1

Fjordman über Islam, Nazis und Kommunisten

Der norwegische Islamkritiker Peter Jensen (Foto), der im Internet unter seinem Pseudonym „Fjordman“ Berühmtheit erlangte, hat in einem aktuellen Artikel mit dem Titel „Sind Islamkritiker die Nazis von heute?“ (englisches Original bei „Gates of Vienna„), eine Generalabrechnung mit der verlogenen Hetzkampagne linksgestrickter Medien durchgeführt. Jensen zeigt auf, dass der Sozialismus der geistige Mittelpunkt aller totalitären Ideologien ist – sowohl bei den Nationalen Sozialisten (Nazis), als auch den Internationalen Sozialisten (Kommunisten), und auch beim kollektiven Ummah-Massenwahn (Islam).

(Von Michael Stürzenberger)

Fjordman-Jensen, der an der Universität Oslo Kulturwissenschaften und Arabisch in Bergen sowie Kairo studierte, schreibt:

Die Botschaft, die gerade nach den Gräueltaten von Anders Breivik in den Massenmedien verbreitet wird, ist, dass Islamkritiker wie ich die Nazis von heute sind. Aber ist das wahr? Die Nazis waren nationale Sozialisten, obwohl manche Menschen uns gerne den zweiten Teil ihrer Ideologie vergessen lassen wollen. Ich persönlich habe niemals von einer totalitären Bewegung gehört, die man auch nur anteilsweise nicht als Sozialisten beschreiben könnte. Ist es ein Zufall, dass eine unverhältnismäßig große Gruppe westlicher Konvertiten zum Islam Neonazis oder Marxisten sind? Haben sie alle eine gemeinsame totalitäre DNA?

Die Gemeinsamkeiten zwischen der islamischen und der nationalsozialistischen totalitären Ideologie sind nicht von der Hand zu weisen und anhand vieler ähnlicher Prinzipien belegt. Dass sich Kommunisten und andere linksverdrehte Elemente ebenfalls intensiv als Steigbügelhalter für die Islamisierung einsetzen, verwundert in dem Zusammenhang nicht. Rote, braune und grüne Sozialisten marschieren hier im Gleichschritt einträchtig nebeneinander. Die Aussagen der Protagonisten sind entlarvend:

Adolf Hitler:

„Das Christentum ist so etwas Fades -, hätten wir viel eher noch den Mohammedanismus übernommen, diese Lehre der Belohnung des Heldentums: der Kämpfer allein hat den siebenten Himmel ! Die Germanen hätten die Welt damit erobert, nur durch das Christentum sind wir davon gehalten worden.“

Heinrich Himmler:

„Ich muss sagen, ich habe gegen den Islam gar nichts, denn er erzieht mir in dieser [bosniakischen SS-] Division namens Handschar seine Menschen und verspricht ihnen den Himmel, wenn sie gekämpft haben und im Kampf gefallen sind. Eine für Soldaten praktische und sympathische Religion!“

Großmufti Mohammed Amin al-Husseini:

„Die Freundschaft zwischen Muslimen und Deutschen ist viel stärker geworden, weil der Nationalsozialismus in vieler Hinsicht der islamischen Weltanschauung parallel läuft. Die Berührungspunkt sind: Der Monotheismus und die Einheit der Führung. Der Islam als ordnende Macht. Der Kampf, die Gemeinschaft, die Familie und der Nachwuchs. Das Verhältnis zu den Juden. Die Verherrlichung der Arbeit und des Schaffens.“

LINKE-Politiker Oskar Lafontaine:

„Es gibt Schnittmengen zwischen linker Politik und islamischer Religion: Der Islam setzt auf die Gemeinschaft, damit steht er im Widerspruch zum übersteigerten Individualismus, dessen Konzeption im Westen zu scheitern droht. Der zweite Berührungspunkt ist, daß der gläubige Muslim verpflichtet ist zu teilen. Die Linke will ebenso, daß der Stärkere dem Schwächeren hilft. Zum Dritten: Im Islam spielt das Zinsverbot noch eine Rolle, wie früher auch im Christentum.“

Wer wundert sich dann noch, dass die Vertreter dieser drei totalitären Ideologien wie Pech und Schwefel zusammenhalten und zusammenarbeiten?

Fjordman, der im September 2001 den Jubel der arabischen Massen über die Anschläge auf das World Trade Center in Kairo hautnah miterlebte, was nach seiner eigenen Darstellung seine Sicht auf den Islam schlagartig geändert haben soll, weiter:

Im Jahr 2008 machte Marte Michelet von der [norwegischen Zeitung] Dagbladet erstaunlicherweise gemeinsame Sache mit islamischen Organisationen, Kommunisten und Neonazis, als es um den Bau einer großen Moschee in Köln ging. Deutsche Neonazis betrachten islamische Organisationen als Alliierte in ihrem Kampf gegen die “jüdisch-zionistische Vorherrschaft”. Dies führte aber nicht zu einer kritischen Hinterfragung durch andere Medien in Norwegen. Innerhalb der norwegischen Presse gibt es mehr Inzucht als unter pakistanischen Cousins und Cousinen.

Wie ich in meinem demnächst erscheinenden Buch The Curious Civilization über die europäische Kultur ausführen werde, haben die Muslime die Wahl zwischen Mozart und Hitler und oft wählen sie aus freien Stücken sie Hitler. Damit bilden sie einen scharfen Kontrast zur ostasiatischen Leidenschaft für europäische klassische Musik, wohingegen Adolf Hitlers Autobiographie Mein Kampf auf dem zweiten Platz der Bestsellerliste in dem angeblich so moderaten NATO Mitgliedsstaat Türkei stand, jedenfalls bis zum Jahr 2005. Immer noch ist das Buch in Teilen der arabischen Welt außerordentlich beliebt.

Es wird ein Treppenwitz der Geschichte bleiben, dass ausgerechnet jene, die diese unheilvollen Allianzen zwischen den freiheitsgefährdenden totalitären Ideologien Islam, Nationalsozialismus und Kommunismus aufzeigen und vor den Gefahren für die freie demokratische Gesellschaft warnen, nun ihrerseits in völlig absurder Weise als „Rechtsextremisten“, „Nazis“ und „Ausländerfeinde“ diffamiert werden.

Fjordman widmet sich in seinem Artikel nun den Welteroberungsplänen in der islamischen Ummah und deren Judenhass, der dort systemimmanent ist. Aber offensichtlich keinen Politiker sonderlich besorgt:

Im Jahr 1928 gründete Hassan Al-Banna die Muslimbruderschaft und diese wuchs nicht nur parallel zur Nazibewegung in Europa, sondern wurde zusätzlich zum Islam auch von ihr beeinflusst.. Ihr Führer Mahdi Akef hatte seine Anhängern versichert, dass der Djihad “die westliche Zivilisation zerstören und sie durch den Islam ersetzen wird, der die Welt beherrschen wird”. Akef stellte im Jahr 2007 fest, dass wenn die Muslime nicht in der Lage wären, dies in absehbarer Zeit zu erreichen, dann wären sie “verpflichtet, den Djihad [heiliger Krieg um die islamische Weltherrschaft zu erreichen] fortzusetzen, was zu einem Zusammenbruch der westlichen Zivilisation führen wird.”

Der Islamische Rat Norwegens, der vom norwegischen Steuerzahler finanziell unterstützt wird, erhält seine Richtlinien vom Europäischen Rat für Fatwa und Forschung für solche Angelegenheiten wie die Frage, ob man die Todesstrafe für Homosexuelle unterstützen soll oder nicht. Der Ratsvorsitzende ist der mächtige Yusuf al-Qaradawi, der geistliche Führer der Muslimbruderschaft. Qaradawi, der auch die Heirat minderjähriger Kinder unterstützt, hat öffentlich damit geprahlt, dass die Muslime Europa erobern werden. Er hat sich auch mit positiven Worten über den Holocaust geäußert, der von den Nazis durchgeführt wurde, und er hat vorgeschlagen, dass der nächste Massenmord der Juden durch die Hände von Muslimen geschehen wird. Wie Walid al-Kubaisi betonte, hat die Bruderschaft einen großen Einfluss in vielen Ländern, einschließlich des Westens. Repräsentanten des Außenministeriums von Jonas Gahr Støre haben sich mit Mitgliedern der Muslimbruderschaft in Oslo zu Gesprächen getroffen.

Und wie positioniert sich nun die norwegische Linksregierung? Allen Ernstes für die Terror-Organisation Hamas, die laut ihrer eigenen Charta Juden nach der Anweisung ihres „Propheten“ töten will! Unfassbar, was Fjordman berichtet:

Im Jahr 2007 hat Norwegen unter der Regierung von Jens Stoltenberg als einziges westliches Land die palästinensische Regierung, die damals von der Hamas geführt wurde, anerkannt. Die Ideologie der Hamas hat viele Ähnlichkeiten mit dem Nationalsozialismus. Diese Bewegung wurde damals von der gesamten norwegischen Presse bejubelt. Leute innerhalb der Regierungsparteien und von der politischen Linken wollten eine solche Regierung finanziell unterstützen, was bedeuten würde, dass norwegische Steuerzahler Terroristen finanziell unterstützen müssten.

Weiter im Takt: Dem bedrohten Karikaturisten Kurt Westergaard gewährte Norwegen nicht etwa uneingeschränkten Schutz, sondern bat ihn, das Land zu verlassen!

Im September 2011 bat die norwegische Sicherheitspolizei (PST) den Karikaturisten Kurt Westergaard, Norwegen zu verlassen, weil sie fürchteten, dass ein Attentatsversuch auf ihn geplant sei. Nach islamischen Quellen werden Kritiker Mohammeds von seinen Anhängern getötet. Wenn man davon ausgeht, dass sein persönliches Beispiel, oder Sunna, neben dem Koran [gleichberechtigt] steht und die zusammen die Lehren des Islams bilden, dann ist dies bis zum heutigen Tag ein gültiges Prinzip. Diejenigen, die Theo van Gogh und Geert Wilders töten wollen, handeln daher in voller Übereinstimmung mit der traditionellen islamischen Theologie.

Dies wird in Halcor Tjønns überraschend realistischer Biographie über Mohammed beschrieben. Ibn Warraq, Autor des Buchs Warum ich kein Muslim bin, ist ein Mann, der in Pakistan geboren wurde und der unter einem Pseudonym schreiben muss, um der Todesstrafe wegen Apostasie zu entgehen. Der Islam ist die einzige Religion auf der Welt, die den Tod fordert für diejenigen, die den Islam kritisieren oder ihn verlassen wollen.

Wo bleibt der Aufschrei der Presse? Wo sind die freiheitsliebenden Bürger, die sich die Ausbreitung dieser brandgefährlichen Ideologie nicht mehr länger gefallen lassen wollen? Sie werden domestiziert von einer fast gleichgeschalteten Linkspresse, die permanent Schönfarbungspropaganda über den Islam verbreitet. Und sich offensichtlich nichts sehnlicher wünscht als die Zerstörung des rechtskonservativen „Besitzbürgertums“, das schon Goebbels als Feindbild erkoren hatte.

Die wahren Feinde unserer freien, offenen und toleranten Gesellschaft sind nicht etwa die Islamkritiker, sondern die totalitär eingestellten Links-, Rechts- und Islamfaschisten. Die auf dem besten Wege sind, die westlichen Gesellschaften zu unterwandern. Und die die Verteidiger der Freiheit mit diffamierender Hetze mundtot machen wollen.

Wir stehen am Anfang einer sich zuspitzenden Entwicklung. Die Zeichen stehen auf Sturm..




Salafisten errichten Stützpunkt in Frankfurt/M.

Sheikh AbdellatifDas islamfreundliche Klima des Frankfurter Magistrats hat einen neuen Erfolg gebracht. Der Verein Dawa-FFM um den Prediger Sheikh Abdellatif (Foto) hat in Frankfurt am Main ein Gebäude als Moschee und Missionierungsstützpunkt gemietet. Es ist der bisherige Höhepunkt einer Politik, die es „radikalen“ Muslimen ermöglicht, mitten in Deutschland ihre Niederlassungen zu errichten (siehe Frankfurt Hausen, Bergen-Enkheim etc.).

(Von Freikorps)

Verständlich, nach dem großen Anklang, den Pierre Vogel dort fand. Und selbstverständlich, nachdem in Frankfurt der erste Attentäter, der vollintegrierte Muslim Arid U., zwei US-Soldaten erschoss.

Unverständlich ist, warum die Presse die Salafisten als „radikale“ Muslime bezeichnet. Es sind ganz normale Gläubige, die nach dem Koran leben. Denn es gibt nur einen Koran, und wie wir nicht zuletzt dank Erdogan wissen, auch nur einen Islam.

Oder besteht die Gefahr, welche die Behörden erkennen, darin, dass die Dawa-FFM auf deutsch predigt und somit die Botschaft des Korans von einer breiten Masse der Bevölkerung verstanden wird? Vermutlich. Denn der nette Imam von der Moschee um die Ecke predigt in seiner Landessprache genau das gleiche wie Pierre Vogel und seine Anhänger.

Bleibt zu hoffen, dass sich – wie beim ersten Besuch Pierre Vogels – ein breites Bündnis gegen den Verein gründet.




Sivas-Mordbrenner Kainar Asylant in Berlin?

Schon vor einem Monat faßte die polnische Polizei den türkischen Asylanten Vahit Kainar, der mit einem blauen Flüchtlingspass, den ihm deutsche Behörden ausgestellt hatten, durch ganz Europa reiste. Die Türkei hatte ihn einst als Mörder zum Tode verurteilt, aber er konnte nach Deutschland fliehen, wo er sich jahrelang frei bewegen durfte und anscheinend nie vor Gericht kam. Er war 1993 am sogenannten Sivas-Massaker gegen die Alewiten beteiligt. 

Jüngere werden sich nicht an dieses islamisch-sunnitische Pogrom gegen die gemäßigten Alewiten erinnern. Wiki hat es gut beschrieben:

Bei einem alevitischen Kulturfestival zu Ehren des Dichters Pir Sultan Abdal im Sommer 1993 in Sivas erklärte der türkische Schriftsteller Aziz Nesin öffentlich, er halte einen Großteil der türkischen Bevölkerung für „feige und dumm“, da sie nicht den Mut hätten, für die Demokratie einzutreten. Dies und die Übersetzung und teilweise Veröffentlichung des für Muslime ketzerischen Romans „Die satanischen Verse“ von Salman Rushdie führten dazu, dass sich vor allem konservative sunnitische Kreise provoziert fühlten.

Am 2. Juli versammelte sich eine aufgebrachte Menschenmasse (die Anzahl der Personen wird auf 20.000 geschätzt) nach dem Freitagsgebet vor dem Madimak-Hotel, in dem Aziz Nesin, aber auch alevitische Musiker, Schriftsteller, Dichter und Verleger logierten. Mitten aus der wütend protestierenden Menschenmenge wurden schließlich Brandsätze gegen das Hotel geworfen. Da das Hotel aus Holz gebaut war, breitete sich das Feuer schnell aus. Dabei verbrannten 35 Menschen… Wegen der wütenden Menschenmenge draußen vor dem Hotel konnten die Bewohner des Hotels nicht ins Freie, bis sie schließlich vom Feuer eingeschlossen waren. Obwohl Polizei und Feuerwehr frühzeitig alarmiert waren, griffen sie erst nach rund acht Stunden ein…

Und in Wiki lesen wir auch, daß immer noch zahlreiche Verurteilte auf der Flucht sind, „wobei sich viele in Deutschland aufhalten“. Dies ist ein Skandal, und offensichtlich eher ein deutscher. Wir können nicht grundsätzlich Mörder, Mordbrenner und andere Verbrecher einfach frei herumlaufen lassen, nur weil sie in einem anderen Land zum Tod verurteilt wurden. Dies ist natürlich ein klassischer Asylgrund, aber wo steht, daß Asylanten, die gleichzeitig Mörder sind, im Westen von der Justiz in Ruhe gelassen werden müssen, wie das leider oft der Fall ist?

Auch Vahit Kainar will nun von Polen natürlich zurück nach Berlin und nicht nach Ankara abgeschoben werden. Mal schauen, ob ihm wieder kein Haar gekrümmt wird. Deutsche Zeitungen berichten absolut nichts, nur Hürriyet und die oben zitierten „Deutsch Türkische Nachrichten“.




Patrick Bahners folgt Milli Görüs Einladung, Teil 2

Nach Teil 1 mit dubiosen Mitveranstaltern und Vertretern von nationalistischen antisemitischen Moscheeverbänden, zu denen FAZ-Feuilletonchef Patrick Bahners auf meine persönliche Nachfrage stand, hier im Teil zwei der Bericht von seinem Referat „Gehört der Islam jetzt zu Deutschland“. Schon in den Eröffnungsstatements der jeweiligen Veranstalter wurde der Boden für Unsachlichkeit planiert. „Wenn die Gegner des Dialogs dies als Kuschelkurs diffamieren wollen, dann bleiben wir dabei. Denn kuscheln bedeutet Liebe“, so ein Mitveranstalter.

(Von Werner Sigel)

Hier wurde sachliche inhaltliche Kritik sofort mit einer hässlichen Diffamierung unterdrückt, indem eine sachliche inhaltliche Kritik mit Gegner des Dialogs gleichgesetzt wird.

Esslingens Bürgermeister Wilfried Wallbrecht nannte in seinem Grußwort zu dem Faktum, dass das Minarett der Moschee damals einiges höher gebaut wurde als genehmigt, dass unterschiedliche Auffassungen über das Baurecht eine Bereicherung wären.

Zuerst zitierte Bahners in seinem Referat Bundespräsident Wulffs Worte, dass der Islam zu Deutschland gehöre. Im ersten Teil ging er dann auf Sarrazins Buch ein, wobei er Merkel – „die kluge Frau Merkel“, wie er sie nannte – für ihren Spruch lobte, dass Sarrazins Buch nicht hilfreich sei. Er bezeichnete es als eine Grenzüberschreitung für einen Banker und sagte, es sei herabsetzende von Sarrazin gewesen. Sarrazin sei leider zum Märtyrer seiner Leser geworden. Deshalb müssten Politiker „wie unsere kluge Frau Merkel“ Schadensbegrenzung betreiben.

Anschließend ging er auf den Soldaten ein, der aus der Bundeswehr ausgeschlossen wurde, weil er die Scharia über das Grundgesetz stellte. Er sagte, dass der Soldat mit dieser Meinung keine schlechten Argumente gehabt habe. Denn die These der fanatischen Islamkritiker wie Politically Incorrect, dass die Scharia mit der freiheitlich demokratischen Grundordnung nicht kompatibel sei, würde nicht stimmen. Er berief sich auf Mathias Rohe, dass unsere Gerichte seit jeher durch multinationale Abkommen auch nach Schariarecht urteilen würden. Er bezeichnete es als Legende von fehlgeleiteten Menschenrechts-Verteidigern mit einem feministischem Grundverständnis, dass demokratisches Recht und islamisches Recht ein Gegensatz sei. Danke Herr Bahners, dass PI nach ihrer Lesart ein feministisches Grundverständnis hat.

Er nannte ausdrücklich das Scheidungsrecht, und brachte die abstruse Behauptung, dass hier problemlos nach Schariarecht geschieden werde, wenn beide eine Staatsangehörigkeit von einem muslimischen Land haben, da die Beteiligten sowieso später in ihr islamisches Land zurückkehren würden. Da zeigte sich, dass er sich nicht im allergeringsten im islamischen Scheidungsrecht auskennt. Also mal Nachsitzen Herr Bahners: Im islamischen Scheidungsrecht muss der Mann nur drei mal „ich verstoße dich“ sagen und schon ist er geschieden. Diese Möglichkeit hat die Frau nicht, sie muss es sich juristisch erkämpfen. Außerdem muss in vielen islamischen Ländern der Ehevertrag von einem Wali, einem Heiratsvormund der Frau, unterschrieben oder mitunterschrieben werden. Dass dieser islamische Ehevertrag im Scheidungsfall nach der Auszahlung der „Morgengabe“ (Morgengabe ist für mich ein Kaufpreis wie für ein Stück Vieh) kein nacheheliches Unterhaltsrecht kennt, dass er keinen Zugewinnausgleich kennt, bzw. ab einem bestimmten Alter die Kinder grundsätzlich dem Vater zugesprochen werden – das alles interessiert den Chefideologen der Schariasierung Deutschlands nicht.

Er unterstellte PI ein Mythos in folgenden Punkten: Die Behauptung einer weltweit einheitlichen Scharia (hat PI nie behauptet) und die Behauptung, die Islamverbände möchten die Scharia einführen. Er bezeichnete es als eine „urban Legend“, dass in der Rechtssprechung eine Infiltration durch die Scharia stattfände. Er warf PI vor – er benannte uns als „Radikale“ – wir würden Konsequenzen zeigen, aber keine Lösung anbieten. Es gebe Leute, die sich den Islam weg wünschen würden und sich dafür ihre eigenen Medien (gemeint war PI) geschaffen haben. Diese Leute würden glauben, dass sie sozusagen eines Tages aufwachen würden und die Muslime wären alle Christen oder sonst etwas geworden, da wir sie sozusagen bekehrt hätten. Diese fanatischen Islamkritiker von PI müssten den Koran richtig lesen, dann wäre in deren Augen nicht jeder Moslem ein Terrorist. Nein, Herr Bahners. Wir wenden uns nicht gegen den einzelnen Muslim, der in überwiegender Mehrheit friedlich und redlich leben möchte, wir wenden uns gegen die menschenverachtende Ideologie des politischen Islam.

Dann pöbelte Bahners weiter und bezeichnete Islamkritker als Geisterfahrer. Rainer Grells Gesprächsleitfaden war sein nächstes Thema, er hatte es sich wohl von PI runter gezogen. Allerdings galt auch hier: wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Er behauptete, dass dies ein Ja/Nein-Fragebogen sei. Diese Behauptung Bahners ist aber unwahr, der Leitfaden ist lediglich ein Stichwortgeber für ein normales Gespräch. Wenn dann das Thema Homosexualität angeschnitten wird, dann ist es interessant, ob der Muslim das islamische religiöse Gebot der Tötung Homosexueller anspricht und verteidigt. Grell lese nur islamkritische Literatur, aber nicht auch die Gegenmeinung war, von Bahners zu hören. Es kam sehr viel dumpfe Polemik von Patrick Bahners zum Ausdruck. Er kritisierte, dies sei ein rechtswidriger Sonderfall, da nur Muslime gefragt werden. Als nächstes drückte er seine Freude aus, dass Baden-Württembergs Integrationsministerin Bilkay Öney für das Abschaffen des Kopftuchverbots für Lehrerinnen sei, da das Kopftuchverbot aus seiner Sicht integrationshemmend sei. Lieber Herr Bahners. Sie waren nicht wie ich eine Woche auf der Stuttgarter Tagung der Muslimbrüder, wo Stuttgarts bekannteste Kopftuchlehrerin Doris Graber täglich anwesend war. Bahners nannte mehrmals Politically Incorrect in seinem Referat oder fanatische Islamkritiker, welches sich in dem Kontext auf PI bezog.

Anschließend ging er noch auf Karl-Albrecht Schachtschneider ein und seiner Klage gegen den Rettungsschirm für Griechenland. Er verstehe nicht, warum Schachtschneider in Fachkreisen so angesehen sei und giftete gegen ihn „Wenn der Euro stirbt, dann stirbt ganz Europa“.

Nach dem Vortrag machte ich von dem Angebot Gebrauch, Patrick Bahners an der Getränkebar zu fragen. Ich stellte mich vor und fragte ihn, warum er PI fehlende Differenzierung vorwerfe, er selbst aber im Referat nie differenziert sondern pauschalisiert habe. Darauf wurden aus seinen radikalen Islamkritikern, wie er vorher PI bezeichnete, flugs nur eine Gruppe radikaler Islamkritiker, wer immer das auch sei. Meine nächste Frage, ob er keine Probleme damit habe, wenn er Redner auf einer Veranstaltung wie hier sei, wo der antisemitische und im Verfassungsschutzbericht jährlich erwähnte Milli Görüs-Verband Mitveranstalter sei (dass der genau so schlimme ATIB-Verband auch anwesend war, wusste ich damals noch nicht)? Nein, er habe nicht die geringsten Probleme, da er die Veranstalter im Vorfeld überprüft habe. Aha, alles klar Herr Bahners!




Heute Rettungsschirm-Abstimmung Slowakei

Heute stimmt die Slowakei als letztes EU-Land über den Euro-Rettungsschirm ab. Es ist nicht ganz sicher, daß zugestimmt wird, die Parteien sind zerstritten. Die entscheidende Sitzung soll um 13 Uhr beginnen, wird sich aber über Stunden hinziehen – in Bratislava darf man nämlich im Parlament noch diskutieren -, und es ist nicht ausgeschlossen, daß die Abstimmung verschoben werden muß oder die Regierung auseinanderbricht.

Wie in solchen Fällen und vor allem bei kleinen Ländern üblich, hat sich natürlich längst der große Bruder Brüssel eingemischt und Extra-Milliarden versprochen, wenn man gefügig ist, und die Hölle angedroht, falls nicht. Das geschieht aber alles hinten herum.

Der SPIEGEL, das Witzblatt für gehobenen Schwachsinn, hat getitelt „Slowaken lassen Europa zittern“. Wir zittern aber übehaupt nicht, wir würden uns über ein Nein natürlich freuen.

In diesem Zusammenhang noch der Hinweis, daß Sarkozy Merkel vorgestern wieder einmal umgestimmt hat. Der EU-Vertrag soll doch geändert werden dergestalt, daß Brüssel mehr Macht kriegt in Richtung auf eine gemeinsame EU-Finanzpolitik, was einen weiteren Verlust der nationalen Souveränität bedeutet und was sie bisher ablehnte. Dies wird aber dauern, in Irland gibt es dann wieder eine Volksabstimmung und dergleichen mehr. Sogar der deutsche Bundestag soll von Anfang an eingebunden werden. Sowas! Pofalla, übernehmen Sie!