ZEIT-Autor Jörg Lau hat auf die Video-Stellungnahme des bayerischen Landesvorsitzenden der FREIHEIT, Christian Jung (Foto), mit einem weiteren Kommentar geantwortet. Auf diesen geht nun Jung ein, der seinen Vorwurf erneuert, es habe die von Lau postulierte offene Debatte zu Integration und Islam im Falle Sarrazin gar nicht gegeben.

Hier Jungs Entgegnung:


Der von mir kritisierte und von Lau auf Geert Wilders gemünzte Begriff der „blonden Bestie“ wird von dem Journalisten nun zum Witz erklärt. Man möchte Lau fast glauben, dass er anerkennenswert selbstkritisch einräumt, der Witz sei wegen des augenscheinlichen Erklärungsbedarfs kein guter gewesen. Aber die Art wie er die Kritik am Islam – die er aus propagandistischen Gründen reflexhaft rechtspopulistisch nennt – missversteht, ja offensichtlich missverstehen will, nährt Zweifel an einer offenen Auseinandersetzung und damit an der Selbstkritik. Dazu trägt auch bei, wie er auf den aus seiner Sicht falsch verwandten Artikel (der) zu Dschihad eingeht. Ein wenig oberlehrerhaft ersetzt er diesen durch den Artikel „das“, da es sich beim Dschihad um das (!) Machtstreben handele. Doch damit begeht Lau nicht seinen letzten Fehler.

Aber vor allem vermisst man bei Lau das Eingehen auf einen der hauptsächlichen Vorwürfe. Nämlich den auf seine ursprüngliche falschen Behauptung der „offenen Debatte quer durch die Parteien“, die ich anhand der ganz und gar nicht offenen „Sarrazin-Debatte“ widerlegte.

Doch zunächst ist es richtig, dass ich den „Witz“ nicht erkannt habe. Man kann nun lange darüber spekulieren, ob es für mich mit der von Lau nun für besser gehaltenen Formulierung „blondierte Bestie“ leichter gewesen wäre. Das bezweifle ich, da ich mit großer Wahrscheinlichkeit auch dann nicht die Brücken geschlagen hätte, die Lau mit dem Nietzsche-Zitat und der Islamkritik verbindet. Der „Zeit“-Blogger unterstellt den Islamkritikern eine heimliche Bewunderung für „Muslime“ zu haben, da die aus Sicht der „Rechtspopulisten“ so wunderbar moralfrei zur Mordtat schritten. Darauf wäre ich – bei aller Leidenschaft für Assoziationsketten – tatsächlich wohl kaum gekommen.

Die Islamisierung unserer europäischen Gesellschaften wird von den Islamkritikern nicht deswegen aufgezeigt und zu verhindern versucht, weil ein heimlicher Neid auf die Gewaltbereitschaft der Schariahörigen besteht. Vielmehr steht diese unseren Werten des freien und selbstverantworteten Menschen entgegen. Wir sehen Gefahren, weil wir erkennen wie unsere unter vielen Opfern, mehrere Revolutionen und Millionen von Toten erkämpften und uns wohl allzu leicht (zumindest den „Wessis“) vererbten Werten und Freiheiten für obsolet erklärt werden. Dies geschieht unter der Prämisse des „Verständnisses“ für fremde Kulturen. Oder aber gar aus der irrigen Annahme heraus, innerhalb einer freien Gesellschaft könnten die Werte einer totalitären Ideologie mit denen des Westens als gleichwertig anerkannt werden.

Wir nennen dies Kulturrelativismus. Doch wenn wir diesen kritisieren und die Kultur des freien Westens, in die viele der Gotteskrieger – angeblich oder tatsächlich – zum Schutz und zur besseren Lebensführung geflüchtet sind, für besser halten, so wird uns dies als Überlegenheitswahn ausgelegt. Doch heimlich – so analysiert Lau – seien wir neidisch auf die Nichtbefolgung unserer Werte.

Wer aber Gewalt ausüben will oder eine heimliche Sehnsucht danach hat, muss nicht neidvoll auf die Krieger Allahs blicken. Wollte ich so ganz ohne moralische Skrupel gewalttätig sein, so ließe ich meinen roten Bart sprießen, häkelte mir ein Käppchen, zöge ein Kaftan an und predigte neben der Einführung der Scharia in Neukölln die (im Sinne des Westens) moralfreie Gewalt, auf die Geert Wilders, ich und andere nach der Ferndiagnose des Jörg Lau so sehnsüchtig blicken.

Diesen Fehler der Projektion führt er fort, wenn er eine völlig und sein ganzes Unverständnis offen legende „Analyse“ für die Abneigung von Gutmenchen durch Islamkritiker anbietet. Letztere attackieren, anders als Lau glaubt, keine abendländisch-christlichen Gutmenchen. Gerade weil diese nicht abendländisch sind, werden sie kritisiert. Gutmenschen sind moralamorphe Gesellen, die alles als gleichwertig zu den westlichen Errungenschaften sehen und diese dadurch abschaffen. So ist der ehemalige Bundesverfassungsrichter Hassemer ein Gutmensch, weil er bei „Ehren“morden im Falle des „richtigen“ kulturellen Hintergrundes einen unvermeidlichen Verbotsirrtums geprüft wissen will. Nicht Hassemers christlich-abendländische Wertehaltung trägt ihm Kritik ein, sondern die Abwesenheit dieser!

Insofern glauben Islamkritiker nicht wie von Lau unterstellt, der Westen werde wegen seiner „Bedenkenträgerei (Rechtsstaat)“ untergehen, sondern das Gegenteil ist richtig. Der Westen droht aus unserer Sicht an seiner Gedankenlosigkeit und seinem mangelndem Willen zur Verteidigung des Rechtsstaates unterzugehen.

Laus Vermutungen ließen sich ja noch ertragen, wenn sie nicht von (weiteren) Logikbrüchen begleitet würden. So soll ich in meiner Video-Stellungnahme Lau nach seiner Lesart in seiner Zuschreibung bestätigen. Und dies pikanterweise, weil ich darin anmerke, dass Laus Hinweis auf die von ihm ins Feld geführte Abwendung vom Dschihad der Ahmadiyya im Umkehrschluss hieße, dass der (!) Dschihad damit ansonsten zum Islam dazu gehört. Nachdem mich Lau zitiert, fügt er einen Gedankengang an, den er als Folge meiner Feststellung wohl bei mir vermutet. Der Zeit-Blogger unterstellt mir die Gedanken: „Die wissen noch wie man kämpft! Die sind durch nichts in ihrem Welteroberungsplan abzubringen!“

(Wenn Jörg Lau übrigens die Frage stellt, ob es zulässig sei, gegen die Ahmadiyya zu protestieren auch wenn sich diese vom Dschihad losgesagt haben, möchte ich dies in die Beurteilng Jörg Laus stellen. Wenn er meint, Protest gegen den Papst sei unzulässig, weil der keinen Dschihad propagiert, so will ich das zur Kenntnis nehmen. Ich darf aber darauf hinweisen, dass die Gleichberechtigung von Mann und Frau nicht die hervorstechenste Eigenschaft der Ahmadiyya ist. Und für sonderlich tolerant halte ich eine Relgionsgemeinschaft, die wegen des angeblich schwul machenden Effekts von Schweinefleischverzehr warnt, auch nicht. Stützen einer pluralistischen Gesellschaft sehen anders aus!)

Da ich also feststelle, dass Jörg Lau in seinem Ausgangsartikel – wenn vielleicht auch nicht ganz bewusst – klar macht, dass der Islam eine Politikreligion ist zu der der Dschihad dazu gehört, beneide ich Muhammat Atta und seine 18 Mittäter vom 11. September 2001 um ihre knapp 3.000 Morde. Es ist keine zwingende Argumentation, derjenige sei eine „blonde Bestie“, der feststellt, dass der Dschihad zum Islam gehört, sondern ein absonderliches im luftleeren Raum schwebendes Konstrukt. Aber diesen Versuch kennt man seit des Kaisers neue Kleider. Wer die Friedlichkeit des Islams nicht erkennt, ist ein „Rechtspopulist“ oder eben eine „blonde Bestie“.

Doch Lau fällt in Bezug schon im nächsten Satz in seine eigene Grube. Denn dort fragt er, wer denn ernsthaft bestreiten möchte, dass der Dschihad zum Islam gehöre. Nach seiner eigenen Herleitung müsste er so selbst eine „blonde Bestie“ sein. Zum Dschihad sei noch darauf hingewiesen, dass der Dschihad laut Duden einen männlichen Artikel hat und nicht wie von Lau behauptet einen sächlichen. Dort heißt es: „Dschihad [arab.] der: der Heilige Krieg der Mohammedaner zur Verteidigung und Ausbreitung des Islams“. Das liest sich doch ganz anders als Laus („das“) Machtsstreben.

Laus Fragen, wie der Dschihad zum „Islam“ gehört und ob er der unwandelbare Kern des „Islam“ sei, ist aus folgendem Grund schwer zu beantworten: Lau versieht den Islam hier mit Anführungszeichen, was es mir schwer macht, die Ernsthaftigkeit der Fragen einzuschätzen. Ob er damit sagen will, dass es „den“ Islam nicht gibt? („Den“ Islam gibt es bekanntlich nur, wenn es um seine friedlichen Aspekte geht, und wenn „der“ Islam angeblich „Frieden“ bedeutet.)

Ohne Anführungszeichen beim Islam möchte ich lediglich darauf hinweisen, dass der Koran das ungeschaffene Wort Allahs ist, ewig gültig und unabänderbar. Der Koran ruft zum Dschihad an den verschiedensten Stellen auf. Eine Aufklärung, der eine kritische und zeitgemäße Auseinandersetzung mit dem heiligen Buch des Islams möglich machte, hat es in der islamischen Welt nicht gegeben. Aufklärerische Ansätze wurden durch Al-Ghazali beendet und fanden seither nicht mehr statt. Das Christentum erlebte in großen Teilen eine Rückbesinnung auf das was Jesus wirklich tat und sagte und dabei (Luthers „Zwei-Reiche-Lehre“) eine immer stärkere Trennung zwischen Staat und Kirche. Die Taten und Aussprüche Mohammeds unterscheiden sich diametral von denen Jesu. Die Aufklärung in Europa wurde nur durch eine zum Teil äußerst heftige Kritik an religiösen Dogmen ermöglicht.

Daher kann ich Laus Frage nicht in ihrer Endgültigkeit beantworten. Ich kann auch nicht vorhersagen, ob zum Beispiel Hamed Abdel-Samads Forderung nach einem postkoranischen Diskurs wirklich eine Chance hat. Aber – so viel Offenheit muss sein – ich bin mehr als skeptisch.

Eine Anmerkung zum Schluss: Es ist schön, dass das Blog der „Zeit“ gemäß Lau zur Unterstützung eines iranischen Dissidenten entstanden ist. Dieser Hinweis brachte mich deshalb zum Lächeln, weil ich den gut eine Woche alten Kommentar Jörg Laus leider erst gestern über mein Smart-Phone las, während mein Tischgenosse mit einem Telefonat beschäftigt war. Als wir beide uns wieder unserem Gespräch in einer schönen Münchner Gastwirtschaft im Schatten der Frauenkirche widmeten, erzählte mir mein Konversationspartner weiter die Geschichte seiner Flucht aus dem Iran, wo er seine Bücher nicht mehr veröffentlichen konnte. Wir haben dann auch aufgrund unserer kritischen Sicht auf den Islam gemeinsame Aktionen besprochen und heftig diskutiert. Die Freiheit, Herr Lau, wird nicht untergehen! Aber der Preis der Freiheit, ist immer währende Wachsamkeit. Und dazu gehört die Kritik – auch und gerade an einem religiösen Dogma. Auf dass unsere Kinder und Enkel nicht eines Tages in einem fremden Land die Geschichte ihrer Flucht erzählen müssen.

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34 KOMMENTARE

  1. Sorry Christian Jung. Die Argumentationskette von Lau ist so hanebüchen, da sollte man keine Minute Zeit verplempern zum Antworten.

  2. Muss ich los werden, weil ich es dem lauen Lau damals bzgl. „blonde Bestie“ schrieb:

    „Nun kann Herr Lau das so gemeint haben!? Hätte man dann nicht “blonde Bestie” in Anführungszeichen setzen müssen? Oder denkt er, das alle automatisch seinen “kruden” Gedankengängen folgen können???

    Und bzgl. “Mir ging es um mehr als einen Witz”, bedeutet es ja schon auch, das es um einen Witz ging und zwar ohne mehr!? Und wenn ich jetzt behaupte, dass die lesende Mehrheit die Interpretation “blonde Bestie” nicht kennt, dann bleibt halt auch nur der schlechte “Witz” übrig! Und das, wenn man es selber besser weiß, wohl auch mit Absicht: Sozusagen Beleidigung und Verächtlichmachung mit Rückversicherung!

    Kann man nun bewundern oder verachten…

    http://blog.zeit.de/joerglau/2011/09/30/der-muslim-und-die-blonde-bestie_5132/comment-page-12#comment-245087
    Nr. 92 (hat aber keinen interessiert 🙁 )

  3. Sorry Christian Jung. Die Argumentationskette von Lau ist so hanebüchen, da sollte man keine Minute Zeit verplempern zum Antworten.

    Kann man so sehen. Aber: Hat sich nicht schon größerer Unsinn durchgesetzt?

  4. Eine Erwiderung würde (hat) viel zu viel Gehirnschmalz verschwenden. Das hast der Mann nicht verdient. Er leidet an chronischen Wahrnehmungsstörungen. Es kann hier nicht um eine abgehobene philophische Debatte gehen. Fakten sollen beurteilt werden. Das hat Lau noch nicht verstanden.

  5. Die Freiheit, Herr Lau, wird nicht untergehen! Aber der Preis der Freiheit, ist immer währende Wachsamkeit.

    Danke, Herr Jung, die Weitergabe dieser Feststellung ist wichtig.
    Die von seinem lauen Gehirn abgesonderten Unrichtigkeiten eines Herrn Lau sind nicht wichtig. Leider muß man aber auch Unwichtigkeiten anschauen, damit man selbst nicht plötzlich abgeschafft wird.

    Wer sich nämlich Augen, Ohren und Mund verstopft, wie der Typ damals im „Tunnel“,
    obgleich der vorne sitzt und sieht was kommt,
    der wird das Ende am Ende auch noch teuer bezahlen.

    Dazu genügt es aber oft, sich hier zu informieren und den Verlag Die Zeit nicht noch durch Zeitungkauf zu finanzieren. Da gibts noch einige andere Zeitungen mehr, deren Lektüre sich nicht mehr lohnt.
    Wer selbst denken kann, der denke selbst,
    bitte!
    Herr Lau lebt von Deinem Geld!

    Oder ist es inzwischen doch schon zu spät nach dem jüngsten kollektiven Hochverrat im BT ?
    Bitte, Rechtgelehrte, beschäftigt euch mit diesen Dingen !!!

  6. Meinen allerhöchsten Respekt an Herrn Jung für diese asuführliche, fundierte und auch sehr sachliche Replik!
    Köstlich, wie die ‚krude Denke‘ des linksdrehenden Lau zerlegt wurde.
    @ 1 GGW
    Ich weiß auch, dass man sich überwinden muss, auf solche polemischen Ergüsse wie die von Lau überhaupt zu antworten. Trotzdem ist der obige Beitrag eine schallende Ohrfeige für den ‚lauen‘ Lau und gleichzeitig eine Werbung für das Niveau von PI.

  7. Dass „die blonde Bestie“ eine Anspielung auf ein Zitat Nietzsches ist, hatte ich bis eben auch nicht gewusst. Aber alle Zeitungsleser werden es sicherlich wissen, denn schließlich ist die Mehrheit der Zeitungsleser nicht so ungebildet wie ich. 🙁

  8. Eine gute Replik von Herrn Jung! Dafür sollte man irgendetwas nach ihm benennen. Wie wäre es z.B. mit einem Brunnen? (Es kann auch ein Bierbrunnen sein.) 😀

  9. „Ein wenig oberlehrerhaft ersetzt (Lau) diesen durch den Artikel „das“, da es sich beim Dschihad um das (!) Machtstreben handele.“

    Es hätte Vorteile, wenn Lau zitierfähig wäre.

    So viel Text für einen Unterirdischen.

  10. #2 WSD:

    Muss ich los werden, weil ich es dem lauen Lau damals bzgl. “blonde Bestie” schrieb: … Hätte man dann nicht “blonde Bestie” in Anführungszeichen setzen müssen? … Nr. 92 (hat aber keinen interessiert)

    Wann, „damals“? Ich schrieb bei PI im 20. September, Nr. 23: „…blonde Bestie müsste in Anführung stehen, ist nämlich ein Nietzsche-Zitat.“ Hat auch keinen interessiert.

    Bleibt noch anzumerken, dass Lau, der Profi, weiß, wieviele Zeilen man den Lesern zumuten kann: Lau braucht bekömmliche siebzig, Jung unverdauliche hundertfünfzig.

    Und für den Artikel von „Hudson New York“ über die „highly popular German-language Internet website called Politically Incorrect (PI)“ interessiert sich immer noch kein Mensch? Ein letztes Mal, dann geb ich’s auf:

    http://www.hudson-ny.org/2466/german-multiculturalists-islam

  11. Gute Reaktion von Jung.

    Es gab auch mal einigermaßen vernünftige Leute bei der ZEIT. Das ist aber lange her, und Lau gehört jedenfalls nicht dazu.

    Vielleicht sollte man sich aber nicht wirklich Sorgen machen wegen der ZEIT. Wer liest diese Wochenzeitung denn noch? Vielleicht ein paar intellektuelle Lehrer, die dann alte Exemplare in die Ferien mitnehmen. Lau wird wirkungslos verpuffen, und das ist gut so.

  12. #12 Heta

    Und für den Artikel von „Hudson New York“ über die „highly popular German-language Internet website called Politically Incorrect (PI)“ interessiert sich immer noch kein Mensch?

    Doch, jetzt nachdem ich den zum ersten mal den Link sah, schon. Und habe ihn auch gelesen.
    Laus siebzig Zeilen sind, da es sich um journalistischen Schrott handelt, weit unverdaulicher!

  13. Echt mal, es ist zwar immer mal wieder amüsant den Pawlow von Gutmenschen zu triggern, aber ich denke mit Ignoranz kann man sie auch genug strafen 😉

  14. Weil einige Kommentatoren die Replik Jungs sinngemäß als ‚Perlen vor die Säue werfen‘ abtun, sage ich, es genügt nicht Lau die Antworten zu geben die er intellektuell verdient. Auf diesem Blog lesen Leute, welche gerade erst anfangen sich von der Indoktrinationsindustrie zu lösen und da macht es nicht nur Sinn, sondern ist es zwingend erforderlich ‚Journalisten‘ wie Lau ihre Widersprüche, Unkenntnis und falsche Behauptungen argumentativ, logisch und kompetent nachzuweisen. Das mag langweilig sein, aber es ist notwendige Basisarbeit, welche ihre Wirkung entfalten wird.

  15. Der pseudointellekzuelle Schmierfink und Spät-68er Lau ist es nicht wert, dass man einen Gedanken an ihn verschwendet.
    Auch er ist ein Fall für Nürnberg 2.0 Sparte Journalistenprozesse.

  16. Danke, Herr Jung, Sie haben wieder gründlich gearbeitet, das überzeugt. Und Islambeschöniger (Mietmaul) Jörg Lau ist leider längst so einflussreich, dass man sich ihm gelegentlich widmen muss.

    #18 rsc

    Meine Zustimmung. Islamkritische Bildungsarbeit auf allen Niveaus ist zur Bewahrung der freiheitlichen Demokratie wichtig, vom Aufwecken der bisher Gutgläubigen bis zum Befähigen zu einer Streitkultur mit den ‚Hoheiten‘ der Islambeschwichtigung.

  17. Die proislamistische Maschinerie benötigt staunende (entmündigte) Untertanen und neue Eliten. Smarte Islamerklärer wie Jörg Lau müssen her, um dem Volk den Ausstieg aus Säkularität und Wissenschaftlichkeit ‚verständnisvoll‘ zu vermitteln.

    Gewaltige Geldsummen werden bewegt, Imamausbilder, schariatreue Religionsbücher usw. versprechen Jobs und Gewinn. Beispiel Hamburg:

    „Die Akademie der Weltreligionen der Universität Hamburg erhält … Promotionsstellen im Rahmen eines Graduiertenkollegs zur Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses in Islamischer Theologie. Dieses soll wissenschaftlichen Nachwuchs … ausbilden. Dafür stellt die Stiftung Mercator bis zu 15 Doktorandenstellen und eine Fördersumme von 3,6 Millionen Euro bereit.“

    http://www.awr.uni-hamburg.de/index.php/pressemitteilungen.html

    Mutige Islamkritiker stören da nur, weshalb Jörg Lau, 2010 für den demokratiegefährdend proislamistisch aktiven Wissenschaftsrat (WR) schönschreibend, sie (pfründebewusst) lächerlich zu machen versucht:

    „Ein Herr von ‚Pax Europa‘ machte zum Beispiel seine Aufwartung. Mina Ahadi von den Ex-Muslimen hielt eine etwa 10minütige Rede – nach Absprache mit den Veranstaltern. Es wurde wieder einmal vor der Islamisierung gewarnt. Auch einige Grüne haben sich (ziemlich ahnungslos) in dieser Richtung geäußert. Natürlich ohne einen einzigen Beitrag zur Kenntnis zu nehmen oder sich ernsthaft mit dem Paper des Wissenschaftstrats auseinanderzusetzen.“

    http://blog.zeit.de/joerglau/2010/07/14/begegnung-bei-einer-islam-konferenz_4011/comment-page-2#comments

    Jörg Lau ist vielleicht eine Art Modell und es wird bald viele von seiner Sorte und seinem Einfluss geben. Darauf müssen wir Bürger vorbereitet sein.

  18. #12 Heta
    Danke für den Link. Ich wollte deutsche Zeitungen würden so offen berichten.

    Politically Incorrect is giving a voice to frustrated Germans who see the harm being wrought by the cult of multiculturalism. The tide of public opinion in Germany has shifted, and Germany’s establishment is unlikely to succeed in reversing it.

  19. Ich glaube mit über 1000 Antworten auf Lau’s Artikel, darunter gut 80 % von Islamkritikern, hat Lau ordentlich Zunder bekommen!

  20. heta ist immer sehr gut informiert, was die schreibende- und quakende zunft betrifft.
    zudem achtet sie auf präzise sprachliche formulierungen.

  21. Wilders ist zwar keine blonde Bestie, aber Jörg Lau ist eine blöde Bestie.

    (Hoffentlich merkt er die Ironie dieses Wortspiels)

  22. In diesen Zeiten, wo sich sogar in Regierungskreisen ungestraft Ausdrücke wie „Scheiße“ und „Fresse“ vorfinden, da erlaube ich mir im Zusammenhang mit Lau darauf hinzuweisen, dass „Lau“ sich auf „Sau“ reimt oder umgekehrt. Ist natürlich auch nur Ironie. 😛

  23. Auf dass unsere Kinder und Enkel nicht eines Tages in einem fremden Land die Geschichte ihrer Flucht erzählen müssen.

    Danke, lieber Christian. Genau so ergeht es nämlich bereits vielen MigrantInnen mit nicht-islamischen Wurzeln die in diesem Land Zuflucht gefunden haben und auch Mitglieder in der FREIHEIT sind. Ich würde den Herrn Vollpfosten Lau gerne einmal öffentlich mit den Heimaterlebnissen dieser Menschen konfrontieren. Schämen sollte er sich.

    Danke für Deinen Artikel! Die Argumentation ist wichtig weil sie auch anderen hier weiterhilft, die mit linksbraunen Rufbeschmierern zu tun haben.

  24. 9 Dichter (04. Okt 2011 23:24)

    Eine gute Replik von Herrn Jung! Dafür sollte man irgendetwas nach ihm benennen. Wie wäre es z.B. mit einem Brunnen? (Es kann auch ein Bierbrunnen sein.)

    Das wäre dann ein Jungbrunnen welcher das Zitat von Benjamin Franklin wunderbar illustrieren würde:

    Bier ist der Beweis, dass Gott uns liebt und will, dass wir glücklich sind.

  25. Die Freiheit, Herr Lau, wird nicht untergehen! Aber der Preis der Freiheit, ist immer währende Wachsamkeit. Und dazu gehört die Kritik – auch und gerade an einem religiösen Dogma. Auf dass unsere Kinder und Enkel nicht eines Tages in einem fremden Land die Geschichte ihrer Flucht erzählen müssen.

    Volle Zustimmung

    Diese Kritik gilt für alle Ideologien und Religionen.

    Hier im Blog sind einige Einäugige Autoren und Kommentatoren.
    Sie sehen die Verbrechen des Christentums nicht, obwohl Sie beim Islam weitgehend richtig liegen

  26. Je länger ich die verschwurbelten „Argumentationsketten“ linker „Intellektueller“ verfolge, desto mehr frage ich mich, was diese vor Abfassung ihrer geistigen Ausbrüche eingenommen haben.

    Ich kenne nämlich diese Leute oder ihre Vorgänger aus ihren 68iger Anfängen. Sie, die übrigens meist aus der geisteswissenschaftlichen Ecke kamen und kommen (ich habe etwas rational Vernünftiges studiert :-), haben mir mit ihrem schon damals totalitären Verhalten sehr schnell beigebracht, auf Distanz zu ihnen zu gehen.
    Denn ihre in meine Augen höchst kruden Ideen konnten nur aus ihrem in der Regel übermäßigem Drogenkonsum herrühren. So ganz nebenbei fand ich ihr ungepflegtes Äußeres und ihre Manieren unter aller Kanone. 🙁
    Letzteres hat sich bis heute nicht geändert.

    Inzwischen ist ja bekannt, dass die Folge von Drogenmißbrauch u.a. Schizophrenie sein kann.

    Und wenn ich die Ausführungen mancher Meinungshoheitsträger betrachte oder überhaupt das Weltbild der Gutmenschenszene, dann ist das meiste schlicht und ergreifend schizophren.

    Wer gegen „rechts“ wie gegen Windmühlen kämpft, obwohl wirklich rechts nur marginal vorhanden und ungefährlich, wer zur vorgeblichen Rettung unserer freiheitlichen Gesellschaft vor einem rechten Popanz meint, die Meinungsfreiheit abschaffen zu müssen und dies per „political correctness“ mit ihren Straf- und Folterinstrumenten wie der moralischen Ausgrenzung und Verächtlichmachung fast geschafft hat, wer alles diskriminiert, was er nicht versteht oder zur Rettung seines gegen jede Realität zusammengebastelten Weltbildes einfach nicht verstehen will, solange es jedenfalls aus dem deutschen Kulturkreis kommt,
    ABER gleichzeitig den Mantel des Verschweigens und Vergessens über eine ständig wachsende Zahl von offen grundgesetzfeindlichen Zuwanderern und die aus diesen resultierenden schwerwiegenden finanziellen und gesellschaftlichen Probleme decken möchte, mit allen verfassungsfeindlichen Mitteln!, wer allen und allem aus dieser Ecke ohne das gerinste Ekelgefühl in ein gewisses Körperteil kriecht, wer alles an schwer erkämpften freiheitlichen Werten auf dem Altar der „Antidiskriminierung“ opfert, damit eine -noch- Minderheit mit ihrem verstörenden Lebensstil die -noch- Mehrheit dominieren und diskriminieren kann, der muss verrückt sein.

    Und da sind alle rationalen Argumente sinnlos.

    Übrigens hasbe ich mich über Herrn Laus philosophische Verrenkungen köstlich amüsiert.

    Seit der Krieg gegen PI erklärt ist, ist mein Leben überhaupt voller Freude.

  27. Der laue Lau hat ein Witzchen gemacht bzgl. „Wilders ist eine blonde Bestie“?

    Kann nicht sein, Linke sind humorlos und verbissen.

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