viele Milliarden in solche Papiere gesteckt, weshalb der Franzose immer gegen die Griechenpleite war, wäre seine Gloriole doch verblaßt, wenn er hätte riesige Verluste einstecken müssen.

Wie es weitergeht, ist klar. Erst kriegen nun die Banken Geld und Garantien, viele Milliarden, um sie zu „rekapitalisieren“, das heißt, um ihre Verluste mit diesen griechischen (und anderen) Schrottpapieren auszugleichen. Danach verpaßt man den Griechen den Schuldenschnitt, und der tut dann den Banken nicht mehr weh.

Geld nach Griechenland fließt nicht, sie haben nur weniger Schulden, die Banken sind gerettet und können wieder neuen Mist bauen, und der Steuerzahler, besonders der deutsche, blecht. Dies ist das Ergebnis der Gespräche zwischen Sarkozy und Merkel gestern in Berlin. Um das zu wissen, mußte PI nicht einmal eine Wanze oder einen Maulwurf im Bundeskanzleramt installieren. (Anmerkung: der Chart ist lebendig und könnte noch leicht verrutschen. Wir empfehlen für weitere Charts und Kurse die Börse Stuttgart. Es wird noch viel zu gucken geben.)