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BR-Zündfunk über die „rechte“ Medienszene

Der Bayerische Rundfunk hat am 16. Oktober den 45-minütigen Radiobeitrag „Die Freiheit, die sie meinen“ über die rechte Medienszene gesendet. Neben der JUNGEN FREIHEIT und der Preußischen Allgemeinen lag der Fokus auch auf PI. Immerhin wurde dabei das erste Mal ein Artikel analysiert und nicht zum x-ten Mal im Kommentarbereich mit der Lupe nach Grenzwertigem gesucht. Es ist aber schon erbärmlich, mit welch haarsträubenden Klimmzügen die BR-Redakteure versuchten, PI in ein scharfrechtes Licht zu rücken.

(Von Michael Stürzenberger)

In der Sendung erzählte beispielsweise ab 37:25 der besonders schlaue Interviewpartner Richard Gebhardt, „Experte“ für die „Neue Rechte“ an der Uni Aachen, dass der gewöhnliche PI-ler angesichts der multikulturellen Vielfalt am Strand von Israel den Eindruck bekommen müsste, dass dies der „Vorhof zur Hölle“ wäre. Diesen Unfug glaubte er in einem taz-Interview mit Hannes Stein gelesen zu haben. Als ob Islamkritiker grundsätzlich etwas gegen Völkervielfalt hätten. Wollen wir uns doch einmal den Film ansehen, den die PI-Gruppe München im vorletzten Jahr in Israel drehte – zufällig auch am Strand von Tel Aviv:

Die Pro-Positionierung von PI zu Amerika und Israel sei laut Gebhardt allen Ernstes nur ein „Fetisch, der aufgebaut wird, um gegen die fremdländische Invasion der grünen Pest, der Muslime, agitieren zu können“.

Dieser Politikwissenschaftler glaubt in einem PI-Artikel über die Unfallflucht eines türkischstämmigen Mitbürgers in Berlin eine „Technik des Rassismus“ zu erkennen. Wenn man also die türkische Abstammung eines eingedeutschten Kriminellen darstellt, beweise man nach der Auffassung Gebhardts ein „stures Festhalten am alten preußischen Staatsbürgerschaftsrecht von 1913“. Wer sich die gesammelten Weisheiten der linksverdrehten Zündfunk-Sendung antun möchte, kann ab 28:35 deren Einschätzung über den „bekanntesten und einflußreichsten islamkritischen Blog hierzulande“ hören. Man zitiert auch aus dem PI-internen email-Verkehr und den Skype-Konferenz-Chats. Das einzig Negative, was die linken Schnüffler aus der riesigen Datenmenge dort anscheinend herauslesen konnten, ist eine angebliche „Eitelkeit“ von PI-Gründer Stefan Herre. PI sei darüber hinaus „mehr als der Stammtisch der Islamkriker im Netz“, es sei eine „Organisation“ mit einer „gut funktionierenden Infrastruktur“, mit „Ortsgruppen in ganz Deutschland“ und einem „politischen Arm“, der FREIHEIT. Die PI-Gruppen organisierten Demos und „störten“ Veranstaltungen, auf denen der Islam „neutral“ diskutiert werde.

Um das Manifest von Anders Breivik und seine europäische Unabhängigkeitserklärung „2083“ mit den Eckpunkten „Der Aufstieg des kulturellen Marxismus“, „Die islamische Kolonisierung“, „Hoffnung“ und „Ein neuer Anfang“ geht es gleich zu Beginn ab 00:15. Die JUNGE FREIHEIT wird ab 5:50 als „sehr weit rechts“ stehend dargestellt. Blaue Narzisse und Sezession bekommen ab 15:40 ihre Stigmatisierungen ab. Als „schlechtes Epigonentum“ bezeichnet man die originellen Aktionen der Konservativ-Subversiven Aktion. Das Argument der Zündfunkler: Es habe keinen Sinn, sich gegen die multikulturelle Realität zu wehren, denn sie sei sowieso nicht mehr abzuwenden. Es gebe außerdem keinen Geert Wilders oder Jörg Haider in Deutschland, „nur einen Holger Apfel“. Vom „deutschen Geert Wilders“, wie der SPIEGEL René Stadtkewitz bezeichnet hatte, ist nicht die Rede.

Der Zündfunk – ein typisches Beispiel für die linksverdrehte Medienlandschaft in Deutschland.




Fifa erlaubt jetzt Hidschab als „Kultur“

Der Welt-Fußballverband Fifa erlaubt nun den Hidschab. Speziell iranische Frauen (Foto) durften öfters nicht an Turnieren teilnehmen, weil die Mullahs absolut das Kopftuch verlangen, und die Fifa aus Sicherheitsgründen dieses verbot. Aber nun ist ein Jordanier Fußball-Vizechef, und alles ist gebongt.

Es ist ein schlechter Scherz, was die ablassen:

Der Welt-Fußballverband (Fifa) ist entschlossen, auch Frauen, die muslimische Kleidungsvorschriften befolgen müssen, die Teilnahme an seinem Sport zu ermöglichen. Bei einem Expertenseminar am vergangenen Montag in Amman wurde ein möglicher Lösungsweg aufgezeigt, der dem Exekutivkomitee des Weltverbandes bei seiner nächsten Sitzung im Dezember vorgelegt wird…

Unter Federführung des neu gewählten Fifa-Vizepräsidenten Ali bin al Hussein (Jordanien) und des belgischen Chefs der Medizinischen Kommission, Michel d’Hooge, erarbeiteten Offizielle, ehemalige Spielerinnen aus Jordanien, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Bahrein, Neuseeland und Großbritannien, Trainer und Schiedsrichter ein Abschlusskommuniqué, in dem als zentraler Punkt festgehalten wurde: „Der Hijab ist kein religiöses Symbol, Slogan oder Statement und gehört eher in den Bereich der Kultur.“

Aha Kultur, ihr Kriecher! Wieviel habt ihr wieder geschmiert gekriegt? Da der Hidschab nun ein Kultursymbol ist, ist er kein Sicherheitsrisiko mehr? Soll wohl ein Witz sein? PI gönnt aber den Mädels die Teilnahme an Turnieren. Sie können schließlich nichts für die Verbrecher im Mullah-Gewand.

(Spürnasen: tiefseetaucher, Faust)




Interview mit dem koptischen Priester Tawadros

Wir alle haben die schrecklichen Nachrichten und Bilder aus Ägypten vor Augen, wo am 9. Oktober 2011 das Militär mit Panzern und mit Hilfe des muslimischen Mobs gegen ihre eigenen Landsleute vorgingen, und infolge dessen mehr als 30 Menschen ermordet wurden. Aktive von BPE NRW sowie Mitstreiter von PI Essen trafen sich nun zu einem Gespräch mit dem koptischen Priester Abuna Tawadros, um uns über die Lebensbedingungen der ägyptischen Christen zu informieren, die das, wovor wir stetig warnen, schon am eigenen Leib zu spüren bekommen: die Diskriminierung und massive Benachteiligung von Nichtmuslimen durch den Islam.

(Von PI-Essen)

Unter dem Eindruck des Kairoer Blutsonntags am 9. Oktober sprachen wir natürlich sehr viel über diese schrecklichen Ereignisse. Doch darüber hinaus konnte uns Abuna Tawadros sehr viel mehr erzählen. So viel, dass wir hier nur einen kleinen Ausschnitt wiedergeben können:

PI-Essen: Lieber Priester Abuna Tawadros, in den deutschen und auch „westlichen“ Medien wird berichtet, dass es am Sonntag, den 9. Oktober „Zusammenstöße“ zwischen Christen und Muslimen“ in Kairo gegeben haben soll. Was genau ist wirklich geschehen?

Abuna Tawadros: Am Sonntag demonstrierten koptische Christen in Kairo gegen die immer stärker werdenden Diskriminierungen der Moslems, der Polizei und des Militärs ihnen gegenüber und beklagten die vielen Brandanschläge auf ihre Kirchen und auf christliche Wohngebiete in den letzten Wochen und Monaten. Die Demonstration war von koptischer Seite absolut friedlich, es waren auch einige Priester dabei, die darauf achteten, dass alles in „geordneten“ Bahnen verläuft. Denn oft werden die Kopten beschuldigt, die „Zusammenstöße“ anzuzetteln, gegen die sich die „Rechtgläubigen“ nur zur Wehr setzen müssten. Diesen Unterstellungen wollten sie direkt entgegentreten, damit man sie nicht der Urheberschaft der Krawalle beschuldigen könne.

Auf einmal eskalierte jedoch die Situation. Ägyptische Polizisten und das Militär wollte mit grausamer Gewalt die Demonstration der Kopten beenden. Dabei kam es zu schockierenden Ereignissen: Panzerfahrzeige fuhren mit voller Absicht gegen die protestierenden Menschen, mehr noch, sie verfolgten sie, um sie bewußt zu überfahren und zu töten. Daneben wurden Teilnehmer von Polizisten auf das Gewalttätigste verprügelt und „zum Abschuß“ der islamischen Bevölkerung übergeben. Die Seitengassen wurden von muslimischen Anwohnern mit Molotow-Chocktails und Messerattacken verriegelt, um den fliehenden Christen den Fluchtweg abzuschneiden.

Sie sehen also, wenn in deutschen und „westlichen Medien“ berichtet wird, es gäbe „Zusammenstöße“ zwischen Kopten und Muslimen, dann ist das nicht nur reichlich untertrieben, sondern schlicht eine Lüge. Es geht der Polizei, dem Militär und den meisten Moslems einfach darum, das Christentum auszurotten.

PI-Essen: Nachdem an Silvester 21 Kopten durch einen Terroranschlag in einer Kirche in Alexandria ums Leben kamen, hat sich die Situation der Christen durch die sogenannte „Arabische Revolution“ noch weiter verschlechtert. Warum, glauben Sie, schweigen die Medien in der „westlichen“ Welt darüber, vertuschen die Wahrheit und zeichnen ein völlig falsches Bild vom gesellschaftlichen Zustand in Ägypten?

Abuna Tawadros: Auch wir Kopten hofften, dass nach einem Sturz des bisherigen Präsidenten Mubarak ein besseres Leben in Ägypten möglich sein könnte. Diese Hoffnung hat sich nicht erfüllt, wie wir sehen. Im Gegenteil hat der „Arabische Frühling“ dafür gesorgt, dass die Jagd auf Christen erst recht eröffnet ist.

Die ägyptische Presse berichtet über die Ungleichbehandlung von Moslems und Christen sehr einseitig. Sie puscht grundsätzlich die koptische Gewalt hoch und spielt die muslimische herunter, bzw. sie formuliert die Ereignisse so, als seien die Kopten die Täter, gegen die sich das Militär und die Moslems nur „wehren“ müssten. Diese bewußt falsch erstellten Berichte über die Gewalt an den Kopten in der Arabischen Presse wird sehr gern von den „westlichen“ Medien übernonmen. Die westlichen Medien machen sich nicht die Mühe, die vorgekaute Darstellung der ägyptischen Presse zu hinterfragen, geschweige denn anzuzweifeln. Wahrscheinlich aus dem einen Grund, daß man nicht ernsthaft die Absicht hat, die wirklichen Hintergründe kennenzulernen – eine ungeprüfte Übernahme der Meldungen also bequemer ist.

Die hiesigen Pressemeldungen spiegeln nur sehr marginal die wirklichen Hintergründe der gewaltsamen Aufstände wider, mehr noch dienen sie hauptsächlich dazu, die islamischen Gräueltaten zu verschleiern und gutzuheißen. Wir Kopten gelten als „Ungläubige“, als Lebensunwürdige, da wir an die Wahrheit Jesus Christus glauben, und nicht, wie die Mehrheit der Ägypter, an Mohammed und an seine gewalttätigen Thesen.

Auch die in den von den Medien oft kolportierten Behauptungen, die Ausschreitungen gegen Christen seien sozial motiviert, fänden also deswegen statt, weil es eine Bildungmisere gäbe oder eine finanzielle, psychische und soziale Not, und nicht aus Christenhaß, geht völlig an der Realität vorbei. Der einzige Grund, warum wir wirklich diese Schandtaten ertragen müssen, ist unser „Vergehen“, Christen zu sein.

Anders nämlich als hierzulande, wo von einem „interreligiösen Dialog“ mit dem Islam geredet wird, gerne und gerade auch in Kirchen, und bei dem man sich allzugern auf den „ einen Gott“ als kleinsten gemeinsamen Nenner „einigt“, wissen wir Kopten ganz genau, dass der Islam schon immer gegen das Christentum gerichtet war, es ist, und auch in Zukunft sein wird. Christen wurden schon immer vom Islam diskriminiert, und auch schon vor der „Arabischen Revolution“ haben wir die Straßenseite wechseln müssen, wenn uns ein „Rechtgläubiger“ entgegenkam.

Was aber was jetzt mit unseren Glaubensbrüdern und -schwestern in Ägypten passiert, hat eine neue Dimension gewonnen. Ganz offen wird in Moscheen dazu aufgerufen, Christen zu zwingen, den Islam anzunehmen oder sie, falls sie sich weigern, finanziell und sozial auszugrenzen oder, wenn das nicht reicht, zu töten. Davon hört man leider in den hiesigen Medien nichts.

PI-Essen: Warum wird in Deutschland der Islam so hofiert, ja geradezu gefeiert, obwohl er Ihnen in Ägypten so viel Leid bringt? Wie erklären sie sich diese grenzenlose Naivität großer Teile der deutschen Bevölkerung?

Abuna Tawadros: Leider haben die Deutschen kaum oder nur wenig Kontakt zum Problem. Sie sind geprägt von einem Menschenbild, was man als „ehemals christlich,“ jetzt vielleicht im besten Falle humanistisch bezeichnen kann, und sie stehen dem immens unterschiedlichen Menschenbild eines Moslems ohne wirkliche Kenntnisse gegenüber.

Sie denken, wenn er, also der Deutsche, als Credo die Nächstenliebe habe, dann hätte das sein Gegenüber auch. Das ist im Falle des Islam jedoch ein großer Irrtum. Das Credo des Islams und des Moslems ist die Unterwerfung in der Masse („Umma“) unter seine Religion, und das in aller Öffentlichkeit. Der Grundsatz des Christentums ist der Glaube im Herzen des Einzelnen, was in der Nächsten- und Feindesliebe ausgedrückt wird. Dies wird als Privatsache konzipiert und ist unabhängig von äußeren Komponenten.

Im Islam wird also gezielt zur Schau gestellt, was der andere von ihm halten soll. Wie es im „Gläubigen“ selbst aussieht, ist dann Nebensache. Kurz, der Islam präsentiert sich zu einem großen Teil über die Außenfassade. Der Christ braucht die Definition über die Äußerlichkeit nicht, er trägt seinen Glauben im Herzen. Zudem, und das ist ein großer Aspekt, den viele Deutsche nicht wahrnehmen möchten, ist der Islam komplett mit der Staatsstruktur und Gesellschaftsstruktur verbunden und miteinander verzahnt, sowohl im Rechtswesen als auch im Umgang untereinander (Scharia).

In Deutschland und in Europa ist das in dieser Form nicht vorhanden. Die Deutschen glauben gerne, was sie zu hören bekommen, insbesondere wenn es leicht verdaulich ist. „Islam bedeutet Frieden“ ist ein gefälliger Spruch, den man allzugern als „Essenz“ des Islams herauszuhören vermeint. Dabei wird geflissentlich die häßliche Seite des Islams ignoriert oder negiert. Einer im Koran verankerte Aggression, die offen zum Mord an „Ungläubigen“ aufruft, (Sure 47:4: „Wenn ihr auf die stoßt, die ungläubig sind, so haut ihnen auf den Nacken; und wenn ihr sie schließlich siegreich niedergekämpft habt, dann schnürt ihre Fesseln fest“) wird relativiert, es werden allseits beliebte Verweise auf die „Blutrünstigkeit“ des Alte Testaments herausgekramt oder auf die „bösen“ Kreuzzüge hingewiesen – vorzugsweise ohne Grundkenntnisse auf das tatsächliche Geschehen, das zu den vielzitierten „Kreuzzügen“ geführt hat. Gerne wird auch darauf hingewiesen, dass man den Islam ja nur „Im Original“ (arabisch) verstehen könne oder dass die Suren „aus dem Zusammenhang“ gerissen seien und daher für Nicht-Moslems (in diesem Fall die Deutschen) nicht zu verstehen seien.

Ein weiterer Grund, warum die Deutschen sich so passiv gegenüber dem Islam verhalten ist, dass christliche Werte hierzulande kaum noch gelebt werden. Im Gegenteil scheint es Ausdruck seiner „persönlichen Freiheit“ zu sein, Gott oder einen Glauben an Gott und an seinen Sohn Jesus Christus zu verneinen oder ganz in Frage zu stellen.

Damit verbunden gibt es eine große Unkenntnis über die Bibel. Wer von den Deutschen, vor allem den jüngeren, kennt heutzutage noch die Bibel und weiß wirklich, was drin steht? Viele Deutsche denken, der Koran sei auch eine Art „Bibel“ und billigen den Moslems, in gleicher Weise, wie sie die Bibel kennen (oder auch nicht) den Koran zu. Ohne zu wissen, dass die Inhalte völlig gegensätzlich sind. So kommen sie überhaupt nicht auf die Idee, dass der Koran etwas ganz anderes vorschreibt als die Bibel oder sie möchten aus Bequemlichkeit nicht darüber nachdenken. Kurz gefasst kann man sagen, dass die Stärke des Islams in der Schwäche des Christentums und der westlichen Kultur zu finden ist.

Die Deutschen halten es nicht mehr für nötig, sich mit der eigenen Kultur, mit der eigenen Herkunft auseinanderzusetzen, sondern saugen gierig Neues von außen auf. Und da sie den Islam aus Unkenntnis oft für „spannender“ und „irgendwie exotischer“ halten als die eigene Kultur oder das Christentum, gelingt es dem Islam, sich immer zäher und wuchernder in allen gesellschaftlichen Bereichen breit zu machen. Dabei merken die Deutschen nicht, dass sie damit ihre eigenen Grundlagen, auf denen ihre Gesellschaft aufgebaut ist, peu a peu zerstören.

Wir müssen uns immer vor Augen halten, dass der Islam wesentlich aggressiver ist als das Christentum. Leider möchte die Demokratie, die wir hier in Deutschland haben, diese Tendenz nicht erkennen und nicht wahr haben. Dabei sind wir Kopten das beste Beispiel dafür, was passiert, wenn man von einer einstigen Mehrheit zu einer Minderheit im eigenen Land wird.

Interessant ist übrigens, dass die Demokratie von den meisten Muslimen verachtet und als schwach charakterisiert wird. Ein Moslem braucht keine Demokratie, er braucht nur die „Umma“, die Gemeinschaft der (Recht-) Gläubigen. Alles, was außerhalb der „Umma“ liegt, wird als minderwertig betrachtet. Viele Deutsche erkennen das muslimische Wesen nicht. Das halte ich für eine große Schwäche.

PI-Essen: Lieber Abuna Tawadros, wir danken Ihnen für Ihre ausführliche, überaus interessante Stellungsnahme zu unseren Fragen. Eines möchten wir jedoch noch wissen: Wie sehen Sie die Zukunft in Ägypten für die Kopten?

Abuna Tawadros: Das kann ich nicht sagen. Leider.




Israelkongress: Reden von Ayalon & Zwanziger

Theo ZwanzigerBeim 2. Deutschen Israelkongress traten zahlreiche Freunde Israels auf. Einer davon war der Präsident des DFB, Dr. Theo Zwanziger (Foto). Seine Rede war ein klares Bekenntnis zur Solidarität mit Israel. Er zeigte auf, wie wichtig der Sport für die Völkerverständigung ist. Wenn sie immer schon einmal wissen wollten, wieso Israel bei der Europameisterschaft mitspielt, obwohl es eigentlich ein Land in Asien ist und wie es dazu kam, dass Israel auch Mitglied der UEFA ist, dann hören Sie, was Zwanziger zu sagen hat.

Ein weiterer Redner war Dany Ayalon, der stellvertretende Außenminister Israels. Ayalon unterstrich, dass Deutschland und Israel die selben Werte vertreten. Danach ging er auf den Nahostkonflikt ein. Dass es kein Krieg um Land ist, der sich im Nahen Osten abspielt, sondern im Wesentlichen um einen ideologischen Kampf. Auch auf die Bedeutung eines jüdischen Nationalstaats ging er ein. Die Rede in Englisch gibt es hier:

(Fotocredit: Julian Wagner)




Turko-SPD: Gabriel + Demirel = Özoguz

Die SPD wird weiter türkisiert. Die Genossen wollen 15 Prozent ihrer Parteiführung mit Einwanderern besetzen, also mit Türken. Ein Ami hätte bei den Roten keine Chance. Stellvertreterin Gabriels soll auf dem nächsten Parteitag die Türkin Aydan Özoguz werden. Sie ist verwandt mit dem berüchtigten, vom Verfassungsschutz beäugten Muslim-Markt ihrer Gebrüder Özoguz, der schiitischen Filiale Achmadinedschads in Delmenhorst, und sie ist Ehefrau des Hamburger Innensenators Michael Neumann (SPD). Paßt!

Daß der stellvertretende Ministerpräsidenten in Baden-Württemberg, Nils Schmid, mit einer Türkiin verheiratet ist, dürfte bekannt sein. Seine Regierung hat auch gleich eine Türkenministerin angeheuert, die gerade ihr neues Ministerium aufbläht. Das total unrentable Anwerbeabkommen mit der Türkei vor 50 Jahren wurde natürlich auch schon groß gefeiert. Aber man muß sich nicht mehr wundern.

Erst gestern habe ich zufällig in Ulfkottes neuem Buch „Albtraum Zuwanderung“ mitbekommen, daß der SPD-Chef Gabriel in erster Ehe mit der Türkin Munise Demirel verheiratet war und eine gemeinsame Tochter hat. Das Foto zeigt das ehemalige Paar auf einem Ball in der Russischen Botschaft Berlin am 12.9.2008. Und wo arbeitet Gabriels Munise Demirel heute? In der Abteilung „Interkulturelle Projekte“ der Hamburger Kulturbehörde – ein weiteres türkisches U-Boot unter vielen.

Ja, da staunt die deutsche Kartoffel! Die Roten Socken in der SPD tun was zu unserer Umerziehung, Gehirnwäsche und Ethnomorphose! Allahu akbar!




Nordkorea baut Konzentrationslager aus

In unseren Tagen, wo sich viele verblendete Menschen den Sozialismus zurückwünschen, wäre ein Blick über den westlichen Tellerrand ganz hilfreich. Das kommunistische Regime in Nordkorea zum Beispiel baut seine Zwangsarbeiterlager (PI berichtete) weiter aus. Dies belegen neue Sattelitenaufnahmen. Unter der Diktatur werden ungefähr 200.000 Gefangene aus politischen Gründen gequält und gefoltert.

Idea berichtet:

Vorstandssprecher Martin Lessenthin (Frankfurt am Main) bezeichnete Nordkorea als abgeriegeltes Land, in dem ein brutales System der Unterdrückung herrsche. Schätzungsweise 200.000 Gefangene würden aus politischen Gründen gequält und gefoltert. Zudem bahne sich eine Hungerkatastrophe an, für die die staatliche Misswirtschaft verantwortlich sei. Unterernährung sei ein Dauerproblem, obwohl sich das Land prinzipiell selbst versorgen könne. Lessenthin: „Die Menschen in Nordkorea sind zu Geiseln der Kim-Dynastie und des Militärs geworden.“ Immer mehr Menschen versuchten zu fliehen. Während das Nachbarland Thailand im Jahr 2004 nur 40 nordkoreanische Asylsuchende registrierte, seien es 2010 bereits 2.482 gewesen.

China könnte für Verbesserung sorgen

Lessenthin zufolge liegt der Schlüssel zur Verbesserung der Menschenrechtslage in Nordkorea bei China. Er forderte die Volksrepublik auf, Flüchtlinge aufzunehmen und ihnen die Ausreise in Drittstaaten wie Südkorea zu ermöglichen, anstatt sie zu denunzieren und nach Nordkorea abzuschieben. Zudem müsse die internationale Gemeinschaft humanitäre Hilfe leisten. Dabei sei es notwendig, die Verteilung von Hilfsgütern zu überwachen.

Gefangener mit Eisenstäben gefoltert

Der Südkoreaner Oh Kil Nam, Opfer und Zeuge der Verschleppung seiner Familienangehörigen, berichtete, dass seine Frau und seine zwei Töchter seit 25 Jahren in einem Lager gefangen gehalten werden und Zwangsarbeit leisten müssen. Ihm selbst sei die Flucht gelungen. Der ehemalige Gulag-Gefangene und Präsident der Organisation „Free the North Korean Gulag“ (Befreit den nordkoreanischen Gulag), Kim Tae Jin, berichtete, dass er nach seiner Flucht 1986 nach China Christ geworden sei. 1988 sei er von der chinesischen Polizei gefasst und nach Nordkorea ausgeliefert worden. In der Haft sei er mit Eisenstäben geschlagen worden. Zu den Foltermethoden hätten zudem der Entzug von Schlaf, Nahrung und Kleidung gehört. 1992 sei er aus der Haft entlassen worden, fünf Jahre später sei ihm die Flucht aus Nordkorea gelungen.

Schlimmste Christenverfolgung

Nordkorea gilt als das Land mit der schlimmsten Christenverfolgung. Erlaubt ist nur der Kult um den „Ewigen Präsidenten“ Kim Il-Sung (1912-1994) und Diktator Kim Jong-Il (70). Nach Schätzungen werden bis zu 70.000 Christen in über 30 Arbeits- und Straflagern gefangen gehalten, weil sie als Staatsfeinde gelten. Von den 24 Millionen Einwohnern sind offiziellen Angaben zufolge etwa 12.000 Protestanten und 800 Katholiken, die zu vier staatlich anerkannten Kirchengemeinden gehören. Mindestens 200.000 versammeln sich im Untergrund.

Bundestagsabgeordnete: Nordkorea hält sich nicht an Abkommen

Die Sprecherin für Menschenrechte und humanitäre Hilfe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Erika Steinbach, erklärte, kommunistische Systeme wie die DDR, die Sowjetunion oder Kuba seien in Deutschland lange Zeit mit großer Milde betrachtet worden. Nordkorea gehöre zu den repressivsten Regimen der Welt. Besuchern würden „potemkinsche Dörfer“ gezeigt. Zudem halte sich Nordkorea nicht an internationale Abkommen. Ihr fehle derzeit die Vorstellungskraft, wie dieses Land aus seiner Lage herauskommen könne, sagte Steinbach.

Sehen Sier hier, wie wenig die “Occupy-Protestler“ die Geschichte kennen.

sowie “Communism kills”:




Hamburg wirbt für Anwerbeabkommen

In drei Tagen, am 30. Oktober 2011, jährt sich zum 50. Mal die Unterzeichnung des sogenannten Anwerbeabkommens zwischen Deutschland und der Türkei. Die Kampagnen für dieses Jubiläum laufen seit Wochen auf Hochtouren und sind umso stärker, je weiter Wunsch und Wirklichkeit voneinander abweichen.

So soll zum Beispiel den Bürgern in Hamburg mit einer flächendeckenden Plakatierung die türkische Einwanderung als besonders bereichernd verkauft werden. Eine Leserin schickte uns dazu zwei Fotos und folgende Zeilen:

Sehr geehrte Damen und Herren,

in der U-Bahn-Station Stephansplatz (Stadtmitte, nächste Station von Jungfernstieg, zwischen Gänsemarkt und Dammtorbahnhof) habe ich gestern das beiliegende Plakat gesehen: Gemeinsam aufgebaut. Erst in türkischer Schrift, darunter in Deutsch. Auf dem Foto (und auch im Original) nur schwer zu erkennen sind die Namen: Ebrar Catakli, Maximilian Funke, Niyazi Can Gebes, Emirhan T. Dönmez, Emirhan Cataki, Anna Reinicke. Und darunter jeweils: Ögrenci/Schüler. Die Ögretmen/Lehrerin heißt: Aylin Kuran. Rechts unten steht: T.C. Basbakanlik, und „Yurtdisi Türkler“.

In der Haltestelle Straßburger Straße (Stadtteil Dulsberg) hängt das Fußballer-Plakat, Anlage 2.

Mit freundlichem Gruß

laura50

PI-Beiträge zum Thema:

» ‘Gastarbeiter’-Lüge: Fahrlässigkeit oder Vorsatz?
» Putzen Türken Deutschen den Hintern?
» ZEIT mit fünf Seiten türkische Gastarbeiter
» Türkische Gastarbeiter-Märchen 2
» Türkische Gastarbeiter-Märchen 1
» 50 Jahre Anwerbeabkommen – Grund zu Feiern?
» Türkische Beflaggung der Würzburger Innenstadt
» 50 Jahre deutsch-türkisches Anwerbeabkommen


Sie haben ähnliche Plakate in Ihrer Stadt entdeckt? Dann schicken Sie uns Ihre Fotos an info@blue-wonder.org.




Video: Manipulative Berichterstattung in Nahost

Photojournalism Behind the Scenes [ITA-ENG subs] from Ruben Salvadori on Vimeo.

(Spürnase: Carsten R.)




Das Schlimmste, was ein Polizist erleben muß?

Was ist das Schlimmste, was ein Polizist erleben muß? Wenn er, wie bei bestimmten Einsätzen üblich, vom asozialen Gesockse bespuckt, beleidigt und verprügelt wird? Nein! Wenn er bei einem Einsatz schwer verletzt wird? Nein! Wenn ein befreundeter Kollege im Dienst getötet wird? Nein! Wenn er selber bei einem Einsatz ermordet wird? Nein!

Das Schlimmste für einen Polizisten ist, wenn er in Notwehr oder zur Verteidigung anderer einen Gewalttäter oder Gangster erschießen mußte. In Cuxhaven hat eben ein Polizist einen 47-Jährigen ohne festen Wohnsitz, der bereits mehrfach wegen Aggressionsdelikten polizeilich in Erscheinung getreten war, in einem solchen Fall erschossen. Die WELT:

Den 25-Jährigen konnten die Beamten noch nicht befragen. „Ihm geht es sehr schlecht. Es ist das schlimmste, was einem Polizisten passieren kann“, sagte die Sprecherin der zuständigen Polizeidirektion Oldenburg, Ilka Rademacher. Der Mann werde derzeit psychologisch betreut.

Psychologin oder Psychologe sind die Regel. Ist aber ein solcher Fall wirklich das Schlimmste, was einem Polizisten widerfahren kann? Und ist das in anderen europäischen Ländern auch so? Aus Versehen einen Unschuldigen erschießen, das wäre glasklar etwas ganz anderes. Aber so? Wie ist Ihre Meinung?




Bouffier (CDU): Brauchen Senioren-Schützer

Wie abartig in diesem Land politisch gedacht und gehandelt wird, erlebt man jeden Tag. Gestern stellte Innenminister Friedrich den neuen Demographie-Bericht vor. Dort stehen neben anderen kostspieligen Befürchtungen und Ahnungen auch ein paar Sätze über die vielen zu erwartenden Senioren als mögliche Kriminalitätsopfer.

Die Studie verklausuliert:

Im Zusammenhang mit der Lebenssituation älterer Menschen ergeben sich jedoch Tatgelegenheitsstrukturen, die diese Gruppe leichter zu Opfern bestimmter Kriminalitätsformen werden lassen können. Mit der Zunahme des Anteils älterer Menschen könnten diese als Opfergruppe künftig an Bedeutung gewinnen.

Das „könnte“ sein, und der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (59, CDU) hat bereits einen Vorschlag:

„Wir müssen verhindern, dass Senioren zu Opfern werden.“ Er fordert den bundesweiten Einsatz von Sicherheitsberatern für Senioren, wie sie in einem Modellversuch in Hessen derzeit erprobt werden.

Wir brauchen also neue Staatsangestellte mit einem neuen Berufsbild, auch wenn nirgends Geld in den Kassen ist, um die alten Opas zu schützen. Auf die Idee, ausländische Intensivtäter und anderes Gesindel kostengünstig aus dem Land zu werfen und nie mehr hereinzulassen, kommen unsere Volksvertreter nicht. Das übersteigt den politkorrekten Horizont! Genau diese Gruppen sind aber überproportional beteiligt, wenn alte Omas ausgeraubt und beschissen werden:

Professor Otto Wulff, Chef der Senioren-Union, bezeichnete die Ergebnisse des „Demografieberichts“ gegenüber BILD.de als „enormen gesellschaftspolitischen Sprengstoff“. Wulff, Bundesvorstandsmitglied der CDU, sieht es zudem als erwiesen an, „dass Kriminalität gegen ältere Menschen vor allem von perspektivlosen und sozial benachteiligten Jugendlichen, häufig mit sogenanntem Migrationshintergrund“, ausgeht.

Aber so ist Deutschland. Augen zu! Noch mehr „Bereicherung“ soll herein, noch mehr teures Sicherheits-, Flick- und Reparaturpersonal ist dann die Folge! Und die Milliarden und Billionen, um das eventuell bezahlen zu können, sind in Brüssel!




‚Gastarbeiter‘-Lüge: Fahrlässigkeit oder Vorsatz?

Türkische 'Gastarbeiter' Anfang der 70er JahreIm derzeitigen Staatsjubel über die vielfältigen Segnungen, die wir den Türken in Deutschland angeblich zu verdanken haben, sollten wir uns immer wieder daran erinnern, dass die Grundlage der gegenwärtigen multikulturalistischen Gesellschaft eine staatliche Unwahrheit ist: Das Märchen von den „Gastarbeitern“. Zu den Hintergründen dieser besonderen Wortwahl bestehen in der Öffentlichkeit zwei Meinungen: Die einen vertreten die Ansicht, der Staat habe nur fahrlässig gehandelt, da die ganze Entwicklung nicht absehbar war, die Deutschen seien somit durch diesen Begriff nicht wirklich belogen worden. Die anderen halten die ethnisch-nationale Umgestaltung unseres Landes mit Hilfe der Gastarbeiterpolitik von Anfang an für Vorsatz und den Begriff „Gastarbeiter“ entsprechend für eine gezielte arglistige Täuschung.

(Von Jan Stenner)

Die Fahrlässigkeitstheorie

Bis vor wenigen Jahren wurde das Argument, man habe das alles nicht kommen gesehen und deshalb fahrlässig gehandelt, von Vertretern der politischen Führung teilweise selbst ins Feld geführt. Vor allem in den Talkrunden nach dem 11. September, als kurzzeitig eine nachdenkliche Ehrlichkeit durch die Medienlandschaft flackerte, war immer wieder zu hören, man habe zu spät erkannt, dass besonders die integrationsunwilligen Türken dazu neigten, auch nach langjähriger Arbeitslosigkeit in Deutschland sesshaft zu bleiben und lieber auf Kosten anderer Leute von Sozialhilfe zu leben, als wieder im Heimatland Fuß zu fassen. Genauso habe man zu spät gemerkt, dass sich unter den türkischen Gastarbeitern semi-legale und höchst gewaltbereite radikal-islamische bzw. türkisch-nationalistische Subkulturen entwickelten, die die Gesellschaft nun insgesamt gefährden. Diese Argumentation akzeptiert somit den weit verbreiteten Vorwurf, dass der Staat „naiv“ handelte, unterstellt aber, dass diese „Naivität“ aus der damaligen Zeit heraus verständlich war: Weder die mangelnde Rückkehrbereitschaft der Türken noch die sich daraus ergebenden sicherheitsgefährdenden Konsequenzen für die Gesamtgesellschaft seien für die politisch Verantwortlichen in unmissverständlicher Deutlichkeit ersichtlich gewesen. Diese Meinung findet sich auch heute noch in großen Teilen der Bevölkerung: Der Staat habe die ganze Entwicklung mit den „Gastarbeitern“ eigentlich anders gewollt, aber dann irgendwie verschlafen, der Begriff „Gastarbeiter“ sei keine Lüge im engeren Sinne gewesen, sondern sozusagen nur aus Schlampigkeit zu lange verwendet worden, heißt es oft. Ein böser Wille, gar eine gezielte Irreführung der Deutschen durch den Begriff „Gastarbeiter“ mit dem Ziel einer absichtlichen Verschleppung der bitteren Wahrheit, wird nicht angenommen. Da allerdings Fahrlässigkeit, d.h. eine Sorgfaltspflichtverletzung, trotz fehlenden bösen Willens unstrittig gegeben ist, stellt sich auch im Fall einer solchen „Schlampigkeit“ zwingend die Frage nach einer strafrechtlichen Beurteilung. Im nächsten Schritt wäre daher die Schwere der Pflichtverletzung zu prüfen, d.h. ob im langjährigen Gebrauch des Wortes „Gastarbeiter“ nur eine (straffreie) „leichte“ oder (strafbare) „grobe“ Verletzung der staatlichen Sorgfaltspflicht zu sehen ist, ein Thema, das hier nur angerissen sei. Allein der fehlende böse Wille aber, das sei festgehalten, begründet nicht zwingend auch Straffreiheit.

Die Vorsatztheorie

Die Anhänger dieser Argumentation gehen davon aus, dass der Staat von Anfang an, spätestens aber seit den frühen 70er-Jahren, als Gastarbeiter aufgrund der hohen Arbeitslosigkeit in Deutschland objektiv überflüssig wurden, vorsätzlich, also „wissentlich“ und „willentlich“, eine ethnisch-nationale Umgestaltung unseres Landes anstrebte und das Wort „Gastarbeiter“ seit den 70er-Jahren nur noch benutzte, um den Deutschen Sand in die Augen zu streuen und politischen Widerstand gegen die amtliche Siedlungspolitik zu unterbinden. Nach Meinung der Anhänger dieser Vorsatztheorie muss der Staat schon früh erkannt haben, was jeder normale Bürger mitbekam, dass nämlich vor allem die Türken massiv integrationsunwillig waren und eine staatliche Gastarbeiterpolitik ohne zeitliche Befristung der Arbeits- und Aufenthaltsverhältnisse somit zwangsläufig die Gefahr einer ethnisch-politischen Teilung des Landes beinhaltete, d.h. eine ganz klare Gefährdung der inneren Sicherheit und des inneren Friedens. Diese mögliche Entwicklung muss dem Staat aufgrund seiner nachrichtendienstlichen Erkenntnislage mindestens genauso gegenwärtig gewesen sein wie dem Normalbürger (also der für Vorsatz wichtige Tatbestand des „Wissens“), man habe auf staatlicher Seite eine solche Entwicklung aber aufgrund des höheren, der deutschen Öffentlichkeit aufgrund mangelnder Akzeptanz bewusst verschwiegenen Ziels einer „Bunten Republik“ in Kauf genommen und aus diesem Grund auch keinerlei Maßnahmen wie z.B. Rückführungsprogramme ergriffen (also der Tatbestand des „Willens“). Von „Gastarbeitern“ sei gegenüber den Deutschen allein zum Zweck der arglistigen Täuschung über die tatsächlichen staatlichen Zielsetzungen die Rede gewesen, wobei lediglich offenbleibt, ab wann diese Arglist historisch fassbar wird. In der Konsequenz treten die Anhänger der Vorsatztheorie daher, nicht zuletzt auch aufgrund der für die Deutschen besonderes schwerwiegenden Folgen der staatlichen Arglist, für eine harte strafrechtliche Belangung der verantworlichen Personenkreise ein.

Für beide Theorien gibt es natürlich gute Argumente, und die Aufarbeitung der jüngeren Vergangenheit hat ja noch nicht einmal ernsthaft begonnen. Wir wissen allerdings aus Erfahrung, dass gerade in Deutschland die Mühlen des Rechts zwar langsam, aber letztlich doch immer sehr zuverlässig arbeiten und die Frage nach Fahrlässigkeit oder Vorsatz für viele der heute in Amt und Würden stehenden Beteiligten eines fernen Tages durchaus darüber entscheiden könnte, ob sie in ihren letzten Lebensjahren doch noch hinter Gitter müssen. Vielleicht hat Präsident Wulff seinen Mitkämpen daher einen Bärendienst erwiesen, als er am 3. Oktober 2010 in der Manier gekonnter Vorwärtsverteidigung die Parole von der „Bunten Republik“ in die Welt setzte. Denn spätestens seit jener Rede gibt es für die Beteiligten kein Zurück mehr, niemand kann sich mehr auf Fahrlässigkeit berufen, ab jetzt ist alles Vorsatz.


» Buchtipp: Heike Knortz: Diplomatische Tauschgeschäfte. „Gastarbeiter“ in der westdeutschen Diplomatie und Beschäftigungspolitik 1953-1973. Böhlau Verlag, Köln 2008, S.225

(Foto oben: Türkische ‚Gastarbeiter‘ Anfang der 70er-Jahre)




Schuldenschnitt: 18 Monate pfui – jetzt hui!

Was für Ignoranten in der EU regieren, sieht man daran, daß die Regierungschefs heute Nacht freudestrahlend einen epochemachenden, griechischen Schuldenschnitt um die Hälfte verkündet haben, eine Maßnahme, die sie 18 Monate lang strikt und vehement mit aller Schärfe abgelehnt haben. Im Frühjahr 2010 hätte dieser Haarschnitt erstens geringer ausfallen können, und zweitens hätte die Europäische Zentralbank mindestens 30 Milliarden Euro Steuergelder gespart. (Aber was sind schon 30 Milliarden, nur noch Peanuts!)

Seit dem Mai 2010 hat die EZB nämlich griechische Staatsanleihen im Wert von mindestens 60 Milliarden Euro aufgekauft, um Athen zu retten – und die sind nun die Hälfte wert. Darauf hat man sich geeinigt!

Jetzt versucht die Politmafia wieder erfolgreich beim Volk den Eindruck zu erwecken, die bösen Banken seien an allem schuld und müßten nun endlich mitzahlen und ebenfalls die Hälfte schultern. Wer das glaubt, dem sei gesagt, daß die betroffenen Banken in ihrer Dummheit nichts anderes getan haben, als den Griechen durch Anleihekäufe ihre Schulden zu finanzieren im kindlichen Glauben, die Gauner in Athen und ihre Spießgesellen in Brüssel seien Ehrenmänner, würden zu ihrem Wort stehen, eingegangene Verpflichtungen erfüllen und diese Schulden zurückzahlen. Das ist der einzige Fehler dieser Bankiers, sonst nichts. Sie sind aber zu töricht und ängstlich, um dies in einer großen Medienkampagne endlich hinauszuschreien.

Sollte nun eine Bank soviele Griechen-Anleihen gekauft haben, daß sie der Ausfall von 50% ihrer Forderungen in den Ruin treibt, was in Frankreich speziell durchaus der Fall sein kann, dann springt die EUdSSR, und damit wir, der Steuerzahler, wieder ein und muß diese Bank retten. Man rettet aber eigentlich nicht die Bank, sondern man zahlt damit auf Umwegen den Schaden durch ausgefallene griechische Rückzahlungen!

Während man den Geldhäusern mit allerlei Gesetzen den Handel schwer machen und sie extra besteuern möchte, während man so tut, als seien die mit ihren Leerverkäufen, Derivaten, CDS etc. an der Euro-Krise schuld, benützen nun die EUdSSR-Politiker genau diese verteufelten Hebel selber, und sie haben den Rettungsschirm – vorläufig – auf 1 Billion erhöht. Dieses Geld dient nun dazu, mit portugiesischen, spanischen, italienischen, irischen und weiteren allfälligen PIIGS-Staatsanleihen exakt denselben Schwindel abzuziehen wie bei den Griechen. Die unabhängig gedachte EZB, nun die Privatschatulle von Sarkozy & Co, hat bereits portugiesische Staatsanleihen gekauft, weitere werden folgen. Diese EZB-Käufe, die Merkel noch vor kurzem abgelehnt hat, sind schon gar kein Thema mehr! Was jeht mich mein Jeschwätz von jestern an!

Wir können aber sicher davon ausgehen, daß der Merkel ihr erleichtertes Grinsen bald wieder vergehen wird. Kein EU-Staat spart! Warum sollten die Griechen nun sparen? Die machen natürlich neue Schulden. Warum sollte Italien sparen? Das Geschwätz im Parlament kann man vergessen, und sollte nach Berlusconi ein Roter an die Regierung kommen, wird es natürlich schlimmer. Warum sollte Spanien sparen? Demnächst sind Wahlen! Und Frankreich spart schon gleich gar nicht! Selbst bei kleinsten Einschnitten streiken sie dort wie die Wilden. Und Wahlen sind im Frühjahr auch. Warten wir also, bis die Ratings weiter sinken und der nächste Gipfel kommt! Dann ist aber der Ofen wahrscheinlich aus, sonst halt beim übernächsten Mal! Dies nimmt kein gutes Ende!

Zum Schluß nur noch ein Punkt! Sogar dem SPIEGEL fällt auf, daß wir gar keine Opposition mehr haben! Es gibt keine Opposition in Deutschland, auch in der Presse nicht! Die EUdSSR ist gut! Und Deutschland zahlt.

Bitte posten Sie gerne kritische Links! Habe noch nichts gefunden. Danke!