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Crash-Vorbereitungen: Rette sich, wer kann!

Habe da zufällig einen sechs Monate alten Artikel im ZEIT-Magazin gefunden, der es in sich hat. Meines Wissens ist er auf PI bisher nicht erschienen oder besprochen worden. Die Autorin Heike Faller berichtet von Betuchten, die Konserven horten, von Schwabinger Yuppies, die sich zur potentiellen Selbstversorgung um Schrebergärten reissen, von Berliner Programmierern, die einen ganzen Weiler in Brandenburg instandsetzen, und von Londoner Bankern, die Äcker kaufen!

Gemeinsam ist allen Aktionen, daß diese Menschen für eine gewisse Zeit autark sein und überleben wollen, wenn das Geldsystem zusammenbricht. Der unheilschwangere Artikel ist absolut lesenswert. Mich würde vor allem interessieren, ob die PI-Leser auch solche Geschichten gehört haben, oder ob manche z. B. ebenfalls schon haltbare Lebensmittel horten. Selber habe ich zwei batteriebetriebene Kofferradios bereitstehen, falls der Strom ausfällt, und ja, ich gebe es zu, im Keller liegen Konservendosen, die vielleicht für vier Wochen reichen. Sollte man wenigstens auf ein halbes Jahr aufstocken und auch einen Acker kaufen? Wie ist Ihre Meinung?